Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Zampano > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Zampano
Top-Rezensenten Rang: 5.569
Hilfreiche Bewertungen: 963

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Zampano

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Monty Python - Die Ritter der Kokosnuss
Monty Python - Die Ritter der Kokosnuss
DVD ~ Graham Chapman
Preis: EUR 7,49

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zum Schlapplachen, 28. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monty Python - Die Ritter der Kokosnuss (DVD)
Der Film ist toll. Lustig, durch die schräge Truppe von der jeder Einzelne in mehrere Rollen schlüpft und den köstlichen britischen Humor.

Aber so lustig wie als Kind fand ich den Film dann doch nicht (mehr). Zu albern teilweise, zu absurd die Sprünge zwischen den Schauplätzen, eine durchgehende Handlung fehlt irgendwie komplett. Okay, einige Stellen (z.B. mit der anarchistisch-syndikalistischen Landkommune) werfen Fragen auf, die zum Nachdenken anregen, aber einige Stellen (z.B. die Ritter die Nie sagen) finde ich einfach zu billig und inzwischen nicht mehr lustig - da wird die Kapitelsprung-Taste benutzt.

Inzwischen merkt man dem Film sein Alter an. Ich schaue ihn zwar von Zeit zu Zeit trotzdem ganz gerne (einfach wenn ich mal kurz ablachen will ohne viel nachdenken zu müssen), aber das passiert max. einmal alle 2-3 Jahre.


Pebble 501-00025 Time Kickstarter Edition Smart Watch schwarz
Pebble 501-00025 Time Kickstarter Edition Smart Watch schwarz

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pebble Time, 27. Juli 2015
Ich habe mich jetzt einige Zeit mit Smartwatches beschäftigt und einiges an Warenkunde betrieben. Völlig unabhängig von der Frage ob man so etwas wirklich braucht (natürlich nicht!), bin ich aber letztlich bei der Firma Pebble gelandet - meine erste Smartwatch überhaupt. Ich habe im Gegensatz zu (inzwischen vielen) anderen wirklich gerne Uhren und auch immer eine getragen. Ich liebe es einfach auf einen Blick die Zeit sehen zu können, ohne erst ein Handy herausnehmen zu müssen.

Mir war daher wichtig:
- das die Uhr immer und ständig die Zeit anzeigt ohne dass ich erst irgendwas drücken, irgendwo drüber wischen oder den Arm drehen o.Ä. muss.
- dass sie trotzdem was Größe und Gewicht angeht "tragbar" ist (ich finde die meisten Smartwatches sind ganz schöne Trümmer und viel zu groß). Genau genommen ist auch die Pebble sehr groß, aber grade noch am oberen Rand dessen, was ich erträglich finde.
- Was mir bei Uhren immer wichtig ist -> Wasserdichtigkeit. Dass ich mit der Uhr auch mal sorgenfrei Schwimmen oder Duschen gehen kann - grade der Punkt ist sehr selten bei Smartwatches.
- Beleuchtung -> dass ich auch im Dunkeln die Zeit ablesen kann
- Akkulaufzeit. Ist lt. Pebble mit einer Woche angegeben, kommt bei mir eher mit 4-5 Tagen hin, ist aber im Vergleich zur Konkurrenz trotzdem unschlagbar. Sie übersteht ein verlängertes Wochenende mit der Familie - ohne dass man sich um ein Ladekabel Gedanken machen müsste - aber in jedem Fall.

Nach einigen Tagen mit der Uhr muss ich sagen, dass ich noch nie eine Uhr hatte, die so gut am Arm sitzt. Jetzt völlig unabhängig vom Modischen (das kann ja jeder sehen wie er mag), finde ich, dass sie mit dem Silikonarmband und der Wölbung der Rückseite wirklich sensationell bequem ist. Das Gewicht fällt kaum ins Gewicht, die Löcher im Armband haben den richtigen Abstand und die Uhr wirkt nicht wie ein Fremdkörper am Arm. Sie besteht fast komplett aus Kunststoff, der Rahmen um das Display ist aus Edelstahl, das Display selbst ist Gorilla-Glas geschützt, sollte daher nicht so leicht zerkratzen. Vorteil dabei ist, dass die Uhr insgesamt sehr leicht ist, dennoch wird der Werkstoff vielfach als "billig" bezeichnet. Finde ich nicht, aber gut, das ist auslegungsfähig. Dazu sind die Armbänder scheinbar schnell getauscht, insgesamt sehr gut alles gelöst wie ich finde.

Ich bin kein Apple-Nutzer, daher kam für mich keine Apple-Uhr in Frage, aber die Kopplung mit Android und - sogar gestestet! - Blackberry und Windows Phone (wenn auch mit Abstrichen) klappt ohne Probleme. Über die Android-App ist die Steuerung der Uhr sehr leicht und intuitiv, es gibt unzählige Watchfaces und kleine Apps mit denen man sich die Uhr wirklich so einstellen kann, wie man sie braucht.

Sie hat keinen Touchscreen, sondern die Bedienung erfolgt über 4 Tasten, die manchmal aber einen schweren Druckpunkt haben (man muss ganz schön drücken). Ich finde das trotzdem viel viel besser als diesen ganzen Touch-Irrsinn auf 1,5 Zoll.

Die Displayauflösung ist nicht wirklich hoch, das Bild nicht superscharf und mit den "nur" 64 Farben ist das Display jetzt tatsächlich zu den hochauflösenden LCDs der Konkurrenz nicht wirklich umwerfend. Das Bild wirkt eher verwaschen, aber es hat gute Kontraste - Vorteil aber auch hier, die "lange" Laufzeit durch die Art des Displays (E-Ink, wie auf E-Book-Readern) - mit den genannten Einschränkungen.

Die Pebble ist in erster Linie wirklich ein Mittel um Botschaften die auf das Handy kommen anzuzeigen, so dass man entscheiden kann ob es sich lohnt das Handy aus der Tasche zu holen oder nicht. Vorteil des Ganzen ist, dass ich inzwischen mein Handy fast den ganzen Tag in der Aktentasche lassen kann. Welche Apps Botschaften auf die Uhr schicken dürfen kann man genau einstellen, soweit alles gut gelöst und mit Pebble Notify sogar noch viel detaillierter. Zum Beantworten der Nachrichten muss ich dann aber doch das Handy nehmen - über die Uhr selbst kann ich nur kurze Emoticons oder aus einer Auswahl von 5 kurzen Mitteilungen die ich selbst eingeben kann und ein paar mehr vorgegebenen wählen. Also so etwas wie "Komme gleich" auf eine eingehende WhatsApp Nachricht zu antworten ist direkt vom Handgelenk möglich, für mehr braucht es dann doch das Handy. Auch kann man die Nachricht nur beantworten, wenn sie frisch reingekommen ist. Man kann sich die Nachrichten auch später noch aus dem Speicher aufrufen, dann aber nicht mehr beantworten. Das Antworten via Sprachmitteilung über das eingebaute Mikrofon hat bei mir jetzt in 3 Tests bisher nicht funktioniert.

Entgegen anders lautenden Behauptungen kann ich aber persönlich bestätigen, dass die Uhr sich bei Tag und Nacht gut ablesen lässt. Klar hängt das vom gewählten Watchface ab, aber ich kann auch im Sessel bei Schummerlicht die Zeit gut erkennen - und falls mal nicht, lässt sich auf Knopfdruck schnell mal das Licht zuschalten und alles ist gut. Skeptisch war ich wegen des Vibrationsmotors, da die Uhr keine akustischen Signale abgeben kann, muss aber sagen, dass man dieses Vibrieren am Arm eigl. nicht "überhören" kann. Es lässt sich nach dem neusten Update sogar in 3 Stufen einstellen, von "kaum merklich" bis "unüberhörbar", aber letztlich ist das mit der Vibration sehr dezent gelöst - ich merke es, die Leute um mich herum nicht. Sogar als Wecker ist es sehr gut nutzbar. Ich war erst skeptisch ob so ein bisschen Wackeln reicht um mich zu wecken, aber ich werde davon definitiv wach, meine Frau jedoch nicht, die kann weiterschlafen, was nicht so wäre, wenn ich einen normalen Wecker nutzen würde. Daumen hoch!

Am letzten Wochenende habe mich dann etwas intensiver mit der Uhr beschäftigt und viele schöne Sachen entdeckt. So kann ich z.B. mit Tasker und Toggles mein Handy fernsteuern (z.B. die Kamera aus mehreren Metern Entfernung auslösen, oder Sachen wie GPS und Bluetooth auf dem Handy vom Handgelenk aus deaktivieren). Mit AppStarter kann ich eine bestimmte App auf dem Handy starten, so dass diese schon offen ist, wenn ich das Gerät draußen habe. Sehr gut gefällt mir auch Trip Advisor, der z.B. in der Nähe befindliche Restaurants anzeigt, samt Bewertungen und Wegenavigation. Auch Navigation über Google-Maps ist möglich, bzw. die Uhr als Fahrradcomputer zu benutzen, Synchronisation mit z.B. Wunderlist oder Evernote klappte problemlos. Get Me Out zeigt in der Nähe befindliche Bushaltestellen, samt Abfahrtsplänen, Tanken macht das selbe mit Tankstellen samt tagesaktuellen Preisen, Pebble Movies macht das mit in der Nähe befindlichen Kinos, samt Spielplänen. Die Liste ließe sich fortführen, mich hat die Uhr in der Hinsicht komplett überzeugt, so einen reichhaltigen Funktionsumfang hätte ich ihr ursprünglich garnicht zugetraut, bzw. diesen erwartet. In allen Fällen wird aber natürlich die Internetverbindung des Smartphones "angezapft", ohne dieses und bestehende Internetverbindung funktioniert alles o.g. nicht.

Die Watchfaces kann man in schier unzähligen Varianten herunterladen und die meisten auch anpassen. Mit Farben, oder Schwarz-Weiß? Mit Zeigern, oder Digitalanzeige? - sogar einiges Experimentelles? Mit zusätzlichen Infos (Datum, Wetter, Verbindungsstatus, Akkuladung, Kalender,...) oder nur ganz schlicht? Mit Animationen oder ohne? Für den Fall, dass die gesamte Auswahl nicht reicht, kann man mit Canvas sogar sein eigenes Watchface erschaffen - ein echtes Unikat, das sonst niemand hat ;-). Timeline zeigt mir meine Termine und das Wetter an, bei Notifications kann ich die Benachrichtigungen der Vergangenheit durchblättern.

Die Pebble Time hat neben allen Stärken jedoch kein eigenes GPS-Modul, keine Kamera, keinen Mobilfunkzugang und keinen Lautsprecher (sie macht keine Geräusche, hat nur einen Vibrationsmotor). Sie ist für sich genommen also lediglich eine "Verlängerung des Smartphone-Bildschirms" und ohne solches nicht vollumfänglich nutzbar. Sie hat auch keinen internen Speicher, man kann keine Dateien (z.B. Musik) aufspielen und sie ist - was die Verarbeitungsgeschwindigkeit angeht - oftmals langsam. Wenn man 30 Apps installiert hat ist man ganz schön am Scrollen und beginnt darüber nachzudenken, ob die Drücker an der Seite auch lange genug halten werden :-). Sie bietet so gesehen rein vom technischen Funktionsumfang weniger als die Konkurrenz von Apple und Co - und das obwohl die Pebble mindestens in der selben Preisliga spielt. Ohne gekoppeltes Smartphone ist sie aber nur - nunja - immernoch eine Uhr (das war uns aber jahrzehntelang auch genug) ;-).

Der Akku lässt sich selbst nicht tauschen, aber die Pebble verfügt über einen multifunktionalen Ladeanschluss. Geladen ist sie bei mir erstaunlich schnell, 1,5h und der Akku war voll. Der Ladeanschluss soll diverse weitere Funktionen ermöglichen. Im Internet habe ich gelesen, dass man damit z.B. zusätzlich Akku-Packs (die im Armband integriert sind) anschließen könnte, oder externe GPS-Module, oder oder oder. Der Funktionalität sind kaum Grenzen gesetzt, aber das ist alles Zukunftsmusik - noch kann man nichts davon kaufen, aber wir werden sehen was die Zukunft und findige Entwickler uns bescheren.

Ich muss sagen, mich hat die Uhr restlos überzeugt und ich freue mich, dass ich sie trotz aller Zweifel gekauft habe. Sie erfüllt meine Erwartungen komplett, bzw. hat diese sogar übertroffen. Sie hat das, was mir wichtig ist (siehe oben) als einzige Smartwatch in ausreichender Menge und war daher für mich und die von mir beabsichtigte Nutzung alternativlos. Grade was die Funktionalität von Uhren, oder die Menge an durchgeleiteten Nachrichten vom Handy angeht, sollte jeder überlegen was er braucht und ob weniger in diesem Fall nicht doch mehr ist. Möchte ich wirklich wegen jeder Benachrichtigung eine Nachricht auf die Uhr?

Nun, wenn so überschwänglich, warum dann nur 4 Sterne? Die Bluetooth-Verbindung ist bei mir alles andere als stabil. Ich nutze die Pebble hauptsächlich mit einem LG G4. Fast jedes Mal, wenn ich den Bildschirm entsperre, crasht die App. Sie startet dann zwar schnell wieder von selbst und stellt eine Verbindung zur Uhr her, aber merkwürdig sind diese Verbindungsabbrüche schon, zumal sie auch vorkommen, wenn ich mich garnicht von der Stelle bewegt habe. Ich habe den Bluetooth-Connection Manager installiert, der im Falle eines Abbruchs sofort wieder eine Verbindung aufbaut, aber das kann ja nicht die endgültige Lösung sein? Und offenbar muss die App ständig aktiv sein.

Weiterhin war mir eine Kopplung mit der Standard-Mail-App von LG nicht möglich. Was ich auch mache, wenn eine E-Mail reinkommt, gibt es keine Benachrichtigung - unnötig zu sagen, dass ich "E-Mail" natürlich bei Notifications angehakt habe. Ich habe jetzt K9 aus dem Store geladen und als Mail-Client eingerichtet, damit klappt die Synchronisierung mit der Uhr ohne Probleme - nur finde ich das Standard-Mail-Programm besser und würde gerne weiterhin dieses nutzen.

Weiterhin habe ich - vermutlich durch das ständige Abbrechen und Wiederaufbauen der Bluetooth-Verbindung - einen stark erhöhten Akkuverbrauch am Handy. Je nachdem wie oft die Verbindung abbricht, habe ich z.T. bis zu 10% pro Stunde :-(

Wenn jemand für die o.g. Probleme Lösungen hat, wäre ich sehr dankbar.


Samsung S7710 Galaxy Xcover 2 Smartphone (10,2 cm (4 Zoll) Touchscreen, 1GHz, Dual-Core, 1GB RAM, 4GB, 5 Megapixel Kamera, Android 4.1) titan/grau
Samsung S7710 Galaxy Xcover 2 Smartphone (10,2 cm (4 Zoll) Touchscreen, 1GHz, Dual-Core, 1GB RAM, 4GB, 5 Megapixel Kamera, Android 4.1) titan/grau
Wird angeboten von Warenhammer
Preis: EUR 179,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Samsung Galaxy xcover 2, 1. Februar 2015
Wir haben dieses Handy vor einer Woche durch eine Vertragsverlängerung bekommen.

Das für den Preis niemand erwartet ein High-End Gerät zu bekommen, setze ich mal voraus - auch ich tue das nicht. Das Gerät ist nur je nach Art und Absicht der Benutzung besser oder schlechter geeignet.

Positiv ist auf jeden Fall:
- die Bauform. Okay, es ist Kunststoff, aber das muss nichts Schlechtes sein. Metallrahmen gibts nicht zu dem Preis und Kunststoff verringert das Gewicht des Gerätes, das ja auch so durch seine Bauweise nicht unbedingt das Leichteste und Gefälligste ist. Die Rückseite und die Seitenteile sind geriffelt, das Gerät liegt gut "in der Hand", dicke Rahmen und Ecken schützen es, wenn es mal "runterdonnert", auch auf härtere Böden, die Anschlüsse sind abgedichtet, dass es Wasser, Hitze und Staub vertragen kann, mag ich gerne glauben, auch wenn ich es noch nicht getestet habe.
- das Display ist grade noch angemessen, was Größe und Auflösung angeht
- die Hardware ist alles andere als üppig, aber für das Gerät dennoch ausreichend
- die Akkulaufzeit ist wirklich gut, viel besser als bei einigen HighEnd Geräten
- GPS-Fix erfolgt umgehend und sehr genau, sogar innerhalb von Gebäuden
- Empfang in 2G u. 3G Netzen ist - soweit ich das beurteilen kann - sehr gut, Telefoniequalität wirklich top.
- positiv zu erwähnen ist noch die Taschenlampe, auch mit gesperrtem Display per Knopfdruck auszulösen
- der Lautsprecher ist erstaunlich gut, das UKW-Radio erlaubt auch Aufnahme von Sendungen (habe ich außer bei Samsung noch auf keinem Smartphone gesehen)
- der Akku ist austauschbar, der Speicher erweiterbar, Fotos, Filme und Musik lassen sich leicht auslagern

mies ist wirklich:
- die Kamera. Bitte keine Wunderdinge erwarten! Als Knipse für unterwegs und um mal einen Unfall zu dokumentieren ausreichend, aber nichts für Ambitionierte. Videorecorder ist wieder gut, erlaubt sogar gleichzeitige Aufnahme von Video und Foto.
- es browst recht langsam, der Seitenaufbau dauert lange, die Lust am Internetsurfen vergeht schnell.

Was aber wirklich in 2014 nicht geht und dem Gerät für jede ambitionierte Smartphone-Nutzung den Todesstoß versetzt ist der sehr sehr limitierte Speicher!
4 GiB sollen verbaut sein, nach dem ersten Einschalten waren 980 MB frei, das Gerät fordert sofort ein Softwareupdate ein und Updates zahlloser vorinstallierter Apps. Hat man das alles gemacht, sind nur mehr 140 MB frei und das Gerät damit "fertig". Nach der Installation von 2-3 weiteren Apps, quittiert das Gerät den Dienst, mit Verweis auf den gefüllten Speicher.

Ich weiß, dass ich ein "Outdoor-Smartphone" nicht mit Apps vollstopfen sollte; Spiele werden hier eh nicht mit ausreichender Performance laufen (Leute, die das wünschen, mögen sich bitte woanders umsehen), aber das nach Installation von 2-3 wirklich kleinen Apps nichts mehr geht ist ein Unding, Samsung!

Auch hier hätte man wirklich 4 GiB dem Nutzer frei zur Verfügung stellen können, das hätte das Gerät verkraftet, die Hardware könnte das bewältigen und der Preis für ein wenig mehr Speicher, würde auch nicht ausufern.

Das was dem Gerät hier offensichtlich das Genick bricht, ist die Struktur von Samsungs "Bloatware" in Kombination mit dem Android Betriebssystem. Dass Samsung seine Geräte gerne mit viel Software vollstopft ist ja bekannt, wird von mir hier auch nicht kritisiert (ist ja oftmals auch positiv), aber ob ein 0815-Smartphone wie dieses hier wirklich sämtliche Softwarespielereien (wie SPlanner, SSuggest, Smart Stay, Smart Pause etc. pp.) haben muss, wage ich zu bezweifeln. Außerdem kommt es so dazu, dass viele Anwendungen doppelt auf dem Gerät sind.
So habe ich z.B. die "Internet"-App von Samsung und "Chrome" von Google zum Browsen.
Ich habe "Musik Hub" von Samsung und "Google Play Music" von Google zum Musik hören.
Ich habe "Video Hub" von Samsung und "Google Play Videos" von Google um Filme zu gucken.
Ich habe die "Galerie" App von Samsung und "Fotos" von Google um Fotos anzuschauen und zu sortieren.
Ich habe "Games Hub" von Samsung und "Play Games" von Google.
Ich habe "Nachrichten" von Samsung und "Hangouts" von Google... usw.
Und keines dieser doppelten Lottchen kann ich deinstallieren!
Zum Glück hat Samsung keine eigene Karten-App und Google nicht die eigene Kamera installiert, dann wären wir mit dem Speicherplatz im Bereich der negativen Zahlen. Und obwohl fast keine Dateien auf das Gerät passen, habe ich einen Dateibrowser um mir diese anzugucken.

Um meine MP3's abzuspielen kann ich zwischen 2 Apps wählen, mit denen ich diese abspielen möchte. Genauso bei den Videos, Fotos, Spielen,... - normalerweise purer Luxus, für ein Gerät mit derart limitiertem Speicherplatz absolut tödlich!

Zumal für große Spiele und Filme hier eh kein Platz ist, mangels Speicher, hochauflösendem Display und limitierter Hardware! Warum ich dann immer noch 2 Apps dafür haben muss, die ich nicht brauche und die ich auch NICHT löschen kann, muss mir mal jemand von Samsung erklären. Man hätte hier besser auf Stock-Android gesetzt, oder man hätte die Software den Umständen des Gerätes anpassen müssen, aber so wie es ist, geht's nicht!
Zusätzlich werden einige Apps von Samsung selbst nicht mehr gepflegt. "Chat on" z.B. wird nicht mehr supportet. Ich kann die App nicht nutzen, aber löschen kann ich sie auch nicht. Genauso Music Hub und SSuggest u.w. - Bitte jetzt keine Verweise auf einen Root oder Ähnliches, hier geht es darum das Gerät in dem Zustand zu bewerten, wie es gewöhnlich beim Kunden ankommt und nicht um das, was ich mir selbst "zusammenfrickeln" kann.

Ich habe einige Apps deaktiviert, bzw. auf Werkszustand versetzt (was die Updates angeht) und jede Menge Dateien gelöscht (so sind von Samsung einige Beispielbilder und ein Video (zusammen ü60 MB, die niemand braucht) installiert) und nach Installation von 5-6 Apps, die ich für nötig erachte ca. 200 MB frei. Das Gerät lässt sich so nutzen und bedienen, aber ist das Sinn der Sache? WhatsApp ist drauf, eine App für den Nahverkehr, dazu eine vom ADAC, eine für Nachrichten, eine für EMails, eine für Bankgeschäfte, fertig. Facebook hat keinen Platz, Twitter hat keinen Platz, Instagram hat keinen Platz, ebenso kein einziges Spiel habe ich installiert.

Zusammenfassend kann man sagen man bekommt hier ein wirklich gutes Telefon. Der Klang ist klar, der Empfang gut. Der Akku ist super, zur Navigation eignet sich das Gerät bestens. Man kann seine Kontakte/Termine/Notizen verwalten und auch mal kurz ins Netz um etwas zu recherchieren. Auch Lesen (pdf's) geht noch recht augenverträglich. SMS, WA, EMail klappt alles. Tippen geht ganz gut, die virtuellen Buchstaben haben eine ausreichende Größe. Man kann mit dem Gerät gut Radio (mit Aufnahmefunktion!) und MP3's hören, sowie recht passabel Bilder und Videos aufzeichnen, der Browser beherrscht sogar Adobe Flash. Als Zweitgerät wie bei mir wirklich gut, besonders wenn es mal raus geht und ein 500€ Gerät zu schade wäre. Das war es dann aber auch. Wem das reicht, dem kann ich das Galaxy xcover 2 von Samsung wirklich wärmstens empfehlen, besonders für den Preis.

Kleiner Tipp hier mal gleich von mir: Man sollte in sich gehen und überlegen, was man genau und wirklich braucht. Ich habe schon lange Smartphones, habe auf meinem Lumia 930 über 150 Apps installiert, aber wie viele davon brauche ich täglich? 5? oder 6?. Brauche ich wirklich eine Bahn-App? - Einfach [...] im Browser aufrufen und die Seite per Shortcut auf den Homescreen legen, fertig ist die "App". Brauche ich wirklich Spiegel Online? - Erstens ist Flipboard installiert und ja auch nicht schlecht, zweitens [...] im Browser aufrufen und per Shortcut auf den Homescreen, fertig ist die Spiegel-"App". Ist zwar etwas umständlich, spart aber Speicherplatz und funktioniert auch genauso mit gmx, freenet, web.de, Facebook, Twitter, der Sparkasse, und und und.

Wer aber wirklich vorhat, ein Smartphone als solches auch nur ansatzweise zu nutzen, wer wirklich mit guter Qualität Fotos machen und diese posten will, wer wirklich intensiv im Netz surfen will, wer ohne Candy Crush und Angry Birds nicht leben kann, wer unbedingt den ganzen Schnickschnack braucht, der Smartphones so schön macht, wer auch in 2-3 Jahren noch ein aktuelles Gerät haben will, dass dann noch in der Lage ist zeitaktuelle Apps zum Laufen zu bringen, der ist hier defintiv falsch und der möge sich bitte woanders umsehen.

Ich schwanke mit der Bewertung zwischen 2-3 Sternen. Normal wären es eigentlich 4, weil es sich für den Zweck für den es gebaut wurde wirklich gut eignet, aber durch den Winzspeicher gehören wirklich 2-3 Sterne abgezogen und Samsung durch ein Nicht-Kaufen abgestraft.


Nokia 02738C2 Treasure Tag Prosimity Sensor WS-2 gelb
Nokia 02738C2 Treasure Tag Prosimity Sensor WS-2 gelb
Preis: EUR 32,18

2.0 von 5 Sternen Funktioniert irgendwie nicht, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also entweder mache ich was falsch, oder das funktioniert nicht.

Das Treasure-Tag hat ja nur einen Button zum Einschalten, den betätige ich. Dann wird im Lumia in das Menü gegangen, das Tag taucht dort auch als verfügbares Gerät auf, lässt sich problemlos koppeln und steht dann auch im Schnellzugriffsmenü als "verbunden".

Testweise bewege ich mich dann mal ein paar Meter vom Handy weg und der Tag heult los. Funktioniert alles gut und wie es soll.

Aber wenn ich mich dann mal wieder ein paar Stunden mich nicht drum schere aber irgendwann aufs Handy schaue, steht dort zwar Bluetooth aktiv, auch mit "Treasure-Tag" gekoppelt, aber "nicht verbunden". Ein testweises Entfernen vom Handy (wie einige Stunden zuvor) führt zu keinerlei Reaktion. Ich muss erst ins Menü und die Kopplung von Neuem durchführen.

Wenn das Tag wie ein Schlüsselfinder funktionieren soll, also mich waren soll, wenn ich das Handy oder den Schlüssel versehentlich liegen lasse, dann nützt es mir nichts, wenn das Handy und das Tag regelmässig die Verbindung verlieren und ich es dann erst neu koppeln muss. Schließlich weiß ich ja nicht, wann ich den Schlüssel liegen lasse, um dann kurz vorher noch zu gucken, ob die Geräte noch verbunden sind.

Außerdem ist ein Auswechseln der Knopfzelle hier mMn nur recht schwer möglich.


Nokia DT-900 Nokia Wireless Charging Plate schwarz
Nokia DT-900 Nokia Wireless Charging Plate schwarz
Preis: EUR 42,45

4.0 von 5 Sternen Qi-Ladeplatte, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze seit über 2 Jahren Lumia-Smartphones mit dem Qi-Standard, habe mir aber erst jetzt eine Ladeplatte dafür angeschafft.

Warum erst jetzt? Nun, ich habe die Vorzüge nicht erkannt, bzw. gesehen. Die Ladeanschlüsse sind bei den Geräten gut erreichbar. Das Ladegerät steckt bei mir eh permanent in der Steckdose, schnell den Stecker in die USB-Buchse, fertig. Ich habe in einer Ladeplatte nicht wirklich Sinn gesehen, zumal ich ja trotzdem eine Steckdose brauche, der Stecker bloß "verlagert" wird.

Aber inzwischen muss ich sagen, es ist wirklich echt bequem. Ich habe die DT-900 auf dem Schreibtisch liegen und lege das 920/930 nur kurz auf, die Ladeleuchte zeigt an, dass das Gerät lädt, das Gerät gibt auch ein Bestätigungssignal, fertig - und wirklich eine Erleichterung.

So gesehen ein schönes Stück und für das "Mehr" an Bequemlichkeit auch nicht wirklich teuer. Einen Stern Abzug gibts von mir allerdings, weil hier an der Ladeplatte selbst auf USB verzichtet wurde. USB wurde doch deshalb eingeführt, weil es der Standard sein/werden sollte. Aber nein, hier hat man einen dieser alten Nokia-Ladeanschlüsse, der die Verbindung von Steckdose zur Ladeplatte herstellt. Ist irgendwann mal der Stecker kaputt, kann ich nicht mal eben irgend ein USB-Kabel hernehmen, sondern brauche ein Spezielles von Nokia! Es ist zwar ein Kabel beigelegt, aber wie lange hält das?


Microsoft Lumia 930 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 32 GB Speicher, Windows 8.1) schwarz
Microsoft Lumia 930 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 32 GB Speicher, Windows 8.1) schwarz
Wird angeboten von kontramobile
Preis: EUR 289,00

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nokia Lumia 930, 17. Januar 2015
Nach einem halben Jahr der Nutzung hier dann meine Rezension zum "Ultimativen Smartphone mit Windows" (Eigenwerbung Microsoft)

Nun, die Lumia-Reihe hatte mir schon immer gefallen und in mir das Verlangen geweckt so ein Gerät mal zu kaufen und zu testen. Ich fand das Design der ersten Geräte die ich sah immer gelungen. Und mir war auch immer klar, wenn ein Windows Phone, dann eins von Nokia! Ich war damals aber überzeugt von Samsung, mein S2 war grade neu und damals gab es das Lumia 800 neu, mit WP7, das ich in Erwägung gezogen hatte dann aber doch nicht kaufte (brauchte ja nicht 2 Handies und der Preis war mir dann nur für die Neugier zu hoch). Dann wurde bald das Lumia 900 angekündigt, dieses wollte ich dann kaufen, habe aber auch das immer weiter verschoben und zwar so weit, bis das Lumia 920 angekündigt wurde, neu mit WP8. Das habe ich dann gekauft, als es Zeit wurde mein Samsung zu ersetzen. Und dieses Gerät habe ich - trotz aller Unbillen und auch Nerven die es mich gekostet hat - sehr gemocht und wäre auch heute noch glücklich damit, wenn Nokia nicht an Microsoft verkauft worden wäre.

Auch wenn es mir schwer fiel, dass 920 nach nur einem Jahr zu ersetzen, aber ich wollte das "letzte Nokia" unbedingt haben, das letzte Handy, das von Nokia entwickelt, gebaut und vermarktet wurde (die später erschienenen Lumia 730 u. 830 firmieren zwar noch unter "Nokia", wurden aber schon unter Microsoft produziert) - ein Handy/Smartphone auf dem "Microsoft" steht, werde ich nicht kaufen, ich hoffe daher, dass das Lumia eine Weile durchhält.

Nur soviel, Nokia hat hier - meiner Meinung - nochmal alles an Ingenieurskunst und Know How reingelegt, was die Firma zu bieten hatte.

Das Gerät bietet:
- Tolle Hardware. Mit einem - für Windows Phones - total überdimensioniertem Prozessor und üppig RAM-Speicher läuft es irre schnell und zuverlässig. Und das wird es auch in vielen Jahren noch; aktuell gibt es keine/kaum Anwendungen, die das Gerät wirklich ausreizen.
- Tolles Display. Einige haben Probleme mit Flimmern, oder farbigen Streifen. Ich habe sowas nicht, würde mich darüber aber auch total ärgern. So bin ich glücklich. Tolle Farben, knackscharf und - trotz OLED - auch im Sonnenlicht ablesbar.
- Ich finde Windows als Oberfläche auf dem Handy wirklich toll (auf dem PC aber nicht). Der Homescreen, den ich mir komplett individuell nach meinen Bedürfnissen zusammenstellen kann, mit Apps, mit Verknüpfungen, mit Websites, mit Kontakten, mit Notizen, mit.... usw. usf. ist für mich der am meisten individualisierbare Startscreen aller mobilen Systeme.
- Microsoft Dienste. Die Anbindung an OneDrive, an Office, an OneNote, an die X-Box, alles ist verzahnt, greift nahtlos ineinander und funktioniert topp.
- Die Kamera ist wirklich erste Sahne und das beste was ich bisher im mobilen Bereich gesehen habe - geniale Schärfe und schöne Farben. Nach dem letzten Update auch Videos in 4k-Auflösung. Habe ich zwar noch nicht probiert, aber bisher konnte der Videoplayer mich nicht so überzeugen, weil der Autofocus ständig die Schärfe nachregelte. Hoffe, das hat MS jetzt hinbekommen. Und die Kamera löst nicht sehr schnell aus, Microsoft arbeitet daran, dass noch etwas zu verbessern mit dem nächsten Update.
- Dazu noch die Nokia-Dienste. MixRadio und die Here-Anwendungen, samt weltweitem Offline-Kartenmaterial. Finde ich persönlich sogar besser als Google Maps, ist aber Geschmackssache. Dazu aber hier ein sehr schneller und überaus genauer Satellitenfix, in großen Gebäuden (z.B. großen Einkaufszentren, Flughäfen, etc.) auch mit Indoor-Navigation.
- Positiv erwähnen will ich noch die Verarbeitung. Das gewölbte Glas, der Metallrahmen, die edle Rückseite mit dem total griffigen Anfassgefühl (obwohl es Kunststoff ist, aber viel besser als früher). Obwohl Metall verbaut ist (auch innen) und das Gerät ein relativ hohes Gewicht hat, ist es ein absoluter Handschmeichler. Liegt wunderbar in der Hand und lässt sich sogar einhändig bedienen (okay, ich habe große Hände).
- Windows Phone ist auch sonst erwachsener geworden. Mittlerweile sind viele Apps verfügbar die es früher nicht gab, das Nachrichten-Center, die Schnelleinstellungen, der wirklich informative Sperrbildschirm usw.
- Zuerst hatte ich Befürchtungen wegen dem einen Lautsprecher auf der Rückseite. Nur Mono - für ein Flaggship-Device meiner Meinung nach schon enttäuschend -, aber der Sound der da raus kommt ist durchaus satt. Und auch wenn das Gerät auf der Rückseite liegt, wird kaum was vom Sound "geschluckt". Ich habe keine Ahnung, wie die das konstruiert haben, aber es funktioniert.
- Einige Features, die so auch noch nicht alltäglich sind. Das Lumia lässt sich mit Handschuhen bedienen (so eine Technologie kann eigl. nur aus Finnland kommen ;-)), kabelloses Laden per Induktion und das Aufwecken per "Doppeltippen" hat auch nicht LG erfunden, hatte Nokia schon vor 2 Jahren.
- Das L930 hat einen eingebauten Fitness-Sensor, der Anschluss an diese ganzen Zusatzutensilien bietet, die man kaufen kann um sich noch mehr überwachen zu lassen. Ich brauche es nicht, aber es sei hier erwähnt.

Was mir immer noch ein wenig übel aufstößt, aber meine Begeisterung über das Gerät nicht mindern kann:
- Beim Akku und Speicher hätte Nokia mMn nicht so geizig sein müssen. Reicht zwar aus, der Akku langt über den Tag und 32 GB Speicher sollten auch ausreichen, aber als Poweruser kommt man oftmals an seine Grenzen. Windows Phone ist zwar recht genügsam was Akku- und Ressourcenverbrauch angeht, aber SD-Karte und 10-20% mehr Akku hätten drin sein können.
- Der Empfang ist - bei dem was ich feststellen und vergleichen kann - zwar gut, aber nicht sehr gut. Kenne ich so nicht von Nokia, bin da etwas enttäuscht. Gesprächsqualität ist aber immer top und kristallklar.
- Der Wegfall von "Glance-Screen", liegt wohl am verwendeten OLED und kann wohl auch nicht per Software nachgerüstet werden. Habe mich inzwischen zwar dran gewöhnt, fand das aber immer ein tolles Feature am 920er.
- Die Frontkamera ist mies. Wer das im "Selfie"-Zeitalter braucht, sei darauf hingewiesen.
- Windows Phone hat immer noch ein paar Einschränkungen. Verschachtelte und unübersichtliche Einstellungsmenüs, bestimmte Sachen, die einfach nicht gehen, oder nur umständlich. Ich komme mit dem Gerät und dem System zurecht, aber manchmal ärgern mich solche "Kleinigkeiten".

Unter dem Strich ein bemerkenswertes Gerät, das ich aber sicherlich auch durch die rosarote Brille sehe und daher nichts anderes als 5 Sterne vergeben kann ;-)


Blackberry Q10 Smartphone (7,9 cm (3,1 Zoll) AMOLED, Cortex-A9, Dual-Core, 1,5GHz, 2GB RAM, 16GB, 8 Megapixel Kamera, QWERTZ, BlackBerry 10 OS) schwarz
Blackberry Q10 Smartphone (7,9 cm (3,1 Zoll) AMOLED, Cortex-A9, Dual-Core, 1,5GHz, 2GB RAM, 16GB, 8 Megapixel Kamera, QWERTZ, BlackBerry 10 OS) schwarz

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein BlackBerry, wer hätte das gedacht!?, 17. Januar 2015
Tja, was soll ich sagen... ich bin schon lange auf der Suche nach dem "richtigen" Smartphone für mich. Hatte schon Nokia, Samsung, Sony, Motorola; kenne Symbian, Android, Windows, iOS. Das Einzige Gerät was ich noch nie hatte, war das iPhone, obwohl ich sonst alle Produkte von denen hatte (iPod, iMac, iPad).

Zu BlackBerry hatte ich überhaupt keinen Zugang. Zu selten, dass man die gesehen hat, waren für mich immer Spielsachen für alternde Manager.

Prinzipiell bin ich auch eher ein "Spielkind", oder hielt mich zumindest dafür. Es gab auch eine Zeit, da habe ich mich von Funktionen und Spielereien blenden lassen, die man einmal probiert, sich drüber amüsiert und dann nie wieder benutzt.

Was ist mir bei einem Handy/Smartphone wichtig?
- Kommunikation: dass ich damit kommunizieren kann, also Telefonie, SMS, Email, Messenger-Dienste.
- Organiser: damit ich meine Termine/Kontakte verwalten kann
- Stabilität: was Empfang, Mobilfunkleistung und Klang angeht und ohne willkürlichen Abstürze
- Entertainment: damit ich mich auf langweiligen Bahnfahrten auch mal unterhalten kann
- Navigation: damit man an Orten wo man sich nicht auskennt nicht komplett "aufgeschmissen" ist
- Laufzeit: das man auch mal etwas mit dem Gerät arbeiten kann, ohne 2x am Tag eine Steckdose suchen zu müssen
- Information: wenn man das braucht mal Nachrichten abrufen, sich im Netz informieren, eine Bus-/Bahnverbindung heraussuchen

Was ist mir weniger wichtig?
- Social Networking: Facebook, Twitter und Co werden von mir größtenteils gemieden
- Kamera: schön, wenn sie Schnappschüsse macht und Videos aufzeichnet, grössere Ansprüche hätte ich garnicht.
- Taschenkino, Playstation, Riesenbildschirme: habe ich gehabt und jetzt gemerkt, dass ich das nicht brauche.
- Fitness-Armbänder und andere "Wearables", damit Google und die Geheimdienste auch immer wissen wo ich bin, was ich tue und wie gesund (oder ungesund?) ich lebe.

Es hat lange Zeit und viel Probieren und "In-Sich-Gehen" erfordert, bis ich diese/meine Bedürfnisse richtig zuordnen konnte. Ich hatte auch vor OS10 keinen Kontakt zu BlackBerry, daher kann ich über die Vor-/Nachteile im Vergleich zu alten Systemen nichts sagen und auch ein Trackpad vermisse ich daher nicht wirklich.

Was gefällt:
+ Ich finde OS 10 sehr gelungen. Intuitiv, eingängig und trotzdem funktionsgewaltig.
+ BlackBerry Hub ist wirklich eine tolle Einrichtung, sehr funktionell, aber sogar schnell unübersichtlich wenn man zuviele Konten synchronisiert. Nach vergangen Updates gab es aber auch dort Verbesserungen (Priority-Hub,...)
+ Die Verarbeitung ist toll, der Edelstahlrahmen, die Rückseite, alles ist stabil und solide verarbeitet
+ Auch wenn die Hardware nicht mehr ganz "up to date" ist, ist sie gut auf die Software abgestimmt. Zumindest native Anwendungen laufen schnell und flüssig, echtes Multitasking ist möglich, das System läuft absolut flüssig
+ Die Akkulaufzeit überzeugt, ich komme damit üppig über einen Tag, mehr erwarte ich nicht. Und da wären sogar noch Reserven.
+ WLAN a, NFC, LTE, BT, HDMI, Miracast, rein funktechnisch sind alle modernen Standards drin, es sollte kaum ein Gerät geben, mit dem man das Gerät nicht koppeln und Daten austauschen kann.
+ BlackBerry Link ist eine Software für den PC, mit dem man leicht Daten zwischen Smartphone und Computer austauschen kann. Auch Sicherungen und Software-Updates kann man hierüber laufen lassen
+ Der Klang beim Abspielen von MP3s über Kopfhörer hat mich wirklich überrascht, hätte ich so gut nicht erwartet
+ Die Tastatur ist wirklich genial. Ich hatte vorher auch noch nie eine am Handy, war auch immer Anhänger der Touchscreens, aber es ist wirklich eine Erleichterung beim Tippen. Ich schreibe inzwischen sogar längere Texte und Emails am Gerät, wo ich mich früher immer versucht habe kurz zu halten von unterwegs. Ich verschreibe mich inzwischen sogar sehr selten, kann aber noch nicht "blind" tippen ;)
+ Remember ist eine von mir anfangs total unterschätzte App. Richtig genutzt, wird sie zum ultimativen Organisationstool und ist sogar in den Hub und den Kalender eingebunden.
+ Allzeit stabile und gute WLAN- und Mobilfunkverbindungen. Ich hatte schon einige Handies und kann sagen, dass ich mit dem Q10 überall mit den besten Empfang und die sauberste Sprachqualität hatte (haben mir jedenfalls die Gesprächspartner zuweilen auch gesagt).
+ Der Taskmanager kann 8 aktive Apps darstellen, zwischen denen man schnell hin und her switchen und Daten austauschen kann. Genial gelöst. Wenn man die App aktiv hält, werden auch nützliche Informationen angezeigt (z.B. beim Kalender der nächste Termin, bei Remember das nächste Ereignis oder das aktuelle Wetter), so eine Art Widget, oder Live-Tile.
+ Das ganze Bedienkonzept mit den Wischbewegungen überzeugt mich. Man kommt von jeder Anwendung aus schnell in den Hub und in den Taskmanager und zurück. Auch der Nachtmodus und die Schnelleinstellungen sind sind eine wahre Hilfe, ermöglichen schnell Einstellungen am Gerät zu ändern, ohne sich lange durchs Menü hangeln zu müssen.
+ Das Display ist mit 3,1" Diagonale 1/3 kleiner als heutzutage üblich, das merkt man, besonders wenn man früher größere Screens hatte. Trotzdem hat dieses hier eine recht hohe Auflösung (720x720 Pixel) und damit eine sehr scharfe Darstellung, man muss auf Webseiten weniger scrollen als ich befürchtete. Und es ist ein Amoled (kann man positiv oder negativ sehen), hat aber ein sehr angenehmes Licht und Farbprofil, allerdings eine geringe Helligkeit (Ablesbarkeit bei Sonnenlicht ist kaum möglich). Trotzdem überwiegt beim Display für mich mehr Licht als Schatten.
+ üppiger Speicher (16 GB + SD Karte bis 64 GB)
+ separater HDMI-Anschluss zum Anschluss an TV/Beamer
+ Ich kann Berechtigungen der Apps separat zuweisen und kontrollieren

Negativpunkte gibts natürlich auch:
- die Kamera ist wirklich nichts Tolles. Brauchbar ja, aber für "gehobene" Ansprüche nichts. Für meine Bedürfnisse und Anforderungen an eine Handykamera jedoch absolut ausreichend
- BlackBerry Maps ist Mist. Sorry, das so zu sagen, aber die hauseigene Navigation taugt nichts. Keine Navigation für Fußgänger , keine öffentlichen Verkehrsmittel. Zeigt teils falsche Hausnummern an, findet Adressen nicht, obwohl ich sie genau eingegeben habe, landet teils in falschen Postleitzahlenbereichen - die Liste mit Mängeln ist lang. Ich habe Google Maps installiert, Infos für die Öffentlichen aus der World installiert, aber das kann ja nicht das Ziel sein.
- Die BlackBerry World hat definitiv noch ein paar Lücken. Für mich nichts Gravierendes, aber es fällt auf, dass wenige deutschsprachige Apps verfügbar sind. Ich habe zwar inzwischen alles gefunden, was ich brauchte auch wenn man hie und da mal ein wenig probieren muss, aber manch einer wäre bestimmt enttäuscht von der Auswahl. Mit dem neuen Update, wird diese Lücke durch den Amazon-Appstore etwas gestopft, ultimative Ansprüche werden aber dadurch immer noch nicht erfüllt.
- der USB-Anschluss ist suboptimal angebracht an der Seite. Wenn man das Gerät in einer Haltung hat, z.B. im Auto wenn man das Gerät als Navigation nutzt, dann ist es schwer dort das Kabel zu befestigen, ohne dass es sich verheddert, oder am Gerät "zieht". Allerdings weiß ich auch nicht, wie BlackBerry das besser hätte lösen können, weil unten ist schon der Lautsprecher und der ist dort sehr gut postioniert (ermöglicht doch ein üppiges Sounderlebnis, auch wenn das Gerät flach auf dem Tisch liegt).
- irgend etwas an BlackBerry 10 ist sehr hungrig nach Datenvolumen. Obwohl ich kaum etwas anders mache, habe ich viel mehr Datentraffic als früher

Fazit:
Ich habe für mich gemerkt, dass ich nicht lange Filme oder viele Bilder auf dem Handy anschaue/anschauen will (obwohl das auch geht, aber es macht auf Dauer keinen Spass) - auch im Internet surfen (was ich schon gelegentlich tue) oder Lesen von längeren Texten/Büchern macht nicht wirklich Freude auf dem kleinen Display, wenn man wie durchs Schlüsselloch auf die Seite schauen muss, aber die vergleichsweise hohe Displayauflösung und der Lesemodus des Browsers macht hier einiges wett. Wer aber wirklich vor hat Filme zu gucken, Spiele zu spielen, Bücher zu lesen oder exzessiv im Netz zu surfen, ist hier ganz sicher falsch und sollte auf andere Geräte ausweichen. Ich habe nach Jahren der Suche aber jetzt erstmal mein Gerät gefunden und bin zufrieden. Das Q10 genügt meinen Ansprüchen vollkommen und erfüllt alle Anforderungen, die ich habe.


Sony Xperia Tablet Z2 SGP511 (10,1") Tablet-PC (Touchscreen, 2,3 GHz-Quad-Core-Prozessor, 3GB RAM, 16GB interner Speicher, Android 4.4) schwarz
Sony Xperia Tablet Z2 SGP511 (10,1") Tablet-PC (Touchscreen, 2,3 GHz-Quad-Core-Prozessor, 3GB RAM, 16GB interner Speicher, Android 4.4) schwarz

27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Xperia Tablet Z2, 4. Juli 2014
Ich habe das Xperia Z2-Tablet jetzt seit 2 Monaten in Gebrauch und möchte hier mal die erste Rezension abgeben und ein paar Dinge schildern, die mir im alltäglichen Gebrauch aufgefallen sind. Die Frage, die ich mir stellte ist, ob man überhaupt ein Tab "braucht"? Wer ein Smartphone hat, eigentlich nicht. Und ein Net- oder Ultrabook kann heute meist das selbe wie ein Tab, bzw. noch mehr und ist idR billiger. Für mich schien anfangs ein Computer OHNE DVD-Laufwerk wenig sinnvoll, da man Programme nur über Internetverbindung und einen Store auf das Gerät bekommt, bzw. auf Clouddienste ausweichen muss. Für mich ist das Gerät als Computerersatz jedenfalls nicht geeignet, aber es ist zum Surfen und als Medienplayer perfekt geeignet. Dazu dann aber später mehr.

Zunächst mal: Über die Spezifikationen sei hier nicht weiter drauf eingegangen, die kann man durch kurzes "googeln" nach einschlägigen Websites feststellen. Zeitgemäße Hardware (1. HJ 2014) ist aber enthalten; auch die Eigenarten des Android-Systems sind sattsam bekannt und werden von mir hier nicht weiter ausgeführt oder zu einer Systemdiskussion ausgedehnt.

Zunächst zu den positiven Dingen, die mich begeistert haben:

1.) Das Design:
Grundlegend gefällt mir das Design sehr gut. Viele Kritiker bemängeln die dicken Ränder um das Display, aber wenn man das Gerät in beiden Händen hält, kommt man so nicht in Gefahr aus Versehen den Touchscreen zu berühren. Dadurch ist das Gerät zwar flacher, aber von der Oberfläche etwas größer als die Geräte der Konkurrenz aus Cupertino. Auch ist die Verarbeitung vllt. nicht ganz so "edel", da auf Kunststoff gesetzt wird und nicht auf Aluminium, die Verarbeitung und die verwendeten Werkstoffe sind aber trotzdem alles andere als "billig". Mir gefällt das Design, aber da das Geschmackssache ist, kann man das gerne auch anders sehen.

2.) Das Display:
Full-HD ist meiner Meinung nach scharf genug, um auch kleine Schriften anzeigen zu können. Durch das 16:9 Format lassen sich auch Filme ohne allzu breite schwarze Balken oben und unten abspielen. Was ich absolut faszinierend finde ist die Helligkeit (lässt sich auch im prallen Sonnenlicht noch vergleichsweise gut ablesen) und die Blickwinkelstabilität (das war bei früheren Sony-Displays noch anders); im Dunkeln ist die Helligkeit manchmal gradezu blendend und man muss manuell nachregeln.
Samsung und Apple haben zwar nominal höhere Auflösungen und damit - zumindest technisch - schärfere Darstellungen im Angebot, aber einen wirklichen Mehrwert sehe ich darin nicht. Ich sehe keine Pixel oder Treppchen. Daumen hoch von mir für das Display.

3.) Sound
Der Musikklang ist das beste, was ich in einem Mobilgerät bisher gehört habe - habe aber von Sony da nichts anderes erwartet. Außerdem ist ein UKW-Empfänger enthalten, was durchaus selten ist bei Tablets. Sogar der Klang aus den Lautsprechern ist erstaunlich brauchbar, allerdings sind diese etwas ungünstig unten am Gerät platziert und werden in einigen Tests kritisiert. Allerdings habe ich das Gerät beim Musikhören nicht in der Hand und zum Filme gucken kann man das Gerät umdrehen, dann sind die Lautsprecher oben und stören nicht mehr. Außerdem sei dann auch das Nutzen von Kopfhörern empfohlen, da damit der Klang dann doch spürbar besser ist.

4.) Ausstattung
Das Gerät hat - sofern man die LTE-Variante erwirbt - ein Telefonmodul, ich kann damit telefonieren und SMSen. Das ist zwar auch ein Feature, das ich nicht unbedingt "brauche", aber ich finde es schon ganz nützlich es im Ernstfall zu können, zumal damit einhergehend auch die Möglichkeit kommt USSD-Codes zu nutzen. Wer mit dem Gerät wirklich telefonieren will, sollte sich aber ein Headset mit Noise-Cancellation zulegen, da das Gerät nur einen Mono-Lautsprecher oben hat.

In fast dieselbe Kategorie fällt der Infrarot-Sensor. Damit kann ich das Gerät als Universalfernbedienung für alle Geräte nutzen (zumindest habe ich bei uns keines gefunden, das sich nicht bedienen ließ). Ich habe das bisher zwar auch nur 1-2 Mal ausprobiert, darüber gelacht, für ganz nützlich befunden aber seither nicht wieder benutzt. Trotzdem sei es erwähnt als Feature, das funktioniert.

Außerdem funktioniert USB-On-the-Go. Heisst, man schließt einen kleinen Adapter an und das Gerät erkennt jeden USB-Speicher und sogar externe Festplatten (sofern diese eine eigene Stromversorgung hat) und man kann schnell Daten im- und exportieren. Finde ich persönlich ganz nützlich. Die 3 o.g. Punkte bietet Apple allesamt nicht.

Weiterhin sind sämtliche aktuellen Funkstandards enthalten. GPS, Bluetooth, NFC und der neue WLAN-ac-Standard (auch im 5-GHz-Band), dazu noch LTE in allen gängigen Frequenzen machen das Gerät fit für die Zukunft und man wird es auch in vielen Jahren noch angemessen nutzen können. Ich habe noch kein Gerät gefunden, mit dem eine Kopplung und ein Datenaustausch nicht möglich waren. Die WLAN-Verbindung war bei mir stets stabil und schnell, der GPS-Fix erscheint umgehend und sehr genau (obgleich ich auch da die praktische Anwendbarkeit als Navigationslösung im Auto für mich ob der Grösse des Gerätes anzweifle).

5.) IP-58 Zertifizierung:
Wasser- und staubdicht ist das Gerät auch. Für mich zwar auch ein Feature, das als Versicherung ganz praktisch ist, aber ich habe nicht den Ehrgeiz in der Badewanne Filme zu gucken oder im Netz zu surfen, aber es ist schön die Sicherheit zu haben, dass ich es könnte. Und dass man das Gerät auch mal zu einem Strandtag mitnehmen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass es nach Kontakt mit Sand unbrauchbar ist.

Damit dann aber schon zu meinen Kritiken:

1.) Der Akku:
Wie oben schon gesagt, ist Design subjektiv, daher auch bei mir nicht wertungsrelevant, aber ich möchte meine Gedanken dazu gerne ordnen. Mir gefällt das Design generell sehr gut und ich verstehe auch den marketingrelevanten Nutzen dahinter "das flachste und leichteste" Tablet anzubieten und zu bewerben, aber wegen mir können die das Gerät 1-2 mm dicker machen und dafür einen leistungsfähigeren Akku verbauen, der evtl. noch 1-2h länger hält. Gerade für ein Multimedia-Tablet finde ich das einen wichtigen Punkt und ich kann - persönlich - auch nicht nachvollziehen warum die Geräte immer flacher werden müssen. Der Akku hier hält zwar eine Weile durch, aber etwas "mehr" wäre besser. Besonders wenn man das Gerät - z.B. auf Bahnfahrten - wirklich intensiv nutzt kann man dem Akkustand beim Fallen zusehen.

2.) Der Speicher:
Für ein Multimediatablet kommt das Sony mit einem recht kleinen Speicher daher (11 GB von Werk aus nutzbar). Dieser ist hier zwar erweiterbar, aber da ein Film, oder ein Spiel enorm Speicherplatz brauchen sei es hier erwähnt und in 2014 sollten vllt. 32 GB "drin" sein. Dies ist zwar - mangels Erweiterungsmöglichkeit und der Möglichkeit Daten und Apps auf die SD-Karte auszulagern - kein Kritikpunkt, wollte aber hierzu mal meine Meinung abgeben.

3.) Die Kamera:
Ebenso habe ich keine Ahnung, warum ein Tablet überhaupt eine Kamera hinten haben muss (vorne, für Videotelefonie macht Sinn), aber ich finde es immer reichlich amüsant, wenn ich in der Stadt Touristen sehe - mit dem Tablet in der Hand - wie sie Bilder vom Dom oder Rathaus machen. Habe ich persönlich keinen Nutzen dran und ich habe die Kamera auch - ausser zu Testzwecken - noch nicht benutzt. Wegen mir bräuchten diese Geräte überhaupt keine Kamera (dafür habe ich heute ein Smartphone) - und diese hier macht auch noch für 8 Megapixel schlechte Bilder. Der einzige "Nutzen", der mir da einfällt, ist das Gerät als mobilen Scanner zu nutzen und Dokumente abfotografieren zu können. Und wenn schon eine Kamera, warum dann eine ohne Fotolicht?

4.) Anschlussmöglichkeiten:
Das Gerät hat physisch nur einen USB-Anschluss. Dieser ist zwar multifunktional aber trotzdem hätte ich gerne einen zweiten. Letztens wollte ich das Tablet mal an einen Beamer in der Firma anschließen um eine Präsentation zu machen. Das ginge einerseits kabellos über Miracast oder Wifi (hat der Beamer aber nicht), oder über Kabel. Geht auch nicht direkt, sondern ich brauche ein MHL-Adapterkabel (ca. 15€ im Handel), dann geht es tadellos,aber ich habe eben nur diesen einen Anschluss. Heisst, wenn das Tab am Beamer hängt, ist ein gleichzeitiges Laden nicht möglich da der Anschluss besetzt ist. Speziell bei längeren Meetings muss man darauf achten, dass man nur mit voll aufgeladenem Akku hineingeht. Und warum keinen normalen HDMI-Anschluss, Sony?

5.) nur eingeschränkt businesstauglich:
Wie oben auch schon erwähnt ist das Gerät ein geniales Medienabspielgerät, aber ich wollte es ursprünglich nicht als mobiles Kino und mobile Playstation nutzen, sondern schon - auch - zum Arbeiten. Und dazu eignet es sich - meiner Meinung nach - nicht vollumfänglich. Ich kann zwar meine gesamte Kommunikation über das Gerät abwickeln, Termine und Kontakte verwalten, im Web recherchieren, alles schön und gut, aber ich war sehr erfreut, dass es endlich eine App für Microsoft Office für Android gab. Endlich konnte ich auch meine Dokumente auf dem Smartphone lesen und bearbeiten und war umso überraschter, dass das Z2 Tablet damit nicht kompatibel ist und die App im Store nicht angeboten wird. Okay, ist a) ein Versäumnis von Microsoft - dass hoffentlich bald behoben wird - und nicht von Sony und b) auch mein Fehler, hätte mich ja vorher erkundigen können, daher ist dieser Umstand auch wertungsneutral, ich wollte es hier aber mal erwähnt haben. Auch dafür gibt es Alternativen im Store, man bekommt alles hin, aber eben etwas "umständlicher".

Dazu kommt auch der Verzicht auf die Stifterkennung, da hat tatsächlich die Konkurrenz von Samsung kreative Ideen eingebracht. Ich kann zwar über einschlägige Apps Zeichnungen anlegen. Diese reagieren auch relativ fein und präzise, trotzdem wäre eine Stifteingabe sinnvoll, samt Handschrifterkennung. Beim Z Ultra hatte Sony schon die Möglichkeit mit einem Stift Daten einzugeben implementiert, warum hier nicht auch, erschließt sich mir nicht. Ich brauche das Gerät zwar nicht als Grafiktablet (bin kein Architekt), aber die Möglichkeit z.B. pdf's handschriftlich mit Anmerkungen zu versehen und zu speichern, würde mich interessieren. Falls einer der Leser dafür eine Möglichkeit findet, bitte melden, danke.

Wer auf die Stifteingabe Wert legt, der sei auf Samsung verwiesen.

6.) teures Zubehör:
Man benötigt noch einiges an Zubehör zusätzlich, wofür Sony ordentliche Preise verlangt. Will man die IP-Zertifizierung erhalten, muss man die USB-Abdeckung möglichst geschlossen halten, braucht also eine Ladestation. Die vom Xperia-Smartphone passt - natürlich - nicht. Dazu noch eine Schutzhülle samt Standfuss, oder einen Playstation-Controller falls man mit dem Gerät spielen will.

Fazit:

Mit der Bewertung des Gerätes tue ich mich - ehrlich gesagt - schwer. Es ist wirklich top ausgestattet und funktioniert seinen Möglichkeiten entsprechend. Dass es sich für mich - für die von mir ursprünglich beabsichtigte Nutzung - nicht vollumfänglich eignet ist kein Fehler des Gerätes, sondern eher von mir, oder Microsoft. Als Medienabspielgerät (Filme, Musik) und zum Surfen im Netz ist das Gerät absolut perfekt (nur der Akku dafür vllt. etwas klein), das Design absolut gelungen, die Darstellung scharf und hell.

Trotzdem wünsche ich mir für einen evtl. Nachfolger eine Fotoleuchte (wenn schon, denn schon), einen 2. USB-Anschluss (zum Anschließen von Ladegerät und TV oder Beamer gleichzeitig) und/oder HDMI-Anschluss, USB 3.0 (damit auch für die Zukunft eine Kopplung gewährleistet ist), Stifteingabe, 32 GB internen Speicher und einen grösseren Akku, sowie evtl. (wenn es Sinn macht) eine höhere Displayauflösung. Von mir daher einstweile 4 Sterne, ich probiere aber noch etwas weiter.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2014 11:00 PM CET


Sony Xperia Tablet Z2 16GB LTE schwarz
Sony Xperia Tablet Z2 16GB LTE schwarz

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tabletcomputer, Sinn oder Unsinn?, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony Xperia Tablet Z2 16GB LTE schwarz
Ich habe das Xperia Z2-Tablet jetzt seit 2 Monaten in Gebrauch und möchte hier mal die erste Rezension abgeben und ein paar Dinge schildern, die mir im alltäglichen Gebrauch aufgefallen sind. Die Frage, die ich mir stellte ist, ob man überhaupt ein Tab "braucht"? Wer ein Smartphone hat, eigentlich nicht. Und ein Net- oder Ultrabook kann heute meist das selbe wie ein Tab, bzw. noch mehr und ist idR billiger. Für mich schien anfangs ein Computer OHNE DVD-Laufwerk wenig sinnvoll, da man Programme nur über Internetverbindung und einen Store auf das Gerät bekommt, bzw. auf Clouddienste ausweichen muss. Für mich ist das Gerät als Computerersatz jedenfalls nicht geeignet, aber es ist zum Surfen und als Medienplayer perfekt geeignet. Dazu dann aber später mehr.

Zunächst mal: Über die Spezifikationen sei hier nicht weiter drauf eingegangen, die kann man durch kurzes "googeln" nach einschlägigen Websites feststellen. Zeitgemäße Hardware (1. HJ 2014) ist aber enthalten; auch die Eigenarten des Android-Systems sind sattsam bekannt und werden von mir hier nicht weiter ausgeführt oder zu einer Systemdiskussion ausgedehnt.

Zunächst zu den positiven Dingen, die mich begeistert haben:

1.) Das Design:
Grundlegend gefällt mir das Design sehr gut. Viele Kritiker bemängeln die dicken Ränder um das Display, aber wenn man das Gerät in beiden Händen hält, kommt man so nicht in Gefahr aus Versehen den Touchscreen zu berühren. Dadurch ist das Gerät zwar flacher, aber von der Oberfläche etwas größer als die Geräte der Konkurrenz aus Cupertino. Auch ist die Verarbeitung vllt. nicht ganz so "edel", da auf Kunststoff gesetzt wird und nicht auf Aluminium, die Verarbeitung und die verwendeten Werkstoffe sind aber trotzdem alles andere als "billig". Mir gefällt das Design, aber da das Geschmackssache ist, kann man das gerne auch anders sehen.

2.) Das Display:
Full-HD ist meiner Meinung nach scharf genug, um auch kleine Schriften anzeigen zu können. Durch das 16:9 Format lassen sich auch Filme ohne allzu breite schwarze Balken oben und unten abspielen, aber was ich absolut faszinierend finde, ist die Helligkeit (lässt sich auch im prallen Sonnenlicht noch vergleichsweise gut ablesen) und die Blickwinkelstabilität (das war bei früheren Sony-Displays noch anders); im Dunkeln ist die Helligkeit manchmal gradezu blendend und man muss manuell nachregeln.
Samsung und Apple haben zwar nominal höhere Auflösungen und damit - zumindest technisch - schärfere Darstellungen im Angebot, aber einen wirklichen Mehrwert sehe ich darin nicht. Ich sehe keine Pixel oder Treppchen. Daumen hoch von mir für das Display.

3.) Sound
Der Musikklang ist das beste, was ich in einem Mobilgerät bisher gehört habe. Habe aber von Sony da nichts anderes erwartet. Außerdem ist ein UKW-Empfänger enthalten, was durchaus selten ist bei Tablets. Sogar der Klang aus den Lautsprechern ist erstaunlich brauchbar, allerdings sind diese etwas ungünstig unten am Gerät platziert und werden in einigen Tests kritisiert. Allerdings habe ich das Gerät beim Musikhören nicht in der Hand und zum Filme gucken kann man das Gerät umdrehen, dann sind die Lautsprecher oben und stören nicht mehr. Außerdem sei dann auch das Nutzen von Kopfhörern empfohlen, da damit der Klang dann doch spürbar besser ist.

4.) Ausstattung
Das Gerät hat - sofern man die LTE-Variante erwirbt - ein Telefonmodul, ich kann damit telefonieren und SMSen. Das ist zwar auch ein Feature, das ich nicht unbedingt "brauche", aber ich finde es schon ganz nützlich es im Ernstfall zu können, zumal damit einhergehend auch die Möglichkeit kommt USSD-Codes zu nutzen. Wer mit dem Gerät wirklich telefonieren will, sollte sich aber ein Headset mit Noise-Cancellation zulegen, da das Gerät nur einen Mono-Lautsprecher oben hat.

In fast dieselbe Kategorie fällt der Infrarot-Sensor. Damit kann ich das Gerät als Universalfernbedienung für alle Geräte nutzen (zumindest habe ich bei uns keines gefunden, dass sich nicht bedienen ließ). Ich habe das bisher zwar auch nur 1-2 Mal ausprobiert, darüber gelacht, für ganz nützlich befunden aber seither nicht wieder benutzt; trotzdem sei es erwähnt als Feature, das funktioniert.

Außerdem funktioniert USB-On-the-Go. Heisst, man schließt einen kleinen Adapter an und das Gerät erkennt jeden USB-Speicher und sogar externe Festplatten (sofern diese eine eigene Stromversorgung hat) und man kann schnell Daten im- und exportieren. Finde ich persönlich ganz nützlich.

Weiterhin sind sämtliche aktuellen Funkstandards enthalten. GPS, Bluetooth, NFC und der neue WLAN-ac-Standard (auch im 5-GHz-Band), dazu noch LTE in allen gängigen Frequenzen machen das Gerät fit für die Zukunft und man wird es auch in vielen Jahren noch angemessen nutzen können. Ich habe noch kein Gerät gefunden, mit dem eine Kopplung und ein Datenaustausch nicht möglich waren. Die WLAN-Verbindung war bei mir stets stabil und schnell, der GPS-Fix erscheint umgehend und sehr genau (obgleich ich auch da die praktische Anwendbarkeit als Navigationslösung im Auto für mich ob der Grösse des Gerätes anzweifle).

5.) IP-58 Zertifizierung:
Wasser- und staubdicht ist das Gerät auch. Für mich zwar auch ein Feature, dass als Versicherung ganz praktisch ist. Ich habe nicht den Ehrgeiz in der Badewanne Filme zu gucken, oder im Netz zu surfen, aber es ist schön die Sicherheit zu haben, dass ich es könnte. Und dass man das Gerät auch mal zu einem Strandtag mitnehmen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass es nach Kontakt mit Sand unbrauchbar ist.

Damit dann aber schon zu meinen Kritiken:

1.) Der Akku:
Wie oben schon gesagt, ist Design subjektiv, daher auch bei mir nicht wertungsrelevant, aber ich möchte meine Gedanken dazu gerne ordnen. Mir gefällt das Design generell sehr gut und ich verstehe auch den marketingrelevanten Nutzen dahinter "das flachste und leichteste" Tablet anzubieten und zu bewerben, aber wegen mir, können die das Gerät 1-2 mm dicker machen und dafür einen dickeren Akku verbauen, der evtl. noch 1-2h länger hält. Gerade für ein Multimedia-Tablet finde ich das einen wichtigen Punkt und ich kann - persönlich - auch nicht nachvollziehen, warum die Geräte immer flacher werden müssen. Der Akku hier hält zwar eine Weile durch, aber etwas "mehr" wäre besser. Besonders wenn man das Gerät - z.B. auf Bahnfahrten - wirklich intensiv nutzt kann man dem Akkustand beim Fallen zusehen.

2.) Der Speicher:
Für ein Multimediatablet kommt das Sony mit einem recht kleinen Speicher daher (11 GB von Werk aus nutzbar). Dieser ist hier zwar erweiterbar, aber da ein Film, oder ein Spiel enorm Speicherplatz brauchen sei es hier erwähnt und in 2014 sollten vllt. 32 GB "drin" sein. Dies ist zwar - mangels Erweiterungsmöglichkeit und der Möglichkeit Daten und Apps auf die SD-Karte auszulagern - kein Kritikpunkt, wollte aber hierzu mal meine Meinung abgeben.

3.) Die Kamera:
Ebenso habe ich keine Ahnung, warum ein Tablet überhaupt eine Kamera hinten haben muss (vorne, für Videotelefonie macht Sinn), aber ich finde es immer reichlich amüsant, wenn ich in der Stadt Touristen sehe, mit dem Tablet in der Hand, wie sie Bilder vom Dom oder Rathaus machen. Habe ich persönlich keinen Nutzen dran und ich habe die Kamera auch - ausser zu Testzwecken - noch nicht benutzt. Wegen mir bräuchten diese Geräte überhaupt keine Kamera (dafür habe ich heute ein Smartphone) - und diese hier macht auch noch für 8 Megapixel schlechte Bilder. Der einzige "Nutzen", der mir da einfällt, ist das Gerät als mobilen Scanner zu nutzen und Dokumente abfotografieren zu können. Und wenn schon eine Kamera, warum dann eine ohne Fotolicht?

4.) Anschlussmöglichkeiten:
Das Gerät hat physisch nur einen USB-Anschluss. Dieser ist zwar multifunktional aber trotzdem hätte ich gerne einen zweiten. Letztens wollte ich das Tablet mal an einen Beamer in der Firma anschließen um eine Präsentation zu machen. Das ginge einerseits kabellos über Miracast oder Wifi (hat der Beamer aber nicht), oder über Kabel. Geht auch nicht direkt, sondern ich brauche ein MHL-Adapterkabel (ca. 15€ im Handel), dann geht es tadellos,aber ich habe eben nur diesen einen Anschluss. Heisst, wenn das Tab am Beamer hängt, ist ein gleichzeitiges Laden nicht möglich da der Anschluss besetzt ist. Speziell bei längeren Meetings muss man darauf achten, dass man nur mit voll aufgeladenem Akku hineingeht. Und warum keinen normalen HDMI-Anschluss Sony?

5.) nur eingeschränkt businesstauglich:
Wie oben auch schon erwähnt ist das Gerät ein geniales Medienabspielgerät, aber ich wollte es ursprünglich nicht als mobiles Kino und mobile Playstation nutzen, sondern schon - auch - zum Arbeiten. Und dazu eignet es sich - meiner Meinung nach - nicht vollumfänglich. Ich kann zwar meine gesamte Kommunikation über das Gerät abwickeln, Termine und Kontakte verwalten, im Web recherchieren, alles schön und gut, aber ich war sehr erfreut, dass es endlich eine App für Microsoft Office für Android gab. Endlich, konnte ich auch meine Dokumente auf dem Smartphone lesen und bearbeiten und war umso überraschter, dass das Gerät damit nicht kompatibel ist und die App im Store nicht angeboten wird. Okay, ist a) ein Versäumnis von Microsoft - dass hoffentlich bald behoben wird - und nicht von Sony und b) auch mein Fehler, hätte mich ja vorher erkundigen können, daher ist dieser Umstand auch wertungsneutral, ich wollte es hier aber mal erwähnt haben. Auch dafür gibt es Alternativen im Store, man bekommt alles hin, aber eben etwas "umständlicher".

Dazu kommt auch der Verzicht auf die Stifterkennung, da hat tatsächlich die Konkurrenz von Samsung kreative Ideen eingebracht. Ich kann zwar über einschlägige Apps Zeichnungen anlegen. Diese reagieren auch relativ fein und präzise, trotzdem wäre eine Stifteingabe sinnvoll, samt Handschrifterkennung. Beim Z Ultra hatte Sony schon die Möglichkeit mit einem Stift Daten einzugeben implementiert, warum hier nicht auch, erschließt sich mir nicht. Ich brauche das Gerät zwar nicht als Grafiktablet, bin kein Architekt, aber die Möglichkeit z.B. pdf's handschriftlich mit Anmerkungen zu versehen und zu speichern, würde mich interessieren. Falls einer der Leser dafür eine Möglichkeit findet, bitte melden, danke.

Wer auf die Stifteingabe Wert legt, der sei auf Samsung verwiesen.

6.) teures Zubehör:
Man benötigt noch einiges an Zubehör zusätzlich, wofür Sony ordentliche Preise verlangt. Will man die IP-Zertifizierung erhalten, muss man die USB-Abdeckung möglichst geschlossen halten, braucht also eine Ladestation. Die vom Xperia-Smartphone passt - natürlich - nicht. Dazu noch eine Schutzhülle samt Standfuss, oder einen Playstation-Controller falls man mit dem Gerät spielen will.

Fazit:

Mit der Bewertung des Gerätes tue ich mich - ehrlich gesagt - schwer. Es ist wirklich top ausgestattet und funktioniert seinen Möglichkeiten entsprechend. Dass es sich für mich - für die von mir ursprünglich beabsichtigte Nutzung - nicht vollumfänglich eignet ist kein Fehler des Gerätes, sondern eher von mir, oder Microsoft. Als Medienabspielgerät (Filme, Musik) und zum Surfen im Netz ist das Gerät absolut perfekt (nur der Akku dafür vllt. etwas klein), das Design absolut gelungen, die Darstellung scharf und hell.

Trotzdem wünsche ich mir für einen evtl. Nachfolger eine Fotoleuchte (wenn schon, denn schon), einen 2. USB-Anschluss (zum Anschließen von Ladegerät und TV oder Beamer gleichzeitig) und/oder HDMI-Anschluss, USB 3.0 (damit auch für die Zukunft eine Kopplung gewährleistet ist), Stifteingabe, 32 GB internen Speicher und einen grösseren Akku, sowie evtl. (wenn es Sinn macht) eine höhere Displayauflösung. Von mir daher einstweile 4 Sterne, ich probiere aber noch etwas weiter.


Canon IXUS 135 ( 16 Megapixel,8 -x opt. Zoom (2.7 Zoll Display) )
Canon IXUS 135 ( 16 Megapixel,8 -x opt. Zoom (2.7 Zoll Display) )
Wird angeboten von druckstop
Preis: EUR 129,99

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Canon Ixus 135, 26. Dezember 2013
Ich habe die Canon Ixus 135 nach vielen Jahren der Kamera-Abstinenz erworben.

Meine letzte (Konica-Minolta) hatte mal ein defektes Objektiv und seitdem (das ist viele viele Jahre her), habe ich mich auf die Fotografie mit Smartphones beschränkt und war damit auch vergleichsweise glücklich.

Ich bin kein ausgewiesener Fotograf, sondern eher vom Typ "Knipser". D.h. Motiv anwählen, Autofocus stellt scharf, knips, fertig. Dafür muss die Kamera nur schnell sein und relativ brauchbare Fotos machen. Mit einer Spiegelreflex wäre ich sicher überfordert, da ich mit Belichtung, Brennweite etc. pp. nicht wirklich begrifflich etwas anfangen kann und keine Ahnung habe, was entsprechende Einstellungen bewirken.

Positiv:
Die Ixus macht - für meine Bedürfnisse - ganz brauchbare Aufnahmen. 16 Megapixel sind ganz anständig, die Kamera ist schnell betriebsbereit, 8fach optischer Zoom in der Preisklasse noch selten gesehen und der Preis ist so sensationell günstig, dass sogar ich schwach geworden bin. Der Akku hält für ca. 250-300 Aufnahmen. Okay, einige Aufnahmen sind unscharf, verwackelt, oder unterbelichtet, aber ob das an der Kamera oder am Fotografen liegt, kann ich im Moment noch nicht einschätzen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel gelingen immer tolle Aufnahmen, bei schlechten Bedingungen teilweise nicht. Aber für den angebotenen Preis, bin ich damit zufrieden und nach ein wenig Experimentieren gelingen mir jetzt auch bessere Bilder... wenn man weiß, wie das Gerät "tickt".

Negativ:
Kritik gibts von mir an der Ausstattung in der Packung.
Man muss noch zusätzlich eine Speicherkarte kaufen (man stelle sich mal vor, eine Kamera, mit der man nicht ein einziges! Foto testweise schießen kann, ohne das man eine (separat zu erwerbende!) Speicherkarte eingelegt hat. Man erhält kein gedrucktes Handbuch (die 300 Seiten kann man sich selbst vom pdf ausdrucken) und eine Tasche ist auch nicht dabei. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, ca. 15€ für eine Speicherkarte, 10€ für eine Tasche, schon ist man beim Preis soweit, dass man schon etwas Besseres hätte haben können. Videos nimmt das Gerät "nur" in HD-Auflösung auf. Ist zwar ausreichend, aber sogar in vergleichbaren Preiskategorien haben andere Geräte Full-HD. Die Menüführung ist teils unlogisch und viele Funktionen erschließen sich nur durch langes Ausprobieren. Das Display hat eine miese Auflösung. Das quasi identische Modell, nur mit besserem und grösserem Display, gibt es als Ixus 140 zu kaufen.

Die WLAN- und GPS-Funktionalität in der Produktbeschreibung sind m.E.n. irreführend, da diese nur in Verbindung mit einem Smartphone funktionieren, über eine spezielle App für iOS, oder Android. Heisst, das Phone trackt per GPS die zurückgelegte Strecke und nachher legt die App (mittels überlieferter Daten als Aufnahmezeitpunkt) den Ort an dem das Bild aufgenommen wurde darüber. Genauso konnte ich Fotos von der Kamera zum Smartphone "kabellos", also per WLAN verschieben und von da aus dann in soziale Netzwerke, aber nicht von der Kamera direkt (so könnte man das in der Beschreibung ja verstehen). Das selbe Modell, ohne WLAN und GPS firmiert als Ixus 132, für einen nochmal günstigeren Preis.

Also, für die Kamera und die Bildqualität an sich, gibt es 4 von 5 Sternen, für die miese Packungsbeilage nochmal einen weniger.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2014 2:12 AM CET


Seite: 1 | 2