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Rezensionen verfasst von
Briah (Österreich)

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Pins and needles
Pins and needles
Preis: EUR 19,17

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht einfach gute Laune...., 29. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Pins and needles (Audio CD)
Im Gothic Bereich und angeschlossenen Bereichen (Gothic Metal etc) gibt es viele 08/15 Formationen, die man beliebig austauschen kann. Dazu gehören TBM nicht - sei es der Look, die Videos / Artwork aber vor allem über die Musik und Live Performance. Die Songs sind ein Melange von wavigen 80iger-Teenie-Pop-Hymnen, schrill vermischt mit EBM Einflüssen und getragen von soliden Metalriffs - und einer guten Portion Augenzwinkern. TBM sind im Goth Bereich ein leuchtender, neonfarbener Stern am tristen Nachthimmel. Das ist stimmig, macht jede Menge Spaß und hat einfach was, vor allem Live.

Das Vorgänger-Album "Walking with strangers" war ein "Jahrhunderwurf" und hat den Standard entsprechend weit nach oben gesetzt. "Pins and Needles" führt das TBM Konzept weiter, ist etwas poppiger geraten - erreicht deswegen für mich das Vorgänger Album nicht ganz, ist aber immer noch ein gut gelungenes Album geworden, das Spaß macht. TBM erschüttern mit dieser Veröffentlichung sicher nicht das musikalische Raum-Zeit-Kontinuum - man kann auch mal seinem Stil treu bleiben und einfach nur gute Musik abliefern.


The Great Silence
The Great Silence

4.0 von 5 Sternen Kann man machen, muss man aber nicht, 31. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Great Silence (Audio CD)
Elusive aus Norwegen stehen für soliden Goth Rock - nicht weniger, aber auch nicht mehr. Die Nähe zu Fields of the Nephilim, den Sisters of Mercy und The Mission sieht und hört man. Elusive hatten zuvor in den frühen 90iger Jahren auch unter dem Namen "The Morendoes" einige Club Hits (z.B. "Shadowdance"). Fans dieses Genres werden mit Elusive daher gut bedient sein.

Die Musik ist gefällig, gut eingespielt, der Gesang ist für das Genre sehr gut. Insgesamt solider Goth Rock im Mid-Tempo Bereich. Richtige Ausfälle findet man nicht. Überraschende Momente findet man allerdings auch nicht. Der Drum Computers müsste nicht unbedingt sein, das klingt mir zu klinisch und auch zu lasch - ein "echter" Drummer würde da besser funktionieren.

Die Band hat sich 2009 nach 3 Alben und etwa 7 Jahren aufgelöst - der ganz große Erfolg hat sich leider nie eingestellt. Trauriger Höhepunkt ist sicherlich der überraschende Tod von Sänger Jan Barkved im Frühjahr 2010. Da erscheint der letzte, ruhige Song "Passage" auf diesem Album umso trauriger.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2011 3:26 PM CET


The Road Less Travelled
The Road Less Travelled
Preis: EUR 19,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial..., 31. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Road Less Travelled (Audio CD)
Ich bin per Zufall über YouTube auf diese Band gestoßen und war von den Live Mitschnitten ziemlich beeindruckt. The Road Less Traveled habe ich mir dann einfach aus einem Bauchgefühl heraus bestellt und kann nur sagen - GENIAL!

Es gibt nur ganz wenige Alben, die es schaffen, mich von der ersten Minute an zu fesseln. "The Road Less Traveled" gehört dazu. Sehr stimmiges Intro, mit "Driven" und "Human Condition" zwei tolle Opener - der Gesang von Ida Haukland haut einen dabei sowas von weg. Das Album hat keine Schwächen, wirkt wie aus einem Guß.

Perfekter Power/Progressive-Metal - Crimson Glory wurde als einer der Einflüsse erwähnt, das hört man hier und da auch durch. Gute Härte, sehr gute Melodien, mit viel Spaß eingespielt - Triosphere schaffen es, zeitgerechten und modernen Powermetal abzuliefern - dafür danke!


The Prophecy
The Prophecy
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 23,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut genial...das beste Album von Nosferatu, 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Prophecy (Audio CD)
Für mich ist "Prophecy" das Meisterwerk der UK Goth Rocker NOSFERATU. Im Gegensatz zu vielen anderen Veröffentlichungen von Nosferatu sind die Songs nicht nur eine Aneinanderreihung verschiedener guter Songs - die Auswahl und Reihenfolge der Songs funktioniert, das Album lebt von einer durchgängigen Atmosphäre.

Stilistisch stellt sich "Prophecy" als klassischer 80iger/90iger Goth Rock mit einigen ruhigeren Elementen aus dem Progressive Metal der 80iger Jahre a la Crimson Glory und Fates Warning dar. Das funktioniert erstaunlich gut und passt. Besonders deutlich wird dies bei "Time of Legends" - ein wunderschöner, ruhiger epischer Song, absoluter Anspieltipp und auch heute noch einer meiner "All Time Faves Ever". Weitere Anspieltipps sind die schnelleren "Keepers Call", "Grave Desires", "Soul Trader" und zum auslaufen das ruhigere "Enchanted Tower".

"Prophecy" ist eines der wenigen Alben, die mir schaffen, mich in wenigen Minuten in eine andere Welt abdriften zu lassen.


Rise
Rise

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Compliation älterer Titel - wie Legend..., 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Rise (Audio CD)
...diese CD ist wie "LEGEND" eine Compilation verschiedener älterer Aufnahmen, EPs, Demos der UK Goth Rocker NOSFERATU aus den frühen 90iger Jahren.

Letztlich gilt das gleich wie bei "LEGEND" - gute Songs, die Qualität der Produktion ist leider nicht allzu gut, daher gibt es nur 4 Sterne. CDs wird man wahrscheinlich nur noch gebraucht bekommen - daher sollte man sich den Kauf der mp3 Versionen überlegen - Absolutes Highlight ist für mich der Song "Alone", bei dem ich auch heute noch beim Hören ewas abdrifte - der sollte in keiner gut sortierten Musik Kollektion fehlen.


Legend [Gold Disc]
Legend [Gold Disc]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feine Sache...der Sound ist leider nicht das beste.., 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Legend [Gold Disc] (Audio CD)
Ach...waren das Zeiten....weisses Rüschenhemd und schwarzer "Mozart-Mantel", enge Leder- oder Samthosen...muss ich heute nicht mehr tragen, aber Ende der 80iger / Anfang der 90iger konnte das schon was.

"Legend" ist eine Kollektion diverser älterer und sonst nur schwer erhältlicher Titel bzw. Mix Versionen der UK Goth Rocker NOSFERATU die modisch genau so daherkamen und auch heute noch gerne so aufteten - mit hoch tupierten Haaren und der (streng genommen nicht ganz zum restlichen Outfit passenden) obligaten schwarzen Sonnenbrille. Die Songs an sich machen wirklich Spaß und waren vor allem in den englischen Szene Clubs der frühen 90iger "Floor Filler".

Nosferatu bieten Goth Rock mit einigen 80iger Progressive Rock/Metal Elementen unterlegt (insbesondere durch den Keyboard Einsatz) - und das funktioniert erstaunlich gut. Hervorzuheben sind hier drei - auch recht tanzbare - Songs, die bei mir auch heute noch in diversen Playlists auftauchen - "Abominations", "Siren" und "Inside the devil". Aber auch alle anderen Songs funktionieren gut.

Manko ist die zum Teil nicht allzu gute Produktion - viel Geld und Zeit fürs Studio hatte man nicht zur Verfügung und letztlich sind die Aufnahmen alle aus den frühen 90igern. Das merkt man dann auch. Daher gibts hierfür einen Stern Abzug.


Satellite People
Satellite People

3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht großartig..., 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Satellite People (Audio CD)
Insgesamt ist "Satellite People" ein durchaus gutes Album - hier stellt der Schwedische Zweier poppig-melancholische Gitarren in den Vordergrund, unterlegt mit den zuvor dominierenden elektronischen Elementen. Schließlich landen sie hier irgendwo zwischen etwas nachdenklicheren und poppigeren Versionen von The Verve, ein bisschen alte Coldplay schön durchgemixt mit 80iger Wave.

Das funktioniert bei den schnelleren Nummern über weite Strecken ganz gut, daher Anspieltipp: der Opener "Crash and Burn", "Glide", Before Daylight Kills Us".

Die langsameren Nummern sind dann doch langatmig, mir auch ein bisschen zu aufgesetzt und daher doch eher 3 statt 4 Sternen.


Seventh Son of a Seventh Son
Seventh Son of a Seventh Son
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Symbiose aus Metal und Progressive, 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Für mich persönlich ist es die beste Maiden Scheibe.

Das liegt einerseits sicher daran, das ich sie mir als 13jähriger im Sommer 88 als eine meiner ersten ernsthaften Metal-LPs gekauft habe und mich Artwork, die Musik als auch die Texte sofort in seinen Bann verschlagen haben.

Aber andererseits - und viel wichtiger - treffen bei "7th son" Metal und Progressive Elemente absolut perfekt zusammen. Was mit "Powerslave" langsam begonnen hat und mit "Somewhere in Time" forgesetzt wurde findet hier seinen perfekten Abschluss.

Iron Maiden waren mit "7th son" am Höhepunkt ihrer Kreativität und auch des kommerziellen Erfolges. Die Songs sind abwechslungsreich arrangiert, vielschichtig, mit durchdachten Soli, die nie aufdringlich dahingedüdelt werden - da ist kein einziger Lückenfüller dabei. Von "Moonchild" über "Infinite Dreams", "The Evil That Man Do", dem atemberaubenden Titelsong bis hin zu "Only The Good Die Young" - ein Hammer jagt den Nächsten. Macht mir auch heute noch Spaß.

Mit "Can I Play With Madness" findet sich auch die kommerziell erfolgreichste Single auf dem Album wieder. Sicherlich auch das "seichteste" Lied der Truppe, aber ich denke da wurde auch ein bisschen mit Augenzwinkern gewerkt und man hat sich mal nicht so furchtbar ernst genommen - und so bringt auch mich das Video dazu immer wieder zum Schmunzeln.

Passt von vorne bis hinten und bekommt 5 Sterne von mir!


Forbidden Pleasure
Forbidden Pleasure
Preis: EUR 13,99

4.0 von 5 Sternen Gut, nicht mehr und auch nicht weniger..., 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Forbidden Pleasure (Audio CD)
Saints of Eden ist eine weitere Bands, die sich mit ehemaligen Nefilim/Fields of the Nephilim Musikern schmücken darf, in diesem Fall Cian Houchin.

Auf MySpace wurde es als Industrial/Electro/Metal Mix verkauft - darunter kann man viel verstehen.

Die ersten zwei Titel "Timesphere" und "Rip Fire Hold" kommen hart und schnell und könnten ganz gut rund um die Aufnahmen von Nefilims "Penetration" entstanden sein.
"Game Over" kannte ich schon aus SOE MySpace Seite und ist der Hauptgrund warum ich mir die CD auch zugelegt habe - eine gute Mischung aus clubfähiger Hymne und dennoch solider Härte, das Lied hat jedenfalls was - der Übergang von "Rip Fire Hold" auf "Game Over" passt mE nicht ganz, da passt die Songabfolge nicht - aber das Lied an sich ist eine feine Sache.
"I'm outside" ist dann tatsächlich der angekündigte Industrial/Electro/Metal Mix, agressiv und gut - ähnliches gilt für "Price Ya Gotta Pay", das auch in Clubs gut kommen könnte.
"One" ist etwas langsamer, leicht melancholisch - ist ganz gut, gefällt - aber nicht mehr
"Lost so incompletely" - ebenfalls etwas langsamer Herzschmerz mit einigen guten Ideen, gefällt mir schon besser, hat was
Die anderen Lieder sind ganz ok, ohne mich richtig umzuhauen.
Habe hier zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, es überwiegen aber die guten Momente, vor allem mit "Game Over", "I'm outside" und "Price Ya Gotta Pay" - daher hab ich mich letztlich zur Vergabe von 4 Sternen entschlossen. Gut, aber kein Meisterwerk.


The Looking Glass
The Looking Glass
Preis: EUR 16,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fein!, 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Looking Glass (Audio CD)
Ich habe einige Monate mit dem Kauf von "The Looking Glass" gezögert - "Live" DVD mit Liedern aus "Smoke & Mirrors" sowie einige Coverversionen - naja, man muss ja nicht alles haben.

Letztlich konnte ich mich diesem Album dann doch nicht entziehen - habe mir gestern die DVD erstmals angesehen und bin sehr, sehr zufrieden. Alleine die Idee, quasi "Live" - es wurde in einem Studio ohne Publikum gedreht - fand ich schon recht ausgefallen. Es hat so ein bisschen das Ambiente eines Privat-Konzerts zu Hause im Wohnzimmer. Das hat schon was, wenn sich Tony Pettit & Co "zu Hause" wegjammen. Die Lieder kommen live sehr gut rüber, zum Teil besser als auf der regulären CD (weil ein bisschen rougher), erzeugen auch hier Gänsehautfeeling - sehr gelungen.

Das Ganze erinnert etwas an die legendären BBC - John Peel Sessions, die ja auch immer live im Studio eingespielt wurden (--> Anspieltipps hier: Fields of the Nephilim @ BBC oder Clan of Xymox @ BBC) - nur kann man hier halt zusäztlich seinen Helden auch auf die Finger schauen.

Auch die Coverversionen sind alle sehr gut - besonders Bjorks "Play Dead" gefällt, dieses Cover ist auch auf der Live DVD zu hören.


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