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GothicGirl "black-eyes-black"

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Am Abend des Mordes: Roman
Am Abend des Mordes: Roman
von Håkan Nesser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Am Abend des Mordes, 2. September 2014
n dem Buch „Am Abend des Mordes“ von Hakan Nesser wird von dem Inspektor Barbarotti erzählt. Dieser wacht eines Morgens auf und bemerkt, dass seine Frau Marianne über Nacht an einer Hirnblutung gestorben ist. Nach kurzer Zeit nimmt er seine Arbeit als Inspektor wieder auf und ermittelt auf Verlangen seines Vorgesetzten in einem alten Fall. Dieser wurde damals ungelöst aus Mangel an Beweisen zu den Akten gelegt. Die Hauptverdächtigte ist keine Unbekanntem, sie heißt Ellen. In Verlaufe des Buches befragt Barbarotti viele Personen, die mit der Verdächtigten oder dem ermordeten Elektriker Morinder in Verbindung stehen. Auch der alte Fall der Hauptverdächtigen Ellen wird dabei wieder aufgerollt.
Im Verlaufe des Buches erfährt man viele Einzelheiten, ohne dass jedoch der Hintergrund der Tat bekannt wird. Es werden viele Personen einbezogen, die ihre Sichtweise darlegen. Auch erfolgt ein Rückblick in die Vergangenheit. Dieser wird aus der Sicht von Ellen erzählt, wobei der Mord und die Umstände in der Familie an ihrem ersten Mann Harry erzählt werden. In der Gegenwart ermittelt Barbarotti in dem Fall und glaubt einen Zusammenhang zwischen den beiden zu erkennen. Außerdem wird sein Trauerprozess beschrieben.
Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Da dies mein erstes Buch von Hakan Nesser war, war mir leider noch nicht die Person Gunnar Barbarotti bekannt. Jedoch fiel es mir leicht, mich in die Geschichte und auch in seine Vorgehensweise hineinzuversetzen. Nesser hat es geschafft, die Geschichte erfolgreich aus mehreren Perspektiven (Gegenwart und Vergangenheit) zu erzählen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und passt sehr gut zu der düsteren Atmosphäre. Der Inspektor ist charakterlich gut dargestellt, jedoch finde ich, dass teilweise zu sehr von seiner Gedankenwelt und der biblischen Verbundenheit erzählt wird. Man wusste bis zum Ende nicht, wie der eigentliche Hintergrund der beiden Mordfälle ist. Ich fand das Buch sehr gelungen, es hat mir sehr gefallen. Daher werde ich weitere Werke von Hakan Nesser lesen. Ich würde mich freuen, wenn weitere Fälle von Barbarotti folgen würden.


Der Thron der Welt
Der Thron der Welt
von Robert Lyndon
  Broschiert
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Der Thron der Welt, 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Thron der Welt (Broschiert)
„Der Thron der Welt“ aus der Feder von Robert Lyndon ist ein historischer Roman, welcher im 11. Jahrhundert spielt. Mit „Der Thron der Welt“ hat Lyndon den Auftakt einer Reihe geschrieben, welche von dem fränkischen Abenteurer Vallon berichtet.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Man schreibt das Jahr 1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon hat nichts mehr zu verlieren. In den Alpen begegnet er dem jungen Gelehrten Hero, unterwegs mit seinem Meister. Als dieser stirbt, bittet Hero Vallon um seine Begleitung nach England, wo er einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn überbringen soll. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unermesslich hoch: vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind. Nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen. Für Vallon, Hero und ihre Gefährten beginnt eine atemberaubende Odyssee durch die entlegensten Länder der Welt - von Grönland über Russland bis nach Konstantinopel, über das tobende Nordmeer und blutgetränkte Schlachtfelder. Grausame Wikingerkrieger und rachsüchtige Normannen stellen sich ihnen in den Weg, wilde Flüsse und unweg¬same Pfade gilt es zu überwinden, bis sie endlich ans Ziel kommen - und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war…

Das Cover zu „Der Thron der Welt“ ist recht ansprechend und hat auch einen direkten Bezug zum Inhalt des historischen Romans. Es sind weiße Falken abgebildet, die in diesem Buch eine zentrale Rolle einnehmen. Das Buch wird mit einer kurzen Chronologie eingeführt, die sehr gut auf die thematisierte Zeit vorbereitet und auch die Landkarte ist sehr hilfreich und ansprechend zugleich.
Der Schreibstil von Robert Lyndon ist sehr angenehm und er schafft es, mit kurzen Sätzen eine authentische Atmosphäre zu schaffen, die einen sofort in seinen Bann zieht. Man kann sie die Schauplätze sehr gut vorstellen und bekommt ein Gefühl für die damalige Zeit und die vorherrschenden Sitten. Die jeweiligen Charaktere werden gut eingeführt. Oftmals werden auch Nebenfiguren eingeführt, welche im Verlauf des Buches auch wieder verschwinden. Diese wirken jedoch keinerlei blass oder eindimensional – auch sie weisen eine gewisse Tiefe auf. Man entwickelt hierbei Sympathien, aber auch Antipathien. Auch fiebert man mit den jeweiligen Charakteren mit und begibt sich mit ihnen zusammen auf ein Abenteuer, dass seine Hochs hat, aber auch viele Niederlagen zu bieten hat, die gemeistert werden müssen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und dann auch aufrecht erhalten – ich hatte zu keinen Zeitpunkt der Geschichte eine Situation, in der ich mir gewünscht habe, dass diese schnell vorbeigeht, da sie mich langweilte. Die Geschichte der Gerfalken wird genau und historisch korrekt erzählt – ich fand dies sehr interessant, dass diese Thematik so ausführlich behandelt wurde und trotzdem geschickt in die Geschichte mit eingeflochten wurde.

Für mich ist dies ein gelungenes historisches Werk, das durch seine gute Recherche besticht. Auf jeden Fall hat Robert Lyndon mit „Der Thron der Welt“ einen gelungenen historischen Roman geschaffen, der Lust auf mehr macht. Ich würde dieses Buch Liebhabern von historischen Romanen empfehlen, die sich durch den Umfang des Werkes nicht abschrecken lassen und eher historisch korrekte Werke bevorzugen. Man sollte auch gerne mal ein paar Landschaftsbeschreibungen lesen. Ich gebe dem Buch wohlverdiente 4 Sterne und bin schon sehr auf den Nachfolgeband gespannt.


Das weiße Gold des Nordens
Das weiße Gold des Nordens
von Axel S. Meyer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das weiße Gold des Nordens, 1. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
Mit „Das weiße Gold des Nordens“ schafft der Autor Axel S. Meyer einen weiteren historischen Roman, der zur Zeit der Wikinger spielt. Dieses Buch ist eine Fortsetzung, kann jedoch auch gut ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Inhaltsangabe (Quelle: Buchrückenseite):
Der Wikinger Harald Graufell greift nach der Macht in den Ländern des Nordens. Seine Drachenboote tragen das Kreuz an Bord: Mit dem grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er die Heiden besiegen. Doch um ein großes Heer aufzustellen, brauchen die Verbündeten Gold. Oder das «weiße Gold». Aber das Schiff mit dem kostbaren Narwal-Elfenbein wird von ihrem Erzfeind geplündert: dem dunklen Krieger Hakon. Hakon ist einer der letzten Herrscher, die an die alten Götter glauben - seine Gegner sehen ihn mit bösen Mächten im Bunde. Er setzt alles daran, sein Land und sein Volk gegen Graufell zu verteidigen. Doch er ist von Verrat umgeben...

„Das weiße Gold des Nordens“ war mein erster Roman von Axel S. Meyer und ich bin sehr froh, dass ich diesen historischen Roman gelesen habe. Obwohl ich die vorherigen Bücher über die Zeit der Wikinger von Axel S. Meyer nicht kenne, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man wird von der erzählten Geschichte und der darin wandelnden Persönlichkeiten in seinen Bann gezogen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet, sodass man ein gutes Bild von den jeweiligen Situationen erhält. Die einzelnen Charaktere werden sehr gut eingeführt, sodass man ein genaues Bild vor Augen hat und dessen Tun und Handeln versteht bzw. lernt, diese zu verstehen. Einzelne Persönlichkeiten sind sympathisch, andere sind klare Antagonisten – sie sind grausam und versuchen, ihr Ziel mit allen Mitteln zu erreichen. Hierbei bekommt man einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit und die Probleme der Menschen – in diesem Buch unter anderem die Christianisierung der Wikinger. Die Beschreibungen der Lebensumstände und auch der alltäglichen Probleme hat mir hier sehr gut gefallen und auch einige Charaktere konnten mich überzeugen, mit diesen habe ich mitgefiebert und mich gefragt, was die Weiterführung der Erzählung noch für sie in petto hat. Die Geschichte ist durchweg spannend gehalten – einzelne unerwartete Geschehnisse passieren und Schicksalsschläge werden erzählt. Es wird von Schlachten zwischen den einzelnen Stämmen berichtet und dabei werden auch brutalere Situationen nicht außer Acht gelassen.
Wer gerne Frauenromane im historischen Gewand liest, der sollte von diesem Buch Abstand halten – für Liebhaber von korrekten historischen Romanen, die überzeugend und interessant die Historie erzählen, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich werde auch noch weitere Bücher von Axel S. Meyer lesen.


Stigmata: Nichts bleibt verborgen
Stigmata: Nichts bleibt verborgen
von Beatrix Gurian
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Stigmata, 29. August 2014
Mit dem Buch „Stigmata“ schafft es die Autorin Beatrix Gurian einen Jugendthriller zu schreiben, der auch die Großen begeistert.

Inhaltsangabe (Quelle: Lovelybooks):
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Schon die Gestaltung des Buches ist sehr liebevoll und achtet auch auf Details – man erkennt, dass der Autorin das Buch wichtig ist. Das Cover weckt die Neugier und man kann schon gut über den Inhalt des Buches spekulieren. Das besondere ist aber, dass in dem Buch Bilder eingeflochten werden, die auf den Inhalt abgestimmt sind – beziehungsweise entdeckt Emma im Verlauf des Buches Bilder und auch der Leser darf daran teilnehme. Das ist nochmal ein ganz anderes Leseempfinden.
Der Schreibstil von Beatrix Gurian ist einfach gehalten und sie schafft es, den Leser gekonnt mit auf die Reise zu nehmen, man kann sich die einzelnen Szenarien sehr gut vorstellen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Innerhalb des Buches „Stigmata“ erfährt man auch viel aus der Vergangenheit, diese Erzählstränge sind sehr gekonnt in die Geschichte der Gegenwart eingebaut wurden, man möchte immer mehr von beiden Perspektiven erfahren und fragt sich dabei immer, was eigentlich hinter all dem steckt. Was der Beweggrund dafür ist. Der Spannungsbogen wird dabei permanent aufrechterhalten und es kommen immer neue Rätsel hinzu, sodass man wunderbar spekulieren kann. Die einzelnen Charaktere werden gut vorgestellt und trotzdem bleiben manche ein Rätsel. Mit Sympathien für die einzelnen Personen wird gespielt und am Ende wird auch manche Charaktere ein ganz anderes Licht geworfen, als man es zu Beginn des Buches vermutet hätte. Inhaltlich ist das Buch sehr ansprechend und hat es geschafft, mich zu begeistern. Bis zum Ende fragt man sich, was eigentlich der wirkliche Sinn hinter dieser ganzen Geschichte ist – warum dieses perfide Spiel getrieben wird. Dabei gibt es einige gruselige Szenarien, wobei Kopfkino hervorgerufen wird. Auch das Ende ist gekonnt umgesetzt und beantwortet die Fragen, die im Verlauf des Buches aufgeworfen wurden sind.

„Stigmata“ ist ein spannender Jugendthriller, der durch seine mysteriöse und gruselige Atmosphäre besticht und durch seine gekonnt eingesetzten Bilder zu etwas ganz besonderem wird. Das Buch bietet auch Erwachsenen viele spannende Lesestunden. Dafür bekommt „Stigmata“ von mir 4,5 Sterne.


Phoenix - Tochter der Asche
Phoenix - Tochter der Asche
von Ann-Kathrin Karschnick
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Phoenix - Tochter der Asche, 28. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Phoenix - Tochter der Asche (Broschiert)
Mit „Phoenix- Tochter der Asche“ hat Ann- Kathrin Karschnick den Auftakt einer Fantasyreihe rund um die Phoenix Tavi geschaffen. Dieses Buch kann in die Unterordnung des Tesla- Punks eingeordnet werden.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Schon das Cover hat mich vom ersten Anblick in seinen Bann gezogen, die Gestaltung des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Der Auftakt einer Trilogie kann in die Kategorie Tesla- Punk eingeordnet werden und bietet eine gelungene Mischung aus Dystopie und Krimi, wobei auch die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommt. Man wird gut in die Geschichte und die Welt eingeführt, wobei jedoch einige Fragen diesbezüglich offen bleiben, z.B. wie sich eigentlich die Regierung zusammensetzt. Auf diese Aspekte soll jedoch im zweiten Teil der Reihe näher eingegangen werden. Ich hatte keinerlei Probleme, gut in die Geschichte hereinzukommen und konnte mir Hamburg in seinem beschriebenen Zustand ziemlich gut vorstellen. Auch die Charaktere werden liebevoll beschrieben, man bekommt einen guten Einblick in ihr Tun und Handeln, aber auch in ihre Gedankenwelt. Im Laufe der Geschichte wachsen einen die Charaktere ans Herz, bei anderen ist es ein Wechselbad der Gefühle – ständig ändernde Sympathie und Antipathie – man weiß nicht, was man von manchen Charakteren halten soll, und das ist auch gut so – denn im realen Leben ist es manchmal auch so. Tavi und ich Schützling Nathan sind mir dabei besonders lieb geworden. Die Darstellung des Wesen Phoenix hat mir persönlich sehr gut gefallen, auch wie solche Wesen eigentlich entstehen. Im Gegensatz dazu bin ich mit Leon leider nicht richtig warm geworden. Die Spannung wird im Verlauf der Geschichte permanent aufrecht erhalten, es ereignen sich immer neue Mordfälle und es ist interessant zu lesen, wie Tavi und Leon miteinander zurecht kommen müssen. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und am Ende kommt es zu einem fulminanten Ende, das man so vielleicht nicht gedacht hätte. Und in meinem Fall auch so nicht unbedingt gelesen hätte, die Zukunft diverser Charakteren steht in der Schwebe – ein recht offenes Ende, dass auf jeden Fall die Spannung auf den folgenden Teil aufrecht erhält. Die Liebesgeschichte nimmt in diesem Buch eine recht zentrale Bedeutung ein, dies sollte man sich vor dem Lesen auf jeden Fall bewusst sein – jedoch ist es jetzt auch keine kitschige Liebesgeschichte.

Mein Fazit: ein durchaus lesenswertes Buch, ich warte schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil, da ich wissen will, wie es weitergeht. Das Buch bekommt von mir wohlverdiente 4 Sterne.


Instrumentelle Analytik: Grundlagen - Geräte - Anwendungen
Instrumentelle Analytik: Grundlagen - Geräte - Anwendungen
von R. Niessner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 79,99

4.0 von 5 Sternen Instrumentelle Analytik, 5. August 2014
Das Fachbuch „Instrumentelle Analytik“ von Skoog aus dem Springer ist mittlerweile in der 6. Auflage erschienen. Schon im Vorwort kann man erkennen, dass in der neuen überarbeiteten Auflage neue Kapitel hinzugefügt wurden sind, wie z.B. die Partikelgrößenbestimmung oder auch Passagen über den Einsatz der instrumentellen Analytik. Innerhalb der jeweiligen Kapitel sind Aufgaben und Fragen beigefügt wurden, mit dessen Hilfe man sein erlerntes Wissen noch mal kontrollieren und vertiefen kann.
Der Aufbau des Buches ist durchaus sinnvoll, zunächst werden die Grundlagen erklärt, wobei in diesen Kapiteln viele physikalische Grundlagen geklärt werden. Auch mit graphischen Auswertungsmethoden wird gearbeitet und veranschaulicht somit das Arbeiten mit den Daten. Im Allgemeinen wird in „Instrumentelle Analytik“ ein Schwerpunkt auf die jeweiligen Bauelemente der beschriebenen Methode gelegt, das Funktionsprinzip wird präzise und verständlich erklärt. Diese werden mit Hilfe von schematischen Skizzen anschaulich und übersichtlich dargestellt. Dies ist sinnvoll, da im Studium solche Themen gerne tiefgründig behandelt werden. Es werden viele nützliche Unterrichtsschwerpunkte in diesem Buch behandelt, die man als Basiswissen und auch als zusätzliche Informationen für Chemiker ansehen kann, welche unter anderem in der instrumentellen Analytik arbeiten.
„Instrumentelle Analytik“ kann als begleitendes Fachbuch für das Studium eingesetzt werden, wenn man etwas aus der Vorlesung nachlesen möchte oder auch, wenn man die Basisinformationen nochmal auffrischen möchte. Hierbei wird viel Wert auf die jeweiligen Bauelemente und auch auf die Auswertung der gewonnenen Daten gelegt.


Dohlenwinter
Dohlenwinter
von Anders Björkelid
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dohlenwinter, 4. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Dohlenwinter (Gebundene Ausgabe)
„Dohlenwinter“ von Anders Björkelid ist der Auftakt zu einer Fantasy- Reihe rund um die 13-jährigen Zwillinge Wulf und Sunia.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
„Solange die Dohlen laut sind, ist alles gut. Erst wenn sie schweigend fliegen, wird es gefährlich, denn dann ist der Unwinter über uns gekommen.“
Die Zwillinge Wulf und Sunia führen mit ihrem Vater ein abgeschiedenes Leben auf dem Land. Sie spüren, dass sie anders sind als die Menschen im Dorf – keiner von ihnen sieht ihnen mit ihrem schwarzen Haar und der hellen Haut ähnlich. Auch verbindet die Zwillinge seit ihrer Geburt viel mehr als nur das Blutsband: sie verstehen sich wortlos und nicht einmal die größte Entfernung vermag sie voneinander zu trennen. Doch als eines Abends ein Fremder ihren Vater besucht, gerät ihre heile Welt plötzlich ins Wanken und die beiden verlieren alles Vertraute um sich herum – sogar einander. Die kommende Kälte ist viel mehr als nur ein harter Winter – sie will in dein Herz.

Das Cover zu dem Buch „Dohlenwinter“ stimmt einen recht gut auf den Inhalt ein. Es sind die Zwillinge Sunia und Wulf vor einem blauen Hintergrund dargestellt. Außerdem sind die Dohlen abgebildet, die in der Geschichte ebenfalls eine bedeutende Rolle einnehmen. Der Schreibstil von Anders Björkelid ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Es wird in der Wir- Perspektive erzählt, da aus der Sicht der Zwillinge berichtet wird. Im Verlauf des Buches ändert sich dies jedoch – auf Grund von inhaltlichen Vorkommnissen, auf die ich nicht weiter eingehen möchte. Hat man sich jedoch erst mal an diese Erzählperspektive gewöhnt, lässt sich das Buch flüssig lesen. Jedoch ist der schwedische Stil des Autors erkennbar. Die emotionale Ebene ist eine andere und auch die mystischen Elemente sind skandinavisch. Jedoch hat mir gerade diese Atmosphäre und auch die bestehende Mystik so an diesem Fantasy- Buch gefallen, welches ohne Elfe, Zwerge oder auch Orks auskommt. Man befindet sich inmitten einer winterlichen Welt, die einige Gefahren parat hat. Zu Beginn fragt man sich, worauf dies alles hinausläuft und was so besonders an den Zwillingen ist und im Verlauf der Geschichte erfährt man mit den Zwillingen Wulf und Sunia immer mehr und wird in eine neue Welt eingeführt. Diese hat mir sehr gut gefallen und auch die passagenweise eingestreuten Informationen sind gut eingesetzt wurden. Dadurch wird permanent der Spannungsbogen aufrecht erhalten, sodass man mit Wulf und Sunia mitfiebert und die Welt mit neuen Augen sieht. Die Charaktere werden gut eingeführt und man bekommt einen sehr guten Einblick in dessen Gedanken. Auch die Nebencharaktere werden gut beschrieben, sodass man ihre Handlungen nachvollziehen kann. Sie wirken in keinster Weise blass oder unrealistisch. Man lernt neue Kreaturen kennen, wie z.B. die Galgenmänner oder auch das Geheimnis, das hinter den Dohlen steht. Dabei wird die skizzierte Welt mit sehr viel skandinavischen Charme gefüllt, liebevoll gestaltet und mit einzigartigen Lebewesen versehen. Dabei wird eine fesselnde und innovative Geschichte erzählt, die – wie ich finde – es sich lohnt, gelesen zu werden.

Mein Fazit: Ein toller Auftakt in eine fantastische Welt, mit einer atemberaubenden skandinavischen Atmosphäre und einer guten Portion Mystik. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich will unbedingt erfahren, wie es mit Wulf und Sunia weitergeht. Dafür vergebe ich 4,5 Sterne.


Das Labyrinth ist ohne Gnade
Das Labyrinth ist ohne Gnade
von Rainer Wekwerth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Labyrinth ist ohne Gnade, 3. August 2014
Das Werk aus der Feder von Rainer Wekwerth namens „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ ist der dritte Teil der Trilogie und sollte auf jeden Fall nur gelesen werden, wenn man die vorherigen Bücher kennt. Doch eins im Vorab: es lohnt sich auf jeden Fall, diese Bücher zu lesen.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben - um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor?

Endlich ist das langersehnte Finale dieser Trilogie erschienen, man hat im Verlauf der vorherigen Bände mit den einzelnen Charakteren mitgefiebert, mit ihnen sich Gefahren ausgesetzt und natürlich war immer die Frage im Raum: Was steht hinter all dem? Wie ist die Auflösung? Und ich muss sagen, dass mir diese Auflösung sehr gut gefallen hat – sie ist durchweg logisch und im Nachhinein betrachtet eine sehr gelungene Erklärung. Doch wirft diese Auflösung weitere Fragen auf, die man gerne erklärt haben möchte.
Der Schreibstil von Rainer Wekwerth ist wie gewohnt flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin und schneller als man selber denkt, ist man selber mitten im Labyrinth. Die Sätze sind einfach gehalten und somit auch für jede Altersklassen lesbar. Die Spannung wird durchweg aufrecht erhalten und die einzelnen Welten, in denen die letzten drei Jugendlichen sich durchkämpfen müssen, sind fulminant und abenteuerreich. Die erste Welt ist anders als die bisherigen und scheint aus der Vergangenheit von einer der drei zu sein. Es werden Erinnerungen aus dem vorherigen Leben wachgerufen und dabei werden Fragen aufgeworfen, die im Verlauf des Buches geklärt werden. Auch bekommt man einen kleinen Einblick in die Vergangenheit von einzelnen Charakteren und ihr Leben vor dem Labyrinth.
Besonders gelungen fand ich auch die jeweiligen Charakterentwicklungen. Wenn man bedenkt, wie manche Charaktere zu Beginn der Trilogie gewirkt haben und wie diese in „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ kämpfen und auch an ihren Aufgaben gewachsen sind. Auch ich hatte meine Lieblingscharaktere, wobei einer davon im zweiten Teil sein Leben lassen musste. Dies hat dem Finale der Trilogie kein Abbruch getan – trotzdem habe ich wieder mitgefiebert und immer wieder gestaunt, wie die einzelnen Personen sich gemacht haben.
Was mir persönlich nicht vollständig gefallen hat, war das doch recht offene Ende. Es werden Andeutungen gemacht, über die der Leser – jeder für sich – nachdenken darf und gerne würde ich wissen, wie der oder die Überlebende das letzte Abenteuer bestreitet. Mehr möchte ich über das Ende nicht verraten. Nur so viel, es ist offen gestaltet, sodass ich mir persönlich eine Fortsetzung der Geschichte wünschen würde.

Mein Fazit: „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ ist ein fulminantes Ende und steht den ersten beiden Teilen in keinster Weise in irgendetwas nach. Es ist spannend und fesselnd und man fiebert mit den einzelnen Charakteren mit. Rainer Wekwerth hat es mal wieder geschafft, mich absolut zu fesseln – ich bin begeistert. Dafür bekommt das Buch volle fünf Sterne.


Die Rache des Normannen: Roman (Knaur TB)
Die Rache des Normannen: Roman (Knaur TB)
von Ulf Schiewe
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rache des Normannen, 3. August 2014
Der historische Roman von Ulf Schiewe namens „Die Rache des Normannen“ spielt im 11. Jahrhundert und ist der zweite Teil aus der Normannensaga.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Süditalien 1054: Die Contessa Gaitelgrima, Gemahlin des normannischen Grafen von Apulien, reist in ihr heimatliches Salerno, wo sie ihren neugeborenen Sohn an der Seite ihres Bruders, Prinz Guaimar, taufen lassen will. Der junge Normanne Gilbert erhält von Robert Guiscard den Auftrag, sich um ihre Sicherheit zu kümmern. Reichtum und Opulenz des lombardischen Salernos beeindrucken ihn. Doch hinter der glitzernden Fassade braut sich ein gewaltiger Machtkampf zusammen, der die illustre Prinzenfamilie zu vernichten droht. Im mörderischen Sturm des Aufstands kämpfen Gilbert und seine Gefährten um ihr Leben und riskieren alles, um Gaitelgrima und ihr Kind zu retten.

Inhaltlich setzt der zweite Teil der Normannensaga an das Ende des ersten Bandes an. Hierbei erzählt Ulf Schiewe mit gewohnt flüssigem Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte mit hineinzieht. Die Charaktere und auch die Schauplätze, der diesmal in Süditalien in Salerno ist, werden detailliert eingeführt. Die Beschreibungen der jeweiligen Personen sind so gehalten, dass man sich diese sehr gut vorstellen kann und auch für ihre Handlungen einen guten Einblick bekommt. Mit den bereits bekannten Normannen fiebert man mit und erlebt zusammen mit ihnen die Abenteuer, die in Salerno auf sie lauern. Man lernt die unterschiedlichsten Charaktere kennen und hat dabei immer den Eindruck, dass diese sehr real sind. Die historischen Ereignisse werden gekonnt in die fiktiven Erzählungen eingeflochten und im Nachwort wird ein kurzer Einblick über diese Fakten und Fiktionen gegeben. Die Vermengung ist Ulf Schiewe sehr gut gelungen, sodass man mit Genuss noch das ein oder andere aus dieser Epoche lernt. „Die Rache des Normannen“ wird aus der Perspektive von Gilbert erzählt, wobei im Vergleich zum ersten Teil eine deutliche Charakterentwicklung erkennbar ist. Er wirkt reifer und hat aus seinen Erfahrungen gelernt. Auch muss Gilbert wieder einige Kämpfe mit seinen normannischen Freunden bestreiten und gerät dabei in die politischen Ränkespiele von Salerno. Die blutigen Zusammentreffen sind gut beschrieben, ohne dabei zu blutig zu sein. Jedoch sind sie realistisch dargestellt und dementsprechend auch oft grausam. Im Verlauf des Buches muss die Truppe rund um Gilbert einige Abenteuer bestreiten, sodass auch ein konsequenter Spannungsbogen aufrecht erhalten wird. Das Ende ist überraschend und auf seine Art doch recht logisch, sodass ich schon gespannt auf den dritten Teil der Normannensaga warte, um weitere Abenteuer mit Gilbert zu bestreiten.
Mein Fait: „Die Rache des Normannen“ ist ein spannender historische Roman, im dem der Autor Ulf Schiewe gekonnt Fakten mit Fiktion vermengt. Die Charaktere sind vielseitig und man fiebert mit den Normannen mit – gerne mehr. Ich warte schon sehnsüchtig auf den dritten Teil rund um Gilbert. Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.


Schattenkult: Roman
Schattenkult: Roman
von Robert Corvus
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schattenkult, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schattenkult: Roman (Taschenbuch)
Robert Corvus ist mit seinem Fantasy- Roman „Schattenkult“ seiner bisherigen Welt, bekannt aus der Schattenherren- Trilogie treu geblieben. Jedoch kann man „Schattenkult“ sehr gut ohne Vorkenntnisse aus der Schattenherren- Trilogie lesen.

Inhaltsangabe (Quellenangabe: Lovelybooks):
Wer erfüllt ist von Hass, wer die Götter verlacht, wer die Schwachen versklavt, wer den Weg der dunklen Magie beschreitet, dem huldigt man in den Tempeln des Schattenkults ...Der Kult dient seinen unsterblichen Herren mit Hingabe und unvorstellbarer Grausamkeit - wer den Schatten trotzt, den erwartet Schlimmeres als der Tod. Doch auch das Leben seiner eigenen Anwärter schätzt der Kult gering. Dies erfährt die junge Tynay gleich bei ihrer ersten Mission, als sie im Gefolge der unsterblichen Baroness Bentora reist. Um das Orakel zu überzeugen, muss Bentora den Sohn des Stiergottes übertreffen. Dafür wird sie über Leichen gehen. Und bald begreift Tynay, dass ihr Leben auf der Waage von Sieg und Niederlage kein Gewicht hat...

Das Cover von „Schattenkult“ weißt eine gewisse Ähnlichkeit zu denen von der „Schattenherren“- Trilogie auf, ohne jedoch allzu ähnlich zu sein. Auf diesem Cover ist eine bestimmte Figur aus dem Roman dargestellt, der eine wichtige Rolle spielt. Anhand der Ähnlichkeit lässt sich gut erkennen, dass dieser Fantasy- Roman ebenfalls im Land Eloy spielt, jedoch nicht zu der „Schattenherren“- Reihe gehört. Auch in diesem Buch bekommt man einen guten Einblick von dem Kampf um die Macht zwischen den Schattenherren und den anderen Mächten bzw. den Anhängern von dessen Göttern. Der Schreibstil von Robert Corvus ist gewohnt flüssig und nach einer kurzen Anfangsphase befindet man sich selber mitten im Geschehen. Das besondere an diesem Buch ist, dass der Inhalt sich auf eine einzige Nacht bezieht und somit die gesamte Handlung sich im Regenbogenpalast abspielt. Der Regenbogenpalast ist der Sitz des Orakels von Æterna. In „Schattenkult“ wird besonderer Wert auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere gelegt. So bekommt man als Leser z.B. einen Einblick, welche Wege und Schicksale in die Welt der Schatten führt. Auch die anderen Kulturen werden thematisiert. Somit bekommt man einen guten Einblick in die Beweggründe der einzelnen Charaktere, die in dieser bedeutenden Nacht vom Orakel eingeladen wurden sind. Besonders haben mich die Entwicklungen von Tynay, einer Adepta des Schattenkults und von Iontara, einer Tänzerin gefesselt. Da in „Schattenkult“ auf die Charakterentwicklung ein Schwerpunkt gesetzt wurde, ist es nicht verwunderlich, dass eine ausführliche Personenbeschreibung im Buch enthalten ist. Innerhalb des Buches wird der Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht erhalten und Wendungen eingebaut, die man so nicht erwartet hätte. Jedoch sollte man sich immer bewusst sein, dass dies ein Buch von Robert Corvus ist – das heißt, die Atmosphäre ist gewohnt düster und man darf mit seinen Lieblingscharakteren mitfiebern und hoffen, dass diese die Nacht überleben.

Mein Fazit: ein durchaus gelungener Fantasy- Roman, der es geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.


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