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Beiträge von Martin Vterlein
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Rezensionen verfasst von
Martin Vterlein "vau860" (Hamburg)
(REAL NAME)   

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Viel (Deluxe Edition im Digipack mit CD + Bonus-DVD)
Viel (Deluxe Edition im Digipack mit CD + Bonus-DVD)
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 12,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hello again, 29. September 2004
Zunächst mal: Es ist sehr schön, die Vier mit neuem Material zu hören. Die fünf Jahre seit 4:99 waren lang. Selbst teils gelungene Soloplatten und gelegentliche Auftritte konnten nicht über den Eindruck hinwegtäuschen, dass die Vier sich musikalisch verloren hatten.
„Viel" ist das Ergebnis einer Suche, die mit der „Vierten Dimension" begann und uns Hörer in alle denkbaren Ecken und Enden des HipHop geführt hat.
Sehr lange hatten die Vier keine solche Band-Breite mehr. „Viel" ist viel. Man muss sich nur die Single „Troy" anhören, dann weiß man in etwa, worum es geht. Eine lange Geschichte sucht nach Berücksichtigung und die Zukunft will erobert werden. Die Vier werden beidem gerecht. Scheinbar problemlos nehmen sie ihren alten Platz ein. In der Vermeidung von textlichen Peinlichkeiten sind sie - anders als der Großteil der Konkurrenz - nach wie vor Meister. In bekannter Manier wird zwischen lustig - locker und nachdenklich gependelt. First Class Raps, die es sogar noch schaffen, einen ernst zu nehmenden Inhalt zu transportieren.
Musikalisch geht auch einiges. Von R'n'B bis zu Elektronischem, von Oldschool zu NuJazz. Es gibt wenig, was es hier nicht gibt. Wie gesagt, es ist sehr schön, die Vier wieder zu hören. Schön, dass die Enttäuschung ausblieb und „Viel" viel Spaß macht.


The Same You
The Same You
Wird angeboten von finestvinyl
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lass stecken, Alter, 10. September 2004
Rezension bezieht sich auf: The Same You (Audio CD)
Sie wehren sich gegen Referenzen. Und doch erinnert der Sound von Dominique fast zwangläufig an so einiges. Wir lassen mal das Namedropping und versuchen es mit Genres. Dominierend ist eine „Quite is the new loud"-Stimmung. Ausgeruhte, zurückhaltende Arrangements tragen die Melancholie in der Stimme von Sänger und Komponist Dominic Eichler. Spoken Word-Passagen wechseln sich mit schönen mehrstimmigen Teilen ab.
Die Texte sind immer ein wenig traurig und thematisieren zu meist Beziehungsprobleme in homosexuellen Beziehungen. Prima, dass Eichler authentisch schreibt, dem Drama des Alltags auf der Spur.
The same you" hat mich vor allem wegen des Gesangs zuerst verwundert und schließlich überzeugt. Hier gelingt ein schöner Bogen vom Indie Rock der 90er bis in die Gegenwart. Man kann auf mehr gespannt sein.


Riot on An Empty Street
Riot on An Empty Street
Preis: EUR 40,08

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als leise, 24. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Riot on An Empty Street (Audio CD)
Es kommt einem vor als lägen Äonen zwischen heute und der Zeit als „Quiet is the new loud" veröffentlicht wurde und einer bald unübersehbaren Masse an Songwriter-Bands eine Schublade verpasste. Das war 2001 und leise - damit waren nette Stimmen, nette Texte und akustische Gitarren gemeint - leise bedeutete eine unverhoffte Rückkehr des College-Folks.
Mittlerweile haben wir in dieser Richtung so ziemlich alle Spielarten durch und ein Belle & Sebastian Konzert zum Beispiel hat fast schon nostalgischen Wert. Sind sie nicht süß unsere singenden Endlos-Studenten?
Dass die Kings of Convenience mehr können, als kurz unsere Lust auf freundlich-ironische Songs zu befriedigen, konnte der aufmerksame Hörer schon bei ihrem Debüt feststellen. Das hatte schon bemerkenswerte Originalität. Leise hin, leise her.
Nach drei Jahren Pause kann man sich nun überzeugen, dass man sich damals nicht geirrt hatte. Diese Band kann mehr als leise. Natürlich wird auch heute nicht richtig Krach gemacht - gar nicht. Aber Lieder wie „Love is no big truth" oder „I'd rather dance with you" sind eben auch mehr als selbstmitleidiges Geschrammel auf einer Klampfe. Das sind Pop-Songs vom Feinsten. Fleetwood Mac, Simon & Garfunkel und Beautiful South hätten das auch nicht besser hinbekommen.
„Riot on an empty street" besticht durch eine sehr wohltuende Gelassenheit. Die Lieder gewinnen bei jedem Durchlauf und am Ende mag man erst mal gar nichts anderes mehr hören. Das hat schon Klasse!


On the Shoreline
On the Shoreline
Wird angeboten von Michas24/7 (Preise inkl. Mwst.)
Preis: EUR 3,28

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Läßt sich hören., 31. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: On the Shoreline (Audio CD)
Ist ja schon ziemlich komisch, eine Platte in der Wüstenstadt Tucson aufzunehmen und sie anschließend „On the shoreline" zu nennen. Zumal, wenn die Band aus der Schweiz kommt.
Sei es, wie es ist. Die Magicrays haben für die Aufnahmen ihrer dritten CD die lauschige Schweiz verlassen und sind in die Calexico Studios nach Tucson gegangen. Dort wurde in den letzten Jahren so manches Stück guter Musik produziert. An den Reglern und einigen Instrumenten saß der Eels- und P.J. Harvey - Produzent John Parish. Bei diesen Bedingungen sollte eigentlich nicht viel schief gehen.
Das Ergebnis lässt sich auch gut hören. Mit weinerlicher Stimme trägt Raphael Enard seine Lieder vor und man mag sich eine geglückte Vereinigung amerikanischer und europäischer Songwriter-Traditionen vorstellen. Chris Cacavas meets Placebo. Das erzeugt eine schöne Spannung, die sich bis zum Schluss nicht auflösen mag.
Man kann diese Platte also gut hören. Dennoch hätte eine mutigere Arrangierung dem Ganzen gut getan. Mal sind die Songs zu fett („Postbone"), mal klingen sie ausbaufähig. Man hätte einfach noch Brian Eno mit ins Boot holen sollen.
Na ja gut, das wäre dann vielleicht doch des Guten zu viel gewesen. Auch so kann „On the shoreline" mit gelungener und gut gespielter Selbstmitleidmusik überzeugen.


From Here to There
From Here to There

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hawaii? Da träumst du doch nur von., 27. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: From Here to There (Audio CD)
Die Girls in Hawaii sind nicht unter Palmen geboren, sondern stammen aus dem mit endlosen Stränden nicht gerade gesegneten Belgien. Und so bleibt es wohl nicht aus, dass man beim Hören weniger an Surfbretter und Cocktails denkt als an Krähen im Herbst oder ähnlich Melancholisches. Da hilft auch ein Lied nicht, das „Time to forgive the winter" heißt und ein ganz ausgezeichnetes ist. Ein echter Indie-Hit, falls es so was heute noch gibt.
Die Girls aus Belgien liefern Schrammel-Pop vom Feinsten. Zum Glück sind sie dabei nicht zu nett und eingänglich. Dieses Album kann man mit zunehmendem Vergnügen häufiger und nicht nur nebenbei hören. Fans von Grandaddy oder Yo La Tengo werden ihren Spaß haben. Denn hier findet sich das geniale Gemisch aus originellen Melodien und leicht verschobenen Arrangements wieder. Zuhören, abheben, träumen... meinetwegen auch von Hawaii.


Oh My Girl
Oh My Girl

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traurigkeit und Faszination, 27. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Oh My Girl (Audio CD)
Man kann es Country Noir nennen oder einer Selbstbeschreibung der Band folgend „spooky american music". Jesse Sykes bleibt dem Stil ihrer vorzüglichen ersten Platten treu. Schleppende Songs werden von einer lakonisch leidenden Stimme durchdrungen. Der Ex-Partner von Ryan Adams bei Whiskeytown Phil Wandscher spielt Gitarre, Anne Marie Ruljancich von den Walkabouts Geige und Cello. Dazu kommt eine völlig unaufgeregte Rhythmusgruppe.
„Oh, my girl" erzeugt nicht ganz die Magie des Debüts und man kann über die Gründe spekulieren. Zu viel in zu kurzer Zeit? Eine etwas zu glatte Produktion. Oder geht es mit dem Leben der Jesse Sykes ein Stückchen bergauf? Fällt der tiefe Blues früherer Tage ab und damit auch die Faszination? Man will es ihr ja nicht wünschen, auf ewig im Leid zu baden. Aber man kann ihr wünschen, dass sie die positiven Seiten des Lebens mit dem selben Maß an Klarsicht beschreibt wie die negativen.
Dass diese Band auch weiterhin Zauber entfalten kann, beweisen Stücke wie das wundervolle „Troubled soul" und das ziemlich verkiffte „The dreaming dead". Manch anderes ist mir - trotz Jesses fertiger Stimme - eine Spur zu sauber. Diese Platte ist ein willkommenes Wiederhören und schürt weiter die Hoffnung auf eine Europatournee.


Self Taut
Self Taut
Wird angeboten von reklovker.we.love.music
Preis: EUR 8,75

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Baby, I've seen better days, 2. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Self Taut (Audio CD)
Chris Cacavas war auf einem guten Weg. Album für Album entsieg er dem Sumpf der Mittelmäßigkeit, in dem er sich während langer Jahre aufgehalten hatte. Im Rückblick erscheinen etliche Green on Red Lieder hölzern und vieles von dem, was Chris Cacavas solo und mit der Band Junk Yard Love aufgenommen hat, abgeschmackt. Dann kam 1997 mit „Anonymous" eine ordentliche Platte, reflektierend und konzentriert. „Bumbling home from the star" übertraf 2002 alle Erwartungen. Cacavas Konzerte waren plötzlich eine Feierstunde für ganz großen Wüsten-Rock.
Mit „Self taut" ist jetzt der ersehnte Nachfolger erschienen. Ein Nachfolger der enttäuscht. Wenn Cacavas heute singt „Baby, I've seen better days" trifft er den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Dort, wo „Bumbling home from the star" Zauber entfaltet, passiert auf „Self taut" zu wenig. Das liegt einerseits an schwächeren Texten, andererseits klingen die wieder mehr Gitarren orientierten Arrangements streckenweise oberflächlich. Dieses Album hat sicher nicht nur Schwächen, aber ein Schritt zurück ist es doch. Besonders die Songs der ersten Plattenhälfte würden durch eine verschobenere Spielweise gewinnen. Gegen Ende wird es mit den ruhigeren Liedern besser.
Viele Stücke von „Self taut" werden bei den anstehenden Konzerten sicher großartig. Auf der CD können mich nur wenige begeistern.


Jealous Kind
Jealous Kind

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Highway von A-Z, 21. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Jealous Kind (Audio CD)
In seinen guten Tagen war Springsteen der Poet der Strasse. Strassen in den Vorstädten, auf dem Land, in den Metropolen Amerikas, Strassen von Nebraska bis New York. Die Arbeiterjugend in diesen Strassen erlebte eine ständige Samstagnacht voller unerfüllter Sehnsucht, mit einem Schuss Gefahr und nicht zuletzt mit unheimlich viel Romantik.
In diesem springsteenschen Kosmos ist auch Chris Knight zuhause. Der Teufel fährt einen schwarzen Cadillac Coup DeVille und am Ende der Strasse (!) liegt die Kirche eines sterbenden Kaffs. Alles an seinem Platz.
Knights Musik klingt so, als hätte der Boss in den 70ern eine Country-Rock-Platte mit den Wallflowers aufgenommen. Balladen, Schmerzenslieder und Fernwehsongs wechseln sich ab. Es geht um Aufbruch und Stillstand, Leben und Tod. Unerfüllte Träume bestimmen das Leben der Protagonisten. Nichts transportiert solche Texte besser als eine Steelguitar und eine Band in Cowboy-Stiefeln.
Wen bei der bloßen Erwähnung des Wortes Highway die Sehnsucht packt, der wird mit „The jealous kind" voll auf seine Kosten kommen. Alle anderen werden sich weiterhin wundern, wie man solche Musik mögen kann.


I've Been Gone-Letter One
I've Been Gone-Letter One
Wird angeboten von Smart-DE
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unwiderstehlich, 17. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: I've Been Gone-Letter One (Audio CD)
Das erste wirkliche Highlight des Jahres und eine unwiderstehliche Platte. AI Phoenix liegen klanglich ziemlich genau zwischen Lambchop und Belle & Sebastian. Bei einigen Stücken fällt mir noch Adam Green ein. Das Beste von beiden Seiten des Atlantik, könnte man sagen. Die Band um Songschreiber und Sänger Patrick Lundberg benutzt einfache musikalische Mittel und erzeugt damit große Stimmungen. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen, neben Lundberg Mona Mørk, ist schlicht bezaubernd. Trotz oftmals reduziertem Tempo langweilt dieser „Letter one" zu keiner Sekunde - im Gegenteil - man möchte immer mehr. Das liegt ganz sicher an einigen nicht ganz so zurückgenommenen Stücken und an manch schöner Textidee. „Carefully, cautiously / this is where we're going / this is mediocrity / a right lane possibility," klagt Lundberg im Song "Autobahn" und liefert damit eine gelungene Beschreibung des allgemeinen Geisteszustands unserer Tage. „I saw the arrogant / I saw the Eiffel Tower / I can't remember it / not exactly, not the hour," ist auch schön.
Ich freue mich schon auf den Letter two und werde mir in der Zwischenzeit die beiden Vorgängeralben besorgen.


Live at the Old Quarter (Houston, Texas) -- 30th Anniversary Edition
Live at the Old Quarter (Houston, Texas) -- 30th Anniversary Edition

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Townes is alive, 22. Januar 2004
Schon etwas länger auf dem Markt aber erst jetzt in meinem CD-Player gelandet: Townes van Zandts legendärer Auftritt im Old Quarter (Houston, Texas) vor mehr als 30 Jahren. Townes spielte damals an fünf folgenden Abenden. Das Beste davon wurde bereits 1977 veröffentlicht. Jetzt gibt es eine Wiederveröffentlichung, die anders als die erste CD-Ausgabe alle Lieder der Doppel-LP und einige Videosequenzen eines Konzertes von 1990 enthält.
Van Zandt trat allein auf und sang seine Lieder zur Gitarre. Freunde des traurigen Songwriters werden ihre Freude daran haben, seine wunderbaren Songs so rein präsentiert zu bekommen. Es ist ein Glücksfall, dass es diese Aufnahme gibt. Aller Country- und Folkarrangements entledigt wirken Lieder wie „Waiting 'round to die" oder „To live is to fly" noch stärker nach.
Es gibt nicht wenige, die sich wünschen, ein Konzert von Townes van Zandt erlebt zu haben. Diese CDs sind ein kleiner Ersatz dafür und eine große Gelegenheit diesen fantastischen Poeten zu entdecken. Wer zu der neu entstandenen Cash-Gemeinde gehört, sollte sich das hier mal anhören.


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