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Beiträge von Brian Schwarz
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Rezensionen verfasst von
Brian Schwarz "brianschwarz2" (Frankfurt)
(REAL NAME)   

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How to be good
How to be good
von Nick Hornby
  Taschenbuch

0 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schriftstellerisch o.k., spannungsmäßig unterste Schublade, 8. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
Die vorstehenden Bewertungskommentare greifen neben dem Buch selbst auch die inhaltliche Seite des Romans auf und ich lese zwischen der Zeilen der Bewertenden, dass das Buch nicht geeignet ist für Menschen, die sich nicht schlecht fühlen, wenn sie bedenken, dass sie das Haus voller Luxusartikel haben, während anderswo Leute erfrieren oder verhungern.

Daher erstmal vorneweg: Niemand muss sich schämen, dass er zwei PCs, zwei Autos oder drei Fernseher in seiner Familie besitzt. Und aus der Tatsache, dass ärmere Menschen auch hierzulande dies nicht ihr eigen nennen können, leitet sich für diese ärmeren Menschen noch lange kein Anspruch ab, dass eine Gleichverteilung aller Luxusgüter unternommen werden muss.

Viele Obdachlose sind nicht verantwortlich für ihre desolate Lebenssituation, aber eine Person, die sich durch jahrelanges Arbeiten und Sparen einen persönlichen Freiraum (eigene Wohnung, eigenes Haus, usw.)geschaffen hat, kann ebensowenig als Verantwortlicher dafür herangezogen werden. Und demnach weise ich es weit von mir, dass ein Einzelner einen Obdachlosen aufnehmen sollte, weil dies das Gebot der Gemeinschaft ist.

Vielmehr ist das Gebot der Gemeinschaft, dass die dafür gewählten Vertreter (Politiker) diese Missstände mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln beheben. Mathematisch logisch ist es sicherlich, wenn man sich hinstellt und behauptet, jeder können seinen Beitrag dazu leisten, aber es ist einerseits utopisch anzunehmen, dadurch ändere sich etwas Grundlegendes bei den Menschen, die aus Überzeugung gegen das System sind (und in Folge dessen u. U. obdachlos werden/sind), und andererseits kann man auch einem wohlhabenderen Bürger nicht die persönliche Freiheit einschränken, die er in seinem Heim genießt.

Nun zum Buch selbst:

Stilistisch gut wie immer, bleibt Hornby viel zu lange an den immer wieder gleichen Sachen hängen und fördert damit Langeweile. Nach vier Fünfteln des Buches gab ich auf und überflog die restlichen Seiten nur noch, um zu sehen, wie die Geschichte endet.

Ebenfalls schlecht gemacht ist die Figur "Good News". Anfangs wird er eindeutig als Wunderheiler dargestellt. Warum, so frage ich, wird diese Fähigkeit, mit der er Millionen verdienen könnte, in der Folge komplett ignoriert? Warum hat Hornby sie dann überhaupt eingeführt? Offenbar nur, um den Sinneswandel Davids vom Saulus zum Paulus zu erklären. Schwächer geht's kaum!

Die beste Stelle im ganzen Buch ist übrigens diejenige, an der der kleine Tom dem quengelnden Schulkamerad, der zu Gast in Toms Zuhause sein darf und dies dann auch noch undankbarerweise als Drecksloch bezeichnet, einen kräftigen Hieb auf die Nase gibt. Da hab ich laut gelacht!


Stop the Clocks
Stop the Clocks
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oasis.....best band of the world?, 19. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Stop the Clocks (Audio CD)
Man kann sich sicherlich über das Format der Compilation beschweren, aber das Preis spricht doch für sich.

Außerdem erscheint es schwierig, Best of-Alben von Oasis zu kompilieren. Ich selbst versuchte dies schon nach den ersten vier Platten dieser Ausnahmeband und scheiterte so gnadenlos, dass ich letzten Endes VIER Best of-Mix-CDs generierte, die letzten Endes alle Songs der ersten vier Alben in anderer Zusammenstellung enthielten.

Fehlen wird immer viel, wenn man auf einem Silberling (oder auch auf zwei Silberlinge) die schönsten, geilsten, gefühlvollsten und überragendsten Lieder von Oasis versammeln will.

Aber als Geschenk oder als Sammlerstück ist "Stop the clocks" allemal bestens geeignet.

Und als mehr sieht es der geneigte Fan, der schon mindestens fünf Konzerte miterlebt hat, auch nicht an.

In diesem Sinne: Live Forever!


Meds (CD + DVD) (Jewel Case)
Meds (CD + DVD) (Jewel Case)
Preis: EUR 29,97

24 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kritik des Musikexperten, 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Meds (CD + DVD) (Jewel Case) (Audio CD)
Kann diese Band schlechte Alben schreiben? Ist Brian Molko in der Lage, ein schlechtes Lied zu verfassen? Ein schmalziges, ein auswechselbares, ein steriles Superstar-Scheißdreckskacklied? Nein, Molko, Olsdal und Hewitt können nur eines: Ihren Weg zur besten europäischen Band aller Zeiten (nach Pink Floyd, den Beatles, den Stones, den Kinks, the Who, Therapy? und Oasis) fortsetzen und sie tun dies mit ihrem neuen Album, welches am 10. März 2006 erscheint, in erstaunlich perfekter Weise.
Ich konnte dieses Album, das den Titel „Meds“ trägt, mittlerweile seit einigen Wochen hören und beschreibe die Songs demnach nicht auf Grundlage einiger Amazon-Hörschnipsel oder Musikjournalistenkritiken, sondern auf der Basis meiner eigenen Musikexpertenohren.
I was alone, falling free,
Trying my best not to forget
What happened to us,
What happened to me,
What happened as I let it slip.
Ich habe nie die CDs Placebos aus meinen Händen gleiten lassen, als ich sie jeweils ergriffen hatte und so sind die ersten Textzeilen Brians im Titelsong schon fast eine Bestandsaufnahme für jeden wahren Fan. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das selbstbetitelte Debut verschlief und erst mit dem heute schon legendären „Without You I’m Nothing“ den Einstieg in die musikalische Welt meines Namensvetters schaffte. Und das neue Album führt uns in einigen Momenten auch zurück in die Anfangszeit….aber der Reihe nach:
Die ersten beiden Songs gehen gleich mit Laufzeiten um die 3 Minuten sehr gut ins Ohr. Richtig gute Opener, wie ich ganz klar und ohne Abstriche sage. Das zweite Lied entwickelt sich im Laufe der letzten Tage zu einem wahren Ohrwurm. Nicht zuletzt als Naturwissenschaftler finde ich einen Titel namens „Infra-Red“ interessant. Die Intention des Liedes erschließt sich fast von selbst und kann von jeder Person, die einmal die Auswüchse eines Hassgefühls erlebt hat, nachvollzogen werden:
There is no running that can hide you
Cos I can see in the dark
I’m coming up on infra-red
Forget your running I will find you.
Der dritte Song ist dann wieder Placebo like usual, aber deswegen keineswegs schlecht. Er erinnert mich an die alten Alben und irgendwie klingt er nach den ersten beiden CDs in modernem Gewand.
Lied Nummer vier mit dem Titel "Space Monkey" ist unheimlich bis beruhigend. Eine aufgeregte Burger Queen, eine glattgebügelte Lady of the Flowers. Wie man es auch dreht, und es liegt nicht nur an der Ankündigung der Band selbst, dass diese fünfte CD wieder zu den Wurzeln zurückkehren soll, die Songs bringen Erinnerungen hoch, lassen schon beim ersten Hören wieder ein wenig Gänsehaut entstehen und entführen zurück in die gorßartige Vergangenheit der Band ohne den Bezug zur Gegenwart zu verlieren. Eigentlich erleben wir hier die Zukunft Placebos: Sie vereinen ihre größten Momente der Vorgängeralben.
„Space Monkey“ ist meiner Meinung nach einer der größten Momente dieser Band, ein wahres Kunstwerk, ein Dali der modernen Rockmusik:
A Space monkey in the place to be
Talk of the town with a Peruvian rock
Arm around in the carnival of me
Raising the temperature 100 degrees.
Das folgende "Follow the cops back home" gerät dagegen ruhig, gelassen, getragen. Es klingt irgendwie nach Pet Shop Boys mit Sexappeal und Nachdenklichkeit. Wobei die Shop Boys eigentlich eh nur die Lightpopvariante von Placebo waren....oder sind Placebo nur die Darkpopvariante von Tennant und Lowe?
Egal, denn allein der Songtitel "Follow the cops back home" ist klasse und schon während ich dieses höre, fühle ich mich rundum wohl in Molkos Welt und freue mich auf die restlichen der insgesamt dreizehn Stücke.
In manchen Kritiken ist zu lesen, dass der Kritiker sich nicht die Gefühlswelt des Placebo-Songwriters wünscht, da die Texte negativ, depressiv, gar suizidal geraten. „Bullenscheiße!“ entfährt mir da der zurechtweisende Ausruf, denn Molko lebt seine Gefühlsfacetten aus und nicht seinen gesamten Charakter. Ich als grundlegend positiv eingesteller Mensch kann die Intention meines Namensvetters nur allzu gut nachvollziehen und daher guten Gewissens von (hoher) Kunst sprechen.
Song Six nennte sich "Post Blue" und könnte wohl als Serial zu "Blue American" verstanden werden. Der leicht verzerrte Rhythmus ist treibend und (ich muss es eigentlich nicht sagen) eingängig auf der Melodieseite. Darauf folgt die (englische) Radiosingle „Because I want you“, die man erstmals bei BBC Radio 1 hören konnte....wenn nicht: Sie rockt!!!
Don’t give up on the dream,
Don’t give up on the wanting.
Ein Abgesang auf eine Liebe, eine noch verbleibende Hoffnung, der man aber keine allzu großen Chancen mehr einräumen mag.
Molko, Olsdahl und Hewitt schaffen es nicht nur, wieder einmal extrem gute Songs zu schreiben, nein, auch das Album als solches muss nach 8 von 13 Titeln als würdiger Nachfolger von Sleeping with Ghosts bezeichnet werden. Die teilweise Rückbesinnung auf alte Werke tut der Sache dabei nur allzu gut.
Der achte Song ist zwar ein wenig zäh, aber bekommt auf einer Schönheitsskale von 1 bis 10 eine glatte 8!
Gespannt wartet man nun auf Titel 9, in dem Stipe (der Glatzkopf von R.E.M) nun endlich singen soll. Molko fängt an....ruhig....bedächtig....akustische Gitarrenklänge, elektrisch verstärkt, stimmen mit ein....ach nein, Stipe singt ja erst im nächsten Song...so ein Scheiß. Das macht Titel 9 zwar nicht schlechter, aber zwei ruhige Stücke am Stück sind so sinnvoll wie die Formulierung "Stücke am Stück". Wobei Molko vielleicht gar besser im Komponieren ist, als ich es im Texten bin, sodass das Lied in keinster Weise langweilt, sondern vielmehr begeistert.
Jetzt aber: Der Song mit Michael Stipe....Spannung....Pianointro....und da isser, der R.E.M.-Mann. Wahnsinn! Diese Stimme auf einer Placebo-CD. Das wir das noch erleben dürfen. Und dann geht's rund....volles Programm im Refrain, tolles Duett der zwei besten Stimmen seit Mercurys Tod. Der Song erscheint gewöhnungsbedürftig, aber soll man Stipe und Molko keinen sperrigen Song zugestehen, der wächst und wächst und wächst? Ich weiß jetzt schon, dass dieses Lied von einigen nicht gemocht werden wird, ob seiner disharmonischen, lauten Momente. Es passt in die "Monster"-Phase von R.E.M., und es gefällt mir einfach saugut!
So, jetzt die letzten drei. Titel 11 beginnt eigenartig, aber die verzerrten Gitarren bringen die Melodie mit sich und es klingt wieder nach Placebo.
Placebo scheinen mir schon weiter zu sein als viele andere große Bands. Es gibt wenige, die folgen können. Coldplay vielleicht, wenn Martin seinen Stil mal ein wenig ändert.....Muse bestimmt, denn Bellamy ist ein Mastermind, vielleicht gar noch größer als Molko....aber eines ist mir klar geworden: Placebo haben Oasis hinter sich gelassen, denn die hatten ein paar Songausfälle auf einigen Alben, was man bei Molko und seinen beiden Bandmitgliedern nicht erkennen kann.
Apropos Songausfälle: Song 11 war ja noch gut, 12 ist eigenartigerweise zu zäh....er fließt träge dahin....lässt das Album schon vorzeitig ausklingen. Sicherlich keine schlechte Idee, aber am Ende hätte man sich noch einen richtigen Knaller gewünscht. Na ja, dann muss man eben eine persönliche Zusammenstellung anfertigen.
Ach nein....das finale Lied ist ja noch da: "You are one of God's mistakes..." beginnt Brian zu singen....und kurz darauf begegnen uns wieder Klänge, wie wir sie vom kongenialen Debutalbum kennen. Und dann wissen wir: Der letzte Song schließt den Kreis, er heißt nicht umsonst "Song to say goodbye".
Ich liebe ihn jetzt schon….hypnotsich….genial….unübertrefflich.
Now I’m trying to wake you up
To pull you from the liquid sky
‘Cause if I don’t we’ll both end up
With just your song to say goodbye
Zum Schluss noch die Tracklist mit Bewertung (maximal 10 Punkte), die sich natürlich positiverweise ändern wird, da das Album wachsen wird.
1 Meds 11 Punkte
2 Infra-Red 9 Punkte
3 Drag 8 Punkte
4 Space Monkey 9 Punkte
5 Follow the cops back home 8 Punkte
6 Post Blue 9 Punkte
7 Because I want you 8 Punkte
8 Blind 8 Punkte
9 Pierrot the clown 8 Punkte
10 Broken Promise 10 Punkte
11 One of a kind 7 Punkte
12 In the cold light of the morning 8 Punkte
13 Song to say goodbye 11 Punkte


Distort Yourself
Distort Yourself
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 14,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 6 von 5 Sternen!, 13. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Distort Yourself (Audio CD)
Mittlerweile haben mir die Weihen des Musikexpertentums es ermöglicht, die Institute-CD vor Veröffentlichung akustisch zu begutachten und ich kann meiner obigen Meinung nur anhängen: Die beste Alternative-CD des Jahres 2005!
Bush meets Helmet. Rossdale rocks! Was mehr kann man sagen?
Kaufen! Kaufen! Kaufen!
Wer traurig über Bushs Ende war und auf den Gesang von Gavin steht, der darf nicht zögern, denn auf "Distort Yourself" gibt es soviel zu entdecken.....
Klar, es ist kein "Golden State", kein solches Meisterwerk wie das finale Bush-Album, aber mal ehrlich: Erwarten wir von Robert Plant nochmal ein zweites "Stairway to Heaven"?
Unsterbliche Songs schreibt man nicht am Fließband....obwohl....Rossdale schaffte schon mit Bush Großes...wer weiß....


Distort Yourself
Distort Yourself
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 14,99

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Institute: Die neuen Bush?, 8. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Distort Yourself (Audio CD)
Auf die Frage, ob die Band Institute eine Wiedererweckung der vorherigen Band des Frontmannes Gavin Rossdale ist, kann man keine klare Antwort geben, solang man nicht das komplette Album gehört hat.
Die Vorab-Radiosingle "Bullet-Proof Skin" zeigt jedoch eindeutig: Trotz anfänglicher Limp Bizkit-Klangähnlichkeit greifen nach dem Intro die rohen Gitarrenchords und Gavins Stimme ist klasse wie eh und je, vielleicht ein bisschen verrauchter als zu Bush-Zeiten. Das Schreiben von melodiösen Hardrocksongs hat er aber nicht verlernt, wie man im Refrain sehr gut feststellen kann.
Die Besetzung Institutes lässt Großes vorausahnen: Der Bassist von Rival Schools, der zweite Gitarrist von Helmet und als Produzent gar Helmet-Mastermind Page Hamilton höchstpersönlich! Bei soviel geballter Rockstarfähigkeit müssen wir uns auf ein absolut gutes Album gefasst machen.
Und am Ende wird man sich dann wohl doch eine Antwort auf die Eingansfrage geben: Ja, Institute sind durchaus in der Lage, das Erbe der größten englischen Alternative-Grunge-Rockband aller Zeiten anzutreten!


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