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Rezensionen verfasst von
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien)
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   

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Masters - Grieg: Piano Concerto / Peer Gynt Suites 1 & 2
Masters - Grieg: Piano Concerto / Peer Gynt Suites 1 & 2
Preis: EUR 11,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekter Einstieg!, 26. Januar 2007
Diese CD der Deutschen Grammophon eignet sich, auch für den "Neuling" der Klassik, als hervorragender Einstieg in die "nordische" Musik des Komponisten Edvard Hagerup Grieg - neben dem Klavierkonzert a-Moll op. 16 (Lilya Zilberstein) beinhaltet die Zusammenstellung auch die beiden Peer Gynt Suiten op. 46 / op. 55 sowie die beiden nordischen Melodien Op. 63. Eine gute Wahl, in dieser Kombination dem Käufer ein möglichst repräsentatives Spektrum aus dem Grieg'schen Schaffen zu vermitteln - zu einem fairen Preis. Sicher, es mag noch preiswertere Einspielungen dieser Werke geben, aber qualitativ können sie nicht mithalten.

Der Musikkenner darüberhinaus wird nämlich an der Spielfreude der Göteborg Symfoniker unter ihrem damaligen) Chefdirigenten Neeme Järvi seine Freude finden - transparent, klar durchzeichnet, egal ob "Morgenstimmung" oder "In der Halle des Bergkönigs" - Järvi scheint die Idealbesetzung zu sein, wenn es darum geht, die musikalischen Impressionen Griegs umzusetzen.


The Originals - Die Planeten Op.32 / Also Sprach Zarathustra Op.30
The Originals - Die Planeten Op.32 / Also Sprach Zarathustra Op.30
Preis: EUR 11,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Zusammenstellung, 1. Dezember 2006
Was auf den ersten, flüchtigen Blick u.U. als Versuch der Deutschen Grammophon mißinterpretiert werden könnte, hier zwei Kompositionen schnell an den Mann bringen zu wollen, entpuppt sich beim Anhören als höchst exquisite, von Leidenschaft und Emotionen gespielte Interpretationen von Holsts "Die Planeten" und Strauss "Also sprach Zarathustra". William (eigentlich Hans Wilhelm) Steinberg, Schüler von Otto Klemperer in Köln, folgte 1969 den wahrhaft "großen" Meistern Charles Münch und Erich Leinsdorf, das Boston Symphony Orchestra wechselte nur ein Jahr darauf von RCA/Victor zur Deutschen Grammophon - und diese kann wahrhaft stolz sein, zwei derart fast schon als bombastisch zu klassifizierende Aufnahmen (für die Referenz reicht's nicht ganz) von Holst und Strauss zu ihrem Plattenkatalog zählen zu können - "...the Boston Symphony has never sounded better..." schrieb 'Stereo Review' 1971. Dank original-image bit-processing liegt die Aufnahme in fantastischer Klangqualität vor - absolute Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2012 10:57 PM MEST


Donnie Darko - Director's Cut [2 DVDs]
Donnie Darko - Director's Cut [2 DVDs]
DVD ~ Jake Gyllenhaal
Preis: EUR 7,99

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reloaded: 28 Tage. 6 Stunden. 42 Minuten. 12 Sekunden., 28. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Donnie Darko - Director's Cut [2 DVDs] (DVD)
Hätte David Lynch einen Teenie-Komödie á la "Zurück in die Zukunft" inszeniert, vermutlich wäre ein Film wie "Donnie Darko" herausgekommen - mit allen Zutaten, die das Mysteriöse, Verwirrende, Unerklärliche und Abgründige abbilden. Nicht Unterhaltung, sondern Verstörung scheint als Ziel gesteckt, fernab vom meist hoch budgetierten Mainstream-Kino (bei denen die Gagen der Hauptdarsteller oft ein vielfaches der Gesamtproduktionskosten von "Donnie Darko" sind). Angeblich war es ein Eisblock, der in ein Einfamilienhaus einer amerikanischen Kleinstadt gekracht war, die Inspiration für Regisseur Richard Kelly, diesen Film zu machen. Und so begab sich ein talentierter Jungregisseur, einen der ambitioniertesten Filme der letzten Jahre zu drehen. Von Anfang an war klar, daß es sich um eine Independent-Produktion handeln sollte - und statt auf breitangelegte PR setzte man auf Mundpropaganda. Ein Entschluß, der zunächst nur im angloamerikanischen Raum aufgehen sollte: In Deutschland und Österreich schaffte es "Donnie Darko" erst gar nicht in die Kinos (von ein paar Arthouse-Lichtspieltheatern abgesehen), doch wie hätte das Popcorn-Kino geeichte Massenpublikum mit diesem Film auch umgehen sollen?
Sein Publikum fand "Donnie Darko" hierzulande via DVD, und eine kleine aber feine Community rätselte alsbald über die vielschichtige Story dieses...Science Fiction-Films...oder doch, Horrorfilms?
"Donnie Darko" entzieht sich konventionellen Seh- und Interpretationsschemen, läßt unterschiedlichste Deutungsmöglichkeiten zu, von denen jede ihre Berechtigung hat.
Was wie ein klassischer Teenie-Film beginnt, wandelt sich bald zu einem düsteren Mix einer abgründigem, mystischem Erzählung, ein Film der scheinbar jedes Genre zu streifen scheint: Action, Drama, Komödie, Romanze, Sci-Fi, Thriller, Fantasy, Mystery...da fällt die Ketegorisierung schwer.
Die Idylle einer Kleinstadt wird urplötzlich durchbrochen von Donnie's zerstörerischen Aktionen - deren Auftrag er von Frank, einem Wesen im Hasenkostüm erhält. Frank, der nur für Donnie zu existieren scheint...doch ist Donnie überhaupt noch normal? In 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden würde die Welt untergehen, so Frank...und Donnie setzt sein zerstörerisches Treiben fort. Kling absurd, verwirrend, schwer nachvollziehbar? Dem nicht genug, schlägt der Film noch den Haken Richtung Zeitreisen und schwarze Löcher. Kein Film, der sich dem Zuseher beim ersten Mal vollends erschließt, vielmehr ein Film, der unterschiedlichste Deutungen zuläßt, ein Film, der sich erst bei mehrmaliger Betrachtung in all seinen Facetten dem Zuseher erschließt. Doch der Film beläßt es nicht bei dem Aufbau Spannung, er ist auch böse. Es wurde nicht verabsäumt, den 'american way of life' in einer zwar subtilen, aber duch recht hintergründigen (und tiefgehenden) Art zu persiflieren. Neben zahlreichen weniger bekannten Schauspielern (worin nicht zuletzt die Einzigartigkeit von "Donnie Darko" liegt, nicht stets bloß diesselben bekannten Gesichter zu sehen) sind in nicht unbedeutenden Rollen Drew Barrymore und - kongenial - Patrick Swayze zu finden. Mit einem Wort: Kult!
Freilich, ob die 20minütig verlängerte Version des vorliegenden "Director's Cut" sich lohnt käuflich zu erwerben, muß jeder für sich selbst entscheiden - man hat doch die Vermutung, der Regisseur wollte ein "mehr" an Tiefe der Story und Charaktere, scheitert aber an der hollywoodesken Zuhilfenahme einer verlängerten Schnittfassung - ein beliebtes Vehikel, nicht nur aus ökonomischer Sicht - an seinen eigenen Prinzipien. Das Unterfangen ist nicht gescheitert, die Einzigartigkeit dieses Films zumindesr verrückt.
Das kleine Label 'McOne' hat mit der Collector's Edition von "Donnie Darko" eine der brilliantesten DVD-Releases im deutschsprachigen Raum überhaupt abgeliefert - die Doppel-DVD steckt in einer edel designten Alu-Box mit Relief, die technische Umsetzung, Bild und Ton, können ebenfalls voll überzeugen. Alternativ ist sogar eine "Dolby Headphone" Audiospur vorhanden, die vollen Surroundsound über konventionelle Stereo-Kopfhörer ermöglicht. Für ein tiefergehende Analyse des absurden wie faszinierenden - mit anderen Worten: genialem - Film empfiehlt sich das "Philosophy of time travel" Buch, die Interviews von Cast & Crew sowie die optionalen Audiokommentare von Regisseur und Darsteller.


Der Untergang (Premium Edition) [3 DVDs]
Der Untergang (Premium Edition) [3 DVDs]
DVD ~ Bruno Ganz
Wird angeboten von playhouseclub
Preis: EUR 17,95

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn unmenschlichen Wahns..., 28. Dezember 2005
Im Eingang diversester Filmrezensionen stand mit der Veröffentlichung von "Der Untergang" wiederholt die Frage: Darf man? Darf man überhaupt (noch dazu in Deutschland, mit einem deutschen Regisseur, einem deutschen Produzenten) sich dieses Themas bemächtigen?
Die Filmgeschichte zeigt uns: Man darf. Genug oft wurde, meist recht klischeehaft, die Persönlichkeit Adolf Hitlers filmisch thematisiert, inszeniert, oder gar karikiert - wie bei Charlie Chaplin's "The Great Dictator". Doch von dieser schwarzen Komödie mal abgesehen - die als Meisterwerk ihren Stellenwert in der Filmgeschichte Platz gefunden hat - waren die Ergebnisse des Versuchs einer Hitler-Biografie meist klischeehaft verfärbt, historisch verfärbt, oder schlichtweg pauschalierend-verzerrt, um nur ja den Führer als "Monster" darzustellen, damit es auch das dümmste Kind begreift.
Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Oliver Hirschbiegel wollten nun einen Neuzugang wagen - und die Figur Adolf Hitler aus einer völlig neuen Perspektive zeigen. Natürlich nutze man zu einem gewissen Grad die gesellschaftliche und mediale Präsenz der Thematik, die, von Autoren wie Jörg Friedrich, zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus, Bomben auf deutsche Städte, etc. zu verkaufsträchtigen Themen stilisiert haben; aber angesichts eines Produktionsbudgets von 12 Mio Euro ist es schon verständlich, nicht nur einen guten, sondern auch an den Kinokassen erfolgreichen Film abzuliefern.
Gestattet die filmische Inszenierung "Der Untergang" als packende Geschichte zu verfilmen, die von den letzten Tagen des 'tausendjährigen Reichs' Zeugnis ablegt, und den 'Führer' als von Krankheit gezeichneten Mann, zwischen 'gutem Onkel' und 'judenhassendem Monster' wandelndes Individuum präsentiert; als Geschichte aber auch, die nicht anklagt, sondern schlichtweg darstellt?
Soll aber auch heißen: Nach welchen Maßstäben soll man einen Film wie "Der Untergang" bewerten - sofern hier eine Bewertung, im Sinne von Sternen, Punkten oder Prozenten überhaupt legitim (moralisch) ist?
Rein von der Inszenierung her, der Intensität seiner Bilder, ist "Der Untergang" mit Sicherheit einer der ausgereiftesten Filme, die in Deutschland seit der Nachkriegszeit produziert wurden. Und auch die Umsetzung der Geschichte weiß zu überzeugen: "Der Untergang" ist da wörtlich zu nehmen, ist zum greifen nah, stets präsent, im Führerbunker der zur letzten Festung für die Letzten an den 'Endsieg' glaubenden, engsten Mitarbeiter Adolf Hitlers wird. Die Angst liegt wie eine bleierne Last in den engen Räumen, menschlicher Wahnsinn und unmenschliche Grausamkeit liegen in ihren letzten Zuckungen, während in den verwüsteten Straßen von Berlin das letzte Gefecht begonnen hat, auch ein Gefecht gegen die eigene Bevölkerung, gegen Dessateure, Alte, Kranke: Der Wahnsinn menschlicher (verzweifelter) Abgründe zeigt seine schwärzeste (makaberste) Seite - wozu ist der Mensch fähig, wenn Wahnvorstellungen sich in die letzten Ritzen der klaustrophobischen Enge eines Bunkers verkriechen? So realistisch, wie Iflandring-Träger Bruno Ganz Adolf Hitler 'darstellt', aber auch Corinna Harfouch als Magda Goebbels (gnadenlos und eiskalt jene Szene, als sie ihre Kinder vergiftet). Da verschwimmen die Grenzen des Schauspiels, da überfällt einen das blanke Entzetzen, und wenn die Goebbel'schen Kinder zum 'Onkel Adolf' drängen, das Mitgefühl. Das ist Kino in seiner pursten Form, die intimsten Momente des Films sind seine Stillen, und die berührendsten liegen in der Ruhe des Führerbunkers, wenn die Granateneinschläge nur als fernes Donnern zu hören sind.
Regisseur Oliver Hirschbiegel begann seine Karriere mit dem ambitionierten TV-Projekt "Mörderische Entscheidung" - der von ARD, ZDF und ORF produzierte Fernsehfilm lief 1991 synchron auf zwei Fernsehkanälen, in der Version eins wurde die Kriminalgeschichte aus der Sicht des Killers, in der Version zwei aus der Sicht der Polizei geschildert. Nicht minder engagiert waren seine "Tatort" Filme, bis er mit "Das Experiment" internationale Aufmerksamkeit erzielte. Kompromißlosigkeit und Geradlinigkeit überforderten zwar das Mainstream-Publikum, filmisch waren es Werke von erster Güte. Oliver Hirschbiegel jedenfalls darf sich als absolutes Ausnahmetalent wähnen - und Deutschland kann gute Filme machen, wenn es will. Wolfgang Petersen, der mit "Das Boot" ein historisches Ereignis in einen Film von bleibendem Wert umsetzte, hat mit seinen neuen Werken 'Made in Hollywood' vielleicht kommerziell erfolgreiche Filme geschaffen, aber der Wert, der Inhalt? Und Roland Emmerich liefert ohendies zwar unterhaltsames (und technisch perfektes) aber inhaltlich anspruchsloses und amerika-patriotisches Mainstrem-Kino.
Nach "Der Untergang" soll jedenfalls niemand behaupten können, es gäbe keine Regietalente in Deutschland (mehr). Wer, wie Hirschbiegel, zu Kompromißlosigkeit und Risiko bereit ist, und den Mut besitzt, 'brisante' Geschichten filmisch zu thematisieren, wird auch international akzeptiert werden - und man sollte nicht den Fehler begehen, sich am 'Mainstream' zu orientieren, oder nach Amerika zu schielen. Das ist eine andere Welt.
Daher darf man nicht nur, man muß sich Themen wie diesem widmen. Konsequent, ehrlich, direkt.
Der vorliegende "Director's Cut" folgt dem internationalen Trend, nach der Kinoveröffentlichung eine verlängerte, dichtere Version für den Konsumenten auf DVD nachzuliefern. Tatsächlich lohnt in diesem Fall wirklich, sich dieser Fassung zu widmen, die einen noch tieferen Einblick in den Wahnsinn des Krieges erlaubt - hervorragende Dokumentationen runden dieses 3DVD-Set ab.
Zur 'Diskussion' um den nicht vorhandenen DD 5.1-Ton - als wäre dies für den Film von immanenter Bedeutung - läßt sich nur anmerken: Armselig.


Der Tag, an dem die Erde still stand (Cinema Premium Edition, 2 DVDs) [Special Edition]
Der Tag, an dem die Erde still stand (Cinema Premium Edition, 2 DVDs) [Special Edition]
DVD ~ Michael Rennie
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 12,69

54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science Fiction mit Botschaft, 17. August 2005
Was wäre, wenn Außerirdische auf dem Planeten landen würde? Noch dazu in der amerikanischen Hauptstadt Washington DC?
Generationen von Kinobesuchern bekamen die Antwort, meist in Form der Botschaft 'Außerirdische sind böse und wollen die Menschheit vernichten', geliefert, zuletzt in dem an allen Ecken und Enden überfrachteten Blockbuster "Independence Day" von Roland Emmerich. Hauptsache Blockbuster, Haupsache Popcorn: Es waren meist laute, hektisch geschnittene, zumindest aber effektgeladene Produktionen, der Showdown der immerselbe, die Mesnchheit siegt über die bösen Exterrestrischen.
Die Box Office-Ergebnisse wogen offensichtlich stärker als die Eindimensionalitäten der Scripts, kritische Reflexion war nicht gefragt.
Es gibt aber auch Ausnahmen, die von der Philosophie ausgehen, die menschliche Zivilisation und außerirdische Intelligenz könnten koexistieren. Im Fall von "Der Tag an dem die Erde stillstand" landet der Außerirdische Klaatu mit seinem Fluggerät auf dem Planeten Erde, um mit einer eindrucksvollen Demonstration seiner Macht den politisch Mächtigen der Welt von der Sinnlosigkeit von Krieg und Zerstörung vor Augen zu führen. Zwar ist die Ära des kalten Krieges vorüber, die Botschaft des Filmes ist jedoch zeitlos. Ein Appell an Humanität, Toleranz, an unser aller Gewissen.
Regiesseur Robert Wise, der sich in den unterschiedlichsten Genres behaupten konnte (Kriegsfilm "Kanonenboot am Jangtekiang", Katastrophenfilm "Hindenburg", Musical "West Side Story", Science Fiction "Star Trek - Der Film", Horror "Bis das Blut gefriert") lieferte mit "Der Tag an dem die Erde stillstand" einer der berührendsten Science Fiction-Filme, der sich vom Stil her neben Spielberg's "E.T." oder "Unheimliche Begegnung der dritten Art" einordnen läßt.
nach dem mittelmäßigen Release der Erstauflage schiebt 20th Fox nun eine "Special Edition" nach, die ausstattungsmäßig mit der umranreichen US-Version mithalten kann. Audiokommentar, Wochenschauberichte, Making Of...Passt!


Minimum-Maximum (internationale Version)
Minimum-Maximum (internationale Version)
Wird angeboten von Greek Entertainment
Preis: EUR 49,50

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Minimum. Maximum. BPM., 27. April 2005
Erstmals in der Kraftwerk-Geschichte gibt es nun einen offiziellen Live-Mitschnitt der Welttournee 2004, die von Europa über Japan in die USA und Südamerika führte, erstmals spielten Kraftwerk auch in Slowenien, Rußland, Chile und Mexiko. Dabei bewiesen Kraftwerk - in, wäre es nötig zu erwähnen, stets ausverkauften Hallen - eindrucksvoll, daß sie nicht den Anschluß verloren, sondern im Gegenteil noch immer - wenn nicht mehr denn je - Zugmaschine des elektronischen Sounds sind, immer einen Schritt voraus, immer eine Spur perfektionierter, die Philosophie des Digitalzeitalters in all ihrer Klarheit transportierend. Beginnend mit den Opener "Die Mensch Maschine" über Klassiker wie "Autobahn", "Das Model" und "Radioaktivität" (in einer teuflisch guten Neubearbeitung) sowie den Kraftwerk-Doppelgängern "Die Roboter": Ein Konzert als audiovisuelles Gesamtkonzept, verwaltet von den vier Musikern hinter ihren Pulten, akribisch wie Wissenschaftler in einem Labor. Im Finale mutieren die Herren Hütter, Schmitz, Hilpert und Schneider bei "Elektro Kardiogramm" und "Aero Dynamik" schließlich zu grün floureszierenden, dreidimensionalen Gitternetzstrukuturen, die eins werden mit mit ihren digitalen Klons aus "Musique Non Stop".
Veräffentlicht als Doppel-CD, eröffnet sich eine repräsentative und von Kraftwerk selbst authorisierte Klang-Dokumentation des Gesamtkunstwerks Mensch-Maschine.


Minimum-Maximum (deutsche Version)
Minimum-Maximum (deutsche Version)

19 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Minimum. Maximum. BPM., 26. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Minimum-Maximum (deutsche Version) (Audio CD)
Erstmals in der Kraftwerk-Geschichte gibt es nun einen offiziellen Live-Mitschnitt der Welttournee 2004, die von Europa über Japan in die USA und Südamerika führte, erstmals spielten Kraftwerk auch in Slowenien, Rußland, Chile und Mexiko. Dabei bewiesen Kraftwerk - in, wäre es nötig zu erwähnen, stets ausverkauften Hallen - eindrucksvoll, daß sie nicht den Anschluß verloren, sondern im Gegenteil noch immer - wenn nicht mehr denn je - Zugmaschine des elektronischen Sounds sind, immer einen Schritt voraus, immer eine Spur perfektionierter, die Philosophie des Digitalzeitalters in all ihrer Klarheit transportierend. Beginnend mit den Opener "Die Mensch Maschine" über Klassiker wie "Autobahn", "Das Model" und "Radioaktivität" (in einer teuflisch guten Neubearbeitung) sowie den Kraftwerk-Doppelgängern "Die Roboter": Ein Konzert als audiovisuelles Gesamtkonzept, verwaltet von den vier Musikern hinter ihren Pulten, akribisch wie Wissenschaftler in einem Labor. Im Finale mutieren die Herren Hütter, Schmitz, Hilpert und Schneider bei "Elektro Kardiogramm" und "Aero Dynamik" schließlich zu grün floureszierenden, dreidimensionalen Gitternetzstrukuturen, die eins werden mit mit ihren digitalen Klons aus "Musique Non Stop".
Veräffentlicht als Doppel-CD, eröffnet sich eine repräsentative und von Kraftwerk selbst authorisierte Klang-Dokumentation des Gesamtkunstwerks Mensch-Maschine.


Der englische Patient. SZ-Bibliothek Band 23
Der englische Patient. SZ-Bibliothek Band 23
von Michael Ondaatje
  Gebundene Ausgabe

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll Gefühl und Emotion..., 26. April 2005
Zu der großen Überraschung der Oscar-Verleihung 1998 zählte fraglos der überwältigende Sieg des Dramas "Der englische Patient" von Regisseur Anthony Minghella (es war zugleich der Durchbruch des Independent-Studios Miramax). Mit diesem Film wurde an die Tradition legendärer Klassiker wie "Lawrence von Arabien" oder "Ghandi" angeknüpft: Malerische Bilder, traumhaft schön, eine fesselnde Erzählung um den verunglückten Grafen Laszlo, der seine große Liebe erlebt - also die Zutaten zu einem zeitlosen Thema, erfreulicherweise konsequent umgesetzt.
Der Film basiert auf einer Romanvorlage von Michael Ondaatje, dessen gleichsam poetische wie fesselnde Erzählung die Geschehnisse plastisch vor dem geistigen Auge erscheinen lassen: Ein Roman voll Emotion und Gefühl, niemals langweilig, aber stets präsent. Die ausgedörrte, endlose Weite der Wüste, in der das Schicksal zweier Menschen ihren Lauf nimmt. Die Erinnerung stärker als das Vergessen, als die eigene Ausweglosigkeit greifbar wird. Und doch: Schönheit. Der Glaube an Liebe und Zärtlichkeit lassen den Schmerz über Krieg und Verwundung vergessen, der Mut sich Gefühlen hinzugeben, das Begehren stärker als der Tod.
Nicht zuletzt vollen Respekt vor der SZ-Redaktion, diesen fantastischen Roman in ihre Edition aufzunehmen.


Tiger & Dragon - Der Beginn einer Legende - SZ-Cinemathek
Tiger & Dragon - Der Beginn einer Legende - SZ-Cinemathek
DVD ~ Chow Yun-Fat
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 3,86

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quelle der versteckten Helden, Ort der ewigen Legenden..., 18. März 2005
...so die sinngemäße Deutung des Filmtitels in seiner originalen Fassung.
"Tiger & Dragon" entführt uns in eine fremde Welt, in der Mythen und Legenden noch heute ihre Gültigkeit haben. In diesem epochalem Werk von Regisseur Ang Lee - in seiner Heimat ein absoluter Star - läßt man sich vollends eintauchen in eine Erzählung, die fernab des üblichen Hollywood-Kinos angesiedelt ist. Man sollte sich auch bewußt sein, hier keine alltägliche Film-Kost serviert, sondern vielmehr die Mentalität, die Geschichte und die Weise einer geheimnisvollen Kultur präsentiert zu bekommen. Wenngleich der Film weltweit hohe Einspielergebnisse erzielen konnte, ist er ein klassischer Vertreter des World- und Arthouse-Cinema. Und "Tiger & Dragon" kann man durchaus als Einstiegsdroge in dieses Genre sehen, selbst wenn man dieser Art von Filmen bisher reserviert gegenüberstand - ist es doch eine raffinierte, spannende und actiongeladene Story um ein sagenumwobenes Schwert, die in den perfekt choreografierten Martial Arts-Kämpfen (Yuen Wo-Ping, er zeichnete schon für die spektakulären Sequenzen in "Matrix" verantwortlich) ihner Höhepunkt finden. Die Zutaten, die einen wirklich guten Film ausmachen, sind in reichem Ausmaß vorhanden und sind fein abgeschmeckt durch die lyrische Bildsprache des Regisseurs. Hier werden Gesetze von Schwerkraft und Physik außer Kraft gesetzt - vorallem visuell wird oppulentes geboten, natürlich auch in den wunderschön fotografierten, unberührten Landschaften Chinas. Ein faszinierendes Land mit seiner typischen Architektur, unverfälscht wiedergegeben. Die Bilder strahlen detailreich in wunderbaren Farben, der Ton ist atmosphärisch und kraftvoll - optional in Mandarin-Chinesisch zu genießen, der Authentizität wegen.
Schon jetzt ein zeitloses Werk.


Martin Scorsese
Martin Scorsese
von Georg Seeßlen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die "Scorsese Bibel", 18. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Martin Scorsese (Gebundene Ausgabe)
Ein detailliertes Nachschlagewerk für jene, deren Begeisterung für Filme des Regisseurs Martin Scorsese schlägt: Georg Seesslen liefert eine - bis ins letzte Detail - ausführliche und vielschichtige Interpretation jenes Regisseurs, der nicht nur von seinen größten Verehrern mit den Attributen "Genie" oder "Regie-Gott" versehen wird, andererseits immer wieder wegen seines oft kontroversiellen Schaffens kritisiert bis stigmatisiert wurde - "Die letzte Versuchung Christi" sei jetzt nur als Beispiel genannt. Von Scorseses früheren Werken wie "Taxi Driver" über "Wie ein wilder Stier" bis hin zu "Kap der Angst" und "Casino" - Inhalt, Handlung jedes Films werden von Seesslen reflektiert und interpretiert, die filmische Umsetzung diskutiert ebenso wie die perfektionistische Arbeitsweise des Regisseurs. Auf das Potential der Gewalt wie etwa in "Goodfellas" geht der Autor ebenso ein wie Scorseses Lieblingsschauspielern - allen voran Robert deNiro, aber auch Harvey Keitel oder Nick Nolte. Filmanalyse pur, jede Szene, jede Einstellung. So faszinierend kann das Medium Film sein, so aussagestark die Magie der bewegten Bilder.
Die philosophischen Interpretationen der Filme werden dabei (wie bei Seesslen üblich) stärker beleuchtet als technischer Details - teils erscheinen die Texte dadurch etwas schwer geraten, intensives auseinandersetzen mit dem Buch ist also angesagt: Es lohnt sich aber, man gewinnt ganz neue Sicht- und Sehweisen zu Scorsese, seiner Motivation des Filmens, der Thematisierung seiner Inszenierung. Begleitet werden die Filmanalysen von Bildern, entscheidenden Schlüsselszenen des Films, was das 'Verstehen' der Scorsese'schen Bildsprache ungemein erleichtert.
Fazit: Für Scorsese-Fans - auch solche, die es werden wollen (und nach dem Studium des Buches zweifellos sind) - insgesamt also ein Muß, zum bloßen 'Hineinschnuppern' vielleicht etwas zu schwer verdaulich.


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