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Fantasma (Herten)

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Shin Megami Tensei: Strange Journey [US Import]
Shin Megami Tensei: Strange Journey [US Import]
Wird angeboten von VGP_VideoGamesPlus
Preis: EUR 24,98

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf einer seltsamen Reise durch die Antarktis, 14. Mai 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
(basierend auf der US-Version)

"SMT: Strange Journey" wurde ursprünglich als "Shin Megami Tensei IV" geplant/entwickelt, wurde aber letzten Endes mit dem Untertitel "Strange Journey" veröffentlicht. Ob es sich hierbei noch immer um den vierten Teil handelt, oder aber ein Spin Off-Titel, wie "SMT: if..." ist sei mal so dahin gestellt.
Das heißt im Klartext, dass Strange Journey ein reinrassiger Dungeon Crawler ist. Aber fangen wir mit der grundlegenden Handlung an. Außerdem liegt dem Spiel eine Soundtrack-CD bei, bedauerlicherweise sind viele der CDs falsch formatiert und können auf handelsüblichen CD-Spielern nicht abgespielt werden. Atlus hat sich jedoch bereit erklärt, Ersatz-CDs kostenfrei an Kunden zu senden und Atlus verschickt die CD sogar bis nach europa. Wie schon gesagt, kostenfrei.

In der Antarktis ist eine schwarze Masse erschienen, die von Forschern gemeinhin als "Schwarzwelt" bezeichnet wird. Ja, richtig gelesen, das Ding heißt auch im Spiel "Schwarzwelt". Die unterschiedlichen Regierungen der Erde haben beschlossen, einen Elite-Trupp von Soldaten und Forschern zu dieser Energiemasse zu schicken, ihr innersten zu erforschen und anschließend zu zerstören, da sich diese Masse immer weiter ausbreitet. Es kommt allerdings zum schlimmsten, als die Panzer die Schwarzwelt betreten wollen, kommt es zu erheblichen turbulenzen und die Besatzungsmitglieder werden alle getrennt. Man selbst befindet sich im Schiff "Red Sprite", welche den Vorfall irgendwie heil übersteht, jedoch von unsichtbaren Individuen angegriffen wird.

Bevor das eigentliche Spiel startet, noch während des Intros, werden dem Spieler sechs Fragen gestellt. Diese Fragen bestimmen, inwiefern sich der Hauptcharakter entwickelt. Das heißt, inwiefern sich die Attribute entwickeln. Diese sind, SMT-typisch, auf Angriff, Magie, Vitalität, Initiative und Glück ausgelegt. Je nachdem, wie man die Fragen beantwortet wird man zu einem bestimmten Typ. Der Techniker spezialisiert sich überwiegend auf den Magieattribut, der Kämpfer auf Stärke. Der Wachstumstyp kann hinterher nicht mehr verändert werden und bleibt bis zum Spielende erhalten. Im übrigen, von was ich hörte ist eine Spezialisierung auf Geschwindigkeit sinnlos. Wichtig wäre eine hohe Geschwindigkeit nur beim Einsatz von Gegenständen, diese werden jedoch generell als erstes eingesetzt. Übrigens, der Hauptcharakter ist der einzige, der Items einsetzen kann. Dämonen wird dieser "Luxus" vorenthalten.

Wie schon gesagt handelt es sich bei diesem Spiel um einen Dungeon Crawler. Das heißt, wir kriechen ununterbrochen durch riesige Dungeonkomplexe, kämpfen gegen Gegner und suchen den Weg zum Bossgegner des jeweiligen Dungeons. Insgesamt erwarten uns acht Dungeons, eines größer als das andere, unterschiedlich thematisiert (ein Garten, Shopping Center(!), Müllhalde) und vom Schwierigkeitsgrad natürlich immer schwerer werdend. So kann man im zweiten Sektor Bodenplatten finden, die Schaden austeilen, im dritten Sektor findet man stockdustere Wege und im vierten Sektor kommen Fließbänder dazu. Das heißt also, dass wir für jedes Dungeon einen guten Überblick brauchen - kein Problem. Wer Etrian Odyssey gespielt hat wird sich heimisch fühlen, der untere Bildschirm ist ein Kartenbildschirm, der sich von alleine Zeichnet. Das heißt, Türen, Fallen, Speicherterminals und Heilstationen werden automatisch eingezeichnet. Was nicht eingezeichnet wird, sind Türen und Wege in stockdunklen Räumen.

Wie schon erwähnt, es gibt sehr viele Kämpfe. Ja, man kämpft eigentlich ständig gegen Feinde. Dabei gibt es einen gewissen haken. Monster, gegen die man noch nie gekämpft hat werden als blaue, wabernde Wolke dargestellt. Weder sieht man ihre Schwachstellen, Attacken, HP oder Namen. Sie sind gänzlich unbekannt und eine Kommunikation mit ihnen ist unmöglich. Hat man sie erstmalig besiegt kann man sie auch "sehen" und ansprechen. Je öfter man diese Feinde besiegt, umso höher wird die Analyse-Anzeige. Dadurch wird langsam, aber stetig die Anzeige verbessert. Man sieht die Stärken und Schwächen, energie und Angriffe der Gegner. Die beste Möglichkeit, die analyse schnell abzuschließen sind "Demon-Co-Ops". Ein Co-Op führt man aus, indem die Schwachstelle des Gegners angreift. Dies führt Dämonen mit gleicher Gesinnung dazu, einen folgeangriff zu leisten. Dadurch erhöht sich die Analyse des Feindes und des eigenen Dämons. Ein voll analysierter Dämon bringt aber noch was anderes. Ist er voll analysiert gibt er bei einem level-Up eine "Source". Eine "Source" kann bei Fusionen gebraucht werden, um dem zu fusionierenden Dämon Bonusskills zu geben.
Denn, auch wenn man einen Dämonen um tausend Level aufsteigen lässt, er lernt nie eine neue Attacke. Das höchste der Gefühle ist, dass ein Skill verändert wird. Aber darauf sollte man versichten, außer der Skill ist unnütz.
Denn, Stichwort fusion, diese ist auch wieder möglich. In "Strange Journey" kann man eine Fusion jederzeit im Menü gemacht werden. Das Problem ist dieses mal jedoch die "Skill-Vererbung", wie sie so schön genannt ist. War es in Persona 3 und 4, wie auch Lucifer's Call so, dass man durch mehrere Versuche immer andere Skills weiterreichen kann, ist es in SJ immer einer oder zwei Skills, die nach bestimmten Vorgaben weitergereicht werden. Dabei wird immer der Skill mit dem niedrigsten Wert weitergereicht. Beispiel, sollte ein Dämon Media und Mediarama (beides Gruppenheilskills) besitzen, wird mit sicherheit Media weitergereicht. Um es kurz zu fassen, ich habe die "Skill-Vererbung" nie verstanden, ich habe einfach drauf los fusioniert und wenn ich den Dämonen verwenden wollte eine Source reingeworfen. Letzten Endes habe ich es so auch bis zum Endboss geschafft.

Weitere Punkte, man kann mit den Feinden reden. Das heißt, man verhandelt mit ihnen, damit man Geld, ein Item oder gleich den Gegner für seine eigenen Zwecke rekrutiert. Dabei wird einem der Dämon zwei Fragen stellen, welche man beide richtig beantworten muss. Andernfalls verlässt der Dämon das Kampffeld, beendet das Gespräch oder übt mit seinen Mitstreitern einen Überraschungsangriff aus. Es gibt aber auch Gegner, mit denen man nicht sprechen kann und Gegner, die nur unter besonderen Umständen (Vollmond) mit der Hauptfigur spricht und eventuell sich dem Spieler anschließt. Gelegentlich wird man auch von den Feinden angesprochen und wird gebeten, sie mitzunehmen oder ihr Leben zu verschonen. Aber Achtung, ersteres könnte eine Falle sein und bei zweiterem kann der Dämon die Schlacht verlassen.

Außerdem, auch wenn dasSpiel ein dungeon Crawler ist, gibt es viele Zwischensequenzen, in denen sich die figuren unterhalten oder zumindest einen Monolog führen. Die Hauptfigur bleibt stumm, dafür spricht der Gesprächspartner umso mehr. Gelegentlich werden dem Spieler auch weitere Fragen oder Meinungnen gestellt, die er beantworten soll. Die Antworten bestimmen, ob sich die Gesinnung des Helden zu "Law", "Neutral" oder "Chaos" ändert. Dies wirkt sich nicht nur auf Co-Ops aus, auch Verhandlungen ändern sich. So fällt es mit der "Law"-Gesinnung leichter, "Law"-Gegner für sich zu gewinnen, "Chaos"-Gegner bleiben da viel eher auf abstand und sind feindseeliger. Das gleiche gilt für den Umkehrschluss, bei "Neutral" ist es den Gegnern jedoch überwiegend egal.
Abhängig von der Gesinnung des Helden ist auch eines von drei unterschiedlichen Enden möglich. Es gibt ein "Law"-ende, das "Neutral"-ende und natürlich "Chaos"-ende. Dabei ist keines der Enden das "Gute" oder das "Schlechte" ende. Vielleicht mit Ausnahme des neutralen Endes. Außerdem, die chaos-Route hat einen anderen, exklusiven Final Boss. Law und Neutral teilen ihn sich.

Mit über 50 Stunden Spielzeit sitzt man natürlich sehr lange am Spiel. Hat man das Spiel geschafft bietet sich sogar ein new Game+ an, wodurch ein Boss Rush im ersten Sektor angeboten wird, alle freigeschalteteten Extrafusionen sind vorhanden und die Levlbegrenzung bei Fusionen (Held darf kein niedrigeres Level haben, als der zu fusionierende Dämon) wird aufgehoben und man behält alle Items, Geld und Kompendium-Daten.

Stichwort "Kompendium", es gibt 300 Gegner zu rekrutieren. Davon ist vielleicht ein viertel (oder mehr) der Dämonen nur durch Fusion zu erhalten. Zum Beispiel, monster vom Typ Holy und Megami wird man nie vor sich als Gegner haben. Auch kann ma im kompendium informationen zu den Gegnern lesen. Beispielsweise kann man Lorelei (ja, die Lorelei vom Lorelei-Felsen am Rhein) oder den Sandmann treffen.
Weiterhin gibt es Extra-Missionen. Manchmal trifft man auf freundlich gesinnte Dämonen in den Dungeons, welche dem Spieler Aufgaben stellen. Dafür erhält man Items, neue Dämonen können fusioniert werden oder bekommt Geld zugesteckt.

Ach ja, außerdem gibt es einen shop. Dieser ist aber etwas... konfus. Will man Items kaufen benötigt man nicht nur Geld, sondern auch Forma. forma werden von Feinden fallen gelassen und werden zur itemherstellung dringend benötigt. Wer jetzt aber denkt "Ich verkaufe die Formas und kann das Item dennoch kaufen" irrt sich. Man muss das Geld und die nötigen Formas im Inventar haben. Aber keine Angst, das Inventar ist unbegrent. Allerdings ist der forma-Verkauf ein guter Weg, schnell an Geld zu kommen.

Nicht zu vergessen, Passwörter. In der registratur des kompendiums gibt es drei elder, in die man Passwörter eingeben kann. Dadurch kann man an vorgefertigte Dämonen anderer Spieler kommen. Allerdings sind Passwort-Dämonen sehr teuer, da viele Spieler Dämonen mit exellenten Skills anbieten. Und man hat nicht gerade viel Geld während des Spielverlaufes. Dennoch, Passwort-Dämonen können sehr hilfreich sein, wenn man bei Bossen festsitzt.

Fazit
Das Spiel ist unter anderem sehr schwer. Stirbt der Hauptcharakter heißt es "Game Over". Daher ist es wichtig, gegen jeden Boss vorbereitet zu sein, um sich richtig zu schützen. Aber auch normale Gegner stellen eine Bedrohung dar, wenn sie Todeszauber beherrschen, gegen physische Angriffe immun sind oder sie schlimmstenfalls reflektieren.
Nichtsdestotrotz, die Handlung ist sehr spannend und die Dämonenfusion sehr unterhaltsam. Nichts ist schöner, sich die Kompendium-Informationen von neuen Dämonen durchzulesen. Englischkenntnisse sind natürlich vorrausgesetzt.
Ein Import lohnt sich. Alternativ hofft man auf ein europa-Release. Da aber schon Devil Survivor bisher nicht nach Europa kam ist dies wohl unwahrscheinlich.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 3, 2014 8:44 PM MEST


Shin Megami Tensei: Persona [US Import]
Shin Megami Tensei: Persona [US Import]
Wird angeboten von VGP_VideoGamesPlus
Preis: EUR 39,99

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Zahn der Zeit..., 27. April 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
(basierend auf der US-Version)

SMT:Persona erschien anno dazumals auf der PSx, schaffte den Sprung damals jedoch nicht bis nach Europa sondern blieb in Amerika "hängen". Dort hatte Atlus damals die Firmenpolitik, die SMT-Reihe mitsamt Nebenhandlungen (wie Persona) unter den Namen "Revelations" auf den amerikanischen Markt zu bringen und die komplette Handlung amerikanisiert.
Das heißt, Namen wurden von japanisch ins englische gewechselt, beispielsweise Maki zu Mary, die Sprites der Figuren gewechselt (der Protagonist bekam rotes, längeres Haar, Masao hatte es da schon drastischer getroffen, bei ihm wechselte die Hautfarbe).
Trotz der Änderungen kam es dann dazu, dass (einer der zwei Ableger von) Persona 2 in seiner Urform nach Amerika kam, ohne Amerikanisierung.
Aufgrund des Umkrempelns des Spieles wurde der Zeitdruck knapp und die amerikanische Version wurde um das Sidequest "Snow Queen Quest" erleichtert. Dieses liegt in der PSP-Version erstmalig in englischer Sprache vor.
Außerdem liegt/lag der PSP-Version der komplette OST auf zwei CDs bei.
Außerdem wurde der OST der PSP-Version gegenüber des PSx-Originals verändert. Stücke wurden entfernt und durch neue ersetzt, andere wurden "neu komponiert" und um mehrere Minuten gekürzt. Besonders schade im Thanatos-Tower, der Track ist im Original viel intensiver.

Kommen wir zum Spiel selbst. Persona bietet zwei Handlungsstränge an, welche als SEBEC und "Snow Quuen Quest" (SQQ) bekannt ist. Beide Stränge sind ein eigenständiges Spiel und man kann in einem Durchlauf nicht beide Handlungen in Angriff nehmen.
Die Handlung beginnt einfach, auf St. Hermelin, einer Schule, kursieren Gerüchte um das Persona-Spiel, welches den Spielern erlaubt die Zukunft zu sehen. Das ganze entpuppt sich jedoch als Humbug und der Protagonist und weitere Mitspieler erleiden einen Unfall, der sie kurzzeitig ausknockt. Grund genug für die Lehrerin, die Schüler ins nächste Krankenhaus zu schicken, um sich untersuchen zu lassen und die kranke Klassenkameradin Maki zu besuchen. Dann kommt es zu einem Erdbeben, die gesamte Architektur des Krankenhauses wird durcheinander gewirbelt und Dämonen streifen durch die Straßen, während die Stadt von einem Schutzschild umgeben ist, das jegliche Flucht verhindert.
Dann spaltet sich der Pfad, indem die Schüler gegen den Drahtzieher der Monsterarmee vorgeht, eine seltsame Firma, oder aber die Schule vor einem Dämonen rettet, der die Schule eingefroren hat und die ewige Nacht bringen will.

Je nachdem welchen Pfad man nimmt schließen sich dem Spieler andere Fguren an. In SEBEC sind es unter anderem Nanjo, Mark und Maki, im SQQ Yukino und Ayase. Insgesamt gibt es aber platz für fünf Gruppenmitglieder, das heißt, im Verlauf der Handlung schließt sich eine weitere, bzw. zwei andere Figuren an. Diese sind in SEBEC Ayase, Brown, Elly und Reiji, im SQQ Nanjo, Brown und Elly.

Aber obwohl es zwei Handlungsstränge gibt, sind Charakterentwicklung und die Handlung selbst eher mau. Charakterentwicklung erfährt man nur, wenn man mit seiner Party spricht und zur Hintergrundgeschichte erfährt man nur, wenn man auch mit NPCs spricht. Andernfalls steht man auf dem Schlauch. Denn getriggerte Sequencen gibt es, aber diese kommen selten über ein "Ihr müsst/Wir werden gegeneinander kämpfen." hinaus.
Insgesamt präsentiert sich Persona eher als "First-Person Dungeon Crawler". Dungeons erkundet man aus der Ich-Perspektive und lässt die Gruppe über ein Raster laufen. Dabei werden Kämpfe per Zufall getriggert.
Wer es noch nicht gerafft hat, nein, Persona hat nur sehr wenig mit P3 und P4 gemeinsam, es gibt keine Social Links, Persona Leveln nicht auf und es gibt auch keine Bonus-Erfahrungspunkte für das Fusionieren neuer Persona.

Auch Kämpfe gestalten sich anders. So kann man jederzeit die Formation ändern. Soll heißen, die Figuren stehen alle auf einem Raster. Auf diesem Raster positioniert man seine Figuren. Bei gefallen der Positionierung kann man sie beibehalten, wie man lustig ist. Insgesamt können bis zu drei Formationen speichern.
Hinzu kommt, es gibt keine All-Out-Attacks. Trifft man die Schwäche des Gegners erhöht sich der Schaden und mehr auch nicht. Das selbe gilt für die eigene Gruppe auch, nur dass diese ihre Personas wechseln können und dadurch ihre Fähigkeiten, Stärken und Schwächen wechseln.
Jede Figur kann bis zu drei Persona tragen, im Velvet Room können schließlich noch 10 weitere Personas gelagert werden.
Um Persona fusionieren zu können ist es wichtig, mit Feinden zu verhandeln. Ist das Durchschnittslevel gleich oder höher des zu bezirzenden Gegners kann man eine Karte bekommen. Dazu muss man es aber schaffen, dass sich der Dämon für die Gruppe interessiert. Insgesamt hat jede Figur vier Aktionsmöglichkeiten bei der Verhandlung. Das heißt, bei fünf Leuten sind es 20 Aktionen. Auf jede Aktion reagiert ein Dämon anders, er wird wütend (schlecht!), glücklich, traurig oder neugierig (sehr gut).
Ein wütender dämon ist stärker, ein glücklicher Dämon erleidet die Statusveränderung "Happy" und setzt gelegentlich einen Zug aus, wohingegen ängstliche Dämonen gerne fliehen und manchmal etwas hinterlassen. Neugierige Dämonen gestatten es dem Spieler, ihre Karte, ein Item oder nichts zu geben. Es ist auch möglich, zwei Gemütszustände miteinander zu kombinieren. Dies hat unterschiedliche Effekte. Durch das Verhandeln ist es auch möglich, aus Kämpfen zu flüchten, wenn man es richtig macht und dabei noch Erfahrung oder Items zu bekommen.
Im Velvet Room können, wie in den anderen Ablegern, Persona fusioniert werden. Dabei muss man jedoch beachten, dass es zwei Level pro Figur gibt. Das Persona-Level und Charakter-Level.
Das Charakterlevel legt fest, wie stark die Figur ist. Dabei kann der Spieler dem Protagonisten drei Attributspunkte auf fünf Attribute nach belieben verteilen. Die anderen Figuren leveln automatisch. Das Persona-Level gibt an, wie hoch der Level der auszurüstenden Persona maximal sein darf. Man kann aber schon vorher Persona fusionieren, wenn das Level der Persona sich nicht um mehr als 10 Level des Protagonisten unterscheidet. Beim fusionieren kann man auch Items hinzufügen, wodurch sich die Attribute der Persona verbessern oder neue Fähigkeiten erlernt werden können.
Beim Ausrüsten von Persona ist auch die Affinität zu beachten, da jede Figur besser oder schlechter mit einem bestimmten Typus auskommt. Es gibt "best", "good", "bad" und "worst". Persona mit "Worst"-Affinität können nicht ausgerüstet werden, die Affinität "bad" kann das nutzen der Persona unterbinden. "Good" und "Bad" bringen keine Nachteile mit sich, wobei sich der Rang bei "Best" schneller aufwerten lassen soll.
Das heißt, setzt man eine Persona ein erhöht sich ihr Rang. Mit jedem Rang wird die Persona etwas besser und erlernt mehr Fähigkeiten. Hat die Persona den höchsten Rang erreicht, kann man sie freilassen und erhält dafür einen Gegenstand. Das können Waffen, Ausrüstung und seltene Items sein. Oder Plunder. Jede Persona gibt dabei immer das gleiche Item.

Apropos Ausrüstung, man kann Schusswaffen und Ausrüstung kaufen, aber keine Nahkampfwaffen. Diese muss man von entlassenen Persona erhalten oder sie müssen gefunden oder von Feinden fallen gelassen werden (bzw. im Kampf gewonnen werden).

Weiterhin, es gibt auch Videosequenzen und man kann einmal gesehene Sequenzen im Titelbildschirm jederzeit wieder ansehen. Das Problem ist, Sequenzen zeigen mehr Ereignisse, die gerade passieren und sind dann nur vertont, wenn Philemon auch erscheint. Ansonsten, nö, die Hauptfiguren sind so gut wie nie in Videosequenzen zu sehen. Diese erscheinen nur am Anfang und erst wieder am Ende in Videos.

Weiterhin bietet das Spiel vier Enden ein, jeweils ein gutes und ein schlechtes Ende für beide Routen.

Fazit
Persona merkt man, trotz der Rundumerneuerung an, dass der Zahn der Zeit an ihm enagt hat. Grafisch wurde das Spiel nicht aufpoliert und das viele grau wirkt sehr trist. Musikalisch ist das Spiel keine große Offenbarung, es gibt schöne Tracks, wie das "Boss Battle"-Theme, vom "Main Battle"-Theme hat man aber schon sehr schnell genug, da Zufallskämpfe sehr regelmäßig stattfinden.
Was gut ist, stirbt der Hauptcharakter ist noch lange nicht Game Over, den sieht man nur, wenn ale Kampfteilnehmer fallen. Trotz allem kommen schon sehr früh Gegner, welche Todeszauber wirken. Glaubt mir, ihr werdet die Toiletten-Monster in der Schule hassen, die Zaubern Mamudo bis zum Exitus. Immerhin, Speicherpunkte treten regelmäßig auf. Mit Ausnahme der Türme des SQQs, die einzigen Speicherpunkte gibt es in der vereisten Schule.
Wie lange die Spielzeit für einen Durchlauf ist kann ich jedoch nicht sagen. Auf standby zählt die Spielzeit weiter, weshalb ich gegen Ende plötzlich 100 Spielstunden und mehr auf dem Konto hatte, vor der Spielhälfte. Das ist... unrealistisch. Ich müsste lügen, aber 30 Stunden sind definitiv drin.


Pokémon HeartGold und SoulSilver Band 1 (Lösungsbuch)
Pokémon HeartGold und SoulSilver Band 1 (Lösungsbuch)
von Michael G. Ryan
  Broschiert

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur der halbe Weg, 27. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Um mich kurz zu fassen, dem Lösungsbuch fehlen sämtliche Angaben zur Region Kanto.
Länger ausgedrückt, am Lösungsbuch ist soweit nicht zu viel auszusetzen, der komplette Lösungsweg der Haupthandlung ist ausführlich und präzise beschrieben. Ebenso sind zu allen Regionen Johtos Fangtabellen der Pokémon angegeben, wie wann das Pokémon fangbar ist, wie häufig es erscheint und ob es in der jeweiligen Edition überhaupt fangbar ist.
Ebenso geben die Karten aufschluss darüber, welche Trainer in die Anruferliste des Pokécoms aufgenommen werden können, indem sie markiert werden und ein Telefonsymbol neben dem Namen stehen haben.
Weiterhin gibt es Übersetzungspatzer, manche Pokémon werden mit dem englischen Namen angesprochen (z.B. Kryppuk), und Kartenmakierungen und Wochentage sind auf englisch gehalten. Dies ist aber freilich nicht überall der Fall. Der Lösungsweg ist komplett deutsch.

Was weiterhin unvollständig ist, der Pokéwalker-Abschnitt im Lösungsbuch. So werden zwar die Gebiete und die dort fangbaren Pokémon genannt, die man im Pokéwalker nach dem erfolgreichen durchspielen finden kann, aber es fehlen Häufigkeitsangaben. Für jene, die den Pokéwalker hingegen nicht benutzen wollen/können sollte dies ein kleiner Schnitt sein.

Was ich weiterhin zu bemängeln habe, die Gliederung des Lösungsweges mag zwar präzise sein, er ist jedoch auch stellenweise unübersichtlich. So werden in einem Gebietsabschnitt gerne alle dort stattfindenden Ereignisse Ereignisse erwähnt, die man aber erst sehr viel später machen muss. Dann heißt es: hin und her blättern.

Um noch einmal auf das Kanto-Defizit zu sprechen zu kommen, wer die Originale durchgespielt hatte weiß sicherlich noch, dass nach den Top 4 Kanto zugänglich war. Dort war es schließlich möglich, die dort ansässigen Arenaleiter, wie Trainer und weitere kleine Aufgaben (das defekte Kraftwerk, M.S. Aqua sofern sie nicht umbenannt wurde) vollkommen außer acht gelassen wurden. Wie gesagt fehlt das dort, wie auch weitere kleine Neuerungen, die in dieser Region vorhanden sein könnten.

Für diese "halbe Sache" kann ich nur eine bedingte Kaufempfehlung aussprechen, denn vollständig sieht für mich anders aus. Wobei die vorhandenen Informationen durchaus nützlich sind.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2010 1:20 PM MEST


Persona 3 Portable
Persona 3 Portable
Preis: EUR 26,75

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knapper Umfang, aber schöne Tracks, 29. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Persona 3 Portable (Audio CD)
Fans von Persona 3 haben es sicherlich bereits gehört, Atlus hatte vor etwa einem Jahr eine PSP-Poirtierung ihres recht beliebten RPGs Persona 3 angekündigt. Doch es sollte nicht nur eine Portierung sein, nein, es wurden auch neue Inhalte hinzugefügt. Unter anderem Cameos aus Persona 4 und eine Route als Heldin. Aber hier geht es nicht um die PSP-Portierung, nein, hier geht es schlicht und ergreifend um den OST besagter Portierung.

Um es kurz und knapp zu machen, diese CD beinhaltet erwartungsgemäß nur die Musikstücke, welche neu für die PSP-Version komponiert wurden. Dies sind genau zehn Stücke, allesamt Stücke die ausschlichlich in der Route der Heldin gespielt werden. Dazu gehört ein neues Opening, zwei neue Battle Theme und auch einige Stücke für die Oberwelt.
So weit, so gut, möchte man meinen.
Hier liegt aber das Problem, die Stücke sind recht kurz und knapp gehalten. Das längste Stück dauert knapp 3:50 Minuten, durchschnittlich liegt die Spieldauer eines Liedes bei ungefähr 1:25 bis 1:30 Minute.
Grob geschätzt hat die CD eine Laufzeit von ca. 30 minuten, das ist aber recht gutmütig geschätzt.

Auf der Pro-Seite steht natürlich die Qualität der Soundtracks. Wipe All Out, das Standard-Theme für Kämpfe auf der Heldinen-Route hört sich einfach wunderbar an, besser als Mass Destruction. Und natürlich sind die anderen Lieder auch recht schön gehalten.

Weiterhin beinhaltet die CD ein kleines Booklet, welches gleichzeitig das CD-Cover ist, welches einige Informationen enthält (auf japanisch), sowie die Lyrics einzelner Lieder. Da nicht wenige Lieder englisch gesungen werden (mal gut hörbar, mal mit sehr starken Akzent) sind auch die Lyrics auf englisch gehalten. Worum die Restinformationen handeln kann ich aufgrund nicht existenter Japanischkenntnissen nicht sagen.
Außerdem liegt der CD ein riesiger Sticker bei, auf dem das CD-Cover und die Rückseite abgebildet ist, ohne Schriftzüge.


The Legend of Zelda: Spirit Tracks
The Legend of Zelda: Spirit Tracks
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 29,98

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Spiel, mit kleineren Schwächen, 13. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Zelda spiele ich schon seit dem SNES und bis auf FSA und die... äh... fragwürdigen CDI-Ableger hatte ich mir bisher auch keines entgehen lassen. Da war mir natürlich klar, dass ich mir ST auch holen werde. Nun ja, zum Spiel an sich.
Wenn man sich die, durch und durch, verworrene Zeitlinie der Zelda-Reihe ansieht, ist der neue Teil nach Phantom Hourglas angesiedelt. Tetra und ihre Crew hatte neues Land gefunden und daraus das neue Hyrule genannt. Bei der Besiedlung der Landes gab es jedoch arge Schwierigkeiten, als der Dämonenkönig Marardo die Siedler angriff. Wie auch immer, der böse Marardo wurde besiegt und versiegelt, alles war gut. Jedenfalls bis der als Mensch verkleidete Minister Glaiss das Siegel schwächte und die so genannten "Schienen der Götter" nach und nach verschwinden.
Diesem Geheimnis will Prinzessin Zelda auf die Schliche kommen und will mit dem frisch gebackenen Lokführer Link zum Turm der Götter reisen, wo Marardo gefangen sein soll. Dabei werden die zwei jedoch überwältigt und Zeldas Geist obendrein von ihrem Körper getrennt. So viel zur grundlegenden Handlung...

Für sich genommen spielt sich das neue Zelda nicht viel anders, als PH. Die Steuerung ist fast identisch, nur mit kleineren Verbeserungen. So rollt Link nicht mehr, wenn man am Rand des Tochscreens kreise zeichnet, sondern indem man ganz schnell zweimal in die gewünschte Richtung tippt. Ansonsten wird Link wie schon zuvor gesteuert. Eine genauere Erklärung erspare ich mir hierbei, weil das einfach den Rahmen sprengt.
Wie auch schon bei PH gibt es auch hier wieder eine große Oberwelt, die in vier Abschnitte gegliedert ist. In jedem dieser Abschnitte haust ein Tempel, den man natürlich aufsuchen muss, um im Spiel weiter zu kommen. Jedoch befährt man in diesem Teil Schienen und in ganz Hyrule liegt ein Schienennetzwerk, von dem man von Punkt A nach Punkt B reisen kann. Selbstverständlich sind die vier Regionen unterschiedlich thematisiert. Wir haben eine Wald-Welt, eine Schneewelt, ein vulkanisches Gebiet und den Ozean, inklusive Wüste, aka großer Strand.
Für sich genommen bietet das mehr Abwechslung, als das Meer in PH oder gar WW, das Schienenwesen hat jedoch mehrere Probleme.
Erstens, man kann nicht "schnell" von einem zum nächsten Punkt fahren. Gerade die Strecken, die schnell zwei Punkte miteinander verbinden müssen erst freigeschaltet werden. Dies tut man, indem man den Dungeon des jeweiligen Gebietes löst oder indem man Sidequests erledigt - dazu später mehr.
Auf der anderen Seite sind die vom Dämonenkönig besessene Züge. Um es kurz zu machen, diese Züge bewegen sich schneller als Links Zug auf höchster Geschwindigkeit und man kann sie nicht besiegen, egal wie sehr man sie unter beschuss nimmt. Diese Züge haben außerdem die unfeine Angewohnheit, dass wir sofort ein Game Over zu Gesicht bekommen, wenn wir mit diesen kollidieren. Das ist nicht schön, das ist nicht lustig und ich habe nicht gezählt, wie oft mir das passiert ist, weil ich die Route nicht schnell genug geändert habe.
Zum dritten und letzteren sind die Bahnhöfe, möchte man ins Gebiet, zu dem der Bahnhof führt, muss man vor dem Bahnhof zum halten kommen. Dies ist kein Problem und schon bald verinnerlicht. Sollte man dennoch übers Ziel hinausschießen nimmt man einfach den Rückwärtsgang. Nervend wird es nur, wenn plötzlich einer von Marardos Bombenzügen entgegenkommt, was gerade im Waldgebiet der Fall ist.

Weiterhin zum Spiel an sich. Es ist eigentlich schnell erklärt, wie schon in PH gibt es ein Verlies, das dem "Tempel des Meereskönigs" nicht unähnlich ist. In diesem Teil ist es der "Turm der Götter", Ziel ist es, bis zu einer gewissen Ebene im Turm vorzustoßen, um einen Teil des Gleisnetzwerkes wiederherzustellen.Dabei gibt es weder ein Zeitlimit, noch muss man bereits abgeschlossene Ebenen, wie in PH, wiederholen. Nein, es gibt ein Treppenhaus, das man bis zum aktuell höchsten Punkt nehmen kann - und gut ist's. Dabei kann man innerhalb des Turmes auch in den Genuss kommen, mit Zelda zu spielen. Diese, da sie körperlos ist, übernimmt eine der wandelnden Ritterrüstungen, genannt Phantome. Dabei übernimmt sie auch die Fähigkeit des Phantomes, sofern es eine hat. Dies ist insofern nützlich, da das Zeldaphantom Link sicher über Lavabäder tragen kann und durch Stacheln läuft, ohne Schaden zu nehmen. Sie kann sich auch mit anderen Phantomen unterhalten, um sie kurz- oder längerfristig abzulenken.
Gesteuert wird Zelda übrigens, indem man auf sie tippt und ihr eine Linie zeichnet, die sie entlangläuft. Man kann sie auch Schalter jeder Art und Feinde anvisieren lassen, und diese betätigen oder besiegen. Alternativ weist man Zelda dazu an, Link zu folgen.

Hat man im Turm schließlich eine Gleistafel gefunden, wird ein Teil der Stecken regeneriert, die ausreicht, um zu einem Schrein zu kommen. Dort regeneriert man weitere Strecken, um zum Dungeon zu kommen. Bevor man aber in den Dungeon kommt, muss man mit dem Zug ein Rätsel lösen, beispielsweise sucht man in den verlorenen Wäldern den rechten Weg. Dann erforscht man schließlich den Dungeon, sammelt ein Item ein, um so den Boss zu besiegen und fertig. Die Dungeons erforscht man übrigens ohne Zelda.
Kurz und salopp, zuerst erforscht man mit Zelda den Turm, dann fahren wir zum Schrein, lösen mit dem Zug ein Rätsel und erforschen dann den Dungeon. Das zieht sich durch das gesammte Spiel! Das ist aber eher ein neutraler Punkt, da sich die Aufgaben immer ändern.

Schließlich und endlich die Sidequests. Theoretisch gesehen gibt es so einige von denen. Überwiegend behandeln sie aber die Situation Bringe Person oder Ware X zum Ort Y. Personen reagieren unzufrieden, wenn man mit dem Rückwärtsgang bremmst, von Feinden getroffen wird oder man die Verkehrsschilder missachtet. Umgekehrt gilt, beachtet man die Verkehrszeichen füllt sich die Zufriedenheit des Fahrgatses wieder. Man kann jedoch nur eine Person gleichzeitig transportieren und ich weiß auch nicht, was passiert, wenn die Zufriedenheit den Nullpunkt erreicht. Wurde das Opfer... äh... der Fahrgast sicher ans Ziel gebracht erhält man einen Force-Kristall und es werden weitere Streckenabschnitte freigeschaltet.
Diese neuen Abschnitte umfassen entweder gar nichts und dienen nur zum abkürzen und umfahren der Bombenzüge, es gibt Teleportationsportale, um schnell zwischen zwei Punkten zu reisen (was überwiegend Unsinn ist und weniger nützt, als es letztlich hilft) oder aber wir finden einen neuen Bahnhof, wo uns eine kleine Aufgabe oder ein Minispiel erwartet.
Weitere Sidequest umfassen die Hasenjagd, die wir ins Hasenparadies bringen. Sind bestimmte Vorraussetzungen erfüllt, lässt der Betreiber eine kleine Belohnung springen. Auch kann man für Niko (bekannt aus den Vorgängern PH und WW, inzwischen alt und ergraut) Stempel sammeln. Für die Hälfte, 3/4 und alle gesammelten Stempel gibt es eine kleine Belohnung. Unter anderem kann man so ein alternatives Kleidungsstück für Link bekommen.
Übrigens, es gibt in diesem Teil auch quasi eine Möglichkeit, bereits besiegte Bosse erneut zu besiegen. Es ist kein Boss-Rush, aber nach und nach kommen die bereits besiegten bosse zurück, wenn keiner kommt muss man in einem Raum alle Gegner besiegen. Die Reihenfolge, wann ein Boss kommt ist übrigens festgelegt, wie auch die anzahl. Beispielsweise kommt in Stufe 1 nur ein Boss, auf Stufe 2 die ersten drei oder vier.

Was die Spielzeit anbelangt, es gibt fünf Tempel, zählen wir den turm mit sind es sogar sechs dungeons. Was im Vergleich zum vorgänger ein Dungeon im Minus ist, PH hatte sieben Stück, den Tempel des Meereskönigs mitgerechnet. außerdem hatte ich das Spiel nach drei Tagen bereits durch, was an sich genommen nicht viel ist. Allerdings hatte ich übers Wochenende auch jede Menge Zeit.

Für sich genommen, ein nettes Spiel, lediglich die Zugfahrten sind mir etwas negativ aufgefallen und waren teilweise lästig, da man nicht schnell zwischen mehreren Punkten springen kann. Eine schnellteleportation, wie in PH wäre wünschenswert gewesen und obendrein einfacher, als die Teleporttore aufzusuchen. Sehe ich davon ab hat sich das Spiel im Vergleich zu PH zum positiven verändert und ich kann das Spiel jeden wärmstens ans Herz legen. Sowohl Fans, als auch jenen, die noch nie wirklich Zelda gespielt haben.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2009 7:43 PM CET


Kirby Super Star Ultra
Kirby Super Star Ultra

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was? Schon durch?, 5. Oktober 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kirby Super Star Ultra (Videospiel)
Wer erinnert sich hier noch an den guten alten SNES? Eines der letzten dort erschienenen Titel war ein Spiel mit dem Namen "Kirby's Fun Pack". Das hier vorliegende Spiel ist das DS-Remake mit einigen Neuerungen. So viel jedenfalls dazu.

Auf dem Papier bietet Kirby: SSU sieben Hauptspiele, drei Arenakampf-Modi und sech Minispiele, das Wettrennenspiel inbegriffen. Davon sind zwei Haupspielmodi und zwei Arenen neu hinzu gekommen, wie auch drei der Minispiele.
Also so gesehen erweckt dies den Eindruck, dass das Spiel einen ordentlichen Umfang hat, die Spielzeit straft den Umfang jedoch Lügen. Die meisten Modi hat man bereits in einer halben Stunde durchgespielt, länger dauert nur das Höhlenabenteuer, in dem man nach Schatzkisten sucht und Albtraumetaknight Ultra. Letzteres dauert knapp eine Stunde beim ersten Spielen, gleichzeitig durchläuft man mit Metaknight jedoch durch vier Hauptspiele, in einem Rutsch.

Was ich auch noch hinzufügen möchte, möchte man alle Modi mit einem Kumpel spielen ist es bitter nötig, dass BEIDE ein eigenes Kirby-Modul aufweisen. Zwar kann man auch spielen, indem man nur ein Modul besitzt und Spieler 2 dieses auf sein DS-Gerät runterlädt, aber man kann ausschließlich "Frische Brise" zu zweit spielen. Und dies auf ungemein unbequeme Art. Denn während SP2 zwar den Helfer spielen kann muss di9eser mit SP1 auf den DS von SP1 gucken. Auf dem Gerät von SP2 wird hingegen nur eine Steuerungsanleitung angezeigt.
Das ist doch irgendwie nicht Sinn der Übung! Und zwar ist dieser Modus zu zweit auch irgendwie lustig, aber man kann lediglich den ersten, kürzesten und leichtesten Modus überhaupt spielen.

Kommen wir nun zu den eigentlichen Hauptmodi im Spiel. Zuerst hätten wir das erwähnte "Frische Brise". Dies ist ein abgespecktes Remake von Kirby's Dreamland für den alten Game Boy. Dieses Remake wurde um das zweite Level erleichtert, ebenso fehlt der Boss aus Level 3. Dieser wurde durch den Boss des entfernten zweiten Levels ersetzt. Weiterhin dauert ein Level nur wenige Minuten und ist in null komma nichts durch.

An zweiter Stelle steht Dyna Blade. Dieser Modus verfügt über eine Oberweltkarte und etwa fünf Level. In zwei Arealen ist ein Schalter versteckt, der den Weg zu Bonusräumen öffnet, wo sich Kirby mit einer frei wählbaren Fhigkeit ausrüsten darf, wie auch einen Gehilfen rufen darf. (Wobei man Gehilfen jederzeit rufen darf, sofern man im Besitz einer Fähigkeit ist.)

Das nächste Spiel schimpft sich "Höhlenabenteuer" und ist quasi eine Schatzsuche. Kirby ist in einer unterirdischen Höhle gelandet und durchreist mehrere Gebiete und versucht dabei, so viele Schätze wie möglich zu finden. Unterwegs trifft man aucz viele Feinde, kleinere Rätsel und Bossgegner.

Als nächstes steht dann Metaknights Rache an. Dort ist es Kirbys Aufgabe, den mysteriösen ritter Metaknight aufzuhalten, der mit seinem fliegenden Schiff das Traumland erobern möchte. Dabei sitzt dem Spieler ständig ein Zeitlimit im Nacken. Dieses Limit ist jedoch reichlich bemessen und es ist alles andere als schwer, den fiesen Ritter rechtzeitig in seine Schranken zu weisen.

Das letzte Spiel aus dem Original wäre "Trubel im All". In diesem Modus kann Kirby nicht die Fähigkeit verspeister Feinde annehmen. Stattdessen muss er opieressenzen finden. Hat er eine Essenz gefunden, kann er jederzeit diese Fähigkeit einsetzen, um so weiter zu kommen. Dieser Modus hat, wie Dyna Blade, eine Oberweltkarte und die einzelnen Level sind frei wählbar.

Die Rache des Königs ist ein neuer Modus, der extra für die DS-Version entworfen wurde. Er ähnelt "Frische Brise" bis ins Detail. Bloß sind die Level länger, der entfernte Boss aus Dreamland 1 hat seine eigene Bosstage bekommen und auch so sind die Bosse etwas härter geworden. Letzten Endes ist dieser Modus so, wie Frische Brise hätte sein sollen. Fordernd ist dieser Modus nicht wirklich.

Am Ende steht schließlich Albtraummetaknight Ultra an. In diesem Modus kann man als Metaknight spielen und durchwandert die Level von "Frische Brise", "Dyna Blade", "Höhlenabenteuer" und "Trubel im All" durch. Geändert hat sich dadurch das Gameplay, Metaknight kann wie Kirby Gehilfen rufen, nur ist er vollständig auf Sharpe Knights angewiesen und in seinem Abenteuer verstecken sich weniger Heilmittel. Dafür beherrscht Metaknight "Zaubersprüche". Für besiegte Feinde sammelt er Punkte, welche er einsetzen kann, um etwa schneller zu laufen, sich komplett zu heilen, einen Vasallen zu rufen oder eine tödliche Attacke zu starten. Sollte Metaknight besiegt werden fällt diese Punkteanzeige auf Null zurück. Außerdem wird nach jedem größeren bossgegner gespeichert. Am Ende wird dem Spieler sogar ein Bonusendgegner serviert.

Kurz zur Spielmechanik an sich, wir kennen ja alle Kirby. Er hüpft durch die einzelnen Level, die allesamt bunt und süß sind, und vertilgt seine Feinde. Vertilgte Feinde können kirby Fähigkeiten überlassen. So schwingt Kirby plötzlich mit einem Schwert, schießt Lasersalven oder prügelt sich mit einem Hammer durch die Feindehorden. Das ist lustig und schön und vor allem kann man, sofern man eine Fähigkeit besitzt, kann man diese Aufgeben, um einen Helfer zu rufen. Dieser hilft Kirby, wird jedoch von der CPU gespielt. Diese handelt leider niemals optimal, im Gegenteil, ist aber nicht ganz so selbstmörderisch wie die KI aus "Amazing Mirror" für den GBA.

Weiterhin werden die einzelnen Spielmodi mit 3D-Videosequenzen untermalt. Meist am Anfang und am Ende jedes Modus', allerdings sind diese von einer unangenehm schlechten Qualität. Das Bild ist verwaschen und sehr stumpf. Eenso ist die Darstellung der Figuren alles andere, als niedlich. Glückseeligerweise sind die Spiellevel in angenehmen 2D gehalten und versprühen sehr viel Charme, den die Videosequenzen vermissen lassen.

Übrigens, auch die Spiellänge ist suoptimal. Das Spiel war an einem Nachmittag durch. Die 100 % erreichte ich hingegen zwei Tage später, da mir im Höhlenabenteuer noch einige Schätze fehlten und ich noch eine Arena fehlte.
Stichwort Arena, die Arenen sind die einzigen, ernsten Herausforderungen im Spiel. In der ersten Arena spielt man als Kirby, wählt eine Fähigkeit und einen Partner und schlägt anschließend alle Bosse im Spiel. Zwar hat man Null Extraleben, kann aber wenn man stark angeschlagen ist eine von fünf Maxitomaten wählen.
In der zweiten Arena darf man als Helfer spielen. Dieser Modus ist härter, Bosse sind etwas kräftiger und es stehen nur noch drei Maxitomaten zur Verfügung.
In der dritten Arena schlägt man sich als Kirby gegen zehn Bosse. Um genau zu sein gegen die "Ultra"-Versionen der Bosse. Dieser Modus ist wirklich knüppelhart und man braucht eine ordentliche Portion Glück und etwas Talent. Denn hier stehen nur normale Lebensmittel zur Heilung zur Verfügung.

Tja, was soll ich sagen? Unterm Strich spricht die geringe Spieldauer, der zu simple Schwierigkeitsgrad und die hässlichen 3D-Grafiken. Ebenso ist die Tatsache dass man mit einem Modul nur "Frische Brise" auf höchst unbequeme Art spielen kann ein kleiner Messerstich, den ich nicht wirklich verschmerzen kann.
Auf der Pro-Seite steht der typische Kirby-Charme, der fröhlich dudelige Soundtrack, der für diese Reihe bekannt ist und wunderschöne 2D-Figuren und Landschaften sowie der Umfang an verschiedneen Spielmodi.
Das Spiel kann ich nur bedingt empfehlen. Dazu zählen Fans der Kirby-Serie und auch jüngere Spieler dürften auf lange Sicht viel Spaß mit dem Spiel haben. Alle anderen verbringen einen schönen Nachmittag mit dem Modul. Den Spaß macht dieses Spiel ohne jeden Zweifel. Nur das Preis- Leistungsverhältnis stimmt nicht unbedingt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2009 12:26 PM MEST


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Antipathie macht kein schlechtes Spiel, 29. September 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Hm... Tingle. Ich muss gestehen, besonderlich sympathisch war er mir nie. Wirklich unausstehlich wurde er mir jedoch erst mit Zelda: Wind Waker. Dort mauserte sich der gnomenhafte Grünling zu einer geldgierigen Bestie und, das schöne an der Sache ist, war es im Spiel selbst dringend notwendig, ihm Rubine in den Rachen zu werfen. Andernfalls hätte man das Spiel nicht durchspielen können. Aber ich schweife ab.

Insofern noch, der Charakter von Tingle ist in Japan überaus beliebt. Welche Gründe es hierfür gibt, sind mir nicht bekannt. Diese Beliebtheit ebnete Tingle erstmal den Weg zu einem eigenen Spiel.
Auf der anderen Seite steht Amerika, dort ist Tingle der vermutlich mit Abstand am wenigsten gemochte Charakter überhaupt. Und wir europäer? Na ja, wir scheinen wohl nicht viel gegen Tingle zu haben, andernfalls wäre das Spiel, mit reichlicher Verspätung, nie hier erschienen. Na ja, so viel dazu.

Das Spiel beginnt mit Tingle in seinem Häuschen, wo er nichts böses ahnend faulenzt. Jedenfalls bis ihn ein guter Geist zu einer Quelle ruft und ihm verspricht, ihn ins Rubinland zu führen. Ein Ort voller hübscher Frauen, Essen, so viel man mag und wo es keine Arbeit oder gar Verpflichtungen gibt.
Die Sache hat natürlich nur einen Haken: Um ins Rubinland zu kommen muss Tingle Rubine scheffeln und sie in eine Quelle werfen. Diese Quelle ist in Wirklichkeit ein Turm, der höher wächst, je mehr Rubine er vertilgt. So gelangt man übrigens auch in allerlei neue Gebiete. Insgesamt gibt es 11 Gebiete, alle unterschiedlich thematisiert, vielleicht mit Ausnahme des Feuchtgebiets und des Dumpfsumpfes.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt, es geht darum Geld zu sammeln. Geld, Geld und noch mehr Geld. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zuerst einmal, man hilft allerlei Leuten, die einem aus Dank entweder Geld schenken oder einen Geldbonus mit einem verhandeln. Aber Achtung, seid nicht zu gierig, sonst bekommt ihr am Ende nur einen läppischen Rubin in die Hand gedrückt. Und ehrlich gesagt, ohne eine Preisliste hatte ich mich nicht an das Spiel gesetzt.
Eine zweite Möglichkeit ist die Herstellung von Items. Tingle ist im Besitz eines Kochtopfes und kann damit verschiedene Süppchen brauen. Einige sind sogar geeignet, um im Spiel vorranzukommen, wie Tinkel um Leibwächter zu heilen oder Tingle-Bomben um unerwünschte Felsbrocken zu sprengen.
Fest steht jedoch, man kann alles, was man kocht verkaufen und dafür allerlei Rubine verdienen. Um jedoch erst kochen zu können benötigt man Rezepte, die auf der ganzen Welt verteilt sind und die nötigen Zutaten.

Um an Zutaten zu kommen, muss man sie entweder in der Wildnis finden oder gegen Monster kämpfen. Dazu sind zwei Faktoren wichtig. Erstens: Tingles Geldbörse- Geld ist Tingles Leben, geht er bankrott stirbt Tingle und das Abenteuer ist gelaufen. Und Kämpfe zehren an Tingles Geldbörse.
Zweitens: Die Leibwächter. Damit Tingle überhaupt eine Chance hat, zu überleben muss er Leibwächter angagieren, die für oder mit Tingle kämpfen. Denn, wenn ein Leibwächter mit Tingle kämpft, verringert sich Tingles Geldverlust.
Übrigens, Leibwächter sind nicht unsterblich, nachdem man sie für Geld angeheuert hat wird im oberen Bildschirm seine Lebensanzeige angezeigt. Erreicht diese Null, muss man ihn entweder erneut für teures Geld anheuern oder man gibt ihm einen Heiltrank, ehe die Herzchen Null erreichen.

Wo ich bei den Kämpfen bin, je mehr Monster ihr in einen Kampf verwickelt, umso mehr Gewinn kann für euch herausspringen. Verliert ein einzeln besiegter Gegner nur ein Item, verlieren zwei Gegner schon drei Items. Allerdings lässt sich nicht jeder Feind einfach in einen Kampf verwickeln. so gibt es monster, die vor einem Reißaus nehmen, andere kommen hingegen auf den Spieler zugallopiert. In anderen worten, es ist nicht immer einfach, an begehrte Zutaten zu kommen.

Weiterhin gibt es auch Dungeons, insgesamt auf jeder zweiten Insel befindet sich eines, beginnend mit der ersten Welt. Also insgesamt sieben Dungeons, ausnahme bildet die letzte Welt. Theoretisch. Die Dungeons zeichnen sich dadurch aus, dass es verschiedene Aufgaben zu bewältigen gilt, aber prinzipiell ist jedes Verlies nur ein Durchlauf von Punkt A nach B und nicht unbedingt fordernd. Sie runden das Spiel jedoch deutlich ab und beherbergen ein paar imposante Bosse, die sich alle unterschieldich besiegen lassen. Leider ist ein Boss recycelt.

Was ich auch noch für erwähnenswert halte sind die Figuren. Es gibt allerlei bizarre bis seltsame Geschöpfe, tatsächlich schon so seltsam, dass Tingle ganz normal wirkt. Da hätten wir Chiko und ihre Familie, die mehr tot als lebendig aussehen oder Sjkelettpiraten, die sich als Händler versuchen und eine heidenangst vor Hunden haben.
Um einige dieser Figuren ist sogar eine kleine Handlung aufgebaut, die während des Spielverlaufes absolviert werden kann und das Spiel schafft es immer wieder, mich zu überraschen. Das Finale vom Wachmann und seiner kranken Frau bringt mich immer fast zum weinen, weil es so traurig ist.
außerdem hat das Spiel zwei mögliche Enden.

Ach ja, natürlich gibt es auch zahlreiche anspielungen auf die Zelda-Reihe. Seien es offensichtliche Dinge, wie die Lon-Lon-Savanne (eine Anspielung auf die Lon-Lon-Ranch aus OoT) gibt es auch noch kleinere, versteckte Anspielungen, die ich nicht näher nennen will.

Natürlich gibt es auch Wehrmutstropfen. Zum einen, ohne einen Preisguide habe ich mich nicht an das Spiel gesetzt. Und dieser Guide hat mir das Spiel enorm vereinfacht. Zum anderne musikalische Untermalung ist fast gar nicht existent. In Dungeons spielt Musik, ununterbrochen in der endlosschleife und die Stücke hören sich gut an. Insbesondere das Theme im Deku-Tempel. Auf der Obwelt spielt hingegen bei betreten eines Gebietes für zehn Sekunden ein Jungle, der sich schön anhört und dann plötzlich aufhört. Was bleibt ist Stille, Fußschritte und das Rauschen von Wind. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Mein Fazit
Persönlich hat das Spiel meinen Blickpunkt auf Tingle positiv verändert. Aber das ist nicht der Punkt, was wichtig ist, ist ob das Spiel Spaß macht. Ja, das tut es, es macht wirklichz großen Spaß, die Welt von Tingle zu erforschen und Geld zu scheffeln, bis sich die Balken biegen.
Die Rahmenhandlung ist schön erzählt, wenngleich sie erst gegen Ende wirklich aufdreht und vielleicht etwas vorhersehbar ist. Es gibt wirklich nichts an dem Spiel auszusetzen, Zelda-Fans wie ich sollten von dem Spiel begeistert sein. Denn teilweise erweckt das Spiel wirklich den Eindruck, weniger ein Zelda-Ableger zu sein, als fester Bestandteil der Serie zu sein. Es gibt viele Anspielungen auf Zelda und, na ja, ich bin von diesem spiel begeistert, wie schon lange nicht mehr. Ich könnte es immer wieder durchspielen. :)
Selbst meine Schwestern, die Tingle gar nicht ausstehen können sind von dem Spiel maßlos begeistert - und das will etwas heißen. ;)
Ich kann das Spiel jedem nur wärmstens empfehlen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 11, 2010 11:39 AM MEST


Star Ocean: Second Evolution
Star Ocean: Second Evolution

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Star Ocean: Second Evolution, 16. August 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Ocean: Second Evolution (Videospiel)
Bei SO2:SE handelt es sich um ein Remake, bzw. eine Portierung von Star Ocean: Second Story, welches für die PSx erschien und es auch bis zu uns nach Europa schaffte. Das PSP-Remake bekam einige Neuerungen spendiert, eine komplett neue Übersetzung und Sprachausgabe, ebenso ist die PSP-Version nicht mit einer deutschen Übersetzung versehen und in dieser Version gibt es einen weiteren Charakter, den man Rekrutieren kann.

Kommen wir aber zum Spiel selbst, zuerst einmal bietet SO2 zwei verschiedene Handlungen an, basierend darauf, ob man Renas oder Claudes Storyline verfolgt. Ich selbst habe erst Renas Handlung abgeschlossen, Claudes werde ich noch nachholen, daher kann ich nicht zu sehr auf die Unterschiede beider Handlungsstränge eingehen.
Nur so viel sei gesagt, basierend darauf, welchen Charakter man zu Beginn wählt legt fest, welche dritte Pflichtfigur sich dem Team anschließt und es gibt selbstverständlich Szenen, die exklusiv für Rena, bzw. Claude sind.

Die Handlung des Spiels lässt sich insofern beschreiben, dass auf dem unterentwickelten Planeten Expel ein Sattelit zur Erde fiel, welcher Schlichtweg als Sorcery Globe bekannt ist. Dieses Gerät macht die Fauna auf Expel verrückt, was zu agressiven Angriffe auf Expels Städte und Dörfer führt. Gleichzeitig landet der Erdling Claude durch einen technischen Fehler auf dem Planeten Expel, welcher von der Expelianerin Rena für den legendären Krieger des Lichtes gehalten wird. Zusammen mit Claude beschließt Rena, den Sorcery Globe zu untersuchen, ohne zu ahnen, in was für Schwierigkeiten die beiden kommen werden.

Wie schon in SO1:FD ist es auch hier möglich, seine Heldengruppe frei zu wählen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass es sich um Rena und Claude um Pflichtcharaktere handelt. Weiterhin schließt sich storyrelevant ein dritter charakter an, der abhängig von der gewählten Handlung ist. In Renas Story schließt sich Dias dem Team an, in Claudes Handlung ist es Leon. Hinzu kommen neun weitere Figuren, aus denen man fast frei wählen kann. So gibt es, wie im Vorgänger, Figuren, die sich nicht mehr anschließen, wenn man eine gewisse andere Figur rekrutiert hat, sowie Figuren die sich einem nur anschließen, wenn man zuvor wen anderes rekrutiert hat. Rekrutierte Figuren kann man auch nicht mehr aus dem Team werfen, eine Ausnahme wie Marvelle gibt es hier übrigens nicht.
Nachdem man den letzten Speicherpunkt erreicht hat wird übrigens auch hier eine Voice Galery aller Rekruten freigeschaltet, sowie die Möglichkeit einen optionalen dungeon zu besuchen.
Wer die Voice Galery komplettieren möchte, es reichen zwei durchläufe vollkommen aus. Vorrausgesetzt man weiß, wie man rekrutieren soll.

Weiterhin gibt es auch hier das Skill-System, wie aus dem Vorgänger. durch den Erwerb von bestimmten Skillsets ist es möglich, Skillpoints in bestimmte Skills zu investieren, um besondere Fähigkeiten zu erlernen. Dazu gehört zum Beispiel eine Fähigkeit die es ermöglicht, zu kochen, Musik zu spielen oder Tiere innerhalb von Dungeons auf eine Einkaufstour zu schicken. Dies erweist nich nicht gerade selten als überaus nützlich, wenn man ganz dringend Heilmittel benötigt.
Weiterhin haben die Skills, in denen man Punkte investiert andere Auswirkungen. Beispielsweise kann man Herbology erlernen, wodurch sich die Heilungsrate von Heilmitteln verbessert oder Statuswerte verbessern sich, wie HP, MP, Stärke und so weiter.

Übrigens, nachdem die Handlung von FD so ernüchternd endete, war die von SE eine Genugtuung, wenngleich es Szenen gab, die einfach nur übertrieben waren. Soll heißen, die Handlung ist dieses mal durchgreifend und endet nicht so salopp und plötzlich wie im Vorgänger. Wirklich besser als die Handlung von First Departure hatte mir die in Second Evolution nicht gefallen. Ich fand sie teilweise etwas schwächer.
Übrigens, SE kommt ganz ohne Anspielungen auf den Vorgänger aus. Es gibt keine Cameos, Erwähnungen oder sonstwas. Das heißt, man kann Ronxy aus FD treffen, welcher der Vater von Claude ist, aber das auch nur in Claudes Handlung.

Oh ja, noch etwas negatives. SE arbeitet auch mit Kämpfen, die man nicht gewinnen kann, es sind insgesamt vier Stück (in Renas Handlung). Bedauerlicherweise unterscheidet das Spiel zwei Arten der unschaffbaren Kämpfe. Jene, die man verlieren MUSS und jene, die man überleben muss, bis ein versteckter Countdown abgelaufen ist. Selbstverständlich verrät das Spiel NICHT, welcher Kampf verloren werden muss und welcher nicht.
Daher als Vorwarnung, der erste Kampf gegen Cynne und der ertse Kampf gegen Metatron muss überlebt werden, bis die Zeit abgelaufen ist. Glaubt mitr, ihr erspart euch dadurch reichlich nerven. Die anderen zwei unbesiegbaren Kämpfe erwähne ich hier nicht weiter. Ihr erkennt sie, wenn ihr auf diese stößt, lasst da einfach eure Gruppe besiegen.

Mein persönliches Fazit, es gibt zwei Handlungsrahmen, die zum Durchspielen einladen und sich geringfügig unterscheiden. Ebenso kann sich jeder Durchlauf abhängig von den rekrutierten Personen stark unterscheiden.
Oder ganz kurz ausgedrückt, wer First Departure mochte, wird auch seinen gefallen an Second Evolution finden. Im Gegensatz zu SE dauert dieses Spiel jedoch 30 Stunden, ein durchlauf wohlgemerkt.
Von mir eine klare Kaufempfehlung, man kann nicht viel falsch mit dem Spiel machen.
Vorrausgesetzt, man stört sich nicht an einem komplett in Englisch gehaltenes Spiel. Die Sprachbarriere ist jedoch gering und die Handlung ist einfach zu folgen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2012 4:24 PM MEST


Rhapsody: A Musical Adventure
Rhapsody: A Musical Adventure
Wird angeboten von Blitzlieferung (alle Preise inkl. MwSt.) - Impressum, Widerrufsbelehrung & AGBs finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 9,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindisch und total bekloppt, 14. Juli 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Rhapsody: A Musical Adventure (Videospiel)
Die Rhapsody-Reihe ist in Japan besser als "Adventures of the puppet princess" bekannt und dort recht populär, dafür, dass es bisher nur drei Ableger gibt. Ursprünglich erschien das Spiel auf der PSx, hatte es aber nur bis nach Amerika geschafft.
Nebenher sei Rhapsody auch das erste Spiel von Nippon Ichi, das man durchspielen konnte. Alles andere waren Puzzle-Spiele. Na ja, so viel Triviales.

Das Spiel selbst präsentiert sich weniger ernsthaft und vermutlich auch mehr auf ein jüngeres, weibliches, Publikum gerichtet. Im Zentrum steht Cornet, sie ist ein junges Mädchen, das davon träumt, den Prinzen zu heiraten. Dieser Wunsch wird jedoch verstärkt, als besagter Prinz sie vor einem Drachen und seiner Besitzerin Myao rettet.
Also nimmt Cornet an einem Wettbewerb teil, der die Brautauswahl für den Prinzen einschränken soll. Das sie aus dem Bürgertum stammt ist unwichtig - die amtierende Königin stammt auch daher.
Wie auch immer, noch bevor Cornet jedoch ihr Ziel erreicht, erscheint die knapp bekleidete Hexe Marjoly und verliebt sich selbst in den Prinzen. Doch anstatt ihn in den Schlaf zu hexen versteinert sie ihn. Ehrensache für Cornet, ihren Geliebten zu retten.

Den Untertitel "A musical adventure" muss man in Rhapsody übrigens ernst nehmen - im Spiel wird wiederholt gesungen. Leider nur auf japanisch, die englische Tonspur wurde aus dem Spiel entfernt. In den Credits stehen jedoch noch immer die englischen Sänger, eine Sache, die sich mir gar nicht klar macht.
Die meisten dieser Lieder drehen sich natürlich unweigerlich um Liebe und Freundschaft und die wenigstens Lieder haben es mir angetan. Der Höhepunkt der Musicaldarstellung ist für mich unzweifelhaft Evil Queen. Man muss dieses Lied einmal gesehen und gehört haben.
Weiterhin, die Handlung ist recht simpel gehalten, quasi Held rettet Maid in Not, nur dass dieses mal die Maid den Helden rettet. Es gibt auch ein kurzes drumherum, aber die Betonung liegt bei "kurz". Das Spiel dauert etwa 10 Stunden, unterzeichnet von einem kaum vorhandenen Schwierigkeitsgrad. Es gibt nur zwei Bosse im Spiel, die tatsächlich eine kleine Herausforderung sind, für alles andere stellt man den Kampf auf "automatisch". Außer bei Bossen vielleicht.
Außerdem ist das strategisch angehauchte Kampfmenü einem simplen Kampfbildschirm gewichen, bei dem man nur noch die Kommandos auswählen braucht. Wer Final Fantasy 3 auf dem Ds gespielt hat - es ist quasi identisch.
Weiterhin der humor. Die Handlung ist selten, sehr selten, ernst. Sei es nun die mehr inkompetente Hexe Marjoly, die eingebildete Etoile oder Cornets Sidekick Kururu, der Cornet quasi andauernt in den Rücken fällt. Selbst der Wettbewerb, an dem Cornet zu Anfang des Spiels antritt zieht sich quasi selbst durch den Kakao. Abgerundet wird dies durch schräge NPC-Gespräche, die einige Verrücktheiten offenbaren.
Was sonst noch erwähnenswert ist, wenn man in Städten oder Dungeons ist, wird immer eine kleine Übersichtkarte auf dem Top-Screen abgezeigt. Diese besteht leider nur aus Quadraten, die durch Striche verbunden sind, ist aber enorm übersichtlich und hilfreich, da Räume qasi gleich aussehen.

Stichwort Bugs, ja, es gibt ein paar Gemeinheiten, im Gegensatz zur US-Version sind die Bugs jedoch "mild". Den einzigen Bug den ich kenne ist der im Eistempel, wenn man das Grab untersucht. Um diesen Bug zu umgehen, muss man den DS auf "Französisch" stellen. Dadurch kann man Caroline und Michael rekrutieren.
Weitere Bugs sind mir unbekannt. Die US-Version hängt sich übrigens während einer bestimmten Schlüsselszene im zweiten Kapitel auf.

Stichwort französisch, es gibt nur eine englische und französische Übersetzung. Deutsche Texte sind NUR in der Anleitung zu finden.

Es gibt auch Extras. Zum einen eine Enzyklopädie aller getroffenen Puppen, Menschen und monster, die man sich ansehen kann, wann immer man mag. Weiterhin kann man auch bereits gesehene Musical-Einlagen im Encore jederzeit ansehen.
Bevor ich es vergesse, speichern ist übrigens immer und überall möglich.

Mein persönliches Fazit
Das Spiel hat Charme, sehr viel sogar und schöpft sein Potenzial sogar aus. Dafür, dass es zu leicht und kurz geraten ist, versteht sich. Durch seine leichtherzige und fröhliche Art hat das Spiel selbst mich in den Bann gezogen, alleine die Musical-Einlagen wollte ich gerne mal sehen.
Für das kleine Schwetserchen oder das Töchterchen ist das Spiel gut geeignet, da es sehr einfach zugänglich ist - vorrausgesetzt, das Kind beherrscht französisch oder englisch.
Normalerweise stelle ich mich bei nicht erteilter Übersetzung nicht quer, aber bei Rhapsody war das durchaus ein falscher Zug. Die eigentliche Zielgruppe wird nicht angesprochen. Allerhöchstens die Nebengruppe (begeisterte RPG-Fans) kann in diesem Gebiet seine Freude an Rhapsody finden. Daher eine kleine Kaufempfehlung von mir. Mir hat's jedenfalls Spaß gemacht. :)


Ruby Gloom Vol. 2
Ruby Gloom Vol. 2
DVD ~ Sarah Gadon

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die schöne Seite der Dunkelheit? Na ja... fast..., 24. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruby Gloom Vol. 2 (DVD)
Ruby Gloom ist eine kanadische Cartoon-Serie, die in der Originalfassung schon etwa 40 Folgen umfasst, Doppelfolgen inbegriffen. Hier in Deutschland scheinen aber erst 26 Episoden synchronisiert zu sein. Ich hoffe, die fehlenden werden noch nachgeholt, insbesondere die Musical-Episoden. Aber ich weiche ab.

Hätte diese Serie nicht den gewissen, düsteren Charme, hätte ich ihr wohl nur drei Sterne gegeben, den vierten gab es nur ganz knapp. Denn, alles was diese DVD anbietet sind Episode fünf bis acht mit deutscher und originaler Tonspur. Weiterhin gibt es Untertitel, aber leider nur die zur deutschen Spur.
Englische Untertitel habe ich vergebens gesucht. Denn, der Humor sticht insbesondere im Original hervor. In der deutschen Version musste der Witz jedoch teilweise Federn lassen. Dies hat teilweise mit der schweren Übersetzung von englischen Redewendungen zu tun oder weil den Übersetzern einiges wohl zu "düster" war.
Nehmen wir ein Beispiel, Misery sitzt im Reden und macht mit einem Holzzug eine Parade. Dies wird im Original insofern genutzt, dass Misery gesagt wird "It's raining on your parade", was man sowohl wörtlich nehmen kann, als auch bedeuten könnte, dass ihr der Spaß verdorben wird. Im deutschen wird ein saloppes "Du weichst ja noch ganz ein".
Stichwort Misery, diese Figur ist im deutschen recht wankelmütig. Soll heißen, ist sie im Original immer recht düster, variieren ihre Kommentare im deutschen teils gravierend.
Aus einen Rat an Skelettie "halte dich von der Hurrican-Saison fern" wird beispielsweise "Ziehe keinen Bikini an, der würde dir nicht stehen". Lustig schon, aber irgendwie auch out of character.
Wenn es zur Situation passt wird sie teils auch gerne düsterer dargestellt, als sie tatsächlich ist.
Alternativ werden auch anmerkungen, die im Original keinen Witz enthalten, mit einem flotten Sprüchlein der zur Ausstrahlung der Serie passt ergänzt. Dies wirkt sich jedoch nicht störend aus. Vermutlich wird dies als Ausgleich benutzt.

Trotz allem, auch wenn der Humor im deutschen stellenweise leidet oder verändert werden muss, um Lippensynchron zu sein. Die Figuren entwickeln auf beiden Sprachen ihren Charme.
Extras gibt es, außer den O-Ton, keine. Wenigstens englische Untertitel hätten mit drauf sein können, denn auch wenn ich mir einbilde, brauchbare Englischkenntnisse zu haben verstehe ich bei weitem nicht alles, was im englischen gesagt wird.

Außerdem hoffe ich, dass bald die dritte Volume herauskommt oder zumindest die noch nicht ausgesrahlten Folgen auf deutsch im Fernsehen folgen werden.


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