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Rezensionen verfasst von
Marion Boysen "Rapsody" (Hessen, Deutschland)
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Hama CD ROM Alu File Box 160 für bis zu 160 CDs incl. 80 nummerierten CD-Schutzhüllen silber
Hama CD ROM Alu File Box 160 für bis zu 160 CDs incl. 80 nummerierten CD-Schutzhüllen silber

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz billig, aber super patent - für alle Arten CD (auch mit Jewelcase) und losen DVDs, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist wahrlich nicht leicht eine praktische und patente Aufbewahrungs-Einrichtung für eine relativ umfangreiche und stetig wachsende CD- Sammlung sowohl eigener Produktion, als auch mit diversen Jewel Cases und anderen Verpackungen zu finden.

Diese CD Alu File Box von Hama wird meinen Wünschen insoweit gerecht, als dass sie
1. für lose CD & DVD Sammlungen mit 80 beschriftbaren Hänge-CD-Hüllen samt Register geliefert wird
2. alle CD Jewel Case Formate (Slim-Case, Single-Case, Double-Case und auch Mehrfach-Case) aufnehmen kann
3. sogar CD-Hardcover-Schmuckboxen und alle Paperback-Boxen meiner Hörbücher aufnimmt.

Wird die CD Alu File Box nur mit Hänge-CD-Hüllen bestückt, finden 160 Silberscheiben Platz. Werden CDs mit Jewel Cases oder anderer Verpackung darin verstaut, so lassen sich zwischen 60 - 75 CDs unterbringen.

Die fast quadratische Front der CD Alu Box erlaubt ein optisch ansprechendes Über- und Nebeneinander. Stellt man sie in ein Regal, sollte dies mindestens eine Tiefe von 30 cm haben.

Da die Alu-Box kaum Eigengewicht hat (vor allem kein hinters Gegengewicht bei voller Beladung), kippt sie beim Öffnen der Schublade nach vorne. Das sollte berücksichtigt werden. Stehen 2 dieser Einzelboxen - oder eine Doppeldecker Alu Box - fast genau zwischen zwei Regalbrettern, ist das vollständige nach vorne Kippen ausgebremst.

Dieses Produkt wurde ursprünglich von der Firma Deja angeboten und nach deren Insolvenz von Hama übernommen. Ich hoffe, dass uns diese patente CD-Aufbewahrung noch eine Weile erhalten bleibt. Die längerfristige Erweiterbarkeit einer Aufbewahrungsform ist mir schon sehr wichtig.

Auch hoffe ich, dass das Produkt wieder, wie bei meinem Kauf, über den Amazon-Versand zu bekommen ist.

Ich gebe 4-Sterne, weil der Preis für die Einzelbox schon etwas heftig ist und weil man keine Lösung für das Kippen der Box zu finden scheint.


AEG MC 4456 Kompaktanlage (CD/MP3/WMA-Player, 100 Watt, Apple iPod-Dock, USB 2.0) schwarz
AEG MC 4456 Kompaktanlage (CD/MP3/WMA-Player, 100 Watt, Apple iPod-Dock, USB 2.0) schwarz

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kein 5-Sterne Produkt, aber gutes Preis-/Leistungsverhältnis - Gerät hat alles, was ich wollte, 21. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Ich war nicht auf der Suche nach einem iPhone/iPOD Docking-Place (hier bis Generation 4). Brauche ich nicht.

Gesucht habe ich eine kompakte CD/MP3-CD und CD-R, sowie USB-Host fähige Anlage. Dabei sollten die Lautersprecher fest mit der eigentlichen Player-Einheit verbunden sein. Optional wollte ich die Möglichkeit der Wandmontage. Und es sollte eine Fernbedienung dabei sein. Außerdem lege ich Wert auf ansprechendes Design. Radio-Funktion betrachtete ich als Zugabe. Die Bauart sollte möglichst flach sein und die CD-Abdeckung sollte sich horizontal (rechts-links) und nicht vertikal (nach oben) öffnen (Platzfrage). Und die Lautsprecher mussten für mich zwar keine Bass-Booster-Funktion aufweisen, aber auf jeden Fall ein ausgewogenes Klangbild abgeben.

Unter diesen Gesichtspunkten bereue ich meine Wahl nicht. Habe alles bekommen, was ich wollte und das zu einem annehmbaren Preis. Obwohl ich nicht gedacht hätte, bei AEG zu landen. Im Vorfeld hatte ich mehr Panasonic, Sony oder Philips im Fokus.

Hier ein paar Details, die vielleicht von Interesse sein könnten:

Die Maße
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Diese AEG MC4456 ist 53 cm breit und mit Standfuß 21,5 cm hoch (ohne Fuß 17,5 cm) und knapp 12 cm tief (14 cm bei Wandmontage). Der Standfuß ist festmontiert und dient auch gleichzeitig als Wandhalterung (dabei wird er, wie bei der Auslieferung voreingestellt, um 90° nach hinten weggeklappt). Wandschrauben und Dübel waren bei mir nicht im Lieferumfang enthalten, was ich aber jetzt nicht negativ besetze.

Das Design
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Die CD-Frontabdeckung kommt in gebürstetem Aluminium daher. Die iPhone-Abdeckung daneben hat eine dunkel-spiegelnde, lichtdurchlässige Kunststoffoberfläche. Neben der iPhone-Abdeckung befindet sich ein vertikales, glänzendes und hintergrundbeleuchtetes Touch-Panel, über das diverse Funktionen bedient werden können. Die Lautsprecher sind mit schwarzem Stoff bespannt. Das Gehäuse ist, wie üblich, aus schwarzem Kunststoff. Insgesamt ist das Design ansprechend und die Verarbeitung wirkt keineswegs billig. Das 2-zeilige Display ist leuchtend Blau mit weißer Schrift. Nicht dimmbar. Im Standy wird die Helligkeit abgedimmt.

Strom & Radio
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Das Netzkabel ist festmontiert. Von vorne betrachtet, befindet es sich an der Rückseite rechts. Länge höchstens 1,5m. Für den Radiobetrieb (sowohl UKW-FM, als auch DAB+ wenn und soweit verfügbar) ist an der Rückseite eine Wurfantenne montiert. Die Störanfälligkeit dieser Wurfantennen ist schon nicht unerheblich. Sie muss auf jeden Fall entrollt werden. In der Nähe befindliche Metalle können den Empfang empfindlich stören oder, manchmal, sogar unterstützen. Je nach dem was sich sonst noch an Elektronik in der Nähe befindet. Bei mir im Rhein-Main-Gebiet funktioniert mit dieser Ausstattung sowohl FM-UKW, als auch der DAB-Empfang ganz passabel. Die gefundenen, funktionierenden Sender-Frequenzen lassen sich speichern. Es kann auch manuell eingestellt werden. Das MC4456 führt selbstätig einen Auto-Scan durch.

Anschlüsse: Wo ist Was
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Der USB-Anschluss und der SD/MMC Kartenslot befinden sich oben an der Top-Kante direkt hinter den manuellen Funktionstasten des Geräts. Sie sind durch eine kleine Abdeckung geschützt, die nach hinten weg aufgeklappt werden muss. Keine Einschränkung bei Wandmontage, da schmal genug.
Die 3,5mm Klinkenbuchse für den Kopfhörer-Anschluss befindet sich auf der Rückseite, links (von vorne gesehen). Ebenso die 3,5mm Klinkenbuchse AUX-Line-IN, um die Lautsprecher externer Wiedergabegeräte (MP3 Player, Portable CD-Player, Notebook, etc.) über die MC4456-Kompaktanlage zu leiten. Ich habe mir für beide Buchsen kurze Verlängerungskabel angeschlossen, um nicht ständig an der Rückseite des Geräts herumfummeln zu müssen. Wenn man die Buchsen auch bei Wandmontage nutzen möchte, sind hier Winkelstecker an den Kabeln sinnvoll.

USB-Port mit MP3
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Meine regulären USB-Sticks (2, 4, 8, 16 GB) funktionieren alle. Auch meine INTENSO MP3-Player (Batterie-Betrieb) lassen sich ohne Batterie über den USB-Port abspielen. Sehr fein! Die Navigation durch die Folder ist bei dieser MC4456 genauso unbefriedigend, wie im Grunde bei allen Standort gebundenen Anlagen (außer am Computer natürlich). Aber, immerhin, es werden alle Folder (und Inhalte) ab Start-Folder top-down abgespielt, was mir bei Hörbüchern wichtig ist. Es können ID-3-Tag-Infos angezeigt werden. Für die Folder- oder Titelauswahl zum Abspielen wird es aber nicht angeboten. Die Folder auf dem Datenträger, wie auch die Titel, werden für die Auswahl einfach nummerisch aufsteigend gelistet.

Meinen 32-GB-Transcend-USB-Slimstick ist die MC4456-Anlage nicht geneigt zu lesen.

Die Bedienungsanleitung empfiehlt einen USB-Stick erst dann vom Gerät abzuziehen, wenn vorher auf DAB/FM (Radio) umgeschaltet wurde. Da ich meine USB-Datenträger nicht ruinierenn wollte, habe ich nicht ausprobiert, was passiert, wenn man sich nicht daran hält.

Wer, wie ich, seine langen Hörbücher an der Stelle fortsetzen möchte, an der man vorher aufhören musste, der benutze die "Pause"-(II)-Taste und lasse die Anlage so stehen. Anders geht das nicht. Und bloß nicht Timer oder Sleep aktivieren. Wenn das Gerät in den Stand-by-Modus versetzt ist, gibt es keine automatische Fortsetzung beim Wiedereinschalten.

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Mit einer echten Empfehlung möchte ich mich hier zurückhalten. Die Anlage hat kein wirkliches Highlight. Und im MP3-USB-Betrieb sind immer noch die gleichen Defizite zu verzeichnen, wie bei meiner bereits 8 Jahre alten kleineren Kompaktanlage und meiner 4 Jahre alten Philips Heimkino-Anlage. Trotzdem ist das Preis-/Leistungsverhältnis bei allen gebotenen Funktionen attraktiv und das Design ist ansprechend.

Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass sich die CD- und iPhone-Abdeckung nicht über die Fernbedienung öffnen und schließen lassen. Das muss direkt am Gerät über die Funktionstasten (auch nicht Touch-Felder) on Top gemacht werden.


Drachenelfen - Die Windgängerin
Drachenelfen - Die Windgängerin
von Bernhard Hennen
  MP3 CD
Preis: EUR 19,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen MP3-CDs (4) Ungekürzte Lesung?? - Produktions-Kritik: Schlamperei, um es nicht noch härter auszudrücken, 2. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Drachenelfen - Die Windgängerin (MP3 CD)
Wenn es um Bernhard Hennen und seine Elfen-Romane geht, ist eine unglaubliche Schlamperei und Lieblosigkeit jenseits der Print-Ausgaben seiner Bücher am Werk. Der Eindruck: Möglichst schnelle Kasse. Inhalt und Sorgfalt ist völlig egal. - Hat der Autor keinen Einfluss auf solche Produktionen?

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass sich meine Kritik hier auf die von "Random House Audio" und "EDEL Kultur" auf den Markt gebrachte MP3-CD-Hörbuchausgabe als Ungekürzte Lesung mit 4 MP3-CDs (27 h : 47 Min, angeblich) bezieht.

Ich liebe die Elfen-Bücher von Bernhard Hennen. Doch was hier abgeht ist unglaublich.

Die MP3-CD-Ausgabe der 'Ungekürzten Lesung' ist maximal unvollständig. Ich habe sowohl den 1.Band "Drachenelfen", als auch den 2. Band "Die Windgängerin" parallel als Paperback Print-Ausgabe.

Habe nur ich diese unvollständige Produktion der MP3-CD Hörbuchausgabe (Vollständige Lesung!) bekommen? Oder, traut sich sonst keiner was zu sagen?

Wer natürlich nur die MP3-Hörbuchausgabe hat, dem fehlt - zugegeben - der Vergleich. Außer, dass man vielleicht irritiert ist, wo die eine MP3-CD aufhört und die nächste MP3-CD anfängt/weitergeht.

Alle 4 MP3-CDs meines Erwerbs sind kategorisch, maschinell mit 33 Tracks bestückt. Das entspricht in etwa 4 bis 4,5 Stunden je MP3-CD. Das macht summa summarum, großzügig, knapp 18 Stunden. Damit fehlen, mathematisch, schon mindestens 9 Stunden.

Konkret stellt sich das so dar:
Mein Bezug: Paperback 'ISBN 978-3-453-53345-5', Heyne (146/01
MP3-CD-01 : Track-33: Ende = Seite 132, zweiter Track Kapitel "Der Weg in den Krieg"
MP3-CD-02 : Track-01: Start = Seite 216, Kapitel "Das Versprechen"
MP3-CD-02 : Track-33: Ende = Seite 348 unten ".. Und um dies zu tun, erbitte ich eure Hilfe."
MP3-CD-03 : Track-01: Start = Seite 424, Kapitel "Füchse und Wölfe"
MP3-CD-03 : Track-33: Ende = Seite 567 unten " ..Aber seinem Instinkt hatte er ..."
MP3-CD-04 : Track-01: Start = Seite 630 Kapitel "Ein einsamer Mann"
MP3-CD-04 : Track-33: Ende = Seite 758 oben, Ende des Kapitels "Elefanten"

Das heißt also es fehlen
nach CD-01 84 Seiten
nach CD-02 76 Seiten
nach CD-03 63 Seiten
nach CD-04 78 Seiten (das Buch endet mit Seite 836)

Das macht wirklich keinen Spaß mehr und ist alles andere als witzig!

--- Nachtrag 16. November 2013 ----

Ich danke dem Kommentator für seinen Hinweis, dass diese MP3-CDs die vollständige Lesung enthalten, auf gängigen CD-Playern aber nur 33 Tracks abgespielt werden können. Stimmt. Siehe Kommentar.

Ich erhöhe meine Bewertung von 1 auf 2 Sterne, weil die Produktion letztlich vollständig ist. Hat aber trotzdem keineswegs meine Empfehlung.
Um alles hören zu können, kopiere man alles auf den Computer und dann auf USB-Stick oder brenne sich MP3-CDs, die das Zeitlimit der CD-Player nicht überschreiten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2013 1:32 PM CET


Wildes Neuseeland - Ein Paradies auf Erden [2 DVDs]
Wildes Neuseeland - Ein Paradies auf Erden [2 DVDs]
DVD ~ Serge Ou
Preis: EUR 19,99

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Wildes Neuseeland"- Im Grunde Etikettenschwindel, weil es falsche Erwartungen weckt, 24. August 2013
Habe mir die 2-Disc-DVD-Ausgabe im örtlichen Handel gekauft. Und, natürlich, auch ich hatte die Erwartungshaltung, etwas wie "Wildes Russland", "Wildes Deutschland" oder "Yellowstone" zu bekommen. Diese Polyband-Ausgabe setzt, denke ich, genau darauf. Ärgerlich.

Was Sie hier bekommen, ist eine Reportage über Neuseeland. In 5x 45 Minuten werden Ihnen Land und Leute, Wirtschaft, Flora und Fauna nahe gebracht. Unter diesen Gesichtspunkten ist die Reportage ganz passabel. Die Produktion soll aus dem Jahre 2012 sein. Wenn das stimmt, ist die Machart technisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit.

Zugegeben, man wird natürlich verwöhnt. Aber, für das Jahr 2012 finde ich das Bildmaterial zu blass, es mangelt an Brillianz, die Schärfe lässt zu wünschen übrig. Außerdem ist für meinen Geschmack zu viel Google-Earth enthalten. Die Schnitttechnik ist mir zu abrupt in ihren Szenarienwechsel. Insgesamt, finde ich, wäre weniger mehr gewesen.

Der Titel "Wildes Neuseeland" ist aus meiner Sicht Etikettenschwindel. Das wird Neuseeland nicht gerecht. Viel zu lieblos.

Wenn man weiß, was man bekommt, vermittelt diese Produktion immerhin einen ganz guten Eindruck über Land und Leute.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2014 12:00 PM MEST


Kassandra: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Kassandra: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
von Christa Wolf
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,00

5.0 von 5 Sternen Dichtung vom Feinsten. Allerdings, wer Ton und Melodie nicht trifft, versteht nur Bahnhof, 1. August 2013
Ohne Kenntnisse des Inhalts der griechischen Dichtungen zum Thema "Troja" und "Trojanischer Krieg", ihrer Protagonisten und Charaktere, den Namen und Orten, ist diese Erzählung von Christa Wolf definitiv nicht zu verstehen. Der Hollywoodfilm "Troja" reicht da bei weitem nicht. Und es sollte der literarisch-stilistische Unterschied zwischen einer Erzählung und einem Roman bekannt sein.

Mit der Erzählung 'Kassandra' befindet man sich sozusagen im Kopf der Seherin, apollonischen Priesterin und Lieblingstochter von König Priamos von Troja - bis sie den Untergang Trojas prophezeite. Man befindet sich in ihren Gedanken und Gefühlen nach dem Untergang Trojas, ihrer Verschleppung mit vielen andern nach Mykene, kurz vor ihrer Tötung durch die Königin Klytaimnestra, Gattin von König Agamemnon von Mykene.

Mykene. Südgriechenland. "Diese steinernen Löwen, jetzt kopflos" - Das Tor mit den kopflosen Löwen - Das Löwentor, 13. Jhrdt. v. Chr. älteste Monomentalplastik in Europa - gibt es dort wirklich noch. Ebenso die "zyklopischen Mauern". Der Schreiber, der Dichter, die Dichterin im Heute befindet sich genau dort. Sieht, riecht, atmet - und fühlt sich in Kassandra hinein. Ist Kassandra, die Troerin, die weiß, dass sie hier sterben wird.

Die Geschichten, Helden, Götter, Intrigen, Kriege, Schlachten und viel große Liebe, Eifersucht, Hass, und Scharmützel um der Ehre willen, rund um Troja, das alles gehört schon lange zur ganz großen Dichtung und zur griechischen und römischen Mythologie. Was davon tatsächlich historisch und was 'nur' Dichtung ist, darüber ist man sich bis heute nicht sicher und schon gar nicht einig. Aber die Dichtung um Troja dürfte sogar Shakespeare inspiriert haben.

Christa Wolf ist somit keineswegs die Erste, die sich dieses Stoffes angenommen hat und auch nicht die Letzte. Es eignet sich einfach hervorragend, um verschiedene Positionen/Haltungen, Blickwinkel und Sichtweisen zu dem Geschehen einzunehmen. Und es eignet sich famos als Gleichnis zu aktuellen Geschehnissen, solange Geschichte sich irgendwie zu wiederholen scheint.

Als ich das Buch 1984 erstmals gelesen habe, war ich hingerissen von dem Sprachrhythmus und dem eigenwilligen Satzbau. Und ich finde ihn immer noch wunderbar. Einmal etwas ganz anderes. Und es sage jetzt keiner, dass dieser Stil noch schwieriger zu lesen wäre, als das Vers-Epos von Homers "'Ilias". Allerdings denke ich, dass niemand so einfach ruck-zuck in diese Sprachmelodie hineinfindet. Die Sätze wollen richtig betont sein. Die Kommatas und sonstigen Satzzeichen bedürfen der Beachtung. Diese Erzählung ist ein Selbstgespräch, das im Kopf von Kassandra stattfindet. Manchmal wie eine Litanei. Es ist eine Innenschau mit Lebensrückblenden und Erinnerungen. Für einen Vorleser ist der Text eine Herausforderung. Wenn er den Ton und die Melodie nicht trifft, verstehen die Zuhörer nur Bahnhof. Das gilt auch für den Selbst-Lesenden.

Für mich war und ist 'Kassandra' von Christa Wolf Anti-Kriegs-Literatur, pazifistische Literatur. Und Literatur wider das Patriachat, das nichts gelten lässt, außer seinem eigenen Dünkel und seinem zweifelhaften, da meist lebensvernichtenden, Ehrenkodex.

'Kassandra' ist eine durch und durch weibliche Sicht und weibliche Erfahrung des "trojanischen Krieges". Kein Heldenepos. Nur Abschiede und Trauer, mit vielleicht einem Fünkchen Hoffnung, wenn es heißt "Lebt der Gedanke, einmal in der Welt, in einem andern fort? " Und Selbsterkenntnis im Angesicht des Todes.

Hohe Literatur und Dichtung, gepaart mit viel Menschenkenntnis.
Ich liebe diese Erzählung, sowohl inhaltlich als auch stilistisch.


Der Schmerz: Roman
Der Schmerz: Roman
von Marguerite Duras
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schmerz. Hochsensibel. Kaum Roman, eher Tagebuch & Erinnerungen (1945 - 1947), 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Schmerz: Roman (Taschenbuch)
Als diese Tagebuchaufzeichnungen und Erinnerungen, sowie ergänzende Texte aus den Jahren 1945 bis 1947, 40 Jahre später, 1985 von Marguerite Duras in Frankreich (und schon 1986 in der deutschen Übersetzung im Hanser Verlag - was Seltenheitswert hatte) veröffentlicht wurden, war die ganze Thematik seit Jahren, sowohl in Frankreich, als auch und vor allem in Deutschland hochaktuell. Dabei lag das Interesse nicht in einem großen, kaum zu fassenden, historischen Überblickspanorama und den erschlagenden astronomischen Fakten, sondern in der Nachvollziehbarkeit des Unfassbaren aus dem Blickwinkel des individuellen, persönlichen Erlebens, der persönlichen Erfahrungen und Schicksale aus der Zeit.

Ich habe 'Der Schmerz' erstmals 1989 gelesen. Und jetzt, 2013, nochmals, um sicher zu sein, dass ich mich richtig an diese Veröffentlichung erinnere.

Es gibt Texte, Worte, Sätze, die gehen unter die Haut, die berühren. Oftmals gerade wegen ihrer Einfachheit und Schlichtheit. Und, eben gerade weil es keine intellektuell verkopfte Wortakrobatik künstlich erschaffener, stilisierter Situationen, sondern spürbar reale, emotionale Zustände und Seelenlandschaften sind. In diese Kategorie gehört 'Der Schmerz'.

Mir persönlich 'fehlt' die emotionale Distanz zu gewissen Schriften, weshalb ich mich vor bestimmten Veröffentlichungen, zu bestimmten persönlichen Zeiten, hüten muss. Ich kann das Gelesene nachempfinden. Und ich kann zwischen den Zeilen lesen. 'Der Schmerz' von Duras gehört(e) dazu.

Marguerite Duras ist selbst, wie ich das sehe, ein hochsensibler Mensch gewesen. Sie war mit Robert Antelme verheiratet. Beide Schriftsteller. Beide waren in der französischen Résistance aktiv. Robert Antelme wurde im Juni 1944 von Deutschen verhaftet und schlussendlich in das KZ-Buchwald deportiert.

Die Texte von 'Der Schmerz' setzen im April 1945 an, als Buchenwald befreit wurde. Marguerite Duras befindet sich in einer emotionalen Achterbahnfahrt zwischen Hoffen und Bangen. Hat Robert überlebt? Nein, er ist tot. Doch, er kommt zurück. Kommt er zurück? Wie kommt er zurück. Dann die persönlichen Wahrnehmungen aktueller Nachrichten, plötzlich Vakuum, dann wieder Politik - wacher Geist. Abdriften. Robert kommt zurück. Und eigentlich kommt er doch nicht zurück. Sie werden nicht wieder zueinander finden. Robert kommt als lebender Toter zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Bis auf die Knochen abgemagert. Sie erkennt ihren Mann nicht wirklich. Er ist ein Anderer (natürlich).

Die folgenden Wochen und Monate von Roberts Wiederaufpeppeln, ihn Durchbringen, dass er wieder zu Kräften kommt, durchleidet Marguerite Duras mit ihm. Es ist zum Teil surreal. Und man erfährt auch, dass " .. es in Paris schon Unglücksfälle gegeben hat, weil man den Deportierten .. zu schnell zu essen gab." Man muss ihm Essen verweigern. Sein Körper würde das nicht verkraften. Essen wäre Tod. Für ihn ging es weiter "wie im Konzentrationslager". Aber, "er hatte nicht gesehen, dass wir weinten."

Die ergänzenden Texte:
'Monsieur X': "Eine bis in die Einzelheiten wahre Geschichte". Ein deutscher Beamte in Paris. Auch das hat etwas Surreales und auch wieder nicht. Unheimlich in seiner staatstragenden Nichtigkeit und kleingeistigen Machtfülle.

Und dann 'Ter der Milizionär'. Marguerite Duras sagt im Vortext: "Thérèse, das bin ich. Die, die den Denunzianten foltert, das bin ich. ... Ich liefere euch die, die foltert, mit dem Rest der Texte aus. Lernt zu lesen: es sind heilige Texte."

'Der Schmerz' gehört für mich zu den Buchveröffentlichungen, die man gelesen haben sollte, wenn man verstehen will. Vor allem Menschen verstehen will, und eine leise Ahnung davon bekommen will, was diese Generationen geprägt hat.

Und es steckt in unserem Massenbewusstsein. Wir haben ein kollektives Erfahrungstrauma. Ich frage mich, wie man so etwas heilen kann, denn ich halte das für notwendig. Wenn Verstehen hilft, dann trägt, finde ich, dieses Buch immer noch dazu bei.


Anti Freud: Die Psychoanalyse wird entzaubert
Anti Freud: Die Psychoanalyse wird entzaubert
von Michel Onfray
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Längst überfällig - mögen viele dieses Buch lesen - Freud das Brechmittel, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es hat für mich etwas durch und durch Befriedigendes, in diesem 'Anti-Freud' von Michel Onfray, meine schon immer empfundene Aversion gegenüber den Freudschen Theorien, Freudschen Behauptungen und den reichlich sexistisch-pornographischen Freudschen Annahmen hinsichtlich der Gattung Mensch (vom Säugling bis zum Greis), bestätigt zu finden.

Und ich habe keinesfalls das Bedürfnis wissenschaftlicher in meiner Meinung zu sein, als Sigmund Freud es zu seiner Zeit gewesen ist.

Ich finde, dass eine kritische Betrachtung/Auseinandersetzung, wie sie hier von Michel Onfray vorgelegt wurde und auch jede andere krtische Form der Hinterfragung der Person Freud und seiner Denkungsart, Geisteshaltung und Theorien und nicht zuletzt seines quasi-religösen Anspruchs, mehr als überfällig ist. Und im Grunde gehören auch die Folgeerscheinungen für die Betroffenen der Freudschen-Therapie der vergangenen Jahrzehnte auf den Prüfstand. Wie viel Schaden wurde angerichtet?

Hatte Freud selbst es noch nicht geschafft, allen seinen Klient(innen), bei welchen Symptomen auch immer, in erster Linie sexuellen Missbrauch durch den eigenen Vater zu suggerieren, waren in Folge seine Jünger doch wohl erfolgreicher. Und zwar auch - manchmal, finde ich, kann man sich des Eindrucks heutzutage nicht erwehren - im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Wie ein Rückkopplungseffekt: Was vormals, anfangs noch überhaupt nicht in dem Maße wahr gewesen ist, trat durch die permanente Annahme und suggestive Behauptung schlussendlich immer mehr tatsächlich in Erscheinung. Und damit haben wir den Schlamassel.

Es gibt und gab immer offensichtliche geistige Brandstifter und dann die weniger offensichtlichen á la Freud. Ich frage mich allerdings, aus welchen Urtiefen seiner Seele Sigmund Freud diese Traumatas gezogen hat. Und da so sehr viele Menschen ihn schlussendlich zu ihrer Leitfigur gemacht haben, muss noch etwas anderes und mehr dahinter stecken.

Was mir Magenschmerzen bereitet und weshalb ich Freud schon immer als Brechmittel empfinde, ist seine berechnende, menschenverachtende Geisteshaltung, sein kalter Zynismus, seine Schamlosigkeit und Niedertracht, seine Manipulation. Und sein theoretisches Modell der Psychoanalyse mit ihren Interpretationen entspricht der Methode der Inquisition. (Hatte/hat sein Unbewusstes Erfahrungen damit?)

Kliniker und Therapeuten der Schule Freuds legen die gleiche Haltung an den Tag. Und auch dort wird das Soma weitestgehend in Abrede gestellt und/oder missachtet/ignoriert. Körperlichkeit existiert in diesem Universum nicht. Und wer sich die Einbildung der Therapeuten nicht zu eigen macht, ist therapieresisdent oder renitent.

Mögen möglichst viele Menschen dieses Buch lesen. Und nicht nur die Akademiker, denn viel zu viel aus der Freudschen 'Lehre' hat Einzug in das Massenbewusstsein gehalten. Die Dinge müssen dringendst wieder gerade gerückt werden.


Ein seltsamer Ort zum Sterben
Ein seltsamer Ort zum Sterben
von Derek B. Miller
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert - anspruchsvoll und etwas eigenwillig. Reflexe und Reflektionen eines alten Kriegsveteranen, 30. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein seltsamer Ort zum Sterben (Broschiert)
Vor 3 Tagen in meinem örtlichen Buchhandel gekauft, als ich auf der Suche nach interessantem Lesestoff war.

In diesem Roman von Derek B. Miller geht es, denke ich, eigentlich nicht um die Lebenden, sondern um die Toten, die Kriege, und den Todes-Countdown eines alten Mannes, eines Kriegsveteranen, und den Sinn seines Lebens. Mit seinem Tod hört die Geschichte abrupt auf. Letzte Mission erfüllt. Es gibt einen Überlebenden. Er hat es doch noch geschafft.

Irritationen der spontanen Leserschaft, Enttäuschung angesichts falscher Erwartungshaltung Interessierter sind in diesem Roman - und es ist eher ein literarischer Roman und ganz gewiss kein Thriller - vorprogrammiert.

In die Figur "Sheldon Horowitz" wurde von Miller einiges 'hineingepackt': Ein Jude (musste das sein?), gebürtiger Amerikaner, zu jung für die aktive Teilnahme am Zweiten Weltkrieg gegen Nazi-Deutschland, aber alt genug, um mit zu bekommen, was da vor allem mit den Juden passiert, als amerikanischer Patriot Freiwilliger im Koreakrieg in den 1950er-Jahren, traumatisiert reist er als Fotograf für fast 10 Jahre durch Europa und die Welt und macht Portraitaufnahmen von Menschen mit Zorn und Wut im Gesicht, sein Sohn geht als Freiwilliger in den Vietnamkrieg und kommt ums Leben, hinterlässt eine schnell gezeugte Tochter, die bei den Großeltern Horowitz aufwächst, sein langjähriger Freund Bill mit ähnlichen Kriegserfahrungen wird, kurz vor dem Tod von Sheldons Frau Mabel, von einem Betrunkenen zu Tode gefahren. Dann stirbt seine Frau.

"Dieses Leben? Sie sollte eigentlich wissen, dass dieses Leben das Produkt so vieler Tode ist." In Sheldon Horowitz's Rekapitulation seines Lebens sind alle tot. Und auch er hat kein Leben gerettet. Er war US-Marine. Und in seiner Erinnerung hat er kein Leben geschützt oder gerettet, sondern getötet. Sogar ungewollt seinen besten Freund. Und er denkt, dass er seinen Sohn überredet hat, nach Vietnam zu gehen, dass er es ihm eingeredet hat. Resultat: Tot.

Sheldon geht, trotz seines hohen Alters, schlussendlich mit Rhea, der Tochter seines Sohnes, und ihrem Mann Lars nach Norwegen. Warum? Weil sie ein Kind erwartet. Neues Leben. Er möchte es noch erleben. Irgendetwas muss doch trotz allem richtig gewesen sein.

Im dritten Monat erleidet Rhea (man beachte die eingeschobenen Assoziationen zu den Namen) eine Fehlgeburt. Tot. Tod.

Das Ganze ist schon schwer deprimierend. Und die Tode haben immer noch kein Ende. Just einen Tag, nachdem Sheldon von der Fehlgeburt erfahren hat, gibt es mal wieder Krawall in dem Haus in Oslo, in der Wohnung über ihnen. Ein Mann prügelt eine Frau, schreit und brüllt rum. Die Frau flieht aus der Wohnung, bleibt abrupt vor der Wohnungstür stehen, hinter der Sheldon steht und, ja, er lässt sie leise in die Wohnung rein, um sie zu schützen ... bei ihr ist ein etwa 8-jähriger Junge. Der Schläger kommt die Treppen runter und zertrümmert die Tür der Horowitz-Wohnung. Die Frau, die Mutter lässt sich töten. Sheldon versteckt sich mit dem Jungen in einem Schrank. Dann flieht und versteckt er sich mit dem Jungen ... er will ihn schützen. Er muss ihn schützen. Seine letzte Odyssee beginnt. Seine letzte Mission.

Die Totmacher und Verfolger kommen jetzt hier aktuell aus Albanien, Serbien oder dem Kosovo. Gefangen und verstrickt ins Töten und Rächen. Nicht dem Leben verpflichtet, sondern dem Töten. Immer auch die hineinziehend, die das schon längst nicht mehr wollen. Tod. Tod. Tod. Keiner wird überleben. Nur der Junge.

Das Ganze ist für Norwegens Gesellschaft mehrheitlich reichlich artfremd, möchte ich meinen. Es kommt wie ein von außen eingepflanztes Geschwür daher. Hat mit Norwegen real gar nichts zutun. Dafür um so mehr mit all denen, die dorthin flüchten. Dementsprechend reagieren auch die örtlichen Polizeiorgane. Und ich bin nicht der Meinung, dass die örtliche Polizei usw. es dem Rambo-Gehabe und den Kriegsspielen der Verirrten gleichtun muss. Der Autor ist offensichtlich auch nicht der Meinung.

Was macht eine hochkultivierte und zivilisierte Gesellschaft aus? Wir sollten darüber nachdenken.

Wer ist hier dement oder meschugge? Sheldon Horowitz, der mit seinen wichtigen Toten redet und im hohen Alter nochmal ein anderes Verstehen seines Lebens erfährt, das ihn befähigt, stellvertretend diesen schweigsamen kleinen Jungen vor den Totmachern zu retten? Oder jene, die immer nur schießen, prügeln, brüllen, vergewaltigen und töten können, um Leben zu vernichten?

Nebenbei bemerkt, sollten wir vielleicht vorsichtiger damit sein, alte Menschen als "verrückt" abzustempeln, nur weil wir sie im hektischen Alltag nicht verstehen wollen/können und keine andere Sicht des Lebens zu lassen, als die uns selbst gerade präsente.

Es wundert mich eigentlich nicht, dass dieser Roman zuerst in Norwegen veröffentlicht wurde.

Sie sollten diesen Roman in dem Bewusstsein lesen, dass jeder Satz und jedes Kapitel wichtig ist. Es ist ein gut geschriebener Roman, eine gelungene Komposition, aber unbefriedigend für Leute mit der falschen Erwartungshaltung.

Ein Roman der Metaphern und feinen Töne. Ein skandinavischer Roman. Lesenswert.


Von den Elben
Von den Elben
Preis: EUR 9,19

2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faun - einfach Klasse. Dieses Album - der reinste Ear catcher. Und die anderen erst ...Wow, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von den Elben (MP3-Download)
Nein, auch ich kannte die Gruppe Faun vor diesem Album nicht. Vor allem auch, weil ich nicht perse ein Fan der Mittelalterszene und ihrer Musik bin. Das Meiste ist mir zu düster, zu laut und viel zu Heavy-Metal-mäßig.

Die Gruppe Faun war insofern wohl schon seit Jahren eine rühmliche Ausnahme und mehr ein Geheimtipp für Insider. Mit diesem "Mainstream"-Album, das ich, aller Puristen-Kritik zum Trotz, wirklich klasse finde, dürfte sich das gewaltig geändert haben. Ich gönne es der Gruppe von Herzen.

Zuerst habe ich mir die Hörproben angetan. Dann den MP3-Download gezogen. Vor ein paar Tagen habe ich mir dann doch noch die CD geholt. Das mache ich nur, wenn mir ein Album wirklich ungemein gut gefällt. Und dieses Album ist eine Wucht. Einfach mal etwas ganz anderes. Man wird nicht müde, es zu hören.

Die Musik, die Instrumente, die Lieder gehen ins Ohr, in díe Beine, lassen tanzen und singen. Eine Freude.

Und schlußendlich konnte ich nicht widerstehen und habe mir im Wochenrhythmus alle verfügbaren CDs dieser Gruppe gekauft. Bin restlos begeistert.


The L.A. Session
The L.A. Session
Preis: EUR 16,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Also ... JA! Muss man haben - Jazz, wie ich ihn immer lieben werde, 4. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The L.A. Session (Audio CD)
Jazz ist im Grunde, finde ich, bei allen Variationen, alterslos.

Und diese CD muss man einfach haben. Obwohl ich im örtlichen Offline-Handel meist einen Euro mehr bezahle, als wenn ich es hier bei Amazon bestelle, habe ich die CD "The L.A. Session" von Paul Kuhn trotzdem sofort mitgenommen, als ich sie sah.

Ich bereue es nicht.

Einfach super. Und es ist die Art Jazz, die ich sicher auch in 50 bis 100 Jahren noch lieben werde. Also kann da gar nichts falsch gemacht werden.

Es ist zudem super klasse zu hören, dass ein Mensch wie Paul Kuhn auch in diesem ehrwürdigen Alter noch respektiert wird und solche Aufnahmen möglich sind.

Einen großen Dank an alle Beteiligten und Paul Kuhn. Wenn möglich, gerne nochmal ein solches Album.

Listen and enjoy.
Wirklich vom Feinsten.


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