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Rezensionen verfasst von
Sabine Hunsicker Media-Mania.de

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Neandertal: Band 2. Der Lebenstrank
Neandertal: Band 2. Der Lebenstrank
von Emmanuel Roudier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,80

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter zweiter Band, der Lust auf den dritten und letzen Band macht., 26. Mai 2010
Es nimmt kein Ende mit den Problemen und Risiken, die Laghou auf seiner Suche nach dem Kristall begegnen. Es sei verraten, dass er zwar den Kristall erhält, damit seine Geschichte aber keineswegs abgeschlossen ist, denn lange behält er den Kristall nicht.
Ob es ihm unter diesen Umständen gelingt, seinen Vater und den ältesten Bruder zu rächen? Man mag auf den dritten und abschließenden Band gespannt sein.

Die Zeichnungen sind wieder sehr schön geraten: Die Atmosphäre des Waldes und des Lebensgebiets der Neandertaler ist detailliert dargestellt und die Gesichter sind trotz der Neandertal-typischen Merkmale genug ausgearbeitet, um einzelne Personen unterscheiden zu können. Auch wenn es das eine oder andere Mal heftig zur Sache geht und Blut fließt, nimmt es nicht überhand, sondern bleibt in einem erträglichen Maß. Der Band kann durch seine Farben und Zeichnungen voll überzeugen.

Die Geschichte kann ebefalls überzeugen, auch wenn einige Wendungen vorhersehbar sind. Dennoch ist das Ende offen und der dritte Band wird wohl noch einige Überraschungen bereit halten. Man möchte nur hoffen, dass man nun nicht wieder vierzehn Monate warten muss. Insgesamt ist ein guter zweiter Band, mit Betonung auf "zweiter". Er treibt zwar die Geschichte voran, beendet sie aber nicht, sodass auch hier am Ende ein Cliffhanger wartet. Er erhält jedoch auch das Interesse an der eigentlichen Story soweit, dass man auch das Ende erfahren möchte. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Fazit: Ein guter zweiter Band, der die Lust an der Geschichte aufrecht erhält.


Angriff auf Ihr Geld: Der Staatsbankrott: Was uns erwartet und wie man sein Vermögen schützt (Frieling - Wirtschaft)
Angriff auf Ihr Geld: Der Staatsbankrott: Was uns erwartet und wie man sein Vermögen schützt (Frieling - Wirtschaft)
von Jürgen Wipfler
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hier wird nur Angst gemacht und der Teufel an die Wand gemalt, 26. Mai 2010
Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten, denn ... eigentlich kann es nicht bewertet werden. Es ist eine einzige Panikmache, von der ersten bis zur letzten Seite, und es scheint unglaublich, dass die Autoren wirklich an das Geschriebene glauben. Die Tatsache, dass Deutschland als Staat 1,6 Billionen Euro Schulden hat, ist nun beileibe nicht neu und daher auch weder den Fettdruck noch ein Ausrufezeichen wert.

Man weiß kaum, wo man anfangen soll: Um dem Staatsbankrott zu entgehen, plant der deutsche Staat den Lastenausgleich, sprich, er nimmt dem Bürger sein Privatvermögen ab. Deutschland war schon zweimal pleite! 1923 und 1948 (ist halt doof, wenn man Reparationen bezahlen muss). Der Euro könne auch wieder abgeschafft werden, weil er keine starke Währung ist (nach fast zehn Jahren Einheitswährung nicht so wirklich wahrscheinlich).
Der Hammer besteht jedoch aus einem Exkurs in die Wirtschaftsastrologie. Beispiel:
"In der Dekade 2010 bis 2020 befindet sich Pluto (=Kapital) in allen Jahren im Zeichen Steinbock (=Vorsicht), ..."
Es gibt Menschen, die an die Astrologie glauben. Von einem Steuerberater und einem Diplomwirtschaftsingenieur (FH) erwartet man jedoch andere Argumente.

Somit bestehen denn die ersten 120 von 180 Seiten aus Panikmache und Annahmen, aus Parallelen, die lachhaft sind, und aus Thesen, die so unrealistisch sind, dass man sich noch nicht mal die Mühe macht, ernsthaft drüber nachzudenken. Die letzten 60 Seiten bietet dann noch ein paar echte Informationen, aber nichts, was nicht schon allgemein bekannt ist (durch Schenkungen kann man Steuern sparen!), und auch hier bleibt man vom Schwarzsehen nicht verschont.
Ebenso seltsam mutet es dann an, wenn im Nachwort die Kraft des Positiven Denkens (D+) beschworen wird.

Man fragt sich, wie so etwas ernsthaft eine vierte Auflage erreichen konnte. Hier wird nur Angst gemacht und der Teufel an die Wand gemalt, ernsthafte Informationen erhält man hier nicht. Empfehlung: Nicht kaufen, sondern schreiend davonlaufen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2013 12:09 PM CET


In den weißen Wolken: Die verschollenen Lehrreden
In den weißen Wolken: Die verschollenen Lehrreden
von Richard Power
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein nützliches und interessantes Buch, 26. Mai 2010
Govindas Texte sind gut zugänglich - man ist von buddhistischen Texten oft anderes gewohnt. Govinda hingegen wirkt geradezu einfach: Man findet als Leser sehr direkte Aussagen, die sich ohne Probleme entschüsseln lassen.
Dennoch sind Govindas Texte vornehmlich für denjenigen geeignet, der sich bereits intensiv mit den buddhistischen Lehren befasst hat. Als Einsteigerbuch kann "In den weißen Wolken" nicht empfohlen werden.

Von "verschollenen Texten und Lehrreden", wie der Untertitel verheißt, kann jedoch nicht gesprochen werden. Vielmehr sind hier Auszüge aus Govindas Büchern abgedruckt, von denen das eine oder andere zwar vergriffen ist, aber keineswegs unauffindbar. Warum dieser kleine Etikettenschwindel betrieben wurde, ist nicht nachvollziehbar.

Govindas Stil ist leicht verständlich und zugänglich, doch seine Themen sind fortgeschritten. Trotzdem lässt sich viel Nützliches erschließen und wer sich mit dem Buddhismus beschäftigt, wird sicherlich die eine oder andere Erkenntnis erlangen!


Die Bücher des Kataklysmus, 1: Die Spiegelzwillinge
Die Bücher des Kataklysmus, 1: Die Spiegelzwillinge
von Sean Williams
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter Auftakt einer phantastischen Reihe, 26. Mai 2010
"Die Bücher des Kataklysmus" lassen sich auch ohne Kenntnisse der "Books of Change" lesen.

Zu Beginn wechselt Williams zwischen Gegenwart, in der Seth bereits ermordet wurde, und Vergangenheit, in der er die Europareise der Zwillinge, in der sich ihr Schicksal erfüllen soll, beschreibt. Dieser Wechsel verleiht der Geschichte einen abwechslungsreichen, dynamischen Charakter, auch wenn man als Leser lange Zeit im Dunkeln bleibt. Dieser Charakter bleibt auch in späteren Teilen des Buches erhalten, wenn man zwischen Hadrian im Ersten und Seth im Zweiten Reich hin und herspringt. Das sorgt für eine gewisse Spannung, sodass man geradezu in das Buch hineingesogen wird.

Williams hat mit seinen Drei Reichen ein interessantes Universum erschaffen, das auf vielen mythischen und religiösen Einflüssen fußt. Kennt man sich ein wenig in Religionskunde aus, ist man fasziniert von den vielen kleinen Hinweisen, die man auf die verschiedenen religiösen Kulte erhaschen kann. Aufgrund der Vielfältigkeit dieser bleibt jedoch immer ein gewisser Überraschungsmoment erhalten. Dennoch gerät das Buch nicht zu einer moralinsauren Angelegenheit und der Leser wird auch nicht unangenehm vor den Kopf gestoßen mit moralischen Aussagen à la C.S. Lewis.

Da man als Leser zeitgleich mit Hadrian und Seth in das Universum eingeführt wird, gibt es viele Dialoge, in denen erklärt und beschrieben wird, wie es in den unterschiedlichen Reichen zugeht. Daher gibt es gerade zu Beginn recht wenig Handlung - das zieht später etwas an, doch diesem Buch merkt man an, dass es der erste Band einer längeren Reihe ist. Da die Drei Reiche jedoch sehr komplex sind, fällt dies kaum negativ ins Gewicht.

Wer Interesse an Fantasy hat, die ihren Leser ernst nimmt, und auf ein Universum, das in seiner Komplexität faszinieren und fesseln kann, der sollte "Die Spiegelzwillinge"unbedingt lesen. Dieser Band macht Lust auf die folgenden Bände und man darf wohl mit Recht darauf gespannt sein, wie Williams seine Geschichte weiterspinnt.


Garulfo: Band 2. Der Prinz mit den zwei Gesichtern
Garulfo: Band 2. Der Prinz mit den zwei Gesichtern
von Alain Ayroles
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komödiantisch-märchenhafte Geschichte. Kaufen, kaufen, kaufen!, 26. Mai 2010
Die Zeichnungen von Bruno Maïorana sind so gelungen wie im ersten Band. Koloriert hat wieder Thierry Leprévost. Mit den kräftigen Farben wird eine märchenhafte Atmosphäre heraufbeschworen, die die Geschichte von Alain Ayroles umso mehr wirken lässt. Die Figuren haben großen Wiedererkennungswert und die manchmal karikativ überzeichneten Merkmale (wie etwa Herr Felix, dem Verwalter des Grafen von Carrabas, der ähnlich dem gestiefelten Kater daherkommt) können faszinieren und unterhalten. Daneben sind aber auch Details schön ausgearbeitet, sodass der Comic auf der graphischen Ebene vollkommen überzeugt.

Ebenso ist auch die Geschichte ansprechend dargestellt. Nachdem im ersten Band Garulfos Abenteuer schon abgeschlossen schien (was sollte schon nach der großen Liebe folgen?), dreht Ayroles hier die Ereignisse auf den Kopf. Neben den gutmütigen und naiven Garulfo, der immer auf das Beste hofft, tritt der opportunistische und nicht sehr sympathische Ronaldo als Gegenspieler. Während Garulfo sich mit der Situation bald abfindet, hat Ronaldo erhebliche Schwierigkeiten. Doch obwohl er sich schrecklich gebärdet, empfindet man als Leser Mitleid mit ihm und fühlt sich nach einer Zeit mit ihm verbunden.
Neben diesen Erzählstrang tritt noch ein Oger auf, der lieber Tiere als Menschen frisst. Auf ihn trifft die bezaubernde Prinzessin Hermina, die sich sofort in Garulfo verliebt hatte. Auch diese Begegnungen sind mit Würde und Witz erzählt, sodass sowohl der Oger als auch Hermina davon profitieren.
Der Band endet mit einem Cliffhanger, der neugierig auf den dritten und letzten Band macht. Wer Interesse an Comics mit Fantasy-Elementen hat, sollte sich diese Reihe auf jeden Fall zulegen.


Die Dämonenpforte
Die Dämonenpforte
von Andreas Gößling
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf jeden Fall sein Geld wert, 26. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Dämonenpforte (Broschiert)
Mit Dämonenpforte legt Andreas Gößling einen phantastischen Roman für junge Leser vor, der sein Geld wert ist.

Die Geschichte beginnt betulich - zu Anfang tappt der Leser ebenso wie Marian im Dunkeln. Als dann nach und nach die Zusammenhänge enthüllt werden und die Ereignisse an Fahrt aufnehmen, kann die Geschichte fesseln und mitreißen. Marian ist als Hauptfigur sympathisch und er kann den Leser in Bann ziehen. Dabei ist Marian ein eher untypischer Jugendlicher: Abseits von Markenwahn und Gruppenzwang interessiert er sich für Alchemie, die Freimaurer und ähnliches. Das verleiht ihm einen gewissen Charme, ebenso wie allen anderen Charakteren. Kaum jemand lässt sich auf den ersten Blick als gut oder böse festlegen - Gößling gelingt es, die Vielfalt menschlichen Verhaltens einzufangen. Dabei hat jeder Charakter eine gewisse Würde und Gößling begibt sich nie auf das plumpe Niveau, jemanden bis ins Lächerliche zu karikieren oder bloßzustellen.
Daher kann der Roman auch ältere Leser faszinieren, denn es fehlt die vereinfachte Darstellung menschlichen Lebens und Verhaltens, wie sie so oft in anderen Büchern für Jugendliche praktiziert wird.

Dennoch ist die Geschichte eher auf Jugendliche ausgelegt. Ältere Leser werden sich an dem einen oder anderen Anglizismus mehr stören als die Zielgruppe, doch es muss auch gesagt werden, dass Gößling die aktuelle Jugendsprache so anwendet, dass es leicht fällt, sich mit Marian zu identifizieren, dass er es aber auch nicht übertreibt.
Interessant ist auch der Wechsel zwischen den Zeiten: Die Dialoge und Beschreibungen Marians in der Gegenwart sind dem modernen Sprachgefühl angepasst, während die Figuren im 17. Jahrhundert anders sprechen, sodass auch hier eine Zäsur entsteht. Dies erfreut und zudem wird dadurch noch mehr Spannung erzeugt.

Der Spannungsbogen ist über das Buch konstant aufrecht erhalten. Die Kapitel sind recht kurz, was diese Wirkung aber nur unterstützt. Zum Ende hin zieht die Spannung und Action an.

Dämonenpforte ist ein interessantes Exemplar der Urban Fantasy, das sowohl Jung als auch Alt in den Bann ziehen kann. Gößling hat wunderbare komplexe Charaktere erschaffen, die in dieser Geschichte lebensecht miteinander interagieren. Empfehlung: kaufen!


Just Dance
Just Dance
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 23,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Titelauswahl, aber weniger gute Choreographien, 18. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Just Dance (Videospiel)
Die Auswahl der Songs ist pop- und dancelastig, aber besteht aus bekannten Titeln. So finden sich neben Girls Just Want to Have Fun von Cyndi Lauper auch Songs der Spice Girls, Kate Perry und der Gorillaz. Mit 32 Titeln ist die Auswahl eher klein und nach zwei- bis dreimaligen Spielen kann man die Choreographien auch auswendig. Für gelegentliches Spielen reicht das allerdings auch aus.

Das Aufwärmprogramm kann gefallen (oft wird es weggelassen) - der eigentliche Spielmodus weniger. Die Piktogramme werden nur kurz eingeblendet. Im Eifer eines Turniers übersieht man da schon mal einen Schritt. Zudem sind die Piktogramme nicht immer so informativ, wie man sie sich wünschen würde. Meist hilft es nur, dem Vortänzer zuzuschauen, wodurch man aber bei unbekannten Choreographien den Einsatz verpasst. Ebensowenig gibt es ein Inventar der unterschiedlichen Bewegungen, mit dem man die Abläufe üben könnte.
Da nur mit der Wiimote gearbeitet wird, werden die Bewegungen nur einseitig (mit der rechten Hand) aufgezeichnet - auch so geht der eine oder andere Punkt verloren.

Als Partyspiel ist Just Dance noch interessant, vor allem aufgrund der Titelauswahl, da die Songs alle bekannt sind. Als Tanzspiel an sich ist es nur mittelmäßig geeignet, daher nur drei Sterne. Es gibt ähnlich gelagerte Spiele mit einer größeren Auswahl, aber vor allem auch einem ausgefeilteren Spielprinzip, an denen man länger Spaß hat. Wer nicht unbedingt auf langen Spielspaß aus ist, kann sich Just Dance zulegen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2012 11:04 AM CET


Gut beraten, froh gestimmt: Verkaufsförderung Made in GDR (Minibibliothek)
Gut beraten, froh gestimmt: Verkaufsförderung Made in GDR (Minibibliothek)
von Ute Scheffler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 5,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett gemacht, 18. März 2010
Das Büchlein ist ganz nett aufgemacht. Aufgrund des Formats von nur 6,5x10 cm sind die abgedruckten Bilder jedoch recht klein. Ein anderes Format als die Minibibliothek wäre hier interessanter gewesen - auch um zu veranschaulichen, wie sich die Werbung einzelner Produkte verändert hat, denn es ist bis auf einige wenige Ausnahmen nur ein Beispiel zu finden. Diese erstrecken sich über einen Zeitraum von Mitte der fünfziger Jahre bis Anfang der Siebziger (wurde in den Achtzigern denn nicht geworben?), sodass auch innerhalb einer Produktgruppe kein übersichtliches Bild zusammenkommt.

Die Beschreibungen selbst sind informativ und meist auch ganz interessant - allerdings wird oft erwähnt, wo ein Produkt hergestellt wurde, besonders dann, wenn der Herstellungsort oft verlegt wurde. Der direkte Bogen zur Werbung wird nicht immer geschlagen. An manchen Stellen wird ein kritischer Ton angeschlagen (etwa wenn es eine Creme gibt, die ähnlich wie ihre westliche Verwandte in einer blauen Dose mit weißer Schrift zu finden war), der allerdings nicht konsequent durchgezogen wird.

Zurück bleibt ein mittelmäßiger Eindruck. Interessant ist es, über die Werbung in der DDR zu lesen, doch das Format der Minibibliothek eignet sich dafür nicht. Man hätte gern mehr Informationen, mehr Beispiele, mehr überhaupt. Während die Minibibliothek an sich eher als Spaßgeschenk taugt (was bitteschön macht man schon mit handflächengroßen Büchern?), ist hier das Thema falsch gewählt. Man kann ihm in diesem Format nicht gerecht werden.

Dennoch - die Informationen sind solide, gut recherchiert und aufgeschrieben, die Beispiele sorgsam ausgewählt. Man erhält einen guten Überblick, auch wenn die technischen Umstände des Formats hier einiges verderben. Das ist schade, denn hier hat sich jemand Mühe gegeben und etwas Gutes geschrieben. Im Großen und Ganzen bleibt ein unbefriedigender Eindruck zurück.


Zickensklaven. Wenn Männer zu sehr lieben
Zickensklaven. Wenn Männer zu sehr lieben
von Guido Eckert
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Umgang mit Zicken bestens ausgerüstet, 18. März 2010
Eckert hat eine angenehme Schreibe: lustig, fesselnd, aber auch pointiert. Er beschreibt das Verhalten der Zicken treffend, manchmal etwas bösartig, aber immer mit einem gewissen Humor. Dabei wird er niemals verletzend, sondern wahrt die Würde (sowohl der Zicken als auch ihrer Opfer).

Man wird vieles wiedererkennen in diesem Buch. Zwar konzentriert sich Eckert auf die Erfahrungen von Männern mit Zicken, seine Tipps können jedoch auch von Frauen verwendet werden, die unter ebensolchen zu leiden haben. Seien wir mal ehrlich - das Beste am Buch sind die ausführlichen Beschreibungen und all die Momente, in denen man denkt: "Ja, das kenn ich." Hier hat das Buch seine Stärken, hier kann man lachen.

Als "Ratgeber" eignet sich Zickensklaven nur bedingt. Zwar werden auch Strategien zum Umgang mit Zicken angesprochen, diese treten jedoch eher in den Hintergrund, was schon dadurch einleuchtet, dass sich 100 der 250 Seiten mit der Definition einer "Zicke" befassen.

Zickensklaven ist ein befreiendes Buch. Man kann sich den Frust über Zickenbekanntschaften von der Seele lachen, mit anderen "Opfern" mitfühlen. Eckert beschreibt humoristisch und immer mit genau der richtigen Prise von Bosheit, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.


Das Ende der Liebe: Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit
Das Ende der Liebe: Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit
von Sven Hillenkamp
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebe im 21. Jahrhundert: nicht leicht zu verstehen, aber interessant, 18. März 2010
"Das Ende der Liebe" ist kein leichtes Buch. Hillenkamp verpackt seine Ideen in philosophische Reden, er ist nicht leicht zugänglich. Doch der Inhalt seiner Ideen kann überzeugen und den Leser fesseln, egal ob man ihm in allen Ansichten zustimmt oder nicht.

Seine Sprache ist etwas entrückt, aber sie erfüllt ihren Zweck: Man denkt über das Gelesene intensiv nach, sucht nach eigenen Interpretationen und möglicherweise übersehenen Implikationen. Gelegentlich muss man Abschnitte zwei bis drei Mal lesen, um sie vollständig zu erfassen, was bei diesem Thema allerdings nicht schwerfällt. Man sollte sich jedoch Zeit nehmen - es ist kein Buch, in dem man spätabends vorm Zubettgehen schmökern kann (wer eine humanistische Ausbildung genossen hat, dem juckt es in den Fingern, zu unterstreichen und zu markieren und mit anderen über dieses und jenes zu diskutieren).

Stellt man sich allerdings auf das Buch ein, so kann man viel davon lernen. Hillenkamp verwendet zwar den Großteil des Buches darauf, die momentane (verfahrene) Situation darzustellen, doch im Epilog lässt er wieder die Hoffnung aufflammen, dass wir doch aus unseren Fehlern lernen können.

"Das Ende der Liebe" ist weder erbaulich noch leicht zu lesen. Doch es bietet interessante Ideen, die den, der sie auf sich wirken lässt, verändern werden.


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