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Rezensionen verfasst von
vocalrenaissance

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Spem in Alium/Salve Intemerata
Spem in Alium/Salve Intemerata
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 20,79

5.0 von 5 Sternen Mit Ruhe und großem Bogen gesungen, Surround sehr gut, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Spem in Alium/Salve Intemerata (Audio CD)
Es gibt einige wenige Werke der Alten Musik, die nach einer Surround-Aufnahme schreien. Gabrieli, Biber, hier Tallis. "Spem in alium" für 8 Chöre zu je 5 Stimmen wurde mit einer Aufstellung der Chöre um die Zuhörer herum uraufgeführt. Konsequenterweise hat Naxos eine 4.0-Aufnahme gewählt, somit ist völlige Symmetrie gegeben.

Die realistische, den Eindruck einer großer Kirche in allen Himmelsrichtungen erweckende Surround-Aufnahme bleibt dennoch schwierig. Eine Kathedrale kann man nur bedingt auf ein Wohnzimmer abbilden wie auch den Grand Canyon auf ein ViewMaster-Stereobild. Trotzdem ist die Aufnahme technisch recht gelungen und vermittelt eine hallreiche, schöne Kirchenakustik.

Nicht nur aufnahmetechnisch, sondern auch musikalisch waren "The Sixteen" mit ihrer schon vor Jahren erschienenen DVD-Audio des "Spem in alium" eine schöne Aufnahme schuldig geblieben. Die Kirche war zu klein und der Chor erstaunlich schlecht, hohe Soprane problematisch. Das hängt sicher auch damit zusammen, daß sowohl "The Sixteen" als auch die Oxford Camerata in ihrer normalen Besetzung gerademal ein bis drei der hier 8 fünfstimmigen Chöre bestreiten können, der Rest müssen Gastsänger sein.

Bei der vorliegenden Aufnahme ist dies aber recht gut gelungen. Der Chor klingt einfach schön. Auch wenn für mich die langen Phrasen von "Spem in alium" bei der alten (Stereo-CD-)Aufnahme mit Pro Cantione Antiqua unter Mark Brown noch weitgespannter, ruhiger, inniger und schwelgender geraten sind.

Weniger sperrig und kompositorisch-harmonisch leichter handhabbar als "Spem in alium" sind die anderen Werke der SACD. Zurück in einer normalen Besetzung eines kleinen Ensembles entfaltet die Oxford Camerate vor allem bei der Messe eine wunderbare Musikalität und Klangschönheit, die frühere Stereo-CD-Aufnahmen merklich übertrifft. Vielleicht liegt das auch an der größeren Kirche. Der Surround-Klang funktioniert hier auch wieder besser: Das Ensemble singt vor dem Hörer, der Rest sind veredelnde Raumreflexionen der Kirchenakustik.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 11, 2009 4:00 PM MEST


J. S. Bach: Magnificat / Kantate BWV 4, 11 & 50 / Osteroratorium
J. S. Bach: Magnificat / Kantate BWV 4, 11 & 50 / Osteroratorium
Preis: EUR 22,89

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kratzbürstig, 11. August 2009
Von den Shooting-Stars der Chorleiter der Alte-Musik-Szene wie Paul McCreesh oder hier Andrew Parrott schätze ich vor allem die Aufnahmen, die die hallreiche Kirchenakustik einer gut klingenden Kirche geradezu inszenieren. Diese Aufnahmen hier gehören jedenfalls nicht dazu. Der Sound ist im Orchester etwas topfig (Pauke) und trocken, und die Solisten, die hier ja auch den solistisch besetzten Chorpart übernehmen, stehen für meinen Geschmack viel zu dicht am Mikrofon. Dadurch kann überhaupt kein homogener Chorklang entstehen, und andererseits kann auch eine Emma Kirkby ihr über alle Maßen bewundernswertes Stimm-Timbre nicht ausspielen. Der Chor erinnert klanglich eher an einen Opernchor, viel Obertonanteil italienisch gefärbter Stimmen. So werden die Werke in die einzelnen Stimmen "zerlegt". Kratzbürstig.


Messe de Minuit pour Noel [DVD-AUDIO]
Messe de Minuit pour Noel [DVD-AUDIO]
Preis: EUR 15,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Surround-Klang, schön musiziert, 11. August 2009
Der richtige Surround-Sound entfaltet sich natürlich nur für Leute, die einen echten DVD-Audio-Player mit 6-Kanal-Ausgang betreiben.

Das ist allerdings gut gemacht, räumlich mit schönem Raumklang ohne Schärfen, und die Musiker spielen und singen sinnenreich, sauber und schön phrasiert.


Canon MD215 Camcorder (miniDV, 41-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display)
Canon MD215 Camcorder (miniDV, 41-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fokus, Stabilisator und Mikroeingang problematisch, 11. August 2009
Im allgemeinen finde ich das Ding prima. Ich will nicht alles Positive aufzählen. Was mich aber stört:

- Der Autofokus stellt oft nicht auf das scharf, was ich gerne hätte. Mein früherer Sony-Camcorder hat im Prinzip eher auf den Hintergrund scharfgestellt. Der Canon MD215 stellt immer auf das Objekt am dichtesten dran scharf. Wenn auch nur ein Kabel durchs Bild läuft, fokussiert er darauf. Und außerdem fokussiert er auch auf Objekte, die außerhalb des sichtbaren Bildes, aber wohl innerhalb des Sensors liegen. Daher kann man z. B. an einem Baum manchmal nicht mit starkem Zoom "vorbeifilmen", auch wenn der Baum dann nicht im Sucher sichbar ist. Aber der MD215 stellt darauf scharf.

- Man könnte ja das gewünschte Objekt anvisieren und den Fokus locken. Das ging bei meinem Sony sehr gut, es gab dazu extra außen einen separaten Knopf, und nach dem Locken konnte man auch beliebig zoomen, die Schärfeebene blieb korrekt. Das kann das Objektiv des MD215 nicht, wie viele andere Objektive auch. Ist der Fokus für eine Zoomposition richtig, darf man nicht mehr zoomen, sonst ist neues Fokussieren nötig. Zudem ist das Locken des Fokus' nur übers Display möglich, und ich filme leider nur mit Sucher. Man muß den kleinen Joystick neben dem Display zuerst rein- und dann nach unten drücken. Nochmaliges Nach-Unten-Drücken löst den Fokus wieder. Längeres Halten stellt auf Unendlich scharf. Dadurch, daß man den Joystick am äußeren Ende des ausgeklappten Displays bedienen muß, verwackelt man dabei jede Aufnahme.

- Der Fokus ist allgemein sehr träge. Selbst bei vollem Sonnenlicht kann es sein, daß er auf große Objekte wie ein Auto, das die Bildmitte füllt, bis zu 10 Sekunden lang nicht scharfstellt. Er pumpt nicht herum, sondern es tut sich nichts. Irgendwann kriegt er den Dreh. Durch den o.g. Umstand mit dem Fokus und Zoomen wird wohl der Autofokus zur Arbeit animiert, wenn man zoomt. Wenn die Cam also nicht fokussieren will, sollte man ein bißchen zoomen, dann klappt's auch mit dem Fokus schneller.

- Bei maximalem optischem Zoom in dem beworbenen erweiterten Zoom-Modus hat das Ding wirklich Schwierigkeiten zu fokussieren. Irgendwie ist das Objektiv da überreizt, würde ich sagen. Nur mit Geduld findet die Kamera zur korrekten Schärfe. Zoomt man etwas aus, schätzungsweise Faktor 1.5, geht es besser. Die Zoomfahrt ist bei erweitertem Zoom am extremen Ende übrigens sehr langsam. Schnelles Auszoomen geht da nicht. Sonst ist der Zoom schnell und gut dosierbar.

- Ausschlaggebend war für mich im Vergleich zu z. B. einem Panasonic letztlich das Vorhandensein eines Mikrofonanschlusses. Das hätte ich mir aus zwei Gründen schenken können: Erstens paßt die Impedanz meines Kunstkopfmikrofons Soundman OKM II pro (so kleine Ohrstöpsel) weder mit noch ohne Speiseadapter A3 dazu, der Sound übersteuert oder sonstwas, und zweitens ist der Klinkeneingang unter der Displayklappe. Das Display muß also mindestens minimal für einen kleinen Winkelstecker aufgeklappt bleiben, das aktiviert aber das Display und schaltet den Sucher aus. Ich filme aber nur mit Sucher ... Externes Mikro also nicht möglich. Man kann nicht explizit den Sucher einschalten.

Schade finde ich auch, daß keine Belichtungskorrektur in dem Sinne "+1.3" möglich ist. Man kann nur die aktuelle Belichtung für die manuelle Einstellung übernehmen. Damit ist ein Schwenken von Dunkel nach Hell natürlich nicht mehr möglich bzw. sinnvoll.

Einen Camcorder mit elektronischem Bildstabilisator werde ich nicht wieder kaufen. Ich hatte es vorher leider nicht so erlebt, aber logischerweise haftet der Stabilisator auf Objekten im Bild, er weiß ja nicht, ob die Kamera geschüttelt wird oder nicht. Auf und nieder hüpfende Kinder werden zum Beispiel stabilisiert, dann hüft der Hintergrund. Schwenks mit diesem Camcorder sind mit eingeschaltetem Stabilisator auch relativ schlecht und ruckelig.

Ansonsten war ich mit dem Camcorder ganz zufrieden. Ich hatte ihn für eine Südafrika-Reise wegen drohenden Diebstahls als sehr günstiges Gerät gekauft, und dafür hat er ganz gute Dienste geleistet. Die Videos haben vor allem dokumentarischen Wert, sind aber auch ganz ok anzusehen, ein bißchen Nacharbeit für leuchtendere Farben ist manchmal im Schnittprogramm sinnvoll.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 31, 2010 6:56 PM MEST


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