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Rezensionen verfasst von
Simplicius Simplicissimus

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CHIEMSEE Original Backpack Daypack
CHIEMSEE Original Backpack Daypack
Preis: EUR 41,92 - EUR 49,95

2.0 von 5 Sternen Leider nur 2 Sterne wg. sehr eingeschränkter Brauchbarkeit :(, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: CHIEMSEE Original Backpack Daypack (Misc.)
Mein alter Chiemsee-Rucksack, das Vorgängermodell von dem zurzeit auf Amazon angebotenen, ist robust und hat die perfekte leichte V-Form. Trotz vieler Strapazen über mehr als ein Jahrzehnt hat er sich erstaunlich gut gehalten. Noch dazu sind Rucksäcke mit Kordelzug als Verschluß gar nicht mehr so leicht zu finden.
Darum habe ich mich wirklich gefreut, daß dieses Modell endlich wieder zu haben ist, und dann auch noch in so lässigen Farben.

Leider unterscheidet sich das aktuelle Modell doch in folgenden Punkten:

- Auch wenn Boden und Rücken wieder leicht gepolstert sind, ist das Material des Rucksacks viel dünner. Auch die Schulterriemen sind etwas schmäler als noch vor 15 Jahren. Und die Plastikverschlüsse sind nicht ganz so robust.

- Damit hätte ich noch leben können, aber ein großes Problem, und für mich ein großes Abwertungskriterium und das Knock-Out-Kriterium, ist, daß der Boden nur knapp 9 cm breit/tief ist! Ganz im Gegenteil zu den auf Amazon angegebenen Maßen (42 x 28 x 28 cm). Mit den zweiten 28 cm ist wohl die Öffnung oben gemeint.

Der Boden ist in Wirklichkeit leider max. eine Handbreit tief. Damit passen auf die Grundfläche nicht mehr als 2,3 Bücher hochkant.

Der untere Teil ist soo eng und flach, daß der Rucksack wie ein Trichter wirkt.
Dadurch, daß der Rucksack unten zu schmal ist und man das Gewicht nicht verteilen kann, kippt der obere Teil vom Rücken weg. Das erhöht den Tragekomfort nicht unbedingt.

Mit diesen Maßen wirkt das neue Modell wie ein Kinderrucksack und als solcher ist er vielleicht ganz gut zu gebrauchen.

In der jetzigen Form ist er leider nur sehr eingeschränkt zu empfehlen.
Ich hatte aufgrund des viel zu schmalen Bodens leider keine Verwendung für diese Neuauflage des Originals. Sobald der Rucksack passende Proportionen, der Boden wenigstens 18 cm Tiefe hat, schaue ich nochmal rein.


Moses 81370 libri_x Büchertasche Lesestoff aus 100% Baumwolle mit Stickerei
Moses 81370 libri_x Büchertasche Lesestoff aus 100% Baumwolle mit Stickerei
Preis: EUR 6,95

2.0 von 5 Sternen Vorsicht, läuft nach dem Waschen ein!!, 5. Juni 2014
Ich benutze diese Tasche um meine Bücher (va. Softcover) im Rucksack und in Umhängetaschen zu schützen. Dazu kann man noch Stifte und Marker hineinstecken und man hat alles beisammen.
Das "Büchersackerl" ist robust und sieht nett aus weswegen es oft in Gebrauch ist.

Um es nach Jahren endlich zu reinigen, habe ich es in Handwäsche mit lauwarmen Wasser und Feinwaschmittel gewaschen.
Daß es dabei ein wenig Farbe gelassen hat, hat mich nicht so gestört wie die Tatsache, daß es ziemlich aus der Form geraten ist, es ist nun fast quadratisch:

in der Höhe um gute 3-4 cm (!) geschrumpft,
die obere Kante hat sich um einen Zentimeter zusammengezogen,
dafür ist die untere Kante um einen Zentimeter breiter geworden.

Jetzt stehen 18/19 cm hohe Taschenbücher fast aus dem Sackerl raus, etwas größere Bücher stehen über, die Ecken stoßen sich nun ab. Das Sackerl hat jetzt nur mehr einen Nutzwert für Reclambüchlein.

Ich finde das recht enttäuschend für ein kleines buntes Baumwollsackerl um fast 9 Euro.

p.s.: die Abmessungen betrugen davor ca. 20 x 25 cm (so wie in der Amazon-Kurzbeschreibung angegeben, die weiter unten angeführten Produktinfos sind nicht korrekt)


Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3]
Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3]
Wird angeboten von chicken-bay
Preis: EUR 29,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cooler Film aber Spiel für Dummies oder Beyond Two Souls differenziert, 3. April 2014
Ich war schon sehr gespannt auf BTS und die dreiviertelstündige Demo auf einer Spielemesse hat mich umgehauen, ich hatte teilweise Gänsehaut. Da die Erwartungen zu erfüllen, ist natürlich schwierig.
Und da ich Heavy Rain ausgezeichnet fand, muß es sich den Vergleich gefallen lassen :)

VERDIRBT EINEM FAST DIE LAUNE:

- Anfangs hielt ich die neuen WEISSEN PUNKTE für eine gute und flott spielbare Idee. Allerdings wußte ich da noch nicht, daß es sich in dem gesamten Spiel fast ausschließlich darauf beschränkt.

Und so nerven die weißen Punkte, weil es ein sehr unsinniges und das langweiligste QTE überhaupt ist. Bei Heavy Rain hatte man wenigstens noch komplexere (Hand)bewegungen nachzumachen. Aber einfach id Richtung eines Punkte zu zeigen, hätten sie sich gleich sparen können, weil man auch überhaupt keinen Bezug zu der Bewegung und der Handlung bekommt.

Abgesehen davon übersieht man diese weißen Punkte im Spielgeschehen recht leicht.

Außerdem setzt Jodie plötzlich automatisch irgendwelche Aktionen obwohl man nur die Kamera justiert, weil man zufällig in die Richtung eines Punktes drückt.

- Die Kamera ist manchmal störrisch aber immer ziemlich träge. Mal kann man die Kamera um 360° drehen, mal nur einen kleinen Ausschnitt einfangen und es nervt jedesmal ausprobieren zu müssen wie weit viel man nun sehen kann.

Jodie‘s Steuerung und diese Gummiband-Kamera bleiben das ganze Spiel über gewöhnungsbedürftig.

Im Gegensatz dazu läßt sich Aiden sehr simpel und problemlos flott steuern.

- Der größte Minuspunkt sind für mich die QUICK TIME EVENTS: Quick Time Events verdienen diesen Namen bei Beyond Two Souls nicht! Das war bei Heavy Rain ganz anders.

Man ist schwer unterfordert, das Spiel besteht zu 90% nur daraus, den rechten Stick id richtige Richtung, also in Richtung eines weißen Punktes, zu drücken!

Sehr enttäuschend ist, daß man so gut wie bei jedem QTE versagen kann (absichtlich, denn sonst passiert das ohnehin nie), ohne daß es einen Unterschied in der Story macht. Es muß sich ja nicht gleich auf das Finale auswirken aber, daß sogar der anschließende Dialog und die Szene dieselben bleiben, egal ob QTE geschafft oder nicht, ist schon sehr desillusionierend!

- Das gesamte GAMEPLAY ist schlichtweg zuuu einfach, fast schon ein Witz. Man könnte auch übertrieben sagen, es existiert so gut wie nicht. Und wenn der Spieler auch noch die Geradlinigkeit des Gameplays erkennt, muß man sich schon sehr an die gute Story halten, um nicht die Lust zu verlieren.

Dies nimmt einem jegliches Gefühl der Herausforderung und des Ernstes, der hinter dieser an sich dramatischen Story steht und reißt einen leider oft aus der tollen und einnehmenden Stimmung.

- Das neue Zeitlupen-Kampfsystem ist prinzipiell eine toll inszenierte Idee, nur funktioniert es oft nicht ordentlich, weil die Richtung in der Hitze des Geschehens nicht erkennbar ist. Oft drückt man in die logisch richtige Richtung doch es ist scheinbar die falsche :)
Wenn zB. eine Attacke von oben kommt, möchte man meinen nach unten zu drücken um sich wegzuducken sollte passen. Denkste.
(Oder zB. beim Billardspielen: soll ich nun in die Richtung des Stoßes drücken oder zuerst in die Richtung des Ausholens?)

- Die GEFÜHLE zu den anderen Darstellern haben sich nicht überall eingestellt. Während ich die Wut und Enttäuschung, Mutter-Kind-Beziehung und die Beziehung zu ihren beiden Betreuern Nathan Dawkins und Cole Freeman durchaus mitfühlen und aufbauen konnte, war(en) die Liebesbeziehung(en) für mich nicht nachvollziehbar und eher gezwungen. (Wieso sollte Jodie jemanden küssen, den sie erst in einem Kapitel gesehen hat und wo sie schwer enttäuscht wurde?)

Manche Reaktionen der Charaktere passen gar nicht od. sind nicht schlüssig.

- Man hat das Gefühl durch das Spiel gehetzt zu werden, weil man durch das Script gedrängt wird und Szenen plötzlich weiterspringen, weswegen man sich die tolle Grafik oft nicht in Ruhe ansehen kann.

Die Zeit hat man dann dafür beim nochmaligen Durchspielen, weil man leider die Cutscenes nicht überspringen kann! Dadurch werden einige Kapitel wirklich zur Qual, va wenn man Trophäen ergattern möchte.

- Dadurch, daß das Spiel laufend lädt, ist die PS3 manchmal leicht überfordert gewesen und einige Male abgestürzt.

SCHLICHTWEG „WAU“:

- Ganz tolle GRAFIK! Leider kann man sich oft nicht die Zeit nehmen die Gegend zu erforschen, weil man vom Script ausgespielt wird. zB. springt die Szene nach kurzer Zeit grundlos weiter od. man kann Gegenstände nur einmal benutzen oder nicht auf – und abdrehen.

Wahnsinns Grafikelemente (naturgemäß bei Quanticdream mit Schwerpunkt auf Gestik, Mimik und Haut): Schneeflocken, Schwebeteilchen, Lichteinfall, Umgebung im Freien, Regen, Tränen, Schweiß, Hautoberfläche, Venen, Falten, naßer Asphalt, die Bekleidung, die Ausrüstung und noch einige andere grafische Leckerbissen. Bei manchen kann man wirklich von SFX sprechen!

Die Bewegungen sind erste Sahne und überaus realistisch, nahezu perfekt und natürlich.

- STORY: Wohl der Hauptgrund BTS zu spielen :)

Bist Du narrisch, es gibt Momente, die sind dermaßen fantastisch und emotional umgesetzt, daß man glücklich grinsend vorm Fernseher hockt. Aber genauso kann es einen auch drücken, daß man fast Tränen in den Augen hat.

Schon Heavy Rain war großartig erzählt, und beide sind meiner Meinung nach 1:1 als toller Film umsetzbar. Und das obwohl BTS sicher heikler ist, weil eine übernatürliche Geschichte weitaus schwieriger (realistisch) umzusetzen ist ohne kitschig oder bescheuert zu wirken, ist es hier richtig toll gelungen.

Die Inszenierung ist trotz einiger Mängel absolut filmreif.

FAZIT:

Beyond: Two Souls schwankt zwischen Bombast-Grafik und ganz großen Gefühlen, die den Spieler einnehmen und sehr durchschnittlichen und echt langweiligen Kapiteln, die sich ziehen.

Ich habe zwar gewußt worauf ich mich einlasse (Story plus QTE), dennoch hatte ich mir (va vom Gameplay) mehr erwartet.

Auch finde ich anachronistischen Erzählstil toll, wenn es Sinn macht und die Dramaturgie steigert. Allerdings hat man es hier zu gut gemeint. Die Kapiteln sind ohne System und zusammenhanglos aneinandergereiht. Hier springt die Geschichte doch sehr und va grundlos. Es gibt nur zwei Geschichten, bei denen man einen direkten Anknüpfungspunkt zu einem anderen Kapitel erkennt. Alle anderen könnten in jeder beliebigen Reihenfolge gespielt werden ohne, daß es einen erzählerischen Unterschied machen würde.

Eine tolle Idee wäre es gewesen, wenn man nach Beendigung des Spiels alle Kapitel chronologisch spielen hätte können. Das wäre ein toller Bonus gewesen und sicher nicht besonders schwer umzusetzen! (Anregung an die Programmierer als kleines Update ;))

Auch wenn einige wirklich hervorragende erzählerische, grafische und emotionale Szenen dabei sind, so bleibt vieles einfach nur nett od. zumindest grafisch sehr schön.

Zusammen mit den unbedeutenden QTE, die überhaupt keine Herausforderung und Bindung an das Spiel darstellen, ist es ein Erlebnis zwischen himmelhochjauchzend und so lala.

Emotionaler und tiefer steckt man in Heavy Rain, denn man hadert viel mehr mit den getroffenen Entscheidungen, da sie tatsächlich Konsequenzen haben, und die gefallen oft gar nicht.
Bei BTS geht es lange nicht so tief. Ganz egal wie oft man scheitert (sogar wenn man es darauf anlegt und absichtlich nichts oder alles falsch drückt;)), es ist nicht möglich zu versagen, das Spiel schiebt Jodie unaufhaltsam Richtung Finale. Das ist zwar storytechnisch gut durchdacht, läßt den Spieler nun aber überhaupt keine Angst mehr um Jodie haben, zusätzlich zu den ohnehin schon so erbämlichen QTE. Und Aidens Hilfe.

Trotzdem ist das Experiment, diese nicht leicht zu erzählende Geschichte dem Spieler/Zuseher glaubhaft zu machen und ihn in diese Welt zu entführen, gelungen, selbst wenn die Story einige Klischees bedient.

Auf jeden Fall ist Beyond: Two Souls sehr schön zu spielen und großteils emotional packend, auch wenn der Spielspaß etwas kurz kommt und die Monotonie durchschlägt (va beim wiederholten Spielen, da man die Cutscenes nicht überspringen kann).

Insgesamt gute 3,5 – 4 Sterne, mit Ausschlägen zu 5 Sternen aber genauso zu 3 Sternen in die Mittelmäßigkeit und Fadesse.


Metal Gear Rising: Revengeance (uncut)
Metal Gear Rising: Revengeance (uncut)
Wird angeboten von Up2Games
Preis: EUR 10,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein Vergleich zu Vanquish, 2. April 2014
Ich wollte ähnlich wie bei Vanquish ein fesselndes Kleinod entdecken und habe daher bei MGRR auf eine Art Vanquish mit Schwert gehofft.

POSITIV:

- (relativ) flottes Gameplay

- Ist ein typisch japanisches Cyberdesign ohne besondere Überraschungen aber recht ansehnlich.

- lässige SFX

- Blade-Modus ist spaßig umgesetzt, funktioniert tadellos (auch wenn das gleichzeitige Steuern der Perspektive und des Schwertes anfangs einige Schwierigkeiten mit sich bringt) und ist sauber programmiert.

NEGATIV:

- Zielerfassung und Kamera eine Frechheit: man sieht Richtung Ziel, beim Anvisieren dreht sich Raiden aber plötzlich zu einem ganz anderen Gegner. In dieser Zeit wird man dann hinterrücks getroffen.

- Auch das Bedienen der Zweitwaffen dauert für so ein flottes Spiel vieeel zu lange: Das Umschalten zu den Sekundärwaffen ist umständlich u. dauert, es braucht stets 1,2 sek bis das Menü beim Aufrufen reagiert. In dieser Zeit steht man schutzlos da.
Nachdem man die Zweitwaffe benutzt hat, steht Raiden wieder 2 sek da ohne daß er bewegt werden kann.

Überhaupt dauert jedes Anwählen einer Aktion (Waffenwechsel, Auswahlbildschirm, Menüs, selbst Aktionen im Spiel…) 1,2 sek und ist nur im Stillstand möglich. Das nervt nicht nur gewaltig sondern ist auch der Grund weshalb man unnötig oft getroffen wird.

- Ähnlich wie bei Castlevania LOS muß man Bewegungen und Combos vorausplanen und 3 sek vorher drücken, weil Raiden langsam reagiert. Combos kann man – einmal gedrückt – nicht mehr unterbrechen, Raiden bringt seine Combo stur 2, 3 Sekunden lang zu Ende. Dabei gehen diese oft ins Leere während man Angriffen schutzlos ausgeliefert ist.

Bei einem Spiel, das auf Geschwindigkeit setzt, ist genau das ein unnötiger Frustfaktor.
(Wie es anders geht, zeigt zB ein God of War III.)

- Ständiger Kampf mit der Kamera, die sich prinzipiell zwar frei bewegen läßt, sich aber immer langsam automatisch hinter Raiden positioniert. Dh. man muß ständig gegensteuern, wenn man Raiden in eine andere Position bewegt.

- Leider eine unnötig ausgewalzte Story, wobei einem die ewig langen Dialoge mit den einzelnen Mitarbeitern schon nach kurzer Zeit gehörig auf den Zeiger gehen (va wenn es sich nur mehr um den inneren Konflikt von Raiden dreht!)

FAZIT:

Bei den Moves hätte ich mir mehr Finesse und Notwendigkeit erwartet. Ich bin mit Kontern und simplem Button-Smashing (bzw. mit 2, 3 Lieblingscombos) ohne größere Probleme zügig durch alle Levels gekommen. Die Zweitwaffen spielen leider nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Interessant kann das Game für jene sein, die Sekunden hinterherjagen und Rekorde brechen wollen, indem sie herausfinden welche Gegner man wie am schnellsten zerlegt.

MGRR war spaßig (va. gegen die großen Gegner) hat mir aber zu wenig (Abwechslung) geboten.


Mil-Tec Us Flieger Helmtasche mit Gurt
Mil-Tec Us Flieger Helmtasche mit Gurt
Preis: EUR 10,80 - EUR 253,00

3.0 von 5 Sternen Halbwegs ok, Preis-Leistungsverhältnis eher bescheiden., 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe bereits eine andere Helmtasche, die ein kleines Raumwunder ist und wollte nun diese von Mil-Tec testen.

Gleich vorweg, die Farben sind auf Amazon zu leuchtend, es empfiehlt sich die Bilder direkt bei MB-World24 anzusehen.

POSITIV:

+ Das Material der Tasche ist zwar etwas steif, wirkt aber sehr robust.
+ Sie ist leicht gepolstert, dennoch kann man sie recht klein zusammenfalten.
+ Große (aber tiefe) Außentaschen.

3 MANKOS, die für mich sehr störend sind (und die mich vielleicht von einem Kauf abgehalten hätten):

- Ganz billige Karabiner und Druckknöpfe!

Der schwarze Lack auf den Metallteilen zerkratzt sofort beim ersten Abnehmen des Gurtes die Ringe.

Die Karabiner sind überraschend klein und zudem steif und fixiert, sie haben kein Drehgelenk!
Man kann sich den Gurt also nicht richten, wenn man ihn um hat, sondern muß ihn auf beiden Seiten richtig einhängen.

Und egal wie man den Gurt einhängt, entweder man hat die unschöne dicke Nahtseite vorne oder den großen metallenen Verstellring für die Länge direkt auf der Schulter.

- Die Tasche hat leider so gut wie keinen Boden, was sie ist sehr flach macht, ähnlich wie ein großes Kuvert. Dadurch kann man sie leider kaum bauchig füllen, was die Gepäckmenge doch sehr einschränkt.
Es gehen sich zB. knapp zwei A4-Ordner aus. Ein Vollvisier-Motorradhelm paßt gar nicht, den bekommt man nicht einmal durch die Öffnung.

- Obwohl etwas mehr Platz in der Tasche wäre, verengt sich die Tasche beim Öffnen zu einem Kegel. Das ist zwar nicht so wild wie der „fehlende“ Boden, führt aber insgesamt zu einer unnötigen Fummelei, wenn man etwas sucht und verhindert, daß man den Platz nützen kann.

Ideal wäre es, wenn die Tasche leicht die Form eines V’s und einen Boden hätte, dann bekäme man ungleich mehr und auch etwas sperrigere Dinge hinein.

(- Meine Tasche hatte entgegen den Photos leider mehr braune als grüne Flecken. Ist aber Geschmackssache und habe ich nicht in die Bewertung einfließen lassen.)

FAZIT:

Mit den genannten Schwächen (Form d. Tasche, sehr billige Karabiner u. Metallteile) für 12 Euro in Ordnung, für das knapp Doppelte (wg. recht hoher Versandkosten) würde ich die Tasche nicht oder nur sehr eingeschränkt empfehlen. Daher 2,5-3 Sterne.

Versand und Lieferung von MB-World24 flott und tadellos.


Klarstein "Vita Blue" leiser Edelstahl Wasserkocher aus Glas mit attraktiver, blauer LED Innenbeleuchtung (1,7 Liter, 2200 Watt, Cool Touch)
Klarstein "Vita Blue" leiser Edelstahl Wasserkocher aus Glas mit attraktiver, blauer LED Innenbeleuchtung (1,7 Liter, 2200 Watt, Cool Touch)
Wird angeboten von Elektronik-Star
Preis: EUR 59,90

1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert. Punkt., 24. Februar 2014
Ich hatte kurz die Hoffnung, daß dieser Wasserkocher, weil aus Glas, nicht nach Plastik riecht. Zudem sieht er ganz passabel aus, auch wenn ich kein Fan von LED-Beleuchtung bin.

NEGATIV:

- Auch nach mehrmaligem Aufkochen, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, hat sich der Plastikgeruch nicht gebessert, kein bißchen. Fairerweise muß ich dazu sagen, daß es nicht stark gerochen hat. Nichtsdestotrotz für mich der erste Ausschließungsgrund von vielen.

- Überhaupt bescheuert das Kaufargument „Glas“ zunichte zu machen, indem man dann innen eine Gummi/Plastik-LED-Schlange verbaut!
Abgesehen davon ist eine (blaue) Beleuchtung beim schnellen Aufkochen von Wasser wirklich unsinnig.

- Bereits nach einigen Malen Gebrauch haben sich mehrere kleine Rostflecken sowohl am Boden als auch zwischen dem Plastikleuchtring und der Metallbodenplatte gebildet!

- Wenn das Wasser kocht, sprudelt es wie verrückt und gefährlich hoch. Selbst, wenn man nur das Minimum von einem halben Liter in dem 1,7l Gefäß erhitzt, schlägt es Blasen bis zum Deckel.

- Das Gerät schaltet sich, obwohl das Wasser schon längst kocht, sehr spät ab. Es kocht mind. 10 sek weiter ohne sich abzuschalten, sodaß ich schon geglaubt habe, der automatische Abschaltmechanismus sei kaputt.

- Obwohl man das Gefühl hat der Deckel dichtet gut ab, dampft es dermaßen extrem um den Deckel herum aus dem Gerät, daß alles darüber naß wird.

Es passiert sehr leicht, daß man sich trotz geschlossenem Deckel verbrüht!

POSITIV:

+ Das einzig Positive: Gießt gut aus ohne zu tropfen.

FAZIT:

Direkt bei Klarstein/Electronic.Star um immerhin knapp 40 Euro bestellt und wegen der Rostflecken auch dorthin zurückgeschickt. Allerdings mußte ich die Rückversandkosten von 15 Euro (fast 40 Prozent des Gerätepreises!) trotz gerechtfertigter und bestätigter Reklamation selbst zahlen und wurden trotz des offensichtlichen Mangels nicht rückerstattet!

1 Stern dafür, daß er immerhin tut was er tun soll – Wasser zum Kochen bringen – und dafür, daß das Ausgießen reibungslos funktioniert.

NACHWORT:
Es ist mir unverständlich, daß es trotz der großen Nachfrage noch immer keine Firma schafft etwas so simples wie einen Wasserkocher umwelt- und gesundheitsgerecht zu produzieren.

Darüberhinaus sind diese an sich einfachen Geräte auch noch unverhältnismäßig teuer. Um den Preis der derzeitigen Wasserkocher bekommt man meist gleich Teekocher mit mehr Funktionen als bloß Wasser heiß zu machen!


The Last of Us - [PlayStation 3]
The Last of Us - [PlayStation 3]
Preis: EUR 39,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roadtrip der Extraklasse, aber auch Kritik., 20. Dezember 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Last of Us - [PlayStation 3] (Videospiel)
Geschwärmt haben schon viele, und das zu Recht. Da also ohnehin schon das meiste erzählt wurde, räume ich meinem Lob etwas weniger Platz ein als meiner Kritik. Doch zuerst:

Das und mehr ist einfach nur großartig:

- Ein GRAFISCHES HIGHLIGHT, detailliert bis zum Abwinken. Egal wohin man schaut, in Ecken, auf den Boden, an die Decke, es ist ein Traum. Jeder Gegenstand ist anders, es gibt so gut wie keine Wiederholungen. Jedes Bild und jedes Photo in Räumen ist anders, und es kommen verdammt viele Bilder in dem Spiel vor!

Die Oberflächen sehen fantastisch aus, egal ob Holz, Metall, Ziegel, Bretter, Kopfsteinpflaster, Leder. Alles sieht plastisch und real aus. Verputz, Tapeten, Mauerwerk wirken einfach toll. Pfützen, Spiegelungen und Regen sehen fantastisch aus. Sogar schwierig darzustellende Gegenstände wie Leintücher, Vorhänge, Zeitungen, einzelne Seiten. Seile oder Stromleitungen sind bei „The Last of Us“ endlich einmal wirklich gelungen dargestellt!

Großartig finde ich auch, daß man bei einem Großteil der Fenster(scheiben) durchsehen und die Außenwelt in Echtzeit bewundern kann.

Auch im Hintergrund tut sich so gut wie immer etwas. Mäuse, herabfallende Teile, Staub, Vögel, Pflanzen, Blätter im Wind, Schwebeteilchen, Fußabdrücke in Echtzeit, Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen, Ellie, die pfeift, neugierig ist und sich selbst beschäftigt. Eine passende Geräuschkulisse unterstreicht das zusätzlich.

Allein vom Lichtkegel der Taschenlampe bin ich nach wie vor begeistert! :)

Die Kamera nimmt tatsächlich die (realistische) Perspektive von Joel ein, je nachdem ob er steht oder geduckt ist (außerdem befindet sie sich stets hinter ihm, egal wie er sich bewegt).

Und als wär das alles nicht schon grandios genug, sind Gestik und Mimik aller Charaktere - und das nicht nur in den Cutscenes – atemberaubend.

- Die STORY ist insgesamt zwar ruhig aber sehr spannend und nachvollziehbar erzählt. Die Synchronsprecher machen ihre Sache hervorragend. Die Dialoge haben auf mich nur an ein, zwei Stellen aufgesetzt gewirkt. Und es gibt einige Sequenzen, die schlicht atemberaubend sind.

Außerdem gibt es ein paar sehr schöne Nebenstorys, wenn man die Briefe und Notizen aufmerksam liest. (zB. die Story um Bill ;) und va um Ish, den Fischer haben mich beeindruckt)

- Das GAMEPLAY ist ganz dem „langsamen“ Tempo der Story angepaßt. Da man dabei aber auch gleichzeitig ständig unter Spannung steht, durchtaucht man die ein oder andere monotone Passage zum Glück recht gut.

- Nach anfänglicher Skepsis geht die STEUERUNG insgesamt sehr gut von der Hand. Anfangs jedoch gehen bestimmte Taktiken nicht so recht auf, weil man sich verdrückt oder dann doch alles zu schnell geht um am Steuerkreuz zu hantieren.

Insgesamt wirkt „The Last of Us“ grafisch und emotional wie eine Mischung aus Heavy Rain und UC 2!:)

KRITIKPUNKTE:

Was mich gestört hat:

- Einige Male wollte ich umkehren um Räume zu durchsuchen, die ich ausgelassen hatte zB. weil Ellie plötzlich um Hilfe geschrien hat und ich natürlich sofort zu ihr gerannt bin. Aber Türen durch die man eben gekommen ist, waren plötzlich vernagelt, Wege zugeschüttet und versperrt. Selbst wenn es storybedingt nicht nötig gewesen wäre oder keine Cutscene kam. Man will nichts auslassen und dann muß man sich zwischen Story und Forschungsdrang entscheiden. Denn man hätte Ellie wohl auch ignorieren und in Ruhe alle Räume durchsuchen können ohne, daß etwas mit ihr passiert wäre.

- Hinter Ecken kann man Feinde nicht ausschalten wie zB. in AC oder UC! Man wird immer gesehen und der eigene erste Schlag geht ins Leere. Es ist vom Spiel nicht vorgesehen, daß man einen Gegner ums Eck greifen kann.

- Kleinere Nervereien und Umständlichkeiten wie, daß man Nahkampfwaffen automatisch benutzt auch wenn man lieber die Fäuste benutzen würde um sich die Nahkampfwaffen für bestimmte schwierigere Gegner aufzuheben.

- Das Ausrüstungsmenü ist tw etwas umständlich, genauso wie das Speichersystem, wenn man sich nach dem Durchspielen auf die Suche nach den Sammelobjekten macht.

- Ich möchte das Spiel auf jeden Fall noch einmal durchspielen. Leider kann man mit der Ausrüstung, mit der man das Spiel beendet hat nur denselben Schwierigkeitsgrad nochmal anwählen (Spiel-Plus)! Das ist wirklich bescheuert, denn wenn ich das Spiel auf einer bestimmten Schwierigkeitsstufe ohnehin schon geschafft habe, wieso sollte ich genau denselben Schwierigkeitsgrad nochmal spielen wollen (und das mit verbesserter Ausrüstung?? Wieviel leichter soll es denn noch werden?!).

Es hätte Sinn gemacht – wie schon ein Vorredner angemerkt hat – die Verbesserungen in eine schwierigere Stufe mitzunehmen, sodaß es zwar fordernd bleibt, die Mühen für vorheriges fleißiges Suchen und Sammeln aber belohnt werden.

Für die Platin-Trophäe könnte es dann doch langweilig werden, wenn man jede absolvierte Schwierigkeitsstufe auch nochmal als Spiel-Plus durchlaufen muß.

- Speicherbugs: obwohl man zB. alle Objekte gesammelt hat und man im PSN dafür sogar die Trophäe erhält, taucht die spielinterne Trophäe dafür nicht auf.

- Zum Onlinespielen muß man den beigelegten Gutschein-Code benutzen. Obwohl der Text auf der Karte und am Cover des Spiels intendiert, daß man diesen nur einlösen braucht, wenn man bestimmte Extras (Waffen, Maps, Outfit, etc.) möchte. („Gutschein-Code einlösen um auf ALLE Online-Features zuzugreifen.“)
Jedoch kommt man ohne Code (Network Pass) nicht einmal in ein normales Multiplayer Game wie es zB. bei Uncharted der Fall war.
Der Text ist daher irreführend. Richtig müßte es heißen: „Gutschein-Code einlösen um (überhaupt!) Online spielen zu können.“
Dh. man kann das Spiel nicht verborgen zum Onlinespielen.

Das wird viele wahrscheinlich nicht stören, dennoch gehört es erwähnt, weil es im Gegensatz zu UC einschränkt.

FAZIT:

Eine großartige und stimmungsvolle Entdeckungsreise. Insgesamt eher ruhig und düster, was eine willkommene Abwechslung zu den meisten anderen Games ist. Das ist sicher nicht jedermanns Sache aber eine tolle Erfahrung ist es allemal.

Trotz der Langsamkeit des Spiels war mir keine Sekunde langweilig. Nur gegen Ende des Spiels gab es ein, zwei Kapitel, die ich schwächer fand. Aber man bewegt sich so gerne in dieser Welt, die an sich schon nicht schnell ist, daß man die langatmigeren Stellen fast übersieht. Dafür geht es danach wieder gewohnt abenteuerlich weiter und endet überraschend ehrlich und unpathetisch.

Naughty Dog at it’s best, das ist mein UC 3, wie es hätte werden sollen. Zwar sind die Optik und tw. die Spielmechanik unverkennbar daran angelegt, dennoch ist es stimmungs- und handlungstechnisch eigenständig.

Ein fantastischer Roadtrip mit einigen sehr emotionalen und ungewöhnlich realistischen Momenten.

Mach Dich auf den Weg.

4,5-5 Sterne


BioShock: Infinite (uncut) - [PlayStation 3]
BioShock: Infinite (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Preferito, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 17,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Atmosphärisch und nett, aber DER Kracher??, 18. November 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem wirklich stimmungsvollen Setting von Rapture haben mich im 3.Teil von Bioshock die Idee und die hübsche Grafik angesprochen.
Im Gegensatz zu den Tests und den vielen euphorischen Rezensenten bin ich allerdings nicht so begeistert.

GRAFIK:

Die hübsche, pastellfarbene Grafik hat mir gefallen, auch wenn sie technisch nur Durchschnitt ist. Das war mir zwar bewußt aber ständig dieselben Flaschen, dieselben Möbel, dieselben Blumen, dieselben Bilder (und dann noch alles festgeschraubt) und die immerselben Gegner zu sehen, war auf Dauer dann doch ernüchternd. Auch sonst sind alle Menschen in Columbia eineiige Zwillinge.
Beim Spielen stört das zwar nicht aber wenn man es genau nimmt, ist es schon sehr simpel gehalten.

GAMEPLAY:

Die Kräfte machen viel Spaß, sie funktionieren tadellos und man kann sie auf verschiedene Weisen anwenden und damit experimentieren. Auch das Springen und Gleiten an den Schienen macht mächtig Laune. Die Steuerung geht flott von der Hand und ist sehr sauber programmiert. Genauso funktioniert Elisabeth ganz toll, sie bietet praktische Unterstützung im Kampf und verhält sich intelligent. (Im Gegensatz zu allen anderen Bewohnern, die angewurzelt sind und sich bestenfalls ducken, wenn geballert wird.)

STORY:

Die Story um die so ein Aufhebens gemacht wurde, ist zwar interessant aber so einmalig nun auch wieder nicht um dafür dermaßen gehypt zu werden. Außerdem versteht man sie erst beim 2. od. 3. Durchlauf, denn sie besteht zu 90 Prozent nur in Form von Sprachnachrichten.

Es gibt so viele Hinweise und zusammenhanglose/abstrakte Sprachaufnahmen (Voxophones), daß man während des ersten Durchspielens kaum bis keine Ahnung hat worüber überhaupt gesprochen wird, worum es eigentlich geht. Dies erschließt sich (ansatzweise) erst nach dem Spielende, und auch da nur sehr grob.
Wer ein bißchen mehr erfahren möchte, muß nochmal spielen, ganz genau zuhören und viele Notizen machen. Oder man liest einfach alles in diversen Foren nach, die voll von Erklärungen und Deutungen sind.

Das große Debattieren und Philosophieren zu Bioshock Infinite kann ich nicht recht nachvollziehen und sollte jetzt auch nicht allein für die Bewertung des Spieles entscheidend sein. Dieses ist zugegebenermaßen ganz nett und hat einen gewissen Überraschungseffekt, ist aber andererseits nicht wirklich neu, weshalb ich dem Hype und den überschwenglichen Bewertungen nicht folgen kann.

FAZIT:

Bioshock Infinite hat mich nach der tollen Atmosphäre in Rapture auf mehr hoffen lassen, ein zweites Mal werde ich es wahrscheinlich nicht mehr spielen (va auch weil man wieder ohne Fähigkeiten und von Null beginnt und fürs Geldsammeln nochmal alles absuchen muß, was einfach zuuu lange dauert für ein zweites Mal).

Der halb-außergewöhnliche Shooter bietet ein bißchen Spannung und relative wenige Gegner, was ihn insgesamt etwas langatmig macht, trotz des flotten und sauberen Gameplays.

Dennoch bewegt man sich gerne in dieser Welt, sie ist zwar simpel aber schön und stimmig. Großteils ist sie auch nicht langweilig geworden, aber echte Höhepunkte gibt es nicht (zB. habe ich nach dem ersten Auftauchen des Songbirds auf etwas Großes gewartet, leider vergebens.)

Daher gibt’s insgesamt: 3,5 Sterne


Tomb Raider - [PlayStation 3]
Tomb Raider - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 26,44

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausgesprochen schönes und gelungenes Prequel der Saga, aber irgendwie springt der Funke nicht so recht über…, 20. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tomb Raider - [PlayStation 3] (Videospiel)
Auf Tomb Raider habe ich mich sehr gefreut, und etwaige Uncharted-Anleihen (wie oft kritisiert) hätten mich bei einer genauso guten Inszenierung überhaupt nicht gestört.

Trotzdem hätt ich das Spiel nach bereits 2 Stunden fast weggelegt. Aus folgenden Gründen:

- Steuerung

Bin ich etwa der einzige, der die Steuerung als fürchterlich schwammig und ungenau empfunden hat?
Man kann keine kleinen präzisen Schritte machen, entweder Lara geht einen Meter oder gar nicht. In der Deckung heißt das, daß man entweder das Risiko eingeht entdeckt zu werden, weil man noch leicht rausschaut oder man riskiert einen kleinen Schritt und sie hüpft gleich ganz hinter der Deckung hervor.
Obwohl die automatische Deckung prinzipiell nützlich sein soll (auch wenn man dann immer gleich weiß, daß Gegner voraus sind) ist sie im Zusammenspiel mit der schwammigen Steuerung oft alles andere als hilfreich. Gerade an Kanten ist es ein Glücksspiel.
Ein Rezensent hat bereits ganz treffend gesagt:“Ich soll das Spiel steuern können, nicht das Spiel mich.“

Genauso habe ich das Zielen empfunden. Von Feinmotorik keine Rede. Sogar kleine Bewegungen der Gegner werden zum Problem, weil das Fadenkreuz entweder gar nicht oder viel zu stark reagiert. Eine Maus zu treffen, ist fast unmöglich. Mit dem Maschinengewehr spielt das dann zwar nicht mehr so eine große Rolle aber mit Bogen od. Pistole ist das Munitionsverschwendung.
Und obwohl man die Zielempfindlichkeit einstellen kann, macht es keinen spürbaren Unterschied ob man Empfindlichkeitsgrad 1 oder 10 wählt. Ich meine sogar, daß es die schlechteste Zielsteuerung hat mit der ich bis jetzt zu tun hatte.
Eine ganz schlechte Kombination mit der Wackelcam des Spiels.

Zudem kann/muß man Lara’s Bewegungsablauf in der Luft, also beim Sprung kontrollieren. Somit kann sie sogar um Ecken springen bzw. id Luft ihre Richtung ändern, was irgendwie sehr unschön ist bei einem so schönen Spiel.

- Kamera

Die Kamera wackelt die ganze Zeit, was wohl für mehr Realismus und Dynamik sorgen soll, stattdessen hat man eher das Gefühl auf einem Schiff zu sein bis man seekrank wird.

- QTE

sind, sogar, wenn nur ein Knopf zu drücken ist, saunervig. Es ist nicht ersichtlich wann und wie zu drücken ist. Es gibt sogar einen QTE bei dem eine Taste (nur) aufleuchtet, man aber wiederholt drücken muß! Oder kleiner werdende Kreise sind irreführend, weil man sehr viele Versuche braucht um zu merken, daß man nicht warten muß bis sie sich decken, sondern einfach nur ganz schnell drücken muß!

FAZIT:

Den Riesenhype um Tomb Raider kann ich nicht nachvollziehen (ich hätte es mir ohnehin gekauft aber dennoch).

Es ist ein wirklich schönes stimmiges Spiel geworden zu dem die Musik und die Farbgebung toll passen. Auch die Geschichte ist sehr nett und Nora Tschirner macht ihre Sache als dt. Stimme Lara‘s ebenfalls sehr gut.

Es paßt eigentlich alles, manchmal ist es sogar richtig spannend und fesselt den Spieler. Aber diese Momente, an denen es fantastisch inszeniert ist oder einen Wow-Effekt auf mich hatte, kann ich an einer Hand abzählen.

Bis zur Gewöhnung hat mich am meisten die Wackelkamera in jeder Situation und Bewegung gestört. Kaum eine Chance die schöne Umgebung im Detail zu erfassen. Sie macht wirklich schöne Augenblicke kaputt, weil man einfach zu wenig erkennt. Bei Rutschpartien und schnellen Sequenzen wird’s nur mehr nervig.

Für mich bleiben einige tolle dramatische Inszenierungen und schöne teilweise ganz tolle Grafik. Aber unterm Strich ist Tomb Raider nur ein wirklich (sehr) hübsches und eben nur nettes, ziemlich einfaches Spiel.

Darum 3,5 gesamt, Spaßfaktor 3 Sterne.


Dredd [Blu-ray]
Dredd [Blu-ray]
DVD ~ Karl Urban
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Überraschend unterhaltsamer und präziser Actioner!“, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Dredd [Blu-ray] (Blu-ray)
Obwohl ich eigentlich der Ansicht bin, daß bei Film-Rezensionen von BluRays va die Qualität und technische Umsetzung und nicht unbedingt der Inhalt des Films beschrieben gehören (1. weil die meisten die Filme vorm Kauf einer BD ohnehin im Kino oder auf Video/DVD gesehen haben, und 2. weil Geschmäcker nun einmal verschieden u. nicht unbedingt bewertbar sind.), muß ich meiner Ansicht kurz zuwiderhandeln und angesichts vieler schlechter Wertungen für „Dredd“ eine Lanze brechen.

Die Kritik, daß der Film überraschend brutal ist, ist nicht nachvollziehbar, denn „Dredd“ entspricht ziemlich genau der Comicvorlage, in der es nicht minder wild zugeht.

Mit „Dredd“ bekommt man ziemlich genau das, was Dredd entspricht. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und das ist gut so und reicht allemal für eine erstaunlich gute Wertung und einen spaßigen Zeitvertreib.

Dafür, daß die Handlung recht einfach gestrickt ist, ist der Film wirklich sehr erfrischend und launig. Coole Effekte und teilweise leuchtende fröhliche Farben stehen zu der düsteren Zukunftsvision eines grauen Molochs an Mega-Citys in tollem Kontrast und ergeben dabei trotzdem ein sehr rundes Gesamtbild.

Was „Dredd“ va auch von weitaus schlechteren Filmen mit schlichter Hauptstory unterscheidet, ist, daß hier sogar kleine Nebenstorys (zugegebenermaßen sehr kurz, meist mit wenigen Bildern) erzählt werden, die die Handlungen und das Szenario glaubhaft und nachvollziehbar machen.

Endlich mal kein Actionfilm FSK 12 nur damit die ganze Familie ins Kino gehen kann, sondern ein kompromißloses Feuerwerk an Härte auf kleinem Raum aber auch an schönen Bildern, das für das ein oder andere Staunen gut ist.

„Dredd“ ist ein kurzweiliges und knackiges Spektakel von dem man sich jetzt keine Neuerfindung des Genres erwarten sollte, aber doch seit langem wieder mal ein Actionfilm, der diesen Namen auch verdient hat und dabei richtig gut unterhält.

Allemal 3,5 - 4 Sterne.


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