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GothicGirl "black-eyes-black"

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Schattenkult: Roman
Schattenkult: Roman
von Robert Corvus
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Schattenkult, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schattenkult: Roman (Taschenbuch)
Robert Corvus ist mit seinem Fantasy- Roman „Schattenkult“ seiner bisherigen Welt, bekannt aus der Schattenherren- Trilogie treu geblieben. Jedoch kann man „Schattenkult“ sehr gut ohne Vorkenntnisse aus der Schattenherren- Trilogie lesen.

Inhaltsangabe (Quellenangabe: Lovelybooks):
Wer erfüllt ist von Hass, wer die Götter verlacht, wer die Schwachen versklavt, wer den Weg der dunklen Magie beschreitet, dem huldigt man in den Tempeln des Schattenkults ...Der Kult dient seinen unsterblichen Herren mit Hingabe und unvorstellbarer Grausamkeit - wer den Schatten trotzt, den erwartet Schlimmeres als der Tod. Doch auch das Leben seiner eigenen Anwärter schätzt der Kult gering. Dies erfährt die junge Tynay gleich bei ihrer ersten Mission, als sie im Gefolge der unsterblichen Baroness Bentora reist. Um das Orakel zu überzeugen, muss Bentora den Sohn des Stiergottes übertreffen. Dafür wird sie über Leichen gehen. Und bald begreift Tynay, dass ihr Leben auf der Waage von Sieg und Niederlage kein Gewicht hat...

Das Cover von „Schattenkult“ weißt eine gewisse Ähnlichkeit zu denen von der „Schattenherren“- Trilogie auf, ohne jedoch allzu ähnlich zu sein. Auf diesem Cover ist eine bestimmte Figur aus dem Roman dargestellt, der eine wichtige Rolle spielt. Anhand der Ähnlichkeit lässt sich gut erkennen, dass dieser Fantasy- Roman ebenfalls im Land Eloy spielt, jedoch nicht zu der „Schattenherren“- Reihe gehört. Auch in diesem Buch bekommt man einen guten Einblick von dem Kampf um die Macht zwischen den Schattenherren und den anderen Mächten bzw. den Anhängern von dessen Göttern. Der Schreibstil von Robert Corvus ist gewohnt flüssig und nach einer kurzen Anfangsphase befindet man sich selber mitten im Geschehen. Das besondere an diesem Buch ist, dass der Inhalt sich auf eine einzige Nacht bezieht und somit die gesamte Handlung sich im Regenbogenpalast abspielt. Der Regenbogenpalast ist der Sitz des Orakels von Æterna. In „Schattenkult“ wird besonderer Wert auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere gelegt. So bekommt man als Leser z.B. einen Einblick, welche Wege und Schicksale in die Welt der Schatten führt. Auch die anderen Kulturen werden thematisiert. Somit bekommt man einen guten Einblick in die Beweggründe der einzelnen Charaktere, die in dieser bedeutenden Nacht vom Orakel eingeladen wurden sind. Besonders haben mich die Entwicklungen von Tynay, einer Adepta des Schattenkults und von Iontara, einer Tänzerin gefesselt. Da in „Schattenkult“ auf die Charakterentwicklung ein Schwerpunkt gesetzt wurde, ist es nicht verwunderlich, dass eine ausführliche Personenbeschreibung im Buch enthalten ist. Innerhalb des Buches wird der Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht erhalten und Wendungen eingebaut, die man so nicht erwartet hätte. Jedoch sollte man sich immer bewusst sein, dass dies ein Buch von Robert Corvus ist – das heißt, die Atmosphäre ist gewohnt düster und man darf mit seinen Lieblingscharakteren mitfiebern und hoffen, dass diese die Nacht überleben.

Mein Fazit: ein durchaus gelungener Fantasy- Roman, der es geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.


Die Tochter des letzten Königs: Historischer Roman
Die Tochter des letzten Königs: Historischer Roman
von Sabrina Qunaj
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Klare Leseempfehlung!, 21. Juli 2014
Der historische Roman „Die Tochter des letzten Königs“ von Sabrina Qunaj beginnt im 11. Jahrhundert und die zentrale Rolle nimmt die Fürstentochter Nesta ein, eine – wie ich finde – ganz besondere historische Persönlichkeit.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, Gerald de Windsor, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist...

Der Schreibstil von Sabrina Qunaj ist immer wieder ein Genuss. Bereits bei ihren fantastischen Romanen habe ich ihren Schreibstil geliebt und auch bei ihren historischen Romanen schafft sie es, in eine bereits vergangene Zeit zu locken und darin zu fesseln. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und man bekommt einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit, in die darin wandelnden Persönlichkeiten und ihre bestehenden Machtkämpfe in England und Wales. Gleich zu Beginn des Buches ist man in der erzählten Geschichte gefangen und fiebert mit den Charakteren mit. Die Skizzierung der Personen ist allesamt sehr liebevoll, auch die Nebencharaktere sind detailliert beschrieben. Die Hauptcharaktere entwickeln sich im Verlauf der Geschichte und wachsen an ihren Aufgaben. Für mich war es ein Genuss, mit ihnen ihre Abenteuer zu bestreiten oder bei ihren Dialogen zu lauschen.
Im Mittelpunkt dieses historischen Romans steht Nesta ferch Rhys. Über diese historisch bedeutsame Persönlichkeit habe ich bisher kein Buch gelesen oder ist mir bewusst in einem Roman aufgefallen. Umso verwunderlicher ist diese Tatsache, wenn man in „Die Tochter des letzten Königs“ liest, wie wichtig sie für die Geschichte von Wales und auch England war. Ihre Charakterisierung hat mir sehr gut gefallen und so durfte ich mit ihr mit fiebern, habe mit ihr gelitten oder mit ihr Freude empfunden. Im Verlauf ihres Lebens musste sie viele Niederlagen einstecken und sich in einer politischen Welt zurechtfinden, die sie in ihrer Heimat so nicht kennen gelernt hat. Auch ihre Wünsche und ihre ausgeprägte Gefühlswelt und die resultierenden Probleme werden thematisiert. Als Leser bekommt man dadurch einen guten Einblick in das damalige politische Ränkespiel und die Kämpfe für die Eroberung von Wales. Jedoch kann man dabei immer einen guten Überblick behalten.
In dem Buch sind ein Personenverzeichnis und eine Karte enthalten, die zum besseren Verständnis beitragen. Und auch das Nachwort ist aufschlussreich, in dem Sabrina Qunaj über die Verflechtung von Wahrheit und Fiktion aufklärt.

Mein Fazit: ein gelungener historischer Roman, der mit viele tolle Lesestunden bereitet hat. Im Mittelpunkt steht hierbei die besondere Persönlichkeit Nesta ferch Rhys. Ihre Geschichte ist es auf jeden Fall wert, dass man sie liest. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.


Mein bist du: Thriller
Mein bist du: Thriller
von Luke Delaney
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein bist du, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Mein bist du: Thriller (Taschenbuch)
Luke Delaney hat mit „Mein bist du“ sein Debüt- Thriller veröffentlicht. Der Autor selber ist ein ehemaliger Detective und ist dementsprechend in seinem Leben auch mit der Aufklärung von Mordfällen in Berührung gekommen. In „Mein bist du“ ermittelt Detective Inspector Sean Corrigan in einem Mordfall, hinter dem mehr steckt, als man zunächst erahnen kann.

Inhaltsangabe(Quelle: Lübbe):
DI Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops. Die Schatten seiner eigenen Vergangenheit machen ihn empfänglich für die Dunkelheit anderer - für die Abgründe von verlorenen Seelen, von Vergewaltigern, von Mördern. Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ermittler.
Als ein junger Mann brutal ermordet aufgefunden wird, geht die Polizei zunächst von einer Beziehungstat aus. Corrigan vermutet jedoch schnell, dass viel mehr hinter der Sache steckt. Die Jagd nach einem überaus cleveren Killer beginnt. Einem Killer, der weder Gnade noch Reue kennt ...

Luke Delaney hat mit seinem Debüt- Thriller ein gelungenes Erstlingswerk geschaffen. Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich angenehm lesen. Man ist sofort mitten in der Geschichte – hierbei hatte ich keinerlei Anlaufschwierigkeiten. Da der Autor selber mal Detective war, wirkt alles sehr realistisch und man bekommt einen guten Einblick in den Ablauf von Polizeiarbeiten und den Ablauf der Ermittlungen. Gefallen hat mir auch, dass nicht jedes Indiz den erhofften Erfolg gebracht hat. Auch die eingeführten Charaktere wirken alle durchaus realistisch und haben ihre eigenen Ecken und Kanten. Im Verlauf des Buches lernt man die Ermittler etwas besser kennen und erfährt etwas über ihren Hintergrund. Auch über die verdächtigen Täter erfährt man interessante Informationen. Das Buch wird in mehreren Perspektiven erzählt, welche kontinuierlich wechseln. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in die Gedankenwelt des Mörders und erkennt seine Abgründe. Auch die Beschreibungen der Morde werden aus seiner Sicht erzählt, sodass man das ein oder andere blutige Detail erfährt. Innerhalb des Buches wird der Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht erhalten, an keiner Stelle kommt Langeweile auf. Man fiebert quasi mit und es ist fesselnd, wenn man von den Ermittlungserfolgen oder auch Niederlagen liest. Bis zum Ende kann man sehr gut miträtseln, wer der Mörder ist und was hinter all dem eigentlich steckt. Wobei ich schon relativ früh einen Verdacht hatte und dieser sich am Ende auch bestätigt hat. Dies tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch, denn es werden bewusst falsche Fährten gelegt und als Leser bekommt man selber seine Zweifel.
Jedoch gibt es ein paar Passagen, die mir irgendwie unlogisch erscheinen oder nicht nochmal aufgegriffen werden. Dies sind jedoch nur Kleinigkeiten, über die ich bei einem Debütroman getrost hinwegsehen kann.

Mein Fazit: ein gelungener Debütroman mit einem spannenden Mordfall und einer noch spannenderen Aufklärung. Auf Grund von ein paar Schwächen vergebe ich 4,5 Sterne. Ich bin schon sehr auf eine Fortsetzung gespannt.


Pochette's V
Pochette's V
von Lucas Edel
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

4.0 von 5 Sternen Pochette's V, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Pochette's V (Taschenbuch)
Mit „Pochette’s V“ gelingt Lucas Edel ein weiteres spannendes Werk rund um Pochette alias Sandrine. Um die Geschichte vollständig zu verstehen, ist es ratsam, die Vorgeschichte „Kreuzdame“ zu kennen.

Inhalt (Quelle: Klappentext):
Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusammen. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Sie soll sein "Archiv" zurückholen, das ihm gestohlen wurde. Zu allem Überfluss ist auch noch Inspector LeFevre aus Nizza nach London gekommen, um sich Sandrine zu schnappen. Pochette muss sich also mächtig ins Zeug legen.

Der Schreibstil von Lucas Edel ist wie gewohnt sehr flüssig. Er schafft es mit wenigen Worten eine spannende Geschichte und eine überzeugende Atmosphäre zu schaffen. „Pochette’s V“ ist eine actionreiche Erzählung, die einen an James Bond- Geschichten erinnern lässt. Der Spannungsbogen wird konstant auf einem hohen Niveau gehalten, in keiner Situation kommt Langeweile auf. Wenn man die Vorgeschichte „Kreuzdame“ bereits gelesen hat, dann hat man keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Es wird erzählt, wie Sandrine ihren persönlichen Rachefeldzug plant und muss dabei ein Team organisieren. Dieses ist sehr vielseitig und durchaus interessant gestaltet. Die einzelnen Charaktere bestechen durch ihren eigenen Makel und wirken durchaus sehr real. Es ist sehr unterhaltsam zu lesen, wie diese doch sehr unterschiedlichen Menschen zusammen arbeiten oder es zumindest versuchen. Natürlich fällt diese Zusammenarbeit Sandrine nicht allzu leicht. Sehr toll fand ich, dass Parsley wieder eine Rolle bekam – ich finde die Ausführungen über die Schildkröte jedesmal sehr unterhaltsam, sie lockern die Geschichte etwas auf und zeigen auf, dass Sandrine auch für andere aufkommt. Parsley ist quasi ihr Ruhepol. Wie gewohnt besitzt Sandrine ordentlich Power und weiß diese auch einzusetzen. Auch Daniel mischt bei dieser Geschichte wieder fleißig mit. Die neue Gegnerin Terra Barr von Sandrine ist ebenfalls sehr interessant zu lesen und ein Genie auf diesem Gebiet. Diese wurde von der Baronin rekrutiert, um Sandrine zu beschaffen. Es ist unterhaltsam zu lesen, wie die beiden miteinander abrechnen und welche Tricks sie dabei auf Lager haben.
An die Hauptstory ist eine Kurzgeschichte als Bonus beigefügt. Diese lässt sich ebenfalls sehr flüssig lesen und gibt noch mal einen guten Einblick in die jeweiligen Charaktere. Sie ist unterhaltsam und der Plot ist ansprechend gestaltet.

Mein Fazit: eine actionreiche und unterhaltsame Geschichte, die die Story von Sandrine weiter erzählt. Gerne würde ich wissen, wie es weitergeht und ob Sandrine an ihr Geld gelangt und wie sie mit ihrem Team arbeitet. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.


Kiellinie: Ein Fall für Kommissarin Sanders
Kiellinie: Ein Fall für Kommissarin Sanders
von Angelika Svensson
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kiellinie, 24. Juni 2014
„Kiellinie“ ist das Romandebüt von Angelika Svensson und kann in der Kategorie Kriminalroman eingeordnet werden.

Inhalt (Quelle: Buchumschlag):
Diese Kieler Woche wird anders sein als jede andere zuvor…
Kurz vor Beginn der Kieler Woche finden zwei Segler die Leiche einer jungen Frau an der Kieler Förde. Es handelt sich um die Tochter des ehemaligen Liebhabers von Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders. Erschwert werden Lisas Ermittlungen in diesem Mordfall durch die Zusammenarbeit mit dem arroganten Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Freiherr von Fehrbach, den selbst ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint.

In ihrem Debütroman schafft es Angelika Svensson gekonnt, den Leser von ihrem Schreibstil zu überzeugen. Der Krimi lässt sich flüssig lesen, man spürt die Nähe zu dieser Umgebung und kann den Wind quasi in den eigenen Haaren spüren. Die Charaktere sind vielseitig und wirken durchaus real – man hat manchmal das Gefühl, von existierenden Personen zu lesen, da ihre Gedanken und Handlunge durchaus glaubwürdig erscheinen. Jeder hat so seine Eigenheiten und seine Geheimnisse. Auch die Gefühlsebene kommt nicht zu kurz, man erfährt so einiges über die Gefühle und auch über die Gedanken der Protagonisten. Svensson schafft es, dass man mehr über die Charaktere erfahren möchte, dass man wissen will, was sie alles erlebt haben. Auch fiebert man mit den einzelnen Personen mit. Die Autorin erzeugt im Verlaufe des Krimis viele spannende Situationen, sodass der Spannungsbogen niemals wirklich erlischt. Selber überlegt man sich, wie der Mord an der jungen Frau passiert sein könnte, wer von den eingeführten Charakteren der Täter sein könnte. Das Ermittlungsteam selber erlebt hierbei nicht nur Hochs – nein, es muss auch Rückschläge erleiden oder verfolgt falsche Spuren. Dies empfand ich als gelungen, dass man nicht nur von Erfolgen liest und selber immer miträtseln kann. Auch werden im Verlauf der Geschichte recht viele Personen eingeführt, dass man teilweise etwas mit den Namen und den jeweiligen Zusammenhängen aufpassen muss. Aber der Umfang hält sich noch in Grenzen.
Leider konnte mich vor allen der doch recht spannende Showdown nicht vollständig überzeugen. Dieser war schon sehr actionreich und spannungsgeladen, aber mir teilweise etwas unrealistisch.

Für mich ist dies ein durchaus gelungener Debütroman, der Lust auf mehr macht und mich gut unterhalten hat. Gerne würde ich mehr über die Kommissarin Lisa Sanders lesen.


Die Chronistin der Staufer
Die Chronistin der Staufer
von Timo Bader
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,80

4.0 von 5 Sternen Die Chronistin der Staufer, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Chronistin der Staufer (Taschenbuch)
Mit „Die Chronistin der Staufer“ hat Timo Bader ein historisches Werk rund um das Leben von Friedrich Barbarossa geschrieben, welches auch durch seine historischen Details besticht.

Inhalt (Quelle: Klappentext):
Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, macht sich auf den Weg von Braunschweig nach Konstanz. Von Rachsucht getrieben, will sie ihren Geliebten töten, der sie ihrer Ehre beraubt hat. Sie schlägt sich mit Spielleuten und Wanderhuren durch. Immer tiefer verstrickt sie sich in die lasterhafte Welt, bis sie eines Tages, als Mönch verkleidet, in das Kloster Lorch gelangt. Dort findet sie ihre Bestimmung …
Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf. Eisern verteidigt er die Ehre des Reiches. Doch der Kreuzzug König Konrads, die Freundschaft mit Heinrich, der dem Geschlecht der Welfen angehört, und die Verlockungen der Macht stellen seine moralischen Grundsätze auf eine harte Probe …
Auf abenteuerliche Weise kreuzen sich die Wege Friedrichs und Henrikes.

Der Schreibstil von Timo Bader ist sehr angenehm – ich habe schnell einen Zugang zu der Geschichte gefunden. Bader versteht es, im Verlauf der Geschichte permanent interessante historische Fakten mit einfließen zu lassen und diese dann mit der fiktiven Geschichte zu verknüpfen. Hierbei wird dieses mit Spannung vermengt, sodass mir im Verlaufe des Buches nie langweilig wurde. Sehr gelungen empfand ich auch die Gestaltung des Buches. Nicht nur das Titelbild lässt die Zuneigung zum Inhalt erahnen, auch eine detailreiche Karte von der Klosteranlage Lorch ist beigefügt. Das Buch verfügt auch über ein umfangreiches Personenregister und einen Glossar. Anhand des Umfanges der historischen Figuren lässt sich erahnen, dass man dieses Buch mit voller Konzentration lesen sollte, damit man die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Charakteren auch versteht. Dies tut der Geschichte an sich aber keinen Abbruch. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Innerhalb der Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, welche im Verlauf des Buches miteinander verknüpft werden. Die einzelnen Perspektiven sind spannend und interessant erzählt, sodass man mit den Personen mitfiebert und mit ihnen leidet. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch sind diese gut ausgearbeitet und wirken durchaus real und dreidimensional. Henrike ist als fiktive Gestalt durchaus einfacher zu lesen, da der Erzählstrang rund um Friedrich mit politischen Eckdaten geprägt ist. Jedoch konnten mich durchaus beide Perspektiven überzeugen. Durch die eingestreuten historischen Details bekommt man einen guten Einblick in das damalige Leben und man lernt noch das ein oder andere wissenswerte über Friedrich Barbarossa.

Alles in allem ein durchaus gelungener historischer Roman, mit viel Liebe zu historischen Fakten und Details – gepaart mit einer guten Portion Fiktion. Bader hat einen angenehmen Schreibstil, sodass ich dem Buch wohlverdiente 4 Sterne geben werde. Für Liebhaber von historischen Romanen zu empfehlen.


Harzblut
Harzblut
von Ilka Stitz
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harzblut, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Harzblut (Taschenbuch)
Der historische Roman von Ilka Stitz namens „Harzblut“ spielt im 15. Jahrhundert – die Handlungsorte in diesem Buch sind Venedig und der Harz. Mit „Harzblut“ ist nun der zweite Roman von Ilka Stitz erschienen, welchen sie im Alleingang geschrieben hat.

Inhalt (Quelle: Inhaltsangabe Lovelybooks):
Harz, Winter 1492/93: Bei der Gastwirtin Anna wächst die Verzweiflung. Schon vor Monaten verschwand ihr Mann Paul. Allmählich wird es zur Gewissheit, dass ihm etwas zugestoßen sein muss. Zudem droht nun auch noch der Vogt, ihr das Lehen für das Gasthaus zu entziehen. Anna schreibt ihrem Sohn Luca und bittet ihn, seine Ausbildung bei der Familie Manzoni in Venedig abzubrechen und ihr zur Seite zu stehen. Lucas Ziehvater Federico Manzoni, Erzsucher und Agent der Serenissima, quält indes seine aussichtslose Liebe zur verheirateten Anna. Außerdem muss er erfahren, dass sich der machthungrige Ratsherr Pertuzzi das Vermögen der Manzonis und das Wissen über die Bodenschätze im Harz aneignen will. Pertuzzi zwingt Federico, für ihn nach Deutschland zu reisen, denn nur der kennt die Fundstätten für Mangan und Kobalt Erze, die die blühende venezianische Glasindustrie benötigt. Auch Luca macht sich in den Norden auf. Unterwegs schließt sich ihm eine merkwürdige Frau an: Lina ist eine Zwergin und will sich angeblich mit Gauklerfreunden treffen. Aber in Wahrheit steht sie in den Diensten Pertuzzis, dem jedes Mittel recht ist, sein Ziel zu erreichen.

Der Schreibstil von Ilka Stitz ist sehr angenehm – ich bin sehr gut in das Buch und die darin beschriebene Handlung hineingekommen, ohne Anfangsschwierigkeiten zu haben. Die Handlungsorte werden sehr schön und detailreich beschrieben, sodass ich immer das Gefühl hatte, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt –. dies hatte zur Folge, dass ich immer die Empfindung hatte, selber mitten in der Geschichte zu sein. Man bekommt auch das Gefühl, dass dies ein wirklich gut recherchierter historischer Roman ist, auch andere Fakten, die innerhalb der Geschichte eingeflochten sind, wie z.B. die Gewinnung von Erzen und die Untersuchungen von Bodenproben in der damaligen Zeit wirken sehr authentisch. Gut haben mir auch die Beschreibungen der Charaktere gefallen. Sie wirken alle sehr real, haben ihre Ecken und Kanten, ihre eigenen Beweggründe, Gedanken und Gefühle. Ich habe stets mitgefiebert und fand alle Handlungsstränge, welche im Verlauf des Buches miteinander verwoben werden, durchaus interessant und lesenswert. Mit viel Liebe zum Detail lässt Ilka Stitz Nebencharaktere einfließen, welche die Geschichte noch lebendiger und authentischer machen, auch tragen sie zur Liebenswürdigkeit bei. Kein Charakter ist überflüssig oder zu viel, alles wirkt gut durchdacht. Innerhalb der Geschichte wird nach einer vermissten Person gesucht. Diese Suche gestaltet sich durchaus spannend und hat schwerwiegende Folgen für die einzelnen Charaktere. Die Handlung war durchweg spannend gestaltet, sowohl die Suche nach dem Vater von Luca als auch die einzelnen Geschichten der Charaktere, aber auch das Miteinander dieser Personen ist liebevoll beschrieben wurden. Einige Charaktere sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen, wie z.B. Federico und Luca, der Kater Alexander oder auch die Zwergin Lina, die im Verlauf der Geschichte eine Entscheidung treffen muss. Insgesamt ist dieses Buch eine gute Mischung von einem historischen Roman und einem Krimi.

Mein Fazit: ein gelungener und spannungsgeladener historischer Roman, mit vielen interessanten Fakten – mit packenden Charakteren und einer richtig guten Story. Dafür gibt es von mir 4,5 Sterne.

Noch nebenbei möchte ich erwähnen, dass die Homepage der Autorin auf jeden Fall einen Besuch wert ist.


Der Nachtelf
Der Nachtelf
von Markus Tillmanns
  Broschiert
Preis: EUR 11,50

3.0 von 5 Sternen Der Nachtelf, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtelf (Broschiert)
Der Roman aus der Feder von Markus Tillmanns „Der Nachtelf“ ist ein Fantasyroman, der mal in einer etwas anderen, aber durchaus interessanten Welt spielt.

Inhalt (Quelle: Klappentext):
Wenn der Nachtelf zurückkehrt, können selbst Imperien fallen …
Drei Morde im Königspalast – das ruft die junge Ermittlerin Dadalore-Was-soll-das-Dunkle-nachts auf den Plan. Doch die toten Ruptu, riesige Echsenkrieger, sind scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht. Und bald ahnt Dadalore, dass das Geheimnis hinter den Morden das Reich erschüttern wird …

Der Schreibstil von Markus Tillmanns ist recht angenehm- das Buch lässt sich flüssig lesen und unterschwelliger Humor ist oftmals zu erkennen, ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen. Wobei mir zu Beginn des Buches die Namen und auch ein bisschen das Machtgefüge und damit auch die einzelnen Ränge Probleme bereitet haben, aber daran gewöhnt man sich recht schnell.
Inhaltlich ist dieses Buch genauso ansprechend – an sich wird ein Kriminalfall in einer fantastischen Welt aufgeklärt, in den Riesenechsen leben und Magie, z.B. in Form von Lakaien existiert. Der Kriminalfall ist spannend gestaltet und man ist bei den Ermittlungen mittendrinne und kann selber sehr gut miträtseln. Ich finde jedoch, dass viel Potential verschenkt wird. Leider kann nicht durchweg der Spannungsbogen gehalten werden, in der Mitte des Buches kommt die Geschichte manchmal nicht richtig voran und man hat das Gefühl, dass Dadalore mit ihren Ermittlungen und somit auch die Geschichte nicht voran kommen. Und was ich sehr schade finde, dass der Nachtelf erst sehr spät Erwähnung in dem Buch findet. Mit den Charakteren bin ich teilweise auch nicht richtig warm geworden. Dadalore versinkt teilweise im Selbstmitleid, dies ist an sich nicht schlimm, nur die Wiederholungen sind mir teilweise zu viel – sie ist mit ihrer Position überfordert und bezweifelt, dass sie für diesen Posten die Idealbesetzung ist. Leider lässt sich innerhalb der Geschichte auch keine wirkliche charakterliche Entwicklung von Dadalore erkennen. Ihre Kollegen und ihr Umfeld machen es ihr nicht immer leicht. Ihr permanenter Verbrauch an Lakaien, die ihr zum Beispiel manchmal Stärke und Kraft oder auch mal innere Ruhe verleihen, fand ich störend. Sie scheint danach regelrecht süchtig zu sein. Man hat das Gefühl, dass sie ohne Lakaien nicht mehr arbeiten oder auch leben kann. Interessant fand ich den Charakter Valenuru – er bringt Schwung in die Geschichte und steht Dadalore zur Seite. Auch die Auflösung der Geschichte hat mir recht gut gefallen – eine tolle Wendung mit viel Action und Spannung, bei der man nochmal richtig mitfiebern konnte.

Insgesamt hatte dieses Buch viel Potential, das leider nicht vollkommen ausgenutzt wurde. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte ist interessant und unverbraucht. Hierfür vergebe ich 3,5 Sterne.


Es gibt keine Toten: Kriminalroman
Es gibt keine Toten: Kriminalroman
von Anne Kuhlmeyer
  Broschiert
Preis: EUR 9,50

4.0 von 5 Sternen Es gibt keine Toten, 15. Mai 2014
Der Roman von Anne Kuhlmeyer „Es gibt keine Toten“ ist ein Krimi, welcher vor allem in Leipzig spielt, aber auch im münsterländischen Coesfeld und sich mit der rechten Szene beschäftigt.

Inhalt (Quelle: Klappentext):
Der Afghanistan-Veteran Hartfield hat sich in seinem Keller erhängt. Nur seine minderjährige Geliebte glaubt nicht an Selbstmord. Doch diese verschwindet, bevor Marlene Katz und Gregor Richter die Ermittlungen aufnehmen können. Gleichzeitig gerät Marlenes Leben aus den Fugen, als sie nach Gelsenkirchen versetzt werden soll. Die Beziehung zu ihrem Kollegen Gregor scheitert, in der neuen Dienststelle ist die Hölle los und alkoholisiert verursacht sie einen Unfall. Inmitten dieser Katastrophen lernt sie Schönfelder, den Chef einer Leipziger Sicherheitsfirma, kennen, der ihre Unfallflucht deckt und sie einstellt, als sie ihren Polizeijob hinschmeißt. Leipzig empfängt Marlene mit einem Sprengstoffattentat am Völkerschlachtdenkmal in der Silvesternacht. Fünf Menschen sterben. Zur gleichen Stunde explodiert eine Bombe im jüdischen Gemeindehaus. Islamisten sollen verantwortlich sein, heißt es. Doch Schönfelder vermutet die Täter in der rechten Szene. Marlene, die eigentlich zum Objektschutz auf dem alten, denkmalgeschützten Psychiatriegelände in Dösen eingeteilt ist, wird beauftragt, sich dem „Ring nationaler Frauen“ anzuschließen, um an Informationen zu kommen. Allein und mittellos begibt sie sich zunehmend in die Abhängigkeit von dem charismatischen Schönfelder und wird in die zweifelhaften Aktivitäten der Sicherheitsfirma verstrickt. Neonazis verschwinden. Ist Marlene Zeugin? Mitwisserin? Mittäterin?

Äußerlich ist das Cover des Buches nichts Besonderes. Hält man dieses Buch aber in der Hand, dann erkennt man sofort die Besonderheit – das man die Mauer fühlen kann. Der Schreibstil von Kuhlmeyer ist angenehm und lässt sich flüssig lesen. Gut haben mir auch die kurzen Beschreibungen der Leipziger Lokalitäten und Sehenswürdigkeiten gefallen. Als Leipziger hat es mir auch gut gefallen, dass die Straßennamen eingeflochten wurden sind und ich immer wusste, wo die Geschichte gerade spielt. Teilweise ist die Ausdrucksweise der Charaktere recht derb, diese passt aber durchaus zu der Geschichte. Zu Beginn des Buches wird man sofort in die Geschichte hineingeworfen und man befindet sich mittendrin. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten, dies passt durchaus zu den eher kurz gehaltenen Sätzen. Die einzelnen Charaktere werden gut in die Geschichte eingeführt, wobei mir manche bis zum Ende der Geschichte eher undurchsichtig und mysteriös geblieben sind. Man hat oftmals das Gefühl, von realen Charakteren zu lesen. Sie sind allesamt nicht perfekt und haben ihre eigenen Fehler. Innerhalb der Geschichte passieren unerwartete Wendungen und die Spannung wird kontinuierlich aufrechterhalten. Als Leser fragt man sich, was hinter all dem steckt und wie es wohl weiter- bzw. ausgehen wird. Auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, die Thematisierung der rechten Szene und dem Judentum fand ich gelungen. Auch das fulminante Ende fand ich sehr überzeugend. Wie es sich immer weiter aufgeputscht hat – grandios beschrieben. Ich muss gestehen, bei der Schlussszene hatte ich das erste Mal das Gefühl, selber mittendrin zu sein.
Leider hatte ich permanent nur das Gefühl gehabt, dass ich nur ein geduldetet Zuschauer war und habe mich keinesfalls mitten in der Geschichte gefühlt. Auch bin ich teilweise aus den einzelnen Charakteren nicht ganz schlau oder mit ihnen warm geworden.

Mein Fazit: ein durchaus spannender Krimi, der sich gut lesen lässt. Jedoch konnte dieser mich nicht vollständig überzeugen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.


Der Gesang der Wellen nach dem Sturm: Roman
Der Gesang der Wellen nach dem Sturm: Roman
von Kirsty Wark
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Gesang der Wellen nach dem Sturm, 7. Mai 2014
Der Roman aus der der Feder von Kirsty Wark namens „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“ spielt in Schottland und kann als einzelner Roman angesehen werden.

Inhalt (Quelle: Klappentext):
Auf der kleinen Insel Arran an der Westküste Schottlands wächst Elizabeth Pringle auf. Sie verbringt ihr ganzes Leben auf dieser Insel. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es Zeit wird endlich ihre Vergangenheit abzuschließen. Seit Jahrzehnten hat sie schwer daran zu tragen. Kurze Zeit später erlebt Martha eine Überraschung. Eine Dame namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter Anna ein Haus auf Arran vermacht.

Der Erzählstil von Kirsty Wark ist sehr angenehm und leicht. Man wird quasi in die Geschichte hineingetragen – auf sanften Wellen. Die Geschichte wird aus mehreren Erzählperspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Martha, welche sich um ihre Demenzkranke Mutter sorgt. In der anderen Perspektive erzählt Elizabeth Pringle von ihrem Leben, was sie erlebt hat, was sie bewegt hat. Die beiden Perspektiven sind durchaus interessant und geben einen guten Einblick in die jeweiligen Charaktere. Ich fand beide Seiten durchaus lesenswert. Aber interessanter fand ich eigentlich den Erzählstrang von Elizabeth Pringle – es war interessant, ihre Lebensgeschichte zu lesen.
Leider bin ich von der Geschichte an sich nicht überzeugt. So richtig spannende Momente habe ich vermisst, es ist eher so, als ob die Geschichte so vor sich hinplätschert – ein eher seichteres Lesevergnügen.
Die Geschichte spielt auf der Insel Arran. Von dieser ist am Anfang des Buches auch eine Karte beigefügt, welche ich sehr hilfreich finde und durchaus eine bessere Vorstellung von den Örtlichkeiten der Insel zur Folge hat.
Das Cover passt recht gut zum Inhalt des Buches. Es ist maritim, aber nicht wie die turbulente See, sondern verströmt eher Ruhe.

Mein Fazit: ein eher seichter, aber auch unterhaltsamer Frauenroman – mit einem Geheimnis. Leider haben mir die spannenden Momente gefehlt. Es trifft nicht ganz meinen Lesegeschmack, daher kann ich nur 2,5 Sterne von 5 möglichen vergeben. Aber Leser(innen) von Frauenromanen haben an diesem Buch bestimmt mehr vergnügte Lesestunden als ich.


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