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F.Grondkowski "Buchleser"

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Manchmal können sie uns sehen
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Preis: EUR 2,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine phantastische Textaufgabe:, 9. September 2014
14 Geschichten plus 14 Facetten ergeben 14 mal Phantastik.
Die pointiert und unterhaltsam erzählten Geschichten laden geradezu zum umblättern ein. Jede einzelne Erzählung nimmt eine Wendung, die man so vielleicht, nicht erwartet hätte. Eine Mischung aus Ufos, Schutzengel, Paläo-Seti gepaart mit biblischen Ereignissen und historischen Zeitreisen. Jeder einzelnen Geschichte geht eine kurze Einleitung voraus, welche den Inhalt unterstützend erklärt. So beschreibt der Autor oft reale Hintergründe, welche dann ein nicht reales Ende finden. Wirklich? Der verwendete Aphorismus von William Shakespeare: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt.“ gibt die Antwort. Durch die Dialoge der einzelnen Protagonisten kann der Leser die phantastischen Gedanken des Autors nachvollziehen und erkennt sich manchmal sogar selbst wieder.
Manche Themengebiete verhindern eine rationale Herangehensweise. Doch mit solchen Kurzgeschichten bietet sich die Möglichkeit, eine Leserschaft zu begeistern, welche diese Thematik, als Sachbuch, nie erreicht hätte.
Ich wünsche beim Lesen dieser Lektüre eine phantastische Zeit!


Vineta - Atlantis des Nordens
Vineta - Atlantis des Nordens
von Ingrid u. P.Werner Lange
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Sagenhaftes Vineta - Mythos oder Wirklichkeit?, 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Irgendwo an der Ostsee soll der Sage nach Vineta gelegen haben. Das Autoren-Team zitiert die entsprechenden Chronisten, präsentiert verschiedene Ortsbesichtigungen und beschreibt den chronologischen Werdegang unserer Ahnen.
Das dem Autor P. Werner Lange nachgesagte „hohe literarische Niveau“ seiner Sachbücher, kann ich bestätigen. Da das Thema Vineta auf Sagen und Überlieferungen basiert ist es recht schwer, Fakten und Greifbares zu liefern. Interpretationen von solchen Sagen, welche sich auf die Vergangenheit beziehen sind kaum angreifbar und man kommt als Autor eher selten in Konflikte. So wird die Besiedlung des Ostseeraums, im Zeitalter der Christianisierung, zur Basis des Buches.
Die Geschichte der sagenumwobenen Stadt Vineta rückt durch die umfangreiche Bevölkerungsgeschichte fast in den Hintergrund. Entsprechend datierte Funde werden zu Spekulationsobjekte. Die maßgebliche Frage: Stammen diese Artefakte aus der untergegangenen Stadt, sind es die Überreste alter Slawenburgen oder nur die Reste jüngerer Ortschaften? Die Autoren stellen Vergleiche zwischen Vineta, Tyros und Atlantis her, wobei man in den einzelnen Erzählungen, durchaus Ähnlichkeiten erkennen kann.
Am Ende der Publikation findet man entsprechende Erläuterungen, die ein „Einlesen“ erleichtern. Farbabbildungen, Zeichnungen und überlieferte Texte werten das Buch auf und wurden unterstützend zum Text platziert.
Abschließend möchte ich von Seite 181 zitieren. Was der Archäologen Aleksandr Mongait schon 1985 schrieb hat heute mehr Gültigkeit denn je!
„Eigentlich möchten auch die Archäologen, wie alle anderen Menschen, sowohl an den Schneemenschen als auch an die Sendboten von anderen Planeten glauben, die unsere Erde aufgesucht haben. Die berufsmäßige Angewohnheit, die Phantasie auf streng wissenschaftliche Annahmen zu beschränken, veranlasst sie, eine ganze Arbeit verlockender Annahmen zurückzuweisen. Einfach aus dem Grunde, weil wir über eine geschlossene Konzeption der Entwicklungsgeschichte des Menschen verfügen. Das bedeutet nicht dass sie unerschütterlich ist. Sie könnte durch Tatsachen zerstört oder verändert werden, durch neue Tatsachen aber nicht durch Vermutungen.“
So wird das Auffinden des tatsächlichen Standorts von Vineta dauern, obwohl dieses Buch bei der Suche helfen könnte. Und sollte Vineta nicht für real befunden werden, habe ich während der Lektüre neue Erkenntnisse, interessante Ansatzpunkte sowie eine persönliche Wissenserweiterung erfahren und kann es aus diesem Grund an Interessierte weiter empfehlen.


Geheimnisvolles Thailand: Fantastisches und Unbekanntes aus dem "Land des Lächelns
Geheimnisvolles Thailand: Fantastisches und Unbekanntes aus dem "Land des Lächelns
Preis: EUR 2,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen - Geheimnisvolles und unbekanntes Thailand - Alles nur Mythologie?, 1. August 2014
Ein typisches Buch von Ertelt, sauber recherchiert, verständlich geschrieben und verschiedene Quellen, die seine Arbeit unterstützend ergänzen. Schon das Inhaltsverzeichnis bietet Fragen und auch Antworten, welche in jedem der 12 Kapitel strukturiert nachgegangen wird. Ein Muss für jeden, der sich für die Grenzwissenschaft interessiert, egal ob man schon in Thailand war oder nicht. Zahlreiche Reisen des Autors, verbunden mit akribische Vorort-Recherchen, im Land des Lächelns, rücken die Publikation in authentisches Licht. So greift Ertelt nicht nur auf persönliche Gespräche mit Einheimischen zurück, er bedient sich auch bei unterschiedlichen Autoren und deren wichtigsten Aussagen, welche er dann unterstützend einfließen lässt. Eine lohnende Arbeitsweise, wenn man Geschehnisse, Darstellungen und offene Fragen bildlich, nachvollziehbar und realistisch beschreiben möchte. Ertelt betont in seinem Vorwort, dass die von ihm vorgestellten Dinge ohne jegliches Werturteil anzusehen sind. Man kann sie glauben oder auch nicht.
So beschreibt die Thai-Mythologie zum Beispiel Unterwasserfahrzeuge, Himmelsbewohner und das sie ihr Wissen von den Sternen empfingen. Somit sind die Fragen von Ertelt: „Kam der erste Herrscher aus dem All?“, „Gab es Götterkriege?“ oder „Ufos über Thailand?“, legitim. Inhalte wie „Der Traum vom Unsichtbaren“, „Gab es einst Riesen“ oder „Cargo Kulte“, sind alles Themen, die man ebenfalls aus anderen Regionen und Kulturen kennt. So sucht der Autor Antworten und präsentiert diese, in einer erstaunlich klaren Folge von logischen Zusammenhängen.
Durch reichlich Hintergrundinformationen kann man das Land des allgegenwärtigen Lächelns, mit all seinen Geheimnissen, entspannt vom Sofa aus entdecken. Man sollte aber vorsichtig sein, denn die Lektüre, in Verbindung mit den passend platzierten Farbfotos, könnten die Reiselust wecken.
Das Buch sollte für den grenzwissenschaftlich Interessierten, der sich auch über Land, Religion und Kultur Südostasiens informieren möchten, zur Standardlektüre gehören.
Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser und kann nur hoffen, irgendwann eine Printausgabe in den Händen zu halten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 1, 2014 11:20 AM MEST


Rätsel der Geschichte
Rätsel der Geschichte
Preis: EUR 1,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andere schreiben Geschichten, Vogler schreibt über unentdeckte Rätsel der Menschheitsgeschichte., 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rätsel der Geschichte (Kindle Edition)
Mike Vogler präsentiert 7 Rätsel der Menschheitsgeschichte und beschreibt diese mit einem sympathischen Schreibstil. Persönliche Vor-Ort-Recherchen und zu den Themen passende Literatur helfen dem Autor seine verblüffenden Ergebnisse darzustellen. Für den Leser wiederum eine kompetente Unterstützung, den Gedanken des Autors zu folgen. Vogler erklärt die jeweiligen Kapitel sachlich und verständlich, welches sich auch in seinen gut recherchierten und nachvollziehbaren Lösungsansätzen widerspiegelt. Viele relevanten Aspekte werden gegeneinander abgewogen, erörtert, beschrieben und verglichen, jedoch ohne dabei den Versuch zu unternehmen, den Leser mit den Ergebnissen zu missionieren.
So kann ich getrost eine Empfehlung aussprechen, da das Buch auf Grund der unterschiedlichen Themen und deren Darstellung an keiner Stelle trocken oder langweilig ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 24, 2014 9:39 PM CET


Und Jahwe fuhr herab: Gedanken eines ehemaligen Fundamentalisten
Und Jahwe fuhr herab: Gedanken eines ehemaligen Fundamentalisten
von Peter Hoeft
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rehabilitation eines ehemaligen Fundamentalisten, 3. März 2014
Wie sagte Friedrich Nietzsche: „Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.“ So muss es Peter Hoeft ergangen sein, als er den Sinn des Fundamentalismus, den Kampf gegen die Moderne und die Rückbesinnung auf die alten Wurzeln, als nicht realisierbar erkannte. Dieses Buch kann man als Rehabilitation des Autors sehen. Hoeft konnte sich nicht mit einer Ideologie, welche teilweise mit intoleranten Mitteln durchgesetzt wurde, identifizieren. Erfahrungen und Erlebnisse aus seiner Kindheit halfen ihm, sich an Dinge zu erinnern, die mit diesem fundamentalistischen Weltbild nicht übereinstimmten. So beschreibt der Autor bekannte Dinge aus der Grenzwissenschaft unter dem Deckmantel des Glaubens und entfernt sich dadurch immer weiter von seiner fundamentalistischen Vergangenheit. Der Autor ringt mit einem Problem, den Gedanken an Gott. Ein Zwiespalt zwischen einem metaphysischen und einem realen Gott. Stellt man die Frage: „Was hat Gott vor der Erschaffung unserer Welt getan?“, müsste die Antwort eigentlich lauten: „Gott hat andere Welten erschaffen.“ Wenn das so einfach wäre, hätte sich der Autor nicht die Mühe machen müssen, dies zu belegen. Die zahlreichen Stellungnahmen und Zitate bekannter Persönlichkeiten unterstützen den Autor in der Beantwortung seiner Fragen und stehen ihm so von Anfang an hilfreich zur Seite. Kapitel wie - Woher kamen die Propheten? - , - Wenn Engel und Propheten reisen - oder - Geister, UFOs, Mikrochips- geben einen kleinen Eindruck vom Inhalt des Buches. Der Autor schreibt in seiner Einleitung „...dass manche der hier geäußerten Gedanken nicht neu sind“, was auch kaum möglich ist. Neu ist der Zusammenhang, den Hoeft hier herstellt. Auf der einen Seite der Autor mit seinen religiösen Erlebnissen und auf der anderen Seite seine Erlösung in der Grenzwissenschaft.
Die Publikation wurde in der Ich-Form verfasst und verleiht dem Erlebten so die nötige Glaubwürdigkeit.
Ein ehrlicher Ausschnitt aus dem Leben des Autors, verbunden mit grenzwissenschaftlichen und biblischen Themen. Ausflüge rund um die Welt sowie passende Zitate und Buchhinweise versprechen alles in allem ein kurzweiliges Lesevergnügen.


Und Jahwe fuhr herab: Gedanken eines ehemaligen Fundamentalisten
Und Jahwe fuhr herab: Gedanken eines ehemaligen Fundamentalisten
Preis: EUR 4,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rehabilitation eines ehemaligen Fundamentalisten, 2. Februar 2014
Wie sagte Friedrich Nietzsche: „Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.“ So muss es Peter Hoeft ergangen sein, als er den Sinn des Fundamentalismus, den Kampf gegen die Moderne und die Rückbesinnung auf die alten Wurzeln, als nicht realisierbar erkannte. Dieses Buch kann man als Rehabilitation des Autors sehen. Hoeft konnte sich nicht mit einer Ideologie, welche teilweise mit intoleranten Mitteln durchgesetzt wurde, identifizieren. Erfahrungen und Erlebnisse aus seiner Kindheit halfen ihm, sich an Dinge zu erinnern, die mit diesem fundamentalistischen Weltbild nicht übereinstimmten. So beschreibt der Autor bekannte Dinge aus der Grenzwissenschaft unter dem Deckmantel des Glaubens und entfernt sich dadurch immer weiter von seiner fundamentalistischen Vergangenheit. Der Autor ringt mit einem Problem, den Gedanken an Gott. Ein Zwiespalt zwischen einem metaphysischen und einem realen Gott. Stellt man die Frage: „Was hat Gott vor der Erschaffung unserer Welt getan?“, müsste die Antwort eigentlich lauten: „Gott hat andere Welten erschaffen.“ Wenn das so einfach wäre, hätte sich der Autor nicht die Mühe machen müssen, dies zu belegen. Die zahlreichen Stellungnahmen und Zitate bekannter Persönlichkeiten unterstützen den Autor in der Beantwortung seiner Fragen und stehen ihm so von Anfang an hilfreich zur Seite. Kapitel wie - Woher kamen die Propheten? - , - Wenn Engel und Propheten reisen - oder - Geister, UFOs, Mikrochips- geben einen kleinen Eindruck vom Inhalt des Buches. Der Autor schreibt in seiner Einleitung „...dass manche der hier geäußerten Gedanken nicht neu sind“, was auch kaum möglich ist. Neu ist der Zusammenhang, den Hoeft hier herstellt. Auf der einen Seite der Autor mit seinen religiösen Erlebnissen und auf der anderen Seite seine Erlösung in der Grenzwissenschaft.
Die Publikation wurde in der Ich-Form verfasst und verleiht dem Erlebten so die nötige Glaubwürdigkeit.
Ein ehrlicher Ausschnitt aus dem Leben des Autors, verbunden mit grenzwissenschaftlichen und biblischen Themen. Ausflüge rund um die Welt sowie passende Zitate und Buchhinweise versprechen alles in allem ein kurzweiliges Lesevergnügen.


Azoren: Die Rätsel der "neun Schönheiten
Azoren: Die Rätsel der "neun Schönheiten
Preis: EUR 1,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inselhopping der besonderen Art, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein detaillierter Reisebericht über die verschiedenen Inseln der Azoren. Durch eine sehr realistische Beschreibung der Erlebnisse bekommt die Veröffentlichung einen ehrlichen Charakter. Sehr viele kleine Details, Gespräche mit Einheimischen und kulinarische Tipps, machen das Buch zu einem Reiseführer der besonderen Art. Wer die Schönheiten der Inseln und deren Geheimnisse nacherleben möchte sollte den Spuren von Gau folgen. Als Beweis für seine Ausführungen wurden dem eBook zahlreiche persönliche Farbfotos beigefügt. Das in der eBook Beschreibung versprochenen Geheimnis der Cart Ruts bleibt auch ein Geheimnis. Der Autor spekuliert nicht wild herum sondern stellt seine persönlichen Gedankengänge zur Verfügung, so das jeder Leser seine Eigenen hinzufügen kann. Die zur Unterstützung herangezogenen Märchen und Legenden der Region erzählen von der geheimnisvollen Vergangenheit der Inseln und bestätigen auch hier einen gewissen wahren Kern.
Ich finde die Publikation von Gau sehr unterhaltsam, sie regt zum Nachdenken an und macht Lust zu einer Reise auf die Azoren.


Lemurien: Aufstieg und Fall der ältesten Weltkultur
Lemurien: Aufstieg und Fall der ältesten Weltkultur
Preis: EUR 22,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein leidenschaftliches Plädoyer für die älteste Weltkultur, 24. November 2013
'Lemurien' ist kein Märchenbuch, kein wissenschaftliches Fachbuch und auch kein Science-Fiction-Fantasybuch sondern ein spektakuläres und sehr gut recherchiertes Sachbuch. Eine längst überfällige Aufarbeitung über den sagenumwobenen Kontinent Mu. Riesige Inselreiche im Pazifik, welche alle in irgendeiner Art und Weise in Verbindung stehen und einen gemeinsamen Ursprung haben, das Mutterland Mu oder Lemurien. Den Aufstieg und den Fall der ältesten Weltkultur versucht der Autor in einem sehr lesenswerten Schreibstil darzustellen. Durch Legenden und Sagen der uralten Völker, deren Kultur und Religionen wird die Existenz und die Realität von einem Mutterkontinent zu einem lebhaften und durchaus legitimen Gedankenmodell.
Nur zwei Beispiele, die das gewaltige Erbe unserer Vorfahren beschreiben und sich wie ein mystischer aber realer Faden durch 469 Seiten zieht.
Das Mysterium von Pohnpei ist so gewaltig, dass Forscher bereit sein sollten, wirklich alle Wege zu beschreiten, um es zu verstehen. Und genau diese Forderung sollte man ernsthaft in den wissenschaftlichen Focus rücken, um eines der uralten Rätsel zu erklären. Warum wurden über 25 Tonnen schwere Basaltsäulen und 60 Tonnen wiegende Basaltblöcke auf einem Korallenriff errichtet? Verwendeten die Lemurier ihr Wissen, für Projekte zur Wetterbeeinflussung?
Warum versteht man heute die geologischen Ursprünge der Osterinseln besser als ihre Besiedlungsgeschichte? Joseph versucht die Meinung der Wissenschaftler, die Osterinseln wurden von Kulturbringern aus Peru besiedelt, zu entkräften. Der Autor weist der wohl attraktiven wissenschaftlichen Theorie einige schwerwiegende Mängel nach.
Weiter faszinierende, glaubhaft beschriebene Theorien und nachdenklich machende Beweismittel bereichern die gesamte Publikation. Ob in Japan, den Philippinen, in Amerika oder im asiatischen Raum, überall finden sich Spuren und Zusammenhänge der ältesten Weltkultur. Sagen, Legenden, Bauwerke, Kultobjekte sowie Schriften und andere Überlieferungen verbindet der Autor zu einem schlüssigen und nachvollziehbaren Gesamtkonstrukt.
Joseph selbst ein erfahrener Globetrotter der dem Mysteriösen auf der Spur ist, lässt in seinem Buch Pro und Kontra zu Wort kommen. Diese Darstellung der noch heute bestehenden Gegensätze von Wissenschaft und grenzwissenschaftlicher Forschung sollte Ansporn sein, auch nicht konventionelle Gedanken öffentlich anzuerkennen.
Mein Fazit:
War für die alten Kulturen der Erwerb von Wissen gleichbedeutend mit der Vertiefung ihrer Spiritualität und betrachteten sie die Erweiterung des Wissens als Ausdruck von Ehrfurcht und nicht als kommerzielle Angelegenheit?! Sollte unserer Gesellschaft sich davon nicht eine gewaltige Scheibe abschneiden? Das wäre ein hehrer Grund, das Wissen der alten Völker anzuerkennen, zu akzeptieren und in die heutige Zeit zu übernehmen. Egal ob Lemurien oder Mu, irgendwo musste das Wissen hergekommen sein und irgendwann muss es verloren gegangen sein. Dieses Buch versucht, diese Wissenslücke zu schließen und ein muss für alle diejenigen, die wissen und mitreden wollen.


Hexenwahn und UFO-Welle: Überraschende Parallelen zwischen gestern und heute: Entführung, Flug und Begegnung mit fremdartigen Wesen
Hexenwahn und UFO-Welle: Überraschende Parallelen zwischen gestern und heute: Entführung, Flug und Begegnung mit fremdartigen Wesen
Preis: EUR 4,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spurensuche in alten Archiven mit überraschenden Parallelen zur heutigen Zeit, 6. Oktober 2013
Es gab bereits einmal eine Zeit... und nun ist die Zeit reif, alle relevanten „Beweise“ auf den Tisch zu legen. Die Autorin begibt sich auf eine spektakuläre Reise, quer durch alle Epochen und Regionen des alten Europa. Sie legt Berichte, Protokolle und mittelalterliche Schriften vor, die von nicht erklärbaren Dingen berichten. Hexenprozesse und Verhandlungen hat Ermel in O-Ton wiedergegeben, um die Authentizität zu bewahren. Die Niederschriften aus Gelehrtenstuben, Gerichtssälen und Beichtstühlen geben einen detaillierten Eindruck, des Themas Hexenwahn wieder. Bedenkt man die Macht der Kirche und die fehlende Allgemeinbildung der Bevölkerung, zur damaligen Zeit, kann man von einer gewissen Art der Manipulation ausgehen. Die heutige Zeit ist da nicht anders. Selbstanzeigen und Aussagen zu Phänomenen und Erscheinungen hätten ähnliche Auswirkungen. Zu lachen hatten und haben immer nur die Mächtigen. Die „Untertanen“ verloren damals ihr Leben und heute den Job und die sozialen Bindungen, was unterm Strich einem gesellschaftlichen Todesurteil gleichkommt.
Die Autorin versucht ihre Recherchen unter anderem mit der Mimikry Hypothese zu erklären. Wie die Fiebag Brüder 1991 dazu ausführten.
-Tarnung unter einem Deckmantel dessen, was wir selbst zu sehen wünschen. Und genau das ist es: Anpassung. Diese fremde, außerirdische Intelligenz passt sich uns an, an unserem Verständnis, unseren Vorstellungen, unseren Phantasien, Ängsten und Hoffnungen.-
Ok, wo aber kamen diese Vorstellungen und Phantasien her? Woher kamen die haarsträubenden Berichte, wenn sie sich aus unseren Vorstellungen reproduzierten. Letztendlich würde die Hypothese dann auch auf unsere Generation zutreffen.
Ist der Hexenwahn tatsächlich mit der Ufo-Welle kompatibel und mit der Mimikry-Hypothese zu erklären? Ermel führt hierzu Zitate und Berichte von Ufo Forschern auf und versucht die Geschehnisse der damalige Zeit, in die heutige zu interpretieren. Erinnerungslücken, Flugerlebnisse und unfreiwillige Entführungen werden heute ebenso beschrieben und sind aktuell ebenso wenig erklärbar. Die Erklärungen der Kirche insbesondere der Inquisition sind mit den wissenschaftlichen Erklärungsversuchen der Gegenwart vergleichbar.
Letztlich ich das Buch eine akribisch und penibel recherchierte Zeitreise, welche Lösungsansätze und Vergleiche anbietet. Mehr mit eigenen Worten beschriebene Zusammenhänge hätten das Buch noch sympathischer gemacht.
Eine Leseempfehlung kann ich getrost aussprechen und hoffen, dass die alten Texte für die heutige Ufo-Forschung einen weiteren Ansatz bieten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2013 7:40 PM MEST


Das Unternehmen Gott. Teil II: Kampfstiefel des lieben Gottes vs. Mokassins der Mayagötter. Keine Wiederkehr 2012
Das Unternehmen Gott. Teil II: Kampfstiefel des lieben Gottes vs. Mokassins der Mayagötter. Keine Wiederkehr 2012
von Judas Aries
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beim Unternehmen Gott gibt es keinen Rabatt!, 6. Juli 2013
Den Schlüsselsatz des Buches, ja vielleicht sogar der ganzen Prä-Astronautik und Paläo-Seti, befindet sich im Vorwort: „Verifiziert nicht nur Eure Hypothesen, widerlegt doch erst mal unseren Gott!“ Genau diese Aussage beschreibt die Überheblichkeit derer, die an diesen einen Gott glauben. Bemühen sich die einen um Aufklärung,lehnen sich die anderen entspannt zurück und meinen die Wahrheit schon durch ihren Himmlischen gefunden zu haben. Hier greift der Autor ein und versucht einen scheinbar aussichtslosen Kampf mit den Waffen, intensive Recherche und brillante Analyse, zu gewinnen. Judas Aries versäumt es nicht zu erwähnen, bei dem Versuch den zwiespältigen Gott zu enttarnen, mit Fingerspitzengefühl vorgegangen zu sein. Dies führt automatisch dazu, dass man beim lesen das Gefühl bekommt, der Autor hat irgendwie Recht. Durch die bedachte Auswahl der Adverbien vielleicht, wahrscheinlich und möglicherweise hat man nie den Eindruck missioniert zu werden.
Warum ist Gott der „Gott der Götter“? Wieso gibt es weltweit 300 verschiedene Berichte über eine Sintflut? War Gottes Arche ein Dreimaster und die ägyptischen Pyramiden die drei Masten? Ging Henoch auf eine Diplomatenschule? Bedeutet die biblische Aussage: „Nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten, wurden ihnen … Töchter geboren“, dass man hier das Missing Link gezeugt hat?
Alles Fragen auf die der Autor logische und nachvollziehbare und dadurch einleuchtende Antworten gibt. Auch im Zweiten Teil des „Unternehmen Gott“ kommt man unweigerlich auf die Idee, an der heutigen Darstellung eines allmächtigen und herrlichen Gottes, zu zweifeln. Die Parallelen der damaligen Zeit in die Gegenwart sind so beschrieben, dass der Leser auf höchstem Niveau aufgeklärt wird, wenn man es zulässt.

Mein persönliches Fazit: Ich war mein Leben lang in keinster Weise in Kontakt mit Gott, einer Kirche oder Religion. Trotzdem habe ich meine Ziele erreicht und die Aufgaben, welche mir das Leben gestellt hat erfüllt. Alles ohne göttlichen Beistand oder himmlische Hilfe. Nun frage ich, welchen Zweck soll dieser Gott eigentlich dann erfüllen? Lesen Sie das Buch und finden Sie die Antwort, die zu Ihnen passt.


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