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Rezensionen verfasst von
Dr. Petra Buchholz
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Gold und Seide: Roman
Gold und Seide: Roman
von Katrin Keil
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das richtige Buch zur Reformationszeit, 1. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Gold und Seide: Roman (Taschenbuch)
Da hat Katrin Keil eine Geschichte um einen real existierenden Webteppich, der die Reformation und die beteiligten Honorationen darstellt, gewebt und gemalt. Es geht, wie in ihrem vorherigen Buch "Die Bildweberin" (leider vom Verlag nicht genug heraus gestellt, dass es sich um einen Fortsetzungsroman einer Familiensaga handelt) wieder darum, dass sich ein Mädchen im Beruf bewährt und trotz Hindernissen ihre Liebe findet, obwohl Mädchen gerade im Mittelalter viele Türen verschlossen waren. Das Spannende an der Geschichtsvariation, die um die beiden Maler Cranach in Wittenberg kreist, ist der Gedanke, dass viele namenlose Charaktere bei den Reformationswirren mitgewirkt haben, heute aber nur die Spitze des Eisberges an Honorationen in der Öffentlichkeit bekannt ist. Die Geschichte ist wieder so flüssig und spannungsreich geschrieben, dass man sich im Anschluss vornimmt, demnächst mal nach Greifswald zu fahren, wo der Webteppich ausgestellt ist, um einen Blick auf die weniger bekannten Personen auf dem historischen Teppich zu werfen. Vielleicht erschliesst sich dann ja auch der Titel Gold und Seide. Am meisten Vergnügen beim Lesen haben mir die Betrachtungen der Autorin zum Thema Darstellung von Männerwaden auf mittelalterlichen Auftragsbildern gemacht. Schon deshalb lohnt sich der Kauf des Buches, lernt man nicht im Kunstgeschichtsstudium.


Die Bildweberin. Roman
Die Bildweberin. Roman
von Katrin Keil
  Taschenbuch

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Lesevergnügen, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Bildweberin. Roman (Taschenbuch)
Also, bei historischen Romanen bin ich sonst eher skeptisch. Aber die Liebe der Bildweberin hat mich überzeugt, weil der Roman sehr spannend konstruiert ist, so dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Protagonistin Sophie kämpft darum, ein sebstbestimmtes Leben zu führen, was in den historischen Irrungen und Wirren gegen zahlreiche Widerstände stößt. Durch die gelungene Sprache fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Die zu überwindenden Hindernisse erscheinen im Kontrast dazu aber sehr modern, weswegen man sich dann teilweise auch wieder finden kann. Hoffentlich erscheint ein Fortsetzungsroman.


Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen
Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen
von Willms Buhse
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,80

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enterprise 2.0 gibt es wirklich?!, 20. Mai 2008
Manchmal weiss man ja nicht, ob ein Trend nur herbeigeschrieben werden soll oder ob er wirklich in der Unternehmensrealität angekommen ist. Das Buch Enterprise 2.0 von den Herausgebern Willms Buhse und Sören Stamer bringt auf den Punkt, was Enterprise 2.0 ist und wie der Trend bereits in kommunikationsorientierten Unternehmen gelebt wird. Klar denkt man, dass Unternehmen, die ihren Umsatz mit Kommunikationstechnologien machen, auch Vorreiter für Enterprise 2.0 sein sollten. Für die, die in anderen Branchen oder in kontroll-lastigeren Abteilungen arbeiten, ist die gute Nachricht wenigstens: Die Kommunikationstools werden technisch einfacher, also leichter bedienbar. Die Technik (die viele eh nicht verstehen) dominiert nicht mehr das Kommunikationsbedürfnis. Dadurch wird das Unternehmensleben einfacher und unkomplexer. Nach dem Lesen des Buches ärgert man sich jedenfalls nicht mehr darüber, dass die Kollegen alle in Facebook rumhängen und freut sich auf Argumentationshilfen gegenüber denjenigen Abteilungen im Unternehmen, die auf Kontrolle ausgerichtet sind. Auf das Buch werde ich sicher wieder zurückgreifen, wenn ich in meiner Formelsammlung nach der (positiven) Korrelation von innerer Schönheit und äußeren Ergebnissen suche.


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