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Rezensionen verfasst von
DimitriSolkczew (Hamburg)

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DVD ~ Noomi Rapace
Wird angeboten von Wii-Station-360
Preis: EUR 102,00

91 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Filme top, Box fragwürdig, 2. Oktober 2012
Das Problem bei nicht abgeschlossenen Zyklen ist, dass man beim Kauf eines Boxsets immer nur einen Teil von diesem erhält.

Zu den Filmen.
Prometheus:
Der Film ist stimmig aufgebaut und überzeugt durch seine visuellen Effekte. Die Idee dem "Spacejockey" mehr Leben einzuhauchen, ist eine die den langjährigen Alien-Fans sicherlich gefällt.
Das Setting ist mal wieder von Giger. Der Meister beweist wieder, dass er auch im Alter nichts von seinem Genie verloren hat.
Man darf natürlich bei einem Alien-Film keinen tiefgehenden Politthriller erwarten, aber er ist bei weitem nicht so oberflächlich wie viele andere Produktionen des Genre. 4/5

Alien I:
Muss ich wirklich noch was dazu sagen? Ripley als erster weiblicher Actionstar. Ein perfekt ausbalancierter Charakter, der genauso hart wie zerbrechlich ist. Visuell war der Film eine Offenbarung und Gigers, damals noch unbekannter, Biomechanic-Stil war für viele gleichermaßen überraschend wie erschreckend. Die Handlung war damals noch frisch und präsentierte uns im Alien einen Zeitgenossen, den man lieber nicht im heimischen Wohnzimmer begegnet. 5/5

Alien II:
Härter, schneller, besser? Es trifft nicht ganz zu, denn die Neuerungen haben Alien ein wenig seines ursprünglichen Flair gekostet, aber es ist immer noch eine Perle des Genre. Ripley wirkt härter und erfahrener verliert aber einiges an Menschlichkeit. Die Story weiss immer noch zu fesseln und unterstützende Charaktere wirken noch nicht platt. Und vor allem: mehr Alien für alle. 4/5

Alien III:
Mehr Licht, mehr Ripley, weniger Spannung. Der dritte Teil bringt [SPOILER] eine Köngigin ins innere einer Königin. Ripley ist infiziert und stellt sich nun nicht mehr nur dem Alien vor sich [SPOILER] Angekommen in einem postapokalyptischen Strafgefangenlager, ihrer Gefährten aus dem letzten Teil beraubt, und vor einen alten Feind gestellt, macht sich Ripley wieder munter auf die Alienjagd. Immer noch spannend und actionreich, zeichnet sich Alien nun durch keinerlei Innovation mehr aus.
Von FIncher kann man getrost mehr erwarten. Es sind aber auch große Fußstapfen, die er füllen wollte. 3,5/5

Alien IV:
Nun ja, mir fehlt eigentlich schon fast die Lust über diesen Alienteil zu schreiben. Es fehlt einfach all das, was die alten Teile groß machte. Ripley nun offensichtlich ohne jegliche Emotion oder Persönlichkeit, schlachtet sich im 4ten Teil nur noch so durch die Aliens. Mutteralien, NewAgeAlien und "knallharte" Weltraumsöldner sollten dem neuen Teil neues Leben einhauchen, geblieben ist nur eine seelenlose Hülle, an der fast nichts mehr der alten Teile erinnert. Im Kino erträglich, bei näherer Betrachtung eine Schande für die Vorgänger. Nichts desto trotz immer noch ein Teil der Saga. 2,5/5

Nun kommen wir zu dem Teil, der die Wertung nach unten ziehen wird, die "Box".
Ansich ein guter Gedanke. Man kann den treuen AlienFans mal wieder durch eine Box das Geld aus der Tasche ziehen. Vllt. packt man mal wieder 12min 25 sek. neues Bonusmaterial dazu und präsentiert einen Audiokommentar der dritten Beleuchter von links hnten als Novum. Oder man bekommt noch nie dagewesenes aufbereitetes HD-Material, das zwar beim letzten mal auch noch nie dagewesen war, aber diesmal "nicht dagewesener" sein wird. Nein das große Problem mit der Box ist ihre Unvollständigkeit. Wie soll "Prometheus zu Alien" funktionieren, wenn noch zwei Teile fehlen? Diese Sets werden auch nach dem nächsten Teil und dem Nachfolger zu erhalten sein. Dies ist einfach nur unnötig und sieht auch in keiner Sammlung gut aus. 0/5

Box-Bewertung 3 Sterne
Film Bewertung 4 Sterne
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 1, 2013 8:19 PM MEST


Asus Zenbook UX31E-RY010V 33,8 cm (13,3 Zoll) Ultrabook (Intel Core i7 2677M, 1,8GHz, 4GB RAM, 256GB SSD, Intel 3000 HD, Win 7 HP)
Asus Zenbook UX31E-RY010V 33,8 cm (13,3 Zoll) Ultrabook (Intel Core i7 2677M, 1,8GHz, 4GB RAM, 256GB SSD, Intel 3000 HD, Win 7 HP)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach 4 Monaten, 16. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Möchte ich nun auch mal etwas zu einem der ersten richtigen Ultrabooks sagen.
Im täglichen Gebrauch schlägt es sich mit 5:30 Stunden recht gut. Die Performance ist nicht wie angegeben aber wann trifft das schonmal zu.
Das UX31 startet aus dem Standby fast unmttelbar und benötigt für einen Kaltstart durchschnittlich 15sek.
Wer Asus kennt, weiss das vor Inbetriebnahme erst einmal die hauseigene Bloatware entfernt werden muss. Dies dauert ca. 30min.

Das Touchpad finde ich entgegen der meisten Rezensionen wirklch sehr gelungen. Die Gesten werden erkannt und man kann sehr gut damit arbeiten.
Das Display kommt mit einer sehr hohen Auflösung (1600x900) und starker Leuchtkraft daher. Die Ausleuchtung ist gleichmäßig und der Blickwinkel erlaubt auch mehr als ener Person eine gute Sicht auf das Display. Wie bei den meisten UB seiner Art ist es jedoch auch verspiegelt und erschwert somit das Arbeiten unter freien Himmel. Das könnte man bei einem UB besser lösen, schließlich ist Portabilität eines der großen Verkaufsargumente und für mich bedeutet dies, dass es wirklich überall gut einsetzbar ist. Nunja, man kann damit leben.

Für viele ist die Tastatur ein Ko-Kriterium, welches ich teilweise auch gut nachvollziehen kann. Am Anfang war ich wirklich geschockt über die Fehlerquote, aber das liegt wirklich an dem gänzlich ungewohnten Druckpunkt der Tastatur. Man KANN, wenn man sich mal daran gewöhnt hat, ohne Probleme mit 10Fingern schreiben.
Ich habe ein Gerät mit SanDisk-SSD erwischt und war am Anfang wohl ein wenig von den Foreneinträgen beeinflusst, aber muss sagen, dass ich mit der Performance absolut zufrieden bin. Vielleicht auch weil ich den Unterschied zur AData nicht kenne.

Die Grafikleistung ist für so ein schlankes Gerät vollkommen ausreichend. HD-Material wird zuverlässig wiedergegeben und auch nicht zu anspruchsvolle Spiele laufen auf mittleren Einstellungen flüssig. Grafikbearbeitung und anspruchsvolle Präsentationen stellen kein Problem dar. Aber gerade bei der Grafikbearbeitung würde ich einen größeren, externen Bildschirm empfehlen.
Das UB wirbt mit Bang&Olufsen Sound. Nun man erkennt sehr schnell, dass Bang & Olufsen wohl nicht immer für qualitativ hochwertigsten Sound steht, dies ist aber in der Preiskategorie und bei der schmalen Bauweise zu verkraften. Die Boxen tun einen ordentlichen Dienst und sind bis zu mittleren Laustärken auch sehr klar. Natürlich darf man hier keine Bassorgien erwarten, aber die Höhen, Tiefen und Mitten grenzen sich klar voneinander ab und liefern ein, den Maßen entsprechendes Klangbild ab.

Die Haptik des UB ist wirklich unschlagbar. Es orientiert sich stark an der Mutter alles UB dem MacBook Air, paart diese Ähnlichkeit aber mit einigen Verbesserungen.
Einen KensingtonLock-Anschluß sucht man vergebens, was ich bei einem Gerät dieser Preisklasse unverständlich finde. Platz wäre noch da gewesen.
Einer der wesentlichen Kritikpunkte ist allerdings das Einstellen des Wlanadapters. Es benötigt etwas Feingefühl und zahlreiche Updates/Einstellungen/Neustarts bis dieser zuverlässig auf Signale anspricht und sich nicht jedesmal deaktiviert wenn das UB zugeklappt wird.

Pro:
+ Haptik auf höchstem Niveau
+ sehr schnell
+ Touchpad ist eines der Besten der aktuellen Windowsrechner
+ Akkuleistung

Con:
- Kein KensingtonLock
- WlanAdapter benötigt etwas "Zuwendung"

Neutral:
+/- an die Tastatur muss man sich gewöhnen
+/- Sound etwas schwach auf der Brust
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2012 12:30 PM MEST


Ozeki - Sake trocken - 375ml
Ozeki - Sake trocken - 375ml

4.0 von 5 Sternen Der beste StandardSake, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Ozeki - Sake trocken - 375ml (Wine)
Nicht umsonst ist Ozeki Sake einer der am häufigsten verkauften Sake Japans. Er ist einfach ein gelungener Futsu-shu und kann in jeder Variation genossen werden. Ich empfehle in als einen Sake zwischen den Mahlzeiten. Er stellt eine wunderbare Ergänzung zu einem Ginjo oder Daiginjo dar.
Für diesen Preis einfach unschlagbar.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2014 10:23 PM CET


asiafoodland - Hochwertiger japanischer Sake im Präsentkorb
asiafoodland - Hochwertiger japanischer Sake im Präsentkorb
Wird angeboten von EJ-Shopping
Preis: EUR 18,00

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochwertiger Sake?, 12. Mai 2012
Diesen Sake als hochwertigen Sake zu bezeichnen grenzt schon fast an Hohn.
Aber für den Preis, der wirklich recht günstig ist kann man absolut nichts sagen. Er ist einfach ein leckerer Sake der unteren Qualitätsstufe. Ich würde vom Geschmack auf eine geringe Polierrate tippen (Futsu-chu). Der Sake kann sowohl warm (bloss nicht über 55 grad) als auch kühl getrunken werden. Bei dieser "Qualität" würde ich aber zu warm tendieren. Wenn ich ihn nicht warm trinke, trinke ich ihn meistens als Masu-Sake mit einem Fleur-de-sel leicht gekühlt, also etwas unter Zimmertemperatur so wie einen Merlot oder Chianti.


Ink
Ink
DVD ~ Christopher Soren Kelly

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 17. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Ink (DVD)
Ink ist kein gewöhnlicher Film. Ink ist ein Kunstwerk.
Und ja, ich weiss wie das jetzt klingt, aber das ist wohl die beste und passendste Beschreibung für diesen Film. Ich habe ihn durch Zufall in einem kleinen Independent Kino in den USA gesehen und war von Anfang bis Ende hin und weg.

Ink behandelt u.a. das Thema Traum und Trauer und spielt sich auf mehreren Ebenen ab, von denen nicht alle unserem Verständnis von Raum und Zeit unterliegen. Die Kleine Emma wird vom Ink entführt. Dies wird von den Storytellern bemerkt, welche sofort versuchen sie wieder zu befreien. Die Storyteller sind die, welche uns mit guten und befriedigenden Träumen versorgen. Ihnen gegenüber stehen die Incubi, welche unsere Ängste in unseren Träumen ausbauen und uns zum zweifeln bringen. Ink will die kleine Emma an die Incubi ausliefern um einer von ihnen zu werden und so seine Gefühle und Narben los werden. Liev eine Storyteller, versucht nun Emma von Ink zu befreien. Währenddessen versuchen andere Storyteller in der realen Welt den Vater von Emma, John so zu beeinflussen, dass er seine, inzwischen in der realen Welt im Koma liegenden Tochter aufsucht. Doch dieser ist schon lange nicht mehr der Mann, der er einmal war. Wer muss denn nun eigentlich gerettet werden?

Der Film beeindruckt mit einer Inszenierung, welche man bei diesem Budget (250000 US$) niemals erwartet hätte. Alles ist stimmig und ergänzt sich perfekt. Die Kamera passt sich den Szenen konsequent an und wirkt teilweise hart und abgehackt und manchmal weich und ruhig. Diverse Farbfilter und liebevoll gestaltete Sets ergänzen die perfekte Kombination aus Schnitt und Ton.

Die Schauspieler sind genau das, was man sich für einen Independent-Film wünscht. Unbekannt aber sehr kompetent.
Vor allem Jessica Duffy überzeugt in ihrer Rolle als Liev. Sie ist eine wunderschöne Frau, die nicht durch dämlich laszive Blicke, wie man sie von Megan Fox und Co kennt, auffallen muss. Sie spielt mit sehr viel Gefühl und man fiebert regelrecht mit ihr mit.
Chris Kelly porträtiert einen wunderbar vielschichtigen Charakter, den man liebt zu hassen. Als John überzeugt er in vielerlei Hinsicht und man nimmt ihm seine Entwicklung auch wirklich ab. Aber auch alle anderen Charaktere haben einen Charme, wie man ihn bei großen Produktionen selten bei den Schauspielern entdecken kann.

Die Szenen sind sehr gut ausbalanciert. So kommt nie Langeweile auf. Rasant inszenierte Kampfszenen, die sich nie selbst ins Lächerliche ziehen, wie es die großen Vorbilder so gerne tun und ruhige Szenen, die den Charakteren den nötigen Raum zur Entwicklung geben, wechseln sich ab und geben dem Film die richtige Geschwindigkeit. Langeweile kommt hierbei nie auf.
Die HD-Bildqualität war im Kino zufriedenstellend und hat den Film perfekt ergänzt. Der Sound ist mitreissend und wirkt wohl durchdacht.
Wer einen wirklich besonderen Film sehen möchte, der kommt an Ink nicht vorbei
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2014 3:21 PM MEST


The Losers [Blu-ray]
The Losers [Blu-ray]
DVD ~ Jeffrey Dean Morgan
Preis: EUR 8,46

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut ausbalancierter Actionfilm mit kleinen Schwächen, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The Losers [Blu-ray] (Blu-ray)
The Losers bietet genau das was man erwartet, einfaches Actionkino zur kurzweiligen Unterhaltung.
Der Plot ist einfach erzählt. Eliteteam verweigert Gehorsam und wird deswegen vom Auftraggeber hintergangen. Nun schreit das natürlich nach Rache und wie die ausfällt dürfte jedem klar sein. Soweit nichts Neues. Was aber rechtfertigt nun die 3 Sterne für einen Actionfilm, der Storytechnisch mal gerade unterer Durchschnitt ist.
Zum einen sind es die Charaktere, die zwar Größtenteils kaum beschrieben werden aber durch die Schauspieler, die sie darstellen, eine sehr sympathische Note bekommen. Die Action is rasant und gut inszeniert. Leider bleibt der Antagonist sehr blass. Zwar wird alles versucht um ihn als den ultimativen Bösewicht darzustellen, doch leider driftet dieser Versuch immer mehr ins Lächerliche ab und wird zunehmend unglaubwürdiger und karikatiert die Rolle mehr, als das sie ihr Tiefe verleihen würde.
Nun lebt aber ein durchschnittlicher Actionfilm nicht von den Darstellern, sondern von der Action. Und diese ist gut inszeniert. Zwar ist alles vorhersehbar und genretypisch aber dennoch macht es Spaß. Einzig die übertrieben auf "Ich bin der harte Kerl"-Image getrimmten Slowmotions und die coolen Sprüche wirken eher unfreiwillig komisch, als das sie die Wirkung erzielen, die sie erzielen sollten.
Die Qualität des Bildmaterials ist solide. Nicht auf Niveau der top BluRays, aber dennoch sehr ansehnlich. Der Sound ist auch ok, nicht weltbewegendes, aber auch nicht wirklich schlecht.
Der Film ist für Fans des einfach Actionkinos eine Empfehlung und sollte beachtet werden. Wer aber etwas anspruchsvolleres Kino sucht ist hier definitv an der falschen Adresse.


Good Night, and Good Luck [Blu-ray] [UK Import]
Good Night, and Good Luck [Blu-ray] [UK Import]
Wird angeboten von RevisionNet UK
Preis: EUR 7,76

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verantwortung der Medien, 10. März 2011
Wieso ich erst jetzt eine Rezension zu diesem Meisterwerk schreibe, wo er doch einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, ist mir selbst ein Rätsel.
Angesiedelt in der McCarthy-Ära, einer Zeit in der nur ein falsches Wort einen als Kommunisten denunziert, beschäftigt sich der Film mit der Verantwortung der Medien und der politischen Hetzjagd auf Querdenker und Menschen, die nicht immer mit der allgemeinen Meinung konform sind. Zentrum des Films ist die Figur des Edward Murrow, ein Moderator, der als Angestellter der CBS sich nicht nur gegen die Hetzjagd der Regierung, sonder auch gegen McCarthy direkt stellte.
Die Schauspieler sind allesamt gut ausbalanciert. Besonders heraus sticht allerdings Ray Wise in der Rolle des Don Hollenbeck. George Clooney liefert eine solide Leistung ab und bleibt den Möglichkeiten seiner Rolle treu. Man wünscht sich mal wieder, das Clooney sich häufiger auf diese Art Film konzentrieren würde und Finger von den "Blockbustern" lassen würde.
Das Setting ist bedrückend und die Schwarz-Weiß Aufnahmen, sowie der allgegenwärtige Zigarettenqualm geben dem Film die richtige Atmosphäre.
Erfreulich ist auch, dass man ausnahmsweise mal ein wirkliches Booklet findet und nicht nur die obligatorische Werbung für andere Filme des Vertriebs. Das Booklet fasst noch einmal die Lebensläufe der Protagonisten und die wichtigsten Eckdaten der McCarthy-Ära zusammen.
Good Night and good luck ist eine Perle, die man sich in der Zeit in der Filme mehr durch Effekte als durch Inhalt bestechen, auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Verantwortung der Medien ist ein Thema, dass besonders Heute wieder aktuell ist und über das gesprochen und nachgedacht werden muss. Allerdings sollte man darauf hinweisen, dass man wenn man sich nicht für solch ein Thema interessieren sollte, den Film doch als recht langweilig ansehen könnte. Wer allerdings nur ein bisschen Interesse an diesem Thema hat, wird diesen Film lieben...


Imperium Staffel 4: Japan - Das Schwert der Shogune
Imperium Staffel 4: Japan - Das Schwert der Shogune
DVD ~ Maximilian Schell
Preis: EUR 14,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Terra X wird zu Imperium, 5. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Früher hatten die TerraX-Folgen ja noch einen gewissen Anspruch, aber was einem hier präsentiert wird, würde sich sogar in einem Pro7-Gewand der Lächerlichkeit Preis geben.

Fangen wir mit dem Inhalt an.
In aller Kürze (43min) wird hier versucht einen Bogen vom Tokugawa-Shogunat bis hin zu den Kamikaze Angriffen im 2 Weltkrieg zu schlagen. Nun stellt sich dem Kenner, oder auch nur dem dezent Interessierten, der japanischen Geschichte natürlich die Frage: Wieso?
Der zeitlicher Rahmen ist schlecht gewählt und wird nicht annähernd korrekt wiedergegeben. Es fängt mit kleinen Fehlern, wie z.B. Miyamoto Musashi als Samurai zu bezeichnen an und macht dann noch viele größere in der Richtung: die Tokugawa die ersten Shogune Japans. Klar der Zuschauer, der sich nicht mit der Geschichte auskennt hat da natürlich keine Einwände, da Kamakurajidai und Muromachijidai überhaupt nicht erwähnt wurden (was ja bei einer Doku vom Tokugawa Shogunat bis zum 2ten WK auch nicht unbedingt erwähnt werden muss).
Diese kleinen und großen Fehler wären auch nichtmal so schlimm, wenn da nicht die ausnahmslos schlechte Darstellung von Maximilian Schell wäre. Das dieser Mann mit einem AcademyAward ausgezeichnet wurde, lässt sich anhand des Gesehenen nicht einmal erahnen. Seine ganze Präsentation wirkt leblos bis teilweise überheblich und abwertend. Vergleiche, die mit dem shugyosha Miyamoto angestrebt werden sind einfach nur lächerlich und senken das Niveau dieser einst so schön gestalteten Serie auf eine Ebene, auf der man auch die Kampfkunst/Katana/Ninja-Dokumentationen von Pro7/RTL2/National Geographic antreffen kann.

All das ist zwar ärgerlich, könnte aber vermutlich mit einem Augenzwinkern hingenoomen werden. Aber gepaart mit den ganzen Anmoderationen, die unfreiwillig komisch wirken, enttäuscht der Film auf mehreren Ebenen. Inhaltlich gibt es viele Fehler, die Japan wie ein Klischee wirken lassen, das man an den Wänden des typischen Sushi-Restaurants sieht. Der kurze Schwenk in die jüngste Geschichte und der mühsam geschlagene Bogen zwischen Samurai und Kamikaze-Piloten wirkt künstlich und schließt den Film mit einer lächerlichen Pointe ab.
Wer wenig Zeit hat und dennoch eine einigermaßen passende Zusammenfassung der japanischen Geschichte haben möchte, sollte sich hinsetzten und Manfred Pohls Geschichte Japans lesen.
Durch diesen Film erfährt man nichts hilfreiches über die bewegte Geschichte des "kleinen" Inselreiches oder wird zumindest falsch informiert.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 6, 2015 11:42 PM MEST


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