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Beiträge von Oliver Völckers
Top-Rezensenten Rang: 225
Hilfreiche Bewertungen: 3865
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Rezensionen verfasst von Oliver Völckers (Berlin, Deutschland)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Immer noch NLP, 19. Mai 2013
In diesem Buch gibt Richard Bandler Ratschläge zur Lebensführung und zum Glücklichwerden. Dabei greift er überwiegend auf NLP-Techniken zurück. Die Psychotechnik des "Neurolinguistischen Programmierens" (NLP) ist als Pseudowissenschaft und Hokuspokus in Verruf geraten, hat aber dennoch zahlreiche Anhänger. Auch in diesem Buch schreckt Bandler nicht vor großen Worten und Pauschalisierungen zurück. Doch selbst wenn vieles davon klingt wie Marketing, ist es keineswegs nutzlos. Wer das Buch kritisch liest, ähnlich wie die Lektüre von Sigmund Freud, kann durchaus davon lernen. Das Ziel des Buchs, Glücklichsein, finde ich ebenso fragwürdig wie Schönsein oder Klugsein. Im Vergleich zu den Lebenszielen etwa von Denis Goldberg Der Auftrag: Ein Leben für die Freiheit in Südafrika oder Hans Massaquoi »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«: Meine Kindheit in Deutschland wirkt das spießig und egoistisch. Dennoch dürfte das Buch häufig nachgefragte Bedürfnisse erfüllen, um mit sich selbst und anderen klarzukommen. Zusammengefasst lehrt das Buch, Gefühle und Reaktionen auf Mitmenschen so zu trainieren, dass sie konstruktiv wirken. Bandler erklärt überzeugend, dass z.B. Ängste in der Menschheitsentwicklung (Überleben im Urwald) sehr sinnvoll waren, um Fehler zu vermeiden. Viele Verhaltensweisen, die wir traditionell überliefert bekamen, etwa Moralisieren und Tabus wirken heute kontraproduktiv. Bandler versucht eine Art Selbst-Dressur, um beruflich und persönlich erfolgreicher zu werden. Zwischen großspurigen Versprechen finden sich tiefgründige Erkenntnisse, die im Gegensatz zu üblichen Lebenshilfebüchern originell und witzig wirken. So rät Bandler etwa von herkömmlichen Diäten ab, die das falsche Ziel einer Gewichtsabnahme propagierten (S. 259). Stattdessen solle das Ziel eine gesündere Ernährung sein, aus der die Abnahme dann resultiere. Ebenso rät der Autor von negativen Appellen wie "Höre auf zu Rauchen" ab (S. 296), weil das Gehirn Schwierigkeiten hätte, Negationen auf diese Weise zu verarbeiten. Er weist auf die Bedeutung des Spielens auch für Erwachsene hin (304) und empfiehlt, Wünsche an andere offen zu formulieren (194). Für kritische Leser, die sich an dem teils penetranten Jargon, dem Selbstlob und der Werbung für NLP nicht stören, kann das Buch ein Gewinn sein. Auf jeden Fall ist es kreativ und anregend.
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5.0 von 5 Sternen
Ein beeindruckendes Leben, 12. Mai 2013
Dieser erste Band von Maya Angelous Autobiografie beschreibt ihre Kindheit und Jugend bis zur Geburt ihres Sohnes. Ein Leben in Kalifornien während des Zweiten Weltkriegs, inmitten von Armut, Gewalt und Rassismus. Doch die spätere Dr. Angelou gibt nicht auf. Es gelingt ihr, die erste schwarze Straßenbahnschaffnerin zu werden. Die Energie und Lebensweisheit ihrer Mutter hilft ihr, sich durchzusetzen. Als dieses Buch 1969 erschien, war es eine Sensation, ein bahnbrechendes Zeugnis direkt aus der afroamerikanischen Community heraus. Auch heute noch ist diese Biografie lesenswert. Die Lektüre macht deutlich, wieviel die Bürgerrechtsbewegung seit damals geschafft hat, aber auch, wieviel es noch zu tun gibt. Danke an die Autorin, die Menschen eine Stimme gibt, die normalerweise selten zu hören sind.
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4.0 von 5 Sternen
Lehrreiches über die Lebensmittelindustrie, 12. Mai 2013
Thilo Bode erklärt, welche Realität hinter der wohlklingenden Werbung steckt. Dass Schokolade oder Tütensuppen nicht so hergestellt werden, wie es im Werbefernsehen zu sehen ist, kann sich jeder vorstellen. Doch dieses Buch geht viel tiefer. Der Autor zeigt an etlichen Beispielen, dass Fertiggerichte und stark verarbeitete Lebensmittel angesichts des Profitdrucks mit minderwertigen Füllstoffen, künstlichen Aromen und Zucker vollgestopft werden. Schwarzwälder Schinken wird aus holländischen Schweinen gemacht. Angeblich gesunder Joghurt enthält kaum Früchte, dafür 15% Zucker. Usw. Wer das Buch liest, kriegt eine Vorstellung, wie uns Konzerne belügen, um uns minderwertiges Zeugs überteuert mit viel Werbung zu verkaufen. Andererseits können kritischere Kunden auch Veränderungen durchsetzen. Doch die Gesetze sind, wie Thilo Bode zeigt, noch viel zu schwach auf Seiten der Verbraucher. Die Lebensmittelindustrie nutzt die Illusion vom angeblich mündigen Kunden, um mangelhafte Informationen weiter verbreiten zu können. Vom Schreibstil her könnte das Buch besser sein, es ist oft umständlich, polemisch und wiederholt sich. Trotzdem ist die Lektüre unbedingt ein Gewinn, und die Informationen sind seriös und fundiert.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Unscharfe Begriffe, unklare Aussagen, 3. Mai 2013
Der britische Psychologe Kevin Dutton behauptet, dass Psychopathen positive Eigenschaften besäßen, von denen andere Menschen lernen könnten. Dabei baut er auf den Büchern und Aussagen des Psychologen Robert Hare auf. Das Problem dieses Buchs ebenso wie bei denen von Robert Hare besteht darin, dass die Definition von Psychopathie willkürlich erfolgt. Dutton diagnostiziert munter alle möglichen Verbrecher ebenso wie Berühmtheiten und historische Figuren als "Psychopathen". Da man von vielen Menschen etwas lernen kann, kann man natürlich auch von diesen Persönlichkeiten lernen. Die Frage ist nur, was. Dutton ist davon beeindruckt, dass manche Menschen scheinbar gefühllos konzentriert handeln können. Er stellt Parallelen her zwischen den Fähigkeiten von kalten Massenmördern und beispielsweise Chirurgen, die sich vom spritzenden Blut nicht irritieren lassen. Dabei kommt der Autor zu dem Schluss, dass diese Talente nicht erworben, sondern überwiegend angeboren seien. Immer wieder schreibt er bewundernd über Elitesoldaten und psychisch kranke Mörder, die in speziellen Konzentrationstests überragend abschneiden. Was daran so toll sein soll, wenn jemand keine Regung zeigt, wenn etwa überraschend ein lautes Geräusch neben einem ertönt, erschließt sich mir nicht. Ständig kommt der Autor mit Verallgemeinerungen, als ob die von ihm willkürlich zu einer Gruppe zusammengefassten Menschen eine eigene Sorte Mensch wären. Dabei erklärt Dutton beinahe beliebig Personen zu Psychopathen, wie es ihm passt. So muss Saddam Hussein natürlich ein Psychopath gewesen sein, weil er ein Massenmörder war und keine Angst vor seiner Hinrichtung hatte. Waren demnach Harry Truman (Atombombe), Henry Kissinger (Vietnam) oder George W. Bush (Irakkrieg) auch Psychopathen? Für ein Experiment lässt sich der Autor mittels TMS (Transkranialer Magnetstimulation) Teile seiner Gehirnaktivitäten dämpfen, worauf er in Tests ähnlich wie ein Psychopath abschneidet. Daraus schließt er, für einige Minuten wie ein Psychopath gefühlt zu haben. Solche leichtfertigen Schlussfolgerungen, die immerhin in unterhaltsamen Anekdoten dargebracht werden, finden sich im Buch immer wieder. Es scheint von Psychopathen nur so zu wimmeln, wenn man eine legere Definition zugrunde legt. Spitzensportler sind natürlich Psychopathen, wenn sie bei Topleistungen nicht nervös werden. Das Buch beweist also alles und nichts. Lernen können wir aus all dem recht wenig, da die spezielle Fähigkeit, Skrupel und spontane Gefühle zu unterdrücken, angeboren sein soll. Ein Buch gegen Langeweile, aber kein Buch zum Klügerwerden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Was frühkindliche Schädigungen anrichten, 27. April 2013
Der Kinderpsychiater Bruce D. Perry erklärt an Fallbeispielen in elf Kapiteln, wie sich das Gehirn im Kindes- und Jugendalter entwickelt und welche Auswirkungen Störungen haben. Scheinbar rätselhaftes Verhalten lässt sich entschlüsseln, wenn die Bedingungen der Kleinkinderziehung aufgeklärt werden. Die von ihm beschriebenen Beispiele von misshandelten und vernachlässigten Kindern sind erschreckend. Das betrifft nicht nur Fälle von Gewalt, sexueller Misshandlung und Drogen, sondern auch gutgemeinte, aber fatale Entscheidungen von Eltern und Behörden. So gab es etwa in einigen US-Bundesstaaten die Regel, Pflegekinder zwangsweise zu regelmäßig wechselnden Pflegeeltern zu geben, damit sich nicht zu sehr an Bezugspersonen gewöhnten. Auch heute noch gibt es in den prüden USA Kindertagesstätten, in denen die Kinder nicht von den Erzieherinen berührt werden dürfen, weil es Angst vor Missbrauch gibt. Es ist klar, dass Kinder, die massiver Gewalt ausgesetzt sind, später geschädigt sind. Die Art der Einschränkungen und Verhaltensauffälligkeiten variiert jedoch drastisch in Abhängigkeit von den Therapien und sozialen Bedingungen. Manche werden kriminell und drogenabhängig, andere können weitgehend geheilt werden. Auch zunächst harmlos erscheinende Vernachlässigungen können fatale Wirkungen haben. Wenn ein Kleinkind zwar körperlich gut versorgt wird, aber keine liebevolle Zuwendung erfährt, kann sich ein Psychopath daraus entwickeln. Für eine positive Entwicklung müssen Betreuungspersonen die Gesetzmäßigkeiten des Gehirnwachstums berücksichtigen. Das ist das Anliegen dieses Buchs. Die Übersetzung ist teilweise schwach. So wird der englische Spruch "Use it or lose it" übersetzt mit "Entweder Sie benutzen das Gehirn oder Sie verlieren es" (S. 300). Ebenso peinlich der Fehler auf Seite 139: "Geschwister teilen mindestens 50% ihrer Gene". Tatsächlich teilen Geschwister jeweils genau 50% ihrer Gene mit ihren Eltern, zwischen den Geschwistern kann die Gemeinsamkeit jedoch zwischen null und 100% betragen. Das Buch berichtet aus der Praxis und versucht zugleich, theoretische Erkenntnisse zu vermitteln. Es weckt Verständnis insbesondere für sich seltsam aufführende Kinder und Jugendliche und zeigt, dass Strafen weniger bringen als positive Aufmerksamkeit. Ein spannend geschriebenes, anschauliches und lehrreiches Buch.
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Trauma Myth
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von Susan Clancy Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 19,99 |
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Der Trauma-Mythos, 26. April 2013
Susan Clancy ist eine Psychologin von der Harvard-Universität mit dem Spezialgebiet der Verarbeitung von Erinnerungen. In diesem Buch argumentiert sie, dass sexueller Missbrauch vielen Opfern erst mit jahrelanger Verspätung bewusst wird, also nicht sofort ein Trauma auslöst. Falsche Vorstellungen von Missbrauch, so Clancy, behindern die Aufklärung und belasten die Opfer mit Schuldgefühlen. Über Kino, Fernsehen und Bücher würde eine Klischeevorstellung von sexuellem Missbrauch vermittelt: Ein fremder Täter bringt ein Kind oder Jugendliche an einem einsamen Ort in seine Gewalt und quält sie. Die Unrechtmäßigkeit der Tat ist offensichtlich, und die Betroffenen versuchen sich der Quälerei zu entziehen. Das ist nach Clancy der "Trauma-Mythos", der die Sicht von Erwachsenen auf Kinder und Jugendliche projiziert. Die Realität, so Clancy, sehe anders aus: Aus Kindersicht sind sexuelle Handlungen unverständlich und verwirrend, aber nicht zwangsläufig falsch. Kinder sind oft schmerzhaften und verwirrenden Situationen ausgesetzt, die sie aus Gehorsam gegenüber Autoritäten durchstehen, etwa einem Zahnarztbesuch. Diese Verhältnisse machen sich Täter zunutze. Zugleich vermischen viele Täter ihren Missbrauch mit Belohnungen wie Aufmerksamkeit und Geschenken. Das macht die Erlebnisse für die Opfer besonders schwierig. Meist wird ihnen erst später bewusst, dass sie ausgenutzt worden sind. Jetzt kommt das schlechte Gewissen, weil sie ja mitgemacht und sich nicht gewehrt, vielleicht sogar Geschenke angenommen haben. Erst das verursache die seelischen Schmerzen des Missbrauchs: "Victims reconceptualized the formerly 'confusing and weird' experiences and understood them for what they were – sexual in nature and clearly wrong. Only at this point – when the sexual abuse is fully apprehended – does it begin to damage victims" (S. 116). Aus ihren Untersuchungen zieht die Autorin die Schlussfolgerung, dass die Sicht von Erwachsenen unangebracht sei, um die Perspektive von minderjährigen Opfern zu verstehen. Stattdessen müssten die Taten aus Kindersicht verstanden werden. Es wäre falsch, zu erwarten, dass sie die Situation eines Missbrauchs einordnen und verstehen könnten, dass sie sich entsprechend wehren müssten und sofort leiden würden. Was die Glaubwürdigkeit und Genauigkeit von nachträglichen Erinnerungen angeht, meint Clancy, dass eine Gewalt-Erfahrung eher in Erinnerung bleibe, eine nachträgliche Aufdeckung also unwahrscheinlich sei (S. 191). Eine zwiespältige Situation dagegen könne dem Opfer durch einen längeren Verarbeitungsprozess bewusst werden; solche Aufdeckungen seien eher typisch. Mit zwiespältig ist gemeint, eine Mischung aus negativen und positiven Empfindungen. Von angenehmen Gefühlen bei sexuellem Missbrauch will natürlich niemand etwas hören, damit setzt sich die Autorin erheblicher Kritik aus. Aber diese Widersprüchlichkeit ist genau das, was Clancy entdeckt haben will, was viele Opfer erlebt haben und womit sie sich in der Öffentlichkeit unverstanden fühlen. Das Buch ist verständlich und kompetent geschrieben. Susan Clancy hat keine Furcht vor überlieferten Ideen und zerstört mit ihrer Forschung Klischees. Eine besondere Leistung des Buches ist die historische Darstellung, wie sexueller Missbrauch im Lauf der Geschichte eingeordnet wurde. Clancy macht deutlich, dass sexueller Missbrauch zu früheren Zeiten hingenommen wurde, weil Kinder als Eigentum ihrer Eltern galten. Die heute allgemein verbreitete Trauma-Hypothese war historisch ein Fortschritt, weil das Leiden der Opfer erstmals gewürdigt wurde. Doch das genügt nicht, denn die Opfer leiden nach wie vor und vor allem schämen sie sich auch noch. Trotz der überzeugenden Rhetorik hat das Buch entscheidende Schwächen, die auch bei den amazon.com-Rezensionen wiederholt diskutiert werden. Clancy kombiniert einen weit gefassten Begriff von sexuellem Missbrauch (etwa Küsse) mit einem eng gefassten Begriff von Trauma (gefühlt lebensbedrohlich). Sie orientiert sich an den Moralvorstellungen in den USA, wo bereits eine im Fernsehen sichtbare Brustwarze einen Skandal darstellt. Dass nicht jede Art von Sexualkontakt mit Jugendlichen gleich zu einem ernsten Trauma führt, ist keine Überraschung. Logisch handelt es sich bei Clancys Argumentation also um einen Zirkelschluss – sie beweist ihre eigenen Annahmen. Würde sie stattdessen klarere Begriffe wie "sexuelle Gewalt" benutzen, wären die vermissten Traumata in der Regel nachweisbar. Ein weiteres Problem besteht darin, dass Clancy angesichts der hohen Dunkelziffer und den Hemmungen der Opfer pauschal dazu rät, den Aussagen der Opfer zu vertrauen: "First and foremost, we all need to believe the victims" (S. 189). "In all cases of disclosure, the first reaction from the recipient of this news should be one of belief and support" (S. 191). Es käme weniger darauf an, ob tatsächlich Schaden entstanden sei ("less dependent on the presumption of harm", S. 185). Der aktuelle Kinofilm "Die Jagd" zeigt, welch schlimme Folgen ungeprüfte Beschuldigungen haben können. Die Alternative wäre, Opfer mit ihren Gefühlen sehr ernst zu nehmen, ohne ihre Tatsachenbehauptungen 1:1 zu übernehmen. In ihrem vorherigen, hervorragenden Buch Abducted: How People Come to Believe They Were Kidnapped by Aliens hat Clancy untersucht, wie heikel Erinnerungen sein können. Obwohl ihr diese Zusammenhänge also klar sind, blendet sie das Problem der nachträglich veränderten Erinnerung in diesem Buch völlig aus. Fazit: Auf den ersten Blick erscheint die Argumentation des Buchs "The Trauma Myth" einleuchtend. Bei genauerer Betrachtung ist es missverständlich, weil Susan Clancy nicht nur Opfer von sexueller Gewalt untersucht, die mit Traumata verbunden ist, sondern auch gewaltlose sexuelle Handlungen mit Jugendlichen, die nur manchmal mit Traumata verbunden sind. Die vermeintliche Entdeckung ist also gar keine.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Genial zum Lesen im Bett, 20. April 2013
+ super Kontrast + im Halbdunkel und Dunkeln durch die Beleuchtung besser als Papier + spektakuläre Akkulaufzeit, eine Ladung hält für mehr als ein dickes Buch + handlich und stabil + einfache Menüsteuerung über Touchscreen + durch das geringe Gewicht bequem zum Lesen im Liegen o Display ist zwar schneller als alte Kindles, aber immer noch lahm - Ein/Ausschalter an der Unterseite ist sehr unpraktisch - man kann elektronische Amazon-Bücher nicht weiterverschenken oder verleihen Der Lesekomfort ist super. Wer viel liest und reist, findet hier das optimale Gerät für unterwegs. Ich würde ja gerne mehr Bücher in der oft etwas günstigeren Kindle-Version kaufen, aber dann darf ich sie nur alleine lesen, eine Weitergabe nach dem Lesen wie bei Papierbüchern ist nicht möglich. Deshalb nur vier Sterne, das Gerät selbst ist hervorragend.
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4.0 von 5 Sternen
Günstiges Tastenhandy, 20. April 2013
+ gute Tastatur + gute Gehäuseverarbeitung, wirkt stabil + micro SD Kartenslot von außen zugänglich + für ein Einfachhandy ordentliche Kamera o Menüsteuerung ist konventionell Nokia, völlig ok o Ausstattung ist ok für den Preis (Bluetooth, aber weder WLAN noch GPS) Insgesamt wirkt das Gerät im Jahre 2013 etwas altmodisch, ist aber besser benutzbar und stabiler als die meisten billigen Touchscreen-Handys. Wer in erster Linie telefonieren will, liegt hier richtig.
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5.0 von 5 Sternen
Das sollte man wissen, 16. April 2013
Dieses Buch vergleicht die Kriminalitätsraten, Teenager-Schwangerschaften, Übergewicht, Bildungsniveau und viele andere Parameter zwischen zahlreichen Nationen und zwischen verschiedenen US-Bundesstaaten. Dies geschieht auf hohem akademischen Niveau mit vielen Fußnoten, bleibt jedoch trotzdem gut verständlich. Die Autoren belegen damit ihre Entdeckung, dass die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums entscheidend für die Lebensbedingungen aller ist. Erstaunlicherweise leiden auch Vermögende unter dem Stress und der Gewalt, die Ungerechtigkeiten mit sich bringen. Durch zahlreiche Statistiken ist die Aussage eindeutig. Wer sich über Politik Gedanken macht, sollte dieses Buch kennen. (Der Titel ist natürlich beknackt, der Inhalt ist sachlicher)
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2.0 von 5 Sternen
Geht so, 16. April 2013
Im Vergleich zu einer konventionellen Kaffeemaschine mit Filtern zum Aufgießen und im Vergleich zu löslichem Kaffee schneidet das Senseo System besser ab. Um schnell mal 1-2 Tassen Kaffee zu kochen, ist dieses Gerät also praktisch: - Einfacher Aufbau und unkomplizierte Bedienung - Wasserbehälter eher klein - Im Vergleich zu Espressomaschinen leise - Design ist Geschmackssache, Verarbeitung ist ok - unveränderliche Wassermenge, wenn die Tassengröße nicht passt, werden sie eben nicht voll Der entscheidende Nachteil: Der Kaffee schmeckt nicht, jedenfalls nicht im Vergleich zu verbrauchsteuren Kapselmaschinen wie Nespresso oder günstigen Pad-Maschinen wie etwa Petra Electric KM 34.07 Kaffee-Pad-Automat, die alle einen größeren Druck erzeugen. Aus dieser Senseo kommt der Kaffee eher lauwarm und ohne Crema. Für mich ist das nichts.
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