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suse9

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Mayas Tagebuch: Roman
Mayas Tagebuch: Roman
von Isabel Allende
  Gebundene Ausgabe

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider für mich enttäuschend, 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Mayas Tagebuch: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Tod ihres Großvaters verliert Maya den Anker, der sie auf dem Boden hält. Selbst die starke Großmutter vermag die Unfähigkeit des Vaters und die Lücke der Mutter nicht zu überspielen. So driftet sie ab und versackt in den dunklen Straßen Las Vegas, in die der Glamour der Spielhallen nicht vordringt. Maya lernt das brutale Leben auf der Straße kennen, aus dem sie sich befreien kann. Zuflucht findet sie bei einem Freund der Großmutter auf einer abgelegenen Insel in Chile. Hier findet sie auch die Zeit und den Mut, die vergangenen Ereignisse Revue passieren zu lassen.
*
Auf den neuen Roman von Isabel Allende hatte ich mich sehr gefreut, kann ich mich doch noch gut an das Vergnügen erinnern, welches mir das Lesen des Buches "Das Geisterhaus" bereitete. Ich mag den Stil der Autorin, da sie sich Zeit nimmt, ihre Geschichte in Ruhe zu erzählen, Charaktere genau zu beschreiben und Ereignisse detailliert zu schildern. Dabei webt sie Ungewöhnliches, nicht Greifbares so geschickt in die Story ein, dass ich glaube, so oder ähnlich könnte sich Unerklärliches erklären.
*
Meine Erwartungen an das Buch "Mayas Tagebuch" waren also groß. Dass ich mehr als 2 Wochen benötigte, um bis zur letzten Seite zu gelangen, beweist, dass es immer schwierig ist, an einen Erfolgsroman anzuknüpfen. Zwar zeigte Isabel Allende auch hier wieder, wie bildhaft sie schreiben kann, lässt Gerüche, Geräusche, Emotionen aus den Seiten aufsteigen, aber die Spannung vermisste ich völlig.
*
Der in zwei Ebenen erzählte Roman hätte aber das Potential dazu gehabt. Allendes Geschichten leben eigentlich von der Aufarbeitung der Vergangenheit Chiles. Allerdings funktionierte dies in dem Buch "Mayas Tagebuch" nicht vollständig. Ich vermisste das Geheimnisvolle, den außergewöhnlichen Klang der Worte. Lediglich einige Passagen ließen erahnen, dass die Autorin weit mehr als Mainstream bieten könnte und diese lohnten auch, zweimal gelesen zu werden. Aber sie reichten nicht aus, um mich an den Roman zu fesseln und die Charaktere greifbar zu machen. Die Geschichte dümpelte so vor sich her und fast lustlos schlug ich eine Seite nach der anderen um. Kein Kribbeln in den Fingern, kein Herzklopfen beim Aufschlagen des Buches, keine Freude an ungewöhnlichen Formulierungen. Der Humor kam holprig daher und Wiederholungen machten die Story zäh. Nach und nach verlor ich das Interesse daran, Mayas Weg zu verfolgen, viel zu unverständlich agierte die Protagonistin, die Darstellung der zwei Welten fiel schwarz/weiß aus - hier das brutale, gefährliche Las Vegas - dort das einfache, friedliche Chile. Dass Allende etwas zu erzählen hätte, merkt man an den interessanten Geschichten Chiles. Aber die Magie der Worte, die mich in "Das Geisterhaus" verzauberte, konnte ich leider in dem Roman "Mayas Tagebuch" nicht wiederfinden.


Karl Konrads heimliches Afrika: Roman
Karl Konrads heimliches Afrika: Roman
von Florian Beckerhoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schöne und tiefgründige Geschichte, 19. Juli 2012
Ein wenig nachdenklich lässt mich die Geschichte Konrads zurück. Vater und Bruder sind in Afrika und von ihnen ist nicht viel zu hören. Ihren eigenen Zielen folgend verließen sie die Familie vor vielen Jahren. Die Betreuung seiner pflegebedürftigen Mutter bewältigt Konrad zu Hause allein. Da er die Ordnung liebt, verbringt er sein Leben korrekt und penibel eingeteilt nach immer gleichem Muster in seinem Heimatdorf. Über das Dorf selbst ist nicht viel zu erzählen, da fast nichts mehr da ist. Zwar stehen Kirche, Kneipe und Fleischerei noch, aber mit Ausnahme von Elke haben sämtliche Frauen das Weite gesucht. Das alles stört Konrad jedoch überhaupt nicht. Aus Menschen macht er sich nicht viel und so will er nur eins, in Ruhe sein bisheriges Leben fortführen und nicht gestört werden. Eine Ansichtskarte seines Bruders jedoch bringt sein Gleichgewicht ins Schwanken und seine Welt völlig durcheinander.

Das Buch "Karl Konrads geheimes Afrika" nahm ich zur Hand, da mich der 1. Roman des Autors "Frau Ella" überrascht und begeistert hatte. Leider denke ich, dass das Cover schlecht gewählt ist. Es wird so manchen Leser verwirren. So werden die, die eine lustige Geschichte erwarten, enttäuscht werden und andere werden das Buch gar nicht erst in die Hand nehmen. Und das wäre schade, da in ihm so manch guter Gedanke über das Leben versteckt ist. Der Autor versteht es, Dinge anzusprechen, über die es sich lohnt nachzudenken. Dies tut er nicht mit erhobenem Zeigefinger oder indem er den Leser mit der Nase drauf stuppst. Fast wie im Vorbeigehen lässt er hier eine Bemerkung fallen, verbirgt sich dort ein Wort. Man muss schon genau lesen, um sie zu entdecken. Das Lesen zwischen den Zeilen ist eine der großen Stärken dieser Geschichte. Eine andere ist die schöne und sehr bildhafte Sprache. Der Leser kann sich wunderbar in die Szenerie hineinversetzen, die Charaktere sind lebendig dargestellt und fast fühlt man sich als Teil der Dorfgemeinschaft. Auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte und oft die teilweise überzeichnete Handlung kopfschüttelnd verfolgte, begleitete ich doch Konrad sehr gerne auf diesem kurzen Stück in seinem Leben. Am Ende ist er mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich ihm alles Gute mit auf dem Weg geben würde, wenn ich könnte.

Der Roman ist ein Stück unserer Geschichte, unseres Lebens und der Leser kann in ihm seine Gedanken, Gefühle, Wünsche wiederfinden, wenn er will.


MÉTO Das Haus (Reihe Hanser)
MÉTO Das Haus (Reihe Hanser)
von Yves Grevet
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Spannender 1. Teil, 29. April 2012
Das Haus, in dem Méto mit weiteren 63 Jungen lebt, bedeutet alles für ihn: ein Dach über dem Kopf, immer genug zu essen, ordentliche Kleidung und eine Gemeinschaft, aber auch Gefängnis, Unterdrückung des eigenen Willens und Bestrafung für kleinste Regelverstöße. Keiner der Jungen weiß, wie alt er ist, woher er kommt oder wohin er gehen wird, wenn er zu groß oder zu schwer geworden ist. Solange sie die geforderte Norm erfüllen, leben sie im Haus und warten auf das, was kommt. Die von den Cäsaren aufgestellten Regeln umfassen jeden Bereich des Lebens. Freiräume gibt es nicht. Dennoch regt sich Widerstand. Méto beginnt zu hinterfragen und Schlupflöcher in dem engmaschigen System zu suchen. Dabei wird ihm bald klar, dass er nicht, wie erwartet, völlig alleine ist und es sich lohnt, einen Versuch zu wagen.

Der 1. Teil der Trilogie um Méto ist spannend und liest sich gut. Erwartet man eine ruhige Einführung ins Geschehen, wird man getäuscht, denn bereits mit den ersten Zeilen des Buches wird man mit Ritualen konfrontiert, deren versteckte Grausamkeit erschreckt. Zwar wird der Lesefluss durch kurze abgehakte Sätze zeitweise unterbrochen, jedoch fesselt die Handlung den Leser so stark, dass das nicht weiter ins Gewicht fällt. Lediglich die gleichklingenden Namen der Handelnden haben mich gestört. Dadurch konnte ich oft nicht auf Anhieb erkennen, um welchen der Jungen es geht, was sehr frustrierte. Sicherlich verfolgte der Autor damit eine bestimmte Absicht. Da die Charaktere aber auch nicht sonderlich genau ausgearbeitet sind, konnte ich mir von ihrem Äußeren kein konkretes Bild machen, was außerdem erschwerend hinzu kam.

Da es sich um ein Jugendbuch handelt, wird nicht jede Demütigung und Bestrafung bis ins kleinste Detail beschrieben, dennoch wird dem Leser deren Grausamkeit sehr deutlich. Die Frage, wer hinter all dem steckt und was Ziel der Institution ist, beschäftigt den Leser auf jeder Seite. Gerade, wenn er meint, einen Faden aufgenommen zu haben, tauchen neue Probleme auf, denen sich Méto und seine Freunde zu stellen haben. Die Spannung, die zu Beginn der Geschichte aufgebaut wurde, lässt zu keinem Zeitpunkt nach und dem Leser keine Atempause. Man kämpft, zittert, bangt sich mit Méto durchs Buch und liest völlig erstaunt die letzten beiden Wörter: Fortsetzung folgt ..."


Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel: Roman
Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel: Roman
von Alan Bradley
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Von Flavia können wir uns alle eine Scheibe abschneiden, 10. April 2012
(An dieser Stelle gibt es von mir keine Inhaltsangabe zum Buch, da man sie schlicht nicht braucht. Man sollte es einfach zur Hand nehmen und sich auf eine vergnügliche Zeit vorbereiten.)
*
Ich freute mich sehr auf das zweite Buch mit Flavia de Luce, da mich der erste Band amüsiert und gut unterhalten hatte. Bevor man "Mord ist kein Kinderspiel" liest, sollte man allerdings mit "Mord im Gurkenbeet" beginnen, um Flavia erst einmal kennenzulernen.
*
Sie ist ein ungewöhnliches 10jähriges Mädchen, das leidenschaftlich in ihrem Chemielabor herumexperimentiert, das Herz auf dem richtigen Fleck hat und sich in einer gefühlskalten Familie durchschlagen muss. Dabei kann sie es nicht lassen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Aus kniffligen Situationen, in die sie sich durch ihre Neugier selbst hineinkatapultiert, windet sie sich mit Charme und Witz heraus und niemand kann ihr wirklich widerstehen. Wenn ihre Familie warm- und offenherziger wäre, könnte sie ein glückliches Leben führen. Jedoch lebt der alleinerziehende Vater in seiner Briefmarkenwelt und mit ihren älteren Schwestern führt sie einen nie enden wollenden Kleinkrieg. Da kann es schon einmal vorkommen, dass diese behaupten, Flavia gehöre nicht zur Familie, sei lediglich angenommen worden und müsse nun wieder zurück, da niemand das Zusammenleben mit ihr verkraften könne. In solchen Situationen merkt man, dass Flavia eben doch nur ein 10jähriges Mädchen ist, dem die Mutter fehlt, und man möchte sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten.
*
Aber es ist keine schnulzig traurige Geschichte, die Alan Bradley hier erzählt. Nein, sie ist eher witzig, spritzig, unterhaltend und wird zum Ende hin zunehmend spannend. Gerade dieser 2. Fall Flavias hatte es in sich. Die Vielzahl der in Frage kommenden Täter zu entwirren, schien unmöglich. Bis zum Schluss tappte ich im Dunklen und die Auflösung überraschte mich.
*
Wieder einmal hat es der Autor geschafft, mir ein paar amüsante Lesestunden zu bereiten. Seine Geschichte lebt durch skurrile Charaktere, leisen Humor, über den man laut lachen muss und ein ausgeklügeltes Szenario. Ich fühlte mich nicht nur einmal an die Bücher Agatha Christis erinnert. Alan Bradleys Story ist weder blutrünstig noch actiongeladen. Wilde Verfolgungsjagden und Messerstechereien sucht man hier vergebens. Aber jedem Krimifan, der einen interessanten überraschenden Fall lösen möchte, empfehle ich, sich mit Flavia aufs Fahrrad zu schwingen und durchs Dorf zu radeln.


Die toten Frauen von Juárez: Roman
Die toten Frauen von Juárez: Roman
von Sam Hawken
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Habe ich Ihnen je von meiner Tochter erzählt?", 28. März 2012
Cover, Titel und Klappentext versprechen - wenn auch kein einfaches - so doch ein interessantes Buch und das ist es auch. "Die toten Frauen von Juarez" greifen ein Thema auf, das wichtig und wert ist, beachtet zu werden. In Juarez verschwinden seit vielen Jahren alte und junge Frauen, um nie oder nur tot aufgefunden zu werden. Die Behörden sind machtlos oder geben sich so. Wer zu viele Fragen stellt, macht sich verdächtig und muss mit Repressalien rechnen.

Im Buch von Sam Hawken begegnen wir Kelly, einem abgehalfterten Boxer aus den USA, der versucht, in Juarez wieder auf die Beine zu kommen. In nicht ganz legalen Boxkämpfen mimt er den Punchingball für seine mexikanischen Gegner und hält sich so über Wasser. Paloma ist der Lichtblick in seinem Leben. Sie gibt ihm Halt und auch wenn sie es nicht hören mag, liebt Kelly sie über alles. Paloma setzt sich für die verschwundenen Frauen von Juarez ein und engagiert sich. Als auch sie eines Tages nicht mehr nach Hause kommt, ist Kelly am Ende.

Das Buch "Die toten Frauen von Juarez" ist unglaublich offen und brutal geschrieben. Unvorstellbar grausame Szenen bieten sich dem Leser und gehen teilweise bis an die Grenze des Ertragbaren. Dennoch hat Sam Hawken eine Art zu schreiben, die mich faszinierte. Die Sprache ist wunderbar dicht und er versteht es fantastisch, die Hitze Mexikos, das Elend der Bevölkerung und die Gewalt auf den Straßen so überzeugend darzustellen, dass ich fast glaube, selbst schon einmal dort gewesen zu sein. Das ist es auch, was mir an dem Buch so gefallen hat. Die Atmosphäre ist greifbar und nah. Hawkens Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und wirken realistisch.

In seinem Nachwort zum Buch bemerkt Sam Hawken, dass das Problem der verschwundenen Frauen aufgrund des kürzlich ausgebrochenen Drogenkartellkrieges an den Rand des Bewusstseins gedrängt wurde. Und auch im Buch muss ich feststellen, dass zeitweise von den Frauen gar nicht so viel die Rede war. Die Boxer- und Drogenszene nahm einen großen Teil der Geschichte ein, was zwar auffiel aber nicht weiter störte, da man so einen Gesamteindruck gewann. Der Autor zeigt mir eine fremde Welt und ich bin froh, dass ich sie aus der Ferne betrachten kann und nicht selbst erleben muss. Er hat keine Lösung, keinen Weg aus dieser Grausamkeit, aber er versucht, den Leser für Gefahren, Nöte und Ängste der Frauen in Juarez zu sensibilisieren.

Auch wenn das Buch von mir eine Leseempfehlung erhält, möchte ich dennoch einen Kritikpunkt anbringen. Die Geschichte enthält viele spanische Ausdrücke, die sicherlich sehr gut hingehören und hineinpassen. Wer aber kein Spanisch kann, wird im Regen stehengelassen. Es findet sich weder eine Erklärung noch eine Randbemerkung. Eine Übersetzung hätte ich mir gewünscht.


Bomann KSW 445 CB Kaffeemühle
Bomann KSW 445 CB Kaffeemühle
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Schick und klein, 28. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich lieber frisch gemahlenen Kaffee trinke, suchte ich ein Gerät für den täglichen Gebrauch. Meine eher geringen Anforderungen erfüllt die Maschine von Bomann vollständig. Sie ist klein, nimmt demnach nicht viel Platz weg und sieht nebenbei auch noch gut aus. Da ich keinen Vergleich mit anderen Kaffeemühlen anstellen kann, vermag ich nicht zu sagen, ob sie laut oder leise ist. Ich würde sagen, dass sie morgens gut zu hören ist, die Nachbarn aber ruhig weiterschlafen können. Die einfache Bedienung - mit einer Hand den Knopf drücken und gleichzeitig den Deckel festhalten - ermöglicht es mir, nebenbei Wasser aufzusetzen und andere einfache Aufgaben zu erledigen. Der Kontaktschaler sieht etwas mickerig aus und ich hoffe, er hält schön lange durch. Die Mengenangaben der Bedienungsanleitung habe ich getrost ignoriert, aber sehr schnell selbst herausbekommen, wie viel Kaffee für meinen starken Muntermacher gebraucht wird. Mir muss auch niemand sagen, wie fein zu mahlen ist, da ich selbst nachschauen kann. Der Mahlvorgang ist zügig beendet und dauert nicht lange. Meinen Kaffee brühe ich in großen Tassen auf und dafür ist die Kapazität der Maschine ideal. Ob sie aber zum Füllen der Kaffeemaschine ausreichend ist, wage ich zu bezweifeln. In diesem Fall ist wohl eine Wiederholung erforderlich. Richtig ist - wie in anderen Rezensionen mehrfach geäußert - dass der Kaffee am Rand und Boden teilweise haften bleibt. Aber es stellt für mich kein Problem dar, diesen mit einem Pinsel herauszustäuben. Ich freue mich über dieses kleine Gerät, dass mir vorzüglichen Kaffeegenuss ermöglicht und kann nach einem Monat täglichen Gebrauchs nichts Negatives sagen.


Fünf (Kaspary & Wenninger ermitteln, Band 1)
Fünf (Kaspary & Wenninger ermitteln, Band 1)
von Ursula Poznanski
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres 5-Sterne Buch der Autorin, 22. März 2012
Nachdem mich die ersten beiden Bücher von Ursula Poznanski begeistert und gepackt hatten, musste ich einfach auch das neue von ihr lesen, das - anders als seine Vorgänger - für Erwachsene geschrieben worden ist. Die ersten paar Seiten versetzten meiner Vorfreude dann aber schnell einen Dämpfer. Ich konnte nichts von der Faszination wiederfinden, die die vorherigen Romane erzeugt hatten.

Beatrice ist die Polizistin, die im Mittelpunkt der Handlung steht. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem sympathischen Kollegen Florin den Mörder Nora Papenbergs aufzuspüren. Dabei wird sie via GPS zu verschiedenen Koordinaten geführt, an denen sie Boxen, die üblicherweise auch beim Geocaching verwendet werden, findet. Diese Behältnisse beherbergen jedoch nicht das Logbuch für Geocacher sondern Souvenirs der besonderen Art. Es handelt sich hierbei um Leichenteile und ein Rätsel mit weiteren verschlüsselten Koordinaten. So hetzen die Ermittler von einem Ort zum anderen, ohne dem Täter auch nur einen Schritt näher zu kommen. Erschwert wird die Suche durch die Tatsache, dass Zeugen nach der Befragung einfach verschwinden.

Bis hierher ist es noch nicht unbedingt spannend, überraschend und besonders. Lediglich die Idee, das Geocaching in den Focus der Handlung zu rücken, fand ich gut und interessant. Da man sich als Leser gerne in die Protagonisten hineinversetzen möchte, strickte Ursula Poznanski für Beatrice ein persönliches Umfeld zurecht, das es in sich hatte. Die Trennung von ihrem Mann hatte sie zu verkraften, 2 kleine Kinder aufzuziehen, die dienstlichen mit den privaten Terminen zu koordinieren und aus ihrer Vergangenheit schien ebenfalls ein ungelöstes Problem die Gegenwart zu beeinflussen. Dies alles hatte zwar Potential, aber mir fehlte noch etwas, das I-Pünktchen. Dennoch versuchte ich meiner anfänglichen Enttäuschung Herr zu werden. Denn schlecht begann die Geschichte nicht und sie ging auch zügig voran, aber ich vermisste die Ursula Poznanski, die ich kannte. Und dann hat sie es doch wieder geschafft. Als ich schon nicht mehr daran glauben wollte - den Zeitpunkt kann ich jetzt gar nicht mehr genau bestimmen - bemerkte ich, dass ich mich gedanklich nur noch mit dem Buch beschäftigte. Der Nervenkitzel wuchs und die Handlung wurde dichter. Verdächtige tauchten auf, verblassten wieder, um erneut für Verwirrung zu sorgen. Fast unaufdringlich gewann Beatrice meine Sympathie und nicht nur einmal musste ich mir in Erinnerung rufen, dass es sich hier lediglich um Fiktion handelte.

Ursula Poznanski schreibt wunderbar bildhaft und fantasiereich. Wie erhofft, lies sie mich kaum noch zu Atem kommen und fesselte mich so stark, dass ich während des Lesens manch andere meiner Verpflichtungen vernachlässigte. So muss ein Thriller sein. Das erwarte ich und kein Komma weniger. Das Herz muss pochen, der Verstand arbeiten und bis zum Schluss im Dunkeln tappen. Danke, dass ich dies alles doch noch hier finden konnte. Ursula Poznanski hat mich nicht enttäuscht und gerne gebe ich zu, dass sich meine anfänglich vorsichtig kritische Haltung zu dem Buch Fünf" in eine euphorisch begeisterte Empfehlung für alle Thrillerfans verwandelte.


Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga
Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga
von Ken Follett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 28,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist der Ken Follett, den ich schätze?, 1. März 2012
Ich kann unmöglich nur 3 Sterne für einen Roman von Ken Follett vergeben, gehört der Autor doch zu meinen liebsten. Vor allem durch Romane wie "Die Nadel" und "Kinder von Eden" habe ich ihn als einen Schriftsteller schätzen gelernt, der seinen Lesern durchaus die Intelligenz zutraut, selbst Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch wenn ich nicht sämtliche Werke von ihm gelesen habe, sind es doch etliche, so dass ich erkennen kann, dass sich sein Stil in meinen Augen verschlechtert hat. Das Buch "Tore der Welt" ist leider nur noch Massenware gewesen und lies mich bereits negativ überrascht zurück.
*
Nun freute ich mich darauf, dass Ken Follett eine besondere Idee vorlegte. Ein Roman über die großen Ereignisse der Welt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, verspricht Vergnügen und Wissenswertes. Und viel Wissenswertes vermittelte der Autor in "Sturz der Titanen" auch. Er hat die Zusammenhänge um den 1. Weltkrieg verständlich beschrieben und interessant erklärt. Bekanntes wiederzufinden und Neues zu lernen bereitete mir viel Freude. Allerdings kam er nicht umhin, die Tatsachen in eine Handlung mit fiktiven Personen zu verpacken, was im Allgemeinen lesenswert sein kann. Gut fand ich auch, dass die Protagonisten den unterschiedlichsten Klassen angehörten, so dass alle zu Wort kamen.
*
Damit endet mein positiver Eindruck aber auch schon. Denn leider hat Ken Follett wenig Herzblut in seine Charaktere gelegt oder die Geschehnisse so trivial geschildert, dass ich nicht nur einmal vor Schmerz aufstöhnen musste. Sämtliche Personen sahen umwerfend (wie oft ich dieses Wort lesen musste, kann ich nicht sagen - es war zu oft) gut aus und waren natürlich super intelligent. Verzichtete der Autor in seinen ersten Romanen fast vollständig auf Klischees, ist hier entweder alles nur schwarz oder weiß. Der Earl war reich, für den Krieg, egoistisch, unsympathisch und verlor natürlich am Ende. Das Dienstmädchen war kess, hilfsbereit, kämpferisch,sah gut aus und siegte u.s.w.u.s.f. Außerdem wurde jedes Detail erklärt und beschrieben. Da blieb nicht mehr viel zu tun für den Leser.
*
Gewalttätige Zeiten verändern die Menschen. Dies ist mir bewusst. Jedoch kann ich nicht nachvollziehen, wie anfängliche Kriegsgegner kaltblütige Morde verüben, ohne irgendeine Entwicklung in diese Richtung erkennen zu lassen. Kein Zweifeln, keine Zerrissenheit, keine Gewissensbisse. Was mich aber am meisten gestört hat beim Lesen, waren neben den ständigen Wiederholungen (als ob der Autor befürchtete, dass der Leser nach ein paar Seiten die vorangegangene Handlung vergessen haben könnte) die vielen, vielen unglaublichen Zufälle. Leben wir nicht auf einer großen Erde und wurde der 1. Weltkrieg nicht auf einer unglaublich großen Fläche in vielen Ländern ausgetragen? Da ist es doch wohl unverständlich, dass sich unsere Helden ständig auf dem Schlachtfeld, in einem Pariser Hotel oder auf einem Ball wiedertrafen. Sicherlich können solche Zufälle passieren, aber nicht nur und immer wieder. Beim nächsten Aufeinandertreffen zweier Protagonisten war ich dann auch schon nicht mehr überrascht sondern nur noch genervt. Das war mir einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
*
Letztendlich muss ich sagen, dass ich die vielen positiven Meinungen über das Buch "Sturz der Titanen" nicht teilen kann - leider. Warum ich dennoch 3 Sterne vergebe und nicht nur 1? Das Buch ist kein Flop. Ich habe es zu Ende gelesen. Außerdem gibt es viele gute Passagen über die geschichtlichen Ereignisse, die verständlich geschrieben und lesenswert sind. Viel habe ich dazulernen können. Darum würde ich 2 Punkte vergeben. Und dafür, dass Ken Follett mich mit einigen seiner Vorgängerbücher begeistert hat, danke ich ihm mit einem weiteren Punkt. Bonuspunkte habe ich noch nie verteilt, möchte hier jedoch eine Ausnahme machen. Auf mich muss Ken Follett als Leser für seinen 2. Teil dieser Trilogie zwar verzichten, aber allen, denen der 1. Band gefallen hat, wünsche ich viel Spaß beim Lesen.


TOM TAILOR Herren Pullover 30147150910/Peer striped pullover
TOM TAILOR Herren Pullover 30147150910/Peer striped pullover

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unauffällig schön, 23. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über diesen Pullover freue ich mich jedes Mal, wenn mein Mann ihn trägt. Er ist unauffällig und wirkt trotzdem edel. Ob einzeln oder mit Hemd getragen, er sieht sehr gut aus. Auch nach mehrmaligem Waschen behält er seine Form und sieht wie neu aus. Es ist gute Qualität zum erschwinglichen Preis.


TRIO-Leuchten 473810107 ES-Stehleuchte, inklusiv 1 x E14, 11W, Spirale, mit Flex-Gelenken, Höhe max. 155 cm, Nickel matt , Glas opal matt
TRIO-Leuchten 473810107 ES-Stehleuchte, inklusiv 1 x E14, 11W, Spirale, mit Flex-Gelenken, Höhe max. 155 cm, Nickel matt , Glas opal matt

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe meine neue Leselampe,, 23. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die wir eigentlich gar nicht für mich gekauft hatten. Aber sie ist so hell und sieht gut aus, dass ich gerne mit meinem Buch unter die Lampe umgezogen bin. Auch wenn die Lampe hell leuchtet, blendet sie nicht. Das Licht ist zum Lesen wunderbar geeignet. Es ist nicht dimmbar. Das Gelenk macht es möglich, verschiedene Winkel einzustellen. Der kleine An-/Ausschalter befindet sich ca. mittig am Ständer, so dass ein Suchen am Boden entfällt. Ob sich diese formschöne Leuchte leicht aufbauen lässt, vermag ich nicht zu sagen, da mein Mann dies innerhalb kürzester Zeit getan hat und ich mich nicht zuständig fühlte. Abschließend kann ich sagen, dass diese Leuchte optisch gut wirkt, ohne zu auffällig zu sein. Ich liebe meine neue Leseecke.


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