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Apple iPhone 6S Plus Smartphone (13,97cm (5,5 Zoll) IPS Retina HD display, druckempfindlich, 12MP, 16GB, iOS 9) Silber
Apple iPhone 6S Plus Smartphone (13,97cm (5,5 Zoll) IPS Retina HD display, druckempfindlich, 12MP, 16GB, iOS 9) Silber
Wird angeboten von Turbado DE
Preis: EUR 794,00

61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Surf-Brett unter den Smartphones, 1. November 2015
### Vorbetrachtung ###

Seit knapp einem ' Jahr war ich zufriedener Nutzer eines iPhone 6 Plus mit 64 GB (Baujahr 12/2014) und dennoch habe ich vergangene Woche den Umstieg auf das iPhone 6s Plus vollzogen, dafür gab es Gründe.

Für viele ist das 6 Plus oder 6s Plus schlichtweg zu groß und scheinbar unhandlich. Es wirkt nicht nur riesig, nein es ist es auch.
Und ich sage: Wehe Apple macht es kleiner! Ich habe mich so sehr an dieses große Gerät gewöhnt, dass mir alle die anderen "normalen" Smartphones viel zu klein vorkommen. Wenn es nicht das 6 s Plus wäre, so würde ich mir dann auch eher ein Samsung Galaxy Note statt der „kleineren“ Samsung S-Modelle gönnen, die für sich betrachtet nun ja auch net wirklich klein sind. Dennoch, wer wie ich gerne und viel Texte auf dem Smartphone liest (Zeitungsblogs, Emails, PDF‘s etc.) wird schnell das große Display schätzen und lieben lernen, zumal sich die Ansicht im Quermodus aufteilt (je nach Einstellung).

Auch Spiele, Foto-Bildbearbeitung etc. geht alles viel einfacher von der Hand, weil es einfach größer ist. Zudem beherbergt das größere Gehäuse auch einen größeren Akku, was die Lauf-und Bereitschaftszeiten mehr als deutlich erhöht. Aber dazu später mehr.

### Design + Farben ###

Vom Design her hat sich faktisch nichts verändert, die Verarbeitung und Materialqualität sind über alle Zweifel erhaben, bei diesem Preis auch ein absolutes Muss. Allenfalls die Abmaße haben sich minimal vergrößert, so ist es fast an allen Ecken um ca. 0,1 mm gewachsen. Aber mal ehrlich man sieht es nicht, auch "alte“ Bumper und Hüllen passen nach wie vor.

Mehr im wahrsten Sinne des Wortes – in’s Gewicht – gefallen ist der Zuwachs von 20 Gramm, das spürt man schon eher in der Hand. Doch ich finde, es liegt im direkten Vergleich satter und stabiler als der Vorgänger. Ich finde das leicht erhöhte Gewicht daher als sehr angenehm. Grund für die leichte Gewichtszunahme sind nicht nur eine veränderte Ausstattung im Inneren, sondern vor allem die Verwendung einer höherwertigeren Aluminiumlegierung Namens Aluminium 7000. Diese Art von Legierung wird hauptsächlich in der Raumfahrt, für hochwertige Sportgeräte und im Flugzeugbau verwendet und zeichnet sich durch die Beimischung von Zink mit hoher Härte und Biegesteifigkeit aus. Genau Letzteres veranlasste wohl Apple diese Aluminium-Legierung für seine neueste Smartphongeneration zu verwenden. Das sogenannte „Bentgate“ vom iPhone 6 und im besonderem Maße vom 6 Plus sollte sich nicht wiederholen. Es gab wohl Nutzer die es tatsächlich, sei es ungewollt in der Hosentasche oder mutwillig, mit viel Kraft, schaften, diese Geräte zu verbiegen.
Mein "altes“ 6 Plus sieht noch aus wie am ersten Tag, verbogen hat sich auch nichts. Doch soll es mir recht sein, wenn das 6s Plus in dieser Disziplin noch widerstandsfähiger geworden ist.

Wer meckern möchte, ja, das Kameramodul steht immer noch hervor, so dass man auch das 6s Plus nicht eben auf eine Unterlage legen kann, doch Handy-Hüllen, die fast jeder verwendet gleichen diesen Nachteil aus. Die neuen Apple-eigenen Silikonhüllen sehen nicht nur endlich schick aus, sonder passen hervorragend an und um das Smartphone. Zudem reicht die Hülle auch um den Rand herum, so dass man das Handy auch auf die Displayseite legen kann, der kleine Rand verhindert eine direkte Auflage.

Vielleicht noch ein Wort zu den Farben. Nach dem Goldeinstieg vergangener Modellreihen, bietet der Hersteller nunmehr Roségold an. Mein Geschmack trifft es nicht, aber die Damenwelt und vielleicht nicht nur die, wird entzückt sein. Je nach Lichteinfall / Lichtart (Tageslicht, LED, Leuchtstoff) wirkt das Rosegold wirklich edel, aber es kann auch zu einem feinem Rosa bis gar zum schnöden grellen Pink mutieren. Es ist aber nicht häßlich, es kommt halt auf den einzelnen Geschmack an.

Was mir ehrlich nicht gefällt, aber aufgrund von Hüllen nicht zum Tragen kommt, die unansehnlichen Plastikstreifen (Antennen) auf der Rückseite.

In Sachen Design vergebe ich gerne 4 Sterne.

### Technische Ausstattung ###

Gibt es Unterschiede vom 6 Plus zum 6s Plus und dem normalen 6 s? Ja die gibt es und derer auch nicht wenige.

So werkelt im Vorgängermodel dem 6 Plus noch der Apple A8 Chip, die beiden neuen Flaggschiffe das 6s und 6s Plus beherbergen schon die neueste Generation, den Apple A9 Chip. Beide Prozessoren A8 und A9 sind zwar nur Dual-Kern-Prozessoren, die Konkurrenz wartet hier mit 4-8 Kernern auf, doch die Kombination aus moderner Chip-Architektur, angepasster und perfekt abgestimmter Software jagen die Benchmarkergebnisse beider Chip-Arten in die Topliga. Hard- und Software arbeiten perfekt zusammen, weil auf einander zugeschnitten und designt. Zudem wird die neueste Generation der Apple Prozessoren mit erhöhtem Takt betrieben. Aber auch hier gibt es Unterschiede, während im 6s der A 9 Chip mit 1,7 Ghz getaktet ist, so darf er im 6s Plus mit 1,8 Ghz arbeiten.

Aber nicht nur beim Hauptprozessor gibt es Unterschiede. Auch im Grafikbereich wartet eine Überraschung auf den User. So befeuern im "alten“ 6 Plus und neuem 6s der PowerVR GX6450 die Grafik, im neuen 6s Plus dagegen schon die nächste Generation der PowerVR GT7600.

Der Unterschiede gibt es noch mehr. So haben sich die Akkus zu den Vorgängermodellen in ihrer Ladekapazität verändert. Konnte man im 6 Plus noch auf satte 2.915 mAh zurückgreifen, so sind es im 6s Plus "nur“ noch 2.750 mAh, beim kleineren 6s ist es noch "dramatischer“ hier findet nur ein 1.715 mAh Akku Platz. Doch bedeutet geringere Akkuleistung zwangsläufig auch ein Weniger an Laufleistung und Gesamtpower? Nein, nicht unbedingt, wie ich selbst im Alltag feststellen konnte, gleich dazu mehr.

Doch weiter zu den Unterschieden. Das Display vom 6 Plus zum 6s Plus ist dem Grunde nach fast identisch. 5,5 Zoll und einer Pixeldichte von 401 ppi schmeicheln dem Auge. Allenfalls Helligkeit und Kontrastumfang haben sich zum 6 Plus geändert. Im 6s Plus strahlt der Bildschirm statt mit 513 cd/m² schon mit 535 cd/m² und der Kontrast hat sich auf 1133:1 erhöht. Im direkten Vergleich kann man den Unterschied erkennen, im Alltag aber nicht. Beide Bildschirme strahlen satt und brillant mit herrlich natürlichen Farben. Interessent ist in diesem Vergleich der Bildschirm des normalen 6s, dass nicht nur mit 4,7 Zoll deutlich kleiner ausfällt, sondern auch eine geringere Pixeldichte von 326 ppi vorweist. Aber um die Gemüter zu beruhigen, die Pixeldichte steht auch im Verhältnis zur Gesamtgröße des Displays, auch beim normalen 6s wirkt das Bild gestochen scharf, hell und detailreich. Im direkten Vergleich kann ich keine Unterschiede vom 6s Plus zum 6s oder gar zum alten 6 Plus feststellen.

Zu den wichtigeren Neuerungen, zählen neben der neuen Hauptkamera von 12 MP zu ehemals 8 MP sowie bei der Frontkamera mit nunmehr 5 MP zu ehemals 1,2 MP. Bereits im alten 6 Plus wurde ein aktiver optischer Bildstabilisator verbaut, so auch im neuen Model, dem 6s Plus. Weniger bei normalen Fotos, aber im Videobereich spürt und sieht man die Vorteile des Stabilisators deutlich. Verwacklungen gehören somit fast der Vergangenheit an.

Zudem verfügt die gesamte 6s-Modell-Familie über ein Barometer (Druckmesser), den es bis dato überhaupt nicht bei Apple gab und in diesem Zusammenhang auch erstmals über einen druckempfindlichen Bildschirm, Force-Touch bei Apple genannt.

Aus meiner Sicht der mit am deutlichsten spürbare Unterschied, liegt in der Erhöhung des Arbeitsspeichers von 1 auf 2 GB. Auch dazu gleich mehr.

Dem iPhone 6s Plus liegen neben Ladegerät auch noch die neueste Generation von Kopfhörern bei, die anders als frühere Modelle nicht mehr so im Ohr drücken. Tip: die Laut-Leise-Fernbedienung am Kopfhörer kann auch als Fernauslöser für die Kamera genutzt werden.

In Sachen Ausstattung vergebe ich gerne 5 Sterne, auch gerade dem neuen Force-Touch-Display geschuldet.

### Alltag und Nutzen ###

Spannende Frage, was bringen mir als Nutzer all die ganzen technischen Features im Alltag? Warum sollte ich mir ein so teures Smartphone kaufen? Gründe die zur Kaufentscheidung führen können, gibt es gar viele. Viele werden der hohe Preis und die Größe des Gerätes oder gar die Marke (Stichwort: Markenjünger und / oder Applehasser) abschrecken. Andere wiederum, wie ich, werden begeistert sein. Begeistert von der Performance und den technischen Möglichkeiten, abseits der ganzen Designdudellei und Markenprestige.

Für mich muss ein Handy funktionieren, und das wenn es geht in jeder Lebenslage. Das tat auch schon das iPhone 1 oder 4s. Doch Entwicklungen gehen weiter, Ansprüche steigen und so kann auch die neueste Generation neben allerlei Elektronik Schnick-Schnack mit hervorragenden Alltagsqualitäten glänzen.

Die Force-Touch-Technologie steht noch am Anfang, aber es erleichtert mir den Umgang, so z.B. im Auto! Ich muss schnell eine Gedankennotiz verfassen oder fix eine Einstellung im Foto verändern…nichts leichter als das, fester aufdrücken und ggfls. kleines Untermenü wählen, fertig. Das hin und her switchen in den üblichen Menüpunkten etc. entfällt. Auch kann man das iPhone nunmehr als Waage zu benutzen.. alles kein Thema mehr. Findige Entwickler haben die ersten Apps dazu in den Appstore gestellt. Tip, die Druck-Empfindlichkeit des Displays kann sich in den Einstellung anpassen lassen, so das zarte Frauenfinger nicht so derbe aufdrücken müssen.

Das tolle Display verwöhnt aber auch bei den klassischen Attributen, wie bereits erwähnt, mit satten natürlichen Farben, einer glasklaren und scharfen Darstellung und einem extrem großen Blickwinkel. Zudem ist es ausreichend hell, wenn man im gleißenden Sonnenlicht stehen sollte. Die Größe schmeichelt einfach dem Auge, weil vorallem die Bilddarstellungen deutlich größer erscheinen, auch Schrift und Schriftzeichen sind Dank größerer Darstellung sehr gut lesbar. Wem das nicht reicht, kann wie in jedem iPhone die Schrift generell vergrößern. Aber anders als beim normalen 6er geht beim 6s Plus (auch schon bei dem Vorgänger) weniger Bildinformation verloren, da das Display groß genug ist, um auch weiterhin alles darzustellen (kein Zoom oder Wischen erforderlich). Das ist es dann auch, was das 6 Plus und das neue 6s Plus so begehrlich macht, der große Bildschirm. Selbst Textdateien im Word etc. lassen sich viel bequemer bearbeiten, man braucht nicht gleich ein iPad / Tablet oder PC-Bildschirm.

Der Zuwachs am Arbeitsspeicher auf 2 GB im Verbund mit der neuen Chip-Generation garantiert dann auch ultra schnelles Arbeiten. Der Zugriff auf App’s ist mehr oder weniger sofort umgesetzt. Auch Multitasking funktioniert – auch gerade mit den Funktionen des Force-Touch super. Im direkten Vergleich hat das neue 6s Plus in Sachen Geschwindigkeit gegenüber dem 6 Plus Vorgängermodell doch erheblich zugelegt. Ich bin ehrlich, ich hätte mir auch ein 4 GB Arbeitsspeicher sehr gut vorstellen können, ein Mehr ist immer gut.

Thema Akku, ja der Energiespeicher ist im 6s Plus im Vergleich zum Vorgänger leicht geschrumpft und nein, man muss keine Abstriche in Punkto Nutzung und Laufzeit hinnehmen. Ich spreche hier für die Plus-Reihe. Anscheinend gehen die neuen Hardwarekomponenten sparsamer mit dem teuren Gut Strom um. Wie schon bei alten 6 Plus, so hält auch bei 6s Plus der Akku locker je nach Benutzungsintensität 1-2 Arbeitstage durch. Nutzt man es gar nicht oder nur wenig (und/ oder nur zum Telefonieren) so hat man fast eine Woche Standby-Power. Bei voller Nutzung aller Ressourcen, Spielen und Internet kann aber auch das 6s Plus nicht zaubern und ist nach einem Arbeitstag leer. Doch in der Summe bin ich höchst zufrieden mit der Akkuleistung.

Alltag und Nutzen bekommt daher von mir 5 Sterne.

### Foto-Video und Bildbearbeitung ###

Ja die neue 12 MP Kamera samt Bildstabilisator sind eine echte Schau. Waren die Bilder am 6 Plus schon sehr gut, so sind sie es am 6s Plus noch mehr. Nicht unbedingt die Schärfeleistung, nein die war auch vorher klasse, nein der Detailreichtum der Aufnahmen nahm logischerweise mit Erhöhung der Pixel zu. Das berüchtigte Pixel- Farbrauschen hält sich dabei erfreulich in Grenzen, hier arbeitet die Software insoweit recht gut. Mehr in’s positive Gewicht fällt da eher schon die 5 MP Frontkamera. Toll, dass die Selfis nunmehr gestochen scharf und nicht mehr so pixelig sind. Zudem kann das Display als Blitzersatz verwendet werden, dazu leuchtet dieses intensiv hell auf.
Schönes Gimmick, die LivePhoto-Funktion, die es nur für die S-Modelle gibt. Dabei wird eine winzige Videosequenz vor und nach der eigentlichen Fotoaufnahme der Fotodatei hinzugefügt, mit dem Ergebnis, die Bilder wirken wie lebendig, das sie sich bewegen. Ich nutze es bislang nicht so oft, aber ein schönes Extra.

Technikverliebte werden beim Video die 4 K Auflösung schätzen lernen. Die Videos sind auch Dank des Bildstabilisators (gibt es ausschließlich beim 6 Plus und 6s Plus) extrem scharf, detailreich und nahezu verwacklungsfrei. Problem, wer 4 K nutzt, verbraucht auch entsprechend viel Speicher. Beim 64 GB Modell noch kein Problem aber beim 16 GB 6er wird es schnell sehr eng auf den Speicherrängen. Zudem können nur wenige Monitore und TV’s auch echtes 4 K Material als solches darstellen. Wer also die Monsterpixelschleuder nicht ausreizt und sein Speichervolumen schonen möchte, kann auch im normalen Full-HD-Modus filmen, die Qualität ist für das Auge auf kleineren Bildschirmen fast identisch.

Die Bildbearbeitung seitens Apple ist schon gut, wer mehr möchte kann sich entsprechende App’s laden, diese können seit dem iOS 8 auch direkt aus dem Foto-App aufgerufen werden. Dank des riesigen Bildschirms klappt auch die Bildbearbeitung deutlich besser als bei den standard-großen Modell.

5 Sterne in dieser Disziplin.

### Preis - Leistung ###

Man kriegt schon was geboten von Apple, aber muss es wirklich so verdammt teuer sein? Auch Samsung und Co. bauen leistungsstarke Riesenhandys. Sicherlich die Force-Touch-Technologie bietet bislang noch keiner. Auch die Performance besticht, dennoch bin ich der Meinung, das es einfach sehr teuer ist, dieses Handy zu besitzen, daher nur 3 Sterne, sorry.

### Gesamtschau: Vor- und Nachteile ###

Positiv:

+ perfekte Verarbeitung
+ großes, sehr scharfes und helles Display mit allgemein größeren Darstellungen
+ druckempfindliches und zukunftsweisendes Force-Touch-Display
+ starker Akku mit hohen Betriebs- und Bereitschaftszeiten
+ sehr hohe Leistungsperformance, auch Dank mehr Arbeitsspeicher von 2 GB
+ auf die Hardware perfekt abgestimmte Software
+ tolle 12 MP Kamera mit aktivem Bildstabilisator
+ 5 MP Frontkamera für perfekte Selfi’s
+ herausragende Videoqualitäten in Full-HD und 4 K Modus
+ sehr hohe Sprachverständlichkeit und gute allgemeine Akkustik
+ im Verhältnis gute Wertstabilität, was den hohen Einstandspreis etwas abmildert

Negativ:

- Baugröße (der Vorteil, nämlich das große Display, ist zugleich auch der größte Nachteil)
- hervorstehendes Kameramodul
- sehr hoher Preis

### Fazit ###

Wer ein mehr als leistungsstarkes Kommunikationsmittel des 21. Jahrhunderts sucht, das noch in eine Jacket-Innentasche oder Hosentasche passt, wer nicht nur telefonieren, sondern auch für all die Dinge eines modernen (Büro-)Alltags gerüstet sein will, ist mit dem iPhone 6s Plus sehr gut beraten.
Moderne leistungsoptimierte Hardware trifft auf perfekt abgestimmte Software, im Verbund ergibt dies ein schlagkräftiges Kommunikationswerkzeug, mit für heutige Verhältnisse in der Smartphonewelt, langer Akkulaufzeit.
Die Kameraleistung war schon am 6 Plus eine Wucht am 6s Plus wurde diese noch verfeinert, was im Ergebnis beeindruckende Bilder ergeben kann. Wer möchte kann zudem Live-Fotos (bewegte Fotos) und Videos in 4 K Qualität aufzeichnen.

Die moderne Force-Touch-Technologie geht in die richtige Richtung und erleichtert schnelles Zugreifen auf Funktionen erheblich.
Für mich ein tolles Smartphone in doch zugegebener: Surf-Brett-Größe

Gesamt Wertung: 4,4 Sterne für die doch sehr hohe Alltagstauglichkeit (auf meine persönlichen Bedürfnisse bezogen)

Bitte beachten: Wer gerne und viel Fotografiert und Video's dreht, empfehle ich eher die 64 oder 128 GB Variante
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2016 3:04 PM CET


Apple iPhone 6s Plus 64 GB rosé gold Vodafone mit Rechnung und Garantie
Apple iPhone 6s Plus 64 GB rosé gold Vodafone mit Rechnung und Garantie

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Surf-Brett unter den Smartphones, 1. November 2015
### Vorbetrachtung ###

Seit knapp einem ' Jahr war ich zufriedener Nutzer eines iPhone 6 Plus mit 64 GB (Baujahr 12/2014) und dennoch habe ich vergangene Woche den Umstieg auf das iPhone 6s Plus vollzogen, dafür gab es Gründe.

Für viele ist das 6 Plus oder 6s Plus schlichtweg zu groß und scheinbar unhandlich. Es wirkt nicht nur riesig, nein es ist es auch.
Und ich sage: Wehe Apple macht es kleiner! Ich habe mich so sehr an dieses große Gerät gewöhnt, dass mir alle die anderen "normalen" Smartphones viel zu klein vorkommen. Wenn es nicht das 6 s Plus wäre, so würde ich mir dann auch eher ein Samsung Galaxy Note statt der „kleineren“ Samsung S-Modelle gönnen, die für sich betrachtet nun ja auch net wirklich klein sind. Dennoch, wer wie ich gerne und viel Texte auf dem Smartphone liest (Zeitungsblogs, Emails, PDF‘s etc.) wird schnell das große Display schätzen und lieben lernen, zumal sich die Ansicht im Quermodus aufteilt (je nach Einstellung).

Auch Spiele, Foto-Bildbearbeitung etc. geht alles viel einfacher von der Hand, weil es einfach größer ist. Zudem beherbergt das größere Gehäuse auch einen größeren Akku, was die Lauf-und Bereitschaftszeiten mehr als deutlich erhöht. Aber dazu später mehr.

### Design + Farben ###

Vom Design her hat sich faktisch nichts verändert, die Verarbeitung und Materialqualität sind über alle Zweifel erhaben, bei diesem Preis auch ein absolutes Muss. Allenfalls die Abmaße haben sich minimal vergrößert, so ist es fast an allen Ecken um ca. 0,1 mm gewachsen. Aber mal ehrlich man sieht es nicht, auch "alte“ Bumper und Hüllen passen nach wie vor.

Mehr im wahrsten Sinne des Wortes – in’s Gewicht – gefallen ist der Zuwachs von 20 Gramm, das spürt man schon eher in der Hand. Doch ich finde, es liegt im direkten Vergleich satter und stabiler als der Vorgänger. Ich finde das leicht erhöhte Gewicht daher als sehr angenehm. Grund für die leichte Gewichtszunahme sind nicht nur eine veränderte Ausstattung im Inneren, sondern vor allem die Verwendung einer höherwertigeren Aluminiumlegierung Namens Aluminium 7000. Diese Art von Legierung wird hauptsächlich in der Raumfahrt, für hochwertige Sportgeräte und im Flugzeugbau verwendet und zeichnet sich durch die Beimischung von Zink mit hoher Härte und Biegesteifigkeit aus. Genau Letzteres veranlasste wohl Apple diese Aluminium-Legierung für seine neueste Smartphongeneration zu verwenden. Das sogenannte „Bentgate“ vom iPhone 6 und im besonderem Maße vom 6 Plus sollte sich nicht wiederholen. Es gab wohl Nutzer die es tatsächlich, sei es ungewollt in der Hosentasche oder mutwillig, mit viel Kraft, schaften, diese Geräte zu verbiegen.
Mein "altes“ 6 Plus sieht noch aus wie am ersten Tag, verbogen hat sich auch nichts. Doch soll es mir recht sein, wenn das 6s Plus in dieser Disziplin noch widerstandsfähiger geworden ist.

Wer meckern möchte, ja, das Kameramodul steht immer noch hervor, so dass man auch das 6s Plus nicht eben auf eine Unterlage legen kann, doch Handy-Hüllen, die fast jeder verwendet gleichen diesen Nachteil aus. Die neuen Apple-eigenen Silikonhüllen sehen nicht nur endlich schick aus, sonder passen hervorragend an und um das Smartphone. Zudem reicht die Hülle auch um den Rand herum, so dass man das Handy auch auf die Displayseite legen kann, der kleine Rand verhindert eine direkte Auflage.

Vielleicht noch ein Wort zu den Farben. Nach dem Goldeinstieg vergangener Modellreihen, bietet der Hersteller nunmehr Roségold an. Mein Geschmack trifft es nicht, aber die Damenwelt und vielleicht nicht nur die, wird entzückt sein. Je nach Lichteinfall / Lichtart (Tageslicht, LED, Leuchtstoff) wirkt das Rosegold wirklich edel, aber es kann auch zu einem feinem Rosa bis gar zum schnöden grellen Pink mutieren. Es ist aber nicht häßlich, es kommt halt auf den einzelnen Geschmack an.

Was mir ehrlich nicht gefällt, aber aufgrund von Hüllen nicht zum Tragen kommt, die unansehnlichen Plastikstreifen (Antennen) auf der Rückseite.

In Sachen Design vergebe ich gerne 4 Sterne.

### Technische Ausstattung ###

Gibt es Unterschiede vom 6 Plus zum 6s Plus und dem normalen 6 s? Ja die gibt es und derer auch nicht wenige.

So werkelt im Vorgängermodel dem 6 Plus noch der Apple A8 Chip, die beiden neuen Flaggschiffe das 6s und 6s Plus beherbergen schon die neueste Generation, den Apple A9 Chip. Beide Prozessoren A8 und A9 sind zwar nur Dual-Kern-Prozessoren, die Konkurrenz wartet hier mit 4-8 Kernern auf, doch die Kombination aus moderner Chip-Architektur, angepasster und perfekt abgestimmter Software jagen die Benchmarkergebnisse beider Chip-Arten in die Topliga. Hard- und Software arbeiten perfekt zusammen, weil auf einander zugeschnitten und designt. Zudem wird die neueste Generation der Apple Prozessoren mit erhöhtem Takt betrieben. Aber auch hier gibt es Unterschiede, während im 6s der A 9 Chip mit 1,7 Ghz getaktet ist, so darf er im 6s Plus mit 1,8 Ghz arbeiten.

Aber nicht nur beim Hauptprozessor gibt es Unterschiede. Auch im Grafikbereich wartet eine Überraschung auf den User. So befeuern im "alten“ 6 Plus und neuem 6s der PowerVR GX6450 die Grafik, im neuen 6s Plus dagegen schon die nächste Generation der PowerVR GT7600.

Der Unterschiede gibt es noch mehr. So haben sich die Akkus zu den Vorgängermodellen in ihrer Ladekapazität verändert. Konnte man im 6 Plus noch auf satte 2.915 mAh zurückgreifen, so sind es im 6s Plus "nur“ noch 2.750 mAh, beim kleineren 6s ist es noch "dramatischer“ hier findet nur ein 1.715 mAh Akku Platz. Doch bedeutet geringere Akkuleistung zwangsläufig auch ein Weniger an Laufleistung und Gesamtpower? Nein, nicht unbedingt, wie ich selbst im Alltag feststellen konnte, gleich dazu mehr.

Doch weiter zu den Unterschieden. Das Display vom 6 Plus zum 6s Plus ist dem Grunde nach fast identisch. 5,5 Zoll und einer Pixeldichte von 401 ppi schmeicheln dem Auge. Allenfalls Helligkeit und Kontrastumfang haben sich zum 6 Plus geändert. Im 6s Plus strahlt der Bildschirm statt mit 513 cd/m² schon mit 535 cd/m² und der Kontrast hat sich auf 1133:1 erhöht. Im direkten Vergleich kann man den Unterschied erkennen, im Alltag aber nicht. Beide Bildschirme strahlen satt und brillant mit herrlich natürlichen Farben. Interessent ist in diesem Vergleich der Bildschirm des normalen 6s, dass nicht nur mit 4,7 Zoll deutlich kleiner ausfällt, sondern auch eine geringere Pixeldichte von 326 ppi vorweist. Aber um die Gemüter zu beruhigen, die Pixeldichte steht auch im Verhältnis zur Gesamtgröße des Displays, auch beim normalen 6s wirkt das Bild gestochen scharf, hell und detailreich. Im direkten Vergleich kann ich keine Unterschiede vom 6s Plus zum 6s oder gar zum alten 6 Plus feststellen.

Zu den wichtigeren Neuerungen, zählen neben der neuen Hauptkamera von 12 MP zu ehemals 8 MP sowie bei der Frontkamera mit nunmehr 5 MP zu ehemals 1,2 MP. Bereits im alten 6 Plus wurde ein aktiver optischer Bildstabilisator verbaut, so auch im neuen Model, dem 6s Plus. Weniger bei normalen Fotos, aber im Videobereich spürt und sieht man die Vorteile des Stabilisators deutlich. Verwacklungen gehören somit fast der Vergangenheit an.

Zudem verfügt die gesamte 6s-Modell-Familie über ein Barometer (Druckmesser), den es bis dato überhaupt nicht bei Apple gab und in diesem Zusammenhang auch erstmals über einen druckempfindlichen Bildschirm, Force-Touch bei Apple genannt.

Aus meiner Sicht der mit am deutlichsten spürbare Unterschied, liegt in der Erhöhung des Arbeitsspeichers von 1 auf 2 GB. Auch dazu gleich mehr.

Dem iPhone 6s Plus liegen neben Ladegerät auch noch die neueste Generation von Kopfhörern bei, die anders als frühere Modelle nicht mehr so im Ohr drücken. Tip: die Laut-Leise-Fernbedienung am Kopfhörer kann auch als Fernauslöser für die Kamera genutzt werden.

In Sachen Ausstattung vergebe ich gerne 5 Sterne, auch gerade dem neuen Force-Touch-Display geschuldet.

### Alltag und Nutzen ###

Spannende Frage, was bringen mir als Nutzer all die ganzen technischen Features im Alltag? Warum sollte ich mir ein so teures Smartphone kaufen? Gründe die zur Kaufentscheidung führen können, gibt es gar viele. Viele werden der hohe Preis und die Größe des Gerätes oder gar die Marke (Stichwort: Markenjünger und / oder Applehasser) abschrecken. Andere wiederum, wie ich, werden begeistert sein. Begeistert von der Performance und den technischen Möglichkeiten, abseits der ganzen Designdudellei und Markenprestige.

Für mich muss ein Handy funktionieren, und das wenn es geht in jeder Lebenslage. Das tat auch schon das iPhone 1 oder 4s. Doch Entwicklungen gehen weiter, Ansprüche steigen und so kann auch die neueste Generation neben allerlei Elektronik Schnick-Schnack mit hervorragenden Alltagsqualitäten glänzen.

Die Force-Touch-Technologie steht noch am Anfang, aber es erleichtert mir den Umgang, so z.B. im Auto! Ich muss schnell eine Gedankennotiz verfassen oder fix eine Einstellung im Foto verändern…nichts leichter als das, fester aufdrücken und ggfls. kleines Untermenü wählen, fertig. Das hin und her switchen in den üblichen Menüpunkten etc. entfällt. Auch kann man das iPhone nunmehr als Waage zu benutzen.. alles kein Thema mehr. Findige Entwickler haben die ersten Apps dazu in den Appstore gestellt. Tip, die Druck-Empfindlichkeit des Displays kann sich in den Einstellung anpassen lassen, so das zarte Frauenfinger nicht so derbe aufdrücken müssen.

Das tolle Display verwöhnt aber auch bei den klassischen Attributen, wie bereits erwähnt, mit satten natürlichen Farben, einer glasklaren und scharfen Darstellung und einem extrem großen Blickwinkel. Zudem ist es ausreichend hell, wenn man im gleißenden Sonnenlicht stehen sollte. Die Größe schmeichelt einfach dem Auge, weil vorallem die Bilddarstellungen deutlich größer erscheinen, auch Schrift und Schriftzeichen sind Dank größerer Darstellung sehr gut lesbar. Wem das nicht reicht, kann wie in jedem iPhone die Schrift generell vergrößern. Aber anders als beim normalen 6er geht beim 6s Plus (auch schon bei dem Vorgänger) weniger Bildinformation verloren, da das Display groß genug ist, um auch weiterhin alles darzustellen (kein Zoom oder Wischen erforderlich). Das ist es dann auch, was das 6 Plus und das neue 6s Plus so begehrlich macht, der große Bildschirm. Selbst Textdateien im Word etc. lassen sich viel bequemer bearbeiten, man braucht nicht gleich ein iPad / Tablet oder PC-Bildschirm.

Der Zuwachs am Arbeitsspeicher auf 2 GB im Verbund mit der neuen Chip-Generation garantiert dann auch ultra schnelles Arbeiten. Der Zugriff auf App’s ist mehr oder weniger sofort umgesetzt. Auch Multitasking funktioniert – auch gerade mit den Funktionen des Force-Touch super. Im direkten Vergleich hat das neue 6s Plus in Sachen Geschwindigkeit gegenüber dem 6 Plus Vorgängermodell doch erheblich zugelegt. Ich bin ehrlich, ich hätte mir auch ein 4 GB Arbeitsspeicher sehr gut vorstellen können, ein Mehr ist immer gut.

Thema Akku, ja der Energiespeicher ist im 6s Plus im Vergleich zum Vorgänger leicht geschrumpft und nein, man muss keine Abstriche in Punkto Nutzung und Laufzeit hinnehmen. Ich spreche hier für die Plus-Reihe. Anscheinend gehen die neuen Hardwarekomponenten sparsamer mit dem teuren Gut Strom um. Wie schon bei alten 6 Plus, so hält auch bei 6s Plus der Akku locker je nach Benutzungsintensität 1-2 Arbeitstage durch. Nutzt man es gar nicht oder nur wenig (und/ oder nur zum Telefonieren) so hat man fast eine Woche Standby-Power. Bei voller Nutzung aller Ressourcen, Spielen und Internet kann aber auch das 6s Plus nicht zaubern und ist nach einem Arbeitstag leer. Doch in der Summe bin ich höchst zufrieden mit der Akkuleistung.

Alltag und Nutzen bekommt daher von mir 5 Sterne.

### Foto-Video und Bildbearbeitung ###

Ja die neue 12 MP Kamera samt Bildstabilisator sind eine echte Schau. Waren die Bilder am 6 Plus schon sehr gut, so sind sie es am 6s Plus noch mehr. Nicht unbedingt die Schärfeleistung, nein die war auch vorher klasse, nein der Detailreichtum der Aufnahmen nahm logischerweise mit Erhöhung der Pixel zu. Das berüchtigte Pixel- Farbrauschen hält sich dabei erfreulich in Grenzen, hier arbeitet die Software insoweit recht gut. Mehr in’s positive Gewicht fällt da eher schon die 5 MP Frontkamera. Toll, dass die Selfis nunmehr gestochen scharf und nicht mehr so pixelig sind. Zudem kann das Display als Blitzersatz verwendet werden, dazu leuchtet dieses intensiv hell auf.
Schönes Gimmick, die LivePhoto-Funktion, die es nur für die S-Modelle gibt. Dabei wird eine winzige Videosequenz vor und nach der eigentlichen Fotoaufnahme der Fotodatei hinzugefügt, mit dem Ergebnis, die Bilder wirken wie lebendig, das sie sich bewegen. Ich nutze es bislang nicht so oft, aber ein schönes Extra.

Technikverliebte werden beim Video die 4 K Auflösung schätzen lernen. Die Videos sind auch Dank des Bildstabilisators (gibt es ausschließlich beim 6 Plus und 6s Plus) extrem scharf, detailreich und nahezu verwacklungsfrei. Problem, wer 4 K nutzt, verbraucht auch entsprechend viel Speicher. Beim 64 GB Modell noch kein Problem aber beim 16 GB 6er wird es schnell sehr eng auf den Speicherrängen. Zudem können nur wenige Monitore und TV’s auch echtes 4 K Material als solches darstellen. Wer also die Monsterpixelschleuder nicht ausreizt und sein Speichervolumen schonen möchte, kann auch im normalen Full-HD-Modus filmen, die Qualität ist für das Auge auf kleineren Bildschirmen fast identisch.

Die Bildbearbeitung seitens Apple ist schon gut, wer mehr möchte kann sich entsprechende App’s laden, diese können seit dem iOS 8 auch direkt aus dem Foto-App aufgerufen werden. Dank des riesigen Bildschirms klappt auch die Bildbearbeitung deutlich besser als bei den standard-großen Modell.

5 Sterne in dieser Disziplin.

### Preis - Leistung ###

Man kriegt schon was geboten von Apple, aber muss es wirklich so verdammt teuer sein? Auch Samsung und Co. bauen leistungsstarke Riesenhandys. Sicherlich die Force-Touch-Technologie bietet bislang noch keiner. Auch die Performance besticht, dennoch bin ich der Meinung, das es einfach sehr teuer ist, dieses Handy zu besitzen, daher nur 3 Sterne, sorry.

### Gesamtschau: Vor- und Nachteile ###

Positiv:

+ perfekte Verarbeitung
+ großes, sehr scharfes und helles Display mit allgemein größeren Darstellungen
+ druckempfindliches und zukunftsweisendes Force-Touch-Display
+ starker Akku mit hohen Betriebs- und Bereitschaftszeiten
+ sehr hohe Leistungsperformance, auch Dank mehr Arbeitsspeicher von 2 GB
+ auf die Hardware perfekt abgestimmte Software
+ tolle 12 MP Kamera mit aktivem Bildstabilisator
+ 5 MP Frontkamera für perfekte Selfi’s
+ herausragende Videoqualitäten in Full-HD und 4 K Modus
+ sehr hohe Sprachverständlichkeit und gute allgemeine Akkustik
+ im Verhältnis gute Wertstabilität, was den hohen Einstandspreis etwas abmildert

Negativ:

- Baugröße (der Vorteil, nämlich das große Display, ist zugleich auch der größte Nachteil)
- hervorstehendes Kameramodul
- sehr hoher Preis

### Fazit ###

Wer ein mehr als leistungsstarkes Kommunikationsmittel des 21. Jahrhunderts sucht, das noch in eine Jacket-Innentasche oder Hosentasche passt, wer nicht nur telefonieren, sondern auch für all die Dinge eines modernen (Büro-)Alltags gerüstet sein will, ist mit dem iPhone 6s Plus sehr gut beraten.
Moderne leistungsoptimierte Hardware trifft auf perfekt abgestimmte Software, im Verbund ergibt dies ein schlagkräftiges Kommunikationswerkzeug, mit für heutige Verhältnisse in der Smartphonewelt, langer Akkulaufzeit.
Die Kameraleistung war schon am 6 Plus eine Wucht am 6s Plus wurde diese noch verfeinert, was im Ergebnis beeindruckende Bilder ergeben kann. Wer möchte kann zudem Live-Fotos (bewegte Fotos) und Videos in 4 K Qualität aufzeichnen.

Die moderne Force-Touch-Technologie geht in die richtige Richtung und erleichtert schnelles Zugreifen auf Funktionen erheblich.
Für mich ein tolles Smartphone in doch zugegebener: Surf-Brett-Größe

Gesamt Wertung: 4,4 Sterne für die doch sehr hohe Alltagstauglichkeit (auf meine persönlichen Bedürfnisse bezogen)


Apple iPhone 6S - Smartphone, MKUD2ZD/A
Apple iPhone 6S - Smartphone, MKUD2ZD/A
Wird angeboten von asgoodasnew outlet
Preis: EUR 989,00

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Surfbrett unter den Smartphones, 28. Oktober 2015
### Vorbetrachtung ###

Seit knapp einem  Jahr war ich zufriedener Nutzer eines iPhone 6 Plus mit 64 GB (Baujahr 12/2014) und dennoch habe ich vergangene Woche den Umstieg auf das iPhone 6s Plus vollzogen, dafür gab es Gründe.

Für viele ist das 6 Plus oder 6s Plus schlichtweg zu groß und scheinbar unhandlich. Es wirkt nicht nur riesig, nein es ist es auch.
Und ich sage: Wehe Apple macht es kleiner! Ich habe mich so sehr an dieses große Gerät gewöhnt, dass mir alle die anderen "normalen" Smartphones viel zu klein vorkommen. Wenn es nicht das 6 s Plus wäre, so würde ich mir dann auch eher ein Samsung Galaxy Note statt der „kleineren“ Samsung S-Modelle gönnen, die für sich betrachtet nun ja auch net wirklich klein sind. Dennoch, wer wie ich gerne und viel Texte auf dem Smartphone liest (Zeitungsblogs, Emails, PDF‘s etc.) wird schnell das große Display schätzen und lieben lernen, zumal sich die Ansicht im Quermodus aufteilt (je nach Einstellung).

Auch Spiele, Foto-Bildbearbeitung etc. geht alles viel einfacher von der Hand, weil es einfach größer ist. Zudem beherbergt das größere Gehäuse auch einen größeren Akku, was die Lauf-und Bereitschaftszeiten mehr als deutlich erhöht. Aber dazu später mehr.

### Design + Farben ###

Vom Design her hat sich faktisch nichts verändert, die Verarbeitung und Materialqualität sind über alle Zweifel erhaben, bei diesem Preis auch ein absolutes Muss. Allenfalls die Abmaße haben sich minimal vergrößert, so ist es fast an allen Ecken um ca. 0,1 mm gewachsen. Aber mal ehrlich man sieht es nicht, auch "alte“ Bumper und Hüllen passen nach wie vor.

Mehr im wahrsten Sinne des Wortes – in’s Gewicht – gefallen ist der Zuwachs von 20 Gramm, das spürt man schon eher in der Hand. Doch ich finde, es liegt im direkten Vergleich satter und stabiler als der Vorgänger. Ich finde das leicht erhöhte Gewicht daher als sehr angenehm. Grund für die leichte Gewichtszunahme sind nicht nur eine veränderte Ausstattung im Inneren, sondern vor allem die Verwendung einer höherwertigeren Aluminiumlegierung Namens Aluminium 7000. Diese Art von Legierung wird hauptsächlich in der Raumfahrt, für hochwertige Sportgeräte und im Flugzeugbau verwendet und zeichnet sich durch die Beimischung von Zink mit hoher Härte und Biegesteifigkeit aus. Genau Letzteres veranlasste wohl Apple diese Aluminium-Legierung für seine neueste Smartphongeneration zu verwenden. Das sogenannte „Bentgate“ vom iPhone 6 und im besonderem Maße vom 6 Plus sollte sich nicht wiederholen. Es gab wohl Nutzer die es tatsächlich, sei es ungewollt in der Hosentasche oder mutwillig, mit viel Kraft, schaften, diese Geräte zu verbiegen.
Mein "altes“ 6 Plus sieht noch aus wie am ersten Tag, verbogen hat sich auch nichts. Doch soll es mir recht sein, wenn das 6s Plus in dieser Disziplin noch widerstandsfähiger geworden ist.

Wer meckern möchte, ja, das Kameramodul steht immer noch hervor, so dass man auch das 6s Plus nicht eben auf eine Unterlage legen kann, doch Handy-Hüllen, die fast jeder verwendet gleichen diesen Nachteil aus. Die neuen Apple-eigenen Silikonhüllen sehen nicht nur endlich schick aus, sonder passen hervorragend an und um das Smartphone. Zudem reicht die Hülle auch um den Rand herum, so dass man das Handy auch auf die Displayseite legen kann, der kleine Rand verhindert eine direkte Auflage.

Vielleicht noch ein Wort zu den Farben. Nach dem Goldeinstieg vergangener Modellreihen, bietet der Hersteller nunmehr Rosegold an. Mein Geschmack trifft es nicht, aber die Damenwelt und vielleicht nicht nur die, werden entzückt sein. Je nach Lichteinfall / Lichtart (Tageslicht, LED, Leuchtstoff) wirkt das Rosegold, wirklich edel golden, aber auch feines rosa bis gar zum schnöden grellen Pink. Es ist aber nicht häßlich, es kommt halt auf den einzelnen Geschmack an.

Was mir ehrlich nicht gefällt, aber aufgrund von Hüllen nicht zum Tragen kommt, die unansehnlichen Plastikstreifen (Antennen) auf der Rückseite.

In Sachen Design vergebe ich gerne 4 Sterne.

### Technische Ausstattung ###

Gibt es Unterschiede vom 6 Plus zum 6s Plus und dem normalen 6 s? Ja die gibt es und derer auch nicht wenige.

So werkelt im Vorgängermodel dem 6 Plus noch der Apple A8 Chip, die beiden neuen Flaggschiffe das 6s und 6s Plus beherbergen schon die neueste Generation, den Apple A9 Chip. Beide Prozessoren A8 und A9 sind zwar nur Dual-Kern-Prozessoren, die Konkurrenz wartet hier mit 4-8 Kernern auf, doch die Kombination aus moderner Chip-Architektur, angepasster und perfekt abgestimmter Software jagen die Benchmarkergebnisse beider Chip-Arten in die Topliga. Hard- und Software arbeiten perfekt zusammen, weil auf einander zugeschnitten und designt. Zudem wird die neueste Generation der Apple Prozessoren mit erhöhtem Takt betrieben. Aber auch hier gibt es Unterschiede, während im 6s der A 9 Chip mit 1,7 Ghz getaktet ist, so darf er im 6s Plus mit 1,8 Ghz arbeiten.

Aber nicht nur beim Hauptprozessor gibt es Unterschiede. Auch im Grafikbereich wartet eine Überraschung auf den User. So befeuern im "alten“ 6 Plus und neuem 6s der PowerVR GX6450 die Grafik, im neuen 6s Plus dagegen schon die nächste Generation der PowerVR GT7600.

Der Unterschiede gibt es noch mehr. So haben sich die Akkus zu den Vorgängermodellen in ihrer Ladekapazität verändert. Konnte man im 6 Plus noch auf satte 2.915 mAh zurückgreifen, so sind es im 6s Plus "nur“ noch 2.750 mAh, beim kleineren 6s ist es noch "dramatischer“ hier findet nur ein 1.715 mAh Akku Platz. Doch bedeutet geringere Akkuleistung zwangsläufig auch ein Weniger an Laufleistung und Gesamtpower? Nein, nicht unbedingt, wie ich selbst im Alltag feststellen konnte, gleich dazu mehr.

Doch weiter zu den Unterschieden. Das Display vom 6 Plus zum 6s Plus ist dem Grunde nach fast identisch. 5,5 Zoll und einer Pixeldichte von 401 ppi schmeicheln dem Auge. Allenfalls Helligkeit und Kontrastumfang haben sich zum 6 Plus geändert. Im 6s Plus strahlt der Bildschirm statt mit 513 cd/m² schon mit 535 cd/m² und der Kontrast hat sich auf 1133:1 erhöht. Im direkten Vergleich kann man den Unterschied erkennen, im Alltag aber nicht. Beide Bildschirme strahlen satt und brillant mit herrlich natürlichen Farben. Interessent ist in diesem Vergleich der Bildschirm des normalen 6s, dass nicht nur mit 4,7 Zoll deutlich kleiner ausfällt, sondern auch eine geringere Pixeldichte von 326 ppi vorweist. Aber um die Gemüter zu beruhigen, die Pixeldichte steht auch im Verhältnis zur Gesamtgröße des Displays, auch beim normalen 6s wirkt das Bild gestochen scharf, hell und detailreich. Im direkten Vergleich kann ich keine Unterschiede vom 6s Plus zum 6s oder gar zum alten 6 Plus feststellen.

Zu den wichtigeren Neuerungen, zählen neben der neuen Hauptkamera von 12 MP zu ehemals 8 MP sowie bei der Frontkamera mit nunmehr 5 MP zu ehemals 1,2 MP. Bereits im alten 6 Plus wurde ein aktiver optischer Bildstabilisator verbaut, so auch im neuen Model, dem 6s Plus. Weniger bei normalen Fotos, aber im Videobereich spürt und sieht man die Vorteile des Stabilisators deutlich. Verwacklungen gehören somit fast der Vergangenheit an.

Zudem verfügt die gesamte 6s-Modell-Familie über ein Barometer (Druckmesser), den es bis dato überhaupt nicht bei Apple gab und in diesem Zusammenhang auch erstmals über einen druckempfindlichen Bildschirm, Force-Touch bei Apple genannt.

Aus meiner Sicht der mit am deutlichsten spürbare Unterschied, liegt in der Erhöhung des Arbeitsspeichers von 1 auf 2 MB. Auch dazu gleich mehr.

Dem iPhone 6s Plus liegen neben Ladegerät auch noch die neueste Generation von Kopfhörern bei, die anders als frühere Modelle nicht mehr so im Ohr drücken. Tip: die Laut-Leise-Fernbedienung am Kopfhörer kann auch als Fernauslöser für die Kamera genutzt werden.

In Sachen Ausstattung vergebe ich gerne 5 Sterne, auch gerade dem neuen Force-Touch-Display geschuldet.

### Alltag und Nutzen ###

Spannende Frage, was bringen mir als Nutzer all die ganzen technischen Features im Alltag? Warum sollte ich mir ein so teures Smartphone kaufen? Gründe die zur Kaufentscheidung führen können, gibt es gar viele. Viele werden der hohe Preis und die Größe des Gerätes oder gar die Marke (Stichwort: Markenjünger und / oder Applehasser) abschrecken. Andere wiederum, wie ich, werden begeistert sein. Begeistert von der Performance und den technischen Möglichkeiten, abseits der ganzen Designdudellei und Markenprestige.

Für mich muss ein Handy funktionieren, und das wenn es geht in jeder Lebenslage. Das tat auch schon das iPhone 1 oder 4s. Doch Entwicklungen gehen weiter, Ansprüche steigen und so kann auch die neueste Generation neben allerlei Elektronik Schnick-Schnack mit hervorragenden Alltagsqualitäten glänzen.

Die Force-Touch-Technologie steht noch am Anfang, aber es erleichtert mir den Umgang, so z.B. im Auto! Ich muss schnell eine Gedankennotiz verfassen oder fix eine Einstellung im Foto verändern…nichts leichter als das, fester aufdrücken und ggfls. kleines Untermenü wählen, fertig. Das hin und her switchen in den üblichen Menüpunkten etc. entfällt. Auch kann man das iPhone nunmehr als Waage zu benutzen.. alles kein Thema mehr. Findige Entwickler haben die ersten Apps dazu in den Appstore gestellt. Tip, die Druck-Empfindlichkeit des Displays kann sich in den Einstellung anpassen lassen, so das zarte Frauenfinger nicht so derbe aufdrücken müssen.

Das tolle Display verwöhnt aber auch bei den klassischen Attributen, wie bereits erwähnt, mit satten natürlichen Farben, einer glasklaren und scharfen Darstellung und einem extrem großen Blickwinkel. Zudem ist es ausreichend hell, wenn man im gleißenden Sonnenlicht stehen sollte. Die Größe schmeichelt einfach dem Auge, weil vorallem die Bilddarstellungen deutlich größer erscheinen, auch Schrift und Schriftzeichen sind Dank größerer Darstellung sehr gut lesbar. Wem das nicht reicht, kann wie in jedem iPhone die Schrift generell vergrößern. Aber anders als beim normalen 6er geht beim 6s Plus (auch schon bei dem Vorgänger) weniger Bildinformation verloren, da das Display groß genug ist, um auch weiterhin alles darzustellen (kein Zoom oder Wischen erforderlich). Das ist es dann auch, was das 6 Plus und das neue 6s Plus so begehrlich macht, der große Bildschirm. Selbst Textdateien im Word etc. lassen sich viel bequemer bearbeiten, man braucht nicht gleich ein iPad / Tablet oder PC-Bildschirm.

Der Zuwachs am Arbeitsspeicher auf 2 GB im Verbund mit der neuen Chip-Generation garantiert dann auch ultra schnelles Arbeiten. Der Zugriff auf App’s ist mehr oder weniger sofort umgesetzt. Auch Multitasking funktioniert – auch gerade mit den Funktionen des Force-Touch super. Im direkten Vergleich hat das neue 6s Plus in Sachen Geschwindigkeit gegenüber dem 6 Plus Vorgängermodell doch erheblich zugelegt. Ich bin ehrlich, ich hätte mir auch ein 4 GB Arbeitsspeicher sehr gut vorstellen können, ein Mehr ist immer gut.

Thema Akku, ja der Energiespeicher ist im 6s Plus im Vergleich zum Vorgänger leicht geschrumpft und nein, man muss keine Abstriche in Punkto Nutzung und Laufzeit hinnehmen. Ich spreche hier für die Plus-Reihe. Anscheinend gehen die neuen Hardwarekomponenten sparsamer mit dem teuren Gut Strom um. Wie schon bei alten 6 Plus, so hält auch bei 6s Plus der Akku locker je nach Benutzungsintensität 1-2 Arbeitstage durch. Nutzt man es gar nicht oder nur wenig (und/ oder nur zum Telefonieren) so hat man fast eine Woche Standby-Power. Bei voller Nutzung aller Ressourcen, Spielen und Internet kann aber auch das 6s Plus nicht zaubern und ist nach einem Arbeitstag leer. Doch in der Summe bin ich höchst zufrieden mit der Akkuleistung.

Alltag und Nutzen bekommt daher von mir 5 Sterne.

### Foto-Video und Bildbearbeitung ###

Ja die neue 12 MP Kamera samt Bildstabilisator sind eine echte Schau. Waren die Bilder am 6 Plus schon sehr gut, so sind sie es am 6s Plus noch mehr. Nicht unbedingt die Schärfeleistung, nein die war auch vorher klasse, nein der Detailreichtum der Aufnahmen nahm logischerweise mit Erhöhung der Pixel zu. Das berüchtigte Pixel- Farbrauschen hält sich dabei erfreulich in Grenzen, hier arbeitet die Software insoweit recht gut. Mehr in’s positive Gewicht fällt da eher schon die 5 MP Frontkamera. Toll, dass die Selfis nunmehr gestochen scharf und nicht mehr so pixelig sind. Zudem kann das Display als Blitzersatz verwendet werden, dazu leuchtet dieses intensiv hell auf.
Schönes Gimmick, die LivePhoto-Funktion, die es nur für die S-Modelle gibt. Dabei wird eine winzige Videosequenz vor und nach der eigentlichen Fotoaufnahme der Fotodatei hinzugefügt, mit dem Ergebnis, die Bilder wirken wie lebendig, das sie sich bewegen. Ich nutze es bislang nicht so oft, aber ein schönes Extra.

Technikverliebte werden beim Video die 4 K Auflösung lieben. Die Videos sind auch Dank des Bildstabilisators (gibt es ausschließlich beim 6 Plus und 6s Plus) extrem scharf, detailreich und nahezu verwacklungsfrei. Problem, wer 4 K nutzt, verbraucht auch entsprechend viel Speicher. Beim 64 GB Modell noch kein Problem aber beim 16 GB 6er wird es schnell eng auf den Speicherrängen. Zudem können nur wenige Monitore und TV’s auch echtes 4 K Material als solches darstellen. Wer es also die Monsterpixelschleuder nicht ausreizt und sein Speichervolumen schonen möchte, kann auch im normalen Full-HD-Modus filmen, die Qualität ist für das Auge auf kleineren Bildschirmen fast identisch.

Die Bildbearbeitung seitens Apple ist schon gut, wer mehr möchte kann sich entsprechende App’s laden, diese können seit dem iOS 8 auch direkt aus dem Foto-App aufgerufen werden. Dank des riesigen Bildschirms klappt auch die Bildbearbeitung deutlich besser als bei den standard-großen Modell.

5 Sterne in dieser Disziplin.

### Preis - Leistung ###

Man kriegt schon was geboten von Apple, aber muss es wirklich so verdammt teuer sein? Auch Samsung und Co. bauen leistungsstarke Riesenhandys. Sicherlich die Force-Touch-Technologie bietet bislang noch keiner. Auch die Performance besticht, dennoch bin ich der Meinung, das es einfach sehr teuer ist, dieses Handy zu besitzen, daher nur 3 Sterne, sorry.

### Gesamtschau: Vor- und Nachteile ###

Positiv:

+ perfekte Verarbeitung
+ großes, sehr scharfes und helles Display mit allgemein größeren Darstellungen
+ druckempfindliches und zukunftsweisendes Force-Touch-Display
+ starker Akku mit hohen Betriebs- und Bereitschaftszeiten
+ sehr hohe Leistungsperformance, auch Dank mehr Arbeitsspeicher von 2 GB
+ auf die Hardware perfekt abgestimmte Software
+ tolle 12 MP Kamera mit aktivem Bildstabilisator
+ 5 MP Frontkamera für perfekte Selfi’s
+ herausragende Videoqualitäten in Full-HD und 4 K Modus
+ sehr hohe Sprachverständlichkeit und gute allgemeine Akkustik
+ im Verhältnis gute Wertstabilität, was den hohen Einstandspreis etwas abmildert

Negativ:

- Baugröße (der Vorteil nämlich das große Display ist zugleich auch der größte Nachteil)
- hervorstehendes Kameramodul
- sehr hoher Preis

### Fazit ###

Wer ein mehr als leistungsstarkes Kommunikationsmittel des 21. Jahrhunderts sucht, das noch in eine Jacket-Innentasche oder Hosentasche passt, wer nicht nur telefonieren, sondern auch für all die Dinge eines modernen (Büro-)Alltags gerüstet sein will, ist mit dem iPhone 6s Plus sehr gut beraten.
Moderne leistungsoptimierte Hardware trifft auf perfekt abgestimmte Software, im Verbund ergibt dies ein schlagkräftiges Kommunikationswerkzeug, mit für heutige Verhältnisse in der Smartphonewelt, langer Akkulaufzeit.
Die Kameraleistung war schon am 6 Plus eine Wucht am 6s Plus wurde diese noch verfeinert, was im Ergebnis beeindruckende Bilder ergeben kann. Wer möchte kann zudem Live-Fotos (bewegte Fotos) und Videos in 4 K Qualität aufzeichnen.

Die moderne Force-Touch-Technologie geht in die richtige Richtung und erleichtert schnelles Zugreifen auf Funktionen erheblich.
Für mich ein tolles Smartphone in doch zugegebener: Surf-Brett-Größe

Gesamt Wertung: 4,4 Sterne für die doch sehr hohe Alltagstauglichkeit (auf meine persönlichen Bedürfnisse bezogen)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2016 10:24 PM CET


Samsung Basic MZ-7KE256BW 850 Pro interne SSD 256GB (6,3 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz
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Preis: EUR 126,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leistungsstarke SSD, 24. Juli 2015
Mit Hilfe des Samsung eigenen Diagnose - Softwaresteuerungs- Programm "Magician" schafft die 256 GB Platte beim sequenziellen Lesen satte 563 MB/s und beim sequenziellen Schreiben beachtliche 534 MB/s!

Direktes Lesen wird mit IOPS - 81018 Punkten und Direktes Schreiben mit IOPS - 79766 Punkten angegeben.

Nur so zum Vergleich, meine 5 Jahre alten Samsung HD 233 HJ mit 230 GB Kapazität schaffen beim sequenziellen Lesen gerade mal 113 MB/s und beim sequenziellem Schreiben 127 MB/s.

Somit ist die SSD ca. 4,5 x so schnell wie die damaligen Festplatten herkömmlicher Bauart.

Merkt man diese Power im Alltag? Ja und wie, mehr schaffen nur noch SSD im M.2. Standard und Anbindung via PCI-Express Lane (bis zu 4 Gb/s). Windows lädt nach wenigen Sec vollständig. Auch sonstiges Arbeiten und Speichern geht gefühlt... sofort. Tolles Arbeitstempo!

Ich kann jedem nur zum Kauf moderner SSD raten. Die Platten von Samsung sind schon der Knaller, die Steuerungssoftware Magician tut ihr Übriges dazu!
_____________

Mein System:

CPU: i7-4790 K
Kühlsystem: XSPC RayStorm (WaKü)
Mainboard: MSI Z97 Gaming 5
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR3 – 1600 Kit
Grafikkarte: Gainward – GeForce GTX 960 Phantom 4 GB
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 10 – 650 Watt


Intel BXF80646I74790K I7-4790K Quad-Core Prozessor (4,00GHz, Sockel 1150, 8MB Cache)
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Preis: EUR 365,37

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte CPU für Spiel, Spaß und Büro, 24. Juli 2015
Mit einer Taktfrequenz bis zu 4.000 Mhz besitzt der Chip schon von Hause aus genug Power. Wem das nicht reicht, mit dem Turbo-Boost zaubert er auch 4,4 GHz aus dem Ärmel. Auch für Freunde des Übertaktens läßt diese CPU noch Reserven zu. Ich habe ihn mit 4.2 GHz stabil fahren können, bin dann aber auf 4 GHz zurück gegangen, es genügt voll auf.

Eine gute Kühlung sollte man ihm aber spendieren. Der zum teilweise (je nach Bundle) mitgelieferte Intel-Luft-Kühler ist eher als notwendiges Übel zu sehen. Ich empfehle den Usern hier nach leistungsstärkern und leiseren Kühlern am Zubehörmarkt Ausschau zu halten. Da ich leidenschaftlicher Zocker bin, fahre ich die CPU ausschließlich mit einer Wasserkühlung (Wakü). Ich nutze den englischen XSPC RayStorm - CPU-Kühlkörper + Eheim Pumpe samt passivem Radiator. Ich schaffe es selbst nach extremen Zockerrunden nicht, die CPU über 55‘ C zu bringen. So gekühlt rennt die CPU wie die sprichwörtliche Sau, vorausgesetzt auch die übrigen PC-Hardwarekomponenten stimmen.

Hinweis: die CPU verfügt auch über eine eigene recht leistungsstarke, interne Grafikeinheit, sprich wer ausschließlich den Chip für Büroarbeiten, leichte Bildbearbeitung und einfachen 2 D und 3 D Spielen nutzen möchte, braucht mit entsprechenden Board (HDMI Anschluss etc.) vorrausgesetzt, keine extra Grafikkarte. Echte Zocker und Leute mit optischen Leistungshunger können freilich den PC mit entsprechender Grafikkarte betreiben, logisch. Aber gut zu wissen, wenn mal die GraKa ausfällt, dass man einfach den Monitor in einen anderen Ausgang stöpselt und zumindest am PC weiter arbeiten kann...

Mein System:

CPU: i7-4790 K
Kühlsystem: XSPC RayStorm + Eheim + Alphacool Cape Cora HF 642 Konvekt silver
Mainboard: MSI Z97 Gaming 5
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR3 – 1600 Kit
Grafikkarte: Gainward – GeForce GTX 960 Phantom 4 GB
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 10 – 650 Watt
Festplatten: ausschließlich SSD

Fazit:

Auch wenn schon 6 Kern und 8 Kern (und darüber) Prozessoren den Markt erobern, der 4790 K zählt mit zu den leistungsstärksten und vorallem schnellsten Vertretern seiner Art, mehr braucht man als User derzeit nicht, zumal nur wenige Programme echte Mehrkernunterstützung bieten.


MSI 7917-001R Mainboard GAMING 5 Socket (ATX, Intel Z97, 4x DDR3 Speicher, 4x USB 3.0)
MSI 7917-001R Mainboard GAMING 5 Socket (ATX, Intel Z97, 4x DDR3 Speicher, 4x USB 3.0)
Preis: EUR 152,32

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolides Board für Büro und Gaming, 24. Juli 2015
Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sehr gut, die Optik stimmt, das Auge isst ja mit, wie es so schön heißt. Saubere Lötstellen, sämtliche Anschlüsse sauber angeordnet, nichts wackelt, gut so.

Der Einbau klappte dann auch prima. Da ich eine Wasserkühlereinheit aufgesetzt habe, benötigt man auch einen entsprechenden Anpressdruck, der wiederum über eine Backplatte erreicht wird, sprich, der Kühler wird recht fest aufgebracht. Das 5er ist insoweit sehr robust, der Einbau klappte ohne Probleme.

Auch die sonstigen Anschlüsse, funktioniert alles prima, auch der Speicher (RAM) wurde sofort erkannt. Alles in allem ging der Einbau in den PC leicht über die Bühne.

Die Inbetriebnahme war ebenso kinderleicht. Nachdem das Windows installiert ist, muss sofort die Hauseigene Treiber –CD von MSI eingelegt werden, um die notwendigen Treiber und Programme zu installieren, erst danach stehen alle Funktionen (LAN etc.) zur Verfügung.

Das UEFI-BIOS ist dabei ebenso super leicht zu bedienen, die Sprache kann auf Deutsch gestellt werden, Laufwerke etc. werden einfach via Mausklick zugeordnet. Ein BIOS wie es einfacher nicht gehandhabt werden kann.

Sehr angenehm, in dem Softwarepaket ist auch ein Update-Programm enthalten, danach wurde auch das BIOS sogleich automatisch ge-Updatet. Klappte alles sehr gut und fehlerfrei.

Der verbaute Netzwerk-LAN Chip von Atheros Killer arbeitet nach der Softwareinstallation (wie oben beschrieben) super flott und wie von MSI versprochen. So kann der Benutzer die Präferenzen (Zuordnung, welche Programme wie und wann und in welcher Abstufung auf das Internet zugreifen dürfen) nach Belieben einstellen, so dass z.B, nervige Lags oder Netzwerkabbrüche /-aussetzer bei Onlinespielen faktisch nicht mehr auftreten. Für mich eines der Hauptkaufgründe für dieses Board.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. So finde ich 6 SATA- Anschlüsse schon als sehr dürftig. Sofern man ein Brenner / CDROM Laufwerk verbaut (hat fast jeder), bleiben nur noch 5 Anschlüsse für Festplatten etc. übrig, für mich leider ein Problem. Naja, für den Preis kann man eben nicht alles haben.

Die Soundeinheit von Realtek ist ganz ok, mehr aber auch nicht. Leider fehlt in dieser Preisklasse auch ein optischer Digitalausgang. Zumindest kann man über ein Boxenset es ganz ordentlich krachen lassen, audiophile Ansprüche werden aber gleichwohl nicht erfüllt werden können. Wer hier mehr will muss in eine separate Soundkarte oder in ein höherwertigeres Board investieren.

Anders als bei den großen MSI-Boards verzichtet hier der Hersteller auf eine exklusive Illumination des Boards. Während das 9er Board herrliche Leuchteffekte aufweist, bleibt das 5er bis auf die Soundeinheit ohne optische Unterstützung. Manche würden wohl auch sagen: „…wer’s braucht“. Sicherlich Hinweis- LED’s etc. gibt es auch.

Sehr gut finde ich die 4 x USB-3 Anschlüsse, was doch eine gute Erweiterung anbietet. Es hat sogar noch einen Tastatur PS/2 Anschluss, welches z.B. das 7er Board nicht mehr hat.

Wer möchte, kann sich auf diesem Board eine interne SSD-Speicherkarte über den M.2.-Anschluss installieren und volle Datentransfer-Power (theor. bis zu ca. 4 GB/s) genießen. Jedoch sollte man dabei beachten, dass man mit der Installation einer M.2. SSD-Karte seinen PCI Express-Anschluss indirekt auf 8 Lanes beschneidet, weil der M.2. Standard die entsprechenden Daten über die PCI-Express-Leitung schickt, was beim Betreiben von Hochleistungsgrafikkarten diese durchaus ausbremsen kann, bitte insoweit im Handbuch nachlesen. Dies gilt übrigens für alle derzeitig erhältlichen M.2. fähigen Boards.

Mein System:

CPU: i7-4790 K
Kühlsystem: XSPC RayStorm + Eheim + Alphacool Cape Cora HF 642 Konvekt silver
Mainboard: MSI Z97 Gaming 5
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR3 – 1600 Kit
Grafikkarte: Gainward – GeForce GTX 960 Phantom 4 GB
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 10 – 650 Watt
Festplatten: ausschließlich SSD

_____________

Positiv:

+ Verarbeitung
+ robuster Aufbau - auch für Installation für Wasserkühlung (CPU) geeignet
+ leichter Einbau und Inbetriebnahme
+ leistungsstarker und grandioser Netzwerkchip Atheros "Killer"
+ M.2. Schnittstelle für super schnelle SSD-Karten Anbindung via PCI-Express (4 Gb/s)
+ leicht zu bedienendes UEFI -BIOS (auch in deutsch)
+ gute Softwareausstattung (beigefügte Daten-CD)
+ unproblematische Speicheranbindung (RAM)
+ verfügt noch über einen zusätzlichen PS/2 Anschluss

Negativ:

- für meine Anforderungen zu wenig SATA-Anschlüsse (6x)
- kein echtes Übertaktungsboard wie etwa die 7er und 9er Reihe der MSI Gaming-Boards (klappt aber Dank BIOS und Software auch gut)
- kein optischer Digitalausgang (Soundkarte)
- dürftige Zusatzausstatung wie SATA-Kabel etc. (muss teilweise extra gekauft werden)

Neutral:

- keine echte Illumintaion, wie sonst bei den MSI Gaming Board's üblich (wer's halt braucht...)
- noch gute Soundkarte für diese Preisklasse
- keine eigene WLAN - Karte (intern Schnittstelle z.B) gibt es erst ab der 9er Reihe von MSI
- 4 x USB 3 extern (könnten ruhig zwei mehr sein) + 1 x USB 3 intern

Fazit:

Ein grundsolides Board das tut, was es verspricht. Wer mehr Speichermedien-Laufwerksanbindung (SATA) sucht sollte sich zumindest das 7er Gaming von MSI näher anschauen.


MSI Z97 GAMING 5 , Sockel 1150, ATX
MSI Z97 GAMING 5 , Sockel 1150, ATX
Wird angeboten von maXeedo
Preis: EUR 163,71

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolides Board für Büro und Gaming, 24. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: MSI Z97 GAMING 5 , Sockel 1150, ATX (Camera)
Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sehr gut, die Optik stimmt, das Auge isst ja mit, wie es so schön heißt. Saubere Lötstellen, sämtliche Anschlüsse sauber angeordnet, nichts wackelt, gut so.

Der Einbau klappte dann auch prima. Da ich eine Wasserkühlereinheit aufgesetzt habe, benötigt man auch einen entsprechenden Anpressdruck, der wiederum über eine Backplatte erreicht wird, sprich, der Kühler wird recht fest aufgebracht. Das 5er ist insoweit sehr robust, der Einbau klappte ohne Probleme.

Auch die sonstigen Anschlüsse, funktioniert alles prima, auch der Speicher (RAM) wurde sofort erkannt. Alles in allem ging der Einbau in den PC leicht über die Bühne.

Die Inbetriebnahme war ebenso kinderleicht. Nachdem das Windows installiert ist, muss sofort die Hauseigene Treiber –CD von MSI eingelegt werden, um die notwendigen Treiber und Programme zu installieren, erst danach stehen alle Funktionen (LAN etc.) zur Verfügung.

Das UEFI-BIOS ist dabei ebenso super leicht zu bedienen, die Sprache kann auf Deutsch gestellt werden, Laufwerke etc. werden einfach via Mausklick zugeordnet. Ein BIOS wie es einfacher nicht gehandhabt werden kann.

Sehr angenehm, in dem Softwarepaket ist auch ein Update-Programm enthalten, danach wurde auch das BIOS sogleich automatisch ge-Updatet. Klappte alles sehr gut und fehlerfrei.

Der verbaute Netzwerk-LAN Chip von Atheros Killer arbeitet nach der Softwareinstallation (wie oben beschrieben) super flott und wie von MSI versprochen. So kann der Benutzer die Präferenzen (Zuordnung, welche Programme wie und wann und in welcher Abstufung auf das Internet zugreifen dürfen) nach Belieben einstellen, so dass z.B, nervige Lags oder Netzwerkabbrüche /-aussetzer bei Onlinespielen faktisch nicht mehr auftreten. Für mich eines der Hauptkaufgründe für dieses Board.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. So finde ich 6 SATA- Anschlüsse schon als sehr dürftig. Sofern man ein Brenner / CDROM Laufwerk verbaut (hat fast jeder), bleiben nur noch 5 Anschlüsse für Festplatten etc. übrig, für mich leider ein Problem. Naja, für den Preis kann man eben nicht alles haben.

Die Soundeinheit von Realtek ist ganz ok, mehr aber auch nicht. Leider fehlt in dieser Preisklasse auch ein optischer Digitalausgang. Zumindest kann man über ein Boxenset es ganz ordentlich krachen lassen, audiophile Ansprüche werden aber gleichwohl nicht erfüllt werden können. Wer hier mehr will muss in eine separate Soundkarte oder in ein höherwertigeres Board investieren.

Anders als bei den großen MSI-Boards verzichtet hier der Hersteller auf eine exklusive Illumination des Boards. Während das 9er Board herrliche Leuchteffekte aufweist, bleibt das 5er bis auf die Soundeinheit ohne optische Unterstützung. Manche würden wohl auch sagen: „…wer’s braucht“. Sicherlich Hinweis- LED’s etc. gibt es auch.

Sehr gut finde ich die 4 x USB-3 Anschlüsse, was doch eine gute Erweiterung anbietet. Es hat sogar noch einen Tastatur PS/2 Anschluss, welches z.B. das 7er Board nicht mehr hat.

Wer möchte, kann sich auf diesem Board eine interne SSD-Speicherkarte über den M.2.-Anschluss installieren und volle Datentransfer-Power (theor. bis zu ca. 4 GB/s) genießen. Jedoch sollte man dabei beachten, dass man mit der Installation einer M.2. SSD-Karte seinen PCI Express-Anschluss indirekt auf 8 Lanes beschneidet, weil der M.2. Standard die entsprechenden Daten über die PCI-Express-Leitung schickt, was beim Betreiben von Hochleistungsgrafikkarten diese durchaus ausbremsen kann, bitte insoweit im Handbuch nachlesen. Dies gilt übrigens für alle derzeitig erhältlichen M.2. fähigen Boards.

Mein System:

CPU: i7-4790 K
Kühlsystem: XSPC RayStorm + Eheim + Alphacool Cape Cora HF 642 Konvekt silver
Mainboard: MSI Z97 Gaming 5
RAM: Corsair DIMM 16 GB DDR3 – 1600 Kit
Grafikkarte: Gainward – GeForce GTX 960 Phantom 4 GB
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 10 – 650 Watt
Festplatten: ausschließlich SSD

_____________

Positiv:

+ Verarbeitung
+ robuster Aufbau - auch für Installation für Wasserkühlung (CPU) geeignet
+ leichter Einbau und Inbetriebnahme
+ leistungsstarker und grandioser Netzwerkchip Atheros "Killer"
+ M.2. Schnittstelle für super schnelle SSD-Karten Anbindung via PCI-Express (4 Gb/s)
+ leicht zu bedienendes UEFI -BIOS (auch in deutsch)
+ gute Softwareausstattung (beigefügte Daten-CD)
+ unproblematische Speicheranbindung (RAM)
+ verfügt noch über einen zusätzlichen PS/2 Anschluss

Negativ:

- für meine Anforderungen zu wenig SATA-Anschlüsse (6x)
- kein echtes Übertaktungsboard wie etwa die 7er und 9er Reihe der MSI Gaming-Boards (klappt aber Dank BIOS und Software auch gut)
- kein optischer Digitalausgang (Soundkarte)
- dürftige Zusatzausstatung wie SATA-Kabel etc. (muss teilweise extra gekauft werden)

Neutral:

- keine echte Illumintaion, wie sonst bei den MSI Gaming Board's üblich (wer's halt braucht...)
- noch gute Soundkarte für diese Preisklasse
- keine eigene WLAN - Karte (intern Schnittstelle z.B) gibt es erst ab der 9er Reihe von MSI
- 4 x USB 3 extern (könnten ruhig zwei mehr sein) + 1 x USB 3 intern

Fazit:

Ein grundsolides Board das tut, was es verspricht. Wer mehr Speichermedien-Laufwerksanbindung (SATA) sucht sollte sich zumindest das 7er Gaming von MSI näher anschauen.


Gainward 426018336-3422 GTX 960 Phantom Grafikkarte Nvidia (PCI-e, 4GB GDDR5 Speicher, DVI, HDMI, DisplayPort, 1 GPU)
Gainward 426018336-3422 GTX 960 Phantom Grafikkarte Nvidia (PCI-e, 4GB GDDR5 Speicher, DVI, HDMI, DisplayPort, 1 GPU)
Preis: EUR 226,89

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leistungsstarke Grafikkarte die an den Leistungen ihrer großen Schwester der GTX 980 kratzt, 24. Juli 2015
Nachdem leider meine GTX 780 von Gainward abgeraucht ist (warum auch immer) habe ich mich für die „Sparvariante der GTX 980“ nämlich der GTX 960 zugewendet.

Leistungstechnisch liegt sie, zumindest auf dem Papier, doch deutlich unter der „alten“ 780er aus dem Jahr 2014, doch Letztere ist nicht mehr im Handel erhältlich. Da die 980er GTX Karten mir einfach noch zu teuer sind (preislich fast das Doppelte zur GTX 960). Interessant fand ich insoweit den Energiesparansatz, soweit das in einem Gaming PC überhaupt eine Rolle spielt. Dennoch, weniger Stromhunger bedeutet auch weniger Wärmeleistung.

Da die 780er ein echtes Strommonster war und auch bei vollem Einsatz gerne über 70‘ C heiß wurde (die Karte wurde vom Hersteller gegenüber dem Referenzmodell deutlich übertaktet), so bringt es die „gekröpfte“ 960er nicht mal ansatzweise an die 60‘ C. Dabei ist die 960 auch angenehm leise im Betrieb, nur unter Volllast kann man mit gutem Willen und geöffneten PC ein Spannungsbrummen vernehmen. Die Lüfter sind praktisch nicht hörbar.

Aber wo liegt der Unterschied tatsächlich?

Zum Vergleich GTX 780 / GTX 980 zu GTX 960:

Besitz die GTX 780 noch 2.304 CUDA-Recheneinheiten, so sind es bei der GTX 960 lediglich 1.024 Einheiten, eine GTX 980 hat genau das Doppelte an CUDA-Einheiten der 960er nämlich 2.048 (daher auch Sparvariant...). Der Basistakt ist bei der GTX 960 gegenüber der GTX 780 jedoch deutlich erhöht und liegt bei 1.127 Mhz – was auch der GTX 980 in etwa entspricht. Ein wesentlicher Unterschied ist aber in der Speicherschnittstelle zu erkennen. Während die GTX 780 noch aus dem Vollen schöpft und mit 384-bit punktet, muss sich die 960er mit 128 bit begnügen. Eine GTX 980 besitzt immerhin noch eine Schnittstelle von 256 bit. Auch die Max. Bandbreiten von 288.4 GB/s bei der GTX 780 muss die GTX 960 mit lediglich 112 GB/s auskommen. Die 980er Karte verfügt wiederum genau über das Doppelte zur 960er nämlich 224 GB/s.

Ein großer Unterschied ist ebenso in der Leistungsaufnahme gegeben, so benötigt eine 780er wenigsten 250 W Minimum bei 600 W - Gesamtsystemleistung , was auch deren Stromanschlüsse schon andeuten: 2 x 6 Pin + 2 Pin Extra! Die 960er kommt mit 120 W und lediglich einem 6 Pin – Stromanschluss aus. Ein Umstand, der für ältere PC’s oder PC’s mit kleineren Netzteilen durchaus zu dem Kaufargument zählen dürfte, wenn es um preiswerte Aufrüstung geht. Insoweit ist aber auch die 980er GTX der GTX 960 nicht unähnlich, auch sie benötig weniger Strom als die ältere 780er und kommt mit Minimum 165 Watt aus, benötigt aber einen 6 + 2 Pin Anschluss.

Frage merkt man diese Unterschiede beim Spielen?

Es kommt darauf an, würde ich sagen. Hier spielt auch die verwendete CPU eine nicht unerhebliche Rolle. Ich nutze den i7-4790 K, welcher bereits selbst eine integrierte Grafikeinheit besitzt, sprich, eine integrierte Grafikkarte. Für jemanden, der nur Büroarbeiten erledigt bzw. einfache 2D Spiele verwendet, dem reicht schon die Power der CPU. Doch bei 3 D Shootern oder den beliebten Internet-Games wie WOT oder WOW wird es nicht nur eng, nein da muss dann echte GPU Power her.

Die GTX 780 hat mehr oder weniger, Dank phänomenaler Leistung alles was geht, aus dem Ärmel geschüttelt, einfach so. Jetzt kommt’s aber:... das kann die GTX 960 zum Teil auch!

So habe ich die PhysX Aufgaben z.B. der CPU zugeordnet und somit die GPU etwas entlastet. Die 960er rennt bei dem was ich nutze ebenso gut wie die 780er, vielleicht fehlt das letzte Quäntchen fps- aber wir reden hier vom oberen Leistungs-Bereich. Ob WOT nun mit 139 oder 127 fps läuft kriegt man als Spieler sowieso nicht mit (fast alle Einstellungen auf max.), also was soll’s?

Es wird sicher Spiele geben, wie "The Witcher 3" u.a., da können die Hochleistungskarten deutlich mehr Bühnenzauber und optische Raffinesse entfalten, keine Frage, doch man kann auch mit einer GTX 960 noch recht angenehm zocken.

Mir reicht die gebotene Leistung für diesen Preis voll auf, daher volle 4 Sterne (es muss ja auch noch etwas Abstand zur GTX 980 bestehen bleiben).

Wer mehr sucht, muss dann schon deutlich tiefer in die Tasche langen und wenigstens eine 980er Karte, wenn nicht gar auf die berühmten Titan-Modelle zurück greifen. Erst Recht User eines 4 K – Monitors sollten sich nach den leistungsstärkeren Karten umsehen, da stößt die 960 dann doch an ihre Grenzen (wenn es um die volle Grafik-Spiele-Power an derartigen Monitoren geht). Von daher "nur" 4 statt 5 Sterne, aber bitte, jammern auf hohem Niveau.

Derzeit bietet die GTX Titan Z (NVIDIA-Referenz) das Maß der Dinge, aber zu welchem Preis…!?

Fazit:

Für alle diejenigen, die eine preiswerte, rechenstarke, stromsparende Grafikeinheit suchen, die für den Alltag gerüstet ist, ist mit der GTX 960 sehr gut bedient. Auch für Aufrüster älterer PC’s ist diese eine lohnenswerte Variante. Ich habe mich für das Gainward-Design entscheiden, weil mir die Kühlkörperlösung und die Gainward-typische Leistungsmodifikation am ehesten entgegen kommt. 4 GB Grafikspeicher erleichtern der „beschnittenen“ GTX 960 dann auch deutlich das Arbeiten. GTX 960 Karten mit 2 GB Grafikspeicher können dann auch schnell an ihre Leistungsgrenzen kommen, es ist wie mit dem Hubraum…der ist durch auch nichts anderes zu ersetzen, als durch mehr Hubraum..siehe Grafikspeicher.

Vorsicht ist aber geboten:

das Gainward Modell hat sehr üppige Ausmaße (45 x 112 x 247 mm) und belegt zudem gleich satte 3 Slots!!! Dafür ist die Baulänge aber etwas geringer als bei den 980ern etc. Wer nur ein Medi-Gehäuse sein eigen nennt, sollte vorher genau nachmessen, ob die GraKa auch hinein passt, das beugt Frust vor.

Letzter Hinweis: eine Treiber CD ist nicht im Lieferumfang enthalten. Der aktuelle NVIDIA Treiber muss also vom Internet gezogen werden.

Viel Spaß damit.


Dodo Juice Supernatural Hybrid Wax - 100ml
Dodo Juice Supernatural Hybrid Wax - 100ml
Preis: EUR 34,83

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein echtes Kult-Wachs, 7. Oktober 2014
Es sei mir ein kleines Vorwort zum Unternehmen Dodo Juice gestattet. Die Produkte von Dodo Juice haben schon wahren Kult-Charakter und das nicht ohne Grund. Wirbt doch das britische Unternehmen, welches teilweise auch in Mauritius produziert mit natürlichen Inhaltsstoffen zur Fahrzeugpflege. Die Produktaufmachung ist modern, frisch, halt anders als die anderen, die Namen trendig und die Performance sehr gut. So wurden die Produkte auch schnell in der Auto-Szene berühmt und geliebt.

Ich bin großer Fan der Marke und nutze zahlreiche Produkte des Unternehmens. Das hier vorliegende Wachs habe ich auch probiert, jedoch bin ich in Sachen Wachs zu einem anderen Produkt aus dem amerikanischem Hause Collinite gewechselt!
Viele Jahre zuvor hatte ich noch auf das A1 von Dr. Wack und Flüssigwachsen von Sonax geschwört (was nicht heißen soll, dass diese Produkte schlecht sind), doch ein Blick über den Tellerrand hat mich sehr schnell neue Ufer der Fahrzeugpflege finden lassen.

Dodo Juice fügt seinen Autowachsen je nach Einsatzzweck und Lackbeschaffenheit (Farbe) bestimmte natürliche Zusatzstoffe zu. So besteht z.B. das Dodo Juice Banana Armour Hard Wachs aus Carnauba-Anteilen, welches mit Bananenöl und Bienenwachs ergänzt wurde, dies soll z.B. helle Lacke besonders schonend pflegen und samtig glänzen lassen, na... wie auch immer.

Doch nun zum vorliegenden Wachs selbst:

Das Dodo Juice Supernatural Hybrid ist eine Mischung aus hochwertigem Carnaubawachsen sowie einer chemischen Versiegelung (Acryl), um somit die Standzeiten gegenüber reinen Carnauba-Produkten zu erhöhen, daher auch der Name „Hybrid“.

Wie auch Collinite versucht Dodo Juice, die überragenden Glanzeigenschaften von Carnauba-Wachsen mit den Standzeiten von Versiegelungen zu kombinieren.

Das aber auch Dodo nicht zaubern kann, zeigt, dass die versprochenen Standzeiten von 4-6 Monaten nicht ganz erreicht werden. Ich habe es zwei Jahre lang genutzt, war auch sehr zufrieden damit, doch der Feind des Guten ist der Bessere. Gegen die wirklich extremen Standzeiten von Collinite kann auch das Dodo-Wachs nicht ankommen.

Das Supernatural Hybrid gehört dennoch zu den "Must-Have" Wachsen aus dem Hause Dodo Juice und zählt in der Cleaner-Szene mit zu den echten Champions.

(Hinweis: Carnauba ist ein natürliches Wachs, welches aus den Blättern der brasilianischen Carnaubapalme gewonnen wird. Es ist eben dieser Carnaubawachsanteil der den satten und besonderen Tiefen-Glanz hervorruft.Carnaubawachs hat leider selbst die Eigenschaft sich auch "schnell" (relativ gesehen) wieder vom Lack zu verabschieden, sprich die sogenannten "Standzeiten" sind bei reinen Carnauba-Produkten eher kurz bis durchschnittlich, wir sprechen hier von 2-3 Monaten. )

Das Supernatural Hybrif schafft bei entsprechender Vorpflege und Vorbereitung des Lackes so um die 4 Monate, vielleicht auch 6 (wenn das Fahrzeug in der Hauptsache in einer Garage parkt) bevor der Lackschutz wieder vom Lack runter ist. Collinite schafft dagegen ohne Probleme je nach Wachsart (Nr. 476s oder Nr. 915) locker 10 – 12 Monate und teilweise länger, das unabhängig davon ob mit oder ohne Garage. Ich bin übrigens ein Sternenzeltparker.

Eins, zwei Sätze noch zur Unterscheidung: Wachse vs. Versiegelungen. Wachse gehen eine nur (zeitlich betrachtet) Übergangsverbindung mit dem Lack ein (es legt sich faktisch über die Lackschicht, wie eine wärmende Decke), schützen dennoch und zaubern den tollsten Glanz. Versiegelungen dagegen, gehen eine dauerhaft chemische Verbindung mit dem Lack ein. Versiegelungen bedürfen penibelster Vorarbeit und Verarbeitung. Macht man hier Fehler, muss man Versiegelungen mühsam wieder abschleifen lassen und die Prozedur wiederholen, für Laien ist das Aufbringen von Versiegelungen daher weniger geeignet. Auch Versiegelungen erzeugen einen Glanz, der aber so ganz anders ist als bei Wachsen, eher hart und "trocken" und mit weniger "Tiefe". Welcher Lackschutz besser ist, darüber streiten sich die Geister. Hier muss jeder für sich entscheiden, was er möchte. Inwieweit die „Versiegelungsanteile“ im Hybrid Wachs von Dodo Juice sich dauerhaft mit dem Lack verbinden, kann ich nicht beurteilen. Aber es kann nicht ewig sein, wie die Standzeiten bezeugen. Ein Indiz dafür, das Dodo doch sehr sparsam mit der Chemie umgeht.

Doch weiter zum Thema.

Auf jedem verschmutzten Fahrzeug perlt Wasser nicht mehr ab und das unabhängig davon, ob gewachst wurde oder nicht, das ist einfach so. Aber eine entsprechende Wachsschicht schützt den Lack dennoch (auch unter dem Dreck). Vorteil bei gewachsten oder versiegelten Fahrzeugen ist, dass der Dreck leichter zu entfernen ist. Bei Verwendung von entsprechend milden Autoshampoo's, bleibt die darunter liegende Wachsschicht erhalten und es perlt nach jeder Wäsche wieder "fröhlich" ab.

Das Glanzergebnis des Dodo-Wachses ist schon beeindruckend, doch muss man eben die Wachschicht alle 3 – 4 Monate erneuern. Im Vergleich finde ich das Dodo Juice Purple Haze Soft Wachs einen Tick „glanzvoller“ bei gleicher Standzeit und das ohne chemische Zusätze einer "Versiegelung"... aber bitte, alles rein subjektiv betrachtet und reine Geschmackssache…

Zumindest verströmt das Supernatural Hybrid Wachs einen sehr angenehmen Duft, wie übrigens alle Wachse aus dem Hause Dodo.

Anwendungstip: (gilt für alle Wachse)

1. Waschen mit Autoschwamm und Autoshampoo (niemals, wirklich niemals Spüli oder andere Haushaltsreiniger verwenden, da es die Gummidichtungen etc. angreifen kann), ich kann insoweit auch die tollen Shampoos aus der Dodo Juice Produktreihe empfehlen, die eine hohe Reinigungskraft besitzen, ohne den Lack anzugreifen und zudem toll riechen z.B. das Dodo Juice Sour Power Shampoo

2. Lack nach dem Waschen entsprechend Kneten (Autoknete) oder eben mit Lackreiniger nachbehandeln. Ich empfehle den wirklich erstklassigen und ebenso ergiebigen wie sehr sanften Lackreiniger von "Dodo Juice Lime Prime Pre-Wax Cleanser". Durch diese Nachreinigung wird der Lack sehr sauber und perfekt zum Wachsen vorbereitet!

3. danach mit reinem Isopropanol das gesamte Fahrzeuoberfläche abreiben, dadurch wird die Oberfläche absolut schonend staub- und fettfrei. Nun ist alles vorbereitet für ein perfektes Wachs-Finish!

4. Wachsen:

Mit entsprechenden Applikations-Schwämmchen das Wachs (beim empfindlichen Händen gerne auch mit Handschuhen) mit nur leichten Druck aus der Dose aufnehmen, bitte nicht zu viel Wachs auf den Schwamm! Das Geheimnis liegt in der Sparsamkeit, weniger ist hier mehr. Und so, das Wachs in leicht kreisenden Bewegungen dünn auf den Lack auftragen. Das Dodo sollte aber schon gute 10 Minuten oder länger ablüften können. Die Abluftzeiten variieren von Wachs zu Wachs und Hersteller zu Hersteller. Beim Supernatural habe ich mich seinerzeit bei 15 – 20 min eingependelt, danach war es trocken und fest genug, um auspoliert zu werden. Ob das Wachs poliert werden kann, erkennt man mit dem Fingertest: wenn das aufgetragene Wachs sich rocken und stumpf anfühlt, kann es mit einem sauberen weichen MFT oder so wie ich es am liebsten mache, mit einem weichen Baumwolltuch auspoliert werden.

Tip: auch die Wachsdose auf wenigstens Zimmertemperatur (18 C') bringen, damit das Wachs weicher wird, so lässt es sich besser aufnehmen. Sofern man den Lack entsprechend vorbehandelt hat und das Wachs sparsam aufgetragen hat, geht auch beim Supernatural Hybrid das Auspolieren super einfach und spielerisch, fast wie abstauben!

Wachsschutz erhalten: regelmäßiges Abkärchern oder Waschen mit Autoshampoo verlängert den Glanz und den Wachsschutz. Waschanlagen würde ich persönlich meiden, wenn dann nur welche mit Textil. Nach dem Waschen ruhig einen Detailer verwenden, das frischt den Wachsschutz auf und verlängert die Standzeiten. Zum Dodo Wachs passt das "Dodo Juice - Supernatural Carnauba Glaze Detailer" mit hohen Carnauba-Anteilen wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge. Es wird einfach aufgesprüht und "abgestaubt".
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Fazit:

Für die hohe Glanzleistung, bei jedoch nur moderaten Standzeiten, gebe ich gerne 4 Sterne.

Aus meiner Erfahrung reichen die Standzeiten des Supernatural Hybrid nicht an die „versprochenen Angaben“ heran. Auch andere Hersteller bieten eben tolle Wachse und manche von ihnen auch Wachse mit extremen Standzeiten.

Wer tollen Glanz und super Standzeiten bei moderaten Preisen sucht, sollte sich vielleicht auch mal die Wachse von Collinite anschauen und testen. Doch wer das Dodo Wachs kauft, macht absolut nichts verkehrt, es bietet ein tolles Finish und ist als Produkt schon kultig, vom angenehmen Duft mal ganz abgesehen. Ein dickes Plus heimst sich Dodo mit seinen im Verhältnis zu anderen Carnauba-Produkten anderer Hersteller niedrigen Preisen ein. Für relativ wenig Geld erhält man ein sensationell gutes Wachs zur Fahrzeugpflege.


Collinite Super DoubleCoat Auto Wachs Nr.476s & Applicator
Collinite Super DoubleCoat Auto Wachs Nr.476s & Applicator

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Standzeiten - ein Wachs der Sonderklasse, 4. Oktober 2014
Das Collinite Nr. 476s gehört zu den "Must-Have" Wachsen aus dem Hause Collinite und zählt in der Cleaner-Szene nicht ohne Grund zu den Champions. Im eigentlichen Sinn ist es aber ein fast rein chemisches Wachs mit noch einem geringen natürlichem Carnauba-Anteil.

Ich selbst fahre ein weißes Fahrzeug mit entsprechend pflegeintensiver Lackoberfläche. Nachdem ich viele Wachse und auch Versiegelungen (Anwendungen in den vergangenen Jahren verteilt auf verschiendenste Fahrzeuge) ausprobiert habe, habe ich ebenfalls ein Wachs von Collinite, jedoch das aus meiner Sicht höherwertige "Marque D' Elegance Nr. 915" , für mich dauerhaft gefunden. Zuvor aber doch einige Zeit auch das 476s ausgiebig genutzt.

Wo liegt der Unterschied? Das 476s besitzt eben nur wenig Carnauba-Wachs Anteile und dafür mehr chemische Wachse und Inhaltsstoffe, was die ohnehin hohen Standzeiten der Wachse von Collinite nochmal verlängert, gleich mehr dazu. Das 915er hat dem gegenüber jedoch einen deutlich höheren Carnauba-Anteil und glänzt auch nach der Verarbeitung im wahrsten Sinne des Wortes deutlich satter, tiefer und samtiger. Auf dunklen Lacken zaubert das 915er einen extrem satten Tiefenglanz mit "Wow-Effekt", auf hellen und weißen Lacken eine samtig glänzende Oberfläche, was super edel aussieht und Blicke auf sich ziehen kann. (Hinweis: Carnauba ist ein natürliches Wachs, welches aus den Blättern der brasilianischen Carnaubapalme gewonnen wird. Es ist eben dieser Carnaubawachsanteil der den satten und besonderen Tiefen-Glanz hervorruft.)

Aber Collinite wäre eben nicht Collinite, wenn sie diese Glanz-Eigenschaft nicht noch um eine weitere wichtige Eigenschaft ergänzen würden... Carnaubawachs hat leider selbst die Eigenschaft sich auch "schnell" (relativ gesehen) wieder vom Lack zu verabschieden, sprich die sogenannten "Standzeiten" sind bei reinen Carnauba-Produkten eher kurz bis durchschnittlich, wir sprechen hier von 2-3 Monaten. Collinite hat durch chemische Zusätze die Standzeiten deutlich erhöhen können. Beim Nr. 915 liegt sie, bei entsprechender Vorbereitung des Lackes bei bis zu 10 Monaten und darüber! Beim 476s können es auch bei entsprechender Nachpflege 12 Monate und mehr sein. Ich bin jedesmal verblüfft, wie lange beide Wachse durchhalten. Man erhält also den natürlichen Glanz von Carnauba-Produkten und fast die Standzeiten von Versiegelungen.

Eins, zwei Sätze noch zur Unterscheidung: Wachse vs. Versiegelungen. Wachse gehen eine nur (zeitlich betrachtet) Übergangsverbindung mit dem Lack ein (es legt sich faktisch über die Lackschicht, wie eine wärmende Decke), schützen dennoch und zaubern den tollsten Glanz. Versiegelungen dagegen, gehen eine dauerhaft chemische Verbindung mit dem Lack ein. Versiegelungen bedürfen penibelster Vorarbeit und Verarbeitung. Macht man hier Fehler, muss man Versiegelungen mühsam wieder abschleifen lassen und die Prozedur wiederholen, für Laien ist das Aufbringen von Versiegelungen daher weniger geeignet. Auch Versiegelungen erzeugen einen Glanz, der aber so ganz anders ist als bei Wachsen, eher hart und "trocken" und mit weniger "Tiefe". Welcher Lackschutz besser ist, darüber streiten sich die Geister. Hier muss jeder für sich entscheiden, was er möchte.

Doch zurück zum Collinite.

Bitte nicht falsch verstehen, bei jedem verschmutzten Fahrzeug perlt kein Wasser mehr ab, logisch, und das unabhängig davon, ob gewachst wurde oder nicht, das ist einfach so. Aber eine entsprechende Wachsschicht schützt den Lack dennoch (auch unter dem Dreck). Vorteil bei gewachsten oder versiegelten Fahrzeugen ist, dass der Dreck leichter zu entfernen ist. Bei Verwendung von entsprechend milden Autoshampoo's, bleibt die darunter liegende Wachsschicht erhalten und es perlt nach jeder Wäsche wieder "fröhlich" ab.

Warum ich dann dem doch sehr guten 476s gegenüber dem Nr. 915 abgeschworen habe, der extrem satterer Glanz des 915ers bei zugegeben etwas weniger Standzeit hat mich letztlich doch in seinen Bann gezogen.

In Sachen Glanz (im Vergleich zu reinen Carnauba-Produkten) würde ich dem 476s eine gute 3 Sterne Wertung geben, die Standzeiten für sich betrachten lassen nur eine 5 Sterne für diese Disziplin zu und sind schon legendär.

Anwendung:

Auch in der Verarbeitung vom 476s zum 915 gibt es kleine Unterschiede. Der höhere chemische Anteil im 476s läßt es ein Müh einfacher verarbeiten, als das 915 mit seinen hohen Carnauba-Anteilen.

Insoweit ist auch ein anderer Einwand (Gesundheit) eines Nutzer, auch aus meiner Sicht berechtigt, nämlich, dass die chemischen Bestandteile durchaus Hautreizungen etc. hervorrufen können...wie jedes chemische Produkt. "Allergen" sind ja die meissten chemischen Verbindungen auf diesen Planeten. Doch die extremen Standzeiten sind mit rein natürlichem Carnauba-Wachs eben nicht zu realisieren. Wer sich an der Chemie stört, sollte neben dem Wachs auch gar nicht erst zu einer reinen chemischen Versieglung greifen! Es gibt aber auch reine Carnauba-Wachse, ohne irgendwelche Zusätze, rein natürlich eben, welche jedoch sehr, sehr teuer sind und mit deutlich weniger Standzeiten auskommen müssen. Wer also ganz, bei seinem technischen - künstlichem Auto, auf Natur setzen möchte (ein Widerspruch in sich) sollte, um Hautunverträglichkeiten zu vermeiden, zu einem reinen Naturprodukt greifen, oder Wachsarbeiten / Versiegelungne durch eine Fachfirma ausführen lassen. Ich hatte keinerlei Probleme mit dem 476s und schon gar nicht mit dem 915er.

Das Nr. 476s ist sehr ergiebig, bis zu 5-7 Autos durchschnittlicher Größe können komplett mit einer Dose eingewachst werden, insoweit gibt es keine Unterschiede zum Nr. 915.

Anwendungstip: (gilt für alle Wachse)

1. Waschen mit Autoschwamm und Autoshampoo (niemals, wirklich niemals Spüli oder andere Haushaltsreiniger verwenden, da es die Gummidichtungen etc. angreifen kann)

2. Lack nach dem Waschen entsprechend Kneten (Autoknete) oder eben mit Lackreiniger nachbehandeln. Ich empfehle den wirklich erstklassigen und ebenso ergiebigen wie sehr sanften Lackreiniger von "Dodo Juice Lime Prime Pre-Wax Cleanser". Durch diese Nachreinigung wird der Lack sehr sauber und perfekt zum Wachsen vorbereitet!

3. danach mit reinem Isopropanol das gesamte Fahrzeuoberfläche abreiben, dadurch wird die Oberfläche absolut schonend staub- und fettfrei. Nun ist alles vorbereitet für ein perfektes Wachs-Finish!

4. Wachsen:

Mit entsprechenden Applikations-Schwämmchen das Wachs (beim empfindlichen Händen gerne auch mit Handschuhen) mit nur leichten Druck aus der Dose aufnehmen, bitte nicht zu viel Wachs auf den Schwamm! Das Geheimnis liegt in der Sparksamkeit, weniger ist hier mehr. Und so, das Wachs in leicht kreisenden Bewegungen dünn auf den Lack auftragen. Wenigstens 2-3 Min antrocknen lassen. (Das 915 muss insoweit durch den Carnauba-Anteil etwas länger aushärten). Ob das Wachs poliert werden kann, erkennt man mit dem Fingertest: wenn das aufgetragene Wachs sich rocken und stumpf anfühlt, kann es mit einem sauberen weichen MFT oder so wie ich es am Liebsten mache, mit einem weichen Baumwolltuch auspoliert werden.

Tip: auch die Wachsdose des 476s auf gute Zimmertemperatur (18 C') bringen, damit das Wachs weicher wird, so lässt es sich besser aufnehmen. Da es mehr Chemische Wachse statt dem Carnauba enthällt, ist es insoweit etwas "einfacher" aufzunehmen, da der Schmelzpunkt der Lösungsmittel hier niedriger ist.

Sofern man den Lack entsprechend vorbehandelt hat und das Wachs sparsam aufgetragen hat, geht das Auspolieren super einfach und spielerisch, fast wie abstauben!

Tip: Wachsschutz erhalten! regelmäßiges Abkärchern oder Waschen mit Autoshampoo verlängert den Glanz und den Wachsschutz. Waschanlagen würde ich persönlich meiden, wenn dann nur welche mit Textil. Nach dem Waschen einen Detailer verwenden, das frischt den Wachsschutz auf und verlängert die Standzeiten. Zu beiden Collinite Produkten passt am Besten das "Dodo Juice - Supernatural Carnauba Glaze Detailer" mit hohen Carnauba-Anteilen. Es wird einfach aufgesprüht und "abgestaubt".
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Fazit:

Für die noch recht gute Glanzleistung bei überragenden Standzeiten gebe ich gerne 4 Sterne in der Summe.
Doch der Feind des Guten ist der Bessere. Das Nr. 915 glänzt deutlich satter und intensiver bei etwas geminderten Standzeiten zum 476s, von daher hat im Verhältnis das Collinite "Marque D' Elegance Nr. 915" die vollen 5 Sterne bekommen. Fair muss man schon bleiben.

Doch wer zum 476s greift macht nichts verkehrt und kann sich bei entsprechender Vorarbeit über ein geschützten Fahrzeuglack über einen sehr langen Zeitraum freuen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in Sachen Standzeit überwälltigend. Wer aber mehr auf den Glanzeffekte schaut, sollte dann doch zum 915er greifen.

In diesem Set ist ein Applikator-Schwamm enthalten. Für den Preis kann man grds. nichts verkehrt machen, doch es gibt Set's für lediglich ein, zwei Euros mehr, die enthalten dann noch zusätzlich hochwertige MFT's zur Politur.

Von der daher ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Sets gerade noch so angemessen.


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