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suse9

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Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel: Roman
Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel: Roman
von Alan Bradley
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Von Flavia können wir uns alle eine Scheibe abschneiden, 10. April 2012
(An dieser Stelle gibt es von mir keine Inhaltsangabe zum Buch, da man sie schlicht nicht braucht. Man sollte es einfach zur Hand nehmen und sich auf eine vergnügliche Zeit vorbereiten.)
*
Ich freute mich sehr auf das zweite Buch mit Flavia de Luce, da mich der erste Band amüsiert und gut unterhalten hatte. Bevor man "Mord ist kein Kinderspiel" liest, sollte man allerdings mit "Mord im Gurkenbeet" beginnen, um Flavia erst einmal kennenzulernen.
*
Sie ist ein ungewöhnliches 10jähriges Mädchen, das leidenschaftlich in ihrem Chemielabor herumexperimentiert, das Herz auf dem richtigen Fleck hat und sich in einer gefühlskalten Familie durchschlagen muss. Dabei kann sie es nicht lassen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Aus kniffligen Situationen, in die sie sich durch ihre Neugier selbst hineinkatapultiert, windet sie sich mit Charme und Witz heraus und niemand kann ihr wirklich widerstehen. Wenn ihre Familie warm- und offenherziger wäre, könnte sie ein glückliches Leben führen. Jedoch lebt der alleinerziehende Vater in seiner Briefmarkenwelt und mit ihren älteren Schwestern führt sie einen nie enden wollenden Kleinkrieg. Da kann es schon einmal vorkommen, dass diese behaupten, Flavia gehöre nicht zur Familie, sei lediglich angenommen worden und müsse nun wieder zurück, da niemand das Zusammenleben mit ihr verkraften könne. In solchen Situationen merkt man, dass Flavia eben doch nur ein 10jähriges Mädchen ist, dem die Mutter fehlt, und man möchte sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten.
*
Aber es ist keine schnulzig traurige Geschichte, die Alan Bradley hier erzählt. Nein, sie ist eher witzig, spritzig, unterhaltend und wird zum Ende hin zunehmend spannend. Gerade dieser 2. Fall Flavias hatte es in sich. Die Vielzahl der in Frage kommenden Täter zu entwirren, schien unmöglich. Bis zum Schluss tappte ich im Dunklen und die Auflösung überraschte mich.
*
Wieder einmal hat es der Autor geschafft, mir ein paar amüsante Lesestunden zu bereiten. Seine Geschichte lebt durch skurrile Charaktere, leisen Humor, über den man laut lachen muss und ein ausgeklügeltes Szenario. Ich fühlte mich nicht nur einmal an die Bücher Agatha Christis erinnert. Alan Bradleys Story ist weder blutrünstig noch actiongeladen. Wilde Verfolgungsjagden und Messerstechereien sucht man hier vergebens. Aber jedem Krimifan, der einen interessanten überraschenden Fall lösen möchte, empfehle ich, sich mit Flavia aufs Fahrrad zu schwingen und durchs Dorf zu radeln.


Die toten Frauen von Juárez: Roman
Die toten Frauen von Juárez: Roman
von Sam Hawken
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Habe ich Ihnen je von meiner Tochter erzählt?", 28. März 2012
Cover, Titel und Klappentext versprechen - wenn auch kein einfaches - so doch ein interessantes Buch und das ist es auch. "Die toten Frauen von Juarez" greifen ein Thema auf, das wichtig und wert ist, beachtet zu werden. In Juarez verschwinden seit vielen Jahren alte und junge Frauen, um nie oder nur tot aufgefunden zu werden. Die Behörden sind machtlos oder geben sich so. Wer zu viele Fragen stellt, macht sich verdächtig und muss mit Repressalien rechnen.

Im Buch von Sam Hawken begegnen wir Kelly, einem abgehalfterten Boxer aus den USA, der versucht, in Juarez wieder auf die Beine zu kommen. In nicht ganz legalen Boxkämpfen mimt er den Punchingball für seine mexikanischen Gegner und hält sich so über Wasser. Paloma ist der Lichtblick in seinem Leben. Sie gibt ihm Halt und auch wenn sie es nicht hören mag, liebt Kelly sie über alles. Paloma setzt sich für die verschwundenen Frauen von Juarez ein und engagiert sich. Als auch sie eines Tages nicht mehr nach Hause kommt, ist Kelly am Ende.

Das Buch "Die toten Frauen von Juarez" ist unglaublich offen und brutal geschrieben. Unvorstellbar grausame Szenen bieten sich dem Leser und gehen teilweise bis an die Grenze des Ertragbaren. Dennoch hat Sam Hawken eine Art zu schreiben, die mich faszinierte. Die Sprache ist wunderbar dicht und er versteht es fantastisch, die Hitze Mexikos, das Elend der Bevölkerung und die Gewalt auf den Straßen so überzeugend darzustellen, dass ich fast glaube, selbst schon einmal dort gewesen zu sein. Das ist es auch, was mir an dem Buch so gefallen hat. Die Atmosphäre ist greifbar und nah. Hawkens Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und wirken realistisch.

In seinem Nachwort zum Buch bemerkt Sam Hawken, dass das Problem der verschwundenen Frauen aufgrund des kürzlich ausgebrochenen Drogenkartellkrieges an den Rand des Bewusstseins gedrängt wurde. Und auch im Buch muss ich feststellen, dass zeitweise von den Frauen gar nicht so viel die Rede war. Die Boxer- und Drogenszene nahm einen großen Teil der Geschichte ein, was zwar auffiel aber nicht weiter störte, da man so einen Gesamteindruck gewann. Der Autor zeigt mir eine fremde Welt und ich bin froh, dass ich sie aus der Ferne betrachten kann und nicht selbst erleben muss. Er hat keine Lösung, keinen Weg aus dieser Grausamkeit, aber er versucht, den Leser für Gefahren, Nöte und Ängste der Frauen in Juarez zu sensibilisieren.

Auch wenn das Buch von mir eine Leseempfehlung erhält, möchte ich dennoch einen Kritikpunkt anbringen. Die Geschichte enthält viele spanische Ausdrücke, die sicherlich sehr gut hingehören und hineinpassen. Wer aber kein Spanisch kann, wird im Regen stehengelassen. Es findet sich weder eine Erklärung noch eine Randbemerkung. Eine Übersetzung hätte ich mir gewünscht.


Bomann KSW 445 CB Kaffeemühle
Bomann KSW 445 CB Kaffeemühle
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Schick und klein, 28. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich lieber frisch gemahlenen Kaffee trinke, suchte ich ein Gerät für den täglichen Gebrauch. Meine eher geringen Anforderungen erfüllt die Maschine von Bomann vollständig. Sie ist klein, nimmt demnach nicht viel Platz weg und sieht nebenbei auch noch gut aus. Da ich keinen Vergleich mit anderen Kaffeemühlen anstellen kann, vermag ich nicht zu sagen, ob sie laut oder leise ist. Ich würde sagen, dass sie morgens gut zu hören ist, die Nachbarn aber ruhig weiterschlafen können. Die einfache Bedienung - mit einer Hand den Knopf drücken und gleichzeitig den Deckel festhalten - ermöglicht es mir, nebenbei Wasser aufzusetzen und andere einfache Aufgaben zu erledigen. Der Kontaktschaler sieht etwas mickerig aus und ich hoffe, er hält schön lange durch. Die Mengenangaben der Bedienungsanleitung habe ich getrost ignoriert, aber sehr schnell selbst herausbekommen, wie viel Kaffee für meinen starken Muntermacher gebraucht wird. Mir muss auch niemand sagen, wie fein zu mahlen ist, da ich selbst nachschauen kann. Der Mahlvorgang ist zügig beendet und dauert nicht lange. Meinen Kaffee brühe ich in großen Tassen auf und dafür ist die Kapazität der Maschine ideal. Ob sie aber zum Füllen der Kaffeemaschine ausreichend ist, wage ich zu bezweifeln. In diesem Fall ist wohl eine Wiederholung erforderlich. Richtig ist - wie in anderen Rezensionen mehrfach geäußert - dass der Kaffee am Rand und Boden teilweise haften bleibt. Aber es stellt für mich kein Problem dar, diesen mit einem Pinsel herauszustäuben. Ich freue mich über dieses kleine Gerät, dass mir vorzüglichen Kaffeegenuss ermöglicht und kann nach einem Monat täglichen Gebrauchs nichts Negatives sagen.


Fünf
Fünf
von Ursula Poznanski
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres 5-Sterne Buch der Autorin, 22. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Nachdem mich die ersten beiden Bücher von Ursula Poznanski begeistert und gepackt hatten, musste ich einfach auch das neue von ihr lesen, das - anders als seine Vorgänger - für Erwachsene geschrieben worden ist. Die ersten paar Seiten versetzten meiner Vorfreude dann aber schnell einen Dämpfer. Ich konnte nichts von der Faszination wiederfinden, die die vorherigen Romane erzeugt hatten.

Beatrice ist die Polizistin, die im Mittelpunkt der Handlung steht. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem sympathischen Kollegen Florin den Mörder Nora Papenbergs aufzuspüren. Dabei wird sie via GPS zu verschiedenen Koordinaten geführt, an denen sie Boxen, die üblicherweise auch beim Geocaching verwendet werden, findet. Diese Behältnisse beherbergen jedoch nicht das Logbuch für Geocacher sondern Souvenirs der besonderen Art. Es handelt sich hierbei um Leichenteile und ein Rätsel mit weiteren verschlüsselten Koordinaten. So hetzen die Ermittler von einem Ort zum anderen, ohne dem Täter auch nur einen Schritt näher zu kommen. Erschwert wird die Suche durch die Tatsache, dass Zeugen nach der Befragung einfach verschwinden.

Bis hierher ist es noch nicht unbedingt spannend, überraschend und besonders. Lediglich die Idee, das Geocaching in den Focus der Handlung zu rücken, fand ich gut und interessant. Da man sich als Leser gerne in die Protagonisten hineinversetzen möchte, strickte Ursula Poznanski für Beatrice ein persönliches Umfeld zurecht, das es in sich hatte. Die Trennung von ihrem Mann hatte sie zu verkraften, 2 kleine Kinder aufzuziehen, die dienstlichen mit den privaten Terminen zu koordinieren und aus ihrer Vergangenheit schien ebenfalls ein ungelöstes Problem die Gegenwart zu beeinflussen. Dies alles hatte zwar Potential, aber mir fehlte noch etwas, das I-Pünktchen. Dennoch versuchte ich meiner anfänglichen Enttäuschung Herr zu werden. Denn schlecht begann die Geschichte nicht und sie ging auch zügig voran, aber ich vermisste die Ursula Poznanski, die ich kannte. Und dann hat sie es doch wieder geschafft. Als ich schon nicht mehr daran glauben wollte - den Zeitpunkt kann ich jetzt gar nicht mehr genau bestimmen - bemerkte ich, dass ich mich gedanklich nur noch mit dem Buch beschäftigte. Der Nervenkitzel wuchs und die Handlung wurde dichter. Verdächtige tauchten auf, verblassten wieder, um erneut für Verwirrung zu sorgen. Fast unaufdringlich gewann Beatrice meine Sympathie und nicht nur einmal musste ich mir in Erinnerung rufen, dass es sich hier lediglich um Fiktion handelte.

Ursula Poznanski schreibt wunderbar bildhaft und fantasiereich. Wie erhofft, lies sie mich kaum noch zu Atem kommen und fesselte mich so stark, dass ich während des Lesens manch andere meiner Verpflichtungen vernachlässigte. So muss ein Thriller sein. Das erwarte ich und kein Komma weniger. Das Herz muss pochen, der Verstand arbeiten und bis zum Schluss im Dunkeln tappen. Danke, dass ich dies alles doch noch hier finden konnte. Ursula Poznanski hat mich nicht enttäuscht und gerne gebe ich zu, dass sich meine anfänglich vorsichtig kritische Haltung zu dem Buch Fünf" in eine euphorisch begeisterte Empfehlung für alle Thrillerfans verwandelte.


Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga
Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga
von Ken Follett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 28,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist der Ken Follett, den ich schätze?, 1. März 2012
Ich kann unmöglich nur 3 Sterne für einen Roman von Ken Follett vergeben, gehört der Autor doch zu meinen liebsten. Vor allem durch Romane wie "Die Nadel" und "Kinder von Eden" habe ich ihn als einen Schriftsteller schätzen gelernt, der seinen Lesern durchaus die Intelligenz zutraut, selbst Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch wenn ich nicht sämtliche Werke von ihm gelesen habe, sind es doch etliche, so dass ich erkennen kann, dass sich sein Stil in meinen Augen verschlechtert hat. Das Buch "Tore der Welt" ist leider nur noch Massenware gewesen und lies mich bereits negativ überrascht zurück.
*
Nun freute ich mich darauf, dass Ken Follett eine besondere Idee vorlegte. Ein Roman über die großen Ereignisse der Welt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, verspricht Vergnügen und Wissenswertes. Und viel Wissenswertes vermittelte der Autor in "Sturz der Titanen" auch. Er hat die Zusammenhänge um den 1. Weltkrieg verständlich beschrieben und interessant erklärt. Bekanntes wiederzufinden und Neues zu lernen bereitete mir viel Freude. Allerdings kam er nicht umhin, die Tatsachen in eine Handlung mit fiktiven Personen zu verpacken, was im Allgemeinen lesenswert sein kann. Gut fand ich auch, dass die Protagonisten den unterschiedlichsten Klassen angehörten, so dass alle zu Wort kamen.
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Damit endet mein positiver Eindruck aber auch schon. Denn leider hat Ken Follett wenig Herzblut in seine Charaktere gelegt oder die Geschehnisse so trivial geschildert, dass ich nicht nur einmal vor Schmerz aufstöhnen musste. Sämtliche Personen sahen umwerfend (wie oft ich dieses Wort lesen musste, kann ich nicht sagen - es war zu oft) gut aus und waren natürlich super intelligent. Verzichtete der Autor in seinen ersten Romanen fast vollständig auf Klischees, ist hier entweder alles nur schwarz oder weiß. Der Earl war reich, für den Krieg, egoistisch, unsympathisch und verlor natürlich am Ende. Das Dienstmädchen war kess, hilfsbereit, kämpferisch,sah gut aus und siegte u.s.w.u.s.f. Außerdem wurde jedes Detail erklärt und beschrieben. Da blieb nicht mehr viel zu tun für den Leser.
*
Gewalttätige Zeiten verändern die Menschen. Dies ist mir bewusst. Jedoch kann ich nicht nachvollziehen, wie anfängliche Kriegsgegner kaltblütige Morde verüben, ohne irgendeine Entwicklung in diese Richtung erkennen zu lassen. Kein Zweifeln, keine Zerrissenheit, keine Gewissensbisse. Was mich aber am meisten gestört hat beim Lesen, waren neben den ständigen Wiederholungen (als ob der Autor befürchtete, dass der Leser nach ein paar Seiten die vorangegangene Handlung vergessen haben könnte) die vielen, vielen unglaublichen Zufälle. Leben wir nicht auf einer großen Erde und wurde der 1. Weltkrieg nicht auf einer unglaublich großen Fläche in vielen Ländern ausgetragen? Da ist es doch wohl unverständlich, dass sich unsere Helden ständig auf dem Schlachtfeld, in einem Pariser Hotel oder auf einem Ball wiedertrafen. Sicherlich können solche Zufälle passieren, aber nicht nur und immer wieder. Beim nächsten Aufeinandertreffen zweier Protagonisten war ich dann auch schon nicht mehr überrascht sondern nur noch genervt. Das war mir einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
*
Letztendlich muss ich sagen, dass ich die vielen positiven Meinungen über das Buch "Sturz der Titanen" nicht teilen kann - leider. Warum ich dennoch 3 Sterne vergebe und nicht nur 1? Das Buch ist kein Flop. Ich habe es zu Ende gelesen. Außerdem gibt es viele gute Passagen über die geschichtlichen Ereignisse, die verständlich geschrieben und lesenswert sind. Viel habe ich dazulernen können. Darum würde ich 2 Punkte vergeben. Und dafür, dass Ken Follett mich mit einigen seiner Vorgängerbücher begeistert hat, danke ich ihm mit einem weiteren Punkt. Bonuspunkte habe ich noch nie verteilt, möchte hier jedoch eine Ausnahme machen. Auf mich muss Ken Follett als Leser für seinen 2. Teil dieser Trilogie zwar verzichten, aber allen, denen der 1. Band gefallen hat, wünsche ich viel Spaß beim Lesen.


TOM TAILOR Herren Pullover 30147150910/Peer striped pullover
TOM TAILOR Herren Pullover 30147150910/Peer striped pullover

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unauffällig schön, 23. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über diesen Pullover freue ich mich jedes Mal, wenn mein Mann ihn trägt. Er ist unauffällig und wirkt trotzdem edel. Ob einzeln oder mit Hemd getragen, er sieht sehr gut aus. Auch nach mehrmaligem Waschen behält er seine Form und sieht wie neu aus. Es ist gute Qualität zum erschwinglichen Preis.


TRIO-Leuchten 473810107 ES-Stehleuchte, inklusiv 1 x E14, 11W, Spirale, mit Flex-Gelenken, Höhe max. 155 cm, Nickel matt , Glas opal matt
TRIO-Leuchten 473810107 ES-Stehleuchte, inklusiv 1 x E14, 11W, Spirale, mit Flex-Gelenken, Höhe max. 155 cm, Nickel matt , Glas opal matt

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe meine neue Leselampe,, 23. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die wir eigentlich gar nicht für mich gekauft hatten. Aber sie ist so hell und sieht gut aus, dass ich gerne mit meinem Buch unter die Lampe umgezogen bin. Auch wenn die Lampe hell leuchtet, blendet sie nicht. Das Licht ist zum Lesen wunderbar geeignet. Es ist nicht dimmbar. Das Gelenk macht es möglich, verschiedene Winkel einzustellen. Der kleine An-/Ausschalter befindet sich ca. mittig am Ständer, so dass ein Suchen am Boden entfällt. Ob sich diese formschöne Leuchte leicht aufbauen lässt, vermag ich nicht zu sagen, da mein Mann dies innerhalb kürzester Zeit getan hat und ich mich nicht zuständig fühlte. Abschließend kann ich sagen, dass diese Leuchte optisch gut wirkt, ohne zu auffällig zu sein. Ich liebe meine neue Leseecke.


Sharp PW-E310 elektronisches Wörterbuch, Oxford Großwörterbuch Englisch, Oxford Thesaurus
Sharp PW-E310 elektronisches Wörterbuch, Oxford Großwörterbuch Englisch, Oxford Thesaurus
Wird angeboten von boettcher-taschenrechner
Preis: EUR 69,00

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleiner Helfer, der große Freude bereitet, 19. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um meine Sprachkenntnisse zu verbessern, lese ich gerne einmal ein Buch auf Englisch. Ein dickes Wörterbuch war bislang mein ständiger Begleiter und schien meinen Ansprüchen auch zu genügen. Dennoch kaufte ich mir jetzt den Sharp PW-E310 und erlebte eine große Überraschung und Freude. Um wieviel schneller die Suche nun geht, brauche ich nicht zu schildern. Oft ist es nicht einmal notwendig, das komplette Wort einzugeben, da bereits nach wenigen Buchstaben Vorschläge unterbreitet werden, die einfach auszuwählen sind. Neben der Lautsprache werden auch Beispiele angezeigt, die die Verwendung des Begriffes verdeutlichen. Kürzlich eingegebene Vokabeln sind schnell wieder in der Verlaufsliste auffindbar.

Redewendungssuche, Rechtschreibprüfung, Buchstabenrätsel habe ich noch nicht genutzt, kann dazu und zu vielen anderen Möglichkeiten, die dieses Gerät bietet, also nichts sagen. Wer aber für das Lesen von Büchern einen Helfer braucht, ist mit dem E 310 gut beraten. Klein, handlich lässt er sich bequem mit dem Buch überall mit hinnehmen.

Kleiner Nachteil, der aber vorher bekannt war, ist die fehlende Displaybeleuchtung. Wer gerne im Schummerlicht liest, muss sich vielleicht ein Gerät mit Hintergrundlicht wählen. Für mich erfüllt dieses seinen Job ausgezeichnet.


Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman
Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman
von Anthony Horowitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,38

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Watson erzählt wieder, 18. Januar 2012
Auf eine kurze Inhaltswiedergabe möchte ich verzichten, da sie bei einem Sherlock Holmes schon zu viel verraten würde und hier auch nicht notwendig ist. Entweder will man einen neuen Fall mit dem Meisterdetektiv lösen oder nicht.
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Jeder Autor hat seine eigene Art und Weise, an eine Geschichte heranzugehen, diese aufzuschreiben und dem Leser gegenüberzutreten. Den Stil von Horowitz kannte ich bisher noch nicht, jedoch las ich erstaunt, dass er einen neuen Sherlock-Holmes-Roman geschrieben haben will. Gerade diese Figur ist, ob aus Büchern oder Filmen, jedem bestens bekannt. Diesen berühmten Charakter eines anderen Autoren weiterleben zu lassen und seine Geschichte fortzuführen, finde ich mutig aber auch sehr gewagt. Ob Horowitz dieses Experiment gelungen ist, wollte ich unbedingt herausfinden.
*
Gemeinsam mit Holmes und Watson ging ich also dem Geheimnis des weißen Bandes nach und begab mich ins alte London mit seinen nebligen Gassen, dunklen Gestalten, Intrigen und Lügen. Außerordentlich erfreut las ich die ersten Seiten des Prologes, in denen uns Watson erklärt, warum gerade zum jetzigen Zeitpunkt und nicht früher, diese Geschichte erzählt wird. Dabei nimmt der Autor den Stil Doyles auf und ich wusste wieder, was ich an der Erzählweise der alten Storys so geliebt habe. Schnell verlor ich mich in den Seiten und fand mich in der Baker Street 221b wieder. Zusammen mit Holmes und Watson begrüßte ich den gutgekleideten Herren, der sein Problem schilderte. Ich hörte interessiert zu, wie er darüber berichtete, dass er sich beobachtet und bedroht fühlt. Eifrig schrieb ich in Gedanken einige Notizen nieder, um auch ja nichts zu verpassen. Denn jedes Detail ist wichtig, wenn man mit Holmes mithalten will.
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Bereits jetzt war mir klar, dass es Horowitz gelungen ist, die Stimmung einzufangen und den Leser zu fesseln. Auch wenn er den von mir so geliebten "alten"Schreibstil im Laufe des Romans für eine moderne Erzählweise aufgibt, verliert die Geschichte jedoch nicht an Spannung. Der Leser entlarvt Lügen, deckt Geheimnisse auf und entwirrt Intrigen, bevor diese sich ihm wieder entziehen und von neuem aufgeklärt werden müssen. Das Lesen dieses Romans bereitete viel Freude und ich denke, dass jeder Fan einige vergnügliche Stunden auf dem Krimisofa haben wird. Positiv erwähnen möchte ich noch die Aufmachung des Buches. Qualität und Geschmack gehen Hand in Hand.
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Hier wäre meine Rezension zu Ende, wenn "Das Geheimnis des weißen Bandes" ein ganz normaler Krimi wäre. Da das Buch aber als "neuer Sherlock-Holmes-Roman" beworben wird, muss man es ganz einfach auch mit einem solchen vergleichen dürfen und hier möchte ich einige Dinge kritisch erwähnen. Wie bereits genannt, fand ich es schade, dass sich der anfangs wunderbar alte Schreibstil im Weiteren verlor. Auch einige eingebaute Actionszenen fand ich "vermutlich der heutigen Zeit geschuldet" ein bisschen überzogen. Etwas gestört hat mich ebenfalls, dass Watson zu blass blieb. Ich hatte außerdem den Eindruck, dass Horowitz sich Holmes so hingeschrieben hat, wie er ihn gerne sehen würde. Er kommt sympathisch und gefühlvoll daher, ich jedoch hatte ihn als egozentrisch, teilweise anstrengenden Menschen kennen- und lieben gelernt.
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Aber all diese Punkte schmälern die Qualität des Krimis nicht und eine Leseempfehlung spreche ich gerne aus. Ob Horowitz dem Vergleich mit Doyle standhält oder ob dieser überhaupt gerechtfertigt ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.


Die wir am meisten lieben: Roman
Die wir am meisten lieben: Roman
von Nicholas Evans
  Gebundene Ausgabe

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die am meisten lügen, 20. Dezember 2011
Umarmungen und Zärtlichkeit lernt Tom bei seinen Eltern nicht kennen, nur seine große Schwester Diane zeigt ihm, wie gern sie ihn hat. Doch die ist weit weg in London und kann nicht verhindern, dass er mit 8 Jahren in ein Internat geschickt wird. Dort wird es, so wie erwartet, schlimmer für Tom. Gehänselt und gedemütigt fällt ihm dieses Leben schwer. Überaus glücklich ist er dann auch, als es Diane endlich gelingt, ihn zu sich nach Hollywood zu holen, wo sie gerade dabei ist, sich einen Namen als talentierte Schauspielerin zu machen.
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In Zeitsprüngen erzählt uns Evans die Geschichte des kleinen Tommy, der verzweifelt versucht, das Glück in seinem Leben festzuhalten und des großen Toms, der nach einer gescheiterten Ehe dem Alkohol erlegen darum kämpft, wieder glücklich sein zu dürfen. Es fällt nicht schwer, diesen beiden Erzählsträngen zu folgen, denn der Roman ist flüssig und leicht zu lesen. Das Auf und Ab in Toms Leben ist einfach nachzuvollziehen und genüsslich bei einer Tasse heißen Tees in der Couchecke wegzuschlürfen. Gedanken und Gefühle werden beim Lesen nicht weiter berührt und das ist auch der große Fehler dieses Buches.
*
Es fehlt ihm jegliche Tiefe. Charaktere sind zu oberflächlich und klischeehaft ausgearbeitet, schlimme, dramatische Ereignisse nur angerissen und in schöne Worte gepackt. Sicherlich könnte man hinter die Fassade schauen und dort Missstände und Ungerechtigkeiten erkennen, aber der Autor hält sich mit Kritik an seinen Protagonisten sehr zurück. Alle Helden sind auch gut und die Bösen erfüllen ihren Part ebenfalls. Obwohl Evans viele Probleme unseres Lebens aufgreift, wie Alkoholismus, häusliche Gewalt, Mobbing und auch nicht vor dem Kriegseinsatz im Irak zurückschreckt, werden diese Dinge doch so geschildert, dass sie unsere Protagonisten in einem nicht gar zu schlechtem Licht dastehen lassen. Wo doch ein Problem auftaucht, wird es weggelogen. Diese Lügen bleiben zumeist ohne Folgen, geschehen sie doch im Sinne der Harmonie und für einen lieben Menschen.
*
Da ich der Auffassung bin, dass man für seine Taten auch die Verantwortung zu tragen hat, war die Lektüre dieses Romans am Ende dann doch nicht mit einem heißen Tee genüsslich in der Couchecke sitzend zu genießen, sondern kratzte an meinem Gerechtigkeitssinn und brachte mich zunehmend gegen die Protagonisten auf. Meine Aufregung über das völlig misslungene Ende der Geschichte fiel dann schon verhältnismäßig gering aus.

"Der Pferdeflüsterer" hat mich noch begeistert, "Die wir am meisten lieben" nur noch geärgert.


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