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Rezensionen verfasst von
Fantasma (Herten)

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Eine Hexe mit Geschmack: Mit doppelter Portion Menschenfleisch!
Eine Hexe mit Geschmack: Mit doppelter Portion Menschenfleisch!
von A. Lee Martinez
  Taschenbuch

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit sehr viel Geschmack, 13. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Besonders wenn es in Butter gebraten wird und... äh... nein. Verzeihung, ich weiche ab.

Als ich den Buchladen mal wieder unsicher machte fiel mir das Cover dieses Buches sofort ins Auge. Der Titel, okay, der war wirklich etwas seltsam, also die Inhaltsangabe gelesen. Was ich las war in der tat sehr interessant.
Die titel gebende Hexe ist verflucht. Das heißt, ihr Urururgroßvater wurde von einem bösen Hexenmeister verflucht. Da sein Name im Verlaufe der Jahrzehnte verloren ging wird er fortan nur noch als "Fieser Larry" bezeichnet.
Der Fluch sagt, jedes sechste Kind einer jeden Generation sei dazu verdammt, als untotes, bösartiges und garstiges Monster in die Welt zu kommen.
Darum wird die Protagonistin bis zu ihrem 18ten Lebensjahr im Keller ihres Elternhauses festgehalten. Dann wird sie jedoch von einer alten Hexe als Schülerin aufgenommen, deren Namen wir jedoch nie erfahren und deshalb fortweg als "garstige Edna" bezeichnet wird.
Edna ist über ihre Schülerin anfangs entsetzt - sie ist zu schön!
Genau genommen, ihre Schülerin ist zwar untot aber so wunderschön, dass kein Mann sie je von der Bettkante stoßen wollte. Das ist ein großes Problem und verstoß gegen den Hexenkodex. Wobei selbst Edna eine falsche Warze hat, ihr Gesicht grün färbt und zehn Schichten Kleidung trägt, um einen Buckel vorzutäuschen. Selbst ihr Hinken ist nur gespielt.
Die Jahre vergehen, die Namenlose ist eine sehr gute Schülerin und wird dann eines Tages in die Welt geschickt, ihr Glück zu finden.
Begleitet wird sie dabei von Ednas vertrauten Dämon Molch.
Molch ist blutrünstig, gehässig, mault nur rum und ist eine Ente. Eine sehr süße Ente.
Und später kommt dann noch ein sehr intelligenter Troll und ein weißer Ritter in den kleinen Trupp.
Und nein, keine Bange, dass sind auch nur die ersten zwei Kapitel grob zusammengefasst und ich habe noch zahlreiche dinge unterschlagen.

Der Erzählstil ist dabei sehr schön gelungen. Normalerweise recht nüchtern, in der Ich-Perspektive mit der titelgebenden Hexe als Erzählerin und stellenweise mit sehr schönen, weil zynisch, sarkastisch oder blauäugig-naiv Kommentaren erzählt.
Oder auch mit aberwitzigen Dialogen.
Beispiel: "Möchtest du ihn küssen?" - "Ich möchte sein Gesicht fressen"
Und daraus wird dann klar, besagte Person ist verliebt. Einfach herrlich.
Besonders schön sind dabei die Kabbeleien zwischen Gwurm (dem Troll) und Molch, welche über die Möglichkeiten diskutieren, wie ein heldenhafter Weg abgekürzt wird oder verlängert. Spannende stellen kommen dabei auch nicht zu kurz.
Kurzum, das ist ein geradezu wundervolles Buch und ich habe es förmlich verschlungen.
Wenn die anderen Bücher des Autors in einem ähnlichen Stil gehalten sind, werde ich mir diese auch holen. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und denke, auch andere werden ihre Freude an dem Buch haben.


Castlevania - Portrait of Ruin
Castlevania - Portrait of Ruin
Wird angeboten von Or! The Store!
Preis: EUR 103,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin doch etwas enttäuscht, 9. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Castlevania - Portrait of Ruin (Videospiel)
Nach den GBA-Teilen, Dawn of Sorrow und den Dracula X Chronicles für die PSP bin ich nun doch etwas ernüchtert.

Die Story, der zweite Weltkrieg tobt, der böse Vampir Brauner hat mit den Seelen der zahllosen Toten Draculas Schloss auferstehen lassen, den Grafen ausgesperrt und will nun seinerseits ein Zeitalter der Finsternis einläuten, damit seine geliebten Töchter in einer Welt leben können, ohne den selbstsüchtigen und destruktiven Menschen.

Fängt gut an, es geht schön weiter, die Story ist klasse, der Spielspaß enorm und der Schwierigkeitsgrad angenehm knackig. Aber zu dem, was mich stört.
Draculas Schloss ist zu klein! Das in Harmony of Dissnonance war auch nicht wirklich größer, aber das wirklich störende ist, die Gebiete in Draculas Schloss sind in PoR... ... mir fehlt das Wort. Unspektakulär kame dem wohl nahe. Zumal das spiel unheimlich linear ist.
Der zweite Punkt und worauf ich mich am meisten freute, als ich PoR einlegte, aber nicht so recht überzeugt war: Die Portrait-Welten.
Es gibt eine Stadt, eine Wüste, eine Welt die sich nicht entscheiden kann, ob sie eine verdrehte Zirkuswelt oder zerstörte stadt sein will und ein Wald, der in wirklichkeit nur eine Ruine ist.
Gegen Ende des Spiels darf man dann sogar nochmal PÜortraitwelten betreten, die fast identisch zu den vorrangegangenen Welten sind.
Eine untergegangene Stadt (welche EXAKT wie die Wüstenwelt aussieht), eine Ruine im Wald, nur dass es nachts ist, die 13. Straße, deren hintergründe zu stark an die Nebelstadt erinnern und ein zerstörtes Paradies, das sich nicht entscheiden kann, ob es eine verdrehte Zirkuswelt oder eine zerstörte Stadt sein will.
Verzeihung, an alle die das Spiel lieben, aber das hat mich nunmal enttäuscht. Den Entwicklern hätte ich genug Phantasie zugetraut, acht vierschiedene Portraitwelten zu machen.
Besonders enttäuscht hat mich der Schicksalswald (im englischen "Forest of Domm", was war so schwer daran, dieses Level im deutschen Wald der Verdammnis zu nennen?), denn besagter Schicksalswald spielt fast ausschließlich in einer Ruine, während WEIT im hintegrund ein Wald zu sehen ist.
Das weitere Problem, die Portrait-Welten sind wie Jump 'n Runs aufgebaut, wie die alten Castlevania-Teile.
Charlotte und Johnathan bahnen ihren Weg von links nach rechts oder umgekehrt und stellen sich an dessen Ende dem Bossgegner. Dort finden sie, nach dem Boss, eine Art Würfel, die beiden eine neue Fähigkeit spendiert, um in Draculas Schloss weiterzukommen.
Und noch ehe man es sich versieht, ist man schon am Ende angelangt.
Und das allerwichtigste für mich, der Manga-Stil passt nicht zu Castlevania, er ist süß, aber einfach zu süß und manchmal enorm kindisch. Zu Dawn of Sorrow passte er, da auf kleinere kindereien zum Glück versichtet wurden.
Was mich sonst noch stört, ist das gute Ende. Ich hätte mir ein Happy End für alle gewünscht.
Aber genug des negativen.

Das Positive, der Soundtrack ist gut und nach den GBA-Vorgängern gibt es englische Sprecher, die jedoch nur Voice-Samples von sich geben, die sich rasch wiederholen. Aber nach DoS sind sie endlich verständlich. Durch eine bestimmte Tasteneingabe ist jedoch auch mit den japanischen Stimmen das Spiel zu spielen. Habe das aber nicht probiert. Trotzdem, die englsichen Stimmen hören sich wunderbar und passend an.
Des weiteren gibt es Side Quests zu erfüllen. In einem bestimmten Raum lauert ein guter Geist auf Johnathan und Charlotte, der den beiden aufgaben gibt, wie "Sammel Gegenstand X", besiege einen ebstimmten Gegner oder "Decke 888,88 % in den Karten auf".
Wie gesagt, es gibt acht Portraitwelten und Draculas Schloss, alle mit ihrer eigenen Karte und Prozentanzeige.
Es gibt viele versteckte Gebiete im Schloss und (leider?) darf man in einem geheimen dungeon Bossgegner aus dem DS-Vorgänger besiegen. diese sind 1:1 übernommen.
Das Seelensystem gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht so, wie wir es kennen. Dafür hinterlassen Feinde jedoch manchmal Zauber oder Sekundärwaffen, die die beiden Helden für sich nutzen können.
Hat man das Spiel schließlich durch, kann man insgesamt 3 geheime Spielmodi finden, sprich 5 geheime Charaktere, wovon zwei wie Johnathan und charlotte gespielt werden.
Welche das sind, ist natürlich geheim.
Übrigens, man kann entweder als Charlotte oder Johnathan durchs Schloss streifen und jederzeit wechseln. Oder man streift mit beiden durchs Schloss, wobei eine Figur dem "Anführer" auf Schritt und tritt folgt und Monster in der Nähe angreift.
Nimmt der KI-Hfer schaden, senkt sich ejdoch die MP-Leiste, anstatt der HP-Leiste.
Trotzdem teilen sich die beiden die HP-Leiste.
Ach ja, wenn man alleine durchs schloss streift, ist die eine Figur natürlich nicht zu sehen - dies wird an einer stellen gar wunderbar auf die Schippe genommen. Einfach in Vincents Raum gehen und das Steuerkreuz nach oben drücken (gedrückt halten) und warten. Versucht das als Charlotte, Johnathan und beiden zusammen. Es ist nichts besonderes, aber sehr lustig. Trotzdem stört das den CV-Flair.

Ich möchte trotz der drei Sterne eine kaufempfehlung aussprechen. Den Spaß genug macht das Spiel.
Ach ja, die Touchscreen-Steuerung wurde aus dem Hauptspiel komplett entfernt. Wer erinnert sich nicht daran, einen knackigen Boss fast besiegt zu haben und dann das Pentagramm falsch gezeichnet zu haben?
Hoffentlich wird das nächste CV wieder besser - zuversichtlich genug bin ich.


Shin Megami Tensei: Persona 3
Shin Megami Tensei: Persona 3

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen RPG einmal anders, 9. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Persona 3 (Videospiel)
Nachts, zwischen Mitternacht und 00:01 schiebt sich eine weitere Stunde in die Zeitrechnung. Diese Zeit, Dark Hour genannt, wird jedoch von neimanden wahrgenommen, da alle Menschen in kristalline Objekte verwandelt werden, die Särgen ähneln und Schatten ihr unwesen treiben.
Einzige Ausnahme bildet eine Gruppe von Menschen, denen es möglich ist, über Personas zu verfügen, einer Art manifestierung der Seele, können die Dark Hour erleben.
Ziel dieser Persona-Nutzer ist es, den Tartarus zu erklimmen, ein turm der den Niedergang verkündet und ironischerweise in der Dark Hour dort steht, wo normalerweise die Schule steht.
Der Spieler übernimmt dabei die Rolle eines stummen Heldens, deren einziger hintergund ist, dass er neu in die Gegend zieht und seine Eltern vor zehn Jahren verlor.
Aber genug davon.

Persona 3 ist ein Dungeon Crawler, einer der penetranteren Sorte. Im kompletten Spiel gibt es nur einen Dungeon, den Tartarus, dessen 263 Etagen man erklimmen muss. Dann ist das Spiel nach dem finalen Boss zuende.
Jedoch ist es nicht möglich, den Tartarus in einem Rutsch zu erklimmen. Gelegentlich trifft man auf Barrieren, die das weiterkommen verhindern, aber dazu später mehr.
Der Held und dessen Mitstreiter sind allesamt Schüler, welche die örtliche Schule besuchen müssen. Hausaufgaben bekommt man aber keine auf, keine Bange. =)
Dabei gestaltet sich die Woche montags bis samstags dadurch, moorgens zur Schule zu gehen und am Nachmittag kann man sich mit freunden treffen oder andere Aktionen tun. Wie mutiger, charmanter oder klüger zu werden.
Erklimmt man den Tartarus nicht, macht man also das, was ein gewöhnlicher Jugendlicher tut. Dabei vergeht auch die Zeit, bzw. die Tage. Wie man diese verbringen mag, ist dabei dem Spieler selbst überlassen - die Schulbank zu drücken ist jedoch absolute Pflicht!
Ist dann schließlich im Spiel Vollmond, erscheint ein Bossgegner, den die Truppe besiegen darf und wodurch eine Barriere im Tartaruss ausgeschaltet wird, wodurch man den Turm weiter erklimmen darf. Das erstreckt sich von April 2009 bis Januar 2010.
Zwischendurch werden manchmal Story- und seltener Animesequenzen eingeworfen.
Gäbe es nur dies, wäre Persona 3 ein ziemlich fades RPG.

Was Persona 3 jedoch besonders macht, sind die Freunde, die man treffen kann. Durch das Treffen mit Freunden, Social Links genannt, wird die oft mit Abwesenheit glänzende Story abgerundet, jeder Freund erzählt dabei seine eigene Geschichte. Wie der Mitschüler, der in seine Lehrerin verschossen ist, die dominante Präsidentin des Schülerrats, das Mädchen, deren Eltern sich ständig streiten oder das alte Ehepaar vom Buchladen.
Indem man diese Freundschaften hegt und Pflegt (es gibt 20 an der Zahl, jede Freundschaft kann Rang 10 erreichen und ist somit abgeschlossen) ist es dem Spieler möglich, neue Persona freizuschalten, die er mittels Fusion bekommen kann, weitere Social Links freischalten oder Boni bei der Persona-Fusionierung bekommen.

Persona werden dabei so, wie in den älteren Shin Megami Tensei-Titeln fusioniert. Der Held kann nur Persona bekommen, die auf seinem Level-Niveau sind oder niedriger, jede Persona gehört dabei einer von 20 Arcana an und bringt ihre eigenen stärken und schwächen mit sich.

Das Kampfsystem ist auch interessant. Zuerst, der Held ist der einzige, der seine Persona wechseln kann und vom Spieler gesteuert wird.
Die Mitstreiter haben dabei eine feste Persona und werden von der KI gespielt.
Diese KI handelt, wenn sie frei handeln darf, recht gut, aber teilweise unüberlegt. Wenn eine Figur in Not ist, werden Heilmittel verwendet und es wird stets der Gegner angegriffen, der am meisten Schaden genommen hat.
Schafft man es dabei, seinen Gegner umzuwerfen, durch einen kritischen Treffer oder indem man die Schwachstelle angreift, kann die Figur noch einmal handeln.
Sind alle Feinde von den Füßen gefegt, kann eine All-Out-Attack ausgeführt werden. Die Helden rennen dabei auf die Gegner zu, wirbeln Staub aus und fügen immensen Schaden zu.
Umgekehrt kann auch der Feind die Helden umhauen, aber soweit ich weiß kann er keine All-Out-Attack ausführen.

Das wäre alles, was ich zum spiel zu sagen habe.
Es ist interessant, hat aber jede Menge Leerlauf, wenn man wegen Ferien oder Klausurvorbereitungen keine SLs machen kann.
Die musikalische Untermalung schwankt zwischen Rap und Pop und 'nem Zwischending hin und her (überhaupt nicht mein Geschmack) und die Synchronsprecherwahl ist über jeden Zweifel erhaben, besonders Mitsurus Stimme ist klasse.
Aber, es gibt fast ausschließlich Textboxen, die gelegentlich synchronisiert werden und ein Avatar zeigt den Gesichtsausdruck der Figuren. Dadurch fehlt es mir sehr an Gefühl in den Stimmen.
Ach ja, das Spiel ist komplett auf englisch, aber die Sprachbarriere ist niedrig und sehr leicht verständlich.

Klare Kaufempfehlung von mir, die Story ist gut, die SL klasse und der Schwierigkeitsgrad ist auf noirmal genau richtig.
Wenn das zuviel ist, spielt das Spiel auf leicht.

bleibt zu hoffen, dass auch Persona 3 FES ihren Weg nach Europa findet.
(FES beinhaltet eine Episode, die nach dem Hauptspiel stattfindet und das offene Ende des Hauptspiels abschließt)


Castlevania - Double Pack
Castlevania - Double Pack

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei spaßige Spiele für den Preis von einem, 20. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Castlevania - Double Pack (Videospiel)
Früher hatte ich nichts von Castlevania gehalten, wie gesagt, früher. Ich kannte lediglich Castlevania Adventure für den Ur-GBA, als dieses wenige Wochen oder Monate auf dem Markt war. Kurz und prägnant, ich fand es furchtbar, die Fortsetzung war da etwas besser, aber für meinen Geschmack nach wie vor nichts.
Jahre später hatte ich mich dann doch wieder dafür entschieden, ein Castlevania zu spielen. Nämlich hier vorliegendes Castlevania-Double Pack. Und mal ehrlich, was kann man schon falsch machen, wenn man ein Spiel zum Preis für eines kauft? Nichts, zumindest nicht viel.
Aber zu den enthaltenen Spielen:

Harmony of Dissonance
Als Juste, Simon Belmonts Enkel, von seinem Freund Maxim erfährt, dass ihre gemeinsame Kindheitsfreundin Lydie entführt wurde, brechen beide auf, um besagte Jungfrau in Nöten als galante Ritter zu erretten. Bedauerlicherweise wird sie in Draculas Schloss efangen gehalten, das die Rückkehr seines Meisters erwartet.
Die Steuerung ist sehr einfach, die Umgebung ist überraschenderweise recht hell, die Hitnergründe und Monster schön morbide und der Schwierigkeitsgrad ist schön ausgewogen.
Das Schloss kann frei erforscht werden, ähnlich Metroid, und während Juste die untote Gegnerschar ordentlich mit seiner Kettenpeitsche vermöbelt, steigt er im Level auf, seine HP und MP, sowie maximale Anzahl an mitführbaren Herzen steigt.
Außerdem kann man an vielen Orten einen Händler treffen, der Rüstungen und Heiltränke zum verkauf anbietet.
Wermutstropen: Die Musik liegt zwischen NES- und Game Boy-Niveau und macht dem Titel "Harmony of Dissonance" alle ehre - leider.
Ach ja, dieses Spiel ist übrigens nur auf englisch.

Aria of Sorrow
Soma Cruz, seines Zeichens Austauschstudent in Japan, möchte mit seiner Freundin Mina am nahegelegenen Schrein eine Sonnenfinsternis beobachten. Doch kaum haben beide das Tor zum Schrein durchschritten finden sich beide inmitten der Sonnenfinsternis wieder - und somit in Draculas Schloss, das dort versiegelt wurde und die Rückkehr seines Meisters erwartet (Huh... das kommt mir irgendwie bekannt vor). Vom seltsamen Arikado erhalten beide dann den nützlichen Hinweis, aus dem Schloss zu fliehen, indem Soma den Thron aufsucht und trifft während des Spielverlaufes weiterhin auf Freunde Arikados, die Soma und Mina helfen wollen, sowie Graham Jones, seines Zeichens Anführer eines ominösen Kultes.
Am Spielsystem hat sich nicht viel geändert, die Sprites sind kleine, somit die Räume visuell größer, die Hintergründe sind wieder einmal wunderhübsch und morbide, ähnlich den Gegnern.
Außerdem kann Soma sich mit Schwertern zur Wehr setzen, die er entweder findet oder kauft, bei einem Händler nämlich, den man erstmal retten muss.
Ansonsten, der Held levelt auf, wenn er genug Gegner tötet und hin und wieder absorbiert Soma die Seelen getöteter Feinde, um sich deren Attribute zu eigen zu machen.
Es gibt insgesamt vier Seelenarten. Wurfgeschosse, welche austauschbare Sekundärwaffen gleichkommen, Rüstungsseelen, die Somas Stati verbessern, Seelen die Soma neue Fähigkeiten geben und automatisch aktiviert werden, sowie eine Seelenart, die sich nur schwer beschreiben lässt.
Musikalisch ist das Spiel besser als der Vorgänger, aber irgendwie gefällt mir Harmony of Dissonance dann doch besser.
Außerdem ist AoS auch auf Deutsch genießbar.

Außerdem verfügen beide Titel über einen Sound-Test und Bossrush.

Mein persönlicher Abschlusskommentar, dieses Spiel... äh... diese Spiele haben mich doch recht begeistern können, wodurch ich auf die Idee kam, auch den anderen Castlevanias eine Chance zu geben. Und diese sind bisher doch besser, als die Ur-Gameboy-Teile.
Wer beide Spiele nicht besitzt und Castlevania mag oder sch zumindest dafür interessiert - eine ganz klare Kaufempfehlung.


Mario Kart Wii (inkl. Wii Wheel - Lenkrad)
Mario Kart Wii (inkl. Wii Wheel - Lenkrad)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach Mario Kart 64..., 20. April 2008
... kommt endlich wieder ein MK, das mir sogar wieder richtig gut gefällt.
Aber alleine bei dieser Aussage soll es nicht bleiben.

Was kann man Leuten über Mario Kart berichten, die das Spiel nicht kennen oder gespielt haben?
Nun, es ist ein Rennspiel, in dem man seinen Kontrahenten Bananenschalen, Schildkrötenpanzer, Bomben und anderes böses Zeug vor die Räder wirft, um schneller als alle anderen ins Ziel zu kommen.
Aufgelockert wird das durch Rennstrecken, die, jetzt ehrlich, so sinnlos sind, dass man eigentlich sein Leben aufs Spiel setzt, wenn man von Fallgruben, Lavafützen, Feuer und dergleichen bedroht wird (aber immer heile übersteht).
Kurz gesagt ist es ein Funracer, der besonders bei älteren Teilen immer für Spaß sorgte. Aber etwas genauer.

Waren in älteren MK-Versionen lediglich acht Figuren auswählbar, die aller einer bestimmten Klasse zugehörten und damit in der Klasse völlig identische Werte hatten (Leicht-, Mittel- und Schwergewicht). Heute hat sich nichts daran geändert, außer das Figuren, die als Mittelgewicht durchgehen nun auch lieber schwere Kaliber fahren. Bevor man ein Rennen fährt, gibt es die Möglichkeit, sich die Spielfigur auszuwählen, wählt ihr Kart aus (oder ganz neu: Motorräder, welche sich eigentlich nicht von den Karts unterscheiden) und startet das Rennen. Dabei versucht man als erster ins Ziel zu kommen und behindert seine Gegner durch abstruse Waffen, wie eben genannte Bananenschalen und Co. Insgesamt fahren 12 Fahrer auf der Piste, anstatt der üblichen 8.

Hinzu kommt, das man im Grand Prix-Modus auch noch allerlei Kram freischalten kann, wie neue Spielfiguren, Strecken und Karts/Motorräder. Für Langzeitmotivation ist gesorgt.
Weiterhin gibt es ein Zeitrennen, bei dem man Entwicklerrekorde zu brechen versuchen kann, einen Online-Modus (den ich aufgrund Router-Probleme noch nicht nutzen konnte) und einen klassischen Multiplayer-Modus.
Außerdem gibt es vier Cups a 4 Strecken mit neuen Strecken, sowie vier Retro Cups mit Strecken aus älteren Mario Karts, vom SNES bis DS ist von jedem etwas dabei, auch GBA, GC und N64 natürlich.
Auch die neuen Strecken sind dieses mal sehr schön und vor allem überraschend. Zwar gibt es einige belanglose Strecken, aber oft genug dachte ich nur "Wow", als das Rennen plötzlich Unter Wasser weitergeht oder ein Vulkan plötzlich ausbricht und die Rennstrecke leicht abändert. Problematisch ist leider nur, dass in den vier Motorgrößen (Schwierigkeitsgrad) immer die selben Strecken absolviert werden.
Außerdem hat der Spieler die Wahl, ob er mit der Wiimote (und WiiWheel) spielen möchte, oder klassisch mit dem GC-Controller oder Classic-Controller. Welche Sorte man auch immer nimmt - Batterien werden so oder so gefressen.

Aber die Negativpunkte.
Der Grand Prix ist nur noch alleine Spielbar und somit kann man nicht mehr mit einem Freund versuchen, neues Material freischalten. Es mag zwar möglich sein, in einem Versus-Match alle vier Strecken eines bestimmten cups wählen, aber man muss jeden Cup einzeln wählen, was mir zu umständlich ist. Noch unverständlicher, nach 4 Rennen kommt eine Siegerehrung, welche man nicht weiter umstellen kann. (Wenn doch habe ich dies wohl noch nicht freigeschaltet).
Allgemein wurde der Multiplayer stark abgespeckt, auch die VS-Kämpfe, wie die Ballonkämpfe sind nur noch in Teams (pro Team 6 Leute, in welches Team man kommt scheint der Zufall zu bestimmen) und wird auf Zeitdruck gespielt. Wer seine drei Ballons verliert, scheidet nicht aus, sondern beginnt von neuem, bis die Zeit abgelaufen ist. Spannend? Nein, die älteren waren besser.
Außerdem, wenn man mindestens zu dritt an einer Konsole MK spielt, wird der Bildschirm geviertelt und Sichtverhältnisse werden arg klein. In Mario Party ist sowas normalerweise kein Problem, hier aber schon, wenn man auf etwaigen Gegenverkehr und Fallgruben achten muss.
Ansonsten sind die Retro-Strecken nicht ausbalanciert. Insgesamt gibt es zwei Bowser-Strecken (GBA und N64) und im gesamten Spiel vier Mario-Rennstrecken. Klar, es ist Mario-Kart, aber etwas mehr abwechslung in der Auswahl wäre mir echt lieber gewesen.
Außerdem hätte man aus meiner Sicht auf die DS-Strecken verzichten können, da diese noch "zu neu" sind, um für mich wirklich Retro zu sein.
Auch kann man seine erstellten Miis im Spiel antreffen, allerdings mit stark deformierten Körpern. Sie stechen zu stark aus dem Spiel raus, um ins geschehen zu passen (wobei das eine süße Idee ist).
Außerdem hätten dem Cup zwei oder vier Cups mehr nicht geschadet.

Und ob dies nun Negativ sein soll oder nicht ist jedem selbst überlassen: Das Spiel ist im Vergleich zu Double Dash und DS um einiges leichter.

Unterm Strich hatte ich seit dem N64 nicht mehr so viel Spaß mit Mario Kart, nur trauere ich dem altbekannten Zweispielermodus nach, da ich den richtigen GP gerne mit Mitspielern durchgespielt hätte. Vielleicht beim nächsten mal wieder.
Ich kann das Spiel jedem weiterempfehlen. Bis Smash Bros. Brawl überhaupt nach europa kommt dauert's eh noch.


Metroid Fusion
Metroid Fusion

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knackig schwer und recht fies, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Metroid Fusion (Videospiel)
Eines vorweg, ich hatte mir nie ernsthaft was aus der Metroid-Serie gemacht und zu SNES-Zeiten hatte ich mir Super Metroid auch bloß geliehen, als ernsthaft gespielt.
Metroid Fusion, der offiziell vierte Teil, ist da wohl auch keine Ausnahme für mich.
Nichtsdestotrotz ist die Präsentation des Spieles durchaus gut zu werten. Angefangen mit der Story, denn nachdem Samus die Metroids, quallenartige Lebensformen, die ihren Opfern die Lebensenergie aufsaugen, auf Befehl der Föderation ausgerottet hat, konnte sich auf Zebes, auch SR388 bezeichnet, der mysteriöse X-Virus ungehindert ausbreitet.
Dieser Virus hat die Eigenschaft, die DNA (und Erinnerungen) seines Wirtes zu kopieren, während der Infizierte an besagter Krankheit verendet.
Auch Samus fängt sich besagten Virus ein, kann aber durch ein Serum geheilt werden. Die Freude währt jedoch nur kurz, als auf einer Raumstation besagter X-Virus ausbreitet.
Die Geschichte entwickelt sich dabei in Richtung Science-Fiction-Thriller, in der Samus selbstredend das X vernichten muss.
Die Steuerung ist schnell verinnerlicht und musikalisch wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, was dem Spiel sehr gut bekommt.
Nur eines kann für Nicht-Kenner der Serie bitter aufstoßen: Das Spiel ist sauschwer und ohne die richtige Taktik (oder einer mordsmäßigen Portion Glück und energietanks) werden Bossgegner, insbesondere spätere Vertreter, saumäßig schwer und nahezu unschaffbar wenn man sich zu ungeschickt anstellt.
Als wäre das nicht genug, hat man den sauschweren Boss besiegt verwandelt er sich in einen X-Kern, den man aufbrechen muss. Blöd nur, dass sich der Kern zu helfen weiß und sich wie verrückt wehrt. Es war mir nicht selten passiert, dass ich aufgrund zu wenig Energie von einem Kern besiegt wurde und den kompletten Bosskampf von vorne starten durfte.
Ironisch: Gerade das macht den Reiz des Spieles aus.

Vielleicht sollte ich mal die anderen Titel austesten. ^-^


Castlevania - The Dracula X Chronicles
Castlevania - The Dracula X Chronicles

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Portierung - Remake - Original, alles in einem, 18. Februar 2008
Castlevania: Rondo of Blood rühmt sich dadurch, in der Vergangenheit zwar das beliebteste Castlevania gewesen zu sein, aber nie Japan verlassen zu haben. Dies machte das Spiel zu einer heiß begehrten Rarität unter Fans der Serie. Außerdem war das Intro in fast perfekten Deutsch gesprochen.
Jetzt spendiert und Konami also ein grafisch aufpoliertes Remake des Klassikers, mit kleinen, aber feinen Extras.
So hat sich die Grafik von 2D in 2,5D gewandelt, vergleichbar mit Donkey Kong Country, das Leveldesign hat sich jedoch nicht geändert.
Na gut, das stimmt nicht ganz, die Level sind allesamt identisch zum original aufgebaut, aber hier und da haben sich kleinere Extras versammelt.
So erhält man von den zwei Gefangenen jungen Damen Amulette, die es Richter und Maria gestatten rote Skelette und Kristalle zu zerstören, die vereinzelt im Level verstreut sind. Auch Anettes Gefängnis wurde verlegt, es gibt einen neuen Bossgegner und man kann Musikstücke aus dem Original und Symphonie of the Night sammeln. Davon ab kann man das Original und Symphonie of the Night freischalten. Inklusive eines dritten Sonderminispiels.
Außerdem kann man einen Boss Rush mit drei verschiedenen Modi freischalten und Maria als zusätzlich spielbaren charakter freischalten.

Die Steuerung der beiden Figuren erweist sich dabei als grundverschieden. Richter hat mehr Energie, eine Peitsche und kann Saltis schlagen. Maria hat weniger Energie, kann über den Boden rutschen, vollführt doppelsprünge und verprügelt Draculas Monsterarmee mit totbringenden Tauben.
Mit Richter erweist sich das Spiel zudem sehr, sehr viel schwieriger, während man es mit Maria einfacher hat.
Nichtsdestotrotz ist der Schwierigkeitsgrad hoch, es handelt sich schließlich nur um ein grafisch aufpoliertes Remake.
Außerdem ist das Spiel mit acht Leveln, plus vier Alternativrouten die sich von grundauf unterscheiden etwas kurz geraten. der Boss Rusch und die beiden Bonusspiele, welche nur emuliert sind, machen das ganze nochmal doppelt so reizvoll.

Kurz und knapp, ich selbst bin kein Fan der Reihe, kann das Spiel aber jeden ans Herz legen, der gerne was zu knabber haben möchte.
Der Kauf lohnt sich.


Forbidden Siren
Forbidden Siren
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,55

4.0 von 5 Sternen Sauschwer? Oh ja! Unfair? Das weniger., 12. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Forbidden Siren (Videospiel)
Von Forbidden Siren hatte ich monate- bis jahrelang nur gehört.
Und davon überwiegend nur, dass es schlecht, zu schwer und weniger hübsch aufgemacht sei.
Dass das Spiel wirklich schwer ist, unterschreibe ich so.
An die Präsentation gewöhnt man sich schnell genug und eigentlich ist die Serie ein gut gelungener Hingucker.

Die Story an sich ist schnell erzählt. Kyoya Suda, seines Zeichens Student, hat vom seltsamen Dorf Hanuda, bzw. Dorf XXX gehört und hat nichts besseres vor, als besagten Ort während der Semesterferien zu besuchen.
Spät Abends wird er in den Wäldern schließlich Zeuge eines seltsamen Rituals und nur wenig später ertönt eine Sirene.
Dank dieser Sirene erwachen alle frisch verstorbenen wieder zu Leben und die beriets lebenden Einwohner werden teilweise von der Sirene in ein blutrotes Meer gelockt, in dem sie ertrinken und ihrerseits zu lebenden Toten, Shibitos, werden.
Ehrensache für Kyoya und neun weitere Überlebende zu versuchen aus dem Dorf zu entkommen.

Was dabei auffällt: Die erste Mission ist bereits sauschwer und erst in der ZWEITEN erhält man eine Einführung ins Spielsystem.
Dieses System ist theoretisch leicht erlernt und schnell erklärt:
In jeder Mission gilt es, von Punkt A nach Punkt B zu kommen, nicht selten bekommt man sogar einen (nutzlosen) Begleiter, den man seinerseits mit zum Ziel schleppen muss.
Sollte dabei der gespielte Charakter oder die Begleitung ums Leben kommen ist die Mission gescheitert und man darf sie von Vorne starten.

Weiteres, die Entwickler wollten ein Realitätsnahes Spielerlebnis machen.
Das heißt, die Übersichtskarte zeigt einem nicht die eigene Position an. ABER das ist halb so schlimm. Denn erstens zeigt die Karte immer den Startpunkt an und zweitens gibt es UNZÄHLIGE Orientierungspunkte, die es pro Karte nur einmal gibt.
Lediglich die allerletzen Missionen sind etwas unübersichtlich, aber das sind auch Labyrinthe.
Außerdem halten alle Figuren nur wenig aus. Das heißt, sie kommen schnell ums Leben. Schüsse hält jede Figur gerade mal zwei aus, Schläge vielleicht drei, manchmal vier.
Auch gibt es keine Heilitems, aber das ist nicht schlimm, da die Figuren sich regenerieren und eine Mission seltener mehr als 5 Minuten braucht.
Aufgrund des schwierigkeitsgrades kann man an einer Mission jedoch eine dreiviertel Stunde oder länger festsitzen.
Außerdem hat jede Mission zwei Missionsziele, von denen man glücklicherweise meist nur eines erfüllen muss, meistens jedenfalls.

Rätsel sind auch ein Sonderfall, denn oft sind Rätsel in Tag 2 Missionen nur dann erfüllbar, wenn man ein Schlüsselobjekt aus einer Mission gesammelt hat, die vor wenigen Stunden zuvor stattfand.
Am Anfang des Spiels kann es sogar so weit kommen, dass man in einer Zeitschleife gefangen gehalten wird.
Nach 19 beliebig erfüllten Missionen erhält man jedoch eine Levelauswahl.
Die verbreitete Meinung, man erhielte keinen Hinweis auf die Rätsel ist ebenfalls weit hergeholt.
Hat man einen bestimmten Punkt im Spiel erreicht, werden manche Missionen als "Schlüssel" markiert.
Schlüssel-Missionen erhalten, nachdem sie gestartet wurden, einen Hinweistext mit dem Text, wie "Suchen sie den Fußboden ab" oder "Schließen sie eine verschlossene Tür auf".
Dann heißt es suchen, aber zum Glück nicht für lange.
Manchmal muss man Schlüsselmissionen nicht mal erfüllen, aber das vorankommen kann dadurch erschwert werden.

Außerdem gibt es eine deutsche tonspur, leider ist diese nicht wechselbar.
"Leider" deswegen, weil diese Dialoge überaus amüsant sind und man den Sprechern allerlei Witziges in den Mund schieben kann. Köstlich! Daher auch fünf Sterne Spielspaß.
Übrigens, schlechter als die deutsche Tonspur ist nur die englische (weil Stimmen noch unpassender gewählt wurden, als in der deutschen) und Aussagen dritter Zufolge die japansiche (was ich nicht überprüft habe).
Ich habe mich jedoch sehr schnell mit den deutschen Sprechern angefreundet.

Ach ja, bevor ichs vergesse: Die Feinde sind der Inbegriff der Untoten.
Weder lebendig, noch tot zu kriegen. Es ist zwar möglich, die Feinde temporär außer Gefecht zu setzen, aber nach einiger Zeit stehen sie wieder auf.
Meistens bleiben sie eine Minute bewegungsunfähig, manchmal nur 10 Sekunden.

Unterm strich, ein gewöhnungsbedürftiges Spiel, das nicht allen gefällt.
Ausleihen bei Interesse ja. Andernfalls könnte man dies bereuen.
Ich jedenfalls habe jede Sekunde genossen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2013 5:15 PM MEST


Dark Chronicle
Dark Chronicle
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 39,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuckersüß, aber leider auch monoton, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Dark Chronicle (Videospiel)
Bis noch vor ein paar Monaten hatte ich noch nie von diesem Spiel gehört und konnte mir nichts darunter vorstellen, bis ich es aus zweiter Hand erstanden hatte.
Leider hatte mich das Spiel herzlich wenig überzeugt, obwohl die Geschichte vielversprechend beginnt.
Der junge Maximillian will eigentlich nur den Zirkus besuchen, aber noch ehe er sich versieht wird er vom Zirkusdirektor und seiner Clownsbande gejagt. Der Grund ist der rote Anhänger, den Max erst kürzlich von seinem Vater erhielt.
Diese Geschehnisse werden auch ausgiebig eingeleitet, bis Max die geheimnisvolle Monica, das zweite und letzte Partymitglied, trifft, welche von sich behauptet aus der Zukunft zu stammen.
Ab hier präsentiert sich das Spiel leider von seiner monotonsten Seite.
Die Dungeons sind in einzelne Level unterteilt, welche man nach und nach absolvieren muss, bis man den obligatorischen Bossgegner trifft.
Jedes Level wird, bei jedem neuen betreten, zufällig neu generiert, wodurch Anzahl, platzierung und Inhalt von Schatztruhen, sowie Gegnerstandorte und der Ausgang variieren und ändern.
Ziel ist es im Dungeon, alle Monstrositäten zu besiegen, Schätze zu sammeln und eigentlich nur das Monster zu töten, das im Besitz des Schlüssels zum Ausgang ist.
Besiegt man jedoch sämtliche Monster ist es sogar möglich, kleinere Minispiele zu spielen. Dazu später mehr.

Ab dem zweiten Dungeon kann, bzw muss man auch Geosteine finden. Diese schalten Objete frei, die man bauen kann, sowie doe Vorraussetzungen, die gebaut werden müssen. Zum Beispiel ein 10 Einheiten großer Fluss, vorbestimmte Aneinanderreihung von Baummustern und noch vieles mehr.
Fast jedes Dungeon hat nämlich sein Georama-Gebiet, welches man wieder aufbauen muss, da der selbsternannte Kaiser Griphon diese Georama-Orten vernichtet und negative Auswirkungen auf die Zukunft hat.
Der Wiederaufbau ist stellenweise nötig, um die Geschichte voranzutreiben und Objekte zu sammeln, welche Max' und Monicas Energieleiste und Abwehr erhöhen.
Denn gegen Mitte des Spieles werden die Monster immer stärker und die ausgerüsteten Waffen erscheinen immer schwächer zu werden.
Allerdings hinterlassen Gegner blaue Kristalle, mit denen die Waffen an Erfahrung gewinnen, stärker werden und sich dann sogar aufstufen lassen.
Dadurch kann besonders der Bossgegner zur harten Nuss werden, wenn die Waffen schlecht aufgestuft wurden und die Energie und Abwehr von Max und Monica zu schwach sind.

Die Präsentation des Spieles ist hingegen sehr kindlich, nicht zu verwechseln mit kindisch! Denn kindisch ist das Spiel keinesfalls.
Durch die doch sehr traumhafte Musikuntermalung entwickelt das Spiel seinen ganz eigenen und besonderen Charme, das durch die Cel-Shading-Grafik nochmal zusätzlich unterstrichen wird.
Im Grunde genommen ähnelt das Spiel von der Grafikdarstellung sehr an Tales of Symphonia, bloß mit hübscherer Weltkarte.
Die Dungeons hingegen, tja, wir haben eine Kanalisation, einen Wald, einen Canyon, eine Höhle, 'nen Berg und zu guter letzt ein Schloss.
Klingt wenig, aber mit fortschreitender Handlung werden die Dungeons immer größer. Das Schloss zum Beispiel ist geradezu gigantisch, im Gegensatz zur Kanalisation am Anfang des Spieles!
Trotzdem ist das ein übler Kritikpunkt, denn hat man ein Dungeon betreten weiß man, wie der komplette Rest aussieht. Pro Dungeon wandern wir durch die gleichen Räume und Gänge, bloß neu angeordnet. Hin und wieder gibt es, pro Dungeon, noch einen einzigen Storyraum, bevor das Dungeon endet.Dadurch erscheint Dark Chronicles als Dungeon Crawler in Reinform, inklusive Aufbausimulation.

Wie schon erwähnt, in den einzelnen Leveln kann man auch Minispiele machen. Das wäre zum einen Fischen, zum anderen Spheda, eine Art golf.
Während man die Fische, die man fängt, in Aquarien großziehen, braten und essen oder aber bloß zur Rekorderzielung fangen möchte ist jedem selbst überlassen. Allerdings hielt ich mich wenig damit auf, wel es für mich nicht von Interesse war.
Des weiteren Spheda, dieses Minispiel hat mir einen Großteil der Freude am Spiel genommen, es ist frustrierend. Man hat eine begrenzte Schusszahl, um den Ball ins Ziel zu manövrieren. Leider hat jedes Dungeon unmengen an Fallen und der Ball verfärbt sich mit jedem Aufschlag. Das Ziel hingegen wird immer rot oder blau markiert.
Hat man ein rotes Ziel, muss ein blauer Ball hineingeschossen werden uhnd umgekehrt. Dadurch erhält man einen Preis.
Um im Dungeon jedoch Spheda zu spielen oder gar fischen zu können müssen erstmal alle Feinde auf der ebene besiegt werden.
In Städten und Georamen hingegen nicht.

Unterm Strich bleibt für mich ein monotones Spiel, mit einer zuckersüßen und wunderhübschen Präsentation. Denn immer nur Monster verprügeln und die Georamen vorgegeben zu erbauen ist mir gelinde gesagt zu einseitig und schnell langweilig.
Daher hatte ich mich, nach dem Durchspielen, nicht mehr ans optionale Dungeon gewagt.
Dennoch gehe ich davon aus, dass das Spiel vielen gefallen könnte.


Shin Megami Tensei: Devil Summoner - Raido Kuzunoha vs. The Soulless Army
Shin Megami Tensei: Devil Summoner - Raido Kuzunoha vs. The Soulless Army
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 30,10

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht gerade das Gelbe vom Ei, 27. Januar 2008
Nachdem ich von Lucifer's Call geradezu begeistert war, wollte ich auch ein weiteres Spiel aus der Shin Megami Tensei-Reihe ausprobieren.
Leider war das Spielerlebnis hier recht enttäuschend. Aber von Vorne.

Wir befinden uns in Japan, 20er Jahre. Raidou Kuzunoha (Marke stummer Held) arbeitet als Gehilfe in einer Detektei und kann, im Gegensatz zu anderen Menschen, Dämonen sehen, einfangen und beschwören.
Erinnert an Pokémon? Na ja, etwas. Aber weiter mit der Grundhandlung.
Eines Tages bittet ein junges Mädchen, Kaya Daidouji um ein Treffen mit den Detektiven und hat eine doch sehr ungewöhnliche bitte: Sie möchte noch vor ihren sechzehnten Geburtstag getötet werden.
Bevor die junge Dame jedoch erklären kann, weshalb sie diese Bitte hat wird sie von Soldaten in roten Umhängen entführt und darf erstmal gerettet werden.

Soweit zur Geschichte, auch in der Spielmechanik kommt Devil Summoner etwas ungewöhnlich daher. Wie die anderen MegaTen-Teile ist auch dieser Teil eher ein dungeon Crawler mit wenig Storysequenzen.
Und Kämpfe gibt es mehr als bloß genug.
Anders als in LC sind diese mehr actionorientiert. Zwar gibt es noch immer Zufallsbegegnungen, aber finden die Kämpfe in einer Art Arena statt.
Während Raidou mit Schwert und Pistole angreift erhält er dabei in Kämpfen immer unterstützung von maximal einen Dämon. Diesen kann man während des Kampfes immer auswechseln, falls man den falschen mit sich führt.
Dämonen verfügen ihrerseits über zwei Zauber, einen physischen Angriff und können sich, wie der Held, verteidigen.
Dafür, dass die Kämpfe so zahlreich vorhanden sind, sind diese auch sehr anspruchslos.
Im Grund egenommen reicht's aus, wenn man die Gegner mit den Schwert verprügelt und der Dämon mittels Dia heilt. Bei Bossgegnern sollte man jedoch nach Heilitems und einem Dämon mit Resistenz greifen.
Sollte Raidou im Kampf fallen heißt es Game Over und man darf beim letzten Speicherpunkt neu beginnen.

Was Dämonen anbelangt, wie in LC ist es möglich, diese zu rekrutieren und zu fusionieren. Allerdings sind diese in DS weitaus weniger vorhanden und in noch weniger Klassen.
Musikalisch ist das Spiel leider auch recht belanglos, mir ist keines angenehm in Erinnerung geblieben, sind aber auch nicht notgedrungen störend. Eher langweilig und nichtssagend.
Auch wurde Konversationen weder synchronisiert, noch ins deutsche Übersetzt.
Sprich, das Spiel ist englisch und in Filmsequenzen darf man sich Dialogboxen schnell durchlesen, bevor diese automatisch wegspringen.
Filmsequenzen gibt es jedoch weniger und schön sind diese drt nicht gerade animiert. Ich musste immer unweigerlich an mit Lack bemalte Knetfiguren denken.

Unterm Strich ist das Spiel aktzeptabel. Weder gut, noch schlecht und die Spielzeit von 20 bis 30 Stunden spricht auch für sich.
Zum reinschnuppern rate ich jedoch zu den anderen Teilen.


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