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Rezensionen verfasst von
mdietric (München)

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Jameson 18 Years Old Irish Whiskey 40% 0,7l Flasche
Jameson 18 Years Old Irish Whiskey 40% 0,7l Flasche
Wird angeboten von 1aWhisky
Preis: EUR 74,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorgestern in The Curch getrunken und für sehr gut befunden, 13. Juni 2014
Ich war vor ein paar Tagen in Dublin. Teil der Reise war auch ein Besuch in der Jameson Destillery (oder besser dem Museum) mit anschliessendem Whiskey-Tasting. Danach hatte ich nicht vor, noch einmal einen Jameson zu probieren, weil das Tasting darin bestand, die paar Jahre alte Massenware gegen einen Johnny Walker und einen Jack Daniels zu testen. Alle grausam.

Abends waren wir dann in The Curch in Dublin eingeladen, einer ehemaligen Kirche, die zum Lokal/Bar umgebaut wurde. Das Essen ist nicht der Rede wert, aber der Barkeeper hat uns den Jameson 18 year old ans Herz gelegt - und mir wurde warm ums Herz. Ich habe selten einen so "smoothen" Whiskey getrunken. Sehr weich am Gaumen, keinerlei Brennen, sehr langer Nachhall, sehr rund. Grossartig. Nicht billig (die schenken das Glas für €14,95 aus), aber bei nächster Gelegenheit wird eine Flasche den Weg zu mir nach Hause finden.

Einer der rundesten Whiskey's, die ich je getrunken haben - und nichts für Torf-Fans, den dieser ist das genaue Gegenteil.


Canon CanoScan 9000F Mark II Film und Negative Scanner (9600x9600 dpi, 35mm Film, 120 Format Film, USB 2.0) schwarz
Canon CanoScan 9000F Mark II Film und Negative Scanner (9600x9600 dpi, 35mm Film, 120 Format Film, USB 2.0) schwarz
Preis: EUR 199,00

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Scanner gut, Software und Filmhalter eine Zumutung, 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe sehr viele der untenstehenden Rezensionen vor dem Kauf des Scanners gelesen. Und mein Fazit nach 2 Wochen Intensiv-Test:

* Einsatzgebiet:
Ausschliesslich Dia und KB-Scans

* Der Scanner
an sich ist gut. Mir erschliesst sich zwar nicht, warum man Geräte mit schwarzer Glanzoberfläche bauen muss, denn Staub sieht man nirgends besser - und der Gutschein für die Putzfrau oder den Putzmann ist nicht mit im Karton. Aber sonst macht der Scanner macht einen guten und schnellen Eindruck. Man muss sich aber beim Scannen von Dias und Kleinbildfilmen gewahr sein, dass der Scanner nur maximal 17% der Bildinformationen aus einem Negativ oder Positiv rausholen kann. Die 9600 dpi sind eine fiktive Auflösung, die Bilddateien, die man damit erzeugt, sind bei einem Dia über 300MB gross (als TIFF) und enthalten viele Pixeldoubletten, also deutlich weniger reine Bildinformation. Damit kann ich aber leben, weil ich meine Dias eh nicht mehr ansehe und eigentlich nur die wichtigen Erinnerungen in halbwegs annehmbarer Qualität konservieren will. Die Kratherentferung funktioniert übrigens erstaunlich gut, macht aber eine separate Infratot-Scan-Durchlauf erforderlich. Es dauert also länger.

* Ausstattung
Eigentlich alles mit an Bord. Wenn da nur nicht dieser super frikelige und wackelige, wenig durchdachte und in der Bedienung echt eine Qual darstellende Filmstreifenhalter wäre. Wer sich den ausgedacht hat, müsste eine Woche lang dazu verdonnert werden, Filmstreifen in den "Halter" einzulegen und versuchen, sie exakt zu platzieren. Das hätte man mit sehr wenig Aufwand viel leichter machen können, ja müssen. Beim Dia-Halter muss man wissen, dass man erst den Halter auf dem Scanner-Glas befestigt - dafür gibt es Aussparungen - und dann maximal 4 Dias einlegen kann. Direkt aufs Glas in die Aussparungen. Das bedeutet immer: Deckel auf, Dias rausnehmen, bloss nicht aufs Glas tatschen, neue Runde einlegen und dann vorsichtig mit den Finger exakt platzieren, denn meine 2mm Gepe-Rähmchen sind ein wenig kleiner als die Aussparung. Deckel wieder zu. Nächster Lauf. Usw. Naja ...

* Software
Hier finde ich den Preis irreführend, denn gegenüber dem hardwareseitig exakt baugleichen "Vorgänger"-Modell Canon 9000f liegt dem Mark II eben kein SILVERFAST SE von Lasersoft mehr bei, sondern eine Canon eigene Lösung, die sich SCAN GEAR nennt und die Fotos am liebsten in MY IMAGE GARDEN lädt - wohl auch eine Eigenkreation, die entfernt an Lightroom erinnern soll. Wahnsinn ... SCAN GEAR ist so unlogisch angelegt, dass man sich die Finger verkreuzt. Die Automatik-Einstellungen sind kaum zu gebrauchen oder fehlen einfach. Mehrfachscan zur Kontraststeigerung gibt es nicht. Die Doku ist eine Zumutung und kaum zu gebrauchen. Ein anderer Schreiber hat schon darauf hingewiesen, dass ohne den unscheibaren "Hohe Qualität" Haken, der im Normalfall auch in den Einstellung ausgegraut ist, die Resultate katastrophal sind. Dazu gibt es dann noch ein hässliches und unpraktisches Quick-Menü, das sich rechts unten in der Bildschirmkante einnistet. Und ein "IMAGE DISPLAY" genanntes "Bilderrahmen" Fenster. Wer braucht das bitte? MY IMAGE GARDEN schlägt SCAN GEAR aber noch um Längen. Die Einstellungen sind unlogisch, fehlen teilweise völlig oder sind manchmal unsinnigerweise ausgegraut. Und bei mehr als 20 Bildern im Ordner dauert das Starten von MY IMAGE GARDEN schon mal an sich 15 Sekunden, weil erst alle Bilder im Verzeichnis neu eingelesen werden. Völlig unbrauchbar.
Hier hat Canon meiner Ansicht nach eine einfache Rechnung aufgemacht. Silverfast SE kostet für einen Grossabnehmer X Euro - und die eilig aus der Mottenkiste zusammengestöpselten Softwarebeigaben beim MARK II kosten einfach weniger als X Euro. Insofern ist die Marge grösser.

* Resultate:
Mit SCAN GEAR ein Graus. Ich kann auch die Vorschreiber nicht verstehen, die von der wahnsinnig schnellen Scan-Leistung berichten. Ja, der Canon ist schnell - im Grunde. Aber wenn ich die 2 Minuten hinzunehme, die ich für jedes Dia hinzurechnen muss, um in SCAN GEAR an den Kurven zu ziehen, dann bremst die mangelhafte Software den Scanner aus. Dann hilft auch ein an sich feiner Scanner nichts.

* Fazit:
Guter Scanner, wenn man mit der eingeschränkten Qualität leben kann, Die Geschwindigkeit-Hurra-Meldungen sollte man nicht überbewerten. Wer mit Mehrfachscans und Korrektur für Kratzer und Staub arbeiten möchte, der wird eben warten müssen. Ob nun 290 Sekunden für 4 Bilder oder 500 Sekunden. Aber die Softwarebeigaben und die Dokumentation ist ein Graus. Der Scanner hätte von mir 3-4 Punkte bekommen. So kriegt er nur 2, weil die Zusatzinvestition von über 100 Euro für eine Silverfast SE 8 PLUS Lizenz nahezu zwingend erforderlich ist, wenn man einigermassen vernünftige Scans bekommen und nicht bei jedem Bild 2 Minuten an Kurven rumspielen möchte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 8:32 PM MEST


Bang & Olufsen BeoPlay H6 Leder Over-Ear-Kopfhörer naturfarbenes Leder
Bang & Olufsen BeoPlay H6 Leder Over-Ear-Kopfhörer naturfarbenes Leder
Preis: EUR 319,00

46 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast hätte ich ihn umgehend zurückgeschickt ..., 26. Februar 2014
400 Euro sind viel Geld für einen Kopfhörer. Zumal für einen, den man bevorzugt mobil einsetzen wird. Und zu Anfang war ich bitter enttäuscht, als ich den H6 zum ersten Mal an meine Mobilgeräte angeschlossen hatte.

Aber erstmal der Reihe nach.

Verpackung und Inhalt
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Die Verpackung ist ok, die beiliegenden Infos sind dürftig, was ein Gerät dieser Preisliga angeht. Aber der grösste Minuspunkt für mich: es wird weder ein 6.3mm Klinkenadapter mitgeliefert, noch passen die Standard-Adapter auf den Stecker. Ich wollte den B&O ja nicht nur am iPhone oder iPod, sondern auch an meiner Heim-Anlage (Accuphase) testen. Das finde ich mehr als knausrig. In der Verpackung liegt auch eine Art Kunstwildlederbeutel bei - B&O möchte gerne Zusatzkaiptal aus der gesonderten Verkauf eines Lederbeutels schlagen. Finde ich auch etwas schade und unverständlich. Ausserdem liegt noch ein sehr billiger Airline-Adapter (2-pin) bei.

Haptik
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Hier gibts es überhaupt nichts zu kritisieren. Der Hörer fast sich wertig an, das Leder riecht etwas aufdringlich, aber das ist nach ein paar Tagen verflogen. Metall, Kunststoff, Leder. Das Kabel, dass man rechts oder links einstecken kann, rastet vernehmlich und sitzt fest (hier hat bspw der Sony MDR1 seine Schwächen). Nur der beiliegende Kunst-Wildleder-Beutel will nicht so sehr ins Gesamtbild passen, zumal er sich auch nicht vernünftig zuziehen lässt.
Der Klappmechanismus der Muscheln macht einen guten Eindruck. Vor allem klappen sie auf die Schultern und stehen nicht, wie bei meinem Philips, nach oben. Da hat jemand mal mitgedacht.

Das erste Probehören
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Nach dem ersten Probehören - man ist ja schliesslich gespannt - eine bittere Enttäuschung. Wo bitte sind die tiefen Frequenzen? Ich höre lange genug Musik auf den unterschiedlichsten (und meist hochwertigen) Geräten, um zu wissen, dass Geräte eingespielt werden müssen. Aber so wenig Bass hatte ich nicht erwartet. Ich war knapp davor, den B&O wieder zu verpacken und zurückzusenden. Wenn da nicht die bestechende Haptik und die guten Rezensionen wären ...
Eine Chance bekam er noch - 48h am Stück am iPod im Zufallsmodus. Und das bewirkte - ich will nicht sagen Wunder, aber - viel. Der H6 war kaum wieder zu erkennen. Also habe ich beschlossen ihn zu behalten und seinem eigentlichen Einsatzzweck "Lange Flugreisen" zuzuführen.

Der erste Echteinsatz
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Der B&O hat mich in den letzten beiden Wochen nach Australien, Korea, Taiwan, Hongkong und wieder zurück begleitet. Ich suchte einen Hörer, der meinen Nachbarn nicht nervt, also einigermassen geschlossen ist, unter dem ich aber auch nicht zu schwitzen anfange. Und der auch nach mehreren Stunden noch nicht schmerzt. Und ich war sehr gespannt, zumal der B&O ja auch kein Band hat, sondern direkt auf dem Kopf aufliegt.

Ich höre normalerweise unterwegs mit meinen Beyerdynamic in-Ears MX101, zu Hause mit einem Oldie, dem Sennheiser HD600 (wenn ich da einen Kopfhörer nutze). Alle on-Ear-Hörer habe ich bisher für unterwegs als untauglich erachtet, weil sie entweder unbequem sind oder ich bei auch nur dem kleinsten Anflug von Wärme unter den Muscheln zu schwitzen anfange.

Und hier liegt einen der grossen Pluspunkte des H6. Ich hatte ihn fast durchgehend auf dem 12 Stunden Flug nach Singapore auf, dann bei einigermassen warmen Temperaturen in Changi, dann noch einige Stunden auf dem Weg nach Melbourne - und er hat nicht gedrückt, nicht gestört, nicht weg getan. Er war einfach nur angenehm zu tragen. Und vor allem: Kein Schiwtzen. Das Leder macht sich bezahlt. Und sei es drum, wenn es nach einiger Zeit etwas speckig aussehen sollte. Ich finde den Hörer in Natur einfach schöner.

Wichtig auch: man stört seine Umgebung kaum. Der Hörer versiegelt nicht vollständig. Aber im Flugzeug oder in der Bahn sind so viele Hintergrundgeräusche, dass der Nachbar das nicht wahrnehmen wird. Abends im Bett kann man damit allerdings nur sehr leise hören, weil sonst der Partner durchaus an der Musik teilhaben wird.

Die tiefen Frequenzen der Jet-Turbinen dringen kaum ans Ohr. Bewegungsschall überträgt sich etwas. Ich hatte das Gefühl, wenn ich damit durch einen Flughafen laufe, bei jedem Schritt eine kleinen, sachten "Bumms" im Ohr zu haben. Damit kann ich aber leben, und ich vermute, dass das entweder vom direkten Aufliegen auf dem Kopf kommt, oder sich über das Kabel überträgt.

Unterwegs musste der Hörer immer wieder in den Laptop-Rucksack. Zusammengeklappt baut er sehr flach. Allerdings ist der Beutel sicherlich eher suboptimal. Ein festes Case oder wenigstens etwas mit Form wäre meiner Ansicht nach sinnvoller für unterwegs gewesen. So hat man immer ein wenig Angst um das gute Stück.

Der Klang
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Ich habe in den vergangenen Monaten viele Hörer getest. Und mir leider auch einen gekauft (Philips), den ich gerne wieder loswerden möchte. Monster mit und ohne Dr.Dre sind mir ein Graus. Das, was da rauskommt, hat nicht viel mit HiFi zu tun. BOSE ist mir auch viel zu wummerig. Die klingen zwar im Laden an den BOSE Stationen immer toll, aber wehe, der Zuspieler liefert audiophile Aufnahmen. Aber die meisten nutzen den BOSE ja wohl wegen seines guten Noise Cancelings.
Wahnsinnsbässe sollte man nicht erwarten. Ich finde diese Beschreibungen in Zeitschriften auch immer sehr irreführend, weil jeder Akustik oder Geschmack anders wahrnimmt. In Näherung würde ich sagen, der B&O ist sehr schnell, dabei immer noch warm, niemals aufdringlich und untenrum etwas dünn auf der Brust. Damit kann ich sehr gut leben. Aber ich höre auch ausschliesslich Apple Lossless kodierte Musik auf dem iPhone 5 und auf einem 5 Jahre alten iPod mit 120GB Platte.

Bei Jazz läuft der B&O zu absoluter Höchstform auf. Zoot Sims, Stan Getz oder Keith Jarrett kommen warm, klar, sauber und sehr präzise rüber. Hier lässt der Hörer nichts vermissen, zeigt Details auf, wo meine MX101 nur noch Brei abliefern. Allersdings tendiert er auch etwas zur Enge. Im Direktvergleich mit meinem Sennheiser HD600 öffnet der Sennheiser den Raum sichtlich mehr. Allerdings ist das auch ein (halb)offener Hörer und mit dem B&O nicht komplett zu vergleichen.

Rock und Hard Rock (ich höre gerade sehr viel Black Sabbath) ist gut, sehr klar, aber manchmal wünscht man sich etwas mehr Punch. Das ist in der Summe aber noch in Ordnung, solange man keine Bassgewitter erwartet. Bass ist sehr präzise, aber nicht überbetont.

Selbst Hip-Hop (Peter Fox, Enimem) kann man damit geniessen. Ich mag die vornehme Zurückhaltung, wohl wissend dass diese Platten mit einer Wahnsinns-Loudness-Anhebung produziert wurden. Die Wärme des B&O tut den Aufnahmen aber gut.

Klassik habe ich nur in Ansätzen probiert (XRCD - Fritz Reiner) - erster Eindruck gut, wenn auch etwas eng gestaffelt.

Fazit
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Der B&O HD6 ist ein herausragend guter Hörer für erwachsene Hörer. Man muss sich bewusst sein, dass er Schwächen der Aufnahme gnadenlos offenlegt. Gute Aufnahmen (Kari Bremnes, Lambchop, diverse Chesky und einige MFSL CDs) machen wahnsinnig viel Spass - das, was man von guter Musik auf gutem Abhörequipment erwarten sollte.
Wer nur MP3s hört, braucht diesen Hörer aus Klanggründen sicherlich nicht.
Der Tragekomfort ist, neben dem Klang, das Kriterium, dass mich eine Empfehlung abgeben lässt.

Warum gebe ich dann nur 4 Sterne?
Wenn ich 400 Euro in einen Kopfhörer investiere, der zwar in Dänemark designt und entwickelt, aber in China produziert wurde, dann erwarte ich mir einen wertigen Aufbewahrungssack oder ein Case, einen Adapter oder ein zweites Kabel für die Heimanlage auf 6,3mm Klinke und einen Flugzeugadapter, der nicht aus der Ramschkiste kommt.
There's some room for improvement!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2014 9:44 AM MEST


MTV Unplugged
MTV Unplugged
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 12,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nah am Schlager - und leider sehr stark komprimiert, 14. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Ich wusste, auf was ich mich einlasse. Schliesslich kann man die CD ja bei Amazon in Schnippseln probehören. Aber ein wenig habe ich mich schon blenden lassen von den guten Kommentaren anderer Rezensenten/innen.

Musik
=====
Alte Songs in neuer Verpackung. Teils sehr gut gelungen (bspw "Rock You Like A Hurricane"), aber in vielen Fällen echt nah am Schlager. Beim dritten Durchhören hatte ich nach das Gefühl, Dieter-Thomas Heck müsste auf die Bühne springen, um den Musikanten zu danken und die TED-Nummer für die Telefonabstimmung durchsagen. Wer es nicht glauben mag: einfach mal die Augen schliessen und sich in einen Reisebus mit 60 Senioren denken, der gerade lustig zur Butterfahrt schunkelt. Passt die Musik nicht wie die Faust aufs Auge? Einfach bei Track Nr 5 "Born to Touch Your Feeling" von der CD 1 die Augen schliessen. Schunkeln da nicht die angeheiterten Rotnasen im Musikantenstadel? Und klatscht das Publikum nicht rhythmisch bei Carmen Nebel am Samstag Abend?
Der neue Song "Dancing With The Moonlight" ist unterdurchschnittlich für die Herren, die vor Jahren ganze Stadien zum Toben und Schwitzen gebracht haben. Den Chor hätte man sich sparen können.
Der Tiefpunkt der CD ist erreicht bei "Where The River Flows" auf CD2. Bitte Hilf, Carmen Nebel, und lad die Jungs zu Dir ein. Das ist nur schwer auszuhalten.

Performance
===========
Klaus Meine ist gut bei Stimme. Wie meinte der Moderator bei 107.7 The Bone: "Klaus Meine - such a small guy but what a big voice!". Yep. Der etwas drollige deutsche Akzent bei ihm und Rudolf Schenker ("Love is the Answer") kommt leider bei den akustischen Songs etwas mehr durch als normal. Damit kann man aber leben. Die Band ist spielfreudig. Soli sitzen gut. Keine Kritik hier. Die Damen und Herren hatten Spass an diesem Abend.

Klang
=====
Hier muss ich den meisten Vorschreibern/innen widersprechen. Ein kurzer Blick in die LoudnessWar DR Datenbank enthüllt starke Komprimierung und deutliche Anhebung der Bässe und Höhen, was zum Verlust von Dynamik führt. DR Level 7 ist schlecht (DynamicRange 1-7 gilt als SCHLECHT). Gerade auch für ein Akustik-Album völlig unnötig. Für den iPod, das Telefon oder fürs Auto ok. Aber keinsefalls für Leute mit guten Anlagen. Da wirkt die CD flächig-breit und fett, hat aber kaum Tiefe (ich streame verlustfrei vom NAS auf einen Accuphase D/A-Wandler).

Fazit
=====
Für ein Alterswerk und zwei schöne Abend in Athen sicherlich ok. Aber ich denke nicht, dass Fans von "Blackout", "Virgin Killer" oder "Love At The First Sting" diese Platte in ihrem Regal brauchen. Der schlechte Klang, der einfach nur fett und niemals fein ist, schreckt mich echt ab. Die grossen Anbieter verabschieden sich langsam von den dynamikbregrenzenden Loudness-Abmischungen - nur bis zu Sony scheint sich das noch nicht rumgesprochen zu haben. Eine CD für Leute, die keinen (Hard)-Rock mögen, aber trotzdem gerne eine Art "Best of" von den Scorpions besitzen möchten.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2014 12:54 PM MEST


Bosch Rotak 32 Rasenmäher (1.200 W, 32 cm Schnittbreite, 20-60 mm Schnitthöhe, 31 l)
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Preis: EUR 81,90

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verbindung Motor-Messer beim dritten Einsatz gebrochen, 17. Juni 2013
***HILFE***

Ich hatte wirklich nicht viel erwartet - einfach nur einen einfachen und leichten Rasenmäher. Nicht viel mehr fuer diesen Preis. Das BOSCH aber meine Vorstellungen noch unterbietet, hatte ich nicht erwartet. Der Zusammenbau war ok - abgesehen von den Schrauben, mit denen man die Arme am Gerät fixiert. Und dem Fangkorb, der aus wirklich weichstem Weichplastik gebaut ist - 20 Cent mehr hätten hier sicherlich mehr Stabilität gebracht. Aber egal.

Der erste Mähdurchgang verlief gut und zufriedenstellend. Er mäht nicht so sauber, wie unter Wolf, aber der hauchte ja auch nach 6 Jahren ab-und-an-Benutzung das Leben aus. Also alles ok. Zweite Runde eine Woche später auch ok.

Doch heute vor ein paar Minuten: lautes Knachgeräusch beim Mähen. Danach jault der Motor hoch. Messer ist blockiert. Rasenmäher hat das zeitliche gesegnet. Und das mitten in der Wiese - also nicht am Rand ueber Steinen. Was für ein windiges Produkt. Schade, dass Firmen wie BOSCH, aber auch WOLF mittlerweilen mit Billigmähern ihren Ruf ruinieren. Und ich kann nicht verstehen, wie jemand diesem Mäher, der übrigens so leichtgewichtig gebaut ist, dass er mit etwas Gras im Fangkorb nach hinten kippt, ein gutes Urteil attestieren kann.

Den Ärger hat der Kunde, der die Rennerei (Zurückschicken oder beim Baumarkt umtauschen) hat. Danke BOSCH, das wars für mich.


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112 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Noch nicht ganz ausgereift ..., 2. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Denon CEOL RCD-N8 (so heisst das Teil offiziell) steht bei mir nun seit 5 Tagen im Betrieb. Und aktuell ist mein Eindruck sehr durchwachsen. Beim Durchlesen der Rezensionen des Vorgängermodells fühle ich mich ein wenig flau, denn manche Dinge scheint Denon immer noch nicht im Griff zu haben. Aber besser der Reihe nach.
.
Die guten Seiten:
Der Klang ist ok - der Preisklasse angemessen. Ich muss allerdings sagen, dass ich die Lautsprecher gar nicht ausgepackt habe, sondern den RCD-N8 an meinen Elac BS 232 Lautsprechern betreibe. Positiv anzumerken: Relativ vernünftige Lautsprecherklemmen. Die Einrichtung der Anlage geht schnell vonstatten, Verbindung zum WLAN war auch kein Problem. Man kann zur Eingabe des Passwortes auch die Zifferntastatur auf der Fernbedienung zu Hilfe nehmen. Optik und Haptik ist ok. Das Gehäuse könnte besser verarbeitet sein. 100% edel wirkt das Weiss nicht. Das hat Apple besser drauf. Die Fernbedienung ist vernünftig und übersichtlich, das allermeiste ist selbsterklärend. 50 frei belegbare Favoriten-Speicher sind vorhanden. man kann dabei gut normels UKW-Radio mit Internetradio oder anderem mischen. Warum die Liste allerdings immer beim Speicherplatz 1 beginnt, weiss nur der Denon-Mann. Wenn ich Speicherplatz 27 höre, will ich eigentlich, wenn ich auf CALL drücke, um die gespeicherten Stationen abzurufen, bei 27 stehen - und nicht immer wieder bei 1 beginnen.

Die Dinge, die ich noch nicht getestet habe:
Last.fm Zugang, Spotify, USB Wiedergabe von FLAC Files (das war bei der N7 ein Problem)

Die Seiten, die ich weniger gut bis schlecht finde:
WLAN Abbrüche, die den Internet-Radio-Betrieb unterbrechen. Der Laptop steht daneben und ist mit 110-130 Mbit mit dem Switch verbunden (DLINK 645). Nur Denon beschliesst, die Verbindung immer wieder zu reseten. Das nervt gewaltig. Noch schlimmer ist Airplay. Im Prinzip ja der Weg, um auch fuer Menschen ohne grosse Fachkenntnis Musik vom iPhone oder iPad oder Laptop direkt auf die Anlage zu streamen. Geht nur leider immer für ca 30 Minuten gut - dann bricht die Verbindung ab. Umständliches Umsetzen der Verbindung in iTunes oder auf dem iPhone. Dann wieder Neuverbinden mit dem Denon ... warten ... warten ... ah ... Musik ertönt. Leider ist nach 4 Minuten wieder Schluss, das ganze Spiel von vorne. Usw. Lieber Hersteller, das ist so nicht ok. Und das vermiest einem doch das Vergnügen ganz gehörig. Ähnlich negativ ist der Internet-Radio Part. Ich blickte in den letzten Tagen plötzlich immer wieder auf die Anzeige [empty] im Display. Die Sender waren einfach weg. Leider bewegt nur Auschlaten und erneutes Einschalten das Gerät dazu, wieder mit der Wiedergabe fortzufahren. Einmal hatte ich gestern plötzlich einen Sender drin, den ich gar nicht gewählt hatte. Dann gibt es beim Anwählen der Stationen immer wieder Eingabeverzögerungen. Meine Vermutung: Im RCD-N8 steckt eine zu langsame CPU. Auch ganz toll.
Die Suchfunktion für Internet-Radio-Sender scheint auch ihre Macken zu haben: Ich suche nach einem Sender (bspw. FM4 aus Wien) - der wird mir nicht angezeigt. Dann springe ich eben nach Österreich=>Wien - und siehe da, "ORF FM4" ist in der Liste. Ja Himmel, har da jemand die obligatorischen Wildcards in der Suche vergessen?
Noch schlechter: mir ist es nun schon 4x in 5 Tagen passiert, dass das Gerät im Betrieb den Kontakt zum WLAN-Switch verliert - es herrscht Stille - und sich nicht wieder selbst verbindet. Aus/Einschalten hilft nichts. Man muss die 6 Klicks durch Schnell-Setup machen (das WLAN Passwort bleibt gottseidank gespeichert). Das ist vielleicht das mit Abstand nervigste Verhalten.
Ach ja, und wenn man von FM auf InternetRadio umstellt, kann es passieren, dass sich der Denon erstmal mit dem Router verbinden muss. Das dauert bei meinem Laptop ca. 7 Sekunden - hier kann schon mal eine Minute vergehen.
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Mein Zwischenfazit:
Ich bin noch sehr unsicher, ob ich das Gerät behalten soll oder nicht. Im Moment fühle ich mich als Tester von Bananensoftware ("reift beim Kunden"). Einen funktionieren CD-Spieler mit Tuner und iPod Anschluss hatte ich schon (Arcam Solo) - aber ich wollte eben endlich auf meine mühevoll gerippten CDs zugreifen können - und das mit zeitgemässer Bedienung. Vor allem die WLAN-Abbrüche, die ich am Laptop oder iPhone genau neben dem Denon nicht nachvollziehen kann. Und dann die Unfähigkeit, die Verbindung selbst wieder zu erneuern - bis hin zur einzigen Möglichkeit, das Setup nochmal zu durchlaufen.
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Man sollte erst ausgereifte Produkte dem Endkunden verkaufen. So habe ich den Eindruck, dass Denon noch vor dem Weihnachtsgeschäft etwas in den Markt presst, was einfach noch nicht fertig ist. Schade ...

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Anmerkungen nach 3 Wochen Nutzung:
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Zum einen weiss ich jetzt, warum die WLAN Performance so schlecht und von Abbrüchen gekennzeichnet ist. Denon hat einen WLAN Chip eingebaut, der nur IEEE 802.11g kann (also maximal 54Mbit/s brutto), aber sehr gerne auch auf 802.11b zurückfällt (also brutto maximal 11 MBit/s, netto aber nur maximal 5 Mbit/sec überträgt). Das heisst, Denon hat sich einfach die paar Cent für einen halbwegs modernen Chip gespart, der dann, wie eigentlich jedes Smartphone 802.11n (brutto bis zu 600 MBit/sec) übertragen könnte. Das ist schade, nicht sinnvoll und eigentlich auch kaum zu verstehen. Wenn man die Kritiken des CEOL N7, also des Vorgängermodells, liest, waren da die Verbindungsprobleme schon signifikant - und der N7 hatte wenigstens noch eine WLAN-Stummelantenne an Bord. Mein iPhone 4 liegt neben dem CEOL - und am Router sehe ich, dass das Telefon sich mit 3-facher Geschwindigkeit am Router verbindet.
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Das mag auch mein Problem mit Apple Airplay erklären. Mein NAS hängt direkt am GBit-Ethernet Port des Routers und kann selbst GBit. Aber meine Musikfiles sind nahezu alle Lossless kodiert - also gross. Wenn ich nun vom NAS aus über Airplay streame, geht das nicht lange gut. Ich denke, es hängt mit den Datenmengen zusammen. Wie auch immer, Airplay, mit dem Denon ja wirbt, ist über WLAN einfach nur unbrauchbar.
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Mein Tipp: Wenn der WLAN Router in einem anderen Zimmer steht, besser nicht über das System nachdenken. Wer die Gelegenheit hat, den CEOL N8 per Ethernet-Kabel direkt mit dem Router zu verbinden, wird diese Probleme wahrscheinlich nicht haben.
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Auch weniger schön und im praktische Betrieb im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen Problemen ist die Tatsache, dass der Denon nach einem Verbindungsabbruch im Internet-Radio-Betrieb (der ja leider häufiger vorkommen kann) einfach in den Modus "Suchen-Sie-bitte-eine-Station-raus" zurückfällt (also: Stille!) anstatt sich wieder den Sender zu suchen, der zuletzt eingestellt war.
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Und noch eine Sache, die nicht schön ist: Der Denon kann FLAC (also verlustfrei kodierte Musikdateien) wiedergeben. Soweit so gut. Aber leider nicht Gapless, also immer mit einer Unterbrechung zwischen den Titeln. Das ist bei Live-Musik extrem rückständig und wäre auch überhaupt kein Problem, das sich nicht beheben liesse - andere können das nämlich durchaus.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 21, 2013 10:50 AM CET


Philips Dect Telefon CD5651S/38, Single, (AB mit 60 Min., Bedienung an der Basis, Freisprechfunktion) silber/weiß
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lebensdauer: Drei Jahre oder auch weniger ... :-(, 29. November 2012
Installation: einfach. Wobei es schön wäre, wenn man das Telefonbuch über eine Schnittstelle importieren könnte. Sprachqualität: gut.
Freisprechfunktion: gut.
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Aber nun zu den Schattenseiten.
Das Zusatz-Handset, das ich separat erworben hatte, gab nach 7 Monten den Geist auf. Zurückgeschickt.
Das Hauptgerät mit einem Zusatzhandset lebte fröhlich weiter. Bis, ja, bis sich das Haupt-Handset vor etwa 4 Wochen mit andauerndem Blinken im 10 Sekunden Rhythmus in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat. Man denkt ja zuerst daran, dass die Akkus hinüber sind und sich nicht mehr laden lassen. Also bei Conrad für 14 Euro gute Akkus gekauft. Nur leider ist das nicht der Fall. Die Akkus sind ok - das Telefon ist kaputt.
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Mein Fazit:
3 Philips-Handsets. Nummer Eins verabschiedet sich nach 7 Monaten, Nummer 2 nach nicht einmal drei Jahren. Hilfe! Was ist das denn für miese Qualität? Mein Siemens Gigaset hielt vorher 12 Jahre bevor das Display ausfiel und die Tasten langsam den Geist aufgaben.
Nebenbei bemerkt: die Empfangseigenschaften des Telefons sind nicht besonders gut. Zwei Stockwerke im Haus zur Basisstation führen schon zu Aussetzern und Abbrüchen. Damit lernt man zu leben - aber gut ist anders.
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Ich kann vom Kauf dieses und der Nachfolgeprodukte nur deutlichst abraten.


Lenco TS-10 2.1 Lautsprechersystem (30 Watt RMS) weiß
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht brauchbar - schade :-(, 29. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe die Lenco Lautsprecher gestern ausgepackt - und nach einem Abend Probebetrieb wieder eingepackt. Leider, denn die Idee und das Design fand ich wirklich gut. Und ich hatte auch kein super-HiFi Sounderlebnis erwartet, sondern nur eine günstige und bezahlbare Ablösung der untauglichen Lautsprecher meines Toshiba LCDs.

Aber der Reihe nach.
Gut verpackt. Weisse Oberfläche fühlt sich ganz gut an. Farbton ist leicht eierschalig, also kein reinweiss. Angeschlossen ist das Teil im Handumdrehen. Und (Pluspunkt!) endlich mal ein Hersteller, der zum weisen Equipment auch ein weisses Netzkabel beipackt. Dafür hat es für weisse Verbindungskabel zum Fernseher (und um einen iPod anzuschliessen) nicht mehr gerreicht: die sind nämlich schwarz.

Was mich dann bei der Aufstellung gestört hat: mein 32 Zoll Toshiba hat einen breiten Standfuss - auf das Lenco-Teil gestellt fühlt sich die ganze Konstruktion plötzlich etwas wackelig an, weil das T10 einfach ein wenig schmal geraten ist. Dann ist das Netzkabel mit 1,50m (?) leider zu kurz geraten. Ich musste es für den Probebetrieb austauschen, damit es Kontakt zum Stromnetz finden konnte.

Gekauft hatte ich das Bar auch unter anderem wegen des Versprechens des geringen Stromverbrauchs um Standby - und der Fähigkeit, sich automatisch mit dem Fernseher anzuschalten. Letzteres ist mit dem Hinweis zu versehen, dass gut 10 Sekunden vergehen, bis das Soundbar mitbekommt, dass der Fernseher an ist - und dann auch Sound von sich gibt.

Der Klang ist wirklich ok, wobei man vorher auf jeden Fall testen sollte, ob bei seinem eigenen TV die Klangregelung auch auf den Kopfhörerausgang, über den das Bar angeschlossen wird, funktioniert. Es gibt eine Reihe von TVs, bei denen die Klangregelung nicht auf den Kopfhörerausgang wirkt. Bei mir geht das - und nach dem Rausregeln von Bässen war der Sound, vor allem die Sprachverständlichkeit, sehr gut. Das Teil neigt zwar immer noch zum Grummeln, aber damit könnte ich leben.

Wenn, ja, wenn da nicht ein grosser Makel wäre:
Das Lenco Soundbar schaltet sich alle paar Minuten auch wieder selbst ab. Um sich dann nach rund einer Minute auch wieder anzuschalten. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Aber nach mehreren Aussetzern innerhalb einer Stunde hab ich das Teil wieder verpackt und sende es zurück. Schade, denn die Idee ist gut. Und mit rund 50 Euro hat man auch kein Vermögen ausgegeben. Aber so ist es leider untauglich - und Wackelgefahr fürs TV und das zu kurze Netzkabel tun ihr Übriges dazu.

Schade Lenco!


Weather Systems (Limited Edition)
Weather Systems (Limited Edition)
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 21,93

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut - und live noch viel besser, 5. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Weather Systems (Limited Edition) (Audio CD)
Diese Rezension entsteht noch im Eindruck des ANATHEMA-Konzerts am 2.11.2012 in München. Ich kenne (und schätze) ANATHEMA nun seit 1997, seitdem ich JUDGEMENT das erste Mal in Händen hielt, weil irgendein Schreiberling einer Rockzeitschrift Parallelelen zu Pink Floyd ausgemacht haben wollte. CD gekauft, viele hundert Male gehört.

Aber nun zur aktuellen CD, WEATHER SYSTEMS. Ich kenne die Stimmen derer, die Bands nicht verzeihen, wenn sie sich weiter- oder gar fortentwickeln. Einige Kritiken hier erwecken den Eindruck. Und diesen Leuten muss man auch ihr Gefühl lassen. Nur objektiv ist das nicht. Und ich bin ehrlich gesagt froh, dass ANATHEMA keinen Doom- oder Dark-Metal mehr spielen.

WEATHER SYSTEMS ist nur die kosenquente Fortsetzung des eingeschlagegen Wegs hin zu mehr Prog, zu getrageneren Arrangements, zu mehr Sound-Wall - und ja, wenn man es denn so sehen mag, zu mehr Radiotauglichkeit. Aber nun zeige mir einer mal den Radiosender in Deutschland "on air", der ANATHEMA spielt? Insofern lasse ich "Mainstream" einfach nicht gelten. Oder, falls "Mainstream" sagen soll, dass auch ein Normalsterblicher die Musik hören kann, Zugang dazu - und letztendlich Gefallen daran - findet, dann ja, meinetewegen ist WEATHER SYSTEMS ein "Mainstream-Produkt".

Mit aber herzlich egal, denn ich kann die CD von vorne bis hinten nur empfehlen. Schon die ersten beiden Songs, das zweigeteilte UNTOUCHABLE I und II ist einfach genial, vor allem der zweite Teil würde jedem ersthaften Radioprogramm gut zu Gesichte stehen (womit wir wieder bei der unsäglichen Mainstream-Diskussion wären). UNTOUCHABLE PART II geht einfach unter die Haut - die Wechsel der Gesangsstimmen von Vincent und Lee Douglas sind wunderbar (hört man bei dem 30sek Schnippsel auf Amazon leider nicht). THE GATHERING OF THE CLOUDS kommt live noch besser, ist aber auch auf CD schon jede Sekunde wert. Und so geht es munter weiter. THE STORM BEFORE THE CALM ist vom ANATHEMA drummer John Douglas - klasse. Und THE BEGINNING AND THE END ist mein persönlicher Favorit.

Eine wunderbare CD - und einen herzlichen Gruss an die Zweifler :-) Ich kann jedem nur empfehlen die CD in Ruhe zu hören - und sich bei Gelegenheit ANATHEMA auch mal live anzusehen. Das ist ein echtes Erlebnis, die Jungs beherrschen auch live ihre Instrumente - und nicht nur hinter der Studio-Türe.


Toshiba 32HL834G 81 cm (32 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK B (Full-HD, 100 Hz AMR, DVB-T/C, CI+) weiß
Toshiba 32HL834G 81 cm (32 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK B (Full-HD, 100 Hz AMR, DVB-T/C, CI+) weiß

3.0 von 5 Sternen An sich gutes Gerät - leider mit Macken, 29. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bildqualität
============
Nach dem Auspacken schon recht gut, nur leichte Korrekturen sind im Setup erforderlich. Bei HD Zuspielung sehr neutral und angenehm. Mit analogen Signal hängt die Darstellung logischerweise auch sehr vom Signal selbst ab - aber für einen LED noch gut.
In der Preisrelation würde ich hier glatte 4 Sterne vergeben.

Setup
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Etwas hakelig, vor allem, wenn man digitale HD Kanäle der öffentlich-rechtlichen Sender (HD frei empfangbar) mit den analogen der Privatsender mixt. Die Ordnung der Kanäle über die Fernbedienung ist mühsam, vor allem das Ausblenden der 17 unterschiedlichen Regionalsender der Dritten Programme. Das könnte man deutlich einfacher gestalten.
Bewertung: 3 Punkte

Verarbeitung
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Uneingeschränkt gut. Klar, das weisse Plastik sieht nach Plastik aus - aber die Verarbeitung ist gut und für den Preis überdurchschnittlich.
Bewertung: 4 Sterne

Fernbedienung
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Unverschämtheit. Billigstes Plastikding, zwar einigermassen logisch angeordnet, aber sie liegt mässig in der Hand, ist schlecht verarbeitet - und das allernervigste: der Fernseher reagiert nur sehr zögerlich auf Eingaben. Vor allem bei Lautstärkewechsel geht eigentlich jeder zweite Klick ins Leere - auch wenn man deutlich Kontakt zum Fernseher hat. Die LED am Fernseher selbst reagiert auch nicht mit einem Blinken auf Eingaben der Fernbedienung. So weiss man nie, ob jetzt ein Programm gewechselt wird - oder man eben nochmal drücken darf.
Bewertung: 1 Punkt

Sonstiges und Probleme
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Die Umschaltzeit zwischen den Sendern ist erfreulich gering. Im Vergleich zu meinem Röhrenmonster von Panasonic noch recht erträglich. Zappen ist einigermassen möglich. Aber leider leider springt der Fernseher seit neuestem beim Senderwechsel nur im Digital-Modus über einzelne Programme hinweg. Von Programmplatz 1 nicht zu 2, sondern direkt zu 3, dann zu 6, manchmal aber auch zu irgendeiner hohen Programmzahl. Man kann die Sender durchaus jederzeit per Direkteingabe der Programmtaste anwählen, sie sind also nicht gesperrt. Ob das an der Fernbedienung liegt oder ein Problem des LEDs selbst ist, kann ich nicht sagen. Aber es passiert interessanterweise nur bei den digitalen Kanälen.
Und ja, der Fernseher liest USB etc. Aber das ist heutzutage Standard.

Fazit
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Hübsch, gute Bildqualität, zügige Umschaltzeiten, aber eine indiskutabel schlechte Fernbedienung, extrem unzuverlässig in der Ansprache bei Eingabe - ach ja, und die Bedienungsanleitung über die Toshiba-Webseite zu finden erfordert schon einiges an Aufwand - man trifft auf sehr viele tote Links.


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