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Fantasma (Herten)

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The Legend of Zelda: Spirit Tracks
The Legend of Zelda: Spirit Tracks
Wird angeboten von schnellundbilligwarenhandel
Preis: EUR 34,88

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Spiel, mit kleineren Schwächen, 13. Dezember 2009
Zelda spiele ich schon seit dem SNES und bis auf FSA und die... äh... fragwürdigen CDI-Ableger hatte ich mir bisher auch keines entgehen lassen. Da war mir natürlich klar, dass ich mir ST auch holen werde. Nun ja, zum Spiel an sich.
Wenn man sich die, durch und durch, verworrene Zeitlinie der Zelda-Reihe ansieht, ist der neue Teil nach Phantom Hourglas angesiedelt. Tetra und ihre Crew hatte neues Land gefunden und daraus das neue Hyrule genannt. Bei der Besiedlung der Landes gab es jedoch arge Schwierigkeiten, als der Dämonenkönig Marardo die Siedler angriff. Wie auch immer, der böse Marardo wurde besiegt und versiegelt, alles war gut. Jedenfalls bis der als Mensch verkleidete Minister Glaiss das Siegel schwächte und die so genannten "Schienen der Götter" nach und nach verschwinden.
Diesem Geheimnis will Prinzessin Zelda auf die Schliche kommen und will mit dem frisch gebackenen Lokführer Link zum Turm der Götter reisen, wo Marardo gefangen sein soll. Dabei werden die zwei jedoch überwältigt und Zeldas Geist obendrein von ihrem Körper getrennt. So viel zur grundlegenden Handlung...

Für sich genommen spielt sich das neue Zelda nicht viel anders, als PH. Die Steuerung ist fast identisch, nur mit kleineren Verbeserungen. So rollt Link nicht mehr, wenn man am Rand des Tochscreens kreise zeichnet, sondern indem man ganz schnell zweimal in die gewünschte Richtung tippt. Ansonsten wird Link wie schon zuvor gesteuert. Eine genauere Erklärung erspare ich mir hierbei, weil das einfach den Rahmen sprengt.
Wie auch schon bei PH gibt es auch hier wieder eine große Oberwelt, die in vier Abschnitte gegliedert ist. In jedem dieser Abschnitte haust ein Tempel, den man natürlich aufsuchen muss, um im Spiel weiter zu kommen. Jedoch befährt man in diesem Teil Schienen und in ganz Hyrule liegt ein Schienennetzwerk, von dem man von Punkt A nach Punkt B reisen kann. Selbstverständlich sind die vier Regionen unterschiedlich thematisiert. Wir haben eine Wald-Welt, eine Schneewelt, ein vulkanisches Gebiet und den Ozean, inklusive Wüste, aka großer Strand.
Für sich genommen bietet das mehr Abwechslung, als das Meer in PH oder gar WW, das Schienenwesen hat jedoch mehrere Probleme.
Erstens, man kann nicht "schnell" von einem zum nächsten Punkt fahren. Gerade die Strecken, die schnell zwei Punkte miteinander verbinden müssen erst freigeschaltet werden. Dies tut man, indem man den Dungeon des jeweiligen Gebietes löst oder indem man Sidequests erledigt - dazu später mehr.
Auf der anderen Seite sind die vom Dämonenkönig besessene Züge. Um es kurz zu machen, diese Züge bewegen sich schneller als Links Zug auf höchster Geschwindigkeit und man kann sie nicht besiegen, egal wie sehr man sie unter beschuss nimmt. Diese Züge haben außerdem die unfeine Angewohnheit, dass wir sofort ein Game Over zu Gesicht bekommen, wenn wir mit diesen kollidieren. Das ist nicht schön, das ist nicht lustig und ich habe nicht gezählt, wie oft mir das passiert ist, weil ich die Route nicht schnell genug geändert habe.
Zum dritten und letzteren sind die Bahnhöfe, möchte man ins Gebiet, zu dem der Bahnhof führt, muss man vor dem Bahnhof zum halten kommen. Dies ist kein Problem und schon bald verinnerlicht. Sollte man dennoch übers Ziel hinausschießen nimmt man einfach den Rückwärtsgang. Nervend wird es nur, wenn plötzlich einer von Marardos Bombenzügen entgegenkommt, was gerade im Waldgebiet der Fall ist.

Weiterhin zum Spiel an sich. Es ist eigentlich schnell erklärt, wie schon in PH gibt es ein Verlies, das dem "Tempel des Meereskönigs" nicht unähnlich ist. In diesem Teil ist es der "Turm der Götter", Ziel ist es, bis zu einer gewissen Ebene im Turm vorzustoßen, um einen Teil des Gleisnetzwerkes wiederherzustellen.Dabei gibt es weder ein Zeitlimit, noch muss man bereits abgeschlossene Ebenen, wie in PH, wiederholen. Nein, es gibt ein Treppenhaus, das man bis zum aktuell höchsten Punkt nehmen kann - und gut ist's. Dabei kann man innerhalb des Turmes auch in den Genuss kommen, mit Zelda zu spielen. Diese, da sie körperlos ist, übernimmt eine der wandelnden Ritterrüstungen, genannt Phantome. Dabei übernimmt sie auch die Fähigkeit des Phantomes, sofern es eine hat. Dies ist insofern nützlich, da das Zeldaphantom Link sicher über Lavabäder tragen kann und durch Stacheln läuft, ohne Schaden zu nehmen. Sie kann sich auch mit anderen Phantomen unterhalten, um sie kurz- oder längerfristig abzulenken.
Gesteuert wird Zelda übrigens, indem man auf sie tippt und ihr eine Linie zeichnet, die sie entlangläuft. Man kann sie auch Schalter jeder Art und Feinde anvisieren lassen, und diese betätigen oder besiegen. Alternativ weist man Zelda dazu an, Link zu folgen.

Hat man im Turm schließlich eine Gleistafel gefunden, wird ein Teil der Stecken regeneriert, die ausreicht, um zu einem Schrein zu kommen. Dort regeneriert man weitere Strecken, um zum Dungeon zu kommen. Bevor man aber in den Dungeon kommt, muss man mit dem Zug ein Rätsel lösen, beispielsweise sucht man in den verlorenen Wäldern den rechten Weg. Dann erforscht man schließlich den Dungeon, sammelt ein Item ein, um so den Boss zu besiegen und fertig. Die Dungeons erforscht man übrigens ohne Zelda.
Kurz und salopp, zuerst erforscht man mit Zelda den Turm, dann fahren wir zum Schrein, lösen mit dem Zug ein Rätsel und erforschen dann den Dungeon. Das zieht sich durch das gesammte Spiel! Das ist aber eher ein neutraler Punkt, da sich die Aufgaben immer ändern.

Schließlich und endlich die Sidequests. Theoretisch gesehen gibt es so einige von denen. Überwiegend behandeln sie aber die Situation Bringe Person oder Ware X zum Ort Y. Personen reagieren unzufrieden, wenn man mit dem Rückwärtsgang bremmst, von Feinden getroffen wird oder man die Verkehrsschilder missachtet. Umgekehrt gilt, beachtet man die Verkehrszeichen füllt sich die Zufriedenheit des Fahrgatses wieder. Man kann jedoch nur eine Person gleichzeitig transportieren und ich weiß auch nicht, was passiert, wenn die Zufriedenheit den Nullpunkt erreicht. Wurde das Opfer... äh... der Fahrgast sicher ans Ziel gebracht erhält man einen Force-Kristall und es werden weitere Streckenabschnitte freigeschaltet.
Diese neuen Abschnitte umfassen entweder gar nichts und dienen nur zum abkürzen und umfahren der Bombenzüge, es gibt Teleportationsportale, um schnell zwischen zwei Punkten zu reisen (was überwiegend Unsinn ist und weniger nützt, als es letztlich hilft) oder aber wir finden einen neuen Bahnhof, wo uns eine kleine Aufgabe oder ein Minispiel erwartet.
Weitere Sidequest umfassen die Hasenjagd, die wir ins Hasenparadies bringen. Sind bestimmte Vorraussetzungen erfüllt, lässt der Betreiber eine kleine Belohnung springen. Auch kann man für Niko (bekannt aus den Vorgängern PH und WW, inzwischen alt und ergraut) Stempel sammeln. Für die Hälfte, 3/4 und alle gesammelten Stempel gibt es eine kleine Belohnung. Unter anderem kann man so ein alternatives Kleidungsstück für Link bekommen.
Übrigens, es gibt in diesem Teil auch quasi eine Möglichkeit, bereits besiegte Bosse erneut zu besiegen. Es ist kein Boss-Rush, aber nach und nach kommen die bereits besiegten bosse zurück, wenn keiner kommt muss man in einem Raum alle Gegner besiegen. Die Reihenfolge, wann ein Boss kommt ist übrigens festgelegt, wie auch die anzahl. Beispielsweise kommt in Stufe 1 nur ein Boss, auf Stufe 2 die ersten drei oder vier.

Was die Spielzeit anbelangt, es gibt fünf Tempel, zählen wir den turm mit sind es sogar sechs dungeons. Was im Vergleich zum vorgänger ein Dungeon im Minus ist, PH hatte sieben Stück, den Tempel des Meereskönigs mitgerechnet. außerdem hatte ich das Spiel nach drei Tagen bereits durch, was an sich genommen nicht viel ist. Allerdings hatte ich übers Wochenende auch jede Menge Zeit.

Für sich genommen, ein nettes Spiel, lediglich die Zugfahrten sind mir etwas negativ aufgefallen und waren teilweise lästig, da man nicht schnell zwischen mehreren Punkten springen kann. Eine schnellteleportation, wie in PH wäre wünschenswert gewesen und obendrein einfacher, als die Teleporttore aufzusuchen. Sehe ich davon ab hat sich das Spiel im Vergleich zu PH zum positiven verändert und ich kann das Spiel jeden wärmstens ans Herz legen. Sowohl Fans, als auch jenen, die noch nie wirklich Zelda gespielt haben.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2009 7:43 PM CET


Kirby Super Star Ultra
Kirby Super Star Ultra
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 79,95

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was? Schon durch?, 5. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Kirby Super Star Ultra (Videospiel)
Wer erinnert sich hier noch an den guten alten SNES? Eines der letzten dort erschienenen Titel war ein Spiel mit dem Namen "Kirby's Fun Pack". Das hier vorliegende Spiel ist das DS-Remake mit einigen Neuerungen. So viel jedenfalls dazu.

Auf dem Papier bietet Kirby: SSU sieben Hauptspiele, drei Arenakampf-Modi und sech Minispiele, das Wettrennenspiel inbegriffen. Davon sind zwei Haupspielmodi und zwei Arenen neu hinzu gekommen, wie auch drei der Minispiele.
Also so gesehen erweckt dies den Eindruck, dass das Spiel einen ordentlichen Umfang hat, die Spielzeit straft den Umfang jedoch Lügen. Die meisten Modi hat man bereits in einer halben Stunde durchgespielt, länger dauert nur das Höhlenabenteuer, in dem man nach Schatzkisten sucht und Albtraumetaknight Ultra. Letzteres dauert knapp eine Stunde beim ersten Spielen, gleichzeitig durchläuft man mit Metaknight jedoch durch vier Hauptspiele, in einem Rutsch.

Was ich auch noch hinzufügen möchte, möchte man alle Modi mit einem Kumpel spielen ist es bitter nötig, dass BEIDE ein eigenes Kirby-Modul aufweisen. Zwar kann man auch spielen, indem man nur ein Modul besitzt und Spieler 2 dieses auf sein DS-Gerät runterlädt, aber man kann ausschließlich "Frische Brise" zu zweit spielen. Und dies auf ungemein unbequeme Art. Denn während SP2 zwar den Helfer spielen kann muss di9eser mit SP1 auf den DS von SP1 gucken. Auf dem Gerät von SP2 wird hingegen nur eine Steuerungsanleitung angezeigt.
Das ist doch irgendwie nicht Sinn der Übung! Und zwar ist dieser Modus zu zweit auch irgendwie lustig, aber man kann lediglich den ersten, kürzesten und leichtesten Modus überhaupt spielen.

Kommen wir nun zu den eigentlichen Hauptmodi im Spiel. Zuerst hätten wir das erwähnte "Frische Brise". Dies ist ein abgespecktes Remake von Kirby's Dreamland für den alten Game Boy. Dieses Remake wurde um das zweite Level erleichtert, ebenso fehlt der Boss aus Level 3. Dieser wurde durch den Boss des entfernten zweiten Levels ersetzt. Weiterhin dauert ein Level nur wenige Minuten und ist in null komma nichts durch.

An zweiter Stelle steht Dyna Blade. Dieser Modus verfügt über eine Oberweltkarte und etwa fünf Level. In zwei Arealen ist ein Schalter versteckt, der den Weg zu Bonusräumen öffnet, wo sich Kirby mit einer frei wählbaren Fhigkeit ausrüsten darf, wie auch einen Gehilfen rufen darf. (Wobei man Gehilfen jederzeit rufen darf, sofern man im Besitz einer Fähigkeit ist.)

Das nächste Spiel schimpft sich "Höhlenabenteuer" und ist quasi eine Schatzsuche. Kirby ist in einer unterirdischen Höhle gelandet und durchreist mehrere Gebiete und versucht dabei, so viele Schätze wie möglich zu finden. Unterwegs trifft man aucz viele Feinde, kleinere Rätsel und Bossgegner.

Als nächstes steht dann Metaknights Rache an. Dort ist es Kirbys Aufgabe, den mysteriösen ritter Metaknight aufzuhalten, der mit seinem fliegenden Schiff das Traumland erobern möchte. Dabei sitzt dem Spieler ständig ein Zeitlimit im Nacken. Dieses Limit ist jedoch reichlich bemessen und es ist alles andere als schwer, den fiesen Ritter rechtzeitig in seine Schranken zu weisen.

Das letzte Spiel aus dem Original wäre "Trubel im All". In diesem Modus kann Kirby nicht die Fähigkeit verspeister Feinde annehmen. Stattdessen muss er opieressenzen finden. Hat er eine Essenz gefunden, kann er jederzeit diese Fähigkeit einsetzen, um so weiter zu kommen. Dieser Modus hat, wie Dyna Blade, eine Oberweltkarte und die einzelnen Level sind frei wählbar.

Die Rache des Königs ist ein neuer Modus, der extra für die DS-Version entworfen wurde. Er ähnelt "Frische Brise" bis ins Detail. Bloß sind die Level länger, der entfernte Boss aus Dreamland 1 hat seine eigene Bosstage bekommen und auch so sind die Bosse etwas härter geworden. Letzten Endes ist dieser Modus so, wie Frische Brise hätte sein sollen. Fordernd ist dieser Modus nicht wirklich.

Am Ende steht schließlich Albtraummetaknight Ultra an. In diesem Modus kann man als Metaknight spielen und durchwandert die Level von "Frische Brise", "Dyna Blade", "Höhlenabenteuer" und "Trubel im All" durch. Geändert hat sich dadurch das Gameplay, Metaknight kann wie Kirby Gehilfen rufen, nur ist er vollständig auf Sharpe Knights angewiesen und in seinem Abenteuer verstecken sich weniger Heilmittel. Dafür beherrscht Metaknight "Zaubersprüche". Für besiegte Feinde sammelt er Punkte, welche er einsetzen kann, um etwa schneller zu laufen, sich komplett zu heilen, einen Vasallen zu rufen oder eine tödliche Attacke zu starten. Sollte Metaknight besiegt werden fällt diese Punkteanzeige auf Null zurück. Außerdem wird nach jedem größeren bossgegner gespeichert. Am Ende wird dem Spieler sogar ein Bonusendgegner serviert.

Kurz zur Spielmechanik an sich, wir kennen ja alle Kirby. Er hüpft durch die einzelnen Level, die allesamt bunt und süß sind, und vertilgt seine Feinde. Vertilgte Feinde können kirby Fähigkeiten überlassen. So schwingt Kirby plötzlich mit einem Schwert, schießt Lasersalven oder prügelt sich mit einem Hammer durch die Feindehorden. Das ist lustig und schön und vor allem kann man, sofern man eine Fähigkeit besitzt, kann man diese Aufgeben, um einen Helfer zu rufen. Dieser hilft Kirby, wird jedoch von der CPU gespielt. Diese handelt leider niemals optimal, im Gegenteil, ist aber nicht ganz so selbstmörderisch wie die KI aus "Amazing Mirror" für den GBA.

Weiterhin werden die einzelnen Spielmodi mit 3D-Videosequenzen untermalt. Meist am Anfang und am Ende jedes Modus', allerdings sind diese von einer unangenehm schlechten Qualität. Das Bild ist verwaschen und sehr stumpf. Eenso ist die Darstellung der Figuren alles andere, als niedlich. Glückseeligerweise sind die Spiellevel in angenehmen 2D gehalten und versprühen sehr viel Charme, den die Videosequenzen vermissen lassen.

Übrigens, auch die Spiellänge ist suoptimal. Das Spiel war an einem Nachmittag durch. Die 100 % erreichte ich hingegen zwei Tage später, da mir im Höhlenabenteuer noch einige Schätze fehlten und ich noch eine Arena fehlte.
Stichwort Arena, die Arenen sind die einzigen, ernsten Herausforderungen im Spiel. In der ersten Arena spielt man als Kirby, wählt eine Fähigkeit und einen Partner und schlägt anschließend alle Bosse im Spiel. Zwar hat man Null Extraleben, kann aber wenn man stark angeschlagen ist eine von fünf Maxitomaten wählen.
In der zweiten Arena darf man als Helfer spielen. Dieser Modus ist härter, Bosse sind etwas kräftiger und es stehen nur noch drei Maxitomaten zur Verfügung.
In der dritten Arena schlägt man sich als Kirby gegen zehn Bosse. Um genau zu sein gegen die "Ultra"-Versionen der Bosse. Dieser Modus ist wirklich knüppelhart und man braucht eine ordentliche Portion Glück und etwas Talent. Denn hier stehen nur normale Lebensmittel zur Heilung zur Verfügung.

Tja, was soll ich sagen? Unterm Strich spricht die geringe Spieldauer, der zu simple Schwierigkeitsgrad und die hässlichen 3D-Grafiken. Ebenso ist die Tatsache dass man mit einem Modul nur "Frische Brise" auf höchst unbequeme Art spielen kann ein kleiner Messerstich, den ich nicht wirklich verschmerzen kann.
Auf der Pro-Seite steht der typische Kirby-Charme, der fröhlich dudelige Soundtrack, der für diese Reihe bekannt ist und wunderschöne 2D-Figuren und Landschaften sowie der Umfang an verschiedneen Spielmodi.
Das Spiel kann ich nur bedingt empfehlen. Dazu zählen Fans der Kirby-Serie und auch jüngere Spieler dürften auf lange Sicht viel Spaß mit dem Spiel haben. Alle anderen verbringen einen schönen Nachmittag mit dem Modul. Den Spaß macht dieses Spiel ohne jeden Zweifel. Nur das Preis- Leistungsverhältnis stimmt nicht unbedingt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2009 12:26 PM MEST


Freshly-Picked Tingle's Rosy Rupeeland
Freshly-Picked Tingle's Rosy Rupeeland
Wird angeboten von lppower
Preis: EUR 39,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Antipathie macht kein schlechtes Spiel, 29. September 2009
Hm... Tingle. Ich muss gestehen, besonderlich sympathisch war er mir nie. Wirklich unausstehlich wurde er mir jedoch erst mit Zelda: Wind Waker. Dort mauserte sich der gnomenhafte Grünling zu einer geldgierigen Bestie und, das schöne an der Sache ist, war es im Spiel selbst dringend notwendig, ihm Rubine in den Rachen zu werfen. Andernfalls hätte man das Spiel nicht durchspielen können. Aber ich schweife ab.

Insofern noch, der Charakter von Tingle ist in Japan überaus beliebt. Welche Gründe es hierfür gibt, sind mir nicht bekannt. Diese Beliebtheit ebnete Tingle erstmal den Weg zu einem eigenen Spiel.
Auf der anderen Seite steht Amerika, dort ist Tingle der vermutlich mit Abstand am wenigsten gemochte Charakter überhaupt. Und wir europäer? Na ja, wir scheinen wohl nicht viel gegen Tingle zu haben, andernfalls wäre das Spiel, mit reichlicher Verspätung, nie hier erschienen. Na ja, so viel dazu.

Das Spiel beginnt mit Tingle in seinem Häuschen, wo er nichts böses ahnend faulenzt. Jedenfalls bis ihn ein guter Geist zu einer Quelle ruft und ihm verspricht, ihn ins Rubinland zu führen. Ein Ort voller hübscher Frauen, Essen, so viel man mag und wo es keine Arbeit oder gar Verpflichtungen gibt.
Die Sache hat natürlich nur einen Haken: Um ins Rubinland zu kommen muss Tingle Rubine scheffeln und sie in eine Quelle werfen. Diese Quelle ist in Wirklichkeit ein Turm, der höher wächst, je mehr Rubine er vertilgt. So gelangt man übrigens auch in allerlei neue Gebiete. Insgesamt gibt es 11 Gebiete, alle unterschiedlich thematisiert, vielleicht mit Ausnahme des Feuchtgebiets und des Dumpfsumpfes.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt, es geht darum Geld zu sammeln. Geld, Geld und noch mehr Geld. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zuerst einmal, man hilft allerlei Leuten, die einem aus Dank entweder Geld schenken oder einen Geldbonus mit einem verhandeln. Aber Achtung, seid nicht zu gierig, sonst bekommt ihr am Ende nur einen läppischen Rubin in die Hand gedrückt. Und ehrlich gesagt, ohne eine Preisliste hatte ich mich nicht an das Spiel gesetzt.
Eine zweite Möglichkeit ist die Herstellung von Items. Tingle ist im Besitz eines Kochtopfes und kann damit verschiedene Süppchen brauen. Einige sind sogar geeignet, um im Spiel vorranzukommen, wie Tinkel um Leibwächter zu heilen oder Tingle-Bomben um unerwünschte Felsbrocken zu sprengen.
Fest steht jedoch, man kann alles, was man kocht verkaufen und dafür allerlei Rubine verdienen. Um jedoch erst kochen zu können benötigt man Rezepte, die auf der ganzen Welt verteilt sind und die nötigen Zutaten.

Um an Zutaten zu kommen, muss man sie entweder in der Wildnis finden oder gegen Monster kämpfen. Dazu sind zwei Faktoren wichtig. Erstens: Tingles Geldbörse- Geld ist Tingles Leben, geht er bankrott stirbt Tingle und das Abenteuer ist gelaufen. Und Kämpfe zehren an Tingles Geldbörse.
Zweitens: Die Leibwächter. Damit Tingle überhaupt eine Chance hat, zu überleben muss er Leibwächter angagieren, die für oder mit Tingle kämpfen. Denn, wenn ein Leibwächter mit Tingle kämpft, verringert sich Tingles Geldverlust.
Übrigens, Leibwächter sind nicht unsterblich, nachdem man sie für Geld angeheuert hat wird im oberen Bildschirm seine Lebensanzeige angezeigt. Erreicht diese Null, muss man ihn entweder erneut für teures Geld anheuern oder man gibt ihm einen Heiltrank, ehe die Herzchen Null erreichen.

Wo ich bei den Kämpfen bin, je mehr Monster ihr in einen Kampf verwickelt, umso mehr Gewinn kann für euch herausspringen. Verliert ein einzeln besiegter Gegner nur ein Item, verlieren zwei Gegner schon drei Items. Allerdings lässt sich nicht jeder Feind einfach in einen Kampf verwickeln. so gibt es monster, die vor einem Reißaus nehmen, andere kommen hingegen auf den Spieler zugallopiert. In anderen worten, es ist nicht immer einfach, an begehrte Zutaten zu kommen.

Weiterhin gibt es auch Dungeons, insgesamt auf jeder zweiten Insel befindet sich eines, beginnend mit der ersten Welt. Also insgesamt sieben Dungeons, ausnahme bildet die letzte Welt. Theoretisch. Die Dungeons zeichnen sich dadurch aus, dass es verschiedene Aufgaben zu bewältigen gilt, aber prinzipiell ist jedes Verlies nur ein Durchlauf von Punkt A nach B und nicht unbedingt fordernd. Sie runden das Spiel jedoch deutlich ab und beherbergen ein paar imposante Bosse, die sich alle unterschieldich besiegen lassen. Leider ist ein Boss recycelt.

Was ich auch noch für erwähnenswert halte sind die Figuren. Es gibt allerlei bizarre bis seltsame Geschöpfe, tatsächlich schon so seltsam, dass Tingle ganz normal wirkt. Da hätten wir Chiko und ihre Familie, die mehr tot als lebendig aussehen oder Sjkelettpiraten, die sich als Händler versuchen und eine heidenangst vor Hunden haben.
Um einige dieser Figuren ist sogar eine kleine Handlung aufgebaut, die während des Spielverlaufes absolviert werden kann und das Spiel schafft es immer wieder, mich zu überraschen. Das Finale vom Wachmann und seiner kranken Frau bringt mich immer fast zum weinen, weil es so traurig ist.
außerdem hat das Spiel zwei mögliche Enden.

Ach ja, natürlich gibt es auch zahlreiche anspielungen auf die Zelda-Reihe. Seien es offensichtliche Dinge, wie die Lon-Lon-Savanne (eine Anspielung auf die Lon-Lon-Ranch aus OoT) gibt es auch noch kleinere, versteckte Anspielungen, die ich nicht näher nennen will.

Natürlich gibt es auch Wehrmutstropfen. Zum einen, ohne einen Preisguide habe ich mich nicht an das Spiel gesetzt. Und dieser Guide hat mir das Spiel enorm vereinfacht. Zum anderne musikalische Untermalung ist fast gar nicht existent. In Dungeons spielt Musik, ununterbrochen in der endlosschleife und die Stücke hören sich gut an. Insbesondere das Theme im Deku-Tempel. Auf der Obwelt spielt hingegen bei betreten eines Gebietes für zehn Sekunden ein Jungle, der sich schön anhört und dann plötzlich aufhört. Was bleibt ist Stille, Fußschritte und das Rauschen von Wind. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Mein Fazit
Persönlich hat das Spiel meinen Blickpunkt auf Tingle positiv verändert. Aber das ist nicht der Punkt, was wichtig ist, ist ob das Spiel Spaß macht. Ja, das tut es, es macht wirklichz großen Spaß, die Welt von Tingle zu erforschen und Geld zu scheffeln, bis sich die Balken biegen.
Die Rahmenhandlung ist schön erzählt, wenngleich sie erst gegen Ende wirklich aufdreht und vielleicht etwas vorhersehbar ist. Es gibt wirklich nichts an dem Spiel auszusetzen, Zelda-Fans wie ich sollten von dem Spiel begeistert sein. Denn teilweise erweckt das Spiel wirklich den Eindruck, weniger ein Zelda-Ableger zu sein, als fester Bestandteil der Serie zu sein. Es gibt viele Anspielungen auf Zelda und, na ja, ich bin von diesem spiel begeistert, wie schon lange nicht mehr. Ich könnte es immer wieder durchspielen. :)
Selbst meine Schwestern, die Tingle gar nicht ausstehen können sind von dem Spiel maßlos begeistert - und das will etwas heißen. ;)
Ich kann das Spiel jedem nur wärmstens empfehlen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 11, 2010 11:39 AM MEST


Star Ocean: Second Evolution
Star Ocean: Second Evolution

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Star Ocean: Second Evolution, 16. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Ocean: Second Evolution (Videospiel)
Bei SO2:SE handelt es sich um ein Remake, bzw. eine Portierung von Star Ocean: Second Story, welches für die PSx erschien und es auch bis zu uns nach Europa schaffte. Das PSP-Remake bekam einige Neuerungen spendiert, eine komplett neue Übersetzung und Sprachausgabe, ebenso ist die PSP-Version nicht mit einer deutschen Übersetzung versehen und in dieser Version gibt es einen weiteren Charakter, den man Rekrutieren kann.

Kommen wir aber zum Spiel selbst, zuerst einmal bietet SO2 zwei verschiedene Handlungen an, basierend darauf, ob man Renas oder Claudes Storyline verfolgt. Ich selbst habe erst Renas Handlung abgeschlossen, Claudes werde ich noch nachholen, daher kann ich nicht zu sehr auf die Unterschiede beider Handlungsstränge eingehen.
Nur so viel sei gesagt, basierend darauf, welchen Charakter man zu Beginn wählt legt fest, welche dritte Pflichtfigur sich dem Team anschließt und es gibt selbstverständlich Szenen, die exklusiv für Rena, bzw. Claude sind.

Die Handlung des Spiels lässt sich insofern beschreiben, dass auf dem unterentwickelten Planeten Expel ein Sattelit zur Erde fiel, welcher Schlichtweg als Sorcery Globe bekannt ist. Dieses Gerät macht die Fauna auf Expel verrückt, was zu agressiven Angriffe auf Expels Städte und Dörfer führt. Gleichzeitig landet der Erdling Claude durch einen technischen Fehler auf dem Planeten Expel, welcher von der Expelianerin Rena für den legendären Krieger des Lichtes gehalten wird. Zusammen mit Claude beschließt Rena, den Sorcery Globe zu untersuchen, ohne zu ahnen, in was für Schwierigkeiten die beiden kommen werden.

Wie schon in SO1:FD ist es auch hier möglich, seine Heldengruppe frei zu wählen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass es sich um Rena und Claude um Pflichtcharaktere handelt. Weiterhin schließt sich storyrelevant ein dritter charakter an, der abhängig von der gewählten Handlung ist. In Renas Story schließt sich Dias dem Team an, in Claudes Handlung ist es Leon. Hinzu kommen neun weitere Figuren, aus denen man fast frei wählen kann. So gibt es, wie im Vorgänger, Figuren, die sich nicht mehr anschließen, wenn man eine gewisse andere Figur rekrutiert hat, sowie Figuren die sich einem nur anschließen, wenn man zuvor wen anderes rekrutiert hat. Rekrutierte Figuren kann man auch nicht mehr aus dem Team werfen, eine Ausnahme wie Marvelle gibt es hier übrigens nicht.
Nachdem man den letzten Speicherpunkt erreicht hat wird übrigens auch hier eine Voice Galery aller Rekruten freigeschaltet, sowie die Möglichkeit einen optionalen dungeon zu besuchen.
Wer die Voice Galery komplettieren möchte, es reichen zwei durchläufe vollkommen aus. Vorrausgesetzt man weiß, wie man rekrutieren soll.

Weiterhin gibt es auch hier das Skill-System, wie aus dem Vorgänger. durch den Erwerb von bestimmten Skillsets ist es möglich, Skillpoints in bestimmte Skills zu investieren, um besondere Fähigkeiten zu erlernen. Dazu gehört zum Beispiel eine Fähigkeit die es ermöglicht, zu kochen, Musik zu spielen oder Tiere innerhalb von Dungeons auf eine Einkaufstour zu schicken. Dies erweist nich nicht gerade selten als überaus nützlich, wenn man ganz dringend Heilmittel benötigt.
Weiterhin haben die Skills, in denen man Punkte investiert andere Auswirkungen. Beispielsweise kann man Herbology erlernen, wodurch sich die Heilungsrate von Heilmitteln verbessert oder Statuswerte verbessern sich, wie HP, MP, Stärke und so weiter.

Übrigens, nachdem die Handlung von FD so ernüchternd endete, war die von SE eine Genugtuung, wenngleich es Szenen gab, die einfach nur übertrieben waren. Soll heißen, die Handlung ist dieses mal durchgreifend und endet nicht so salopp und plötzlich wie im Vorgänger. Wirklich besser als die Handlung von First Departure hatte mir die in Second Evolution nicht gefallen. Ich fand sie teilweise etwas schwächer.
Übrigens, SE kommt ganz ohne Anspielungen auf den Vorgänger aus. Es gibt keine Cameos, Erwähnungen oder sonstwas. Das heißt, man kann Ronxy aus FD treffen, welcher der Vater von Claude ist, aber das auch nur in Claudes Handlung.

Oh ja, noch etwas negatives. SE arbeitet auch mit Kämpfen, die man nicht gewinnen kann, es sind insgesamt vier Stück (in Renas Handlung). Bedauerlicherweise unterscheidet das Spiel zwei Arten der unschaffbaren Kämpfe. Jene, die man verlieren MUSS und jene, die man überleben muss, bis ein versteckter Countdown abgelaufen ist. Selbstverständlich verrät das Spiel NICHT, welcher Kampf verloren werden muss und welcher nicht.
Daher als Vorwarnung, der erste Kampf gegen Cynne und der ertse Kampf gegen Metatron muss überlebt werden, bis die Zeit abgelaufen ist. Glaubt mitr, ihr erspart euch dadurch reichlich nerven. Die anderen zwei unbesiegbaren Kämpfe erwähne ich hier nicht weiter. Ihr erkennt sie, wenn ihr auf diese stößt, lasst da einfach eure Gruppe besiegen.

Mein persönliches Fazit, es gibt zwei Handlungsrahmen, die zum Durchspielen einladen und sich geringfügig unterscheiden. Ebenso kann sich jeder Durchlauf abhängig von den rekrutierten Personen stark unterscheiden.
Oder ganz kurz ausgedrückt, wer First Departure mochte, wird auch seinen gefallen an Second Evolution finden. Im Gegensatz zu SE dauert dieses Spiel jedoch 30 Stunden, ein durchlauf wohlgemerkt.
Von mir eine klare Kaufempfehlung, man kann nicht viel falsch mit dem Spiel machen.
Vorrausgesetzt, man stört sich nicht an einem komplett in Englisch gehaltenes Spiel. Die Sprachbarriere ist jedoch gering und die Handlung ist einfach zu folgen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2012 4:24 PM MEST


Rhapsody: A Musical Adventure
Rhapsody: A Musical Adventure

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindisch und total bekloppt, 14. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Rhapsody: A Musical Adventure (Videospiel)
Die Rhapsody-Reihe ist in Japan besser als "Adventures of the puppet princess" bekannt und dort recht populär, dafür, dass es bisher nur drei Ableger gibt. Ursprünglich erschien das Spiel auf der PSx, hatte es aber nur bis nach Amerika geschafft.
Nebenher sei Rhapsody auch das erste Spiel von Nippon Ichi, das man durchspielen konnte. Alles andere waren Puzzle-Spiele. Na ja, so viel Triviales.

Das Spiel selbst präsentiert sich weniger ernsthaft und vermutlich auch mehr auf ein jüngeres, weibliches, Publikum gerichtet. Im Zentrum steht Cornet, sie ist ein junges Mädchen, das davon träumt, den Prinzen zu heiraten. Dieser Wunsch wird jedoch verstärkt, als besagter Prinz sie vor einem Drachen und seiner Besitzerin Myao rettet.
Also nimmt Cornet an einem Wettbewerb teil, der die Brautauswahl für den Prinzen einschränken soll. Das sie aus dem Bürgertum stammt ist unwichtig - die amtierende Königin stammt auch daher.
Wie auch immer, noch bevor Cornet jedoch ihr Ziel erreicht, erscheint die knapp bekleidete Hexe Marjoly und verliebt sich selbst in den Prinzen. Doch anstatt ihn in den Schlaf zu hexen versteinert sie ihn. Ehrensache für Cornet, ihren Geliebten zu retten.

Den Untertitel "A musical adventure" muss man in Rhapsody übrigens ernst nehmen - im Spiel wird wiederholt gesungen. Leider nur auf japanisch, die englische Tonspur wurde aus dem Spiel entfernt. In den Credits stehen jedoch noch immer die englischen Sänger, eine Sache, die sich mir gar nicht klar macht.
Die meisten dieser Lieder drehen sich natürlich unweigerlich um Liebe und Freundschaft und die wenigstens Lieder haben es mir angetan. Der Höhepunkt der Musicaldarstellung ist für mich unzweifelhaft Evil Queen. Man muss dieses Lied einmal gesehen und gehört haben.
Weiterhin, die Handlung ist recht simpel gehalten, quasi Held rettet Maid in Not, nur dass dieses mal die Maid den Helden rettet. Es gibt auch ein kurzes drumherum, aber die Betonung liegt bei "kurz". Das Spiel dauert etwa 10 Stunden, unterzeichnet von einem kaum vorhandenen Schwierigkeitsgrad. Es gibt nur zwei Bosse im Spiel, die tatsächlich eine kleine Herausforderung sind, für alles andere stellt man den Kampf auf "automatisch". Außer bei Bossen vielleicht.
Außerdem ist das strategisch angehauchte Kampfmenü einem simplen Kampfbildschirm gewichen, bei dem man nur noch die Kommandos auswählen braucht. Wer Final Fantasy 3 auf dem Ds gespielt hat - es ist quasi identisch.
Weiterhin der humor. Die Handlung ist selten, sehr selten, ernst. Sei es nun die mehr inkompetente Hexe Marjoly, die eingebildete Etoile oder Cornets Sidekick Kururu, der Cornet quasi andauernt in den Rücken fällt. Selbst der Wettbewerb, an dem Cornet zu Anfang des Spiels antritt zieht sich quasi selbst durch den Kakao. Abgerundet wird dies durch schräge NPC-Gespräche, die einige Verrücktheiten offenbaren.
Was sonst noch erwähnenswert ist, wenn man in Städten oder Dungeons ist, wird immer eine kleine Übersichtkarte auf dem Top-Screen abgezeigt. Diese besteht leider nur aus Quadraten, die durch Striche verbunden sind, ist aber enorm übersichtlich und hilfreich, da Räume qasi gleich aussehen.

Stichwort Bugs, ja, es gibt ein paar Gemeinheiten, im Gegensatz zur US-Version sind die Bugs jedoch "mild". Den einzigen Bug den ich kenne ist der im Eistempel, wenn man das Grab untersucht. Um diesen Bug zu umgehen, muss man den DS auf "Französisch" stellen. Dadurch kann man Caroline und Michael rekrutieren.
Weitere Bugs sind mir unbekannt. Die US-Version hängt sich übrigens während einer bestimmten Schlüsselszene im zweiten Kapitel auf.

Stichwort französisch, es gibt nur eine englische und französische Übersetzung. Deutsche Texte sind NUR in der Anleitung zu finden.

Es gibt auch Extras. Zum einen eine Enzyklopädie aller getroffenen Puppen, Menschen und monster, die man sich ansehen kann, wann immer man mag. Weiterhin kann man auch bereits gesehene Musical-Einlagen im Encore jederzeit ansehen.
Bevor ich es vergesse, speichern ist übrigens immer und überall möglich.

Mein persönliches Fazit
Das Spiel hat Charme, sehr viel sogar und schöpft sein Potenzial sogar aus. Dafür, dass es zu leicht und kurz geraten ist, versteht sich. Durch seine leichtherzige und fröhliche Art hat das Spiel selbst mich in den Bann gezogen, alleine die Musical-Einlagen wollte ich gerne mal sehen.
Für das kleine Schwetserchen oder das Töchterchen ist das Spiel gut geeignet, da es sehr einfach zugänglich ist - vorrausgesetzt, das Kind beherrscht französisch oder englisch.
Normalerweise stelle ich mich bei nicht erteilter Übersetzung nicht quer, aber bei Rhapsody war das durchaus ein falscher Zug. Die eigentliche Zielgruppe wird nicht angesprochen. Allerhöchstens die Nebengruppe (begeisterte RPG-Fans) kann in diesem Gebiet seine Freude an Rhapsody finden. Daher eine kleine Kaufempfehlung von mir. Mir hat's jedenfalls Spaß gemacht. :)


Ruby Gloom Vol. 2
Ruby Gloom Vol. 2
DVD ~ Sarah Gadon
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die schöne Seite der Dunkelheit? Na ja... fast..., 24. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruby Gloom Vol. 2 (DVD)
Ruby Gloom ist eine kanadische Cartoon-Serie, die in der Originalfassung schon etwa 40 Folgen umfasst, Doppelfolgen inbegriffen. Hier in Deutschland scheinen aber erst 26 Episoden synchronisiert zu sein. Ich hoffe, die fehlenden werden noch nachgeholt, insbesondere die Musical-Episoden. Aber ich weiche ab.

Hätte diese Serie nicht den gewissen, düsteren Charme, hätte ich ihr wohl nur drei Sterne gegeben, den vierten gab es nur ganz knapp. Denn, alles was diese DVD anbietet sind Episode fünf bis acht mit deutscher und originaler Tonspur. Weiterhin gibt es Untertitel, aber leider nur die zur deutschen Spur.
Englische Untertitel habe ich vergebens gesucht. Denn, der Humor sticht insbesondere im Original hervor. In der deutschen Version musste der Witz jedoch teilweise Federn lassen. Dies hat teilweise mit der schweren Übersetzung von englischen Redewendungen zu tun oder weil den Übersetzern einiges wohl zu "düster" war.
Nehmen wir ein Beispiel, Misery sitzt im Reden und macht mit einem Holzzug eine Parade. Dies wird im Original insofern genutzt, dass Misery gesagt wird "It's raining on your parade", was man sowohl wörtlich nehmen kann, als auch bedeuten könnte, dass ihr der Spaß verdorben wird. Im deutschen wird ein saloppes "Du weichst ja noch ganz ein".
Stichwort Misery, diese Figur ist im deutschen recht wankelmütig. Soll heißen, ist sie im Original immer recht düster, variieren ihre Kommentare im deutschen teils gravierend.
Aus einen Rat an Skelettie "halte dich von der Hurrican-Saison fern" wird beispielsweise "Ziehe keinen Bikini an, der würde dir nicht stehen". Lustig schon, aber irgendwie auch out of character.
Wenn es zur Situation passt wird sie teils auch gerne düsterer dargestellt, als sie tatsächlich ist.
Alternativ werden auch anmerkungen, die im Original keinen Witz enthalten, mit einem flotten Sprüchlein der zur Ausstrahlung der Serie passt ergänzt. Dies wirkt sich jedoch nicht störend aus. Vermutlich wird dies als Ausgleich benutzt.

Trotz allem, auch wenn der Humor im deutschen stellenweise leidet oder verändert werden muss, um Lippensynchron zu sein. Die Figuren entwickeln auf beiden Sprachen ihren Charme.
Extras gibt es, außer den O-Ton, keine. Wenigstens englische Untertitel hätten mit drauf sein können, denn auch wenn ich mir einbilde, brauchbare Englischkenntnisse zu haben verstehe ich bei weitem nicht alles, was im englischen gesagt wird.

Außerdem hoffe ich, dass bald die dritte Volume herauskommt oder zumindest die noch nicht ausgesrahlten Folgen auf deutsch im Fernsehen folgen werden.


Star Ocean: First Departure
Star Ocean: First Departure

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da fehlt doch was?, 24. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Ocean: First Departure (Videospiel)
Von Star Ocean hatte ich schon viel gehört, der ganzen Reihe wohlbemerkt. Aus dem Grund hatte ich mich mal an den dritten Teil gewagt, aber ihn schnell wieder weggelegt. Da dies aber noch lange nicht heißt, dass mir die Vorgänger auch missfallen könnten, griff ich schließlich zum Remake des ersten Teiles.

Na ja, was soll ich groß zur Handlung sagen? Während ich noch fleißig am Durchspielen war, dachte ich noch, dass die Geschichte spannend und sehr gut ausgebaut war.
Dies dachte ich jedoch nur bis zum vorletzten Dungeon. Kurz und prägnant, das Ende von SO kommt so plötzlich und plump daher, dass ich mich wundere, warum Tri-Ace nicht für das Finale ein paar weitere Dungeons für das Remake hinzufügte. Das unangenehme ist, bis die Heldengruppe das eigentliche Ziel der Reise, ein Serum um eine Seuche aufzuhalten, verläuft alles bestens. Aber nachdem das Serum gefunden ist, kommt noch eine recht spannende Szene und wir sehen uns zwei weiteren Dungeons und dem eigentlichen Boss gegenüber. Dies war jedoch so enttäuschend in Szene gesetzt, dass ich doch sehr enttäuscht war - denn der komplette Rest ist durchaus sehr gut. Daher einen Stern Abzug.

Was an SO besonders interessant ist, man hat quasi die freie Wahl, welche Figuren man in die Gruppe aufnehmen möchte. Das heißt, es gibt um den Dreh elf oder auch zwölf Figuren zu rekrutieren, vier davon schließen sich im Verlauf der Handlung automatisch an. Die anderen Figuren sind hingegen "frei wählbar", wenn man weiß, was man zu tun und zu lassen hat.
So gibt es Figuren, die man haben MUSS, um eine bestimmte Figur zu erhalten. Andere Figuren darf man hingegen nicht rekrutieren, um wen anderes zu erhalten. Klingt kompliziert? Wenn ihr einen entsprechenden Guide lest ist das ganz einfach.
Dadurch kann sich auch jeder Spieldurchlauf in SO unterscheiden.
Zu erwähnen ist noch, einmal rekrutierte Charaktere können nicht mehr aus der Gruppe geworfen werden, Marvelle ist die einzige Ausnahme.

Weiterhin gibt es noch schön gezeichnete Anime-Sequenzen. Diese sind aber nur zu Anfang und am Ende des Spieles zu sehen. Eine befindet sich auch gut versteckt in der Mitte des Spieles. Ebenso, hat man den letzten Speicherpunkt im Spiel erreicht, wird eine Voice-Gallerie freigeschaltet. Dort kann man sich die Stimmen aller rekrutierten Charaktere anhören. Um sie zu vervollständigen, muss man noch den Zusatzdungeon und mindestens zwei bis drei weitere Durchläufe machen. Vermutlich in sepparaten Speicherslots.

Weiterhin gibt es ein interessantes Skill-System. Durch das Aufleveln steigern nicht nur die Attribute der Figuren, man erhält auch besondere Punkte.
Diese Punkte kann man in Talente investieren. Diese Talente erhöhen entweder den Status zusätzlich oder geben besondere Eigenschaften. Zum Beispiel wird die Wirkung von Heilmitteln erhöht oder der Verkaufspreis wird gesteigert.
Durch das erlenen dieser Talente können auch Spezialitäten freigeschaltet werden. Diese ermöglichen die Herstellung von neuen Items, wie überragender Ausrüstungsgegenstände oder man "zähmt ein Tier", um es von Dungeons aus auf Einkaufstour zu schicken. Praktisch? Sehr sogar!
Es gibt auch Talente, die mehr Erfahrung oder auch mehr Skillpunkte einbringen.
Außerdem, es gibt "Private Actions", das heißt, man kann eine Stadt auf besondere Umstände betreten. Dadurch wird es ermöglicht, sich mit seinen Teamkameraden besser zu befreunden oder mehr zu ihren Hintergründen zu erfahren. Dies wirkt sich auch auf das Ende aus. Sprich, die Enden können auch dann variieren, wenn man immer nur die gleichen Figuren rekrutiert.

Ach ja, das Spiel ist komplett auf englisch. Das Spiel ist jedoch einfach zu verstehen.

Unterm Strich hat das Spiel eine sehr schöne Handlung (vom letzten Rest abgesehen), sehr sympathische Figuren und ein schönes Kampfsystem, das ein wenig an die Tales-Serie erinnert.
Aufgrund der nicht zu langen Spieldauer von 20 bis 25 Stunden bin ich sogar motiviert genug, es nochmal in Angriff zu nehmen.
Außerdem, es gibt einen bonusdungeon.
Eine klare Kaufempfehlung von mir.


Castlevania Judgment
Castlevania Judgment
Wird angeboten von gameland-alzey
Preis: EUR 17,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja, also es macht immerhin Spaß, 4. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Castlevania Judgment (Videospiel)
Castlevania Judgment, nun... ich muss im Vorfeld sagen, dass ich keinen Schimmer habe, was mich dazu trieb dieses Spiel zu kaufen. Ob es nun der Budget-Preis in Europa, die Boxart, die Charaktere oder die Musik war, es war jedenfalls nicht das "Beat 'em up"-Genre. Vielleicht war ich auch nur neugierig? Aber genug der müden Vorrede.

Was wir wissen, CV:J wurde von Kritikern jedenfalls mehr oder weniger zerrissen. Das aus recht nachvollziehbaren Gründen.
Zuerst hätte wir die zickende Kamera, sie kann vom Spieler nicht nachjustiert werden, sondern bewegt sich frei. Diese ist jedoch höchst eigensinnig und stellt mit Vorliebe Stalagmiten, Feuerstürze und Kisten in den Vordergrund. Dadurch kann der Spieler nur noch sehr schwer handeln, wenn er den Gegner nicht sieht, der wie blöd auf ihn einprügelt.
Zum zweiten, die Synchronisation, ich habe selten etwas so furchtbares im englischen gehört. Ich weiß nicht, was es ist, aber ich kann für die meisten Stimmen keine Sympathie aufbringen. Alternativ gibt es eine japanische Tonspur.
Weiterhin der Storymodus, der keiner ist. Allgemein kann man ihn prima mit dem Arkarde-Modus vergleichen. Man bestreitet 12 Kämpfe und gut ist, zwischendurch werden je nach gewählter Figur fünf synchronisierte Sequenzen reingeschoben, welche pro Figur eine fragwürdige Story schustern wollen, ohne es zu schaffen.
Dabei klingen einige recht vielversprechend (Golem, der ein Mensch werden will oder Grant, der seiner Angebeteten hinterhertrauert, die einen anderen nahm), wohingegen andere absoluter Käse sind (Maria neidet allen weiblichen Kämpfern ihren prallen Busen, kein Witz). Und am Ende sollen die Figuren finden, was sie begehren ohne es jedoch je zu finden oder gar zu suchen.
Und zum guten Schluss die fragwürdige Knopfbelegung, man muss sie einfach erlebt haben, als dass ich sie ausreichend beschreiben könnte.
Das Spiel ist übrigens mit dem Classic-Controller und dem GCN-Controller spielbar, eine bessere alternative zur Nunchuk-Variante.
Ach ja, will man neue Figuren haben, muss man mit allen den Storymodus durchkauen. Dabei macht das Spiel schon zu beginn keinen hehl daraus, die geheimen Figuren geheim zu halten.

So, einer der besseren Modi im Spiel, ist der Castle-Mode. Man betritt mit einer Figur Draculas Schloss, mit dem Ziel den Gtrafen zur ewigen Ruhe zu betten. Man kämpft sich durch ungefähr 30 Räume und kann zwischendurch an bestimmten Orten Speichern und sich heilen. Die Übersichtkarte besteht übrigens nur aus Türen. Gelegentlich wird man auf der Oberweltkarte von Monstern "überrascht" und muss diese bekämpfen. Dies fällt immer als lästig auf.
Hat man Boss-Level gemeistert wird man mit Zubehör belohnt, das man an allen Figuren ausprobieren darf. Insgesamt gibt es pro Figur 4 Accessoires zu holen, bei 13 Figuren ist das also eine ganze Menge.
Denn, wer wollte nicht schon immer mal Dracula mit Hasenöhrchen sehen, Simon Belmont mit Schleife im Haar oder Maria mit einem Paar Dämonenflügeln? Man merkt, die Accessoires dienen eher der Unterhaltung und ausschmücken der Figuren. Es gibt auch recht "gewöhnliche" Schmuckstücke, wie Ketten und Broschen. Die Sachen dienen auch nur der Deko, um jeder Figur die eigene, persönliche Note zu geben.
Insgesamt gibt es über 90 Schmuckstücke zu sammeln, einige lassen sich auch im Survival-Modus und Arkarde-Modus finden.

Um nochmal kurz zum Castle-Mode zurückzu kommen, im jeden Raum gilt es, eine Mission zu erfüllen. Wie alle Gegner zu besiegen, Gegenstände zerstören, aufsammeln oder eine bestimmte Sache zu erfüllen, wie den Feind mit einer sekundärwaffe zu besiegen oder per Hyperangriff.
Allerdings begreife ich nicht, wieso Konami den Story-Mode und Castle-Mode nicht miteinander verknüpft hatten. Dadurch hätte man die Handlung etwas interessanter darstellen können, die eh kaum vorhanden ist.

Aber wenn man über die Macken hinwegsieht und die Steuerung drauf hat, ist das Spiel irgendwo schon recht unterhaltsam. Alleine der Soundtrack, überwiegend Remixe aus älteren Teilen, hört sich sehr gut an und versprüht wenigstens etwas CV-Charme.
Es gibt auch einen Online-Modus, aber den habe ich nicht ausprobiert.

Mei persönliches Fazit:
Wer weder Beat 'em ups nicht mag, sollte das Spiel nicht kaufen.
Wer hingegen Castlevania mag oder sich für den Titel interessiert kann sich ihn zumindest leihen. Wer dann nicht abgeschreckt ist, kann es sich letzten Endes doch noch zulegen.
Aber so viel noch, erwartet allerhöchstens ein durchschnittliches Spiel, denn so oder so, an "Bemus" gibt es bessere alternativen.
Alleine auf der Wii Smash Bros. Brawl und auf der VC lassen sich auch alte Perlen finden, die wohl besser sind, als dieses Spiel.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2013 9:32 PM MEST


Eternal Sonata
Eternal Sonata
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,96

14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglaublich zäh und langatmig, 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Eternal sonata war ein Kaufgrund für die XBox 360, umso gespannter war ich, wie das Spiel denn nun letztlich ist. Und, nun ja, es hat mir nicht wirklich gefallen.

Und rückblickend kann ich noch nicht einmal genau sagen, welcher Faktor mich denn nun am meisten störte.
Zuerst einmal hätten wir den Schwierigkeitsgrad. Er ist quasi kaum vorhanden. Im kompletten Spiel musste ich nur ein Game Over bei einem optionalen Boss erhalten. Und dabei handelte es sich nicht um den stärksten Boss im Spiel, mitnichten. Dieser war ein Spaziergang, sowie das komplette andere Spiel auch. Und eigentlich bin ich es gewohnt, öfters gegen harte Nüsse kämpfen zu müssen.
Hinzu kommt das Gameplay, am Anfang macht es Spaß und es hört sich auch gut an, doch kurz vor Ende des ersten Levels ist sämtliche Euphorie bei mir verflogen gewesen. Jede Figur agiert innerhalb einer bestimmten Frist und so lange die Fiogur noch Zeit hat, kann sie den Gegner bearbeiten, Zaubern und Items einsetzen. Mehr gibt es da beim besten Willen nicht zu sagen. Wird man von einem Gegner angegriffen, kann man sich Verteidigen und den Schaden (DEUTLICH) vermindern.
Die Kämpfe machten keinen Spaß, hinzu kamen dicht besiedelte, aber sehr kleine Verliese. Und als wäre das nicht genug, wurden Gegner permanent recycelt. Oft kamen drei Dungeons hintereinander die gleichen Gegner in anderer Färbung und Namen.

Der größte Knackpunkt, die Handlung. Nach reiflicher Überlegung habe ich den Entschluss gefasst, dass dieses Spiel keine Handlung hat. Punktum.
Es gibt Zwischensequenzen, lange Zwischensequenzen, aber diese sind teilweise so lang, dass ich glaubte, die Figuren wollten niemals zum Punkt kommen. Es werden ellenlange Konversationen geführt, oftmals geht diese jedoch nicht über ein "wo wollen wir jetzt hin?" hinaus. Inklusive Einblendungen, was in der Zwischenzeit passiert ist oder Anhand Rückblenden. Teilweise wird es aber auch mit den Rückblenden übertrieben.
Ich will nicht spoilern, aber im dritten Kapitel wird in einer Sequenz Rückblenden der selbigen Sequenz gezeigt. Und sie dauert fast eine halbe Stunde. Ich würde da gerne genauer drauf eingehen, aber das wäre zu spoilerhaltig.
Bevor ich aber abschweife, es ist traurig um die "Handlung" des Spieles, sie bietet doch so viel Potenzial. Chopin liegt auf seinem Sterbebett und träumt seinen letzten Traum, inklusive Einblendungen in die Realität. Leider nur im ersten Kapitel und schließlich ganz am Schluss. Ergo wäre es sehr schön gewesen, hätte die Handlung teilweise Bezug auf Chopins Leben genommen, tuit sie jedoch nicht.
Außerdem, in der Traumwelt des Spieles können totkranke Menschen zaubern. Eine interessante Idee, es gibt da nur einen Haken. Polka und Chopin sind die einzigen Totkranken, aber beide sehen kerngesund aus, benehmen sich kerngesund und nicht einmal fällt ein Wort, dass es ihnen nun schlechter geht. Es wird auch nie erwähnt, woran Polka leidet.
Zwei Drehpunkte um die "Handlung", die irgendwie wichtig zu sein scheinen sind jedoch eine tödliche Medizin und ein drohender Krieg. Von beiden wird aber nur gesprochen, nie sieht man Auswirkungen der Medizin (außer schon längst gegebene Resultate der Medizin) und vom drohenden Krieg wird nur gelegentlich gesprochen.
Außerdem stellt Chopin ganz selten mal seine Realität in Frage und die Realität der Traumwelt.
Das alles, verpackt in einem Spiel das maximal 35 Stunden beansprucht. Kurz und prägnant, alles in dieser Handlung kommt einfach viel zu kurz. Es hätte mich gefreut, hätten die Entwickler mehr Chopins Zwist zwischen Traum und Realität in den Vordergrund gestellt, abgerundet durch die Handlung um die gefährliche Medizin. Leider habe ich das Gefühl, etwas unfertiges gespielt zu haben.
Am fürchterlichsten hatte es jedoch den letzten Boss uim Spiel getroffen, ich konnte keinen Grund sehen warum er tat, was er tat. Dies passiert nämlich einfach von jetzt auf gleich. Und wieder gehe ich aus spoilergründen nicht zu genau darauf ein. Ich konnte in der Haupthandlung leider nichts philosophisches entdecken.
Nichts desto trotz, am Ende wird man mit einem wunderschönen Ende, wunderbaren Credit-Song und philosophischen Fragen belohnt. Das hatte mir sehr gut gefallen.

Weiterhin war auch die musikalische Untermalung eine Ohrenfreude, bis auf das gewöhnliche Kampfthema, das sich sehr nach dem von "Baten Kaitos" anhörte. Aber das war nur dieses eine Stück.
Auch kann man Melodien von Chopin selbst freispielen, indem ein Kapitel abgeschlossen wird oder auch mittendrin. Dies wird immer dadurch angezeigt, dass man vom Leben des Pianisten und Komponisten erfährt, mit schönen Fotografien und geschichtlichen Hintergründen. Wirklich sehr interessant, wie aber das meiste im Spiel sehr langatmig.
Außerdem, man kann zwischen englishcer und japanischer Tonspur wählen - ich selbst bevorzuge die japanische Tonspur. Die englische... nun ja, einige Figuren haben sehr scheußliche Stimmen, die man sich nicht anhören kann. Allen voran Beat und Walzer.

Auch die Präsentation des Spieles lässt sich sehen, die Landschaften sehen traumhaft aus. Abver das tröstete mich nicht über die entsetzlich matte Handlung hinweg. Und die Handlung ist schließlich das wichtigste an einem RPG.

Unterm Strich bin ich von Eternal Sonata sehr enttäuscht. Es hatte Potenzial, aber dieses wurde entweder nicht voll ausgeschöpft, verschenkt oder vernachlässigt. Je nachdem, welchen Aspekt man sich ansieht.
Wirklich schade, es hätte so schön sein können.


Edna bricht aus
Edna bricht aus
Wird angeboten von welle11
Preis: EUR 14,90

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Scherzen aufgelegt?, 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Eines vorweg, ich habe in meinem Leben kaum Point 'n Click-Adventures gespielt. Lediglich Kings Quest 7, sowie Geheimakte Tunguska. Die Eindrücke waren verschieden. Von "Edna bricht aus" habe ich selbst auch nur zufällig erfahren und was ich sah/hörte, gefiel mir sehr.

Zuerst einmal, sicher, die Grafik mag heutzutage kaum noch wen begeistern, wenn ich mir ansehe, wie realistisch Spiele heutzutage aussehen. Mir persönlich gefiel das comicartige Aussehen sehr. Seltsamer wirken dann doch eher die Animationen welche sehr abgehackt aussehen. Edna läuft doch wirklich sehr abgehackt und die Lippenbewegung besteht aus "Mund auf - Mund zu". Daran gewöhnt man sich jedoch sehr bald.

Die Steuerung... ja... was soll ich dazu sagen? Unten gibt es eine kleine Ansammlung von Verben, welche man anklickt und wmoit Edna mit ihrer Umgebung interagieren kann. Auch nichts, was man genauer erklären soll, inklusive der Maussteuerung.

Sehr begeistert bin ich jedoch vom Humor des Spiels, fast jede falsche interaktion ist mit einem humorvollen Kommentar Ednas verbunden. Man möchte einen sperrigen Eichenschrank mitnehmen? Sicher doch, rufen wir schnell die Spediteure an.
Was mir besonders gefiel, der vierte Wall wird gerne zerbrochen. So himmelt Edna einen Schreibtisch an, entgegnet aber, dass sie den Spieler nur mit der Beschreibung beeindrucken wollte. Oder sie wundert sich, warum Handtücher an der Wand fesgetackert sind und sie diese somit nicht mitnehmen kann. Es gibt auch noch Witze, in denen der Spieler direkt angesprochen wird (kombiniert Telefon mit Gabel, aber den sollte jeder kennen).
Ich muss gestehen, auf solche Witze stehe ich. Natürlich gibt es auch Witze, die auf der Situation beruhen oder auf Harveys destruktiver Ader, Ednas Stoffhase (den man für seine verrückte Art einfach lieben muss).
Weiterhin gibt es noch weitere, verrückte Figuren, die wirklich sehr zur erheiternden Atmosphäre beitragen.
Gegen Ende hin kippt die lustige Art hingegen und wird fast schon melancholisch.

Hm, zur Synchronisation, ich habe hier und da gehört, dass einige Leute diese nicht mögen.
Nun ja, ich habe nicht viele deutsch vertonte Spiele gespielt, bin aber der Meinung, dass die Synchronisation recht gut ist. Nervig ist mit dabei nur die Stimme des Professor Nocks aufgefallen, sein amerikanischer Akzent hatte mich doch sehr gestört, er wirkte aufgesetzt.
Ansonsten, Ednas Stimme ist wirklich niedlich ausgefallen, wirklich schöne Stimme, wie ich meine, ebenso wie Edna teilweise gesprochen wird.

Fast hätte ich es vergessen, die Rätsel. Diese sind sehr moderat ausgefallen, vieles habe ich durch kurzes nachdenken gelöst, andere entschlüsselte ich durch Zufall.
Ich musste wirklich kaum zu einer Lösung greifen, was ich zugegeben nicht gerne tat. Dies musste ich tun, um das zweite Harvey-Talent zu finden, sowie für den Zen-Garten und das Orgelrätsel.
Alles andere hatte sich "einfach so ergeben".Vor allem, weil kaum Frust aufkam, denn es macht wirklich Spaß, alle falschen Kombinationen auszuprobieren, früher oder später trifft man nämlich auf die richtige.
Außerdem, wenn man ein Item mit Harvey kombiniert oder Harvey mit Ednas Mitinsassen oder Rätsel kombiniert, lässt Harvey gerne einen kleinen Hinweis hören. Dies erwies sich als immer wieder nützlich, wenn auch nicht jeder Kommentar hinweise enthielt.

Also, ich muss sagen, von Edna bricht aus bin ich sehr begeistert, die Comicgrafik ist geschmackssache, wie auch die Witze um den vierten Wall. Dennoch kann ich bedenkenlos dieses Spiel empfehlen. Es hat eine sehr schöne Geschichte, auf die ich bewusst nicht eingegangen bin, einen guten Soundtrack und sehr viel Humor.


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