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Rezensionen verfasst von
Ritchie

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God of War: Ascension - [PlayStation 3]
God of War: Ascension - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Laservideo24-Preise inkl. Mwst
Preis: EUR 15,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wird dem großen Namen GOW nicht gerecht, 11. August 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe alle GOW-Spiele gespielt und das sehr gerne. Die Mischung aus coolem Antiheld, mächtigem und flexiblem Kampfsystem, spaßigen Rätseln, guter Story und grafischer Pracht hat mich immer wieder gefesselt. Vor der Veröffentlichung von GOW:Ascension war ich noch voller Vorfreude, nachdem der 3. Teil bis dahin alles in den Schatten gestellt hat und zu Recht absolute Höchstwertungen abgeräumt hat - Mann, was für ein Hammerspiel! Die ersten Reviews von GOW:Ascension haben mich dann aber doch ernüchtert und ich beschloss, mir das Spiel erst zu kaufen, wenn es für ca. 30 EUR zu haben ist. Nachdem es jetzt soweit war und ich es durchgespielt habe, möchte ich meine Bewertung dazu veröffentlichen. Und um es vorweg zu nehmen, sie fällt nicht übermäßig positiv aus - leider.

Anmerkung: Ich habe die komplett ungepatchte Version gespielt, also alles wie am Releasetag

Was mir gut gefallen hat:

+ Die Grafik ist wieder auf einem sehr guten Niveau. Sie kommt mir ein bisschen schlechter vor als in Teil 3, aber wirklich minimal. Schöne Texturen und immer flüssige Darstellung!
+ Tolle Kulissen und abwechslungsreiche Landschaften, die auch mit viel Liebe zum Detail erstellt wurden. Gerade die gigantische Statue von Apollo ist schon sehr geil gemacht!
+ Es gibt wieder einige Rätsel und ich finde, die sind insg. sehr gut geworden. Ja, sogar größtenteils besser als im Vorgänger! Es sind jetzt keine Kopfnüsse, bei denen man ewig nachdenken muss, aber manchmal muss man schon ein wenig experimentieren. Durch den Einsatz des Uroborus-Amuletts (man kann damit Dinge zerfallen lassen und wieder zusammensetzen) und des Eidsteins (erschafft eine temporäre Kopie von Kratos, die z.B. als "Beschwerer" eines Schalters dient) sind die Rätsel recht abwechslungsreich :)
+ Der Sound ist gut wie eh und je

Was mir nicht gut gefallen hat:

- Die neue Mechanik zum Kontern ist fürchterlich. Man muss jetzt L1 halten und _danach_ X drücken, um einen Konter auszuführen. In den vorherigen GOW-Spielen musste man nur kurz vor der gegnerischen Attacke L1 drücken, um einen Konter durchzuführen. Dadurch, dass man jetzt L1 + X drücken muss, ist dieses Mittel praktisch nutzlos, weil man es nicht fließend einsetzen kann, z.B. nachdem man gerade die zweite Attacke einer 3-teiligen Kombo durchgeführt hat. Zudem funktioniert es auch nicht, wenn der Gegner eine Komboattacke ausführt und man selber seinen zweiten Angriff kontern will. Entweder man kontert den ersten oder gar keinen. Suuuuuper. Ich habe immer sehr viel mit Kontern gearbeitet, weil man dadurch sehr offensiv und flüssig kämpfen konnte. Aber jetzt kann man das vergessen. Will man kontern, muss man mit aktivem Block rumstehen und warten, bis ein Gegner angreift, damit man dann X drücken kann. Wtf, really?! Ich denke, diese neue Kontermechanik wurde wegen dem MP-Modus eingeführt, damit man dort nicht so leicht blocken kann. Aber dann hätte man diese Neuerung auch nur im MP einführen sollen und nicht den SP so versauen müssen.

- Das Rage-Meter wurde auch verändert.. und zwar sehr zum Schlechten. Durch erfolgreiche Kombos und selber nicht von Gegnern getroffen werden, füllt sich die Rage-Leiste. Und der Witz ist, dass man erst bei gefüllter Rage-Leiste auf die starken Kombos (Dreimal Dreieck, z.B.) zugreifen kann. Wie lächerlich ist das denn bitte?! Weil man extrem schnell ein paar Treffer fängt und die Rage-Leiste wieder leer ist, ist das sehr nervig. Nach einer gewissen Zeit leert sie sich eh automatisch, das heißt am Anfang eines Kampfes ist man immer nur im Sparmodus unterwegs. Erst ziemlich spät im Spiel hat man dann eine zweiteilige Rage-Leiste, wo man immerhin einen gewissen Puffer hat. Trotzdem, das macht insgesamt nicht wirklich Spaß.

- Die Kameraführung ist in diesem Teil ungewöhnlich schlecht. Oftmals hat man keine Übersicht über den Kampf, weil man a) zu nah dran ist oder b) viel zu weit weg. In ein paar Kämpfen zoomt die Kamera doch tatsächlich in die Totale, um einen 2-Pixel großen Kratos vor der gewaltigen Kulisse darzustellen. Ist ja toll, aber doch nicht während eines Kampfes?! Da bleibt einem nur übrig, blockend zu warten, bis die Kamera wieder näher dran ist oO

- Die Kämpfe sind durch verschiedene Gründe sehr unübersichtlich. Zum Einen kämpft man sehr oft gegen große Gegnerschwärme und man verliert leicht den Überblick, wo Kratos gerade ist. Zum Anderen sind die Kämpfe nur so mit grafischen Effekten vollgekleistert, so dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Die ungünstigen Kameraeinstellungen tragen dann ihren Part dazu bei.

- Leider gibt es dieses mal auch keine verschiedenen Waffen mehr wie die Nemeiischen Löwen (Panzerhandschuhe) in Teil 3. Man kann zwar Waffen von Gegner aufsammeln und das ist auch ganz spaßig, aber richtige Waffen zum Hochleveln fehlen leider :/ Stattdessen gibt es jetzt 4 verschiedene "Kräfte" für die Chaosklingen.. Feuer, Eis, Blitz und Seelen. Kenner der Serie wissen bereits, dahinter stecken die verschiedenen Magieangriffe. Aber im Endeffekt ist es ziemlich egal, mit welcher "Kraft" man spielt. Die Unterschiede sind winzig und ich bin einfach bei Feuer geblieben, weil es optisch am Besten aussah ;)
Zusätzlich wurde an der Stelle ganz massiv Potential verschenkt, denn man erhält je nach Kraft bei erfolgreichen Kills grüne/blaue/rote/goldene Orbs. Aber das ist so minimal und selten, dass man damit nicht im Kampf sagen kann: "Okay, ich habe gerade etwas wenig Gesundheit, ich wechsle auf Kraft XYZ, damit ich grüne Orbs bekomme". Das hat man in Castlevania: Lords Of Shadows viel viel besser hinbekommen.

- Die Story ist ziemlich lahm, wobei sie vom Material genug hergäbe: Ein Prequel das zeigt, wieso Kratos in God Of War 1 gegen Ares zu Felde zieht. Aber man weiß hier die meiste Zeit eigentlich nicht mal, wieso man dies und jenes macht.. man tut's halt einfach. Hier wurde sehr viel Potential verschenkt, denn ich denke wirklich, dass die Story viel Potential gehabt hätte, wenn man sie besser erzählt hätte.

- Mit dem Multiplayer-Modus werde ich nicht warm, aber ich verstehe auch nicht, warum jedes gute SP-Spiel jetzt einen MP-Modus braucht. Okay, ich weiß es schon, denn ein MP-Modus hält die Leute davon ab, das Spiel zu verkaufen und sie spielen es länger. Bei GOW:Ascension glaube ich aber nicht, dass dieser Plan aufgeht. Im MP sind die Kämpfe NOCH unübersichtlicher und ziemlich chaotisch.. button-mashing halt. Ich persönlich hätte jedoch lieber ein richtig gutes SP-Spiel gehabt anstatt ein mäßiges SP-Spiel mit drangetackertem MP :/

Was mir auch noch aufgefallen ist, ist dass der Schwierigkeitsgrad "Normal" bei diesem Spiel doch recht einfach ist. Die älteren Teile, besonders Teil 1 und 2, waren auf Normal deutlich knackiger. Viele andere User schreiben auch, dass die "Prüfung des Archimedes" so schwer gewesen wäre, aber ich hab sie im zweiten Anlauf gepackt.. und das ohne üüübermäßig großen Stress (sowohl auf Normal als auch auf Schwer). Dabei habe ich die ungepatchte Version gespielt. Aber okay, was soll's, vielleicht hatte ich einfach Glück.

Es ist schade, aber mit diesem Spiel ist den Santa Monica-Studios kein großer Wurf gelungen. Ich hoffe, im nächsten Teil wird es wieder besser (also so wie früher ;)).
Als GOW-Fan kann man das Spiel trotzdem spielen und man hat seinen Spaß. Aber von der Qualität her reicht es bei Weitem nicht an die früheren Teile ran.


HTC Windows Phone 8X Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Super LCD Touchscreen, 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor, 1 GB RAM, 8 Megapixel Kamera, 16 GB interner Speicher, NFC-fähig, Windows Phone 8 OS) blau
HTC Windows Phone 8X Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Super LCD Touchscreen, 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor, 1 GB RAM, 8 Megapixel Kamera, 16 GB interner Speicher, NFC-fähig, Windows Phone 8 OS) blau

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Smartphone, 4. Februar 2013
Hallo Amazon-User,

ich habe das HTC 8x nun seit einiger Zeit und möchte meine Eindrücke teilen. Das 8x ist mein erstes Smartphone, bisher hatte ich ein ziemlich altes, normales Handy (W200i), welch seinen Dienst treu verrichtet hat und auch durch diverse Unfälle wie "Herunterfallen" nicht zu beeindrucken war. Ich werde es daher auch weiterhin mit einer anderen SIM zum Mountainbiking mitnehmen :)

Na ja, langsam war es aber an der Zeit, mir was neues zu besorgen und nach langer und reiflicher Überlegung stand für mich die Entscheidung zwischen HTC One X+ und HTC 8x zur Debatte. Da mich WP8 aber mehr gereizt hat, habe ich zum 8x gegriffen - wohlwissentlich, dass das One X+ ebenso ein super Smartphone gewesen wäre.

Es gibt schon einige detaillierte Rezensionen und zudem findet man die technischen Daten bzgl. CPU, Kamera usw. auch überall.. daher werde ich mich einfach auf eine Pro-Contra Liste beschränken :)

Pro:
+ Stylisches Design
+ Hohe Verarbeitungsqualität
+ Unibody-Gehäuse mit Soft-touch, liegt toll in der hand
+ Kamera macht gute Fotos
+ WP8 macht mir so viel Spaß! Es läuft extrem flüssig, ist sehr stabil und intuitiv. Zudem gefällt es mir optisch sehr gut
+ Alles geht sehr gut von der Hand, egal ob surfen, Barcode scannen, Spracherkennung benutzen oder SMS/Mail schreiben
+ Gute Sprachqualität
+ Schnelle Dual-Core CPU, die zudem nicht so heiß wird wie die aktuellen Quad-Cores (und auch nicht so viel Strom zieht)
+ Akku reicht mir 2 Tage (nein, ich bin keiner, der alle 10 min sein Smartphone rauszieht, sondern ich schau ein paar mal am Tag nach SMS/Mail und bisschen Infos im Inet)

Neutral:
o 16 GB interner Speicher (effektiv ~ 11 GB) nicht erweiterbar (für mich egal, da mir der interne Speicher + 7 GB SkyDrive mehr wie gut reichen)

Contra:
- Druckpunkt des Power-Schalters ist nicht sooo toll, aber noch akzeptabel
- Gehäuse ist für ein 4,3" Display etwas groß geraten (v.a. in der Höhe)
- Im App-Store fehlen noch ein paar große Namen, wobei ich sie persönlich nicht vermisse und das nur gesagt haben will

Für mich persönlich ist die "App-Store-Problematik" aber kein echtes Problem, ich habe bisher alles gefunden, was ich benötigt habe. Inzwischen gibt es z.B. Spotify wieder für WP8 und auch MS hat seinen PDF Viewer aktualisiert, womit er dem Acrobat Reader nicht mehr groß nachsteht (letzterer kommt bald, genauso wie der VLC-Player).
Es wäre natürlich schön, wenn der Windows App Store an Bedeutung gewinnt und mit iOS/Android gleichziehen kann. Mit dem Kauf des 8x habe ich meinen Teil zur Unterstützung beigetragen :D Ich bin auch überzeugt, dass sich in dem Bereich noch einiges tun wird, schlicht weil Windows 8-Apps mit wenig Aufwand auf WP8 portiert werden können und Windows 8 immer mehr an Verbreitung gewinnt.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät und vergebe, trotz der erwähnten Schwächen, die volle Punktzahl, da das Gesamtpaket für mich einfach stimmt :)
Es ist ein tolles Smartphone und WP8 passt super dazu :)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2013 3:33 PM CET


Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
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Preis: EUR 25,90

257 von 287 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 13. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Nachdem ich AC:3 jetzt durchgespielt und auch einige der Nebenmissionen gemacht habe, möchte ich mein Fazit ziehen und hoffe, es hilft jemandem bei der Kaufentscheidung.
Vorweg: Es ist ein gutes Spiel, aber es ist meiner Meinung nach der bisher schwächste Teil der Serie.
Im Folgenden werde ich erläutern, wie ich zu dieser Meinung komme.

Kommen wir zuerst zu den positiven Aspekten:

* Tolle Grafik. Die Grafikqualität hat sich nochmals gesteigert, auch wenn man inzwischen merkt, dass die Engine auf den Konsolen am Limit ist. Die Animationen sind noch einen Tick besser (auch variantenreicher, z.B. beim Springen über einen Zaun). Man ist hier nicht auf einem Uncharted oder Killzone-Niveau, aber nicht übermäßig weit weg.

* Deckungsmechanik. Endlich an Wände anlehnen und um Ecken spicken! Mir war es schon immer ein Rätsel, wieso es das nicht schon seit AC:1 gibt.

* Artwork. Das Artwork ist wie immer sehr gut und spiegelt die historischen Gegebenheiten schön wieder. Egal ob Gebäude, Schiffe oder Kleidung.. man fühlt sich wie im Amerika des späten 18. Jahrhunderts. In der englischen Sprachausgabe kommen auch diverse Akzente sehr gut durch. In der deutschen Lokalisierung ist das nicht immer gleich gut gelungen, aber zumindest den französischen Akzent hat man gut abgebildet.

* Gute Story. Die Story ist ordentlich und hat im Gegensatz zu Revelations auch wieder einen richtigen Bösewicht, gegen den man gerne ins Feld zieht. Ich finde den Konflikt zwar nicht so spannend wie noch in AC:2 oder gar Brotherhood, aber es ist motivierend genug.

* Sehr flüssiges Klettern. Man bewegt sich neuerdings herrlich geschmeidig durch die Bäume, springt von Ast zu Ast und erklimmt so auch die höchsten Baumwipfel. Super!

* Optionale Missionsziele. Die optionalen Missionsziele in AC:3 sind abwechslungsreich und erhöhen den Wiederspielwert von Missionen. Meistens sind sie relativ leicht zu erfüllen, aber manche etwas knackigeren Herausforderungen sind auch dabei.

* Neue Waffen: Neben den bekannten Klingen gibt es jetzt auch ein (imo zu starkes) Tomahawk sowie Pfeil + Bogen (leise und tödlich!) und besonders cool: Ein Messer, welches an einem Seil befestigt ist und mit dem man Gegner an einem Ast aufhängen kann.

* Seekämpfe. Eigentlich bin ich nicht ganz sicher, was dieses Element in einem AC-Spiel zu suchen hat (genauso wie Den Defense in Revelations), aber es macht durchaus Laune, mit seinem Segelschiff durch den Atlantik zu pflügen und dabei andere Schiffe zu versenken. Es gibt neben den Seekämpfen der Story auch diverse Nebenmissionen, die aber eher nach Schema F ablaufen. Spaßig ist es trotzdem und ich freue mich immer, wenn ich ein Kriegsschiff in Flammen aufgehen sehe :)

Bleiben noch die negativen Punkte.. und da gibt es für mich dieses mal leider recht viele:

* Zu viel Reisen. Es gibt insg. vier Gebiete: Boston, New York, das Grenzland (ländliche Region) und die Davenport-Siedlung. Und oft ist man ständig am herumreisen, ohne sich in einem Gebiet richtig verwurzeln zu können. Als ich mit der Story fertig war, hatte ich kaum was von den Karten in New York und Boston aufgedeckt. In AC:1 und AC:2 gab es zwar auch mehrere Städte mit "Landfläche" dazwischen, aber man hatte in den Städten wesentlich mehr Aufgaben, die einen auch herumgeführt haben. So kommt es schon vor, dass man bei manchen Missionen einige Mal die Schnellreise bemühen muss und nur durch die Gegend "springt".
Insgesamt finde ich, Brotherhood hat hier den besten Ausgleich gefunden.. Große Stadt mit angeschlossener ländlicher Umgebung.

* Langweilige Kämpfe. Okay, also die Kämpfe früher waren auch nicht gerade ein Garant für Spannung und Herausforderung.. aber inzwischen ist es lächerlich. Die Steuerung wurde vereinfacht und man kann jeden Gegner mit "Verteidgung durchbrechen" sofort aus der Fassung bringen und dann für eine Weile auf ihn draufhauen. Manche Leute schreiben auch, das Zeitfenster für Konter wäre kurz.. mir kommt es ewig lang vor und ich verpasse gefühlt höchstens einen von 100 Kontern. Schade finde ich auch, dass man mit dem Assassinen-Tomahawk bereits zu Beginn eine sehr mächtige Nahkampfwaffe besitzt. Dadurch hat man wenig Anlass, sich eine bessere Nahkampfwaffe (wie z.B. ein Schwert) zu kaufen.
Diese einfachen Kämpfe erstrecken sich auch auf Wildtiere wie z.B. Bären. Das Quick-Time Event, um Meister Petz abzumurksen läuft viel zu einfach: Bei Angriff Kreis drücken, dann entweder Kreuz, Viereck oder Dreieck. Für jeden Tastendruck hat man gefühlt Jahre Zeit. Warum hat man das nicht etwas anspruchsvoller gemacht? God Of War zeigt doch, wie man nette Quick-Time Events macht. Es muss ja nicht gleich wie in Heavy Rain sein, aber mehr Variation wäre wirklich gut gewesen.

* Total öde Aussichtspunkte. Mann, an was für tollen Gebäuden ist man bisher hochgeklettert! Gigantische Sakralbauten in AC:1, Engelsburg, Pantheon, Pastgemächer, Kollosseum in AC:Brotherhood und z.B. die Hagia Sophia in AC:Revelations. Und jetzt? Jetzt klettert man ständig rote Backsteinkirchen hoch, die erstens relativ niedrig und zweitens auch nicht gerade abwechslungsreich sind. Einzig die Kirchturmspitze ist mal etwas anders. In der Wildnis klettert man auch x-mal den gleichen großen Baum hoch, um zu Synchronisieren. Klettern ist eigentlich ein sehr wichtiger Aspekt von AC - zumindest für mich. Das er hier so auf der Strecke bleibt, hat mich sehr gestört.

* Schauplatz ohne Historie. Aus heutiger Sicht spielt AC:3 natürlich an geschichtsträchtigen Orten. Aus damaliger Sicht jedoch nicht und das finde ich ziemlich langweilig. Akkon, Venedig, Rom oder Konstantinopel haben hier viel viel mehr zu bieten. Schlimmer noch: Die Städte Boston und New York ähneln sich sehr stark, bieten somit wenig Abwechslung und auch so gut wie keine Sehenswürdigkeiten. Letzteres ist logisch, die Städte gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht sooo lang. Das Problem damit ist aber, dass man auch nicht viel cooles entdecken kann. Wenn man in den Vorgängern vor dem Dogenpalast, dem Pantheon oder der Hagia Sophia stand.. da staunte man schon mal und dachte "Wow, awesome! Ich will da hochklettern!". Solche Momente sind in AC:3 praktisch nicht vorhanden.

* Deckungsmechanik. Warum kann man sich nur an Wände anlehnen, aber nicht in der Hocke hinter Obstkisten etc. in Deckung gehen so wie z.B. in Uncharted? Selbst in Killzone 3 ist das möglich - und das ist ein reinrassiger Ego-Shooter!

* Kein "Gegner anvisieren". Früher konnte man per L1 noch einen Gegner (idR den Hauptgegner) fest ins Visier nehmen.. inzwischen springt der Fokus ständig von Gegner zu Gegner.. das ist ärgerlich, wenn man z.B. ein Zeitlimit hat, um einen Hauptgegner zu töten.

* Kein Festhalten an Kanten. Folgende Situation: Man ist irgendwo weit oben, hat aber gerade keinen Heuhaufen etc. zum runterspringen. Was tat man bisher, man hängt sich an eine Kante, drückt Kreis, lässt sich etwas fallen und drückt wieder Kreis, um im Fallen nach einer Kante zu greifen. Ergebnis: Man kommt schnell an einem Gebäude runter. Leider ist es jetzt nicht mehr möglich, dass man im Fallen die Kreis-Taste drückt und sich somit irgendwo festhält... im Endeffekt heißt das, dass man halt manuell runterklettern muss oder einfach springt und hofft, dass man es überlebt (Gesundheit regeneriert sich ja eh automatisch).
!!KORREKTUR: Geht doch indem man den linken Stick in Richtung der Wand drückt. Wird aber weder in der "Anleitung" - wenn man das Stück Papier so nennen darf, denn da steht eh nichts zur Steuerung - noch in In-Game Menüs erklärt.

* Geld ist praktisch nutzlos. Erstens bekommt man für Missionen so gut wie kein Geld mehr und zweitens kann man mit dem Geld auch nicht viel anfangen. Ein paar Waffen kaufen oder sein Schiff aufrüsten, gut. Aber ansonsten hat man praktisch keinen Verwendungszweck mehr dafür. Dann lieber das Geld ganz streichen und z.B. Waffen über Nebenmissionen freischalten.

* Kein Kauf/Renovieren von Gebäuden mehr. Ich fand es in früheren AC-Teilen immer sehr motivierend, ein historisches Gebäude zu kaufen bzw. zu renovieren, damit es wieder in vollem Glanz erstrahlt. Auch das Renovieren von Händlern, Banken etc. in AC:Brotherhood hat Spaß gemacht, denn man hat dadurch auch Vergünstigungen bei diesen Händlern bekommen. Das ist jetzt alles rausgefallen, obwohl es durchaus diverse historisch relevante Gebäude gibt und die in der Regel auch über einen Animus-Eintrag verfügen.

* Rüstung nicht aufrüstbar. Früher konnte man seine Rüstung Schritt für Schritt verbessern, neue Ausrüstung kaufen. Geht jetzt auch nicht mehr. Sehr schade eigentlich, ich fand es immer schön, wenn ich meinem Assassinen eine bessere Rüstung spendieren konnte und er dann mehr Lebenspunkte hatte. Sowas wie "Größerer Beutel für Pfeile" hab ich auch nicht gesehen.
!!KORREKTUR: Beutel kann man aufrüsten. Funktioniert über das Handelssystem.

* Nebenmissionen sind uninspiriert. Die Nebenmissionen beschränken sich auf's Jagen und Sammeln. Was gab es in Brotherhood noch für tolle Nebenmissionen mit Leonardo Da Vinci, den Cristina-Erinnerungen, die Romulus-Gräber oder Aufträge für die Rosa in Fiore! *seufz* In AC:3 fehlt sowas komplett.

* Pferde bleiben ständig hängen. Wenn man durch's Grenzland reitet, bleibt der eigene Ackergaul des öfteren an Büschen usw. hängen.

* Bugs. Es gibt wirklich viele Bugs und ich will gar nicht wissen, wie es vor dem Day-1 Patch war oO. Clippingfehler, Pferde die kurz im Boden versinken, Schwebende Waffen in Büschen, Scriptereignisse in Story-Missionen, die nicht ausgeführt werden... Die Grafikfehler sind imo verschmerzbar und es ist auch nie unspielbar. Schön ist das ganze dann aber doch nicht.

Der Abschnitt über die negativen Punkte sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass AC:3 immer noch ein gutes Spiel ist. Ich finde nur, dass die Vorgänger erheblich besser waren und man weggefallene Spielelemente nicht adäquat ersetzt hat. Ich hatte mir mehr erhofft und bin von dem Spiel auf hohem Niveau enttäuscht worden. Dennoch hatte ich für die Zeit des Durchspielens meinen Spaß dabei. Wer die AC-Serie also mag, kann auch hier zuschlagen.
Kommentar Kommentare (29) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2013 1:10 AM CET


Diablo III - [PC/Mac]
Diablo III - [PC/Mac]
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diablo 3 oder warum Fehler 33 und 37 nerven, 20. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Ich halte es kurz und knackig:

Positiv
+ Grafikstil gefällt mir
+ Sound ist auch ok und lehnt sich nett an Diablo 2 an
+ Story ist ordentlich und die Rendersequenzen wirklich gut
+ Charakterklassen unterscheiden sich deutlich
+ Viele kleine Nebenaufgaben in Dungeons etc.
+ Tolle Effekte.. es kracht richtig, wenn man mächtige Attacken auffährt
+ Abwechslungsreiche Gegnertypen
+ Hoher Wiederspielwert (erstens durch die verschiedenen Klassen und zweitens durch die Hölle/Albtraum/Inferno-Schwierigkeitsgrade)
+ Flüssiges Gameplay, das sehr motiviert
+ Durch neues Skill/Runensystem kann man sich den Charakter nicht mehr verskillen
+ Geld und Heiltränke werden automatisch eingesammelt
+ Stadtportal jetzt ohne Rollen

Negativ
- Man findet viel unbrauchbare Ausrüstung
- Kaum individualiserung durch neues Skill/Runensystem (es hat eben alles seine Vor- und Nachteile)
- Ständiger Onlinezwang ist für mich keine vernünftige Entscheidung. Das schränkt den Einsatzbereich des Spiels doch ordentlich ein und im Gegensatz zu Steam kann man auch nicht in einen Offline-Modus schalten :/
- Die Server sind derzeit (5 Tage nach Release) oft nicht zugänglich, da überfüllt oder runtergefahren wegen Wartung. Das ist für ein Spiel, bei dem man unbedingt und jederzeit online sein muss, natürlich katastrophal.

Insgesamt überwiegen beim Spiel an sich die positiven Punkte. Die Technik rund um's battle.net ist allerdings eine Frechheit und derzeit noch nicht stabil genug.


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5.0 von 5 Sternen Super Laufwerk, 20. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin mit dem DVD LW wirklich absolut zufrieden. Es ist schnell, leise und tut auch sonst was man von ihm erwartet. Mein Rechner steht direkt neben dem Bildschirm auf dem Tisch und der Geräuschpegel ist sehr niedrig.
Auch die Verarbeitung ist ok und der optische Eindruck ist ebenso positiv. Die beigelegte Software habe ich erst gar nicht angerührt, insofern kann ich dazu nichts sagen. Inzwischen kann aber auch Windows 7 direkt aus dem Windows Explorer heraus brennen und sollte extra Software großteils überflüssig machen.

Alles in allem kann ich dieses LW nur weiterempfehlen. Sehr gutes Produkt zu einem unschlagbaren Preis :)


Assassin's Creed: Revelations (Inkl. Assassins Creed) - [PlayStation 3]
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Abschluss der Ezio-Triologie, 20. November 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Mein bisheriger AC-Favorit war Brotherhood, das habe ich mit Leidenschaft gespielt und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Im neuesten Teil, Revelations, soll die Geschichte um Ezio abgeschlossen werden. Das gelingt den Entwicklern auch gut. Ein bisschen enttäuscht bin aber trotzdem. Wo genau für mich die Vor- und Nachteile liegen, möchte in der folgenden Rezension erläutern.

Die Story dreht sich natürlich wieder um den ewigen Kampf zwischen Assassinen und Templern. Sie gefällt mir ganz gut, auch wenn die bösen Templer dieses mal etwas handzahm daherkommen. Es fehlt der Oberbösewicht, den man unbedingt zur Strecke bringen will. Es gibt zwar einen Oberbösewicht, aber der wirkt nicht besonders gefährlich. In Brotherhood war der Kampf mit den Borgias packender inszeniert. Trotzdem ist die Story okay und wartet auch mit ein paar netten Wendungen auf. Ein paar Logiklücken gibt es allerdings schon.. so erfährt man z.B. Dinge über Desmond (wie er aufgewachsen ist), die im krassen Widerspruch zu AC 1 stehen. Auch der Edenapfel ist merkwürdig in Relevations eingearbeitet. In Brotherhood hat Ezio damit am Ende noch ordentlich Templer geröstet und jetzt findet er ihn am Ende von Relevations in Masyaf und tut so, als ob das ein völlig unbekanntes Teil wäre. Eventuell ist mir auch ein Detail in der AC-Geschichte entgangen und ich verstehe es deshalb nicht.. aber ich bin zumindest stutzig.

Als Schauplatz dient dieses mal Konstantinopel, die ehemalige Hauptstadt des oströmischen/byzantinischen Reichs und ursprünglich von Griechen gegründet. Die Stadt ist schön gestaltet und die verschiedenen Bezirke unterscheiden sich auch optisch deutlich. Neu sind so genannte Seilrutschen, an denen man mit der Hakenklinge (auch neu) entlanggleiten kann. Das funktioniert eigentlich ganz gut, ist aber eher Show und nur manchmal nützlich.
Im Vergleich zu Brotherhood finde ich aber, dass Konstantinopel gegenüber Rom abfällt. Das liegt zum Einen daran dass Rom mit (subjektiv) interessanteren und mehr historischen Gebäuden aufwarten konnte und zum Anderen gab es in Rom auch etwas "ländliche" Gebiete.. das war als Abwechslung echt super. Konstantinopel ist allerdings eine große Stadt ohne Umland. Es gilt zwar als erste wirkliche Weltstadt und evtl. wollten die Entwickler das ausdrücken, aber ein bisschen Umland hätte mich gefreut. Da es aber auch keine Pferde mehr gibt (schade eigentlich), müsste man das sowieso zu Fuß bereisen ;)
Ich meine auch, dass es insgesamt weniger historische Infos (per Select-Taste) gibt als noch in Brotherhood, aber das mag täuschen.

Die Kämpfe sind serientypisch recht leicht, wirken elegant und machen mir immer noch viel Spaß. Wenn man schön kontert und dann eine Attentatsserie hinlegt, das sieht schon klasse aus! Apropos Waffen: Man kann jetzt Bomben bauen und gegen Gegner einsetzen. So gibt es tödliche Bomben, taktische Bomben und Ablenkungsbomben. In manchen Missionen muss man sie verwenden, um 100% Sync zu bekommen, aber so richtig essentiell sind sie nicht. Da wäre meiner Meinung nach mehr Potential dagewesen. Dem etwas geübten Spieler eröffnen sie aber dennoch andere Lösungswege.

Auch dieses mal gilt es, Gebiete der Templer zu erobern, indem man einen Hauptmann eliminiert und dann einen Turm etwas anbrutzelt ;) Die Suche nach dem Templer-Hauptmann gestaltet sich schwieriger als im Vorgänger und ist insgesamt anspruchsvoller. Hat man dieses Gebiet befreit, kann man Geschäfte renovieren und so Geld verdienen. Lästigerweise führt das Renovieren eines Geschäfts aber dazu, dass der "Bekanntheits"-Status bei den Templern rapide steigt. Ist dieser voll, wird das Gebiet früher oder später von Templern angegriffen und man muss es im "Den Defense"-Modus verteidigen. Das ist im Prinzip Tower-Defens mit Assassinen. Die Templer greifen nur dann nicht an, wenn der dem Gebiet zugeteilte Assassine Level 15 erreicht hat.
Ich finde Den Defense eher nervig und bei mir hat es im Endeffekt dazu geführt, dass ich drei Geschäfte renoviert habe und dann erstmal einen Herold abgeklappert habe, um meinen Bekanntheitsgrad zu verringern. Steckbriefe abreißen ist im Übrigen auch nicht mehr möglich.

Mein größter Kritikpunkt ist aber der Spielumfang.. der wurde nämlich erheblich kastriert. Ich habe vorhin nachgesehen.. in Brotherhood habe ich ca. 36h Spielzeit investiert und 94% Sync erreicht. In Revelations habe ich knapp 17h investiert und ebenso 94% Sync erreicht! Nicht nur ist die Hauptstory kürzer, es fehlen auch die Templer-Aufträge und die Gilden-Missionen (na ja, es gibt pro Gilde eine einzige Mission) aus dem Vorgänger. Auch für die Kriegsmaschinen-Missionen mit Leonardo da Vinci gibt es keinen Ersatz.
Zudem ist der Erwerb der Edelrüstung dieses mal sehr simpel: 10 Buchseiten in Konstantinopel finden (geht einfach, wenn man die Schatzkarte kauft) und dann 6 Minuten in der Hagia Sophia rumklettern. Und schon hat man die Edelrüstung. In Brotherhood musste man immerhin noch fünf Schlüssel aus fünf unterschiedlichen Katakomben/Gebäuden zusammentragen, um die Romulus-Rüstung zu erhalten. Das finde ich von Revelations schon sehr schwach.

Abgesehen davon bekommt man mit Relevations trotzdem ein gutes Spiel, das viel Spaß macht! Es reicht meiner Meinung nach nicht an den Vorgänger heran, hat aber ein gutes Niveau!


Uncharted 3: Drake's Deception - [PlayStation 3]
Uncharted 3: Drake's Deception - [PlayStation 3]
Wird angeboten von ZOXS
Preis: EUR 23,36

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung mit ein paar Macken, 1. November 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Nach langer Wartezeit ist endlich ein neuer Teil der Uncharted-Serie bei uns Gamern eingetrudelt. Das Spiel wurde ob seiner großartiger Vorgänger - besonders Teil 2 hat ja Maßstäbe gesetzt - ordentlich gepusht und was soll man sagen.. Naughty Dog hat auch dieses mal ein wirklich außergewöhnlich gutes Spiel abgeliefert. Ich habe es zweimal durchgespielt.. einmal auf Normal und einmal auf Schwer und denke daher, ich kann mir ein ganz gutes Bild machen. Ich bin trotz des hohen Niveaus von UC3 leider ein kleeeein wenig enttäuscht. Oder vielleicht trifft es "nicht so begeistert wie bei UC2" auch besser.
Grundsätzlich ist auch UC3 eine Wucht. Das Spiel macht enorm viel Spaß (sonst hätte ich es nicht zweimal durchgespielt ; und es gibt nur wenige Spiele, die so viel richtig machen wie UC3. Dennoch fehlen mir im Vergleich zu UC2 ein paar Dinge bzw. ich habe für mich einige Rückschritte/Stagnation festgestellt (jedoch auch Fortschritte).

Fangen wir mit den Fortschritten an: Richtig toll finde ich zum Beispiel, dass Drake nun Granaten zurückwerfen kann.. damit wird das leidige hin und her rollen in der Deckung reduziert, denn die Gegner decken einen nach wie vor gut mit Granaten ein ;) Schön ist auch, dass man Gegner nun von oben mit einem "Sprungangriff" niederstrecken kann.. lautlos, versteht sich. Die verbesserte Nahkampfmechanik ist auch ganz nett, jedoch werden die Nahkämpfe für meinen Geschmack etwas zuuuuu oft eingebaut, denn dafür ist die Nahkampfmechanik dann doch zu eintönig: Schlagen, Konter, Aus Haltegriff befreien. Immerhin kann man Gegner mit allerlei rumliegenden Utensilien (Schraubenschlüssel, Töpfe, Fische) den Rest geben.

Drake hat auch ein paar neue Animationen spendiert bekommen.. so stützt er sich an nahen Wänden ab oder er schlägt mit den Händen nach Mücken.. das trägt zur Atmosphäre bei und lässt die Protagonisten lebendiger wirken. Das habe ich in dieser Detailtiefe noch nie gesehen!

Die Rückschritte fand ich in den Bereichen Story, Levels und Zielmechanik. Die Story finde ich weitaus weniger interessant als noch in Teil 2 (ich persönlich finde sogar UC1 toppt die Story aus Teil 3, aber gut). Obwohl man sogar einen Ausflug in Nates Kindheit unternimmt, bleiben die Charaktere flacher als letztes mal. Ich habe mich auch gefragt, woher der Charakter Charlie kommt oder wieso Elena und Nate erneut getrennt sind - das scheint sich langsam zum Running Gag zu entwickeln ;)
Die Gegenspieler Kate Marlow und Talbot bleiben leider blass.. was hat es mit dem Geheimbund auf sich, dem beide angehören? Am Anfang wird das kurz angesprochen, dann komplett vernachlässigt. Da wird einiges an Potential verschenkt. Eine Szene im Schloss im Frankreich hat mich zudem stutzig zurückgelassen: Nate und Sully finden ein totes Mitglied von diesem Geheimbund.. er ist erst seit kurzem tot, macht aber optisch den Eindruck, schon sehr lange tot zu sein. Wie kommt es dazu? Wird auch nie aufgelöst :/
Zwischengegner wie z.B. der Kampf gegen den Heli oder den Panzer aus UC2 sind gestrichen worden. Das sind so Wow-Momente, die mir Teil 3 nicht bieten konnte. Mit Ausnahme des abstürzenden Flugzeugs.. das war schon cool wenn es erst still ist und im nächsten Moment das brennende Flugzeug an einem vorbeirast :)

Der letzte Abschnitt des Spiels wurde aus Teil 2 recycled.. in den letzten Kapiteln kommt man wieder in eine versteckte, ehemals prunkvolle Stadt. Und am Spielende fällt die wiederum in sich zusammen und man muss über eine in sich zusammenstürzende Brücke entkommen.. hmmm, das ist doch schon eine sehr starke Parallele zu Teil 2. Ob man sich da nicht etwas anderes hätte überlegen können?
Die Story ist für ein Action-Adventure immer noch voll okay, aber die in Teil 2 fand ich interessanter und auch mit mehr Wendungen.

Die Levels finde ich von den Lokalitäten her nicht so prickelnd, wobei ich aber mit dem gesamten Nahost-Thema nicht sooo viel anfangen kann. Den Schiffslevel finde ich auch eher deplatziert. Ich kann es eigentlich an nichts konkretem festmachen, aber die Locations in UC2 haben mir mehr zugesagt, etliche Levels faszinieren mich noch heute.. Borneo, die Stadt in Nepal, das Zuglevel oder das nepalesische Kloster! Super!
In UC3 hat mich jetzt nichts sooo umgehauen. Ist natürlich sehr subjektiv, auf was man da steht ;) Allgemein finde ich aber, die Levels sind weniger farbenprächtig. Grafisch ist jedoch auch UC3 über jeden Zweifel erhaben, daran liegt's also nicht. Ich habe zudem das Gefühl, dass die Kletterpassagen kürzer und auch an kleineren Objekten stattfinden. Okay, einmal klettert man einem Schiffswrack, das ziemlich groß ist.. aber die ganz großen Klettermomente fehlen.

Im Vergleich zu Teil 2 wurde auch die Zielmechanik verändert.. und zwar nicht zum Positiven. Das Zielen fühlt sich schwammiger und unpräziser an. Mir ist nicht ganz klar wieso das gemacht wurde, vorher hat doch alles funktioniert. Zudem merkt sich das Spiel nicht, über welche Schulter man geschaut hat (man kann ja per L3 zwischen links und rechts wechseln), wenn man beispielsweise auf dem Schiff ordentlich durchgeschüttelt wird. Das ist aber nur eine Kleinigkeit und nichts, was wirklich gravierend wäre.

Zum Multiplayer kann ich noch nichts sagen, jedoch freue ich mich sehr auf die Koop-Missionen, denn die habe ich auch in UC2 schon sehr gemocht :)
Das hört sich jetzt alles ziemlich negativ an, aber ich möchte unterstreichen, dass das Kritik auf hohem Niveau ist und dass mir einfach UC2 hammermäßig gut gefallen hat. Ich würde gerne 4,5 Sterne vergeben, aber da ich das nicht kann, werde ich fünf vergeben, da das UC3 trotz der Kritikpunkte immer noch mehr als verdient hat. Mein Fazit zum Spiel ist darum insgesamt: Klasse Spiel, das sehr viel Spaß macht, aber es nicht schafft, an UC2 vorbeizuziehen. Dennoch für jeden ein Pflichtkauf, der Action-Adventures auch nur eine Kleinigkeit abgewinnen kann!

Nachtrag:
Inzwischen habe ich auch den Multiplayer angespielt und der präsentiert sich im "competetive mode" (also Deathmatch, Team Deathmatch etc.) von einer tollen Seite! Es macht sehr viel Spaß, Erfahrungspunkte zu sammeln und sich nach und nach verbesserte Waffen zu kaufen etc.
Die kooperativen Modi gefallen mir aber weniger gut. Mein Hauptproblem damit ist, dass normale Gegner mehr als einen Headshot brauchen, um.. tja, tot zu sein. Das deckt sich weder mit der Singleplayer-Kampagne noch mit den Koop-Modi aus UC2. Ich finde das eher anstrengend, wenn man auch für den 0815-Gegner ein halbes Magazin oder zwei, drei Headshots braucht, damit man ihn erledigt.
Zudem ist mir aufgefallen, dass die Charaktere in den Cut-Scenes merklich schlechter aussehen als im Singleplayer. Das war auch in UC2 noch nicht der Fall, dort war alles konstant auf einem Niveau.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 2, 2011 4:06 PM CET


FIFA 12 - [PlayStation 3]
FIFA 12 - [PlayStation 3]
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 8,25

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Licht, aber auch Schatten, 30. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 12 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich bin seit FIFA 10 dabei und fand sowohl Teil 10 als auch 11 super (wobei mir bei letztem die Defensivlastigkeit schon etwas negativ aufgefallen ist). Nun ist FIFA 12 erschienen und ich möchte ein paar Aspekte in dem Spiel näher beleuchten.

Grafisch hat es sich im Vergleich zum Vorgänger nochmal etwas verbessert, besonders die Spielergesichter kommen toll rüber! Animationen sind flüssig und auch sonst ist optisch alles sehr schön. Na ja, fast alles.. die Zuschauer erinnern immer noch an FIFA 98 oder so. Aber das finde ich pers. nicht soooo schlimm.
Die Soundkulisse macht auch einiges her, besonders die Fangesänge sind klasse und tragen enorm zur Stadionatmosphäre bei! Den Soundtrack finde ich dieses Jahr eher weniger gelungen, aber das ist natürlich Geschmackssache. Einige andere Spieler kritisieren die Soundeffekte bei Schüssen und Lattentreffern, aber die finde ich voll okay.
Das Mittelfeld ist wieder etwas entschlackt worden und man kann jetzt Finten effektiver einsetzen. Auch gut gefallen mir die neuen Flair-Pässe: Drückt man R1 + X wird der Ball mit der Hacke gespielt. Das ist besonders dann nützlich, wenn man auf der Außenbahn nach vorne stürmt und hinter einem ein Mitspieler etwas schräg mitläuft, denn man kann aus dem Lauf den Ball zurücklegen, ohne erst anhalten zu müssen :) Cooles Feature!

Es gibt auf dem Platz im Prinzip drei Neuerungen: Precision Dribbling, die Physik-Engine und schließlich Taktisches Verteidigen.
Das Precision Dribbling ist dazu gedacht, auf engstem Raum zu manövrieren und funktioniert - zum richtigen Zeitpunkt angewandt - auch ganz gut. Man erkauft sich dadurch öfters mal ein paar Sekunden, bis sich die Mitspieler in Position gelaufen haben. Meistens reicht hier aber auch die normale enge Ballführung per L2. In manchen Situationen wird Precision Dribbling auch automatisch aktiviert, was gerade im Strafraum hin und wieder hilfreich ist.

Die neue Physik-Engine versucht, Kollisionen zwischen Spielern realistisch darzustellen. Und das macht sie meiner Meinung nach auch ganz ordentlich. Sicher, es gibt einige eher ungelenke Abflüge nach Fouls oder Remplern, aber hey, für den Anfang ist das doch schon ganz cool und es sieht v.a. wesentlich besser aus als alles was es bisher in der Hinsicht gab!

Dem taktischen Verteidigen stehe ich etwas zwiespältig gegenüber. Einerseits ist es schön, dass man jetzt mehr Freiheit beim Verteidigen hat und bei klugem Positionsspiel leichter Bälle abfangen und dann Konter einleiten kann. Andererseits wird man z.T. spielend ausgedribbelt und hat keine Möglichkeit, wirklich NAH an den Gegenspieler ranzugehen. Man läuft beim Druck auf die X-Taste immer nur mit und geht nicht richtig hin. Das muss man dann manuell machen und das ist sehr gefährlich, denn ein bis zwei Haken später ist der Kontrahent an einem vorbei. Hier hat EA das neue System einfach nicht konsequent zu Ende gedacht.

Dieser Kritikpunkt geht einher mit der doch ziemlich perfekt verteidigenden CPU, sobald man auf Profi oder höher spielt. Die können nämlich wirklich an den Mann und man kann sie eben nicht so easy ausdribbeln. Zudem kommt, dass man wirklich viel Zeit damit verbringt, die CPU abzulaufen und abzudrängen, nur damit die dann zurückpasst und das ganze Spiel von vorne losgeht... ist eher nicht so motivierend. Auf Halbprofi hingegen haut man dem Gegner über 2x10 Minuten locker 5-10 Tore rein, weil man Verteidiger einfach umlaufen kann.. da ist ein zu großer Abstand in der Schwierigkeitsstufe drin.
Schade find ich ebenso, dass Flanken in den Strafraum jetzt nur noch sehr selten für Torgefahr sorgen und dass Doppelpässe im Prinzip nutzlos geworden sind (zumindest gegen die CPU).

Der Micro-Freeze Bug, mit dem einige PS3-Slim Besitzer bei FIFA 11 gekämpft haben, wurde übrigens behoben... bei mir allerdings auf Kosten eines Macro-Freeze Bugs (Bild steht für 5-10 still, Sound geht weiter), wobei ich noch nicht sicher sagen kann, ob er nur beim Online-Spielen auftritt. Ich hoffe das wird von EA noch behoben, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht damit rechne.

Insgesamt bleibt ein etwas zwiegespaltener Eindruck bei mir zurück. FIFA 12 ist ein gutes Fußballspiel mit einer ordentlichen Portion Atmosphäre, aber gerade das neue Defensivsystem müsste verbessert werden. Ich habe die Rezension jetzt schon zweimal überarbeitet und je länger ich FIFA 12 spiele, desto gemischter sind meine Gefühle. Derzeit sieht es danach aus, als ob ich noch ein Jahr FIFA 11 zocke.


Dirt 3
Dirt 3

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Offroad-Racer, mäßiges Rallyespiel, 30. Mai 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dirt 3 (Videospiel)
Es gibt Momente in DiRT 3, da ist es einfach genial. Zum Beispiel, wenn man mit dem Audi S1 Pike's Peak durch Kenia brettert und gekonnt um die Kurven schlittert. Die Sonne spiegelt sich auf dem Wagen, die Landschaft sieht klasse aus und der Dreck wirbelt nur so durch die Gegend. Aus den Boxen röhrt mächtiger 5 Zylinder Turbo Sound und die Tachonadel zuckt wild nach oben. Dann will man eigentlich gar nicht mehr aufhören mit fahren. Zu Schade, dass sich dieses Hochgefühl nicht durch das ganze Spiel zieht und von vielen kleinen Problemen getrübt wird.

Die Grafik ist wirklich hübsch und glänzt mit beeindruckenden Lichteffekten. Die Landschaften wirken realistisch, der Wagen verdreckt nach einer Weile schön und auch sonst gibt's in visueller Hinsicht keine Kritikpunkte. Soundtechnisch gibt es kernige Motorengeräusche, quietschende Reifen und sich verbiegendes Metall zu hören. Der Soundtrack gefällt mir ebenfalls sehr gut und bietet zudem eine Menge Abwechslung.
Das Fahrgefühl der Boliden macht ordentlich Laune, ist für meinen Geschmack aber auch noch zu einfach, wenn man alle Fahrhilfen abgeschaltet hat... ich hätte erwartet dass sich ein ausgeschaltetes ABS schon auswirkt, wenn man auf Schotter mit Tempo 160 in die Bremsen latscht. Aber gut, da hat man wohl Zugeständnisse an Einsteiger gemacht. Wobei ich die Lenkhilfe und das Gaspedal-Management schon etwas absurd finde.

Der Karrieremodus zieht sich wie gewohnt etwas in die Länge, motiviert aber fast immer, da man für erfolgreiche Rennen seinen Fahrerruf (Reputation) steigert. Erreicht man ein neues Level, darf man mit neuen und besseren Wagen fahren. Apropos Wagen: Es gibt eine ziemlich breite Auswahl, mit Autos aus den 60ern, 70ern, 80ern (= die legendäre Gruppe B), 90ern und aktuellen Rallywagen. Leider leider leider kann man diese Wagen aber nicht kaufen, sondern bekommt sie nur für Rennen zur Verfügung gestellt. Das finde ich schade, denn ich habe immer einen Sammeltrieb und stelle mir meine Favoriten in die Garage.

Grundsätzlich gibt es die Rennmodi Rallye, Trailblazer (wie Rallye, nur mit schnelleren Wagen und ohne Beifahrer), Rallye Cross (Rundkurse mit Gegnern - man fährt mir Rallyewagen), Landrush (Rundkurse mit Gegnern - man fährt mit Pickups oder Buggys), Head2Head (1:1 Rennen) sowie die neuen Gymkhana-Events.
Gymkhana ist im Prinzip ein Wettbewerb des kunstvollen Fahrens. Dabei bedient man sich einer - mageren - Auswahl an Tricks: Kreisel drehen, Driften, Sprünge über Rampen und gelbe Boxen zerbröseln. Je mehr Tricks man fehlerfrei aneinanderreiht, desto höher wird der Punktemultiplikator. Das ist zwar ganz spaßig, jedoch verliert es durch die limitierte Auswahl an Tricks schnell seinen Reiz.
Landrush, Rally Cross und Head2Head machen Spaß und sind gut umgesetzt. Diese Events lockern die Karriere auf und bringen Abwechslung in's Spiel.

Kommen wir zur Rallye an sich. Vollmundig wurde angekündigt: "The most rally content in the series ever". Tja, schön wär's gewesen, aber die Etappen in den Rallye-Events sind viel zu kurz. Meistens ist nach 3-4 km schon Schluss, selten mal nach 6-8 km. Da fährt man dann zwischen zwei und vier Minuten für eine einzelne Etappe. Das ist eindeutig zu wenig. Erschwerend kommt hinzu, dass es nur vier verschiedene Locations gibt (Finnland, Kenia, Norwegen und Michigan) und sich da die Strecken oft wiederholen bzw. ähneln :/
Zwischen den einzelnen Etappen muss man sich dazu noch ca. 1 Minute gedulden, bis es mit dem nächsten Rennen weitergeht. Im Schnitt verbringt man gefühlt gleich viel Zeit vor dem Ladebildschirm wie auf der Strecke. Extrem schlechts Verhältnis und hat mir persönlich auch stark den Spielspaß verdorben. Ich hätte lieber ein weniger aufwändiges Lademenü gehabt und wäre dafür schneller wieder im Rennen gewesen. Unverständlich sind die langen Ladezeiten zudem, da ich eine nicht ganz kleine Zwangsinstallation durchführen muss.

Zwischen den Rennen wird man zudem von drei Sprechern genervt, die einen mit Sprüchen zutexten, die ziemlich lächerlich und deplatziert wirken. Die Synchro ist furchtbar und noch schlimmer ist, dass man das nicht überspringen oder abbrechen kann.

Nachdem ich DiRT 3 trotzdem durchgespielt habe, muss ich aber sagen dass mir bisher Teil 1 der Serie am Besten gefallen hat, denn dort gab es wirklich noch viel Rallye-Inhalte! DiRT 3 ist kein schlechtes Spiel, es ist ein guter Offroad-Racer aber es bleibt für mich an den angesprochenen Stellen hinter den Erwartungen zurück.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 31, 2011 1:38 PM MEST


Homefront (uncut)
Homefront (uncut)
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 19,90

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbar, 26. März 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Homefront (uncut) (Videospiel)
Ich muss sagen, ich bin immer noch entsetzt, wie schlecht Homefront ist :/ In den Previews hat es immer einen guten Eindruck gemacht, das Setting war vielversprechend und eine packende Story sollte auch geboten werden.
Da die Liste der meiner Meinung nach negativen Punkte länger ist, kommt die zuerst:
- Grafik ist fürchterlich, Anti-Aliasing ein Fremdwort, Texturen oft schlecht aufgelöst
- Animationen sehen alles andere als geschmeidig aus. Ganz fies sind die Animationen bei der Messerattacke und beim Granatenwurf. Die Gegner laufen auch recht komisch und steif auf einen zu
- KI-Kollegen schieben einen immer durch die Gegend, wenn sie z.B. an einer Tür Position beziehen und man als Spieler im Weg steht. Oft drücken Sie einen dann in eine Ecke, aus der man nicht mehr rauskommt
- Überhaupt, die KI... sowohl Kollegen als auch Gegner verhalten sich nicht schlau, stehen blöd rum und sind Kanonenfutter... "Flankieren" ist für die jedenfalls ein Fremdwort
- Langweiliges Missionsdesign, ich hab nie ein "mittendrin" Gefühl gehabt
- Extrem kurze Spielzeit im Singleplayer... war in unter 4h durch. Das empfinde ich als Frechheit

Positiv aufgefallen ist mir:
- Grundsätzlich gute Storyidee, wenn auch die Eindrücke der Besetzung nie so intensiv rüberkommen wie im Vorfeld beschrieben

Den Multiplayermodus hab ich nicht probiert, da dort für mich nach wie vor Black Ops das Beste ist. Wer den Multiplayer nicht spielen will, für den reicht es völlig, sich das Spiel für einen einzelnen Tag in der Videothek auszuleihen. Schade drum, ich denke das Spiel hätte mehr Potential gehabt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2014 2:45 PM MEST


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