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Rezensionen verfasst von
Rosanna M.

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Welche Wildkräuter und Beeren sind das?: Kosmos Basic (Kosmos-Naturführer Basics)
Welche Wildkräuter und Beeren sind das?: Kosmos Basic (Kosmos-Naturführer Basics)
von Eva-Maria Dreyer
  Taschenbuch
Preis: EUR 4,95

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein und informativ, 21. April 2011
Ich kann dieses Buch für mich persönlich als sehr nützlich bezeichnen, allerdings kannte ich die meisten der 130 der hier vorgestellten Pflanzen vom Sehen her bereits vorher (zwar nicht unbedingt als Speisepflanzen, aber als Wildpflanzen Mitteleuropas), dadurch war es für mich nicht so schwer, nach bereits einmaliger Lektüre des Buches ohne selbiges Wildpflanzen zu sammeln und diese für meinen Salat zu verwenden (April 2011).
Für absolute Neulinge jedoch, denen es schwerfallen mag, die vorgestellten Pflanzen auf den doch recht kleinen Bildchen (1 bis max 2 pro Pflanze!) des Buches überhaupt erst zu identifizieren, mag es weniger geeignet sein -
Es sei denn, man würde nach vielfältigeren Bildern der dargestellten Pflanzen online (oder in anderen Büchern) suchen - was ich aber in solchen Fällen für durchaus empfehlenswert halte.

Man kann aber also feststellen, dass dies ein überaus preislich angemessenes Büchlein für interessierte Wildrohkost-Einsteiger ist; allerdings sind die Informationen zur Verwendung (= zB gibt es keine Rezepte/Mengen-(verhältnis-)angaben) sehr spärlich.
Auch detailliertere Angaben, wie sich Pflanzen im Lauf des Jahres verhalten (zB zunehmend bitter/bzw wann genau/inwiefern) sucht man meist vergebens; schade... dafür ist es aber taschentauglich klein.

Außerdem muss man viele der gezeigten Pflanzen erst ein Mal MIT Blüte gesehen haben, um sie erkennen zu können -
verweisen viele Einträge doch auf Pflanzen, die VOR (!) der Blüte geerntet werden sollen - davor jedoch für Laien nicht so leicht ohne weiteres erkennbar sind!!!

Dennoch ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Büchlein, das Suchenden auf den richtigen Weg bei der Suche weiterhelfen kann.
Ich verwende es sehr gerne und experimentiere mit Mengen und Zusammenstellungen... Jedem, der ähnlich offen ist und vielleicht etwas Vorerfahrung hat, kann ich es uneingeschränkt empfehlen.


Saw Jigsaw Billy Puppe Puppet 30cm auf dem Dreirad Tricycle
Saw Jigsaw Billy Puppe Puppet 30cm auf dem Dreirad Tricycle
Wird angeboten von Wrestling-Figuren, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 42,90

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optisch schön, leider äußerst instabil, 29. Oktober 2010
Diese Saw-Sammlerfigur (Billy die Puppe auf Dreirad) wird von Neca hergestellt.
Sie ist etwa 30 cm hoch und besitzt einen Sprachchip, der 6 verschiedene englische Sätze aus den Filmen enthält, die auf Knopfdruck abgespielt werden; darunter unter anderem böses Gelächter sowie der Satz "Congratulations, you are still alive".

Bevor man jedoch in deren Genuss kommt, will das gute Stück ausgepackt werden, und das ist - ohne scharfe Schere oder Kneifzange - erstmal eine kleine Herausforderung; aber gut, man möchte ja, dass das schaurige Püppchen den Transport gut übersteht.
Nach einigen Minuten hielt ich schließlich zuerst die Puppe und anschließend das Dreirad in den Händen.
Die Puppe selbst wirkt solide verarbeitet und ist dafür, dass sie aus Plastik besteht, erstaunlich schwer.
Kopf, Schultern, Hand-, Knie- und Hüftgelenke sind drehbar; die Bemalung ist kunstvoll, detailliert, authentisch und überzeugend.

Nun zur Begründung meiner nur mittelmäßigen Bewertung:
Hauptmanko ist das Dreirad; bis auf die schönen Farben kann ich daran leider überhaupt nichts positives finden -
und auch die sind wenig haltbar, wie man an den Handgriffen für Billy`s Hände sehen kann:
Unter der roten Bemalung kommt sogleich die untere silberne Schicht hervor; kaum, dass ich Billy von seinem ersten Aufsitzen wieder herunter geholt habe.
Gut, das wäre sicher weniger schlimm, wenn der Rest stimmen würde- leider jedoch ist dieses Rad ganz und gar nicht auf das Gewicht der Puppe ausgelegt...
Wie ich oben bereits erwähnt habe, ist die Puppe relativ schwer; das Rädchen hingegen ist eine wackelige Konstruktion aus dünnem, recht brüchigem Plastik - eines der Pedale war schon durch den Transport abgebrochen noch bevor die Puppe jemals darauf gesessen hatte!
Der Lenker und die Pedalstangen sind hier scheinbar die größten (weil dünnsten) Schwachstellen; das Rad deformiert sich dadurch schon bereits ein kleines bißchen, wenn man Billy nur darauf setzt(!) -
Wie ein solches "Montagsprodukt" betriebliche Prüfungen bestehen und sogar in Masse produziert werden kann, ist für mich schlichtweg unersichtlich; ist doch bei der Konstruktion des Rädchens bzw der Materialauswahl definitiv nicht an Sammler gedacht worden, die gerne viele Jahre Freude an ihren Figuren haben möchten:
Wissen wir doch, dass Plastik über die Jahre hinweg nicht gerade stabiler wird und die Prognose demnach ungünstig ausfällt.

Neben diesem enormen Mangel sollte noch erwähnt werden, dass die Qualität des Soundchips verbesserungswürdig wäre.
Sicher rauscht die Stimme des Killers auch im Film, aber hier ist sie wirklich äußerst schwer verständlich.

Schließlich hätte es mir persönlich auch noch besser gefallen, wenn Billy`s Kiefergelenk beweglich gewesen wäre - aber das ist nun natürlich rein subjektiv.

Alles in allem ein optisch schönes Stück; allerdings rechtfertigen die genannten Mängel meiner Meinung nach nicht den überzogenen Kaufpreis.
Von daher eher nur für fanatischere Sammler oder Leute, denen es um die 40 Euro auch so nicht Leid tut, zu empfehlen.

Beste Grüße.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2011 11:32 PM MEST


EVIL
EVIL
von Jack Ketchum
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

6 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur sadistisch, 19. November 2008
Rezension bezieht sich auf: EVIL (Taschenbuch)
Aufgrund der vielen positiven Rezensionen, die mich nicht kalt liessen und neugierig machten, kaufte ich "Evil" und freute mich auf einen "grauenerregenden Thriller", der vor Spannung nur so triefen sollte...
Erhalten habe ich ein Buch, das zwar über einen guten, sprachlichen Stil verfügt, aber die geschürten Erwartungen bei weitem nicht erfüllen konnte - die Fehlinvestition des Jahres; sofern ich in den verbleibenden 6 Wochen nichts mieseres in die Finger bekommen sollte.
Der Plot ist in 2 Sätzen erzählt:
Aus der Sicht eines Nachbarsjungen wird geschildert, wie aufgrund eines für die Eltern tödlichen Unfalls 2 Mädchen in die Obhut ihrer Tante kommen, die 3 heranwachsende Söhne hat.
Besagte Tante hasst jedoch insbesondere die Ältere der beiden, die sie grundlos piesackt; schliesslich wird das Mädchen auf Übelste von allen Familienangehörigen erniedrigt und gefoltert.
Keine Überraschungen, nichts, was einen staunen liesse - nur Demütigungen widerlichster Art. Dieses Buch ist nicht spannend - es ist einfach nur abscheulich.
Wer aber schlichtweg sadistisch veranlagt ist und keinen kreativen, geistigen Höhenflug sucht, wird mit diesem Buch sicherlich gut bedient sein - für mich hat es jedoch seine Daseinsberechtigung verloren - so was muss man sich wirklich nicht antun.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 2, 2010 1:40 PM MEST


Als Mama noch ein braves Mädchen war
Als Mama noch ein braves Mädchen war
von Valérie Larrondo
  Gebundene Ausgabe

13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel erhofft - sehr enttäuscht, 22. Mai 2008
Ich habe dieses Buch aufgrund des witzigen Titelbildes und der positiven Kundenrezensionen gekauft.

Beim Durchlesen selbst wurde ich enttäuscht, denn die Zeichnungen sind alles andere als schön; ich selbst bin keine Künstlerin, würde mir jedoch zutrauen, sie schöner hinzubekommen.

Der wortwörtliche "Abschuss" war für mich die Seite, in der es hiess:
"Nie hat Mama gesagt: "Ich will eine Barbie!" und als auf dem zugehörigen Bild das Mädchen mit einem überdimensionalisierten Revolver abgebildet wurde!!!
Wollen Eltern den etwa vom Nachwuchs auf die Brust gesetzt bekommen??!

Auch gab es den Punkt, Mama hätte "nie ein schmutziges Wort gesagt", wo unter anderem die Wörter "Stinker" und "Fettsack" ausgeführt werden - das muss doch auch nicht sein!

Weiterhin - Sigmund Freud wäre begeistert gewesen - wird gezeigt, wie das Mädchen liebevoll den Vater in den Arm nimmt, der Mutter, die nebenan liegt, gleichzeitig jedoch verachtend und mit bewusst bösem Blick das Hinterteil mitten ins Gesicht rein schiebt...

Was soll ich noch sagen; ich hatte deutlich mehr erwartet -
ich wähnte hier ein lustiges, anspruchsvolles Buch.
Gefunden habe ich ein Buch mit wenig kindgerechten Bildern.
Ich bin sehr enttäuscht!

Vielleicht hätte ich es ohne die Revolver-Zeichnung auch eingesetzt und den "Fettsack" beim Vorlesen durch etwas anderes ersetzt, denn der Grundgedanke, dass Mama auch nicht immer lieb war, ist gut; aber die tatsächliche Form ist für mich einfach unbrauchbar.
Ich bin sehr enttäuscht und wünsche mir nach wie vor ein Buch, das zeigt, dass Mama auch nicht so brav war -
aber nicht mit Waffen, bösen Schimpfwörtern und derart widerlichen Zeichnungen!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 2, 2014 6:31 PM MEST


Fünf
Fünf
von Jutta Langreuter
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht für jeden Geschmack, 27. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Taschenbuch)
Für mich als Erzieherin ist nicht ganz ersichtlich, wie dieses Buch alle meine Vorrezensenten so beeindrucken konnte; jedoch freut es mich natürlich.

Mir persönlich sagt es aber leider nicht zu.

Das liegt zum einen daran, wie die Tiere gezeichnet sind; entweder man mag diesen Stil oder eben nicht. Speziell die Ratte jedoch sieht im Buch richtiggehend ekelhaft aus; auch das Schwein.

Nutzen Sie die Möglichkeit, das Titelbild vergrößert anzusehen und urteilen Sie selbst; "besser" oder "schöner" werden die Bilder im Buch nämlich nicht.

Zum anderen liegt meine Ablehnung diesem Buch gegenüber in der darin verwendeten Sprache begründet - die Tiere sprechen in einer Art Jugendsprache miteinander und sind (daran gemessen, dass sie ja eigentlich Freunde sind?!) auch nicht unbedingt so kameradschaftlich miteinander.

Namen haben die Tiere übrigens nicht, sie "heißen" schlicht "Schwein", "Ratte", "Kater", "Hund" und "Rabe".

Auf Sprachförderung müssen Sie hier verzichten - die Dialoge bestehen häufig aus nur 2 Worten, vollständige Sätze sieht man selten.

Den Klappentext habe ich erst nach dem Lesen des Buches beachtet, was vielleicht ein Fehler war, denn dieser gibt doch tatsächlich Aufschluß darüber, welche Absicht dieses Buch eigentlich hat (!) was für mich vorher schlicht nicht ersichtlich war... (meiner Meinung nach hat der Klappentext eine höhere Qualität als der Inhalt des Buches).

Dass es anderen genauso ergangen sein muss, sieht man an der Tatsache, dass dieses Buch in der neuen Auflage den Zusatz "feiern Geburtstag" zum Titel dazubekommen hat; was wohl für sich selbst spricht

Es baut sich kein Spannungsbogen auf, vielmehr langweilen sich die Tiere und haben "keinen Bock" (Zitat) auf garnichts und beschließen, zur Ablenkung auf eine Müllkippe zu gehen -

Diese bizarre Story ist sicher nicht jedermanns Sache...

Wer es einsetzen möchte (als "Kontrastprogramm" vielleicht ;) ) sollte das am Besten bei Kindern ab 6 Jahren.


Ich bin einfach ich!
Ich bin einfach ich!
von Barbara Wersba
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin einfach ich - Unbedingt lesen! :-), 17. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Ich bin einfach ich! (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:

"Okay", sagt Hanna zu Jeffrey, "wenn du die Wahrheit wissen willst: ich bin eine absolute Null. Ich besitze weder Schönheit noch Talent, weder Persönlichkeit noch Verstand, und kein Mensch findet mich interessant. An mir ist überhaupt nichts dran."

Aber Jeffrey sieht Hanna ganz anders. "Wenn du an dich glaubst, kann gar nichts schief gehen", ist sein Motto.

Hannas Geschichte macht Mut. Mut, das eigene Leben zu leben - auch wenn man nicht so aussieht wie Marilyn Monroe und nicht so schlau ist wie Albert Einstein...

Rezension

Hauptfigur Hanna - die ihr Leben und ihre Erlebnisse aus der Ich-Perspektive schildert - durchlebt in diesem Buch eine rasante Persönlichkeitsentwicklung.

Als die Sechzehnjährige den vor einem Theater tanzenden Jeffrey kennen lernt und ihn (für sie ganz untypisch!) zu einem Kaffee einlädt, ist dies nicht nur der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, sondern auch des Weges zu Hannas Selbstfindung.

Jeffrey ist im Heim aufgewachsen und obdachlos, und glaubt dennoch fest daran, eines Tages von einem Broadwayproduzenten entdeckt zu werden, weshalb er vor Theatern tanzt.

Hanna hingegen lebt mit ihrer luxusverwöhnten Mutter in einem exklusiven Wohnviertel und hat dennoch keine Perspektive, kein Selbstvertrauen und keine Freunde -

bis sie Jeffrey begegnet; doch leider bleibt ihre Beziehung "nur" freundschaftlich , denn Jeffrey ist schwul...

Durch ihn und ihre gemeinsamen Erlebnisse erfährt sie jedoch, was es bedeutet, an sich zu glauben und sich "okay" finden zu können, auch "wenn man nicht so klug ist wie Albert Einstein und nicht so schön wie Marilyn Monroe".

Ein wirklich zauberhaftes, gefühlvolles und leicht lesbares (Jugend-)Buch, mit dem man lachen und auch weinen kann; egal, ob man 13 oder schon 23 ist ;)


Gyre.
Gyre.
von Clive Barker
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommt langsam, aber gewaltig, 1. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Gyre. (Taschenbuch)
Clive Barker beschreibt hier mal wieder eine weniger schreckliche Geschichte, die eher im Bereich Fantasy anzusiedeln ist.
Inhaltlich möchte ich dem geneigten Leser nichts vorwegnehmen, bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen hier nur meine persönlichen Eindrücke schildere und nicht den Inhalt des Buches wiedergebe.
Zum Einen hat dies auch den Grund, dass die Geschichte, würde ich sie in meinen bescheidenen Worten wiedergeben, vielleicht zu banal oder abgehoben bzw. unglaubwürdig klingen würde, um Ihr Interesse zu wecken, aber seien Sie bitte versichert: Sie ist es nicht!!!
Tatsächlich handelt es sich hier um ein großartiges Buch.
Zugegebenermaßen waren mehrere dutzend der ersten Seiten langwierig, doch was jenseits der Seiten hundert-nochwas liegt (das Buch umfasst über 700 Seiten, da ist das doch akzeptabel, oder? :-) ), entschädigt über die Maßen für das Durchhaltevermögen, denn mit dem Umblättern auf eine bestimmte Seite weiteten sich mir quasi schlagartig die Augen und die Geschichte begann - bildlich gesprochen - mit einem lauten Knall, der auch auf den folgenden Seiten nicht vermochte, leiser zu werden...
Diese Geschichte hat eine fesselnde Kraft und sprüht regelrecht vor Fantasie, sogar als passionierte Fantasy- und Horrorleserin konnte sie mich mit neuem, unvorstellbarem fesseln und faszinieren.
Das Buch ist auch wunderbar für Barker-Einsteiger geeignet, denn es weckt definitiv die Neugier nach mehr von ihm.
Wenn man sich ersteinmal hineingefunden hat, wünscht man sich, es würde nicht mehr aufhören, und man verschlingt es hingebungsvoll bis zur letzten Seite.


Denn alle Lust will Ewigkeit. Erotische Skulpturen auf europäischen Friedhöfen
Denn alle Lust will Ewigkeit. Erotische Skulpturen auf europäischen Friedhöfen
von Gerrit Confurius
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Denn alles was entsteht,ist wert, daß es zugrunde geht....", 1. Dezember 2005
Isolde Ohlbaum versteht es vortrefflich, Stimmungen einzufangen.
Sie verleiht mit ihren wundervollen Bildern der Melancholie des Todes eine furchterregende Schönheit, der man sich nicht entziehen kann.
Doch das Buch weckt keinerlei Todesehnsucht, vielmehr läßt es uns mitfühlen und über uns selbst reflektieren.
Nicht zuletzt zu erwähnen ist der künstlerische Aspekt des Buches - ein wirklich rundum gelungener Bildband, der seines Gleichen sucht und für jeden zu empfehlen, der sich die Zeit nimmt, ihm mit Ruhe zu betrachten.
Das große Format dieser Ausgabe erfreut das Auge noch mehr als die kleineren Ausgaben, aber "satt sehen" kann man sich natürlich trotzdem nicht..


Juul
Juul
von Gregie de Maeyer
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Juul - ein unvergessliches Buch, das betroffen macht, 22. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Juul (Broschiert)
Juul wird von "den Anderen" gehänselt.
Zuerst wegen seiner roten Haare, also schneidet er sie sich ab.
Später hänseln sie ihn wegen seiner Ohren, also schneidet er auch diese ab.
Auch Augen, Zunge, Beine, Hände und Arme zerstört er selbst, um "den Anderen" keinen Anlass mehr für ihren bösen Spott zu geben.
Als nur noch sein blanker Kopf übrig ist, erfährt Juul zum allerersten Mal Zuneigung...
Das Buch ist mit Fotos der Holzfigur Juul bebildert. Juul ist menschenähnlich genug, um uns betroffen zu machen und zu schrecken, aber auch menschenunähnlich genug, um etwas Abstand zu der grausamen Geschichte zu schaffen; seine Selbstzerstörung geht auf den Bildern immerhin unblutig vor sich.
Dennoch kann dieses knappe, präzise Buch bei empfindlichen Menschen (besonders Kindern!) Stoff für Alpträume sein, denn es prägt sich ein.
Juul - ein Buch über das "Anders-Sein"; über auto-aggresives Verhalten und wie schlimm böser Spott enden kann.
Meine Altersempfehlung: ab 10


Paul trennt sich
Paul trennt sich
von Martin Baltscheit
  Broschiert

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gräßlich :-(((, 19. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Paul trennt sich (Broschiert)
Paul trennt sich - Dieses Buch ist wohl Geschmackssache. Der Autor hat versucht, sich mit dem Thema "Trennung der Eltern" aueinanderzusetzen, aber das Buch macht nicht Mut, es ist meiner Meinung nach eher erschreckend.
Zum einen die Geschichte, die in einem eigenwilligen und eigenartigen Stil geschrieben ist -Paul "trennt" sich derart, dass er nur noch aus Einzelteilen(Körper, Arme, Beine, etc.) besteht, die teilweise bei der Mutter, teilweise beim Vater sind, und der verschwundene Kopf gesucht werdern muss! - zum anderen die scheußlichen Bilder, die sogar mich als Erwachsene erschreckt haben. Die Menschen sind absolut häßlich gezeichnet.
Ich würde es niemals empfehlen; schon garnicht für ein Kind, dessen Eltern sich getrennt haben. Kinder, die Trennungen erleben müssen, leiden schon genug. Man sollte ihnen nicht auch noch dieses Buch "antun".


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