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Rezensionen verfasst von
Maxim

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The Evil Within (100 % Uncut) - [PC]
The Evil Within (100 % Uncut) - [PC]
Preis: EUR 42,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit langer Zeit mal wieder spannender Survival Titel! Krank ja, aber darum geht es im Spiel ja auch, 22. November 2014
Also gerade in letzter Zeit sind ja haufenweise Spiele auf den Markt geworfen worden die eher ein Benchmark Test mit gewissen Kontrollmöglichkeiten als ein vollwertiges Spiel sind (siehe Ryse: Son of Rome).

Dieses Spiel lehrt einen, dass auch Röhre spannend sein kann, wenn sie denn richtig gemacht ist.
Das ist vielleicht auch einer der wenigen Nachteile - es gibt keine Auswahlmöglichkeit, sondern nur den einen Weg den es zu meistern gibt - und dieser hat es in sich- vorausgesetzt man spielt im Survival Modus.
Die Zonen sind aber so gestaltet, dass diese Röhrenbegrenzung sich so gut in die Umgebung anpasst, dass man sie weder als unlogisch noch als störend empfindet.

Auch könnte man die Gegner etwas abwechlungsreicher gestalten. Sonst ist das Prinzip bei denen vom Anfang bis zum Ende hin fast das gleiche.

Zuletzt würde ich noch das seltsame Lichtverhalten der "Taschenlampe" bemängeln - obwohl im Spiel stattdessen eine alte Öllaterne verwendet wird. Das Licht wird seltsamerweise (ich weiß nicht ob das gewollt ist) in nur sehr geringem Umfang nach vorne gestreut, dafür größtenteils links, rechts und nach hinten. Gerade der Bereich den man eigentlich beleuchten möchte bleibt äußerst dunkel. Mit der Lampe ausgeschaltet sieht man dagegen oft überhaupt nichts.

Nun zum Positiven.

Trotz nahezu filmreifer Grafik schafft es das Spiel in dieser nicht unterzugehen.
Die 16 Abschnitte die es zu schaffen gibt sind optisch recht abwechslungsreich gestaltet so dass in den 21 Std. Spielzeit die ich z.B. für den Abschluss gebraucht habe keine Langeweile aufkam.

Es gibt eine gute Balance zwischen verstecken/Angriffe aus dem Hinterhalt, offener Kampf und manchmal auch weglaufen.

Die Endgegner sind sehr intressant gestaltet, und man tappt sehr Lange im Dunkeln was den überhaupt vor sich geht.
Die Filmsequenzen verraten immer genau so viel wie es nötig ist, damit die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten wird.

Als Fazit würde ich sagen, ein guter Mix in der Art zwischen Silent Hill und Dead space.


Ryse: Son of Rome [PC Steam Code]
Ryse: Son of Rome [PC Steam Code]
Preis: EUR 35,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unglaubliche Verpackung mit kaum Inhalt, 19. Oktober 2014
Wenn man das Spiel startet wirft die Grafik einen erstmal in den Sessel zurück. Man hat das Gefühl mitten drin zu sein. Vorbei seien die Zeiten von Zeichentrickfigürchen oder gesichtslosen Klonen - das Spiel macht es einem Film gleich.

Somit vergehen die ersten 15-20 Minuten auch wie im Fluge, spätestens nach dem Durchlauf der Einführung im Kaiserpalast kommt aber ein dumpfes Gefühl von, das habe ich doch gerade schon mal gemacht.

Und hier fangen die Probleme des Spiels an. Es ist nämlich eine Röhre, mit epischer Kulisse, aber trotzdem eine Röhre. Auch die Auswahl dessen was man in dieser Röhre machen kann erinnert eher an die Anfänge der Computerspiele. Hauen / Blocken, ab und an einen Hebel umlegen. Es gibt zwar ein paar nette Effekte wie Bogenschützen befehligen oder Testudo-Lauf, diese sind aber eben nur Effekte die kein Können oder Nachdenken verlangen.

Auch grafisch gibt es wie ich finde ein Problem, bei dem das Spiel quasi auf die selbst ausgelegte Heugabel tritt.
Die Figuren der Gegner sind ja erstmal sehr gut gemacht, mit Gestiken, einprägenden Gesichtern und Emotionen. Zum Problem wird das aber wenn man merkt, dass es insgesamt nur ca 6-7 Typen sind und somit es anfängt irgendwie seltsam zu wirken, das selbe, sehr gut eingeprägte Gesicht zwanzig mal in Rom, vierzig mal in Britannien erschlagen zu haben. Angriff der Klonkrieger -fühlt man dann ganz wörtlich.

Unterm Strich - nach einer sehr kurzen Weile wurde es mir leid die gleichen Gegner nach gleichem Prinzip lediglich vor unterschiedlichen Hintegründen niederzumetzeln und die Lust am Spiel verging.

Vielleicht packe ich es irgendwann später mal wieder aus, wenn der Nachgeschmack vorüber ist und ich Lust bekomme zu sehen ob dahinter nicht doch irgendeine Intressante Geschichte steckt. Wenn ich aber hier in anderer Rezension lese, dass die Spielzeit etwa 5 Std. beträgt, so ist das für mich eher ein Grund eine noch größere Enttäuschung zu erwarten.


Top&Easy Tech® Ultra Slim Apple iPad Air Schutz Hülle Bling Strass Seide Case Smart Cover Gold (inkl. Schutzfolie, Touch Stift) mit Standfunktion / Sleep / Wake up für iPad Air / iPad 5 Tasche (Gold)
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Wird angeboten von Top&Easy Tech
Preis: EUR 15,40

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Besser als erwartet / befürchtet, 11. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also Verpackung etc. nicht wirklich erwähnenswert. Dafür aber das Case selbst.

Für diesen Preis erwartet man ja nicht zu viel. Und das zu unrecht. Die Materialien wirken wertig und das Stück selbst -gut verarbeitet. Zwar alles nur Kunststoff, doch vom Aufbau her viel besser gelöst als einige der teuren Cases. Gegen Stürze ist der Schutz durch das dünne Rückenteil natürlich nur bedingt gewährleistet, dafür aber um so besser gegen Kratzer da die Ausparungen an den Seiten klein gehalten sind. Lediglich die Unterseite hat einen größeren Ausschnit. Es kann natürlich sein, dass durch den täglichen Gebrauch ich diese Rezension noch revidieren muss, im Augenblick kann ich aber nur sagen - hier könnten einige der teuren Case Hersteller sich etwas davon abschauen.


Beats by Dr. Dre Tour 2.0 In-Ear Kopfhörer - Weiß
Beats by Dr. Dre Tour 2.0 In-Ear Kopfhörer - Weiß
Preis: EUR 129,00

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Kopfhörer, aber preislich übertrieben, 3. Januar 2014
Ich habe die Beats Tour 2.0 nicht hier, sondern bei MediaMarkt gekauft.
Außerdem in Schwarz.
Habe sie nun seit ca. 1 Woche fast täglich im Einsatz.
Gehört wird meistens Blues, Rock, Classic und ähnliches.
MP3 und Lossless-Formate.

Nun die Bewertung.

Erster Eindruck – die Verpackung. Opulent und üppig. Fühlt sich sehr wertig an und sieht auch schick aus.
Leider sind die Kopfhörer selbst aber recht ungünstig darin platziert. Die Hörer liegen auf einer Oberfläche aus sehr hartem Karton
Und das Kabel wird seitlich an der Boxwand nach unten geführt und dort versteckt. Nun ist aber der Karton so fest, bzw. das Kabel mit solcher Kraft nach unten gezogen, dass am Kabel sehr deutliche Knickspuren entstanden sind. Diese sind auch nach nun einer Woche immer noch da. Bei einem solch weichen Kabel könnte das vielleicht was Kabelbruch angeht ein Problem darstellen.

In der Verpackung ist neben einem Werbeheft für weitere Modelle und einem sehr praktischen und Stabilen Etui noch ein Paar Höreraufsätze in unterschiedlichen Größen und Formen enthalten.

Verarbeitung: ordentlich, aber nicht überragend. Das verwendete Plastik macht einen unterschiedlichen Eindruck.
Während das von den Hörern selbst sich durchaus wertig anfühlt, sieht das von dem Mikofon/Bedienelement wie von einem 10 Euro Kopfhörer aus und fühlt sich auch so an. Hier könnte man für den Preis wirklich um einiges mehr erwarten. Auch das Kabel macht, wie bereits oben erwähnt keinen besonders stabilen Eindruck.

Nun das Wichtigste – der Sound.

Vor den Beats hatte ich Kopfhörer im Preissegment um die 50 Euro. Und da fühte sich der Sprung gewaltig an.

Der Sound ist eigentlich auch der einzige Grund warum ich hier die 4 Sterne vergebe. Das Hören ist natürlich sehr subjektiv, aber ein Beispiel kann ich nennen. Der Song Turtle-Blues von Janis Joplin, lossless Format. Am Anfang des Songs gibt es hinter dem Gesang Umweltgeräusche einer Bar (Besteckklirren, Gespräche etc.) – nun konnte ich auf einmal mit diesen Kopfhörern bei Wunsch sogar die Worte „verstehen“ die in diesem Hintergrund gesprochen worden sind – ohne dass der Gesang selbst dabei verdrängt worden wäre. Auch bei anderen Liedern tauchten auf einmal Nuancen auf, die vorher sich nicht bemerkbar gemacht haben. Generell habe ich unabhängig des Genres nirgendwo das Gefühlt gehabt, dass die Bässe, Mitteltöne oder Höhen zu viel oder zu wenig kamen.

Fazit: Es ist schwierig zu entscheiden, ob alleine der Sound diesen Preis für In-ear Kopfhörer berechtigt. Für mich nicht. Allerdings habe ich in günstigerem Bereich auch bei keinem anderen Hersteller einen vergleichbaren Sound finden können, so dass die Frage eher wäre, ob man für den gleichen Preis etwas besseres bekommen könnte. Zumindest was die verwendeten Materiallien angeht - mit Sicherheit.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2014 2:30 PM CET


Total War: Rome II - [PC]
Total War: Rome II - [PC]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 32,83

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen keine Lust ein unfreiwilliger BETA Tester zu sein, aber vielleicht wird es noch was, 22. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
EDIT: nach patch 3: ich habe nun erstmal auf 1 Stern reduziert, da anscheinend je größer das eigene Imperium bzw. die erforschte Karte ist, desto höher ist die Absturzwahrscheinlichkeit des Spiels. War es am Anfang, wenn es noch 2 Provinzen waren alle 15 Züge ein mal, so ist es jetzt, bei 4 Provinzen und einigen Regionen - jeder dritte Zug der zum Nervenspiel wird, da man das Spiel ewig neu starten muss und hoffen, dass es diesmal mit dem Zugende klappt. So - kaum noch spielbar.

Originaltext:
Ich habe dieses Spiel vorbestellt um das erste DLC kostenfrei zu bekommen.
Das Spiel kam wie von Amazon üblich - sehr pünktlich geliefert.

Ich habe bis jetzt alles von der Total War Serie mehr oder weniger intensiv gespielt, daher richtet sich diese Rezension auch hauptsächlich auf den Vergleich zu den Vorgängern hin.

nun die aus meiner Sicht Pros und Kontras:

Pro:
**tolle Grafik
**sehr gute Atmosphäre der Schlachten, passende Musikuntermalung
**sehr viele Fraktionen mit passendem lokalen Flair
**sehr schöne Seeschlachten

Contra
-eine KI die mitunter den Eindruck macht gar nicht zu existieren (Armeen der KI greifen auf der Weltkarte den Spieler an, und bleiben dann in Reih und Glied auf dem Schlachtfeld stehen um beim Ablauf der Zeit eine gerechnete Niederlage zu bekommen, oder zucken hin und her an einer und derselben Stelle- vermutlich Kollisionsfehler)
Wenn die KI mal funktioniert, kennt sie nichts ausser Frontalangriff bzw. Verteidigung. Umgehungsmanöver oder sonstiges taktisches Handeln in der Schlacht sind für sie selbst auf hoher Schwierigkeitsstufe nicht vorhanden. Das Beschriebene sind wohlgemerkt keine Ausnahmen, sondern die Regel. Die erwähnten Kollisionsfehler traten bis jetzt bei JEDER Stadtbelagerung auf.

-Teilweise erschreckende Instablität des Spiels (Abstürze beim Zug, so dass man im Prinzip gar nicht mehr weiter kommt. Einzige Möglichkeit ist dann entweder zehn mal das Spiel neu zu starten
und zu hoffen, dass beim elften es irgendwie durch geht, oder aber einen vorherigen Speicherstand zu laden, und versuchen blind die crash Situation zu vermeiden - hat man seit einer Weile sich nur noch auf das Autospeichern verlassen - hat man eben Pech)

-seltsame Fehler, wie z.B. die Meldung dass der Grafikspeicher nicht ausreicht und deswegen die Einstellungen "runtergedreht" wurden- dabei werden Sie im Hintergrund vom Spiel in meinem Fall von "benutzerdefiniert" auf Extrem (höchstmögliche) gesetzt, dazu aber die Erlaubnis so viel vom Arbeitspeicher mit zu benutzen wie nötig ENTFERNT!

-absolut unrealistische Beschränkungen der Truppen und Agentenanzahl (die Anzahl der aktiven Generäle ist durch die "Bedeutung" des gespielten Imperiums begrenzt. Auf, soweit ich sehe vorletzer Stufe mit 9 Armeen und 6 Flotten. Dadurch, dass Einheiten nicht aus den Armeen herausgenommen werden können, kann man viele taktische Wege, die man in dem Vorgänger konnte und die geschichtlich auch oft so geschahen nicht mehr machen (z.B mit wenigen Wachtruppen entscheidende Bergpässe oder Flussübergänge besetzen, jetzt muss dann eine der wenigen Armeen komplett da bleiben oder es lassen).

-unrealistische Einheitenzuteilung (Germanischer Onager oder Germanischer Polybolos um 190 v. Chr. - das sind Fehler die in so ein geschichtsbasiertes Spiel einfach nicht hineingehören)

-Teilweise deutliche Rückschritte im Vergleich zu den Vorgängern bzw. zu deren Modifikationen (1 Runde ist nun nur noch 1 Jahr, statt z.B Sommer/Winter, bzw. komplett mit Jahreszeiten, keine Möglichkeit mehr Gebiete zu fordern bzw. anzubieten. Miese Enzyklopädie mit meist sehr sehr oberflächlichen Informationen)

-DLC ist ein Witz, durch offiziell unterstütztes Modding sind alle Fraktionen so oder so spielbar, und das DLC bietet offenbar leider keine zusätzliche "Story" wie z.B die von den Römern, sondern öffnet wirklich nur die Spielbarkeit (Allerdings habe ich bis jetzt von den "Greek states" nur Epirus länger getestet, vielleicht ist das für die anderen besser).

-die Dauer der Zuglänge (Zeit die die KI braucht um die anderen Fraktionen zu bewegen) reicht aus um in Ruhe einen Kaffe zu trinken

-die wöchentlichen Patches haben bei mir keinerlei spürbaren Auswirkungen gezeigt. Zumindest konnte ich keine von den in den patch notes erwähnten "great changes...improvements" usw. wirklich sehen.

Fazit für mich: das Spiel ist kein fertiges Produkt, sondern eine Beta-Version als Basis für Modding. Mit einer Modifikation wie seinerzeit Stainless Steel für Medieval 2 es war, kann daraus ein echtes Schmuckstück werden, daher vergebe ich noch die 3 Sterne für den Spielspaß und 2 für das Spiel insgesamt. Sonst hätte ich gesagt, dass statt Rome 2 ein grafisches Update für Rome 1 sinnvoller und besser gewesen wäre.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2013 4:30 AM MEST


Becker Ready50 LMU Navigationsgerät (12,7 cm (5'') Bildschirm, 44 Länder Europas, HQ TMC, Text-to-Speech, Becker SituationScan) schwarz /mokka-metallic
Becker Ready50 LMU Navigationsgerät (12,7 cm (5'') Bildschirm, 44 Länder Europas, HQ TMC, Text-to-Speech, Becker SituationScan) schwarz /mokka-metallic
Wird angeboten von tech-versand
Preis: EUR 209,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Navi, miese Sprachausgabe und Sprachführung, 2. Januar 2013
Nachfolgend meine Bewertung zu dem Becker Ready 50 LMU

Vorab muss ich sagen, dass die Minuspunkte, obwohl quantitativ weniger sind, qualitativ doch überwiegen, und ich deswegen das Navi im Augenblick nicht empfehlen kann.

+ gute Verarbeitung
+ Sehr guter Bildschirm
+ Lebenslange Kartenupdates
+ Sehr schnelle Ortung und sehr genaue GPS Führung
+ Gut lernende Software inkl. schneller Findung von Alternativrouten.

- undeutliche Sprecher
- Teilweise irreführende Aussagen
- Teileweise sehr ungenaue Sprachführung

Nun noch die wichtigsten Punkte etwas deutlicher.

Zuerst die Positiven

Die lebenslangen Kartenupdates sind meiner Meinung nach der größte Pluspunkt in diesem Navi, da ja die Aktualisierung der Karten bekanntlich nach einer Zeit fast noch mal genau so viel gekostet haben wird, wie das Navi selbst. Auch die Tatsache, dass das System dafür innerhalb von 30 Tagen nach erster Benutzung registriert werden muss find ich fair und auch recht deutlich sichtbar, so dass ein Vergessen oder Übersehen eher auf Unachtsamkeit des Käufers, als auf Undeutlichkeit des Herstellers zurückzuführen wäre.

Die GPS-Führung hat bis jetzt immer sehr gut funktioniert. Das System findet den eigenen Standort sehr zuverlässig und genau. Weder in Tunneln noch beim schlechten Wetter gibt es Abbrüche oder Ähnliches.

Die Navigationssoftware lernt dazu- gerade für Umsteiger von anderen Navis hilfreich. Schlägt es beim ersten Mal vielleicht noch eine andere, als die gewohnte Route vor, erkennt es sehr schnell, vorausgesetzt man fährt die gewohnte Route weiter, was man vor hat, und führt beim nächsten Mal auch auf dem richtigen" Weg.

Nun zu den Minuspunkten.

Die Sprecher sind allesamt sehr undeutlich. Vor fast jeder Ansage fügt der Sprecher ein gewürgt klingendes "Bitte" ein, bei komplizierter Routenführung mit vielen Abbiegungen oder Spurwechseln ist das zum Einen oft irritierend, zum Anderen auch zeitraubend (wenn ich innerhalb von 200 Metern auf ein Autobahnkreuz auffahren, dann bestimmte Spur erst halten, dann wechseln muss, brauche ich klare Ansagen und keine Höflichkeitsfloskeln von denen jede 20 m. dauert)
Die Sprachführung an sich ist sehr seltsam. So scheinen die Sprecher nur Zahlen bis 15 und dazu die 100 zu kennen.
Hat man nun 37 km auf der Strecke zu fahren, sagt das Navi nur, dass man über 20 km der Straße folgen soll, das Gleiche aber auch wenn man nur 18 Km fahren muss.
Auf dem Bildschirm selbst stehen dabei die richtigen Angaben.

Auch die Aussagen während der Fahr sind oft irreführend. Wenn ich z.B. auf der Autobahn fahrend die Aufforderung- "in 3 km. von der Autobahn abfahren" höre - erwarte ich eine Ausfahrt - für das Navi ist das aber auch durchaus OK, wenn es sich dabei nur um das Wechseln von einer Autobahn auf die andere handelt. Pech hat nun der, der vor einem Autobahnkreuz eine Ausfahrt hat.

Letzter, aber für mich sehr wichtiger Punkt ist die mangelhafte vorausführende Sprachführung.
Mein letztes Navi (ein älteres Medion Modell) hatte das sehr gut gelöst gehabt. Beispielstelle- stark frequentierte Auffahrt auf die A3: zwei Spuren biegen von einer Bundestrasse links auf die Autobahnauffahrt ab, eine Spur führt dann geradeaus in eine, die andere, rechts abbiegend in die andere Richtung. Vor dem Abbiegen sieht man nicht wie die Spuren weiter verlaufen werden. Nach dem Abbiegen gehen die Spuren nur noch ca. 30 m lang zusammen, davon die Hälfte mit durchgezogener Linie.
Medion sagt nun noch auf der Bundestrasse - "in 500 m links abbiegen, danach links halten, jetzt links abbiegen. Halten Sie links..."
Das Becker Active unterlässt das dagegen bis auf den Autobahnkreuzen gänzlich. An meiner Beispielstelle heißt es beim Becker nun "Bitte in 500 m links abbiegen. Bitte jetzt links abbiegen. Jetzt links fahren". Stand man nun fälschlicherweise auf der rechten Spur, hat man ca. 15 m. um sich um-zu-entscheiden. Im Berufsverkehr nicht gerade viel.

Wiederum möchte ich betonen, dass gleichzeitig auf dem Bildschirm alles recht gut, inkl. Autobahnschilder aufgezeichnet ist. Ein Navi muss aber für mich auch führen können, wenn die Verkehrslage es nicht zulässt alle 50 m. paar Sekunden darauf schauen, geschweige davon ablesen zu müssen.

Daher im Augenblick nur 2 Sterne. Sollte mal ein Update kommen, welches die Sprachausgabe verbessert, revidiere ich das wieder.


The Secret World
The Secret World
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 24,99

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schon wieder viel Potential, aber fraglich ob es ausgeschöpft wird, 7. Juli 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
REVISION, nach einigen Monaten spielen. Hauptsächlich zum Thema Gameplay - die neuen Passagen habe ich mit "***" hervorgehoben.

Zunächst zu der Grafik.
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum einige hier diese als schlicht bezeichnen. Die Grafik hat ein Single-Player niveau und definitiv atmosphäre.
Allerdings kann ich selbst auf meinem i7 Rechner die Einstellungen nicht allzu-hoch setzen. Es kommt dann ein Lag nach dem anderen.
Negativ muss man wirklich die Animationen erwähnen. Sehr steif und recht einseitig- das ist aber, sofern die Entwickler den Wunsch haben werden, verhältnissmäßig einfach zu verbessern.

Das Gameplay im PvE:
macht spaß, bis auf die Tatsache, dass bei der Charactererstellung es nahezu unmöglich ist einen Char zu erstellen der auch nur ein wenig besonders aussieht.
Wenn man im Startgebiet landet, hat man den Eindruck in London hätte man vor ca 20 Jahren das massive Klonen eingeführt und nur ein Bekleidungsgeschäft für alle gelassen. Die Gegner sind einfallsreicht gestaltet, allerdings viel zu einfach. Da die Schüsse, Schläge und Zaubersprüche im Nahkampf nicht unterbrochen werden, gibt es eigentlich keine Notwendigkeit strategisch vorzugehen, oder groß was am Ablauf zu planen. Zumindest in den ersten 2-3 Gebieten.
Sehr nett ist sind die Epischen Quests - das erste Mal in einem online game, dass ich gerne wissen wollte, was denn dahinter steckt und noch kommt.

***nach einiger Zeit hat sich nun leider Langeweile eingestellt: man könnte es so zusammenfassen - das Spiel fängt ganz oben von der Qualität an, und kommt zum Ende ganz unten an.
Die ersten Gebiete in Maine sind schon der Höhepunkt des gesamten Spiels mit toller Atmosphäre, ausgefallenen Gegnertypen und viel Tiefgang, Ägypten ist noch halbwegs intressant aber nur halb so lang von der Spielthematik, Transylvanien dann überhaupt nicht mehr intressant, fast nur noch killtask quests und langweilige Gegnertypen. Spätestens da fällt es auch auf, dass viele Gegner gebietübergreifend einfach nur mit copy-paste übertragen worden sind, dass die Animationen (z.B. im Kampf) sehr unansehnlich sind, und vor allem- dass Spielewelt einfach unglaublig KLEIN ist.***

Das Gameplay im PvP:
ist für mich das größte Problem. Dass alle Spieler "Uniformen" tragen - was auf der einen seite eine Notwendigkeit ist (da man ja in Alltagskleidung, die alle im Spiel tragen sonst nicht wirklich schnell sehen kann wer da auf einen zu rennt), auf der anderen Seite aber das Gefühl ein Klon, ohne eigenes Ich zu sein, noch verstärkt und damit die Identifizierung mit dem eigenen Char, was nun mal bei online Spielen ein wichtiger Faktor ist, absolut ausgelöscht wird.
Auch diese "Aaah"-Effekte, die man in anderen Spielen hatte, wenn man einen gefährlichen Gegner bereits an seiner Ausrüstung gesehen hat, bzw selbst andere so einschüchtern konnte kann es so gar nicht geben.

Ferner ist das PvP, bzw die Kämpfe an sich, stark auf Bewegung ausgebaut. Es kling aber besser, als es ist. Bewegung heißt im Endeffekt einfach das um einen Herumkreisen. In dem für meine Begriffe bis jetzt am besten, was das PvP angeht aufgebautem Spiel - Dark Age of Camelot, hat man deswegen sogar extra den Treffer-Malus bei Kreisbewegungen eingeführt.
Schließlich werden sonst meistens Kämpfe als one-button Angriffe durchgeführt. Bereits in der Open-beta hat man gesehen, wie exzessiv dieses Kreisen benutzt wurde.
Zuletzt muß man noch erwähnen, dass ein PvP in mehr oder weniger reinen Szenario-Form, auf die Dauer langweilig wird. Es müssten Zusatzoptionen gestellt werden, wie Gebietseroberungen (Wie in andern Spielen Burgen oder Festungen) oder Ähnliches.

Fazit: das Spiel hat für mich sehr viel Potential und auch Luft nach oben.
Dadurch, dass es sich was die Welt angeht sehr von der Konkurrenz unterscheidet- wird es für viele verlockend erscheinen. Allerdings bietet es im Augenblick einfach zu wenig, als dass ich mir vorstellen könnte, wie bei Dark Age of Camelot, auch noch nach ein Paar Jahren das Weiterspielen zu wollen. Ich fürchte, die Entwickler sind sich dessen mehr als bewusst, daher auch das Life-Abo als Option.

***Fazit 2: ich sehe nicht mehr viel für das Spiel kommen. Das was kommt, sind kostenpflichtige Erweiterungen, die aber mit dem DLC zu Einzelspieler Spielen vergleichbar sind. An den Schwachpunkten des Hauptspiels sehe ich überhaupt keinen Fortschritt kommen***
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2012 8:23 AM MEST


Twelve South BookBook Tasche für Apple iPad braun
Twelve South BookBook Tasche für Apple iPad braun

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unpraktischer Blickfang, gut - nur im Regal, 30. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das BookBook Case ist heute bei mir angekommen, und wird leider ebenfalls heute den Rückweg antreten.

Für ein Case dieser Preisklasse ist es einfach nur nicht gut.

Nun zu den einzelnen Punkten.

Versand durch Amazon - blitzschnell. Übliche Amazon-Verpackung, mehr als ausreichend.
Das Case darin befand sich in einem Stoff-Beutel für zusätzlichen Schutz.

Nun zu dem Case selbst: zunächst einmal wurde mir das falsche zugeschikt. Braun bestellt, Rot-Braun bekommen,
da aber bis auf die Frabe sich die gleichen -würde ich es deswegen nicht zurückgehen lassen.

Optisch wie erwartet ein Hingucker, ordentlich verarbeitet, wirkt edel, allerdings nur bis man es in die Hand nimmt.
Ich habe bis jetzt noch keine iPad Tasche gesehen, die so unpraktisch gewesen wäre. Das Ipad wird mit Mühe in die beiden
Lederecken reingeschoben und mit einem lächerlich losem Gummiband oben "gesichert".
Bei mir waren die Lederecken entweder zu klein oder zu weit oben eingenäht, so dass selbst bei vollem Reinschieben, das Ipad ca.
1 - 1,5 cm über dem oberen Reißverschluss blieb. Mit etwas quetschen und ziehen konnte ich die Tasche zwar dennoch schließen, allerdings
verbog sich dadurch das ganze sehr unansehnlich. Zum Halten ist die Tasche auch wenig geeignet, da ein komplettes Umklappen des Deckels,
wie z.B bei der original Tasche von Apple nicht vorgesehen bzw. möglich ist. Wenn man dann bedenkt, dass auch beim Halten in senkrechter Richtung
man zur vernünftigen Benutzung des Ipads zwei Hände braucht, wird einem klar, dass in der Tasche es ebenfalls nicht wirklich möglich ist (weil ja der Deckel dann stört)

Weiteres Manko, was ich aber nicht richtig testen konnte ist die Farbauftragung. Es schien als ob die rote Farbe ohne Kraftaufwand mit dem Fingernagel abzuschaben wäre. Für einen Dauereinsatz wäre das natürlich sehr unvorteilhaft. Wie gesagt, da ich das Case nach einem Tag zurückschicke, kann ich es nicht
Testen. Vielleicht ist es ja nur ein optischer Effekt.

Die Aufstellfunktion: abenteuerlich, keineswegs sicher.

Fazit: man hätte viel mehr aus diesem Case machen können, ohne das Rad neuerfinden zu müssen. Andere Hersteller haben da teilweise sehr gute Arbeit geleistet. Optisch ist es sehr gelungen, aber leider nur für den Einsatz im Bücherregal gut.

Wer allerdings eine Tasche nur für den Transport braucht, also bereit ist bei jeder Verwendung das iPad rauszunehmen, wird das Case vielleicht trotzdem behalten wollen.


RIFT
RIFT
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 18,95

26 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine Kaufempfehlung, 3. März 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: RIFT (Computerspiel)
Ich habe das Spiel seit Beta probiert, und muss sagen, dass die Erwartung recht hoch war. Das was von der Story geschrieben worden ist hörte sich spannend an, die Grafik sollte auf höchstem Niveau sein...
Da es gerade am Markt sich seit längerer Zeit nicht viel getan hat, und die alten Spiele größtenteils durch und durch erforscht sind, habe ich mich auf was Neues richtig gefreut.

Diese Vorfreude hat aber einen dicken Dämpfer in allen Betas die ich gespielt habe erhalten (inklusive der vor paar Wochen stattfindenden).

Zuerst muss ich sagen, dass sehr viele Features abgekupfert wurden. Allein die Seelenwanderung: diese sieht der von WOW nicht nur ähnlich, nein- diese ist eins zu eins von der kopiert. Die Rifts sind im Prinzip die Öffentlichen Quests von Warhammer Online so wie die PvP-Kämpfe den Warhammer Online Scenarios gleichen.

Nun die Kritikpunkte zum Spielaufbau:

Die Völker sind sehr lieb- und charakterlos gestaltet. So hat man z.B. als Mensch einen 08/15 Europäer auf der einen, und einen Nordafrikanischen-Mix auf der Anderen Seite. Dazu Anime-Elfen und (für mein Empfinden, was sich allerdings in Foren weitestgehend widerspiegelt) extrem hässliche Zwerge gegen Avatar-Verschnitte in Dick und Dünn (genannt Bahmi und Kelari).
Es ist übrigens für mich auch absolut unerklärlich wie die mythischen Völker der Zwerge und !Hoch!-Elfen in die Welt von Rift" passen sollen. Von der Geschichte her passen die da genauso rein wie
Darth Vader und die Jedi Ritter in ein Star Trek Universum passen würden...

Die Geschichte an sich kommt soweit wie gar nicht rüber- entwickelt sich nach dem Uralt-Prinzip lauf dahin, bring den um, lauf dahin sprich mit dem...

Balance unter den Klassen gibt es nur sehr beschränkt, die Skills der Gegenparte dagegen sind nahezu identisch.

Die Bewegungen der Chars so wie der NPCs wirken steif und unbeholfen, allgemein ist das Aussehen der Figuren für mich eines der größten Probleme in Rift, die Individualisierungsmöglichkeiten sind sehr gering.

Man bekommt bei Erstellung des Char ein Gesicht vorgesetzt.
Dieses kann man daraufhin ein wenig verändern indem man die Augen z.B. weiter auseinander oder näher zusammen bringt. Das Blöde ist - sobald man auch nur ein wenig daran rumspielt werden die Gesichter zu wahren Monstern... das sage ich als jemand der dieses Prinzip seit Elderscrolls und EVE online kennt und benutzt.

Die Optik der Spielwelt hat viel Potential, davon wird allerdings vieles nur halbherzig umgesetzt. So ist die Auswahl und Aussehen der Gegner sehr vielfältig und interessant. Die Kämpfe allerdings gestalten sich zu einem unübersichtlichem Feuerwerk mit Schwertschlägen in allen Regenbogenfarben, Lichtexplosionen die die Sicht unmöglich machen... allgemein sehr überladen.
Ausserdem ließ sich der "Blur" Effekt nicht abstellen, daher wirkt die Umgebung wie mit einem Weichzeichner bearbeitet.

Für mich war auch wichtig, dass der Unterschied der in der Einführung so betont wird, Magie und Glaube auf der einen Seite, gegen Maschinen und Wissenschaft auf der anderen- ÜBERHAUPT nicht zur Geltung kommt. Von beiden Seiten habe ich bis in die Mitte des Spiels nicht viel Unterschied gesehen. Beide Seiten benutzen Magie und ein wenig Technik.
Warum nur bis zur "Mitte"?- weil es mir ab diesem Zeitpunkt echt zu langweilig wurde und ich auf weiteres Testen verzichtet habe.

Unterm Strich muss ich noch sagen, dass Rift zwar Potential hat. Im Augenblick würde ich jedoch jedem raten den immensen Kaufpreis zu sparen- das Spiel ist es im Augenblick nicht wirklich wert.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 19, 2011 7:28 PM MEST


HTC HD7 Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, Windows Phone 7 OS, 5MP Kamera, GPS, Dolby Mobile, 8 GB interner Speicher, ohne Branding) schwarz
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Wird angeboten von Handybörse DG
Preis: EUR 249,90

40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr viel Potential, aber im Moment nicht viel dahinter. Mal abwarten, 17. Dezember 2010
Hier kommt mein Bericht zu dem neuen HTC HD7.

Ich habe es vor ca. zwei Wochen erworben und nun eine Weile getestet:

Die Verpackung ist klein, aber ansprechend - gute Qualität, das Konzept aber wie ich finde ziemlich von der des Iphones
kopiert- außer, dass diese seitlich aufgemacht wird.
Beigelegt ist alles was nötig ist, Akku, Headset und ebenso wie beim Iphone, ein USB Verbindungskabel + Netzadapter.
Das Aussehen und die Verarbeitung des Zubehörs ebenfalls sehr ansprechend. Allerdings ist das Headset kaum zum Musikhören zu empfehlen.
Ton ist sehr flach, Bässe werden kaum wiedergegeben. Zum Führen der Gespräche reicht es.

Nun geht es an das Gerät selbst so wie die Ergebnisse der einzelnen Tests.

Verarbeitung des Geräts ist sehr solide. Der metallene Rahmen so wie die Glass Front machen einen sehr edlen Eindruck.
Die Rückseite ist aus Plastik, fühlt sich aber leicht gummiert an. Allerdings ist der Rückdeckel extrem dünn, so dass öfterer
SIM Kartenwechsel eventuell zu Verformungen oder gar Brüchen führen kann - so mein Eindruck.
Ebenfalls auf der Rückseite befindet sich die Kamera so wie der ein Stand- Fuß, damit das HTC wie ein Monitor aufgestellt werden kann.
Der Stand fuß passt aber nur für sehr ebene Oberflächen, bei kleinstem Gefälle kippt das Telefon um, da der Fuß selbst extrem abgerundet ist.

Eingeschaltet, kurze Einrichtung und es geht los. Das Touchscreen ist eigentlich nicht schlechter als das des Iphones, zumindest nicht wesentlich
(ich besitze beide Geräte und konnte es wirklich parallel vergleichen),
Ein Punkt welcher mir sofort auffiel ist die sehr ungünstige Lösung mit dem Windows Knopf" - dieser ist ja auch nur ein Bild auf dem Display
und befindet sich derart nah an diesen, dass beim Scrollen von unten nach oben man sehr oft und ohne es zu merken diesen Button berührt und sofort aus
Jeder Anwendung ins Hauptmenü rausgeschmissen wird. Das ist sehr lästig.
Die Druckpunkte der seitlichen Knöpfe (Lautstärke, Foto, Ein/Aus/Bildschirm sperren) sind sehr flach,
ohne hinzusehen findet man diese sehr schlecht- ertasten ist wirklich eine Aufgabe, außerdem muss man diese dann regelrecht in den Rahmen reindrücken, damit
auch die Funktion betätigt wird.
Ich bezweifele, dass das für Anfang Januar versprochene Update an diesen Problemen was verändern wird, aber ich lerne vielleicht damit umzugehen.

Sonst ist die Menüführung übersichtlich und recht Intuitiv, hier fangen aber auch
die (hoffentlich) Kinderkrankheiten des Geräts an.
Es gibt mitunter eine Unmenge von Punkten, die jedoch alle wirklich nur das Nötigste verändern lassen.
im Prinzip steht hinter fast jedem Menüpunkt der Einstellungen lediglich der Button Ein/Aus", einige sind auch recht unlogisch.
So werden die Screen-shots im Onlinestore zwar beim Drücken als Vollbild angezeigt, jedoch nur solange man das HTC vertikal hält,
dreht man es horizontal wird das Bild sofort auch umgedreht, und somit verkleinert.
Desweiteren wird der Netzbetreiber bei mir mit Debitelyyyyyyyy angezeigt, ändern lässt sich das auch nicht.

Was den Onlinestore an sich angeht - der ist sehr übersichtlich vom Inhalt, aber unübersichtlich von den Suchfunktionen her.
Hoffentlich wird das bald verbessert.
Außerdem bleibt gerade von den Spielen her das Angebot sehr hinter dem des App-stores. Es sind zwar Spiele die einen bekannten Namen tragen,
sind aber alle sehr teuer (6 Euro pro Spiel ist der Durchschnitt), dazu ist die Grafik auch sehr kantig... sicher, wir sprechen von Handyspielen,
aber es wird ja ganz anders beworben. Warten wir mal ab.

Nun kommen wir zu der Kamera. 5 Megapixel mit Autofocus und Blitz lassen einiges, wenn auch keine Wunder, erwarten.
Die Photos sind aber eher bescheiden, genau so wie die Einstellungsmöglichkeiten. Einige grunlegende Funktionen wie Blitz an/aus, Macro und Lichtverhältnisse einstellen und einige gimmicks, wie solarisieren, sepia usw (also was man eigentlich nicht so richtig braucht)-
Hier fällt übrigens wieder negativ der Druckpunkt der Knöpfe auf - schnell mal drücken um einen Schnappschuß zu machen ist nicht so möglich. Gerade wenn die Focusierung etwas schwieriger ist. Bilder sind im Anschluss eher körnig und fade von den Farben her, das lässt sich aber evtl. mit einem Update beheben.

Jetzt noch kurz die eigentlichen Eigenschaften als ein Mobiltelefon: Gesprächsqualität ist in Ordnung, allerdings auch nicht brilliant weil sehr leise, gerade ohne
Headset hört man schon bei mittlerem Geräuschpegel in der Umgebung sehr wenig. Telefonieren über die eingeschalteten Lautsprecher funktioniert bei mir selbst in der Wohnung kaum- der Angerufene hört mich und ich Ihn nicht, selbst wenn das HTC auf dem Tisch liegt, und ich davor sitze.
Eine Frontkamera fehlt, so ist keine Videotelefonie möglich.


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