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Rezensionen verfasst von
Lore

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Lust & Vergehen
Lust & Vergehen
Preis: EUR 0,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echte Vampire!, 19. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Lust & Vergehen (Kindle Edition)
Eins sei vorneweg gesagt: Hier wird das Rad nicht neu erfunden und wer mit Vampirromanen generell nichts anfangen kann wird auch hier nicht fündig werden. Allen anderen bietet sich jedoch eine erfrischende Reise in ein Genre, das man in der Form schon fast für tot gehalten hat.

Zu Story:
Die angehende Juristin Lena lebt so vor sich hin, studiert mal mehr, mal weniger und verhält sich auch sonst so, wie man es von jemandem in ihrer Situation erwarten würde. Als sie jedoch eines Abends in der lokalen Studentenbar Michael trifft, gerät ihr Leben gründlich durcheinander. Der mysteriöse Fremde übt eine nahezu magische Anziehungskraft auf sie aus. Als am nächsten Morgen jede Spur von ihm fehlt muss Lena jedoch feststellen, dass der leidenschaftliche One-Night-Stand ungebetene Nachwirkungen hat: Unstillbarer Durst, Aggression und extreme Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht. Was Lena nicht wahrhaben will erschließt sich ihrer besten Freundin Katja beinahe sofort: Sie ist zum Vampir geworden. Die beiden beschließen Lenas Wandlung vorerst für sich zu behalten und so ist Lena nicht nur mit ihren neuen Trieben konfrontiert, die es im Zaum zu halten gilt, sondern auch damit, diese vor Freunden und Familie zu verbergen. Zusätzlich macht sie sich auf, Michael zu suchen, um mehr darüber zu erfahren, was genau aus ihr geworden ist. Dabei stolpert sie in eine Welt, die so fremd wie einzigartig ist und deren Regeln sich fundamental von denen der menschlichen Gesellschaft unterscheiden.
Die Geschichte lässt stellenweise Blicke auf ein großes Ganzes zu, die Lust machen mehr über die Welt und den Codex der Vampire zu erfahren und somit einladen, sich in dem Buch zu verlieren.

Erfreulich ist vor allem, dass die Protagonistin ihr Vampirdasein nicht als großartiges Geschenk sieht, sondern es im Gegenteil eher als unerwünschte Beunruhigung ihres Lebens wahrnimmt. Sie verfällt dabei jedoch nicht in melancholische Sehnsucht nach dem Leben, sondern bleibt stets proaktiv und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und auch wenn ihr neues Dasein sie zuweilen erschreckt, so bedient sie sich ihrer Fähigkeiten, um ihre Ziele zu erreichen.

Alles in Allem bleibt zu sagen, dass hier stimmige Charaktere in einer stimmigen Welt agieren, die das Genre zwar nicht generalüberholen, aber doch einige Konventionen gründlich entstauben und so frischen Wind in das Leben nach dem Tod bringen.


The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)
The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 13,29

40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es braucht Zeit, 1. Oktober 2010
Aber es lohnt sich.

Ich habe das Album seit release und hab mich dass komplette folgende Wochenende mit nichts anderem beschäftigt. Jetzt habe ich gerade Zeit und Lust eine Rezension zu verfassen.

Also dann:

Satelite 15' The Final Frontier

Ist erstmal überraschend, da das Intro hier als Teil des ersten Songs verkauft wird.
Habe ich mich anfangs noch daran gestört, da das break zum The Final Frontier teil des (fast) Neunminüters doch sehr hart ausfällt, mag ich es nun sehr gerne, da die aufgebaute Spannung wunderbar zum eigentlichen Opener überleitet.
The Final Frontier selbst überzeugt als einfacher, geradliniger Rocker. Vielleicht nicht ganz das was man von Maiden erwartet, aber man will ja auch überrascht werden.

El Dorado

Ist den meisten ohnehin bekannt, da es als Download-Single angeboten wird.
Der Anfang ist etwas ungewöhnlich, da man derartige 'Lärm-Parts' von Maiden sonst nicht gewohnt ist. Der Song selber weiß jedoch mit vertraut galoppierender Rhythmik zu überzeugen und spätestens wenn man das erste mal den Übergang von der Bridge zum Chorus gehört hat weiß man, dass man einen Live-Klassiker im entstehen vor sich hat.

Mother of Mercy

Erinnert von der Stimmung her stark an A Matter Of Life And Death, kann meiner meinung nach jedoch nicht ganz an dessen nahezu durchweg starke Songs anknüpfen. Intro und Strophen sind einwandfrei und die Instrumentalarbeit ist ohnehin großartig, Bruce Dickinsons Gesang wankt jedoch im Refrain stellenweise. Spätere Songs zeigen, dass er die hohen Töne durchaus noch trifft, also liegt nahe, dass es sich hier um eine bewusste Entscheidung handelt, die dem Song jedoch meiner Meinung nach nicht gut tut.
Vom der erwähnten Schwäche im Refrain abgesehen, hat sich aber auch dieses Stück seinen Platz auf dem Album voll und ganz verdient.

Coming Home

Ist ganz klar Bruces Song. Vom Gitarrensound her ruft es bei mir Erinnerungen an Aces High und The Trooper wach, ist sonst jedoch was völlig anderes. Man ist nämlich an einer Typischen Dickinson Ballade, die gleichzeitig keine ist. Speziell der Chorus lässt dem Höhrer einen wohligen Schauer über den Rücken laufen. Die Übergänge zwischen den einzelnen Parts sind angenehm weich und spätestens die enorm gute Soloarbeit (Smith/Murray würde ich vermuten) überzeugt auf ganzer Linie.

The Alchemist

Erinnerte mich vom Sound her zu Anfang an die Blaze Bayley Phase, auch wenn ich noch nicht einmal sagen kann welchen Song ich speziell meine. Von daher war der Song für mich auch zu Anfang 'X-Factor, wenn Bruce nicht gegangen wäre'. Mit der Zeit jedoch stellt man Fest, dass man hier vermutlich den Song vor sich hat, der am ehesten das ist, was man von Maiden erwartet. Eingängige Parts, Lyrics und Gesang die vor Coolnes nur so strotzen und grandiose Soli. Maiden Pur.

Isle Of Avalon

Ist ein Monstrum, aber ein enorm gutes. Das Intro baut Spannung auf wo es nur geht, Drums, die an Paschendale erinnern, der Bass, der irgendwie was von Drifter(!) hat und dazu fast schon flüsternder Gesang von Bruce. Der folgende Übergang ist so plötzlich wie Genial. Wurde die Spannung in den letzten 2.40 Minuten aufgebaut, so entlädt sie sich jetzt in einer fulminanten Explosion, die definitiv einen der Höhepunkte des Albums darstellt. Im folgenden Part fühlt man sich an die Seventh Son Scheibe zurückerinnert, nur um ein weiteres Mal von der Konstruktion die schon den ersten Part des Songs bestimmt von dem Socken gehauen zu werden.

Starblind

Zuvorderst sei gesagt, dass Starblind der Song ist, mit dem ich mich bisher am wenigsten anfreunden konnte, was in jedoch keineswegs schlecht macht.
Ein weiteres ruhiges Intro begleitete von Bruces Stimme geht über in einen sehr Progressive Part, der jedoch die Gesangsmelodie des Intros beibehält. Der Chorus wirkt auf mich etwas bemüht, der Part der direkt darauf folgt hingegen ist sowohl textlich als auch musikalisch sehr gut. Nachdem man diesen Part das zweite Mal gehört hat folgt ein überraschendes, aber gutes Solo-Break, an dessen ende sich auch die Maiden-Typischen Fiedelparts blicken lassen.

The Talisman.

Begrüßt den Höhrer mit einem Akustischen Intro und erinnert daher zu beginn stark an The Legacy vom Vorgängeralbum.
Als es dann los geht, geht es richtig los. Bruce liefert die meiner Meinung nach beste Leistung auf diesem Album ab und Songwritingtechnisch gewinnt The Talisman dadurch, dass die einzelnen Parts erst nach und nach dazukommen und es so niemals langweilig wird. Außerdem sind die Melodie der Instrumental-Bridge sowie der extrem stark gesungene Chorus sehr eingängig. Ich freue mich jetzt schon darauf diesen Song mal live zu hören.

The Man Who Would Be King

Das Intro strömt die Melancholie nahezu aus. Der von Maiden-typischem 'Gedudel' begleitete Übergang zum Verse bildet das Vorspiel zu einem vor allem inhaltlich äußerst anspruchsvollen Song, der aber auch auf musikalischer Ebene zu überzeugen versteht, Besonders sind hier die Post-Chorus-Parts zu erwähnen bei denen eine Gitarre vom feeling her versetzt spielt, während eine Andere grandiose Soli zum besten gibt, leider ist von der Dritten Gitarre an diesen Stellen wenig zu hören. Auch später bietet der Song einiges was man wohl als 'Typisch Maiden' bezeichnen würde, allerdings ist er weniger darum herum aufgebaut, als dass diese Parts geschickt eingestreut sind.

When The Wild Wind Blows

Dieser Song hat mich schon beim ersten hören überzeugt. Das schwermütige Intro, das die Stimmung der Vorlage grandios ins Musikalische umsetzt, sowie die enorm eingängigen Vocals an dieser Stelle machen allein den ersten Teil des Songs beachtungswürdig. Der Übergang zum nächten Part, der noch ähnlich klingt, jedoch schon um einiges härter (verzweifelter?) klingt ist plötzlich aber gut umgesetzt. Ab da wird der Song besser und besser, steigert sich endlos, bis zur Explosion der Bombe (Es geht letzten Endes um das Britische 'Protect and Survive' Programm zum Schutz vor einem Atomangriff bzw. dessen Folgen) um dann im Outro, dass selbstverständlich wie das Intro klingt, immerhin handelt es sich um einen Steve Harris Song, unfassbar melancholisch zu werden. Ebenfalls ein Song, den live zu hören ich kaum erwarten kann.

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Album mit den grandiosen Meilensteinen der Achtziger nicht viel gemein hat, aber dafür den Weg der nach der Rückkehr von Bruce und Adrian eingeschlagen wurde exzellent fortsetzt. Wer mit den Vorgängeralben nichts anfangen konnte wird vermutlich auch hier nicht glücklich, allen anderen Rate ich jedoch zum Kauf und vor Allem dazu, dem Album Zeit zu geben sich zu entfalten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2015 6:31 PM MEST


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