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The bad guy "Frogsnail" (lübeck)

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NFL Snack-Helm New Orleans Saints
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Wird angeboten von The All American Sports Store (TAASS®)
Preis: EUR 79,95

5.0 von 5 Sternen Einfach nur ein geiles Wohnaccessoire, 3. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für Sportfans (insbesondere Footballfans und in diesem Fall New Orleans Saints Jünger) ist diese Snackschale ein toller Eyecatcher in jedem Heimkino! Sauber verarbeitet, lassen sich die Schälchen problemlos entfernen und reinigen. Der Helm ist ziemlich groß, da passt einiges rein. Auf jeden Fall ist es ein in Deutschland ungewohnter, aber neidisch machender Blickfang.
Es ist zwar alles andere als preiswert, aber lohnen tut es sich auf jeden Fall.
Super Deko Tipp für Individualisten!


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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als der Alkohol verdammt wurde, stiegen die Verdammten zu Könige auf..., 3. Juni 2015
Atlantic City im Jahre 1920: Als die Prohebition im ganzen Lande in Kraft tritt, fängt der Bezirkskämmerer, erfolgreiche Geschäftsmann und hinter der Fassade gnadenlose Mafiaboss Enoch "Nucky" Thompson mit dem Alkoholschmuggel im großen Stil an. Aber wo ein hungriger Hai ist, sind andere auch nicht weit...

Alles andere soll an dieser Stelle nicht gespoilert werden zum Entdeckungsvergnügen all Jener, die die Serie noch nicht kennengelernt haben. Aber soviel kann ich hier noch sagen; Boardwalk Empire ist eine meisterhaft inszenierte, enorm detailverliebte und hoch spannende Serie, die zu Recht zum Besten, was in der so genannten "Goldenen Ära der Fernsehserien" produziert wurde. 5 Staffeln lang verfolgen wir das aufregende, kriminelle Treiben der amreikanischen Ostküste in den "Roaring Twenties". Aber wer jetzt denkt, dass ununterbrochen ein Kugelhagel den anderen folgt, der wird ziemlich enttäuscht werden. Dafür ist die Serie viel zu klug und penibel recherchiert. Natürlich kommen Schießereien und Blutfontänen zum Einsatz, aber es bleibt deutlich im Rahmen und wird zu keinem Zeitpunkt Prämisse der Serie. Im Vordergrund stehen die cleveren und durchtriebenen Machtspielereien der Protagonisten, die Konflikte mit dem Gesetzt und untereinander, Betrug, Bestechung & Beseitigung. Boardwalk Empire ist im Grunde genommen als "House of Cards" auf der dunklen Seite des Gesetzes zu sehen. Dazu benötigt man alle Aufmerksamkeit, denn es gibt viele Handlungsstränge und noch mehr Charaktere, und es ist echt nicht einfach, den Faden nicht zu verlieren. Daher gilt: wer mit der Serie anfängt, sollte konsequent am Ball bleiben. Boardwalk Empire ist eine Serie, die sich Zeit nimmt, die Geschichte ins Rollen zu bringen, um ihre Figuren gründlich zu durchleuchten. Das benötigt Zeit und verlangt die Geduld der Zuschauer. Aber wer sich darauf einlässt, den lässt die Serie nicht mehr los.

Folgende Punkte sollten noch an dieser Stelle einzeln erörtert werden:

Produktion:
Ein grandios erstelltes Setting, welches bis ins kleinste Detail der Zeit nachempfunden ist, lässt den Zuschauer sofort in diese Zeitkapsel eintauchen. Echte nachgebaute Kulissen (allein die Pilotfolge kostete satte 18 Mio. Dollar, jede weitere um die 5 Mio. pro Folge) sorgen für originale Atmosphäre. Nichts ist dem Zufall überlassen worden, von den Waffen bis zu den Klamotten ist alles historisch korrekt. Sogar (nur im O-Ton) die Sprechweise jener Zeit wurde korrekt wiedergegeben. Es ist hinlänglich bekannt, dass Gangstafilm-Mastermind Martin Scorsese die Serie produziert und den Pilot selbst gedreht hat, was für die Qualität der Serie eindeutig spricht.

Recherche:
Boardwalk Empire ist größtenteils sehr historisch korrekt wiedergegeben worden, zeigt den Aufstieg und Fall sowie die Zusammenschlüsse und Zerwürfnisse jener mächtigen Mobster jener Zeit wie Nucky Johnson (in der Serie in Nucky Thompson umbenannt), Al Capone, Lucky Luciano, Meyer Lansky, Franky Yale, Casper Holstein (in der Serie Dr.Valentin Narcisse genannt), usw. Natürlich nimmt sich die Serie aus dramartugischen Gründen einige Freiheiten, doch bleibt alles sehr nahe an den realen Geschehnissen.

Cast:
Die beste Recherche und die tuersten Settings nützen rein gar nichts, wenn nicht ein auf den Punkt genau engagierter Cast bestzt wird. Das war leider zu oft in der Vergangenheit der Fall. Diesmal allerdings passt der gesamte Cast wie Arsch auf Eimer. Allen voran die Wahl, Knautschgesicht Steve Buscemi die Hauptrolle zu vergeben, war ein Geniestreich. Er passt perfekt in diese Rolle und kann alle Facetten seiner Figur ohne jeden Zweifel rüberbringen: sowohl den besorgten, menschennahen Politiker als auch den skrupellosen Gangsterboss. Eine wahre schauspielerische Glanzleistung, die auf einer Linie mit Bryan Cranstons Walter White, Kevin Spaceys Frank Underwood, Hugh Lauries Dr. House und Mark Harmons Lt. Jethro Gibbs steht.
Die weiteren Castmitglieder sind nicht minder großartig besetzt. Da wären Stephen Graham (Snatch, Dame König As Spion), Kelly Macdonald (Trainspotting, No country for old men), Jack Houston (American Hustle, Outlander), Shea Whigham (The Wolf of Wall Street, Savages), Michael Shannon (Bad Lieutenant, Man of Steel), Michael Stuhlbarg (Lincoln, 7 Psychos), Jeffrey Wright (The Ides of March, Basquiat), Michael Pitt (The Village, Studio 54) und Michael K. Williams (Der unglaubliche Hulk, 12 Years a slave). Jeder dieser gestandenen Schauspieler spielt seine jeweilige Rolle mit aller Perfektion.

Fazit:
Hochprofessionell inszeniert, hochspannend, hochintelligent. Boardwalk Empire ist eine Serie für Menschen mit höchsten Ansprüchen an einer zeitgenössichen Serie mit so hohem Aufwand. Suchtfaktor hoch 10!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2015 3:08 PM MEST


American Sniper
American Sniper
DVD ~ Sienna Miller
Preis: EUR 9,99

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brillanter Bradley Cooper in einem sehr soliden Film, 15. März 2015
Rezension bezieht sich auf: American Sniper (DVD)
Um eine Sache vorweg zu nehmen: American Sniper ist definitiv nicht der beste Film von Hollywoods Überlegende Clint Eastwood, was aber noch lange nicht heißt, dass er nicht sehenswert wäre. Ihn als plumpen Pro-Kriegsfilm abzustempeln wäre ziemlich einfältig und naiv; so klug ist Clint nämlich schon, nicht in Top Guns Fussspuren zu treten. Aber alles zu seiner Zeit.

Ein ziemlich einfältiger texanischer Redneck-Cowboy, der sein Lebensunterhalt mit Rodeoreiten bestreitet und sonst nur mit seinem Bruder abhängt, wird im Fersehen, wie Millionen anderer Menschen auch, Zeuge von den Terroranschlägen von 9/11. Mit einer gehörigen Portion Schock und Wut zugleich meldet er sich umgehend bei den Marines, um das, wie er sagt, “größte Land der Welt” zu rächen. In dieser Ausbildung kristallisiert sich seine außergewöhnliche Fähigkeit zum Scharfschützen. Was folgt sind 4 ganze Einsatzzeiten im Irak, die Zeit dazwischen in der Heimat und die Aufarbeitung danach als Veteran.

So weit, so formal. Was denn nun American Sniper zum umstrittensten Kriegsfilm seit “Tal der Wölfe”?
An die schauspielreischen Leistungen liegt es jedenfalls nicht. Allen voran Bradley Cooper (überdimensional muselbepackt) als Chris Kyle liefert eine richtig tolle Leistung ab. Aber auch alle andere Darsteller wie Sienna Miller und Co. überzeugen allesamt ebenfalls ausnahmslos.

An der Kameraarbeit und an den Settings liegt es auch nicht, denn das handwerkliche Niveau ist, wie bei allen Eastwood-Filmen, immer enorm hoch. Authentisch wirkende Kriegsschauplätze perfekt kameratechnisch eingefangen. Auch an dieser Front gibt es von mit nur lob.

Und was ist mit der Spannung? Durchgehend sehr hoch. Atemberaubend spannende Einsätze und Schusswechsel. Daran liegt es ebenfalls nicht.

Wo ich das Problem an dem Film sehe ist letzten Endes seine etwas zu große Mainstreamlastigkeit, die zu einigen misverständnissen geführt hat. Aber was meine ich mit “mainstreamlastig”? Man ist im Film imm mitten im Zentrum des Geschehens. Das Rodeo Reiten, die Ausbildung, dann zack im Irak, dann zack wieder daheim bei Frau und Kind, dann zack zurück im Irak, usw. Das stets flotte Tempo hilft zwar das Hochhalten der Spannung, geht aber leider auf Kosten einer detaillierten Charakterstudie, die dem Zuschauer tiefer Einblicke in Kyles Seele ermöglichen würde. So bleibt stets der Eindruck der Oberflächlichkeit zurück, was es nicht ist. Chris Kyle ist nun mal ein Trailer-Trash Redneck, den von Kindheit an eingebläut wurde, dass Amerika das beste Land der Welt sei und dass die Araber im Grunde genommen Wilde seien. Das mag uns zwar etwas sauer aufstoßen, wenn er seine Parolen ausspricht, ist aber ein reales Abbild der dortigen Gesellschaftsschicht. Und das bringt Clint Eastwood sehr glaubhaft rüber, das heißt aber lange nicht, dass er der selben Meinung ist. Man muss nun mal realistisch anerkennen, dass nicht promovierte Gelehrte in den Krieg eingezogen sind, sondern großteils genau jene Hinterweltler.
Was aber positiv beeindruckt ist das langsam immer stärker werdende innere Zerwürfnis kyles während der Einsätze. Zwar rattert er immer noch seine Propaganda herunter, aber mit der Zeit scheint er immer weniger daran zu glauben. Vor allem als er zufällig im Irak auf seinen Bruder trifft, der völlig desillusioniert auf den Weg in die Heimat geht, fängt Chris schwarz/weiße Moralwelt heftig zu bröckeln. Aber diese Momente sind insgesamt etwas zu kurz geraten. Was aber im Gegenzug sehr gut rüberkommt ist das innere Ambivalenz Kyles während der Einsätze, in denen er nur daran denkt, zusammen mit Frau und Kind friedlich zu Hause zu sitzen und wenn es tatsächlich geschieht, denkt er an nichts anderes als zurück zur Front zu gehen und seine Kameraden zu schützen.

Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist der Einsatz eines gegnerischen Snipers, den es zwar in Echt gegeben hat, aber nie in Kyles Nähe operiert hat. Das wirkt auf mich etwas zu konstruiert und unautentisch. Das bringt zwar in Sachen Spannung Pluspunkte mit sich, ist aber dafür dramaturgisch etwas unglaubhaft.

Fazit: Clint Eastwood verbrennt sich hier definitiv nicht die Finger, dafür ist er schlichtweg zu erfahren und zu klug. Er erschafft einen ansehnlichen, emotionalen und spannungsgeladenen Kriegsfilm, der zwar stark mainstreamtauglich ist, aber deswegen auch etwas an charakterlicher Tiefe fehlt, weswegen manch einer American Sniper als Pro-Kriegsfilm kritisiert hat, was dem Film aber nicht wirklich gerecht wird. Wer nach einem neuen Apocalypse Now sucht, der wird hier nicht wirklich fündig werden. Wer mit etwas Abstand zu diesem unrühmlichen Krieg und der ganzen Bush-Thematik an dem Film rangehen kann, der wird voll auf seine Kosten kommen. Am Ende bleibt ein handwerklich einwandfreier Film mit tollen schauspielerischen Leistungen und einem hochspannenden Verlauf, dem etwas charakterliche Tiefe fehlt. Dennoch sehr sehenswert
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2015 3:28 PM MEST


Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 8,60

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AIDS in Texas in den 80ern - ein authentisches Drama um ein sehr heikles Thema, 25. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Dallas Buyers Club (DVD)
Der Film lebt von einer simplen, aber für diesen Fall unausweichlichen Prämisse, nämlich der Autentizität seiner Darsteller und Kulissen. Kein hemmungsloses Overacting, keine atemberaubende Landschaftsaufnahmen, keine spektakulären Wendungen. Und dennoch setzt ein gewisser Wow-Effekt ein. Was macht denn überhaupt noch den Film sehenswert? Ganz einfach: Matthew McConaughey und Jared Leto! Nicht dass die Story schlecht wäre, ganz im Gegenteil, aber die zwei Charakterdarsteller machen einen fantastischen Job.

Kurz zur Story: irgendwo in Texas anfang der 80er landet ein typischer homophober Macho-Cowboy, der an Rodeos teilnimmt und nebenbei als Elektriker auf den Ölfeldern arbeitet, wegen eines heftigen Stromschlages im Krankenhaus. Als er aufwacht, sagen ihm die Ärzte, dass er an AIDS erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Er kann das zunächst nicht fassen, da damals der Virus als reine Schwulenkrankheit bekannt war. Seinen eigenen Vorurteilen und die seiner Umgebung ausgesetzt, versucht er nun alles, um sein Leben verlängern zu können. Dabei trifft er auf einen ebenfalls infizierten Transvestiten, der mit ihm einen Masterplan zur Hinauszögern des Unausweichlichen entwickelt.

McConaughey zeigt in diesen 120 Minuten die beste Leistung seiner Karriere. Den heruntergehungerten und ausgestoßenen Kämpfer gibt es so genial realistisch rüber, dass er absolut keine kitschig pathetischen Momente braucht, um seiner Figur pseudo-inhaltliche Tiefe einzuverleiben. Gleiches gilt auch für Jared Leto, der aber schon als Hreoin Junkie in Requiem for a Dream überzeugen konnte. Wenn er gegen Ende des Films jammernd die Worte "Aber ich will noch nicht sterben" herausweint, ist es schon ein erdrückender Moment. Jennifer Garner spielt zum ersten Mal seit Menschengedenken wirklich gut und glaubhaft, bleibt aber erwartungsgemäß wegen der monströsen Leistungen der anderen ziemlich blass. Sie versucht es zwar, ihrer Figur eine Mehrdimensionalität zu geben, schafft es aber nie so richtig. Dafür fehlt ihr das gewisse Etwas.

Dallas Buyers Club verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz als das AIDS-Übermachtwerk "Philadelphia". Er kämpft nicht um die soziale Akzeptanz von Schwulen und AIDS, sondern um das blanke Überleben und gegen das menschenverachtende Verhalten der amerikanischen Pharmakonzerne, was den Film deutlich zeitgemäßer macht.

Fazit: Dank McConaughey und Leto unvergesslich starke und bodenständige Charakterstudie über den Ausbruch und Umgang mit der AIDS Krankheit in den 80er Jahren, die vielleicht ab und an etwas zu kühl rüberkommt, aber alles in Einem aüßerst sehenswert bleibt.


Whiplash
Whiplash
DVD ~ Miles Teller
Preis: EUR 9,97

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen extatisch, elektrisierend, fesselnd. Whiplash ist DER Musikfilm des Jahrzehnts!, 25. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Whiplash (DVD)
Ein ambitionierter Junger Schlagzeuger studiert im ersten Semester an der höchst rennomierten Musikhochschule Amerikas, dem Schäfer College. Eines Tages wird sein Talent von dem besten und gefürchtetsten Professor erkannt und er wechselt in die von jenem geleiteten Big Band Klasse. Was der Junge bald darauf erlernen wird, ist, dass der Weg zur Perfektion der schmertzhaftester sein wird...

Das ist Whiplash! Ein atemberaubend spannender Film, der einen ab der ersten Sekunde in seinen Sog hypnotisch hineinzieht und noch lange nach ende der Vorstellung nicht wieder loslässt - vor allem als Jazzmusikliebhaber (aber auch garantiert für jeden, der mit Jazz nicht viel am Hut hat). Um einen solchen Effekt zu gewährleisten bedingt es bei weitem nicht nur die Einlage von cooler Musik, sondern muss vor allem eine intensive, realistische und schmalzfreie Story erzählt werden, was hier mehr als nur zutrifft, einwandfreie schauspielerische Leistungen müssen abgeliefert werden, was hier sensationell gelingt (allen voran J.K. Simmons als manischer Professor und Bandleiter, der für diese Rolle den Oscar 2015 als bester Nebendarsteller erhalten und mehr als verdient hat), und zu guter Letzt hochprodessionelle Kamerarbeit sowie interessante Settings, die die Story richtig unterstüten können.

All das macht Whiplash zu einem der besten Musikfilme aller Zeiten, der seine 3 Oscars mehr als nur verdient hat. Ich habe lange nicht mehr so intensiv mitgefiebert und mitgelitten. Simmons Parforceritt erinnerte mich stellenweise an die des Drill Seargent Hartmann aus Full Metal Jacket, Seine Schimpftiraden weisen durchausParallelen auf.

Allgemein ist der Film sehr flott aufgebeut. Keine zu ausgiebige Charakterstudien werden ausgebreitet. Warum auch? Alles, was man über die Charaktere wissen muss, erfahren wir über deren musikalischen Leistungen. Der Regisseur hat das Kunststück geschaffen, die unglaubliche Intensität sowohl in den grandiosen Musikparts als auch in den messerscharfen Dialoge dazwischen permanent hoch zu halten bis hin zum schlichtweg atemberaubend genialen Schlussakt.

Whiplash ist definitiv ein Film, den man gesehen haben sollte, auch wenn man mit Jazz nicht viel am Hut hat. Absolut sehenswert!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2015 6:10 PM MEST


Inherent Vice - Natürliche Mängel
Inherent Vice - Natürliche Mängel
DVD ~ Joaquin Phoenix
Preis: EUR 9,99

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kryptisch, skurril und irgendwie unnahbar, dennoch brüllend komisch - ein Film im Kifferdunstnebel, 17. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Inherent Vice - Natürliche Mängel (DVD)
Es gibt (wenige) Regisseuere, bei denen, "selbstverschuldet", die Messlatte für den nächsten Film so dermaßen hoch hängt, dass im Grunde genommen ein Scheitern irgendwann unausweichlich ist. Paul Thomas Anderson ist einer Davon. Nicht weniger als 3 filmische Meisterwerke hintereinander hat der zwischen 1997 und 2007 gedreht: Boogie Nights, Magnolia und There will be Blood. 2012 kam quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit das eigenwillige Werk The Master raus und nun anno 2015 sein lagerwartetes neues Projekt die Krimi-Kifferkomödie Inherent Vice.

Wer die vorhergenannten Filme kennt und schon mal gesehen hat, der weiß in etwa, was auf ihn zukommt, nämlich keine Mainstream - Buddy-Spoof- Komödie sondern ein extrem kryptisch aufgebauter, voller seltsamer und skurriler Charaktere bespickter Film über eine hanebüchene Entführung und ein ständig zugedröhnter Privatdetektiv, der irgendwie Versucht, den Fall zu lösen.

Aber von vorne: Ein schwerreiche Immobilienhai (Eric Roberts) soll aller Anscheinend nach entführt werden, das behauptet seine Geliebte Shasta und Ex-Freundin von Privatdetektiv "Doc" Sportello (Joaquin Phoenix). Als er auf eigene Faust anfängt zu ermitteln, verschwindet eben jener Immobilienhai samt Shasta spurenlos. Ein vollkommen verworrener Fall, der im Laufe der Zeit immer verworrener wird, um einen Musiker (Owen Wilson), der angeblich tot sein soll, einen schrägen Hard-boiled Cop (Josh Brolin), die Aryan Brotherhood, ein Msuchi-Leck-Massagesalon, die Black Guerilla Family, eine strebsame Staatsanwältin (Reese Witherspoon), einen exzentrischen Zahnarzt, das FBI und um ein Heroin-Kartell aus Asien. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen und der völlig planlose Doc, der ab und an noch von seinem Anwalt und Freund Sauncho Smilax (Benicio del Toro) unterstützung erhält, versucht sich da irgendwie durchzukämpfen, was angesichts des eigenen verschleiernden Kiffernebels alles andere als einfach wird.

Die Story ist völlig abstrus und der Versuch, sich da zurechtzufinden, scheitert irgendwann gnadenlos. Man kann keinen der Handlungsstränge wirklich Glauben schenken, da man nie genau wissen kann, was nun wahr ist oder ob sich Doc das gerade selbst zusammhalluziniert. Natürlich hat dies zu Folge, dass man am Ender der Vorstellung nicht so recht weiß, was man von dem Ganzen halten soll. Übrig bleiben tolle Schauspielleistungen von Joaquin Phoenix und Josh Brolin, abgefahren schrullige Charaktere, ein cooler 70er Jahre Soundtrack und außergewöhnliche Los Angeles Settings. Auf dem ersten Blick reicht das aber nicht, um als weiteres Meisterwerk in der Paul Thomas Anderson Filmografie zu gelten. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass man den Film mehrmals schauen muss, um all die Nuancen und Facetten, die beim ersten Mal entfallen, neu zu entdecken, denn beim ersten Schauen fixiert man sich zwangsläufig auf die Story.. Aber ganau das zeichnet auch einen Anderson aus, bestes Beispiel ist Magnolia.

Der wahre Pluspunkt des Films ist aber seine Situationskomik. Wenn erzählt wird, dass ein reicher Jude lieber ein Nazi wäre und sich darum von solchen umgibt oder wenn Doc auf einen Bösewicht schießt und dann ängstlich fragt, ob er ihn getroffen hat, dann weiß man, dass eine ganz andere Art von brüllender Komik auf einen erwartet als bei zeitgenössischen Komödien. Dennoch bleibt der Film am Ende dank der Inszenierung ziemlich schwer verdaulich. Meines Erachtens kommt summa sumarum Inherent Vice nicht an die PTA Meisterwerke heran, bleibt aber eine besondere Arthouse Komödie, die sich von der Mainstream-Ursuppe deutlich abhebt.


The Homesman
The Homesman
DVD ~ Hilary Swank
Wird angeboten von media4world
Preis: EUR 11,99

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Western, der ums Verrecken kein typischer sein will und ist., 17. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: The Homesman (DVD)
Wer bei dem Wort Western an 6-Schuss-Revolver, die wunderlicherweise mind. 25 mal abgefeuert werden, bevor man sie erst nachladen muss oder an High Noon Duelle zwischen 2 Typen, die aus gefühlt 100 Metern Entfernung den Gegner mit einem Schuss ohne gründlich zu zielen mitten in die Brust treffen, der liegt hier völlig falsch. The Homesman erschafft ein neues Fenster, ja eine neue Sichtweise auf ein scheinbar gefühlt abgegrastes Genre. Seit Erbarmungslos und die Ermordung des Jesse James gab es kein so innovativen Western mehr.

Irgendwo in einem Kuhkaff im mittleren Westen der USA, 3 Frauen verlieren unabhängig voneinander aber zeitlich simultan den Verstand. Die Lösung der Dorfbewohner: sie sollen in einer speziellen Einrichtung weit weg nach Iowa deportiert werden. Die Farmerin und chronisch einsame alte Jungfer Mary Bee Cuddy (Hillary Swank) erklärt sich bereit, die Frauen zu kutschieren. Kurz vor der Abreise rettet sie den abgewrackten Outlaw George Briggs (Tommy Lee Jones) aus einer tödlichen Situation unter der Vorraussitzung, dass er die Damen begleitet. Eine nicht ungefährliche monatelange Odyssee durch Indianergebiete, feindseliger Menschensiedlungen und karger Natur beginnt.

In einem Film, in dem die Helden auch gleichzeitig auch wie ein Häufchen Elend wirken präsentieren sich Swank und Jones in schauspielerischer Höchstform. Der wortkarge, visuell hochinteressante Western erinnert mich von der Stimmung her leicht an einer Mischung aus There will be Blood und No Country for old Men, ohne ansatzweise jene Meisterwerke kopieren zu wollen, was aus meiner sicht sehr positiv zu bewerten ist. The Homesman ist nun mal ein sehr anspruchsvoller Arthouse-Western mit genial ambivalenten Helden die einen ins Herz schließen lassen und gleichzeitig befremden. Sehr empfehlenswert für die Jenigen, die eine neue Facette des Genres entdecken möchten


Interstellar
Interstellar
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 7,99

11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehe nicht gelassen in die gute Nacht, 17. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Interstellar (DVD)
Wer im Vorfeld die Werke von Christopher Nolan und die Basis zu seinem 9. Film kennt, der wird wissen, dass keine leichte Sci-Fi - Star Wars - alike Kost auf ihn zukommt. Und genauso ist es gekommen. Am Ende der Vorstellung saß ich da mit glühend rauchendem Kopf (aber nicht negativ gemeint). Nolan schafft es immer wieder, dass man seine Filme mehrmals schauen MUSS, um die ganze tragweite seiner Werke zu verstehen. Hier kommt nun eine Weltraumoper epochalen Ausmaßes, wie es sie seit 2001- Odyssee im Weltraum nicht mehr gegeben hat (und nein, Gravity ist definitiv aus meiner Sicht nicht als legitimer Nachfolger zu nennen, dafür war die Story einfach viel zu dünn).

Die Reise durch Wurmlöcher, fremde Planeten in fremde Galaxien, schwarze Löcher und die 5.Dimension. Nie wurden diese Themen so wissenschaftlich korrekt in Filmen dargestellt (auch wenn es in dem Fall natürlich einige Abweichungen gibt aus dramaturgischen Gründen) und visuell doch so atemberaubend wie inhaltlich hochspannend erzählt.

Ein enorm wichtiger Faktor in diesem Film ist der brillante Score von Mastermind Hans Zimmer, der endgültig bewiesen hat, dass er der beste und innovativste Filmkomponist der Gegenwart ist. Eine schier unglaubliche Leistung liefert er ab und haut auch den stärkssten Kritiker um.
Ganz zu schweigen der famosen Schauspielerleistungen allen voran von Matthew McConaughey und Sir Michael Caine. Auch der übrige All-Star Cast um Anne Hatahway, Jessica Chastain, Matt Damon, Casey Affleck, Elle Burstyn und John Lithgow spielt großartig.

Fazit: Bevor man ein endgültiges Urteil abgeben kann, sollte Interstellar mehrmals angesehen werden müssen. Eines steht aber fest: die fantastischen Aufnahmen, der ungeheuer geile Soundtrack und die mehr als gelungene Hommage an " 2001" machen Interstellar zu einem einzigartigen Erlebnis. Wie und wo er sich in die Filmgeschichte anreiht, wird erst die (relative) Zukunft entscheiden. Als 2001 vor nun 50 Jahren erschien, wurde er genauso kontrovers aufgenommen wie nun dieser Film. Heute sind alle negativen Kritiken von damals verstummt und 2001 gilt als eines der größten Filme aller Zeiten. Vielleicht muss man etwas Abstand gewinnen, um die ganze Kraft von Interstellar spüren zu können. Fakt ist aber, dass er einen nicht mehr so schnell loslassen wird.


Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
DVD ~ Michael Keaton
Preis: EUR 12,90

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du bist nicht Irgendwer, du bist Birdman!, 5. Februar 2015
Alejandro Gonzalez Innaritu, ein außergewöhnlicher Regisseur, der für tonnenschwere, tiefaufwühlende Meisterwerke wie Babel, 21 Gramm und zuletzt Biutiful sich verantwortlich zeichnet, hat sich entschlossen, völlig neue Wege zu gehen und eine Komödie zu inszenieren. Kann das gut gehen? Ja, und wie!

Ein abgewrackter Filmschauspieler, der vor 20 Jahren zu Ruhm gelang, als er den Comicsuperhelden Birdman erfolgreich 3 Mal für die Leinwand verkörperte und danach in die Versenkung verschwand, versucht nun dur die Theaterinszenierung seines eigenen Stücks am Broadway zu einem Comeback sich selbst zu verhelfen. Dabei wird er ständig mit seiner eigenen Vergangenheit, Finanzierungsproblemen, den Zicken der Schauspieler sowie seiner Tochter und der Voreingenommenheit der Kritiker konfrontiert.

Was dabei herausgekommen ist ist ein brüllend komischer, aber immer noch sehr reflektierter, phasenweise ja dramtischer und eigensinniger Film, der sich abermals komplett von allen Komödien und Superheldenfilme dieser Welt absetzt. Eine bitterböse Abrechnung mit den Mechanismen der Showbiz-Industrie. Dies ist fast allen voran der schlichtweg genialen Kameraarbeit geschuldet (bis auf paar ganz wenigen Momenta wirkt der ganze Film so, als bestünde er aus einer einzige Kamerafahrt). Hinzu kommt eine mehr als experimentelle, dennoch grandiose Sounduntermalung - fast durch den ganzen Film hinweg ist ein Schlagzeug zu hören, was dem Streifen eine ganz eigensinnige Dynamik verleiht. Aber natürlich ist die schauspielerische Leistung des All-Star Casts der wichtigste Grund für die Virtuosität des Films. Der Einfall Innaritus Michael Keaton als den Birdman Darsteller Riggan Thompson zu besetzen, war einzigartig grandios. Denn Keaton selbst weiß nur zu gut, wie das ist, einst durch die Verkörperung eines Comichelden zu Ruhm zu kommen und danach peu à peu in Vergessenheit zu geraten. Neben ihn ist vor allem die Leistung Edward Nortons als divenhafter Schauspieler, der mit seinen Attituden sein gesamtes Umfeld zur Weißglut bringt. Aber auch Emma Stone, Naomi Watts und Zack Galafianakis wissen, das haushohe schauspielerische Niveau zu halten.

Alles in Einem ist Birdman weiterer Meilenstein in Innaritus schon bemerkenswertes Portfolio und ein weiterer Beweis dafür, dass es immer noch Filme gibt, die außergewöhnlich, revolutionär und dazu noch inhaltlich und technisch brillant sind. Jetzt schon mit Sicherheit einer der besten Filme des Jahres, wenn nicht sogar des Jahrzehnts. Mir ist dabei klar, dass Birdman kein massentauglicher Film ist, dennoch gibt es viele Menschen, die den cineastischen Einheitsbrei langsam satt haben und sich gerne filmgeschmacklich weiterentwickeln möchten. Birdman ist definitv für jene Leute Pflichtprogramm.


A Most Wanted Man
A Most Wanted Man
DVD ~ Philip Seymour Hoffman
Preis: EUR 10,72

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend realitätsnah und die letzte P. Seymour Hoffman Show, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: A Most Wanted Man (DVD)
Geheimdienste... Geheimagenten... Anti-Terror Bekämpfung... Was ist alles nicht zu diesem Thema schon verfilmt worden? Und am Ende sieht es (fast) immer so aus, dass 200 Menschen mindestens über den Haufen geschossen werden, alles was nicht niet- und nagelfest ist in die Luft gejagt wird und dass die obligatorischen Autoverfolgungsjagden sämtliche Straßenzüge lahmlegen. So weit, so unterhaltsam, aber dennoch meilenweit von jeglicher Realität entfernt. Nun muss man ja natürlich sagen, dass das Medium Film eine Form der darstellenden Kunst ist und nicht der Realität, sonst würde es ja Doku heißen. Dennoch benötigte das Genre wenigstens einen Film, der wirklich glaubhaft daherkommt. Und hier kommt nun A Most Wanted Man ins Spiel. Keine Explosionen, keine Tote, keine wilde Autoverfolgungsjagd. Was bleibt denn da noch übrig? Die wahre Arbeit von verdeckten Ermittlern und die unzähligen Verhandlungen mit Vorgesetzten und hohen Regierungsapparate. Klingt langweilig, ist es aber auf keinen Fall.
Hamburg, Anno 2013. Ein mutmaßlicher tschetschenischer radikaler Islamist schafft es, auf illegalem Weg die Hansestadt zu erreichen und in ihr zu untertauchen, um scheinbar Kontakt zu operierenden Terrorzellen aufzunehmen. Eine kleine, hoch geheime Anti-Terror Bekämpfungseinheit, angeführt von Günther Bachmann (P. S. Hoffman) ist ihm schon auf den Fersen. Schnell muss er aber merken, dass nicht nur er, sondern auch diverse hochrangige und internationale Regierungsapparate auf diesen Mann scharf sind. Bachmann braucht aber diesen Erfolg dringend, um den Fehlschlag, den sein Team in Beirut erlitten hat, wett zu machen und wieder international agieren zu können. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat also begonnen.

Hamburg als Handlungsort (und authentischer Drehort) auszusuchen klingt einigen Menschen vielleicht etwas kurios, ist aber sehr klug gewählt, denn die Terrorzelle um Mohammed Atta, einer der Todespiloten vom 11. September 2001, ebenfalls in Hamburg unterkam und mit seiner Zelle dort alles plante.
Getragen wird der Film von einem überschaubaren, aber hochklassigen Cast um Hoffman, Daniel Brühl, Willem Dafoe, Robin Wright (Jenny aus Forrest Gump und Misses Underwood aus House of Cards), Rachel Mc Adams und Herbert Grönemeyer. Derartige Charakterdarsteller sind aber auch nötig, um in einer actionlosen Story die notwendige Spannung sowie Emotion rüberzubringen. Es ist nicht einfach in Worte zu fassen, was diesen Film so besonders sehenswert macht. Sind es die zurückhaltenden, aber hoch interessanten Schauspielerleistungen, die ungeahnten Storytwists oder das Netz aus Intrigen und Verrat? Eigentlich ist es das perfekte Zusammenspiel aus allen Elementen.
Philip Seymour Hoffman in der letzten Hauptrolle seines viel zu kurzen Leben zu sehen weckt in jedem Anhänger seiner grandiosen Schauspielkünste melancholische Gefühle hervor. Dass ausgerechnet sein letzter Film in Deutschland gedreht wurde wird für jeden deutschen Fan um so ehrfürchtiger erscheinen. Er spielt ruhig, gefasst, und dennoch emotionsgeladen. Einfach bewegend. Der Rest des Casts spielt ebenfalls toll. Die Leistungen sind dem Film angepasst und das macht ihn umso glaubhafter.

Wer einen schönen Filmeabend verbringen will mit viel Geheimdienstaction und so, der wird hier definitiv nicht glücklich. Wer aber eine raffinierte Story sucht, die unaufdringlich aber hochspannend, ohne Action und Tote auskommt und daher erschreckend realer und glaubhafter daherkommt als alle anderen Filme des Genres, der wird hier gut bedient sein.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 24, 2015 9:05 AM MEST


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