Profil für Jürgen Baier > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Jürgen Baier
Top-Rezensenten Rang: 2.344.944
Hilfreiche Bewertungen: 31

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Jürgen Baier "cutterjuergen"

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
The Black Keys: A Collection (Play It Like It Is Guitar)
The Black Keys: A Collection (Play It Like It Is Guitar)
von The Black Keys
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,77

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Play it like it is - mit wenig Vorkenntnissen und fairem Preis!, 8. Mai 2011
Zur Musik brauche ich an dieser Stelle gar nicht viel sagen. Wer das hier liest ist vermutlich bereits infiziert. Mit der vorliegenden Auswahl bekommt man Guitar-Tabs zu einer - nach meinem Geschmack - gelungenen Auswahl aus den wichtigsten Songs der Alben "Rubber Factory", "Magic Potion", "Thickfreakness" und "Attack & Release".

Mit den entsprechenden Effektgeräten (z.B. ein Fuzz-Pedal ist sehr hilreich, es rockt aber auch ohne) kann man sehr schnell wie das Original klingen, was wie ich finde sehr motivierend ist und Mords-Spaß macht. Zum kompletten Vergnügen fehlt eigentlich nur der Schlagzeuger!

Die Songs sind trotz akkurater Notierung (von den Black Keys geprüft!) relativ einfach und mit etwas Grundkenntnisse der Standard Blues/Rock-Pentatonik-Skalen schnell zu lernen. Das ist wirklich erstaunlich und zeigt wie genial die Black Keys sind: mit einfachsten Mitteln (nur Schlagzeug und Gitarre) ein gigantischer Sound dank ein paar Effekte und wirklich cooler Riffs. Die meisten Songs sind auch in Standard-Stimmung, außer "Just got to be" (Ganzton höher), "Psychotic Girl" (Offene G-Stimmung), und "Till I get my way" (Ganzton höher).

Natürlich sind auf Platte immer mehrere Gitarren eingesetzt, die hier auch alle notiert sind, aber dass es auch mit einer geht zeigt Dan Auerbach ja immer live (siehe YouTube etc.) Absolute Kaufempfehlung für Anfänger/leicht Fortgeschrittene Nachwuchsbluesrocker, die Folgendes beherrschen: Powerchords, Barrée, Pentatonik-Skalen, Bending.

Anmerkung: Dan Auerbach spielt erstaunlicherweise einige der fettesten Riffs mit Fingerstyle!

Songlist:

10 A.M. Automatic
Girl Is On My Mind
Goodbye Babylon
Hard Row
I Got Mine
Just Got To Be
Psychotic Girl
Set You Free
Strange Times
Thickfreakness
Till I Get My Way
When The Lights Go Out
Your Touch


Wild Wood
Wild Wood
Preis: EUR 5,99

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 2. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Wild Wood (Audio CD)
Dank einer überragenden "Platte des Monats"-Kritik in der "stereoplay" 11/92 (weiß ich noch genau) kam es dazu, daß ich nichtsahnend diese CD von einem gewissen Paul Weller mal anhörte. Ich wußte überhaupt nichts über diesen Mann, nicht einmal, daß er schon mitten in seiner "3. Karriere" sich befindet, nach "The Jam" und "Style Council". Heute weiß ich so ziemlich alles und bin einer der größten Fans. Von dem ersten eröffnenden markanten Riff von "Sunflower" war es klar, daß hier ein besonderer Künstler am Werk ist. Dies ist für mich deshalb sein bestes Album, weil es genau die richtige Mischung aus elektrischen und akustischen Songs enthält. Zeitlose Lyrik wie "Wild Wood", "Country", "Foot of the Mountain", sparsam instrumentiert, stehen (z.T. bluesige) Rockern wie "5th Season" und "The Weaver" entgegen. Und wenn man die neuere Ausgabe dieses Albums kauft ist mit "Hung Up" vielleicht eines der perfektesten Beispiel für gutes Songwriting am Ende gleich noch mit drauf, welches dies alles in unter 3 Minuten vereint. Meine Lieblingslieder sind ansonsten das unvergänglich groovende Liebesgeständnis "Sunflower", und das epische "Shadow of the Sun", das sich von einer wunderschönen Rock-Melodie nach kurzem Luftholen in ein düsteres gitarrengeladenes Ende steigert. Dabei sorgt mit Steve White einer der besten Rockdrummer für ein ständig flüssigen, treibenden Groove. Ein absolutes zeitloses Meisterwerk der anspruchsvollen britischen Gitarrenmusik, bei dem man nichts falsch machen kann, außer es nicht zu kaufen!


Songs for the Front Row-Best
Songs for the Front Row-Best
Preis: EUR 15,18

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die meist unterschätzte Band Englands, 26. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Songs for the Front Row-Best (Audio CD)
Diese Band schreibt für mich die besten Songs, seit den Beatles und hat es auf keinen Fall verdient durchdie (mittlerweile glücklicherweise Ex-) Plattenfirma so vernachlässigtzu werden, wie es der Fall war. Unter normalen Umständen hätten sie mindestens genauso groß rauskommen müssen, wie Oasis, da sie bessere Songs auf höherem Niveau produzierten und die besseren Einzelmusiker besitzen. Auf dieser Platte gibt es keinen einzigen schlechten Song. Herausstechend das Songwriting und der Gesang von Simon Fowler und die Gitarrenarbeit von Steve Cradock (Paul Weller) (Man spiele nur mal kurz die Intro-Riffs an: Riverboat Song, Hundred Mile High City, July, Up on the Downside). Retrosounds wie, in den schönsten Zeiten. Dazu noch zeitlos Schönes, wie The Circle, Better Day, Get Blown Away und natürlich The Day We Caught the Train. Die Beatles wären beeindruckt.


Seite: 1