Profil für Lars > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Lars
Top-Rezensenten Rang: 108.649
Hilfreiche Bewertungen: 234

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Lars (Dresden, Sachsen)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Reinkarnation. Christentum und kirchliches Dogma.
Reinkarnation. Christentum und kirchliches Dogma.
von Jan Erik Sigdell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hintergründe, Fakten, Deutungen, alles vielseitig beleuchtet, 13. März 2009
Das vorliegende Buch gibt Aufschluss auf Hintergründe, die der allgemeinen Information über das Christentum widersprechen. Für den Laien ist das Christentum mit dem Kirchentum identisch, es wird im Allgemeinen nicht unterschieden oder hinterfragt. Hier ist zum Ersten interessant, dass es seit Bestehen der Kirche Sichtweisen und Auslegungen von Jesu Lehre (Dogma) gibt, die offenbar von Zeugnissen innerhalb und außerhalb der Bibel abweichen und im Sinne der Kirche verwendet wurden. Dazu werden zahlreiche Nachweise geführt. Jan Erik Sigdell bringt die Reinkarnation ins Spiel, welche in der Kirche auf Ablehnung trifft. Er zitiert sehr viele Bibelstellen, Schriften von Origenes, Deutungen des Philosophen Aristoteles und einiges mehr, die dem aufmerksamen Leser ins Grübeln bringen. Am Anfang des Buches schildert der Autor die Erklärung des Theodizee-Problems und stellt die meines Erachtens beste Lösung -die Wiedergeburtstheorie (=Reinkarnation)- vor. Der Autor hat weitere empfehlenswerte Bücher veröffentlicht, die sich tiefer mit dem Thema Wiedergeburt befassen. Zudem wird ebenfalls mit wissenschaftlichem Hintergrund, eine anschauliche Theorie der Mehrdimensionalität umfassend erörtert, welche sich einwandfrei sowohl mit der klassischen Naturwissenschaft (Mathematik und Physik), mit der Bibel und mit der Reinkarnation verbinden lässt. Es geht zunächst um das Finden von Indizien für die Vorexistenz der Seele bevor sie mit dem physischen Leib (Körper) verbunden ist. Im nächsten Schritt werden Merkmale von Wiedergeburt erläutert. Es werden einige manipulative Eingriffe der Kirche auf historische Zeugnisse vorgelegt und ausgewertet. Jedoch, und das finde ich bemerkenswert, gibt es infolge der gelisteten Belege, keine, vielerorts sonst im Leben vorzufindende, aggressive und unversöhnliche Anklage (gegen das Kirchentum)! So wie man auf der einen Seite alles tut, um den Reinkarnationsgedanken schlechthin infrage zu stellen, ist es gleichermaßen berechtigt, dass man die Argumente und Methoden der Gegner infrage stellt, welche an manchen Punkten wesentliche Schwächen aufweisen. Das bezieht sich auch auf den Übereinklang mit der Bibel, den gängigen Lehrmeinungen, dem Christentum und anderen Religionen. Äußerst bemerkenswert sind die reinkarnistischen Interpretationen von einigen Bibelstellen, welche bei oberflächlicher Betrachtung keinen Sinn, teilweise sogar Ungerechtigkeit beinhalten. Diese haben allerdings nicht die Spur eines suggestiven Charakters, so als wolle der Autor die Bibel umdeuten, vielmehr tun sich bei jener Betrachtung Lösungen auf, die sonst nicht zu finden sind. So bezieht er sich beispielsweise auf die höchstsuspekte Aussage in Matth. 13:12 und 25:29, Luk. 8:18 und 19:26. Natürlich geht Sigdell auch auf andere Deutungen ein, prüft und beleuchtet deren vermeintliche Tauglichkeit zur tatsächlichen Wahrheit.
Das Buch ist eine sehr gute Empfehlung!


Der siebte Sinn des Menschen: Gedankenübertragung, Vorahnungen und andere unerklärliche Fähigkeiten
Der siebte Sinn des Menschen: Gedankenübertragung, Vorahnungen und andere unerklärliche Fähigkeiten
von Rupert Sheldrake
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen faszinierende Berichte, 5. Februar 2009
Rupert Sheldrake liefert in seinem Buch faszinierende Berichte zu -außersinnlichen Wahrnehmungen-, die sicherlich auf die eine oder andere Weise jeder schon erlebt hat. Mit akribischer Sorgfalt führte er zahlreiche Versuche durch, welche Phänomene wie Telepathie, Hellsehen, das Gefühl angestarrt zu werden, Wirkungen von Intentionen, Gedankenlesen oder Präkognition beschreiben. Die Ergebnisse sind so auffallend, dass niemand behaupten kann, es handle sich um Erscheinungen die es gar nicht gibt, oder dass die Versuche Mängel aufweisen. Auf grenzwissenschaftlichem Gebiet hat man schon viel erforscht, was leider nur ungenügende Anerkennung findet. Dabei ist die Qualität mancher parawissenschaftlichen Arbeit nicht zuletzt auch aufgrund der negativen Vorurteile auf höchstem Niveau. Höchst suspekt ist die gängige Meinung, dass die Schulwissenschaft empirischen Forschungen keine Existenz auf wissenschaftlichem Terrain zubilligt und deren Ergebnisse nicht ernst genommen werden. Sheldrake erläutert, was es mit dem sechsten und dem siebten Sinn des Menschen auf sich hat und bezieht sich auf gleichartige Forschungen bei Tieren, worüber er ein gesondertes Buch veröffentlicht hat. Bekannt ist der Autor ebenso für seine Theorie der morphogenetischen Felder, er geht in diesem Buch kurz drauf ein. Auch wenn manche Versuche sehr ausführlich geschildert werden, was dem Laien zuweilen langatmig erscheinen mag, ist das Buch eine gute Empfehlung.


Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern
Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern
von Bruce Lipton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes Biologie Buch, 2. Februar 2009
Der Autor ist selbst Biologiewissenschaftler und beschreibt sehr verständlich in Kurzform die Entdeckungen von Charles Darwin und Jean-Baptise de Lamark. Faszinierend, wie ich finde, ist die Interpretation, dass die Evolution nicht wie von Darwin aufgezeigt, unerbittlich und hart ist, sondern vielmehr auf einer instruktiven, kooperativen Interaktion zwischen Organismen und ihrer Umgebung beruht. Jene ermöglicht Lebensformen zu überleben, und sich in der sich ständig verändernden Umgebung zu entwickeln. Interessanterweise ist das der Aufhänger von der sogenannten modernen Zellbiologie, die auffallende Ähnlichkeit mit der modernen Physik und der skurrilen Quantenwelt besitzt.
Die Kooperationsbeziehung in der Natur stellt sich heute in der biologischen Wissenschaft so dar, dass man sagt, die Tiere haben sich gemeinsam entwickelt, sie sind gemeinsam mit diversen Zusammenschlüssen von Mikroorganismen existent, welche sie für eine normale Gesundheit und Entwicklung brauchen.
Ein weiterer Kooperationsmechanismus zwischen den Arten wird in der Genforschung festgestellt. Gene bilden die physische Erinnerung an das, was ein Organismus einmal gelernt hat. Entgegen der früheren Annahme, dass Gene nur an die direkten Nachkommen einer Art weitervererbt werden, deutet man heute die Integration von Zellverbänden in lebenden Organismen über einen Genaustausch, nicht nur bei gleichen Arten, sondern auch bei Mitgliedern anderer. Der Hintergrund des Gen-Austauschs berechtigt zur Feststellung, dass Organismen nicht mehr als völlig getrennte Wesen betrachtet werden können.
Eine schwache Gesundheit ist nicht immer eine Unzulänglichkeit in der Biochemie des menschlichen Körpers zu finden, sondern auch Ergebnis einer Kombination von mentalen, physischen, emotionalen und spirituellen Ursachen, deren therapeutischer Ansatz durch komplexe Interaktion zwischen verschiedenen Genen und Umweltfaktoren zu suchen ist.
Nicht die Gene bestimmen unser Leben, wir sind die Meister unseres Seins, denn Gene können sich selbstständig an- oder abschalten. Ihre Aktivität wird von der Umgebung bestimmt. Der Geist trägt wesentlich zur Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit bei. Der Mensch besteht aus Billionen von Zellen die in ständiger Beziehung stehen. Es gibt im Organismus keine einzige Funktion, die nicht schon in der Einzelzelle enthalten ist. Das heißt, in jeder Zelle mit Zellkern gibt es ein funktionales Äquivalent zum Nerven-, Verdauungs-, Kreislauf-, Skelett-, ... system der Menschen. Zellen sind intelligent (oder sie werden von einer Intelligenz geführt), können allein überleben (Kulturvermehrung im Labor), sie überleben sogar eine gewisse Zeit wenn man den Zellkern entfernt. Erfahrungen aus der Umgebung können gelernt, die Erinnerung an zelluläre Nachkommen auch weitergegeben werden.
Wie Lipton schreibt, besitzt jedes körpereigene Protein ein physikalisch-elektromagnetisches Gegenstück in der Umwelt. Wir sind ein Abbild unseres Umfelds, unserer Körper ist gewissermaßen eine Maschinerie aus Proteinen. Unser Umfeld ist das Universum zu dem man auch Gott sagen kann. Menschen entwickelten sich bisher komplementär zu ihrer Umgebung.
Durch die moderne Zellbiologie ist bekannt, dass wir ein Teil des Ganzen sind. Wir neigen aber dazu, dies in unserer Not zu vergessen. Jeder von uns besitzt eine einzigartige, biologische Identität. Denn auf der Oberfläche unserer Zellen gibt es eine Gruppe von Identitätsrezeptoren, die ein Individuum vom anderen unterscheiden. Eine zum Immunsystem gehörende Untergruppe dieser Rezeptoren sind die Human Leucocyte Antigene. Bei Organtransplantationen ist es wichtig, dass möglichst viele Identitätsrezeptoren von Spender und Patient übereinstimmen um Abwehrreaktionen des Körpers einzudämmen. Dass dies sehr schwierig ist, kann sich bestimmt jeder vorstellen. Bisher haben die Wissenschaftler keine zwei Individuen gefunden, die biologisch vollständig übereinstimmen. Letztendlich sind es nicht die Proteinrezeptoren, die einem Lebewesen eine Identität verleiht, sondern das, was sie aktiviert. Jede individuelle Gruppe von Identitätsrezeptoren auf der Zellmembranoberfläche empfängt wie eine Antenne ihre komplementären Signale aus ihrer Umgebung. Die Identitätsrezeptoren empfangen Signale der -Identität-, die nicht aus dem Inneren der Zelle bestimmt wird, sondern von der äußeren Umgebung. Eine Analogie ist der Vergleich mit dem Fernsehgerät. Das Bild auf dem Fernsehschirm entsteht nicht im Gerät, die Identität der Bilder wird per Funk an die Antenne des Fernsehers gesandt. Wenn das gute Stück eines Tages kaputt geht ist das sehr ärgerlich. Die geliebten Fernsehbilder sind jedoch nicht defekt, denn stellt man ein anderes Gerät auf, so werden die Bilder empfangen. Der kaputte Fernseher ist sozusagen gestorben, kann jedoch als Empfänger dem aus der Umwelt gesandtem Bild nichts anhaben. In dieser Analogie entspricht der Fernseher der Zelle. Die empfangende Antenne entspricht der Gruppe von Identitätsrezeptoren und die Sendung entspricht einem Umweltsignal. Zunächst glauben wir durch unsere materielle Orientierung, dass die Proteinrezeptoren der Zelle das -Selbst- sind. Das wäre so, wenn man glaubt, dass die Fernsehbilder aus der Antenne kommen. Die Rezeptoren der Zelle sind nicht die Quelle unserer Identität, sondern das -Gerät- in welches das -Selbst- aus der Umwelt heruntergeladen wird. Wenn man sich diese Beziehung verinnerlicht, erkennt man, dass unsere Identität, unser -Selbst-, in der Umwelt existiert, ganz gleich ob unser Körper hier ist oder nicht. Das heißt, wenn mein Körper stirbt und in der Zukunft ein neues Individuum mit genau der gleichen Gruppe von Identitätsrezeptoren geboren wird, lädt mich dieses Individuum in sein System ein und -ich- werde wieder in der Welt präsent sein. Auch wenn unser physischer Körper stirbt, ist die -Sendung- immer noch aktiv. Unsere Identität ist eine komplexe Signatur innerhalb der riesigen Menge an Informationen, die alle gemeinsam die Umwelt ausmachen.
Unterstützt wird die hier aufgezeigte Schilderung durch die Berichte von Transplantationspatienten, die mit neuen Organen auch neue Verhaltensweisen und Körperempfindungen erhalten haben. Das Zellgedächtnis wird auf einen anderen bzw. neuen Menschen übertragen. Zellen- und Organtransplantationen bieten nicht nur ein Modell für unsere Unsterblichkeit, sondern stützen auch die Theorie der Reinkarnation. Es wird durch diese biologisch vertiefte Angelegenheit klar, dass die eigene Identität nach dem physischen Tod ein anderer Embryo erhalten könnte. Dieser Körper kann überall auf der Welt entstehen.
Im Verlauf unseres Lebens verändern wir unsere Umwelt, schon allein durch unser Dasein. Während unseres Lebens auf Erden senden wir unsere Erfahrungen zurück an den Sender, unseren höheren Geist. Die Art wie wir unser Leben führen, beeinflusst also die Art unseres -Selbst-. Diese Interaktion ähnelt dem Gesetz des Karma. Jeder von uns verkörpert das Geistige in einer materiellen Form.


Reinkarnationstherapie: Emotionale Befreiung durch Rückführung
Reinkarnationstherapie: Emotionale Befreiung durch Rückführung
von Jan Erik Sigdell
  Taschenbuch

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 2. Februar 2009
Rückführungstherapie ist eine Heilmethode um Problemen, wie z.B. Ängste, Phobien, merkwürdige Verhaltensweisen aller Art auf den Grund zu gehen und diese aufzulösen.
Bei genannten Missständen doktert die Schulmedizin oft (auch medikamentös) herum und findet schließlich keine geeignete Lösung. Der kritische Leser wird hier in einem sehr gründlich ausgearbeiteten Buch mit Dingen konfrontiert, die anhand praktischer Beispiele sehr glaubwürdig erscheinen. Aus meiner Sicht gibt es keinen haltbaren Grund die Rückführungstherapie anzuzweifeln. Natürlich setzt diese Form die Kenntnis der Wiedergeburtstheorie voraus, die für viele Menschen suspekt erscheint. Es ist gar nicht nötig, dass Klienten daran glauben, jedoch müssen sie Bereitschaft dazu mitbringen, ihren Problemen auf den Grund zu sehen. Jan Erik Sigdell beharrt nicht vehement auf seiner Überzeugung, die ja durch langjährige Praxis unterstrichen wird, sondern überprüft auch alle denkbaren kritischen Einwände. Das Buch fesselt den Leser, gliedert sich in zahlreiche Abschnitte und wird auch wissenschaftlich durchleuchtet.
Es handelt sich um keine gefährliche Therapieform, die weder mit Medikamenten, noch mit Hypnose oder anderen beängstigenden Methoden einhergeht. Ungeachtet des Hauptthemas gibt das Buch beeindruckende Sichtweisen auf unser Leben preis. Sowohl Praktiker, als auch Laien werden mit diesem Buch angesprochen. Sehr empfehlenswert!


Die Psychologie des Geldes: Erfolgreicher und glücklicher mithilfe der Lebensgesetze: Wege zu einem entspannten Verhältnis
Die Psychologie des Geldes: Erfolgreicher und glücklicher mithilfe der Lebensgesetze: Wege zu einem entspannten Verhältnis
von Ruediger Dahlke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant und nützlich, 27. Januar 2009
Der Buchtitel sprach mich sofort an, da auch ich dem Geld ziemlich viel Beachtung schenke.
Dahlke bezieht das Thema auf Lebensgesetze, unter anderem auf Resonanz und Polarität.
Es wird erörtert, was es mit Quantität und Qualität des Geldes auf sich hat. Diese Betrachtung offenbart bemerkenswerte Details, die sich Unzufriedene verinnerlichen sollten.
Die meisten Menschen beziehen sich immer auf die Quantität, also die Geldmenge und schenken der Qualität wenig oder keine Aufmerksamkeit.
Was das Geldthema mit Liebe zutun hat, wird anhand praktischer Beispiele (Zahlung von Alimenten, Liebe durch materielle Geschenke,...) aufgedeckt.
Die Frage, welche Auswirkungen ein Erbe haben kann, ist für jemand der sich noch nicht damit beschäftigt hat, neu und interessant. Auch Dinge die suspekt erscheinen, was es zum Beispiel für einen Zusammenhang zwischen Geld und Besitz mit dem Ritual des Toilettengangs auf sich hat, oder wie es mit astrologischen Verbindungen steht, werden dargelegt.
Mit meditativen Übungen, dem geistigen Innehalten und Auseinandersetzung mit verschiedenen Fragen werden einzelne Kapitel beendet. Kurzum, das Buch ist gut und lesenswert.


Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal - Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?
Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal - Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?
von Vito von Eichborn
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

9 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterhaltsam und spannend, 14. Januar 2009
In diesem unterhaltsamen Buch werden allerlei beachtliche Dinge aufgeführt. Ein anderer Rezensent behauptet, es hätte sein Thema verfehlt. Dem kann ich nicht zustimmen. Worin der sogenannte Zufall in bestimmten Ereignissen liegt, muss letztlich jeder für sich selbst beantworten. Das geht meines Erachtens nur, wenn man sich nicht ausschließlich auf die Schulwissenschaft beschränkt, sondern auch den gründlich untersuchten, sogenannten paranormalen Fällen, Beachtung schenkt. Das Buch ist mit knapp über 100 Seiten sehr überschaubar, leicht verständlich und eine gute Empfehlung. Der Autor ist Chemiker und stark bemüht, sich von der Esoterik zu distanzieren. Dabei scheint er gar nicht zu wissen was das eigentlich heißt, schildert er doch immer wieder zutiefst innerliche Dinge und schreibt so gesehen Esoterik. Für den bekannten Physiker Hans Peter Dürr existiert ein Quantencode, der sich über den gesamten Kosmos erstreckt. Das, was wir im täglichen Leben wahrnehmen, ist demnach nur ein Teil der Realität. Den anderen, weit größeren Teil erfahren wir rein intuitiv, durch Wahrnehmungen, spontane Eingebungen und Gefühle, die wir uns mit unserer herkömmlichen Erfahrung nicht erklären können. Weiter behauptet Dürr, dass unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen ist. Diese Theorie wird im Buch analysiert, wobei ich jener persönlich zustimme, jedoch immer darauf geachtet werden muss, dass man Phänomene aus dem Mikrokosmos (z.B. verschränkte Teilchen) nicht vorbehaltlos auf den Makrokosmos übertragen darf. Neben allerlei verständlich geschilderter Physik, gibt es Skurriles, unglaublich aber Wahres und noch viel mehr zu erfahren. Forschungsergebnisse namhafter Wissenschaftler, wie Ervin Laszlo, Jeremy Hayward oder Christian Hellweg um nur wenige zu nennen, werden aufgeworfen und erörtert. Des Weiteren wird von einem umfangreichen Schriftwechsel zwischen Carl Gustav Jung und dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Ernst Pauli berichtet. C.G. Jung entwickelte das Synchronizitätsprinzip. Jenes beschreibt in welcher Weise so genannte Zufälle unser Leben beeinflussen können. Synchronistische Ereignisse sind akausal miteinander verknüpft, unterliegen nicht dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Kausal nicht erklärbare Ereignisse werden im Buch aufgezeigt. Ganz nett fand ich das Zitat von Werner Heisenberg, dem Entdecker der Unbestimmtheitsrelation, mit dem ich meinen Kurzbericht schließen möchte: - Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. -


Es begann in Babylon. Biblische Wurzeln in den sumerischen Keilschrifttafeln  Zeugnisse außerirdischen Eingreifens?
Es begann in Babylon. Biblische Wurzeln in den sumerischen Keilschrifttafeln Zeugnisse außerirdischen Eingreifens?
von Jan Erik Sigdell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragendes Buch, 9. Januar 2009
In diesem großartigen Buch werden hochinteressante Themen zur Menschheitsgeschichte aufgeworfen und seriös analysiert. Jeder weiß, dass es unliebsames Wissen gibt, welches nicht zur allgemeinen Verbreitung bereitsteht. Jenes wird vielmehr immer wieder verleugnet. Um dem tatsächlichen Ursprung der Menschheit auf die Spur zu kommen, ist das Buch außerordentlich empfehlenswert und wird jedermann zum Nachdenken anregen. Auch wenn die okkulte Götterwelt (mangels Verbreitung dieses Wissens) in der heutigen Welt auf Diskrepanz stößt, kann ein neutraler Leser die wissenschaftliche Auseinandersetzung des Autors mit historischen Fakten feststellen. Grundlagen dieses Werks sind umfangreiche Literaturreferenzen und Material aus akademischen Schriften (u.a. aus Universitätsbibliotheken). Diese werden sachlich ausgewertet, ohne dabei dem Leser in eine bestimmte Richtung zu drängen. Jan Erik Sigdell befasst sich ausführlich, teils kritisch mit den Theorien des amerikanischen Bestsellerautors Zecharia Sitchin.
Sitchins Thesen, die in mehreren Büchern veröffentlicht worden sind, passen nicht in die akademische Welt, wo das -wissenschaftliche Vorurteil- regiert und das Wort -außerirdisch- geradezu als obszön ist gilt. Dabei ist doch die Vorstellung, dass wir Menschen auf der Erde die einzigen intelligenten Lebewesen im Universum sind, ausgesprochen naiv. Hierzu werden im Buch nähere Erläuterungen gegeben. Der wesentliche Inhalt des Buches greift schwer verdauliche Begebenheiten aus der Bibel auf, erläutert diese sehr verständlich, schafft Parallelen zu den babylonisch-sumerischen Schöpfungsmythen auf Keilschrifttafeln und bringt ein für mich neues Bild der Menschwerdung zutage. Einiges vom im Buch aufgedeckten Inhalt der Bibel dürfte wohl für viele neu sein, auch darüber, dass die Kirche eher zweckorientiert damit umgeht. Diskreditierende Skeptiker mögen daran denken, dass es in der Geschichte immer eine Götterwelt gab und diese im Grunde niemand erfunden hat!
Die Keilschrifttafeln aus Babylonien, Sumerien etc. enthalten eine ausführliche Schöpfungsgeschichte, die aus Sicht von Ethnologen und Sprachforschern eine auffallende Übereinstimmung mit der biblischen zeigt. Jene wird aber aus den im Buch beschriebenen Gründen seitens kirchlicher Theologen und jüdischer Rabbiner verdrängt und verleugnet.
Darüber hinaus enthält das Buch sehr viel mehr, teils Kontroverses aber auch Interessantes, wo sich meines Erachtens unsere heutige Welt einwandfrei auf die genannten historischen Deutungen ableiten lässt.


Seite: 1 | 2