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Rezensionen verfasst von
alvy_singer

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02: Das Henkersschwert
02: Das Henkersschwert
Preis: EUR 4,49

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit etwas mehr Distanz..., 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: 02: Das Henkersschwert (MP3-Download)
...als meine andere Mitrezensentin hier, deren Rezension sich doch eher wie ein von der Produktionsfirma diktierter Werbetext liest, finde ich besonders den Punkt des "roten Fadens, der nie verloren geht" nicht so ganz gelungen. Die Folge, noch mehr als die erste, pendelt dauernd zwischen Rückblende und Gegenwart hin und her. Es ist hier übrigens nicht etwa ein Stilmittel, bei dem das Ziel ist, nicht zu wissen, was Gegenwart und was Vergangenheit ist, sondern es ist einfach etwas verwirrend und wüst zudammen geschnitten. Das soll wohl zusätzlich mystisch wirken, nervt aber nach kurzer Zeit schon immens, zumal man immer wieder aus dem Fluss des Geschehens heraus gerissen wird. Dieses dauernde (und oft unnachvollziehbare) Zeitgehüpfe lässt leider nicht zu, dass die Geschichte Fahrt aufnimmt und hält mich ehrlich gesagt davon ab, weitere Folgen zu hören, weil ich befürchte, dass diese unnützen Zeitsprünge weiter Dorian Hunter prägen werden. Zudem wird mitten in der Folge (für mich auch absolut nicht nachvollziehbar oder sinnstiftend) plötzlich der 1. Track von Dorian Hunter Folge 1 in voller Länge wiederholt und man denkt sich "Huch, das kenn ich doch...wieso muss ich denn für dasselbe 2x bezahlen?", zumal es wie gesagt nicht wirklich in den Kontext passen will.
Man merkt den Machern an, dass sie viel wollen, aber eben zu viel, meiner Meinung nach. Die Konzentration auf EINE Story müsste vollauf genügen, auch wenn diese Handlung auf Geschehnissen der Vergangenheit beruht.
Die technische Umsetzung hingegen und die Sprecherleistungen sind auf absolut hohem Niveau, weswegen ich hier auch noch 3 Sterne vergeben möchte.


Moses Verlag 482 - Black Stories "Movie Edition"
Moses Verlag 482 - Black Stories "Movie Edition"
Wird angeboten von Buchwelt-Online
Preis: EUR 7,43

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abzocke, 17. Dezember 2010
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Ich kann die ganzen positiven Rezensionen hier wirklich nicht verstehen. Mein größter und ausschlaggebender Kritikpunkt, über den ich wirklich verärgert bin, ist, dass es nur 2 Hände voll Filme gibt, um die es sich in diesem Spiel dreht. Die meisten sind Klassiker, die wirklich jeder kennt, was ok ist! Aber ich finde, in so einem Spiel sollte es möglich sein, sich die Mühe zu machen und so viele Filme zu nehmen, wie es hinterher auch Karten geben soll. Denn wenn jeder Film mehrfach vorkommt, so senkt das den Spielspaß drastisch. Das ist in meinen Augen Abzocke! Man spart hier an Spielvergnügen, um noch möglichst viele Teile dieser Serie heraus bringen zu können. Kreativität sieht anders aus.


Indicator
Indicator
Preis: EUR 18,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oldie but Goldie, 21. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Indicator (Audio CD)
Ich habe mich für die "normale" Platte entschieden und nicht für die Version mit der Bonus-CD, weil mir da einfach zu viel doppelt und dreifach in verschiedensten Versionen drauf war und ich einfach nur die neue Platte haben wollte.
Das erste Hören war etwas ernüchternd, muss ich sagen. Die ersten drei Titel gehen direkt ins Ohr, dann aber begannen die Nummerm mich zunehmends an das eher enttäuschende Album "April Skies" zu erinnern. Aber ab dem zweiten und spätestens dritten Durchlauf fand ich Indicator immer besser und besser. Ich habe vielleicht auch meine Erwartungen gesenkt beim Hören, aber der Grund ist egal, denn ich mag das Album jetzt richtig gerne. Es untermalt herrlich den Herbstanfang und ist deutlich besser (alles natürlich subjektiv) als April Skies, das ich als etwas lustlos und gewollt wahrgenommen hatte. Ich muss natürlich auch dazu sagen, dass ich lakaientechnisch eher ein Fan der Alben Kasmodiah und White Lies bin, die ich für die Glanzzeit der Lakaien halte. Ich glaube, dass die Lakaien mit Kasmodiah ein Album hingelegt haben, dass sie nicht mehr toppen können und mit dieser Herangehensweise weiß Indicator zu gefallen.
Indicator wirkt wie ein Werk von zwei Herren, die sich des Alterns bewusst sind. Das klingt jetzt pathetisch, aber das ist das, was ich beim Hören wirklich gedacht habe. Oft sagt man der oder der ist alt geworden und das ist negativ gemeint. In dem Zusammenhang mit Indicator meine ich es aber durchweg positiv. Es klingt nicht wie ein Album von einem alternden Interpreten, der sein Alter krampfhaft überspielen möchte (einen Eindruck, den ich bei "april skies" eben noch hatte), sondern wie ein Album zweier Herren, für die das Altwerden vollkommen ok ist und bewusst geschieht. Keine großen Experimente, sondern Reduktion auf die musikalischen Stärken und genau das funktioniert hier. Möglicherweise liegt es auch daran, dass ich der Dark-Wave-Szene mittlerweile entwachsen bin und es mir gut tut zu hören, wie die Lakaien das auch irgendwie sind und hier dennoch einen guten Spagat hinlegen. Ich bleibe bei meiner Meinung, es ist schon eine Art Alterdwerk der Lakaien und es würde mich nicht wundern, wenn dieses Album den Schlusspunkt der Lakaien setzt, was ich natürlich nicht hoffen möchte. Von jeder anderen Band hätte ich für das Album nur 4 Sterne vergeben, aber da die Lakaien zu meiner Überraschung die Talsohle namens "april skies" für mich wider erwarten durchschreiten konnten, gibt es 5 Sterne!


Eine Schaurige Warnung
Eine Schaurige Warnung
Preis: EUR 10,11

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maximum an Hörspielgrusel, 1. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Eine Schaurige Warnung (Audio CD)
Nach vielen Folgen, die meinem Empfinden nach nur leidlich spannend waren und man den Aspekt 'Horror' wirklich suchen musste, ist diese Veröffentlichung einmal mehr voll stimmig. Es geht endlich mal nicht um die langatmige Story um die bösiböse Mordliga, sondern es ist eine eigenständige Geschichte. Die Grundstimmung ist bis aufs letzte Geräusch hin liebevoll ausgetüftelt und erzeugt so wirklich Gänsehaut. Speziell die Situation bei Nacht im Wald ist wirklich grandios gelungen und zeigt, wie man es richtig macht. Endlich mal wieder uneingeschränkter Daumen nach oben!


WWE - Best of Smackdown - 10th Anniversary (3 DVDs)
WWE - Best of Smackdown - 10th Anniversary (3 DVDs)
DVD ~ The Undertaker

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig Neues auf DVD, 9. Februar 2010
Zunächst kommt dieses DVD-Set anders als zB das Best of RAW nicht chronologisch daher, sondern nach einem Ranking, bei dem mir nicht ganz klar geworden ist, wer dies erstellt hat, nach welchen Kriterien es erstellt wurde und warum diese Art der Präsentation gewählt wurde. Mich persönlich stört dieses Gespringe in der Zeit, aber das ist wohl Geschmackssache.
Ebenfalls stört mich der Charakter der Schnipsel, mit dem die einzelnen Szenen hier gezeigt werden. Die einzelnen Nummern sind oft viel zu kurz, um sie auch nur annähernd genießen zu können. Eine Szene wird gezeigt, vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen und jemand erzählt zwei Sätze dazu und schon gehts weiter im Countdown.
Dritter Kritikpunkt ist die Auswahl der Matches. Mit Sicherheit sind tolle dabei, aber diese befinden sich zu weiten Teilen bereits auf anderen DVD-Veröffentlichungen aus dem Hause WWE. Hat man nicht genug gute Matches, um sie nur einmal zu verwenden? Welch ein Armutszeugnis ist es denn bitte, wenn ich auf alle DVDs dieselben Matches draufknalle? Die herausragenden Matches dieser Kollektion sind Eddiee vs Edge, Eddie vs Rey, Eddie vs JBL (samt und sonders bereits auf der Eddie-Gurrero-DVD), Hulk Hogan&Edge vs Billy und Chuck (auf der Edge-DVD) und Undertaker vs Kurt Angle (auf der Undertaker-DVD). Also was soll das? Muss es denn echt sein, dass treue Käufer bestraft werden dafür, dass sie mehr als eine DVD von der WWE kaufen? Wenn man die genannten Matches nämlich mal wegdenkt, dann bleibt Match-technisch hier nicht viel übrig. Jericho vs Chyna??? Warum? Da gabs doch ganz objektiv wahrlich besseres. Und auch Angle vs Lesnar nur so zerstückelt, dass man echt nicht mehr von einem Match sprechen kann. Es werden lediglich alle Pinfalls/Aufgaben zusammengeschnitten, das wars. Dieses Match war toll, gehört auf die DVD, aber eben nur ganz und wenn die Zeit dafür nicht langt, kann man es eben nicht mit drauf nehmen.
Insgesamt wesentlich enttäuschender als die RAW-DVD...schade.


Mordspuren: Neue spektakuläre Kriminalfälle - erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt.  Lesung
Mordspuren: Neue spektakuläre Kriminalfälle - erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt. Lesung
von Mark Benecke
  Audio CD

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schuster, bleib bei deinen Leichen, 13. Januar 2010
Es geht hierbei um die Rezension zum HÖRbuch, nicht wie so oft hier um die Buchvariante. Die Fähigkeiten auf seinem Fachgebiet sind für mich als Laien wohl unbestritten. Auch das Buch an sich ist inhaltlich recht interessant, auch wenn man über manche sprachliche Hubbel hinwegsehen muss. Warum aber in Gottes Namen muss jeder, der sein Hobby, seine Passion, seinen Beruf oder was auch immer öffentlich macht und dabei erfolgreich ist glauben, dass ihn eine erfolgreiche Buchveröffentlichung gleichermaßen zu einem guten Vorleser macht? Immer wieder stolpert man in Hörbücher, die von Autoren mit inhaltlichem Sachverstand vorgetragen werden, die aber von der Kunst des Vorlesens so viel verstehen wie Schimanski von der Kuschelrock-Reihe. Es überkommt einen schon der erste Schauder fremdschämenden Charakters, wenn Mark Benecke sich in den ersten Sätzen gleich einmal als den "bekanntesten Kriminalbiologen der Welt" vorstellt. Bah! Aber anhand dieser Aussage wird klar, welch Weltbild für ihn existiert, und so ist auch nachvollziehbar, warum er meint, er sei des Vorlesens mächtig. Um es kurz zu machen, er ist es meiner Meinung nach nicht. Überhaupt nicht. Er hat keinerlei Fähigkeit, zwischen Tempi zu wechseln oder die Stimmlage zu verändern. Jeder Satz wird mit derselben monotonen Melodie vorgetragen, wobei er sich an vielen Stellen beinahe erbärmlich darauf konzentriert, auch wirklich je-de Sil-be ü-ber-mä-ßig deut-lich vor-zu-tra-gen, an anderen Stellen dann aber doch die Geduld verliert und Silben vernuschelt. Das alles sind Phänomene, von deren Existenz man sich bereits im allerersten Track gut überzeugen kann:-) Besonders die vernuschelten Stellen überzeugen mich davon, dass das ganze einmal eingelesen wurde und dann gepresst wurde, ohne groß auf Qualität zu achten. Dererlei Lieblosigkeit schätzt das geneigte Hörbuchpublikum in der Regel jedoch nicht. Insgesamt muss ich leider wirklich die niedrigste Sternzahl abgeben, denn die Art, wie das Buch gelesen wird, ist wirklich unzumutbar, zumal es durch Beneckes Monotonie oft so wirkt, als sei das Buch eine veralbernde Comedy-Variante aller Gerichtsmedizin-Bücher (und damit meine ich nicht etwa zündende Gags des Autoren, sondern wirklich seinen Versuch, hier als Leser aufzutreten).
Meine Bitte an alle, die erfolgreich Bücher veröffentlichen ist: Haltet euch von der Hörbuchvariante fern! Es nützt keinem, wenn man ein Hörbuch nicht durchhören KANN, weil es einfach nur schlecht gelesen ist. Nehmt Mordspuren als warnendes Beispiel!


Mordspuren
Mordspuren

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schuster, bleib bei deinen Leichen, 12. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mordspuren (Audio CD)
Die Fähigkeiten auf seinem Fachgebiet sind für mich als Laien wohl unbestritten. Auch das Buch an sich ist inhaltlich recht interessant, auch wenn man über manche sprachliche Hubbel hinwegsehen muss. Warum aber in Gottes Namen muss jeder, der sein Hobby, seine Passion, seinen Beruf oder was auch immer öffentlich macht und dabei erfolgreich ist glauben, dass ihn eine erfolgreiche Buchveröffentlichung gleichermaßen zu einem guten Vorleser macht? Immer wieder stolpert man in Hörbücher, die von Autoren mit inhaltlichem Sachverstand vorgetragen werden, die aber von der Kunst des Vorlesens so viel verstehen wie Schimanski von der Kuschelrock-Reihe. Es überkommt einen schon der erste Schauder fremdschämenden Charakters, wenn Mark Benecke sich in den ersten Sätzen gleich einmal als den "bekanntesten Kriminalbiologen der Welt" vorstellt. Bah! Aber anhand dieser Aussage wird klar, welch Weltbild für ihn existiert, und so ist auch nachvollziehbar, warum er meint, er sei des Vorlesens mächtig. Um es kurz zu machen, er ist es meiner Meinung nach nicht. Überhaupt nicht. Er hat keinerlei Fähigkeit, zwischen Tempi zu wechseln oder die Stimmlage zu verändern. Jeder Satz wird mit derselben monotonen Melodie vorgetragen, wobei er sich an vielen Stellen beinahe erbärmlich darauf konzentriert, auch wirklich je-de Sil-be ü-ber-mä-ßig deut-lich vor-zu-tra-gen, an anderen Stellen dann aber doch die Geduld verliert und Silben vernuschelt. Das alles sind Phänomene, von deren Existenz man sich bereits im allerersten Track gut überzeugen kann:-) Besonders die vernuschelten Stellen überzeugen mich davon, dass das ganze einmal eingelesen wurde und dann gepresst wurde, ohne groß auf Qualität zu achten. Dererlei Lieblosigkeit schätzt das geneigte Hörbuchpublikum in der Regel jedoch nicht. Insgesamt muss ich leider wirklich die niedrigste Sternzahl abgeben, denn die Art, wie das Buch gelesen wird, ist wirklich unzumutbar, zumal es durch Beneckes Monotonie oft so wirkt, als sei das Buch eine veralbernde Comedy-Variante aller Gerichtsmedizin-Bücher (und damit meine ich nicht etwa zündende Gags des Autoren, sondern wirklich seinen Versuch, hier als Leser aufzutreten).
Meine Bitte an alle, die erfolgreich Bücher veröffentlichen ist: Haltet euch von der Hörbuchvariante fern! Es nützt keinem, wenn man ein Hörbuch nicht durchhören KANN, weil es einfach nur schlecht gelesen ist. Nehmt Mordspuren als warnendes Beispiel!


Kein Titel verfügbar

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hauptsache Twist, 25. August 2009
Nach all den in den höchsten Tönen lobenden Stimmen hier habe ich mir den Film auch mal angeguckt. Die zwei Sterne gibt es dafür, dass die ersten 45 Minuten ganz spannend sind und man den Autoren zu Gute halten muss, dass sie etwas Neues schaffen wollten. Aber eben dieses Neue fährt den Film fr mich voll gegen die Wand. Ein überraschender Twist am Ende ist eine gute Sache...wenn er denn stimmig und logisch ist. Man kann auch schon mal dabei ein Auge zudrücken, aber was hier präsentiert wird, hält bei auch nur kurzer Überlegung, was vor dem Hintergrund der Auflösung in dem Film alles nicht passend war, in kaum einer Hinsicht Stand. Die komplette Handlung wird heruntergebrochen auf eine ach so überraschende Wendung im Film, die aber leider völlig sinnfrei ist und so konstruiert, dass es beinahe weh tut. Schade, hätte es eine vernünftige Erklärung gegeben, hätte das den Film noch retten können, aber der gezeigte Verlauf passt wie gesagt hinten und vorne nicht zusammen.


Kalte Asche: David Hunters 2. Fall
Kalte Asche: David Hunters 2. Fall
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles hat ein Ende nur der Beckett hat zu viele, 11. Juni 2009
Es ist schwer, hier eine Rezension zu schreiben, ohne zu spoilern, aber ich versuche es einmal. Dennoch: Wer SPIOLERanfällig ist, sollte jetzt NICHT WEITERLESEN!
Beckett schreibt gewohnt eingänglich. Der Roman ist mehr als gut lesbar und die Stimmung, die erzeugt wird, überzeugt und überträgt sich wunderbar auf den Leser. Schreiben kann er, ohne Frage. Jedoch es scheint mir, als habe er ein großes Problem damit, aufzuhören. Es gibt in dem Buch ein sinnvolles Ende. Schlüssig, man kann mitraten und anhand der Hinweise auf den Mörder kommen und ist als Leser zufrieden. Dann aber gibt es einen erneuten Turn in der Geschichte, die eigentlich zu Ende ist. Hier fragt man sich zum ersten Mal, was das soll, denn es bringt nichts. Man hatte ja schon ein spannendes und gutes Ende, warum also jetzt nicht mal ein Ende finden? Das ist leider zu konstruiert und vollkommen überflüssig. Fast schon etwas verärgert darüber liest man weiter und wird mit noch einem Umschwung der Handlung bestraft, der nun wirklich unnötiger ist als eine dritte Brustwarze, womit das Buch dann mit einem Cliffhanger endet. Statt also einen Roman mit abgerundeter Handlung abzuliefern, was möglich gewesen wäre, denn an den Punkt führt Beckett seine Leser ja, schreibt er weiter und weiter und lässt den Leser etwas unzufrieden, mit viel zu viel Konstruktionen und einem offenen Ende zurück. Schade, den Bogen hätte er kriegen müssen...


WWE Smackdown vs. Raw 2009 - [PlayStation 2]
WWE Smackdown vs. Raw 2009 - [PlayStation 2]

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas enttäuscht..., 13. November 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Es ist ja immer so eine Sache, was man an Spielen mag und was nicht. Eine Rezension muss deshalb schon subjektiv ausfallen, da es ja auch keine allgemeingültigen Bewerungskriterien gibt. Deswegen mein Eindruck:
Ich kenne die meisten der Smackdown vs. Raw-Teile. Nur den direkten Vorgänger habe ich mir nicht zugelegt, weil die 07-Version sehr gut war und die 08 so ziemlich bei allen Kritikern durchgefallen war. Nun erhoffte ich mir von der aktuellen Version vieles, wurde aber leider enttäuscht. Der erste Blick aufs Roster trübte schon mal die Vorfreude. Nur 53 spielbare Charaktere, davon mindestens 10 Frauen, wo ich nun mit dem Damenwrestling so gar nix am Hut habe. Bleiben also 43 Wrestler, was, aufgeteilt auf 3 Roster nicht sehr viel ist. Allein die realen aktuellen Roster von Raw und SD haben je über 50 Leute im Kader. Die meisten Hauptcharaktere sind vertreten. Auch viele Tag-Teams. Jedoch fehlt es vollkommen an Mid- und Undercardern. Die wurden nicht nur sträflich vernachlässigt, sondern (mit Ausnahme von Jimmy Wang Yang) völlig ignoriert. Das Spielen einer Show gestaltet sich somit schwierig, da man im Grunde nur Main-Events spielen kann mit den vorgegebenen Wrestlern. Das man mal einen unbedeutenden Wrestler sich hocharbeiten lassen kann, fällt flach.
Zweiter Kritikpunkt betrifft ebenfalls das Roster. Wo sind die Legenden? Es ist nicht eine zu finden und dieser Faktor gehörte ja eindeutig auch immer sehr stark zu den Vorgängern.
Die dritte Verschlechterung betrifft den Realismus. THQ hatte es doch schonmal raus, dass nicht jeder Wrestler jede Aktion gegen jeden Gegner zeigen kann...wieso kann den Rey plötzlich wieder Khali problemlos auf die Schultern hieven, durch die Luft schleudern etc.???! Das ist eine echte Verschlechterung, denn mangelnder Realismus verdirbt die Spielfreude.
Mein vierter Kritikpunkt ist für mich der gravierendste: der fehlende Manager-Modus. Das Ding gab es jetzt glaube ich seit vier Jahren und er hat mir immer irre Spaß bereitet und war im Grunde das einzige, was ich mit dem Spiel gemacht habe. Das finde ich wirklich schade, denn die Road-to-Westlemania-Dinger sind nun mal nicht nach jedermanns Geschmack, abgesehen davon, dass sie die eigene Kreativität (sofern man bei einem PS-Game davon reden mag) komplett beschneiden und man nur vorgegebenes erfüllen darf (und auch nur mit den vorgegebenen Charakteren je 1x, danach wiederholt es sich).
Klar gibt es Grafikverbesserungen, ob die "Eindeutschungen" der Menüs nun ein Fortschritt sind, lasse ich mal dahingestellt. Aber wenn man so viel Gutes einfach streicht, dann verkommt die Vorfreude schon mal zur Enttäuschung...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2014 10:30 AM CET


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