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Rezensionen verfasst von
Meduza

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Die Sinistra
Die Sinistra
von Tom Daut
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Filmreif, 24. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sinistra (Taschenbuch)
Caron Salvador, Sohn des Dynasten von Trentagon, wird zum Sinistrakämpfer ausgebildet und stellt sich sowohl den magischen Kräften des Okkulten als auch den Macht- und Intrigenspielen in den eigenen Reihen.

Spannend fängt der Roman an, erinnert mich sofort an einen actionreichen Film, und dieser Eindruck bleibt auch bis zum überraschenden Schluss bestehen.

Die Ausgangssituation „junger Kämpfer-Azubi wird ausgebildet“ ist zwar nicht neu, hier aber gut und mit originellen Ideen umgesetzt. So ist die Sinistra-Sprache mal nicht wie von anderen Sci-Fi-Romanen gewohnt Englisch, sondern Spanisch, was mir sehr gut gefallen hat, da es der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre verleiht.

Die Grundkonstellation mag aus diversen Filmen und Romanen vertraut sein: Die Azubi-Gruppen treten gegeneinander an, es gibt Rivalitäten innerhalb der Gruppen, doch die Kämpfer werden durch gemeinsam durchlebte Gefahrensituationen zu einem schlagkräftigen Team. Doch viele unterhaltsame Details (so simulieren die Matratzen der geplagten Kadetten unterschiedlichen Untergrund wie „Felsiges Gelände“ etc.), lebendige Charaktere, ein schlüssiges, gut durchdachtes Setting und ein Schreibstil, den ich in Ermangelung eines besseren Ausdrucks einfach mal „cineastisch“ nenne, da die Szenen mir oft wie im Kino vor Augen standen, machen die vertraut wirkende Geschichte zu etwas Besonderem. Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz und es gibt sogar eine Romanze, aber alles sehr passend in die Handlung eingefügt. Gegen Ende steigert sich die ohnehin durchweg spannende Handlung zu einem Actionfeuerwerk der Extraklasse.

Sci-Fi, wie ich es liebe. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir für alle, die fesselnde Sci-Fi-Abenteuer mit originellen Ideen und jeder Menge Action mögen.


DISTELMOND
DISTELMOND
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlanderwölfe in Schottland - spannend!, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DISTELMOND (Kindle Edition)
Man nehme: Schottland Mitte des 19. Jahrhunderts, Highlander, eine alte Familienfehde, Wölfe, eine Liebesgeschichte. Diese appetitanregenden Zutaten würzt Annika Dick mit viel Gefühl, Phantasie sowie einem flüssigen, angenehmen Schreibstil und bereitet daraus Lesefutter für Genießer zu.

Kurz zum Inhalt: Die junge Deutsche Charlotte zieht mit ihrer Mutter, die einen Schotten geheiratet hat, nach Edinburgh und lernt dort den Freund ihres Stiefbruders kennen und lieben. Doch besagter Freund, Andrew, ist ein Highlander mit einem Geheimnis: Er verwandelt sich bei Vollmond in einen Wolf.

Ich gebe zu, dass ich kein großer Fan von Gestaltwandelgeschichten und Werwölfen bin, aber Annika Dick setzt das Thema so gelungen um, dass es mir richtig gut gefallen hat. Der vermutliche Grund für die Verwandlung in Wölfe, der in der Vergangenheit des Familienclans liegt, ist nachvollziehbar und auch die Verwandlungen selbst und das Wolfsnaturell werden realistisch in die Geschichte eingewoben, sodass ich Schottland von jetzt an mit den Wölfen der MacDonalds verbinde.

Ein weiterer Pluspunkt der Geschichte ist die passende Sprache, die ein meiner laienhaften Meinung nach authentisches Bild der damaligen Gepflogenheiten entwirft. Die leicht gestelzten Dialoge spiegeln den damaligen Zeitgeist mit seinen Konventionen wieder, die dazu führen, dass vieles, wie z.B. starke Gefühle, nur zwischen den Zeilen zu lesen ist und Verliebte sich vorsichtiger und geheimer aneinander annähern, als dies heute der Fall ist.
So erscheint selbst Andrew in Edinburgh zunächst recht zahm und höflich-verschlossen. Das hat mich erst etwas enttäuscht, von einem Highlander hatte ich mehr erwartet. Aber als er zurück in seiner Heimat ist, zeigt er, dass mehr in ihm steckt als der zurückhaltende Gentleman und lässt auch mal den Wolf raus (und zieht den Kilt an).
Überhaupt die Figuren: Lebendig und interessant bis in die Nebencharaktere. Außer der „Hauptromanze“ zwischen Charlotte und Andrew gibt es nämlich noch die nicht minder schöne Liebesgeschichte zwischen Charlottes Stiefbruder Fred und der lebhaften Peggy. Während Peggy mir durchweg sympathisch bleibt, gibt es was Fred angeht am Ende einen Bruch. Anfangs scheint er mir wie ein Lebenskünstler, der nicht viel auf Konventionen gibt und ein loyaler Freund ist, daher war ich von seinem Verhalten am Ende überrascht und enttäuscht und konnte es auch nicht wirklich nachvollziehen.
Dafür entschädigen aber die weiteren Figuren, allen voran Barclay, Andrews Vetter. Obwohl ich natürlich politisch korrekt nicht hätte gutheißen dürfen, was er im Verlauf des Romans so alles anstellt, hatte ich großes Vergnügen an seinem Rachefeldzug und konnte ihn auch gut verstehen. Vermutlich eher nicht als Sympathieträger angelegt, hat er meine jedenfalls gewonnen.
Sein Bruder Cailean ist der genaue Gegensatz zu ihm, sensibel und sanft, und nachdem ich ihn anfangs etwas feige und nervig fand, hat er mein Herz doch erobert durch seine einfühlsame Art, mit der er eine zarte Freundschaft mit Fiona, Andrews Schwester, eingeht. von den beiden möchte ich sehr gerne noch mehr lesen!
Einen „Bösewicht“ gibt es natürlich auch, den fiesen Robert Campbell. Zwischen seinem Clan und dem der MacDonalds herrscht seit dem Massaker von Glencoe Feindschaft. So richtig böse kam der für mich nicht rüber. Bei seinen ersten Auftritten in Edinburgh ist auch er sehr zahm, von einigen Sticheleien mal abgesehen, und anfangs beschränkt er seine Handlungen auf Quengelbriefe an die Polizei und Gemeinheiten gegenüber den Dienstboten. Tja, also so ein richtiges Feindbild war der jetzt nicht für mich. Er wirkte eher so wie jemand, der dilettantisch so richtig böse zu sein versucht, aber den letzten Schritt dann doch nicht wagt. Vor allem neben Barclay fällt er deutlich ab.
Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, die sich für mich sowieso eher aus der von Konventionen gehemmten und später von Missverständnissen geprägten Beziehung von Andrew und Charlotte und den Problemen zwischen Andrew und Barclay ergibt.
Neben den ruhigen, auf unverkrampfte Art romantischen Szenen zwischen Andrew und Charlotte sorgen die Wechsel zu Barclay für Action. Da darf es auch mal blutig zugehen. Ein Mix, der mir sehr gefallen hat.

Alles in allem ein toller historischer Roman mit wohldosierten und passenden Fantasyelementen mit einer guten Mischung aus Romantik und Spannung. Ich freu mich schon auf die nächsten beiden Romane von Annika Dick, die sehr bald erscheinen werden.
Erwähnen möchte ich auch noch das schöne Cover und die Illustrationen, die den Lesegenuss komplett machen.


Der Herr der Schwarzen Schatten
Der Herr der Schwarzen Schatten
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr nach Heratia, 22. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit seinem neuen Fantasy-Roman entführt Cairiel Ari seine Leser erneut in die ebenso komplexe wie faszinierende Welt Heratia. Das hat mich besonders gefreut, da ich letztes Jahr „Die Winterchroniken von Heratia“ gelesen habe und schon gespannt auf den zweiten Band warte. Sogar die Jadestadt aus den Winterchroniken spielt eine Rolle.

Zunächst kurz zum Inhalt: Der Schreiber Okladre besucht den eingekerkerten Thaera, „Herrn der Schwarzen Schatten“, und erfährt von ihm seine Lebensgeschichte. Dies geschieht auf besondere Weise mit einer speziellen Art von Magie, die ihn die Geschehnisse hautnah miterleben lassen. Ich muss gestehen, dass auch ich diese Magie während des Lesens spüren konnte. Immer wenn die Kerkerszenen die Erlebnisse Thaeras unterbrachen war mir, als kehrte ich unsanft in die Realität zurück.
Der Herr der Schwarzen Schatten ist zugleich der Kaiser von Chailya und lässt Okladre und damit auch die Leser daran teilhaben, wie er von einem unwissenden Jungen zu einem Mann wird, der für sein Land kämpft.

Bereits die Winterchroniken weckten mein Interesse an Heratia mit seinen unterschiedlichen Völkern und Ländern. Chailya rief bei mir Assoziationen mit Asien hervor, ist jedoch ein ganz eigenes Fantasyreich mit Legenden und Wesen, die der Autor sehr gut durchdacht hat und interessant zu schildern weiß. Heratias Völker unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf Äußerlichkeiten wie Kleidung und Haartracht, sondern es geht durchaus tiefer, da auch verschiedene Mentalitäten und Regierungssysteme eine Rolle spielen. Dies verleiht Heratia eine lebendige Kraft, die mich hoffen lässt, noch viele in dieser Welt spielende Romane lesen zu können.

Die Handlung ist durchweg spannend und weist unerwartete Wendungen auf. Einige Entwicklungen hätte ich anders erhofft, im Nachhinein gefällt mir die Geschichte aber gerade deswegen besonders gut und sie wird mich noch eine Weile zum Nachdenken anregen.

Mit Thaera hat der Autor eine Figur erschaffen, deren Entwicklung von der unerwartet in die Rolle des Herrschers gedrängten Marionette bis zum entschlossenen Kämpfer für sein Volk trotz der Kürze des Buches nachvollziehbar und schlüssig ist. Leider verblassen neben ihm die anderen Figuren ein wenig, obwohl sie durchaus Potential besitzen. Es mag auch der geringen Seitenzahl geschuldet sein, dass der Fokus sehr auf Thaera liegt.

Die ungewöhnlichen, fantasievoll erdachten Wesen Heratias haben mir wieder sehr gut gefallen. Besonders von den Ayeripen (Wesen, die zwischen der Gestalt eines Adlers und menschenartigen Vogelwesens wechseln können) hätte ich gerne mehr erfahren.

Die „Gedankenmagie“ erinnerte mich ein wenig an die Yedi-Macht. Auch von ihr hoffe ich in einem weiteren Roman mehr zu lesen.

Erwähnen möchte ich noch den ganz eigenen Stil von Cairiel Ari, dem er auch in diesem Roman treu bleibt. Unverwechselbar, angenehm und flüssig zu lesen, macht er die Geschichte zu etwas Besonderem.

Fazit: Ein spannender Fantasy-Roman, der in einer interessanten Welt spielt und mit einer abwechslungsreichen Handlung zu fesseln weiß und mich auch nach dem Lesen sicher noch eine ganze Weile gefangen halten wird. Wie schon bei den „Winterchroniken“ war ich richtig enttäuscht, als das Buch (leider innerhalb kurzer Zeit) ausgelesen war und ich Heratia verlassen musste. Mehr!


Die Spione von Edinburgh 1: Thimble House
Die Spione von Edinburgh 1: Thimble House
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Vielversprechender erster Band, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Cover liebe ich schon seit der ersten Vorankündigung. Auch die inhaltlichen "Zutaten" passen genau in mein Beuteschema und so war ich sehr gespannt auf das Debüt von Romy Wolf.

Dies ist der erste Band einer sechsteiligen Reihe und liest sich flott und spannend weg. Mir gefällt besonders, dass er nicht mit einem üblen Cliffhanger endet, sondern wie die Episode einer Serie in sich abgeschlossen ist, jedoch noch viel Raum für weitere Folgen lässt. Denn obwohl ein Geheimnis gelüftet wird, gibt es noch weitere mysteriöse Andeutungen, mit denen sich dann die weiteren Bände beschäftigen werden, wie ich hoffe.

Die Geschichte um Ada und ihren Freund Ollie beginnt mit der ersten Begegnung der beiden und mit Adas Aufnahme in Ollies Familie. Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch, und obwohl sie noch etwas blass bleiben, bieten sie gehöriges Potenzial. Adas Vergangenheit bleibt nämlich zunächst im Dunkeln, und sie selbst hütet ein Geheimnis, das sie vorerst nur mit Ollie teilt. Passend zu den an Conan Doyle angelehnten Serienromanen aus der Zeitung, die der bettlägerige Ollie so liebt, tüftelt er wie sein Detektividol an dem Geheimnis von Thimble House herum, während Ada vor Ort in ein düsteres Geheimnis gezogen wird. Die beiden sind ein gutes Team und ich freue mich schon darauf, von ihrer weiteren Zusammenarbeit zu lesen. Außerdem erfährt dieses Team am Ende des ersten Bandes noch ungewöhnliche Verstärkung, aber da will ich nicht zu viel verraten.

Der History-Fantasy-Mistery-Mix hat mir richtig gut gefallen und viel spannenden Lesespaß bereitet.


Vatikan - Die Hüter der Reliquie
Vatikan - Die Hüter der Reliquie
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Vampirroman, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Pater Comitti ist im Vatikan zuständig für Prophezeiungen und Warnungen. Eines Tages findet er bei der Ablage ein Warnschreiben samt angehängter Biographie. Zusammen mit dem Sicherheitschef liest er das Schriftstück ...

Das Cover gefällt mir so gut, dass ich mich geärgert habe, nur einen klassischen Schwarzweiß-Kindle zu besitzen.

Gemeinsam mit Pater Comitti habe ich gespannt die Biographie der zu Anfang des Berichtes jungen Frau, Lucienne, verfolgt. Dabei erinnerte mich die abenteuerliche, oft auch gruselige Geschichte an Klassiker wie „Dracula“ oder „Interview mit einem Vampir“, ein Roman übrigens, der auch auf Pater Comittis Bücherregal steht. Atmosphärisch dicht wird der Lebensweg Luciennes aus ihrer Sicht erzählt, im Wechsel mit in der Gegenwart spielenden Szenen mit Pater Comitti und dem Sicherheitschef, zwei unterschiedliche Charaktere, die mehr als einmal aneinandergeraten. Ich fand sowohl die Gegenwarts- als auch die Vergangenheitshandlung sehr spannend, am meisten hat mich allerdings Luciennes Part begeistert. Auch stilistisch ist der Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen richtig gut gelungen, ich hatte oft Luciennes Stimme im Ohr und konnte mich gut in sie hineinfühlen. Pater Comitti habe ich im Verlauf der Geschichte ins Herz geschlossen.
Zum Schluss werden beide Handlungen auf eine Art zusammengeführt, die ich so nicht erwartet hätte. Überhaupt bietet der Roman viele überraschende Wendungen, und mich überrascht eigentlich so schnell nichts. Hier kam sehr oft etwas, womit ich nicht gerechnet hatte, was aber immer schlüssig und gut durchdacht in die Handlung passte.

Dieser Roman hat mir die Faszination für Vampire zurückgegeben! Hier sind die Vampire keine glitzernden Teenieschwärme, sondern tragisch-düstere Wesen in der Tradition der Vampirklassiker. Wer diese liebt, sollte hier unbedingt zugreifen, neben allen, die Lust auf eine spannende Mischung aus Thriller und historischem Roman haben.


Der Sodomit
Der Sodomit
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Licht der Liebe im dunklen Mittelalter, 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Sodomit (Kindle Edition)
Mihály, Arzt im Dienste des Königs, forscht heimlich an Toten, um den Lebenden besser helfen zu können. Lebensgefährlich im Mittelalter. Er nimmt sich des jungen Josias an, zunächst aus medizinischem Interesse, um seinen Buckel zu heilen, doch bald kommen verdrängte Gefühle hinzu, die beide Männer in große Gefahr bringen.

Ungeschönt und detailreich zeichnet die Autorin ein realistisches Bild des Mittelalters. Da wimmeln Flöhe in den Bärten herum, Waschen gilt als ungesund, und die Gassen stinken vor Unrat. Während des Lesens plagte mich so mancher Juckreiz. Doch es ist nicht nur der äußerliche Schmutz, der mir buchstäblich unter die Haut ging. Die Intoleranz und der Hass gegenüber allem, was nicht der damaligen strengen gesellschaftlichen Norm entspricht, oft geboren aus Angst und Unwissenheit und von der Kirche gefördert, werden mit drastischen und daher treffenden Worten beschrieben und vermitteln ein lebendiges Bild einer dunklen Zeit.
Die Autorin hat sorgfältig recherchiert, verfällt jedoch an keiner Stelle in reinen Infodump, sondern verpackt die Kenntnisse in eine packende Handlung, ganz ohne erhobenen Zeigefinger und darum umso beklemmender. So werden Foltermethoden nicht nur beschrieben, sondern deren grausame Auswirkungen gezeigt. Das geht ans Eingemachte, doch niemals um des reißerischen Effektes willen, sondern immer passend und in die Handlung eingebunden. Meine anfängliche Befürchtung, das Weiterlesen könne mir bei gewissen Szenen unmöglich werden, bewahrheitete sich nicht. Ich habe mitgelitten, oft geschaudert und sehr oft wurde ich auch wütend, aber die Autorin hat die Gratwanderung zwischen dem eben noch Erträglichen und dem Unzumutbaren sehr gut gemeistert.

Die Brutalität des Lebens im Mittelalter wird immer wieder durchbrochen von der gefühlvollen, doch absolut nicht gefühlsduseligen Liebesgeschichte von Josias und Mihály.
Mit ihnen treffen zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander. Beiden wurde im Leben übel mitgespielt, beide gehen auf ihre Art damit um. Es wird einfühlsam beschrieben, wie sie sich langsam näherkommen, sich ein gegenseitiges Geben und Nehmen entwickelt und Vertrauen in einer Zeit erblüht, in der Liebe Lebensgefahr bedeuten kann. Besonders fasziniert hat mich die Wandlung von Josias vom verspotteten Prügelknaben zum selbstbewussten Mann, der seinen Wert kennt und mit großer innerer und später auch äußerer Stärke nie aufhört, zu vertrauen und zu lieben. Sein unzerstörbarer Humor sorgte zusätzlich dafür, dass ich ihn sofort in mein Herz schloss und während des ganzen Romans um ihn bangte und mit ihm fühlte.
Auch die Nebenfiguren sind lebendig und gut beschrieben und haben bei mir oft starke Gefühle hervorgerufen. Ihre Handlungen konnte ich gut nachvollziehen, obwohl sie mich teilweise wütend und traurig machten.

Auch sprachlich hat mir der Roman sehr gut gefallen. Die oftmals derbe Wortwahl ist passend und bietet einen Kontrast zu den Passagen mit Josias, dessen Worte, Gedanken und Handlungen einige Male eine geradezu poetische Kraft entwickeln, die mich sehr berührt hat.

Absolute Leseempfehlung für diese packende Geschichte, die mitreißt und zum Nachdenken anregt.


Urlaub - Liebe inbegriffen: Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 1
Urlaub - Liebe inbegriffen: Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 1
Preis: EUR 1,99

1.0 von 5 Sternen Urlaub - Zeitreise inbegriffen, 29. März 2014
Tanya reist nach Bangkok und verliebt sich auf den ersten Blick in einen reichen Hotelbesitzer, der sie nach Phuket einlädt. Und zwar ein dschungelüberwuchertes Phuket, dessen paar Straßen sich nur mit Jeeps befahren lassen, ein Phuket, auf dem Kata-Beach ein einsamer Strand ist. Phuket wird als Geheimtipp für Individualreisende beschrieben. Am Flughafen sieht Tanya nur Einheimische! Irre. Aber es wird noch besser. Ko Phi Phi ist eine unberührte Inselgruppe, auf der auch nur ein paar Einheimische leben, derart abgeschnitten von der Zivilisation, dass sie sich freuen, wenn der reiche Hotelbesitzer ihnen ein paar Medikamente dalässt. Außerdem ist dort kein einziger anderer Tourist, die Strände unberührt, alles so einsam, dass man bedenkenlos nackt herumschnorcheln kann. Mit der medizinischen Versorgung scheint es ohnehin schlecht bestellt, denn als Tanya und ihr Hotelbesitzer auf Phuket (!) ein Eingeborenendorf (!) besuchen, kommen sie als Retter in der Not, denn nur sie können ein krankes Kind ins Krankenhaus bringen. Offenbar verfügen die „Eingeborenen“ weder über Telefon noch Autos, auch Taxen scheint es nicht zu geben.

Wie kann das sein? Hat Tanya eine Zeitreise unternommen? Denn Phuket ist doch mittlerweile eine Hochburg des Massentourismus, am Kata-Beach stehen die Strandliegen mindestens in Dreierreihe, auf Ko Phi Phi sieht man die Strände vor Booten und Touristen gar nicht mehr und täglich kommen mehrere Fähren vorbei. Vermutlich gibt es gar eine Apotheke dort!

Des Rätsels Lösung: Der Roman ist bereits 1986 unter dem Titel „Urlaub - Verführung inbegriffen“ erschienen. Dies ist die „überarbeitete“ Neuauflage. Die Überarbeitung sieht so aus, dass die Handlung kurzerhand in die Zeit ein paar Jahre nach dem Tsunami versetzt wird, denn der Tsunami wird ein paar Mal erwähnt. Außerdem gibt es WIFI (am einsamen, völlig unberührten Strand auf einer kaum erschlossenen Insel) und ein MP3-Player wird auch kurz erwähnt. Leider hat die Autorin es nicht für nötig gehalten, die Schauplätze der aktuellen Realität anzugleichen. Schade! Hätte die Handlung weiterhin in den 80ern gespielt, wäre der Roman eine nette Erinnerung an „alte Zeiten“, so nur ein für Thailand unkundige Leser eine grobe Irreführung und jeder, der in den letzten Jahren Thailand besucht hat, wird sich veräppelt fühlen.

Aber es gibt ja nicht nur den Schauplatz „Thailand der 80er“, sondern auch noch Handlung. Warum Tanya und der reiche Typ sich ineinander verlieben, erschließt sich mir nicht. Bereits nach einem Tag kommt es zum Sex, am zweiten folgt schon der Heiratsantrag. Wird alles nur mit diesem elektrisierenden Gefühl begründet, dass Tanya sich selbst nicht erklären kann. Ich mir auch nicht.

Der Roman ist schreibhandwerklich unzulänglich, und die obligatorischen drei Sexszenen sind langweilig und uninspiriert, sodass ich froh bin, dass schon nach 82 % Schluss ist. Den Rest des E-Books nehmen Buchtipps und Leseproben ein. Verschwendete Lesezeit!


Canis lupus niger 2: Sommerturnier
Canis lupus niger 2: Sommerturnier
von Heike Korfhage
  Broschiert
Preis: EUR 16,40

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wanja hat mich in seinen Bann gezogen, 6. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist der zweite Band aus der Reihe "Canis Lupus Niger", und ich hoffe, es folgen noch viele nach. Den ersten Band kenne ich noch nicht. Wie kommt's? Vor dem Urlaub wollte ich spontan noch meinen Kindle mit beiden Bänden bestücken, doch leider gibt es den ersten nicht als EBook. Obwohl in "Sommerturnier" ab und zu Bezug auf den ersten Band "Der Fremde" genommen wird, ist dieser Roman auch ohne Kenntnis des Vorgängers verständlich und ein großes Lesevergnügen. Mir hat er auch noch mehr Lust auf den ersten Band gemacht.

Zum Inhalt: Wanja Bajarin wird vom König zum Ritterturnier eingeladen. Ziemlich widerwillig folgt er dieser Einladung, in Begleitung seiner geliebten Frau Valeria. Während des Turniers muss er mit Anfeindungen und Ablehnung fertig werden, und dann passiert etwas Schreckliches ...

Der Roman beginnt eher beschaulich. Aus der Perspektive des Gesandten des Königs lerne ich Wanja Bajarin und sein vorbildlich geführtes Lehen kennen. Zugegeben, anfangs ist mir dieser Tausendsassa suspekt. Er scheint so ohne Fehl und Tadel. Ein ungeschlagener Kämpfer, von allen geliebt und verehrt, und sein Lehen würde garantiert den Preis "Gold-Lehen" gewinnen, wenn es denn sowas gäbe. Es gibt viele Infos über die Art, wie er eben dieses Vorbild-Lehen führt, mit seinem "Gefolge" umgeht, wie er trainiert, und seltsamerweise finde ich all dies sehr interessant. Noch nicht spannend, aber ok.
Weiter geht es mit dem Turnier, auch das eher mäßig spannend, und jetzt lerne ich Wanja schon besser kennen und mag ihn auch gleich mehr, denn mir gefällt, wie er mit den Anfeindungen umgeht, nun doch auch mal etwas weniger hehre Gefühle erkennen lässt. Das Turnier wird von einem dramatischen Ereignis gestört, und ab da nimmt der Roman ordentlich Fahrt auf, sodass es mir schwer fällt, das Buch mal aus der Hand zu legen. Mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt verraten.

Wanja Bajarin, ein Held, wie er sein muss. Scheinbar unfehlbar, unbesiegbar. Ja, anfangs finde ich das etwas nervig, doch im Laufe des Romans wächst er mir sehr ans Herz, denn der Autorin gelingt es, tiefe Einsichten in seine Gedankenwelt und seinen Charakter zu vermitteln. Was mich sehr für ihn einnimmt, ist zum einen die tiefe Liebe zu seiner Frau Valeria und zum anderen wie er mit seinem Pferd umgeht. Außerdem stellt sich heraus, dass er gar nicht so fehlerlos ist, und er ist trotz allen Selbstbewusstseins bereit dazu, über sich und seine Handlungen nachzudenken, durchaus kritisch, und sich weiterentwickelt. Das macht ihn dann doch zu einem meiner Lieblings-Fantasy-Helden.

Aber es geht ja nicht nur um Wanja. Auch die anderen Figuren werden gut charakterisiert, wie überhaupt alles so fesselnd und mitreißend beschrieben wird, dass es mir oft vorkommt, als sehe ich einen Film, so farbige und lebendige Bilder entstehen während des Lesens. Der Stil der Autorin hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Nicht zu modern, auch nicht zu altertümlich, einfach genau passend und sehr schön zu lesen. Der Spannungsbogen wird nach dem flauen Anfang durchgehend gehalten, es ist nie langweilig. Die Wendungen und Aktionen ergeben sich ganz natürlich aus der Handlung, alles wirkt realistisch und ungekünstelt, sodass ich ganz in die Geschichte eintauchen kann. Mir ist, als sei ich selbst mit Wanja und seinen Gefährten unterwegs.

Das Besondere an diesem Roman ist die ethische Komponente, die Auseinandersetzung der Helden mit einem Wertesystem und Moralvorstellungen, "ritterlichen Tugenden", die gute Herausarbeitung kultureller Unterschiede zwischen den Völkern und noch vielem mehr, was diesen Roman aus der Masse der Fantasywerke weit heraushebt. Nicht zu vergessen der feine Humor, der mich oft zum Schmunzeln bringt und das Lesevergnügen noch abrundet.

Viel zu schnell ist die letzte Seite gelesen, und da es leider noch keinen dritten Band gibt, bin ich froh darüber, dass der erste bereits, in Buchform auf mich wartet, denn jetzt will ich natürlich die Abenteuer lesen, die in "Sommerturnier" erwähnt werden, z.B. wie Wanja Valeria gerettet und dann zu seiner Frau gemacht hat.

Fazit: Eine gelungene Mischung aus historischem Roman, Abenteuerroman und Fantasy mit hohem Suchtfaktor.


Heart Beat
Heart Beat
Preis: EUR 4,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bei mir kein Herzklopfen, 7. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Heart Beat (Kindle Edition)
Ich wollte diesen Roman so gerne mögen, wirklich. Der Verlag macht so einen guten, sympathischen Eindruck, und das Cover gefällt mir, aber der Inhalt hat mir leider nicht gefallen.

Die Uniprofessorin Erin ist enttäuscht, weil ihr Kollege nichts von ihr will und holt sich Tipps bei ihrem Freund aus Kindertagen, Cole. Die beiden sind ineinander verknallt, kommen aber nicht so Recht zu Potte. Soviel zum Inhalt, viel mehr passiert auch nicht.

Erin ist wahnsinnig attraktiv, schlank und elegant wie ein Model, hat aber natürlich trotzdem Körbchengröße C (was bereits auf den ersten Seiten erwähnt wird), und hält sich natürlich für ein absolut hässliches Entlein, obwohl jeder Kerl, der ihr begegnet, ihr sofort hinterhersabbert, was ihr so überhaupt nicht auffällt (ist klar). Es wird abwechselnd aus ihrer Perspektive und der ihres besten Freundes Cole(platonisch, haha), der auch total heiß und toll ist, erzählt, und eigentlich ergehen die beiden sich nur in schmachtenden Gedanken, wie unglaublich sexy, schön und begehrenswert sie den jeweils anderen finden, der davon natürlich gaaaaar nichts mitbekommt, und aus irgendwelchen hanebüchenen Gründen dürfen sie sich auch nicht aneinander heranmachen, sondern müssen sich weiter was vorspielen, da sie so richtig schlecht für den anderen wären und sich um keinen Preis verletzen wollen. Da frage ich mich allerdings, warum Erin sich dann an ihren Kollegen, der auch ein attraktiver Frauenheld ist, ranmacht. Völlig unmotiviert kommt es dann nach einer Stripeinlage von Erin, die nicht recht zu ihrem bis dahin gezeigten Verhalten passt, doch zum ersten Sex. Dicht gefolgt von neuen Missverständnissen, die mir sehr gewollt erscheinen und dazu dienen sollen, es noch etwas spannend zu halten.

Mir kommt es so vor, als wären in diesem Buch sämtliche Versatzstücke aus Romance-Romanen aufgegriffen worden: Das angeblich hässliche Entlein, die Nebenbuhlerin (hier sogar drei davon, obwohl zwei nur ultrakurze Gastspiele haben dürfen), der zu spät reagierende Verehrer, das lustige Besäufnis, das tragische Ereignis, das zusammenschweißt, die peinliche Familienfeier, die quirlige Schwester, der sexbesessene, lockere Freund, die oberflächliche aber hübsche Freundin, ein romantischer Ausflug in die Natur, zack, da ist der Romance Roman! Schon zigmal gelesen, nicht überraschend, und hier wenig originell umgesetzt.

Auch die erotischen Szenen haben mich nicht überzeugt. Natürlich wird hier auch diese unsägliche Formulierung benutzt, ohne die es offenbar zur Zeit in derartigen Romanen nicht geht: "Erin zerbarst in abertausend Einzelteile". Und weil es so schön ist, findet sich das gleich zwei Mal, auf S. 69 und auf S. 119. Ähnlich gleichförmig verlaufen die Sexszenen. Kurz vor Schluss musste dann wohl noch die unvermeidliche SM-Szene rein. Unnötig!

Die Figuren bleiben blass und langweilig in ihrer Makellosigkeit. Erin, schön, klug, beliebt bei ihren Studenten, kochen kann sie auch und sieht dabei so wahnsinnig begehrenswert aus, und Cole, attraktiv, und, ja, attraktiv, viel mehr weiß ich jetzt nicht über ihn zu sagen, ach doch, natürlich auch erfolgreich im Beruf, sind schon jahrelang ineinander verliebt und warum sie nicht endlich zusammenkommen, oder zwar doch zusammenfinden, sich aber ständig aus fadenscheinigen nicht nachvollziehbaren Gründen anzicken und zoffen bleibt mir ein Rätsel. Die Konflikte in dieser Story scheinen an den Haaren herbeigezogen. Unklar bleibt auch, was Erin überhaupt an ihrem Kollegen gefunden hat, der kommt im übrigen kaum vor, gleiches gilt für die Freundin, die mit dem Kollegen anbändelt. Coles Schwester versprach, interessant zu werden, doch auch sie taucht nur kurz auf, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. Irgendwas sollte dann wohl noch mit ihrem unsympathischen Verlobten sein, aber auch dieser Ansatz verläuft im Sande.

Fazit: 08/15 Romance, der alles enthält, was "rein muss", mich dabei aber in seiner Belanglosigkeit und Vorhersagbarkeit gelangweilt hat. Stilistisch eher mäßig hat mich der Roman leider nicht überzeugt. Schade, mit etwas mehr Witz und Mut zur Originalität hätte da eine unterhaltsame Geschichte draus werden können.


Die Nähe der Nornen: Der geheime Schlüssel - Band 3
Die Nähe der Nornen: Der geheime Schlüssel - Band 3
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Trilogie, 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange habe ich auf den dritten Band gewartet und mich darauf gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht. Mit "Die Nähe der Nornen" findet die wundervolle Trilogie um Philip und seine Freunde einen würdigen und befriedigenden Abschluss.

Obwohl am Anfang des Buches eine gelungene Zusammenfassung "Was bisher geschah" steht, empfehle ich, zunächst die ersten beiden Bände zu lesen, sonst bringt man sich um ein Lesevergnügen. Nach der Inhaltsangabe der Bände eins und zwei geht es nahtlos weiter in der Handlung. Gefühlvoll und spannend beschreibt die Autorin, wie Philip mit den schicksalbestimmenden Eröffnungen fertig wird.
Nach diesem eher ruhigen Einstieg (und mit ruhig meine ich jetzt "wenig Action", emotional ist der Teil alles andere als ruhig) geht es dann in die Vollen. Spannende Kämpfe, fiese Feinde, überraschende Verbündete, es fällt schwer, den Roman zwischendurch aus der Hand zu legen.
Bei all der Spannung und dem Schlachtengetümmel kommt mir persönlich ein wenig das Zwischenmenschliche zu kurz. Gerne hätte ich noch mehr von Philip und Arina gelesen, die im dritten Band kaum miteinander agieren, und vor allem auch von Leron'das und seiner Liebsten. Gerade die Geschichte von letzteren wird mir zu schnell abgehandelt und hinterlässt bei mir das Gefühl "da fehlt noch was". Vielleicht eine Idee für ein Spin-Off mit den beiden?
Das sind dann aber auch schon die Kritikpunkte, alles andere ist wie schon in den ersten Bänden stimmig und rund. Philip wird nicht plötzlich zum Superhelden, er entwickelt sich schon weiter, das ja, aber er bleibt sich selbst treu und auf seine ganz spezielle Philip-Art gelingt es ihm, mit Hilfe seiner Freunde auch scheinbar aussichtslose Situationen zu meistern.
Nicht zuletzt, weil an seiner Seite einige sehr starke Frauen stehen, was mir in diesem Teil des Buches nochmal besonders gut gefallen hat. Hier sind die Frauen nicht bloße Anhängsel der "Helden", nein, eigentlich sind sie die wahren "Heldinnen" der Geschichte, und das auf sehr weibliche und darum umso stärkere Weise.
Zum Schluss gibt es sogar noch für meinen ganz persönlichen Liebling, den Esel Lu, ein Happy Ending und mit einem glücklichen, aber auch wehmütigen Seufzer habe ich dieses tolle Buch zur Seite gelegt.

Fazit: Eine sehr schöne, faszinierende Fantasy-Trilogie, die Elemente der klassischen High-Fantasy aufgreift und auf neue Art zu einem runden Lesevergnügen macht. Ich kann mir gut vorstellen, die Romane nochmal zu lesen. Schwer genug ist es mir gefallen, die liebgewonnen Figuren zu verlassen.


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