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Perseus

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EQUILIBRIUM - Energie Power Armband aus Silikon in Weiß NEU
EQUILIBRIUM - Energie Power Armband aus Silikon in Weiß NEU
Preis: EUR 12,90 - EUR 13,75

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfug!, 13. Februar 2011
Diese Rezension habe ich für dieses sinnlose Produkt bereits verwendet. Da das vorliegende Produkt in eine ähnliche Kerbe schlägt, passt sie genau so.

*** BEGINNE SARKASMUS ***

Finger Weg! Dieses "Produkt" hat meine perfekt geeichten Chakren zerstört! Außerdem nimmt meine energetische Aura reproduzierbar ab, wenn ich das Band länger als 2.5h trage: Statt dem strahlenden azurblau, das ich sonst immer abgebe, leuchtet meine Aura dann nur noch blass beige bzw. braun.

*** ENDE DES SARKASMUS ***

Im Ernst: Eine bessere Art, sein Geld loszuwerden ohne es gleich anzuzünden oder als Toilettenpapier zu benutzen, ist mir momentan nicht bekannt. Dieses "Produkt" ist vollkommener Firlefanz, Unfug, Abzocke, Quacksalberei. Nichts Anderes.

Da haben sich ein paar schlaue Marketingleute hingesetzt und überlegt, wie sie die krankende Gummiindustrie wieder ankurbeln können. Was wäre dann auch besser als ein modisches Armband zu verkaufen, was über, in Ermangelung eines besseren Wortes, magische Fähigkeiten verfügt. Wahrscheinlich dachte man sich, dass die Leute den "Herr der Ringe" nicht von der Realität unterscheiden können...

Das Perfide an der Sache ist, dass eine vermeintlich wissenschaftliche Sprache ("Hologramme") Käufer anlocken sollen. Hierzu kann ich nur empfehlen: Wikipedia lesen. Mit der Holografie sind prinzipiell bildgebende Verfahren gemeint. An eine "Energetisierung" denkt kein Wissenschaftler.

Kurz und gut: Schwachfug, den nur Narren mit viel Geld kaufen. Die Tatsache, dass "viele Sportler" darauf schwören, beeindruckt mich nicht im Geringsten. Ich sage nur: Placeboeffekt.


Kein Titel verfügbar

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfug!, 13. Februar 2011
*** BEGINNE SARKASMUS ***

Finger Weg! Dieses "Produkt" hat meine perfekt geeichten Chakren zerstört! Außerdem nimmt meine energetische Aura reproduzierbar ab, wenn ich das Band länger als 2.5h trage: Statt dem strahlenden azurblau, das ich sonst immer abgebe, leuchtet meine Aura dann nur noch blass beige bzw. braun.

*** ENDE DES SARKASMUS ***

Im Ernst: Eine bessere Art, sein Geld loszuwerden ohne es gleich anzuzünden oder als Toilettenpapier zu benutzen, ist mir momentan nicht bekannt. Dieses "Produkt" ist vollkommener Firlefanz, Unfug, Abzocke, Quacksalberei. Nichts Anderes.

Da haben sich ein paar schlaue Marketingleute hingesetzt und überlegt, wie sie die krankende Gummiindustrie wieder ankurbeln können. Was wäre dann auch besser als ein modisches Armband zu verkaufen, was über, in Ermangelung eines besseren Wortes, magische Fähigkeiten verfügt. Wahrscheinlich dachte man sich, dass die Leute den "Herr der Ringe" nicht von der Realität unterscheiden können...

Das Perfide an der Sache ist, dass eine vermeintlich wissenschaftliche Sprache ("Hologramme") Käufer anlocken sollen. Hierzu kann ich nur empfehlen: Wikipedia lesen. Mit der Holografie sind prinzipiell bildgebende Verfahren gemeint. An eine "Energetisierung" denkt kein Wissenschaftler.

Kurz und gut: Schwachfug, den nur Narren mit viel Geld kaufen. Die Tatsache, dass "viele Sportler" darauf schwören, beeindruckt mich nicht im Geringsten. Ich sage nur: Placeboeffekt.


The Victorian Internet: The Remarkable Story of the Telegraph and the Nineteenth Century's On-Line Pioneers
The Victorian Internet: The Remarkable Story of the Telegraph and the Nineteenth Century's On-Line Pioneers
von Tom Standage
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,93

3.0 von 5 Sternen Interessant, aber zu oberflächlich, 4. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tom Standage stellt in "The Victorian Internet" die Geschichte der Telegraphie vor, angefangen von Türmen, die durch optische Signale kommunizieren bis hin zu den Tiefseekabeln, die letztlich die Kontinente miteinander verbanden. Dabei stellt er Erfinder, Tüftler, Telegraphisten, Mäzene und nicht zuletzt auch die Benutzer dieser neuen Technologie vor.

Diesen sehr interessanten Schilderungen stellt er dann die Entwicklung des Internets gegenüber. Standage zeigt, dass mit dem Aufkommen der Telegraphie dieselben Hoffnungen aufkeimten, wie sie heute in Bezug auf das Internet in aller Munde sind, und dass sich das Internet und die Telegraphie, was ihre Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung betrifft, auch nicht gerade unähnlich sind...

"The Victorian Internet" ist eigentlich sehr gut zu lesen und hätte auch eine bessere Wertung bekommen, wenn da nicht ein paar Wermutstropfen wären:

1. Das Buch ist insgesamt zu oberflächlich. Die Arbeitsweise der vorgestellten Maschinen wird meist nur angeschnitten.

2. Standage neigt dazu, einfach nur Daten aufzuzählen und den Leser mit Details zu erschlagen, ohne einen Faden oder Fokus erkennen zu lassen.

3. Das Buch bleibt zu kurz, um wirklich in die Tiefe zu gehen. Obwohl gesellschaftliche Änderungen gestreift werden, bleiben doch sehr viel Fragen offen.

Wer über diese Punkte hinwegsehen kann, wird dem Buch einiges Interessantes und Wissenswertes abgewinnen können.


More Than Human (S.F. Masterworks)
More Than Human (S.F. Masterworks)
von Theodore Sturgeon
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,27

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der nächste Schritt in der Evolution des Menschen?, 4. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sturgeon beschreibt in "More than Human" ein Wesen, das der nächste Schritt in unserer Entwicklung sein soll: Ein "Metamensch", der sich aus verschiedenen Menschen zusammensetzt, die jeweils ein klares Aufgabengebiet haben, darunter das "Gehirn", die "Hände" etc. (es ist schwierig, dies zu erklären, ohne den Plot vorwegzunehmen).

Ausgehend von diesem "Homo Gestalt" erkundet Sturgeon, was den Menschen ausmacht: Welche moralischen Verpflichtungen haben wir gegenüber uns und unseren Mitmenschen? Ist das Gewissen ein Hindernis für unsere Entwicklung oder ein integraler Bestandteil von uns? Wie könnte eine Weiterentwicklung des Menschen aussehen? Welche Pflichten erwachsen daraus?

Fazit: "More than Human" ist ein sehr philosophischer Roman, der, wenn am ehesten als "harte" Science-Fiction klassifiziert werden kann. Eine Empfehlung auch für Leute, die sonst eher zu anderen Genres greifen.


In the Beginning...was the Command Line
In the Beginning...was the Command Line
von Neal Stephenson
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,70

5.0 von 5 Sternen "Brevity is the soul of wit", 2. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"In the Beginning was the Command Line" ist ein kompaktes Essay, in dem sich Neal Stephenson auf SEHR ironische Weise mit der Geschichte von Betriebsystemen auseinandersetzt: Ohne Wissen der meisten Benutzer tobt schon seit Jahren ein Kampf zwischen zwei ganz unterschiedlichen Bedienkonzepten.

Auf der einen Seite: Die Verfechter der grafischen Benutzeroberflächen (Buttons, Menüs, Regler usw.). Alles soll möglichst "schön" aussehen und Einsteiger animieren.

Auf der anderen Seite: Die Puristen. Die Programmierer. Sie bevorzugen die direkte Kontrolle über den Computer, eben die Kommandozeile.

Mit diesem Gegensatz als Aufmacher führt Stephenson den Leser nicht nur in die Funktionsweise von Betriebsystemen ein (was auch für einige Lacher sorgt; lassen Sie sich von den "Auto"-Metaphern überraschen, die in keinem Buch über EDV fehlen dürfen), sondern spannt sogar noch den Bogen für (ein wenig) Kritik an der westlichen Konsumgesellschaft ("Morlocks" vs. "Eloi").

In einem Wort: Herrlich.

[Das Buch kann auch von weniger technisch veranlagten Lesern verstanden werden; jene sind sogar meines Erachtens die Zielgruppe, denn Stephenson möchte nicht zuletzt auch erläutern, wie sich unser Umgang mit dem Computer verändert hat.]


Rama II (Rama Books)
Rama II (Rama Books)
von Arthur C. Clarke
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein typischer Clarke, aber nichtsdestoweniger spannend, 18. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rama II (Rama Books) (Taschenbuch)
Zunächst: Arthur C. Clarke hat an diesem Buch nur beratend mitgewirkt. Gentry Lee ist der eigentlich Autor dieses Textes. Für ihn möchte ich hier mal eine Lanze brechen.

Das Buch hat natürlich einen völlig anderen Stil als man es sonst von Clarke gewohnt wäre: Alle Charaktere werden etwas weniger distanziert dargestellt und haben eine detaillierte Hintergrundgeschichte mit Höhen und Tiefen. Lee beschreibt auch Gefühle und Gedanken mit mehr Detailtreue als Clarke und "seine" Beschreibung der Menschheit ist nicht von allzuviel Optimismus erfüllt (Krisen, schlechte Politik usw.).

Es gelingt Lee aber, eine gelungene Fortsetzung des ersten "Rama"-Buches zu beschreiben. Seine Schilderungen bleiben wissenschaftlich ebenso akkurat wie die von Clarke, nur füllt er seine Charaktere mit mehr Leben und versucht, dem Leser eine etwas spezifischere Vision von Rama näherzubringen. Lee liefert (vor allen Dingen in den späteren Büchern) Erklärungen für die Fremdhaftigkeit des Raumschiffs, was manchmal sehr schön ist, aber weniger der eigenen Fantasie überlässt, daher auch "nur" 4 Sterne.

Über den Inhalt sei hier nur so viel verraten: "Rama" ist wieder da und die menschlichen Entdecker sehen sich erneut einer extrem bizarren Welt gegenüber. Erschwert wird ihre Erkundung durch die (unbegründeten?) Ängste der Öffentlichkeit, die in Gestalt einer Journalisitin allen über die Schulter schaut. Trotz aller Krisen versuchen die Wissenschaftler weiterhin, das Geheimnis von Rama zu lüften...

Alles in allem würde ich das Buch auch Fans von Clarke empfehlen (zu denen ich mich auch zähle), nur sollte man nicht denselben Stil des Meisters erwarten. Die Tatsache, dass es aus der Feder eines recht unbekannten Autors stammt, sollte dieses Buch aber für niemanden weniger lesenswert machen.


Devices of the Soul: Battling for Our Selves in an Age of Machines
Devices of the Soul: Battling for Our Selves in an Age of Machines
von Steve Talbott
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,06

4.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an, 18. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Devices of the Soul" untersucht, wie wir Menschen unsere Identität und Menschlichkeit in einem Zeitalter von beinahe ubiquitärer Technik und Automatisierung erhalten und pflegen können.

Da das Buch eine tour de force durch verschiedene Aspekte der menschlichen Interaktion ist, beschränke ich mich hier darauf, nur einige der von Talbot betrachteten Leitfragen anzugeben:

- Wie kann die Entwertung menschlicher Arbeit verhindert werden?
- Wie ist es zu verhindern, dass wir durch Technologie neue Probleme schaffen, anstatt alte zu lösen?
- Was macht uns Menschen menschlich und unterscheidet uns von Maschinen?
- Welche Teile unserer Gesellschaft können wir automatisieren? Welche nicht?
- Wie verhindern wir eine Erosion menschlicher Werte und eine Reduktion auf pure Zahlen?

Dies sind nur einige Fragen, die Talbot hier beantworten möchte. Die obigen Fragen sollen nicht den Eindruck erwecken, dass Talbott Fortschritt und Technologie per se ablehnt -- er kritisiert nur die Haltung "Fortschritt um jeden Preis".

Talbott wirft hier einige gewichtige Fragen auf, die mich (als Naturwissenschaftler OHNE große philosophische Vorbildung) zum Nachdenken angeregt haben. Aufgrund der guten Bibliografie im Buch ist es auch möglich, weitere Gebiete, die Talbott nur anschneidet, zu vertiefen.

Zum Abschluss noch etwas Negatives: Das Buch ist nicht ganz thematisch zusammenhängend, da viele Kapitel bereits separat durch Talbott publiziert worden waren. Trotz einer gewissen Redundanz tut das der Thematik insgesamt jedoch keinen großen Abbruch.

Fazit: Empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich etwas mit den Schattenseiten der Zukunftsvisionen von heute auseinandersetzen wollen.


The Elements of Style
The Elements of Style
von E. B. White
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,91

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Nicht-Muttersprachler und Wenigschreiber interessant, 18. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elements of Style (Taschenbuch)
"The Elements of Style" ist ein kurzes, prägnant formuliertes Buch, das dem Leser die Feinheiten des Schreibens näherbringen möchte. Neben einfachen Regeln, die von der eigentlichen Formulierung ("Use the active voice") bis hin zur Kommasetzung ("Enclose parenthetic expressions between commas") reichen, findet sich -- GERADE für Nicht-Muttersprachler interessant! -- eine Liste von häufig falsch verwendeten Ausdrücken und Wörtern.

Auf kaum mehr als 100 Seiten zeigen Strunk & White dem Leser, wie er mit einfachen Mitteln die Qualität der geschriebenen Texte steigern kann. Die Ratschläge sind nicht direkt auf die deutsche Sprache übertragbar, was aber kein Problem darstellt: In Forschung und Wirtschaft ist Englisch die vorherrschende Sprache.

Das Buch richtet sich NICHT explizit nur an Schriftsteller, denn auch Wissensarbeiter, Studenten, Forscher, Programmierer, Ingenieure oder Blogger profitieren von diesem kleinen Meisterwerk. Jeder, der mehr als 10 Zeilen zu schreiben hat, seien es technische Dokumentationen, wissenschaftliche Papers oder projektbezogene E-Mails, wird schnell eine Verbesserung seines Stils bemerken.

Natürlich ist das kein Selbstzweck: Der Leser erhält so einen besseren Zugang zum Werk und man selbst wird auch mehr Freude daran haben, seine eigenen Erzeugnisse zu lesen und zu erweitern.

Kurz und gut: Eine Empfehlung für Jeden, aber auch wirklich Jeden, der berufs- oder ausbildungsbedingt das eine oder andere Dokument auf Englisch verfassen will.


Kein Titel verfügbar

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Qualität, 6. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tastatur ist von gewohnt superber Qualität: Ein Anschlag, der spür- und hörbar ist, sowie gute Tasten, die auch beim längeren Tippen nicht verfehlt werden. Diese Tastatur ist ideal für alle, die aufgrund ihres Berufs häufiger mit der Tastatur als mit der Maus arbeiten: Programmierer, Autoren, Journalisten usw.

Insgesamt ist das Tastaturlayout sehr spartanisch gehalten: Keine Sondertasten, keine Multimediatasten. Einfach nur das, was man zum Schreiben braucht.

Den einen Stern Abzug gibt es aufgrund der Tatsache, dass Lenovo dem Druck nachgegeben hat, und die zwei bzw. drei Extratasten aus der Windowswelt mit auf die Tastatur genommen hat. Das ist meines Erachtens nicht nötig und wird Nutzer anderer Betriebssysteme ärgern.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2013 9:39 AM MEST


Making Money (Discworld Novels, Band 36)
Making Money (Discworld Novels, Band 36)
von Terry Pratchett
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Terry Pratchett wird seinen Standards gerecht, 6. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Making Money" ist ein Buch, das sich nahtlos in die mittlerweile doch recht ernsthaften Scheibenweltbücher einreiht. Pratchett hat nach dem "Abschluss" der Wächterbücher systematisch begonnen, den Betrüger Moist von Lipwig durch Vetinari aufbauen zu lassen. Das Thema ist das (marode) Finanzsystem von Ankh-Morpork; die zentralen Fragen sind "Was macht eigentlich den Wert einer Stadt aus?", "Wie funktioniert ein Finanzsystem?" und "Warum hat Geld eigentlich einen Wert?".

In gekonnt ironischer Manier zeigt uns Pratchett, wie wenig Rationalität hinter vermeintlich rationalen Dingen wie Banken steckt. Nicht zuletzt sind einige Dinge in Zeiten der Finanzkrise erschreckend nahe an der Realität...

Für Freunde der Scheibenwelt ist das Buch ein Muss, für neue Leser würde ich eher zuerst "Going Postal" lesen.

Zum Inhalt: Nachdem Moist von Lipwig die Post wiederaufgebaut hat und sich aufgrund mangelnder Aufregung langweilt, erhält er von Lord Vetinari den Auftrag, die Bank und die Münze von Ankh-Morpork zu übernehmen. Beide Institutionen wurden von seinen Vorgängern missachtet und (im wahrsten Sinne des Wortes) als Lizenz zum Gelddrucken genutzt, ohne auf die Bedürfnisse der Bürger und der Stadt einzugehen.

Moist beginnt also recht schnell, die elitäre Bank für das einfache Volk zu öffnen. Seine Pläne, eine sinnvollere Währung einzuführen, stoßen bei der Oberschicht nicht gerade auf viel Gegenliebe. Nebenbei muss er sich mit den üblichen Problemen herumschlagen: Seine Freundin ist nur am Reisen und denkt an ihre Golems, die herrschenden Familien wollen ihn absetzen und ein Verrückter versucht, Vetinaris Platz einzunehmen.

Eben der ganz normale Scheibenweltwahnsinn.


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