Profil für Holger K. > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Holger K.
Top-Rezensenten Rang: 1.939
Hilfreiche Bewertungen: 744

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Holger K. "Whitelotus" (Königswinter)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Rexel Auto+ 100M Büro-Aktenvernichter, Mikro-Partikelschnitt, schwarz, mit Sicherheitsstufe 5
Rexel Auto+ 100M Büro-Aktenvernichter, Mikro-Partikelschnitt, schwarz, mit Sicherheitsstufe 5
Preis: EUR 316,49

5.0 von 5 Sternen Klasse Terminator für's Büro, 10. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei der Lieferung hat mich die Größe des Rexel ein wenig überrascht. Dies zeigt deutlich, dass es sich hier nicht um eine Kiste für den Privathaushalt, sondern für den professionellen Einsatz im papierlastigen Büro handelt. Hierzu passt der Qualitätseindruck, der vom Gewicht über Materialien und Verarbeitung sowie die gute Anleitung bis hin zur durchaus akzeptablen Geräuschentwicklung reicht.

Die Handhabung ist so simpel, wie man es sich wünscht. Papier in die Klappe legen und los geht's. Getackerte Seiten oder Büroklammern sind ebenso wenig ein Problem wie vergessene Plastikhüllen – alles wird klaglos vertilgt. Die automatische Zuführung hat bislang immer einwandfrei funktioniert, Störungen waren auch im Ansatz nicht zu erkennen. Wurde in seltenen Fällen zuviel Papier eingezogen, geht dies retour und klappt beim nächsten selbständig durchgeführten Versuch.

Die Vernichtungsgeschwindigkeit liegt zwar um Einiges unter Warp, aber da man ja nicht daneben stehen bleiben muss und das Gerät meist eingeschaltet wird, bevor das Büro verlassen wird, ist das nicht relevant. Beim Schnittergebnis muss man sich über das Thema Vertraulichkeit keine Sorgen mehr machen - sehr gut.

Fazit: Ein echter Profi für den gewerblichen Einsatz ohne nennenswerte Schwächen aber mit vielen guten Lösungen, der wirklich Freude bereitet. Fairer Preis für so viel Leistung.


Linksys EA8500 Max-Stream (Multi-User MU-MIMO Smart Wi-Fi Router) schwarz
Linksys EA8500 Max-Stream (Multi-User MU-MIMO Smart Wi-Fi Router) schwarz
Preis: EUR 299,00

4.0 von 5 Sternen Zukunftsfähiger Router mit viel Leistung, 10. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit knapp 300 Euro ist der EA8500 kein Mitnahmeartikel, sondern ein Gerät, dessen Anschaffung wohl überlegt sein will. Seinem Preis gemäß ist er einwandfrei verarbeitet, mutet hochwertig an und ist mit seinen vier in die Luft gereckten Antennen im Design sehr ansprechend. Das mag nebensächlich sein, ich finde aber, dass technische Geräte, die sichtbar im Raum herumstehen, ruhig auch etwas her machen dürfen.

Mit einem USB 3.0-Port, je einem ein USB 2.0- sowie eSATA-Port und vier Gigabit-Ports stehen für meinen Bedarf hinreichend viele Anschlüsse bereit. Die Einrichtung, vor der ich etwas Respekt hatte, nachdem mein von Unitymedia gelieferter Router da nicht ganz idiotensicher war, erweist sich als durchdacht, nachvollziehbar und mit etwas Konzentration ohne Weiteres durchführbar. Das spricht für die Erfahrung von LinkSys und dafür kann man gerne einen Euro mehr ausgeben, finde ich.

Das technische Highlight des EA8500 ist natürlich die MU-MIMO-Technik, die mehrere Endgeräte unterbrechungsfrei bedienen soll. Diese setzt allerdings voraus, dass die Endgeräte die Technik auch unterstützen, was aktuell erst höchst selten der Fall ist – in meinem Haushalt leider (noch) bei keinem Gerät. Ich gehe aber wegen der unbestreitbaren Vorteile dieser Technik davon aus, dass diese sich in den nächsten ein, zwei Jahren bei allen neuen hochwertigen Geräten durchsetzt; insofern dürfte der LinkSys zwar erst in der Zukunft sein volles Potenzial entfalten, aber eben auch für viele Jahre State of the Art bleiben.

Während mein alter Router in unregelmäßigen Abständen, wenngleich selten, ohne erkennbare Ursache die Verbindung verlor oder mein Lenovo Yoga Tablet Schwierigkeiten mit der Authentifizierung hatte (Ursache bleibt ein Rätsel, da es nach mehreren Versuchen dann doch immer ging), habe ich dies beim LinkSys noch nicht erlebt. Das ist die Zuverlässigkeit, die ich erwarte.

Insgesamt bin ich mit dem EA 8500 in jeder Hinsicht voll zufrieden. Der Preis scheint mir allerdings ein wenig zu ambitioniert und führt daher zum Punktabzug. Bei einem Preis unter 200 Euro, der sich vielleicht noch einstellt, fände ich auch den fünften Stern angemessen.


Philips HR1832/50 Viva Collection Entsafter 400 W, 1,5 L in einem Durchgang, schnelle Reinigung, grün / weiß
Philips HR1832/50 Viva Collection Entsafter 400 W, 1,5 L in einem Durchgang, schnelle Reinigung, grün / weiß
Preis: EUR 84,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, aber oho!, 30. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Philips HR1832/50 bleibt deutlich unter der psychologischen Grenze von 100€, signalisiert aber mit gut 80€, dass es sich nicht um ein Billiggerät handelt. Beim Auspacken bestätigt sich dieser Eindruck: Dies ist ein makellos verarbeitetes Gerät, das ein ansprechendes Design besitzt und trotz der kecken grünen Teile in traditionelle wie moderne Küchen passen sollte. Gewiss, wir sprechen hier von einem rundum in Kunststoff gekleideten Gerät, aber zum einen haben wir hier hochwertiges Plastik (wie von Philips gewohnt) und zum anderen sollte dies der Funktion und Langlebigkeit sollte dies kaum Abbruch tun.

Schön ist, dass das Werbeversprechen, hier ein wirklich kompaktes Gerät zu haben, eingelöst wird. Schließlich sind die Ablage- und Stauflächen einer Küche begrenzt. Trotzdem verspricht Philips eine Saftausbeute bis 1,5l – das Format wird also nicht durch Einschränkungen an anderer Stelle konterkariert.

Die Anleitung ist gut strukturiert und leicht verständlich. Tatsächlich braucht man sie aber nicht, Aufbau und Inbetriebnahme sind eigentlich selbsterklärend. Der Philips steht sicher auf seinen Saugfüßen und muss deswegen auch nicht sonderlich schwer sein, um an seinem Platz zu bleiben. Dies spricht allerdings auch dafür, ihm einen fixen Platz in der Küche zu gönnen und ihn nicht immer nach Benutzung wegzupacken (weil die Saugfüße das nach einiger Zeit übelnehmen werden). Hierbei muss man das kurze Kabel berücksichtigen, das ich ansonsten als Vorteil (im Sinne einer aufgeräumten Küche) werten möchte.

Wirklich leise ist der Philips nicht, aber so what, man presst ja nicht stundenlang. Wer die Liebste allerdings sonntagmorgens mit einem frisch gepressten Saft überraschen will, hat das Wecken gleich mit erledigt. Wie schonend für die Inhaltsstoffe die Pressung erfolgt, kann ich nicht beurteilen. Dass die Saftausbeute sehr gut ist, ist hingegen offensichtlich. Die Rückstände sind nahezu trocken – das überzeugt. Und auch der Geschmack ist so gut wie erwartet. Getestet habe ich mit Äpfeln, Ananas und Orangen, alles einwandfrei. Bei Hartobst wie Quitten dürften aber die Grenzen erreicht sein.

Beim Reizthema Reinigung macht der Philips eine gute Figur. Ja, die Reinigung bleibt lästig und wird auch nicht in der versprochenen Minute erledigt. Dies dämpft den Spaß am Entsaften, allerdings hat hier noch niemand den Stein der Weisen gefunden, auch nicht die 500€-Geräte. Insgesamt sind die zu reinigenden Teile aber gut abnehmbar und zugänglich, so dass sich die Arbeit auf ein Minimum beschränkt. Zudem kommt bei mir alles, was sich nicht wehrt, in die Spülmaschine und gut ist.

Fazit: Der Philips hat bei mir dazu geführt, dass ich nicht immer, aber oft frische Säfte konsumiere und den Geschmack am Fertigprodukt weitgehend verloren habe. Das heißt schon etwas. Nachteile oder Fehler kann ich nicht finden, selbst der Preis muss für diese Qualität als fair angesehen werden. Also ein klares Ja zum Philips.


Acer Aspire Switch 10 E Pro7 2in1 Entertainment Edition (SW3-013) 25,6 cm (10,1 Zoll HD IPS) Convertible Notebook (Intel Atom Z3735F, 1,8GHz, 2GB RAM, 32GB eMMC, Intel HD Graphics, Win 8.1) weiß
Acer Aspire Switch 10 E Pro7 2in1 Entertainment Edition (SW3-013) 25,6 cm (10,1 Zoll HD IPS) Convertible Notebook (Intel Atom Z3735F, 1,8GHz, 2GB RAM, 32GB eMMC, Intel HD Graphics, Win 8.1) weiß
Preis: EUR 299,00

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleiner Alleskönner, der Freude macht, 29. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Am Anfang steht die Frage „Brauche ich eine Tablet-/Netbook-Kombi?“ Dass der Acer Aspire Switch 10E kein ernsthaftes Notebook ersetzen kann, ist klar – dafür ist der Bildschirm einfach zu klein. Für ein Tablet ist die Größe prima, hier stellt sich dann allerdings die Frage, brauche ich eine separate Tastatur und will ich Windows statt Android oder IOS. Meine Sicht sieht wie folgt aus: Ich benutze aktuell die Kombi Tablet / Tastatur mit einem Lenovo Yoga vorwiegend auf Reisen. Zu Hause wird das Tablet nur sporadisch genutzt. Die Tastatur hingegen kommt fast nie zum Einsatz, da diese nicht hinreichend fest mit dem Tablet verbindbar ist und insofern im Zug oder Flugzeug, aber auch auf der Couch oder im Bett weitgehend ausfällt. Das Tastaturproblem ist beim Acer allerdings deutlich besser gelöst und dieser mithin für entsprechende Aufgaben besser gerüstet. Dafür finde ich die Microsoft Apps verglichen mit Android wesentlich schlechter bzw. unkomfortabler. Das heißt zusammengefasst: Jeder muss für sich selbst beantworten, ob diese Kombi zu ihm passt.

Wenn man sich dafür entschieden hat, macht der Acer aber eine wirklich gute Figur. Kompakt, leicht, hervorragend verarbeitet, hochwertig anmutend – der erste Eindruck ist rundum positiv. So, wie ich das von Acer von drei anderen Produkten kenne und inzwischen auch erwarte. Nach dem Einschalten ist der Kleine schnell betriebsbereit und zeigt ein angenehmes, scharfes Bild (besser als beim Lenovo). Die kleine Tastatur ist angenehm zu bedienen, schöner Druckpunkt, schnelles Tippen, gar nicht soo klein. Auch der Akku passt ins Bild, die Laufzeit reicht locker für einen Interkontinentalflug nach Asien.

Die Einrichtung geht zackig und problemlos, das WLAN wird sofort gefunden, alle Apps laufen flüssig. Auch das Streamen (Netflix und Watchever) läuft unterbrechungsfrei, so wie es sein soll. Bloatware gibt es kaum. Der Ton ist dabei für ein Gerät dieser Klasse recht gut und natürlich, für Flugreisen jedoch (Hintergrundgeräusche) ein bisschen leise. Ein Hintergrundrauschen konnte ich bei meinen (günstigen) Sony In-Ear-Kopfhörern nicht feststellen.

Die Bildschirmaufhängung ist beeindruckend flexibel, der Touchscreen reagiert sehr verbindlich, das Touchpad verlangt zuweilen etwas Zuwendung. Das trübt den Eindruck ein bisschen, ist bei Acer für mich aber auch nicht neu. Mit je einem USB 2.0, Mini-USB, HDMI und Micro-SD-Slot hat man alles, was man für ein Netbook braucht. Windows 8.1 ist ja inzwischen ausgereift, ein Update auf Windows 10 bietet Acer ebenfalls an; damit sollte man für die nächsten Jahre versorgt sein. Für gerade mal 299€ muss man offensichtlich keine echten Nachteile in Kauf nehmen. Okay, der Speicher ist nicht allzu riesig, aber dafür gibt's ja einen SD-Karten Slot (Samsung Evo 32 Class 10 Karte funktioniert klaglos).

Insgesamt macht der Acer also viel Freude und löst seine Aufgabe sehr gut. Den Preis finde ich für ein solch gut durchdachtes Produkt absolut in Ordnung. Wer eine Tablet-/Netbook-Kombi sucht, sollte den Acer unbedingt in die engere Wahl nehmen.


Honeywell QuietSet Turmventilator - HY254E
Honeywell QuietSet Turmventilator - HY254E

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saubere Leistung, 21. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Honeywell ist erfreulich kompakt und steht daher nicht in Weg und fällt auch sonst kaum auf. Das Design des Plastikbombers entspricht der Preisklasse – ein Hingucker ist er nicht. Da hätte man sicher mehr machen können. Immerhin sehen die Materialien nicht allzu billig aus und die Verarbeitung ist einwandfrei. Auch die Haptik der Bedienknöpfe zeigt sich angenehm.

Der Aufbau ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Eine Anleitung braucht man dafür ebenso wenig wie für die Inbetriebnahme. Mit dem rd. 1,80m langen Kabel kommt man denke ich i.d.R. gut aus.

Fünf Stufen reichen ebenfalls völlig aus. Diese sind m.E. auch gut gespreizt, so dass sich für jede Situation ein vernünftiger Luftstrom einstellen lässt. In der höchsten Einstellung fliegen zwar nicht die Ordner vom Schreibtisch, aber für mich reicht es allemal. Zu viel Zug ist ja auch nicht unbedingt gesund.

In der niedrigsten Einstellung spürt man relativ wenig, diese ist in der Tat eher für's Schlafzimmer gedacht. Sie ist dann auch wie in der Produktbeschreibung versprochen so leise, dass es empfindliche Schläfer nicht stören sollte. Im Gegenteil kann das Geräusch sogar schlaffördernd wirken – finde ich.

Wie üblich kann sowohl eine statischer als auch ein Schwingmodus eingestellt werden. Bei Platzierung in einer Raumecke kann mit letzterem der gesamte Raum abgedeckt werden. Ein Gimmick ist der Timer, der auf 1, 2, 4 und 8 Stunden eingestellt werden kann. Wofür man diesen braucht (und gerade in dieser Spreizung) ist mir unverständlich. Aber vielleicht braucht das ja jemand. Sehr nützlich ist hingegen die beiliegende Fernbedienung (Batterien enthalten).

Positiv überrascht bin ich über den Stromverbrauch von gerade mal max. 35 Watt. Knackgeräusche oder Ähnliches kann ich nicht feststellen.

Insgesamt erfüllt der Honeywell alles, was er verspricht. Wenn man also mit dem beliebigen Design leben kann, bekommt man hier wirklich ordentliche Leistung ohne Fehler.


Gaggi RI8427/11 Gran Prestige Siebträger aus Edelstahl mit Panarello, 15 bar Druck, Silber
Gaggi RI8427/11 Gran Prestige Siebträger aus Edelstahl mit Panarello, 15 bar Druck, Silber
Wird angeboten von Shockbuy srl
Preis: EUR 149,00

5.0 von 5 Sternen Prima Espresso, prima Preis, 19. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eine Siebträgermaschine im kompakten Format von einem renommierten Hersteller für unter 150 Euro? Dass das ohne Nachteile bei der Kaffeequaliät gehen kann, zeigt die Gaggia Gran Prestige eindrucksvoll.
Kompakt ist die Gaggia in der Tat – so passt sie auch in die kleinste Küche. In der Größe gibt es jedenfalls sicher keinen Vollautomaten. Und dass der besseren Kaffee brüht als eine Siebträgermaschine ist ja ohnehin fraglich.
Der erste Eindruck ist wie von Gaggia gewohnt sehr gut. Der Karton ist schön aufgeräumt, alle Teile sind einwandfrei verarbeitet und zum größten Teil von einer guten Qualitätsanmutung. "Gran Prestige" wird man mit einer Maschine dieser Preisklasse zwar nicht ernten, aber doch hier und da eine Anerkennung für das nette Design.
Für meinen Geschmack ist die Maschine schwer genug, Qualität misst sich ja (außer vielleicht bei Kitchenaid) nicht in Kilogramm. Die Anleitung ist gut verständlich, aber das Meiste erklärt sich von selbst.
Außer Kaffeemehl kann man auch bestimmte Pads nutzen – aber warum sollte man das tun? Dann doch lieber gleich Nespresso. Damit stellt sich die Frage: Kaffeepulver oder Bohnen selbst mahlen? Wenn man Wert auf optimalen Genuss legt, ist das frische Mahlen unbedingt erforderlich; die dann nötige Mühle braucht aber eben wieder Platz und kostet - eine gut Mühle kann genauso viel kosten wie die Gaggia. Das sollte man sich also vorher überlegen.
Die Nutzung ist simpel: Wassertank füllen, Kaffeemehl ins Sieb füllen und festklopfen, Träger einrasten, Tassen(n) drunter, anschalten, genießen. Einzige Schwierigkeit ist die Schwergängigkeit des Siebhalters. Gut, es sollte auch alles dicht sein, aber man muss schon etwas Kraft aufwenden, so dass sich die Maschine auch gerne mal verschiebt. Das Ganze dauert ein bisschen (besonders, wenn man die Tassen noch vorwärmt – dies mache ich mit Heißwasser aus dem Wasserkocher), aber das Zelebrieren kann ja auch zum Genuss beitragen..
Das Kaffee-Ergebnis ist optisch sehr ansprechend und geschmacklich von dem größerer Maschinen oder Vollautomaten praktisch nicht zu unterscheiden. Wie immer gilt auch bei der Gaggia: Das Endprodukt ist immer nur so gut, wie der Ausgangsstoff. Gerade bei kräftigeren Kaffeesorten wird hier viel Geschmack transportiert. Aus Spaß habe ich auch eine vietnamesische Robusta-Sorte, die eigentlich für den Metall-Tassenfilter gedacht ist, ausprobiert – toll, was die Gaggia da herausholt.
Der Aufschäumer funktioniert, ich nutze ihn allerdings allenfalls für Gäste, weil mir die Bedienung und die nachfolgende Reinigung zu umständlich sind.
Okay, der Aufwand für die Reinigung oder die auf den zweiten Blick zum Teil billig wirkenden Kleinteile sind nicht so toll. Doch die Gaggia macht da alles richtig, worauf es ankommt: Bei der Kaffeezubereitung. Und dafür finde ich den Preis sehr attraktiv.


Krups Dolce KP161M Nescafé Gusto Genio2 Automatik Mini LIMITED EDITION
Krups Dolce KP161M Nescafé Gusto Genio2 Automatik Mini LIMITED EDITION
Preis: EUR 149,00

4.0 von 5 Sternen Teurer Spaß mit der Betonung auf Spaß, 2. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Sicher und erfreulich kompakt verpackt kam die Krups KP161M Nescafé Dolce Gusto Genio 2 Automatik Mini Limited Edition (welch knapper, leicht zu merkender Name) bei mir an, um eine nach etlichen Jahren Nutzung nicht mehr ganz ansehnliche DeLonghi Cube Nespresso für den gelegentlichen Genuss ohne großen Pflegeaufwand abzulösen.

Wieviel Sinn es macht, eine Kaffeemaschine mit einem Automarken-Logo auszustatten, mag jeder für sich beurteilen. Wenn das überhaupt zu einer Marke passt, dann gewiss zu einer Lifestyle-Marke wie Mini. Der erste Eindruck ist jedenfalls: Gut verarbeitet bis ins Detail, wertige Materialien, für meinen Geschmack etwas zu verspieltes Design. Die Farbkombi schwarz/weiß passt gut in meine Küche (Birke Vollholz/Granitplatte) und dürfte eigentlich zu jedem Möbel passen. Die bilderlastige Bedienungsanleitung ignoriere ich wie üblich, das Gerät bekommt man auch so in Gang.

Beim Kapselangebot stehen „modische“ Kombinationen wie Latte Macchiato im Vordergrund – länderspezifische Variationen wie bei Nespresso sucht man hier vergeblich. Die Maschine zielt also nicht wirklich auf den Feinschmecker. Das ist völlig legitim und vielleicht sinnvoller als sich für 600 Euro einen Vollautomaten zu kaufen und dort die billigsten Bohnen reinzuschütten, derer man habhaft werden kann.

Die Bedienung ist simpel. Tasten & Hebel machen einen verbindlichen Eindruck, so wie man das bei einem Qualitätsprodukt erwartet. Die Plastik-Kapseln sehen natürlich billiger aus als das teure Aluminium bei Nespresso, dafür dürfte hier die Recycling-Quote höher sein. Viel Müll gibt das trotzdem.

Diskutabel erscheint die Notwendigkeit, bei jedem Vorgang die gebrauchte Kapsel entnehmen zu müssen, statt diese in einen Behälter fallen zu lassen. Das ist ein bisschen lästig, andererseits wollen integrierte Behälter ja auch gereinigt werden, zumal der Kaffeesatz gerne schimmelt. Den beiliegenden externen Behälter, tja, den hätte man sich sparen können – sieht halt nicht so toll aus. Die Größe des Wasserbehälters reicht für eine Gelegenheitskaffee-Maschine aus.

Die ausprobierten Kaffeesorten sind allesamt trinkbar, bleiben für mich jedoch spürbar hinter dem Nespresso-Angebot zurück. Dafür ist die Vielfalt aufgrund der Einbeziehung von mit Milch zubereiteten Kaffees deutlich größer. Sogar Chai gibt es – der jedoch etwas künstlich schmeckt und natürlich mit dem indischen Original nichts gemein hat. Die Optik aller Sorten – gerade des Macchiato mit den verschiedenen Schichten – ist appetitanregend. Für die Qualität sind die Kapseln m.E. zu teuer – zumal ja schon die Maschine sich beim Preis nicht zurückhält. Aber klar: Convenience kostet Geld.

Fazit: Die Krups Genio2 ist ein hochwertiges, technisch ausgereiftes Kapselgerät, das große Vielfalt bietet und keine nennenswerten Schwächen aufweist. Wer weniger Wert auf Varianten und stattdessen auf die Kaffeequalität legt, ist mit Nespresso besser bedient. Angesichts der Preisgestaltung sollte man allerdings durchrechnen, ob der eigene Verbrauch nicht vielleicht doch einen Vollautomaten rechtfertigt.


Philips Series 9000 HC9450/20 Haarschneider (motorisierte Kämme)
Philips Series 9000 HC9450/20 Haarschneider (motorisierte Kämme)
Preis: EUR 90,94

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tadellose Leistung in schickem Design, 2. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Philips HC9450/ 20 Haarclipper tritt bei mir gegen meinen erst zwei Monate alten Panasonic ER-GB60-K503 Bartschneider an. Der Panasonic, dies vorweg, hat mich bislang durchaus überzeugt und hat keine Schwächen gezeigt, wenn man davon absieht, dass die abgeschnittenen Stoppeln eine überraschend unterschiedliche Länge haben.

Der Philips ist zunächst einmal kompakt und hochwertig verpackt. Der erste Eindruck beim Auspacken ist wie bei Philips gewohnt sehr gut. Der Clipper zeigt eine tadellose Verarbeitung, die verwendeten Materialien (Kunststoff) sind wertig. Er liegt gut und angenehm in der Hand, hat ein vernünftiges Gewicht und ist ansprechend futuristisch gestaltet. Das Design gefällt mir besser als beim Panasonic, was allerdings auch der LED-Anzeige geschuldet ist, auf die der Panasonic verzichtet.

Die Ausstattung mit Reise-Case, Ladestation, Reinigungsbürste und Aufsätzen ist vollständig. Eine Ladestation vermisse ich beim Panasonic schmerzlich – für eine geordnete Unterbringung ist das einfach besser. Die Plastik-Einsätze lassen leicht aufstecken und rasten sicher ein. Toll: das Display erkennt den jew. Aufsatz und zeigt im Display an, welche Schneidelängen hierfür einstellbar sind.

Im Betrieb zeigt der Philips auch keine Schwächen. Der Bart wird sauber geschnitten, ohne zu Ziepen, und das bei einer akzeptablen Lautstärke. Aber auch hier: unterschiedlich lange Stoppeln. Offensichtlich hat dies mehr mit meinem spezifischen Bart zu tun als mit dem Gerät.

Fazit: Der Philips ist ein stylishes Gerät ohne Makel. Die Grundfunktion des Schneidens bekommt man allerdings ohne Qualitätseinbußen auch günstiger. Der Philips empfiehlt sich daher für Designaffine, die nicht aufs Geld schauen müssen.


Acer Aspire VN7-571G-501E 39,6 cm (15,6 Zoll Full HD) Notebook (Intel Core i5-5200U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD + 1000GB HDD, Nvidia GeForce 940M, DVD, Win 8.1) schwarz
Acer Aspire VN7-571G-501E 39,6 cm (15,6 Zoll Full HD) Notebook (Intel Core i5-5200U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD + 1000GB HDD, Nvidia GeForce 940M, DVD, Win 8.1) schwarz
Preis: EUR 889,00

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeisterndes Notebook mit nervigem Touchpad, 22. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Acer kommt sicher verpackt in einem flachen Karton mit Tragegriff. Als Zubehör gibt es lediglich das Netzteil und den üblichen Papierkram. Der erste Eindruck des Designs ist nicht überwältigend, aber okay (Geschmackssache), der der Qualität sehr gut. Die Metallleiste oben scheint nicht auf hundertprozentig präzise gefertigt oder eingepasst zu sein (Fugen), aber das sieht man auch nur wenn man ganz genau hinschaut und ist Jammern auf hohem Niveau. Die gummierte Oberseite gibt einen guten Grip, ist aber staubempfindlich. Ansonsten perfekte Qualität von Oberflächen, Materialien und Verarbeitung, so wie man das in der Preisklasse erwarten darf. Das Trackpad zieht Fingerabdrücke an, was weniger hübsch aussieht, die übrigen Materialien halten hier aber recht lange stand.

Die Installation gelingt in wenigen Minuten. Dies ist mein erster Laptop mit SSD. Der Acer ist in wenigen Sekunden einsatzbereit und noch schneller ausgeschaltet – ein grandioser Fortschritt, ich bin wirklich begeistert. Das gilt auch für den sehr scharfen und überzeugend hellen Bildschirm. Trotz der winzigen Schriftgröße in der Standardeinstellung kann man z.B. Texte auf faz.net sehr gut lesen. An der Einstellung habe ich übrigens nichts geändert, die Farben sind auch so erfreulich natürlich und gefallen mir wie sie sind.

Auch die Tastatur gefällt – sogar sehr. Nicht nur wegen des zusätzlichen Ziffernblocks, sondern auch wegen der sehr angenehmen Tasten, die leise und leicht und trotzdem verbindlich zu drücken sind und wegen des kurzen Druckweges ein sehr schnelles Tippen erlauben. Hinzu kommt die coole Tastenbeleuchtung, die ich zwar bislang nicht vermisst hatte, aber sehr angenehm und stylisch ist.

Mit 1 x HDMI und 3 x USB hat der Acer für meinen Bedarf genug Ports. WLAN ist nach dem Booten sofort da und auch in überzeugender Qualität. Die Akkuleistung ist ordentlich, aber die versprochenen acht Stunden werden nicht erreicht. Eigentlich hat der Acer einen Lüfter – aufgefallen ist mir das bisher so gut wie nicht, denn zu hören bekommt man davon im Normalbetrieb nichts. Selbst bei fordernden Spielen stört der Lüfter kaum.

Als Kunde wechselnder Streaming-Anbieter ist mir Bild- und Tonqualität wichtig. Hier macht der Acer mit Full HD und vier Lautsprechern einen großartigen Job – hier fällt mir nichts Verbesserungsfähiges auf. Dies gilt gleichermaßen für das Abspielen von DVDs. Ob Original, Fernost-Import oder selbstgebrannt, der Acer spielt alles ruckelfrei ab. Insgesamt also eine echte Alternative zum Anbringen eines TV's im Schlafzimmer ;-) Durch das matte Display eignet sich der Acer aber auch für das Arbeiten unter freiem Himmel, wenn die Sonne nicht allzu sehr lacht.

Was gibt es zu kritisieren? Das Touchpad scheint unausgereift und ist manchmal nervig. Zwar lässt sich der Cursor recht präzise steuern, aber nicht überall lässt sich anklicken, was man anklicken möchte. Wenn man nicht die Maustaste nutzen will, muss man zuweilen regelrecht gegen das Touchpad hämmern – manchmal geht es auch überhaupt nicht. Unverständlich, wie kann so etwas sein? Da empfiehlt sich eine Maus, mit der es keine Probleme gibt, aber das widerspricht natürlich ein wenig dem mobilen Prinzip des Notebooks.

Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Mit Ausnahme des Touchpads macht der Acer alles wesentlich besser als mein Lenovo T 430 Notebook, das mich nun verlassen wird. Technik-Affinen, die die Performance des Acers gegen andere Geräte vergleichen wollen, empfehle ich den sehr detaillierten Test bei notebookcheck im Web (allerdings abgespecktes Modell, einige Kritikpunkte wie z.B. das Display sind in meiner Version nicht mehr relevant). Hier wird u.a. die Leistung bei verschiedenen Spielen objektiv gemessen. Bei „testsieger.de“ bekommt der Acer eine Note von 1,8 (gut bzw. 84 von 100 Punkten).

Fazit: Der Acer bietet viel Leistung für seinen Preis. Einzige offensichtliche Schwäche ist das Touchpad. Wen das nicht stört, bekommt ein rundum gelungenes Notebook, das Freude macht.


Tefal C40006 Meteor Ceramic Pfanne 28 cm
Tefal C40006 Meteor Ceramic Pfanne 28 cm
Preis: EUR 43,34

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss eine Pfanne sein, 16. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Seit vielen Jahren werden in meinem Haushalt ausschließlich Tefal-Pfannen genutzt. Sie kommen häufig zum Einsatz, werden nicht geschont und werden frecherweise in der Spülmaschine gereinigt. Auch die günstigeren Modelle halten zwei, drei Jahre, was ich okay finde (auch wenn man mit schonenderer Behandlung die Lebensdauer sicher noch verlängern könnte).

Schöner wäre es natürlich, wenn die Pfanne, insbesondere die Beschichtung widerstandsfähiger wäre. Hier verspricht die Tefal Meteor Ceramic Linderung, da die Beschichtung lt. Beschreibung aus extrem kratzfester Keramik ist. In der Tat macht die Versiegelung einen robusten Eindruck, vorsichtiges Schaben und Kratzen mit Pfannenwender, Gabel und Messern lassen die Tefal jedenfalls völlig unbeeindruckt. Es könnte also gut sein, dass dies zu einer längeren Lebensdauer führt, die dann auch den Preis rechtfertigt. Hinzu kommt, dass Abrieb herkömmlicher Pfannen ja im Verdacht steht, der Gesundheit nicht zuträglich zu sein – ein Grund mehr für Keramik.

Dazu passt der rundum gute Qualitätseindruck der Pfanne made in France. Oberflächen, Griff, Verarbeitung, alles zeigt einwandfreie Qualität. Das weißgesprenkelte Anthrazit ist vielleicht nicht die ideale Farbe (Keramikpfannen von Tefal gibt es auch in coolem Weiß), aber das stört in der Praxis nicht wirklich.

Die Tefal steht wie es sich gehört eben auf der Heizfläche. Der Erfahrung nach bleibt das auch so, wenn man die Pfanne nicht leer auf Stufe 10 erhitzt. Natürlich hat auch die Meteor den Thermospot, der inzwischen ja Standard bei Tefal ist, und anzeigt wann die Pfanne heiß ist. Die geübte Hausfrau braucht das eher nicht, aber vielleicht der Kochanfänger.

Aufgrund der guten Beschichtung braucht man nach meinem Eindruck weniger Fett zum Braten. Für Kalorienzähler also eine gute Nachricht, während der Genussmensch sich daran erinnert, dass Fett ein Geschmacksträger ist und einfach hochwertiges und gesundes pflanzliches Öl verwendet.

Mit etwas Spüli und warmen Wasser wird die Tefal blitzschnell sauber. Nach den ersten Durchgängen in der Spülmaschine zeigt sich kein Einfluss auf die Beschichtung.

Fazit: Die Tefal Meteor Ceramic ist ein tadelloses Kochgerät, das hält was es verspricht.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20