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Beiträge von Christoph Gander
Top-Rezensenten Rang: 400.866
Hilfreiche Bewertungen: 411
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Rezensionen verfasst von Christoph Gander "fled36" (wien)
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1.0 von 5 Sternen
Schundig, 1. April 2013
Teenager Unterhaltung muss nicht immer hochwertig sein und die Geschichte hätte ja durchaus einiges hergegeben. Aber die Story ist so schlecht geschrieben wie ein Drehbuch zu einer Dokusoap von RTL und ähnlich sympathisch sind auch die ProtagonistInnen.Meine Zwölfjährige ist eine Leseratte, aber dieses Werk haben wir auf dem Flohmarkt weiterverkauft. Zum Glück kam es auch von einem ebensolchen....
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4.0 von 5 Sternen
Eine wunderbare Würdigung von Hermann Gmeiners Werk, 26. Juni 2012
Zugegeben- über den holprigen Schreibstil muss man hinwegsehen. Dieses Buch ist aber die Mühe wert. Mit ohnmächtiger Wut habe ich gelesen, was dem armen Protagonisten und seinem Bruder widerfahren ist, habe mit Aufatmen festgestellt, dass sich die Jugendwohlfahrt in den letzten 50 jahren gewaltig geändert hat - und habe mehrere Male gelacht und Tränen der Rührung in den Augen gehabt. Da ich die Institution der SOS Kinderdörfer als Caldonazzo Ferienlager Betreuerin selbst kennenlernen durfte, waren gerade diese Passagen für mich interessant. Weiters wunderbar zu lesen, jedoch nicht nur für "SOSler" zutreffend: die Kreativität, mit der sich die Kinder damals zu unterhalten wussten (da soll sich die facebook Generation mal was abschauen). Und was zum Schluss sicher bleibt ist der Wunsch, dieses weltumfassende Werk Herrmann Gmeiners, des meiner Meinung nach größten Österreichers, sollte wenigstens posthum durch den Friedensnobelpreis gewürdigt werden. Ich bin glücklich und stolz, diese Institution auch ein wenig von innen zu kennen und spende jedes Jahr gern dafür!
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3.0 von 5 Sternen
Vorhersehbar, 18. Juni 2012
Eine nette Geschichte zur Vorweihnachtszeit, die Mut machen soll. Gerade so viel Christentum, dass sich vermutlich auch Atheisten angesprochen fühlen können. Leider kann man sich ab der Hälfte schon denken, wie es ausgehen wird.
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Lumpenloretta
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von Christine Nöstlinger Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 13,90 |
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4.0 von 5 Sternen
Kein Buch von Nöstlinger ist schlecht, 16. Januar 2011
...dieser Meinung bin ich nach wie vor, obwohl sie in diesem sich a.) wiederholt und b.) saftig übertreibt. zu a.) Es ist wieder einmal der Opa der Gute, ein Kind haut aus Liebe ab und ein anderes redet sehr geziert. Das gabs schon oft. Zu b.)Lorettas Lebensgeschichte und die Art, wei sie in der Siedlung landet, sind unglaubwürdig. Eine nette Überraschung ist die Art des guten Endes für Loretta und der dezente Spott über ReihenhaussiedlungsbewohnerInnen.
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12 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Sarrazin hat nicht die Wahrheit gepachtet, 7. November 2010
...aber es ist gut, dass er polarisiert und auch unangenehme Themen zur Sprache bringt. Ich arbeite seit mehr als 10 Jahren im Integrationsbereich und habe durchaus Beobachtungen gemacht die sich mit denen des Autors decken. Aber ich kenne auch Türken und Araber die studieren, Menschen die sich aus dem Nichts mittels Bildung hochgearbeitet haben und solche, die aus anderen Gründen aus seinem Schubladendenken völlig herausfallen. Was mir noch zu seinen Beobachtungen einfällt: Der Autor behauptet, versucht zu haben, mit Hartz 4 Geld auszukommen und hat das locker geschafft. Kann schon sein. Jedoch kann er das mit den Rücklagen, die er sicher hat, auch unbesorgt tun. Hartz4 reicht zum Leben - aber was ist, wenn zB die Waschmaschine kaputt wird oder Krankheit/Scheidung vorkommen? Sein "Ausprobieren" hat mit dem Leben eines tatsächlich Bedürftigen so viel zu tun wie die Teilahme eines Mitteleuropäers an einem Abenteuercamp mit dem Leben eines Indianers. Bei den Gratisausspeisungen werden nicht wirklich Bedürftige gespeist, behauptet der Autor. Das ist sicher eine grobe Verallgemeinerung und auch wenn einige Leute dorthinkommen die nicht kurz vor dem Hungertod stehen - es ist dennoch sinnvoller, denen das übriggeblieben Essen diverser Lebensmittelketten zu spenden als es wegzuwerfen. Zum Thema Unterschicht vermehrt sich schneller: ja, das beobachte ich auch und nicht nur bei Menschen aus dem arabischen Raum. Jedoch hat mir einmal ein Arzt erklärt, dies geschehe nicht, wie Sarrazin unterstellt, ausschließlich aus Berechnung mit Hinblick auf Transferleistungen sondern oft aus schierer Dummheit - Verhütung KAPIEREN manche Menschen nicht. Warum Akadmikerinnnen weniger Kinder kriegen: die angeführten gründe reichen nicht. Es ist zu beobachten, dass einem jede/r Angst vor dem Kinderkriegen macht: Verlust der Freiheit, nur mehr durchwachte Nächte und ach, wie muss man den Nachwuchs fördern und sich für ihn aufgeben. Um Lea-Sophie und Lukas-Tobias wird mehr herumgetanzt als um Mehmet und Ayse und das hat nicht nur Vorteile. Der Grund warum Sarrazin auch so viele zujuben ist sicher auch der, dass offen arbeitsunwillige Menschen und, ich möchte mal politisch unkorrekt sagen "Türkenprolos" in sämtlichen Talkshows vorgeführt werden und Otto Normalverbraucher geneigt ist zu glauben, die Gesellschaft bestehe nur diesen. Die Behauptung, Kinder gedeihen in so einigermaßen funktionierenden Familien besser als bei Alleinerziehenden ist schlicht lächerlich. Kinder gedeihen in den unterschiedlichsten Familienformen, wenn Liebe da ist. Die (wenngleich satirische) Zukunftsvision hätte sich der Autor sparen können, damit rückt er in die Nähe des Umvolkungsspezialisten Andreas Mölzer von der FPÖ. Trotzden: Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe und darf gespannt sein, was meine Kinder, die in einer multikulturellen Umgebung mit ihren Vor- und Nachteilen aufwachsen, als Erwachsene dazu sagen werden. Die Zukunft ist immer anders als man denkt!
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4.0 von 5 Sternen
die eigenen Probleme und die der Eltern, 23. Juli 2010
Mike Gayle zeigt mal wieder überzeugend, dass es nichts Spannenderes gibt, als die Liebesprobleme ganz normaler Menschen und anscheinend altern seine Protagonisten überzeugend in dem Maß wie er es tut. Die Sache mit guten Freunden des anderen Geschlechts ist ein Thema, das ihn auch hier nicht los läßt. Sehr wirksam endet auch jedes Kapitel mit einem "cliffhanger", sodaß man das Buch nicht zur Seite legen kann. Die Liebesprobleme dreier Brüder und die ihrer Eltern kommen unterhaltsam rüber, aber dieses Buch ist oberflächlicher als Gayles andere, die plötzliche Wendung im Charakter des Ältesten und das Ende kommen etwas zu abrupt und unnachvollziehbar, aber der Lesegenuß ist für alle Fans des Autors trotzdem garantiert.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gefährliche Wahrheiten, 4. Januar 2010
Ich kenne zwar die Türkei nicht wirklich, habe aber jahrelang im Migrationsbereich gearbeitet und schätze Necla Keleks Sicht der Dinge. Ich kann das was sie beschreibt, auch oft beobachten. Das gilt auch für ihre anderen Bücher. Das Gefährliche ist nur: Mehr oder weniger latente Rassisten picken sich aus den Büchern die Horrormeldungen heraus und schreien dann: Seht ihr, so ist es! Weg mit den Türken, dem rückständigen Volk! Doch das ist ja keine Lösung und diesen Leuten soll man nicht in die Hände arbeiten. Ich würde mich freuen, wenn die Autorin auch positive Seiten des Islam zeigen würde und Beispiele anführen, wie man sich als Muslima integriert ohen sich zu assimilieren und erwähnen, dass es leider in allen Religionen Hassprediger gibt.
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Quentins
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von Maeve Binchy Taschenbuch |
| Preis: EUR 7,40 |
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1.0 von 5 Sternen
Leider nein, 11. Dezember 2009
Die ersten Romane von Maeve Binchy waren brilliant, ab "Evening Class" fing sie an kitschig und oberflächlich zu werden und dieser Roman ist schlichtweg schlecht. Die Autorin beschreibt das Leben von Geschäftsleuten und Filmemachern wie es sich Lieschen Müller vorstellt. Manche der in die Handlung eingebauten Kurzgeschichten haben gute Ansätze, versinken dann aber auch in Unglaubwürdigkeit und Oberflächlichkeit und der Schluß des Buches ist schlichtweg lächerlich. Wer "Echos vergangener Tage"gelesen hat, hält sicher nicht für möglich, dass diese Autorin so absinken konnte.
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5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Gläubige, 16. September 2009
Die Etwicklung der Beziehung zu Gott bei einem jungen Mädchen: vom katholischen Elternhaus bis zu den Nonnen in der Mädchenschule, die verkrampft-modernen Zusammenkünfte junger Christen, die Stellung der Frau, das Erkennen von Hierarchien und der Schlusssstrich - glaubwürdig, gut geschrieben. Ich, selbst katholisch stimme der Autorin in fast allem zu. Aber ich bleibe bei der Kirche, um sie nicht denen zu überlassen, die sie für andere negativ machen und ich hoffe uns sehe, dass sich der Umgang mit Religion und Religionspädagogik zum Glück seit den Kinderjahren der Autorin geändert hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das meiner Meinung nach beste Buch der Autorin, 16. September 2009
Wie alle andere RezensentInnen schreiben - aufrüttelnd, mitreißend, bewegend usw. Ein Stück Zeitgeschichte aber nicht nur das: Die glaubwürdige Geschichte von Entwickung, emotionalem Stillstand und das Über sich Hinauswachsen, das alles in Korschunows großartigem Stil: Und: Bitte nicht vorblättern, aber ich habe hier den schönsten Schluss und den besten Schlusssatz gefunden, die mir je in einem Buch untergekommen sind.
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