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Beiträge von Oliver Völckers
Top-Rezensenten Rang: 523
Hilfreiche Bewertungen: 6555

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Rezensionen verfasst von
Oliver Völckers (Berlin, Deutschland)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Wird angeboten von SOWTECH
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Passt perfekt an iPhone 6 (ohne s), 9. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Hülle ist tatsächlich ultradünn und innen mit Mikrofaser beschichtet, damit Staubkörner keinen Schaden anrichten können. Sehr leicht und minimalistisch, bietet dennoch guten Schutz hinten und am Rand, aber nicht auf der Vorderseite. Kamera, Blitz und Anschlüsse bleiben uneingeschränkt zugänglich. Das Kunststoffmaterial fühlt sich gut an, minimal gummiert gegen Rutschen und wirkt stabil. Wie lange es hält, kann ich noch nicht sagen. Ohne es getestet zu haben, würde ich vermuten, dass diese Hülle am minimal dickeren iPhone 6s nicht so perfekt passen dürfte.


The Essential Bernie Sanders and His Vision for America
The Essential Bernie Sanders and His Vision for America
von Jonathan Tasini
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,49

5.0 von 5 Sternen Das ungeschriebene Parteiprogramm von Bernie Sanders, 25. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch umreißt die politischen Positionen des US-Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders auf der Basis seiner zahlreichen Reden, Interviews und Artikel sowie der Interpretationen des Autors. Jonathan Tasini ist ein Autor von Büchern über Ökonomie und Aktivist in der Demokratischen Partei.

Der weitgehend partei-unabhängige Bürgermeister, Senator und jetzt Präsidentschaftskandidat Sanders ist praktisch seine eigene Partei. Aber kein Einzelgänger, denn seine Forderungen und Positionen werden von einer großen Mehrheit geteilt: Mindestlohn 15$, Allgemeine Krankenversicherung, Wegfall von Studiengebühren, Freigabe von Marijuana und Abtreibung, Erneuerbare Energien statt Fracking, friedliche Außenpolitik, Zerschlagung der Wall Street Banken, Spekulationssteuer.

Solche Standpunkte vertritt Bernie seit Jahrzehnten, mal ganz alleine im Senat, mal vor Zigtausenden. Manche halten ihn für radikal, aber laut Umfragen unterstützen seine Haltungen eine Mehrheit. Das ist erstaunt jene, die sich aus den Mainstream-Medien und die neoliberale Austeritätspolitik für zwangsläufig halten. Bernie ist der lebende Gegenbeweis. Wer das für Theorie hält, schaue sich den US-Bundesstaat Vermont an, wo Sanders lange regiert hat: Dort ist die Arbeitslosigkeit am niedrigsten in den USA und der Anteil erneuerbarer Energie am höchsten.

Bernie Sanders nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Kritik an überbezahlten CEOs und übermächtigen Konzernen geht, die Steuern vermeiden. Ebenso ätzend sind seine Vorwürfe an Medien, die die Politik zugunsten der Superreichen schönreden und für unvermeidlich erklären, siehe unten stehende Zitate aus dem Buch. Es wird deutlich, dass Bernie schon vor Jahrzehnten Zusammenhänge erkannt hatte, die anderen erst heute deutlich werden.

Fazit: Eine hervorragende Zusammenfassung der politischen Ideen von Bernie Sanders und der von ihm angeführten Bewegung.

Zitate:
In the last days of the Soviet Union, which was a totalitarian society, people thought, well, I guess they had one newspaper and one television network, and that was it. It was a totalitarian society. That is wrong. There were dozens and dozens and dozens of different newspapers, different magazines, different television stations, all over the totalitarian Soviet Union. The only problem was that all of those television stations, radio stations, newspapers, and magazines were only controlled by either the government of the Soviet Union or the Communist Party. . . . Let me say a word about News Corporation . . . it is owned by a gentleman named Rupert Murdoch, who was born in Australia, part of a newspaper publishing family in Australia. News Corporation today owns much of the media in Australia. Big deal. Well, they also own much of the media in the United Kingdom. They own a lot of the media in Eastern Europe. They are increasingly owning more media in China. And guess what? They already own a whole lot of media and other companies in the United States, and they want more. . .

The United States is the wealthiest nation in the history of the world, but the vast majority of the American people don't sense that, don't feel that, because almost all of the wealth is concentrated in the hands of a tiny few...

Today, the United States spends almost twice as much per person on health care as any other country. Despite that, we have 46 million uninsured... United States spent $ 7,290, over $ 7,000 per person on health care. Canada spent $ 3,895, almost half what we spent... GM is forced to pay $ 1,500 per car on health care while Mercedes in Germany spends $ 419, and Toyota in Japan spends $ 97. Try to compete against that.


Dein Körper - Das Missing Manual: Handbuch zu Funktion und Wartung
Dein Körper - Das Missing Manual: Handbuch zu Funktion und Wartung
von Matthew MacDonald
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4.0 von 5 Sternen Verständlich und spannend, aber mit Lücken, 25. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Art Biologiebuch mit einer Erklärung aller grundlegenden Körperfunktionen. Für alle, die gesund leben wollen oder einfach nur verstehen wollen, wie der Mensch zusammengesetzt ist und funktioniert.

Die Missing-Manuals Buchreihe widmet sich normalerweise technischen Themen. Der bekannte lockere Stil prägt auch dieses Buch. Es ist übersichtlich in Kapitel gegliedert, die sich bestimmten Körperteilen und -funktionen widmen. Die Übersetzung aus dem Amerikanischen ist hervorragend und die durchgehend farbigen Illustrationen tragen sehr zum Verständnis bei.

Allerdings gibt es einige Lücken: Zum einen wird das Gehirn gar nicht behandelt, weil der Autor dazu ein separates Buch geschrieben hat. Dennoch hätte das Gehirn m.E. in diesem Buch ein paar Seiten verdient. Noch ärgerlicher: Organe wie die Leber oder die Milz werden nicht erwähnt. Wie kann das sein? Ein Buch über den Körper, mit Beschreibungen der Atmung über Blutgruppen bis zu den Zehenspitzen, und dann fehlen solche Erklärungen? Das ist mir völlig unverständlich. Gut, jeder kann in Wikipedia oder sonstwo nachgucken, aber ich finde, solch ein Buch sollte komplett sein.

Abgesehen von den Auslassungen habe ich keine Kritik. Die Sprache ist prima, die Bilder sind hilfreich und fachlich scheint mir alles korrekt zu sein (ich bin kein Arzt). Empfehlenswert.


Why Bernie Sanders Matters
Why Bernie Sanders Matters
von Harry Jaffe
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,42

5.0 von 5 Sternen Alles Wichtige über Bernie Sanders und seine Politik, 25. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Why Bernie Sanders Matters (Taschenbuch)
Eine unautorisierte, aber kompetente und wohlwollende Biografie des Ausnahmepolitikers Sanders. Der Autor Harry Jaffe ist ein Politik-Journalist aus Washington DC, der den Weg des Senators schon lange als Beobachter begleitet.

Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben und grob chronologisch geordnet. Bernies politischer Lebensweg von Burlington zum Vertreter des Bundesstaats Vermont bis hin zur Präsidentschafts-Kandidatur wird mit lebendigen Beispielen aufgezeigt. Das ist immer wieder verblüffend, weil Bernie mit seiner konsequenten Basis-Orientierung kreative Antworten finden muss, um im Politikbetrieb seinen Überzeugungen treu bleiben zu können. Ein großartiges Abenteuer. Bernie ist ein radikaler Demokrat, der sich nur seinen Wählern verpflichtet fühlt und immerzu gegen die Macht der Konzerne kämpft.

Wer verstehen will, warum Bernie Sanders von seinen Anhängern so gefeiert wird, lese dieses Buch.

Zitat Bernie Sanders: "The Revolution is coming, and it is a very beautiful revolution. It is beautiful because, in its deepest sense, it is quiet, gentle, and all pervasive. It KNOWS. What is most important in this revolution will require no guns, no commandants, no screaming “leaders,” and no vicious publications accusing everyone else of being counter-revolutionary...
The revolution comes when young people throughout the world take control of their own lives and when people everywhere begin to look each other in the eyes and say hello, without fear. This is the revolution, this is the strength, and with this behind us no politician or general will ever stop us. We shall win!"
(In a letter to the editor published by the Freeman in March 1969)

Zitat aus dem Buch: Sanders still loved to discuss the broader goals of socialism: regular folks would own the means of production, the rich would share their wealth, and greed would evaporate. That’s when the minister of reality would weigh in. “No one gives a damn about your ideology,” Sugarman recalls telling Sanders. “The North End wants its snow removed. The kids want nets on the hoops in the playgrounds. Everyone wants the potholes filled.”

At this early moment in his political career Sanders could be obdurate, but he knew he needed to take advice. He started paying attention to the practical aspects of running a northern city. During his first months in office, Burlington got a sixteen-inch dump of heavy snow. Sanders showed up on the streets, commiserated with his constituents, and rode shotgun on one of the plows. The driver cleared streets in the well-to-do neighborhoods and headed in to quit at 5: 00 p.m. “Where ya goin’?” Sanders asked. “Day’s done,” the driver responded. “Not yet,” the mayor said. “How are people in the North End gonna drive to work in the morning?” He sent the driver back to plow the streets of the people who had elected him.


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Wird angeboten von dg-shop0152
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Technisch einwandfrei, 25. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Ersatzteil wurde in einer unmöglichen Verpackung geliefert, nämlich einem einfachen Papierumschlag ohne Polsterung. Erstaunlicherweise hat es trotzdem einwandfrei funktioniert, deshalb will ich mich hier nicht beklagen. Der Einbau ist auch mit YouTube-Anleitung zwar etwas knifflig, aber durchaus machbar, wenn man die passenden Spezial-Mini-Schraubenzieher hat.


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Hochwertiges Headset zum Musikhören und Telefonieren, 25. Mai 2016
Titus Audio Conductor:

Fernbedienung
Start-Stop Taste für Musik und Anruf-annehmen, Mikrofon, für Apple iPhone/iPad/iPod. Praktisch zum Telefonieren, auch mit Skype und FaceTime. Das Mikrofon ist gut genug zum Diktieren mit Spracherkennung bzw. Siri, funktionierte aber leider nicht an meinem neuen MacBook. Die Fernbedienung inkl. Mikrofon sollte auch mit Android-Handys und Windows Phone funktionieren, habe ich aber nicht getestet. Es gibt leider keine Laut-Leise-Tasten.

Ohr-Einsätze
4x Gummi, davon die mittlere Größe 2x, sowie 3x Schaum in verschiedenen Größen, also sehr gut ausgestattet. Die Schaumeinsätze schirmen Umgebungsgeräusche hut ab, das kann gewollt sein (Reisen im Zug oder Flugzeug) oder nicht (Joggen), dann nimmt man halt einen Gummieinsatz.

Stecker
Wichtig: Der Stecker ist dünn genug, um durch alle mir bekannten iPhone- und iPad-Hüllen zu passen. Die Stecker manch anderer Kopfhörer sind dafür zu dick.

Kabel
Dünn, flexibel, flach. Macht einen stabilen Eindruck. Die flache Ausführung (wie eine flachgewalzte Nudel) soll ein Verknoten verhindern. Ich finde, das bringt weder einen Vorteil noch einen Nachteil.

Zubehör
Neben den Reserve-Einsätzen ist auch ein kleines rundes Etui zur Aufbewahrung dabei. Könnte vielleicht etwas flacher und breiter sein, passt aber.

Klang
Im Gegensatz zu einfachen Ohrhörern gibt der Titus Audio Conductor auch Bässe brauchbar wieder. Die bessere Tonqualität bedeutet, dass man bei Filmen oder Hörbüchern mit weniger Lautstärke auskommt, um den Inhalt verstehen zu können. Wie bei allen Ohrhörern hängt das Erlebnis wesentlich vom Sitz im Ohr ab, d.h. es ist wichtig, den richtigen Einsatz auszuwählen. Für mein Empfinden ist der Klang sehr gut.

Fazit
Das Headset ist stabil und sehr gut verarbeitet, ordentlich ausgestattet mit Etui, Ersatz-Einsätzen und Fernbedienung. Das Mikrofon ist sogar geeignet für Spracherkennung (Siri etc.).


Political Power: Bernie Sanders (English Edition)
Political Power: Bernie Sanders (English Edition)
Preis: EUR 3,56

5.0 von 5 Sternen Verständliche und kompetente Biografie, etwas kurz, 5. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Comic beschreibt auf nur 25 Seiten den politischen Werdegang des US-Senators und Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders. Er liefert in kurzer Zeit einen hervorragenden Überblick, ist aber angesichts des Umfangs etwas teuer.


Outsider in the White House
Outsider in the White House
von Bernie Sanders
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,61

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolutionär, 14. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Outsider in the White House (Taschenbuch)
Bernie Sanders, geboren 1941, langjähriger unabhängiger Senator aus Vermont, bewirbt sich derzeit um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei. Hier beschreibt er seinen Weg vom Bürgermeisteramt der Kleinstadt Burlington zur großen Politik. Das Buch zeigt kreative Lösungen zur Durchsetzung progressiver Politik.

Sanders ist überzeugter demokratischer Sozialist. Damit meint er Wohnungen für alle, Gesundheitsversorgung für alle, gute Bildung für alle, ordentliche öffentliche Dienstleistungen und ein ausreichender Mindestlohn. Das klingt vor allem aus europäischer Sicht harmlos, aber in den USA ist das revolutionär. Andererseits sind diese Anliegen so populär, dass Sanders ohne Unterstützung der etablierten Parteien in Vermont jahrzehntelang wiedergewählt wurde.

Ähnlich wie August Bebel im 19. Jahrhundert bei der Gründung der SPD ist Bernie Sanders davon überzeugt, dass eine politisch aktive Bevölkerungsmehrheit sich für sozialen Fortschritt und eine friedliche Politik entscheiden wird. Entsprechend macht er die mangelnde Transparenz und das daraus resultierende politische Desinteresse insbesondere der Unterprivilegierten für ihre Benachteiligung verantwortlich. In den USA ist für die Wahlberechtigung eine umständliche Registrierung nötig, was viele von den Wahlen ausschließt. Sanders hält eine hohe Wahlbeteiligung für entscheidend, um Demokratie durchzusetzen.

Zitat Seite 206: "What would happen in this country if progressives were allowed to have four or five nights of prime-time television and front-page newspaper coverage? What would happen if we could present a point of view that most Americans are unfamiliar with? Would we suddenly become the dominant political force in America? No. Would millions of Americans develop a much more sympathetic attitude towards democratic socialism? Yes."

Das Buch wurde ursprünglich 1997 geschrieben und 2015 aktualisiert. Es ist systematisch in acht Kapitel gegliedert, die aufeinander aufbauen. Von seinem politischen Anfängen über "Socialism in one city" bis zu "Where do we go from here?". Der Pragmatismus und die große Geduld darf dabei nicht davor hinwegtäuschen, dass Sanders große Ziele hat und eine Revolution will. Nur eben in kleinen Schritten, mit voller Unterstützung der Bevölkerungsmehrheit. Von Hinterzimmerpolitik oder sozialistischen Sekten oder Umstürzen hält er nichts, sein ganzes Handeln ist auf Öffentlichkeit angelegt.

Mit seinem jahrzehntelangen Bemühen, Mehrheiten für soziale Gerechtigkeit zu organisieren, hat sich Sanders Respekt auch beim politischen Gegner erworben. Es ist schwierig, jemanden zu finden, der etwas Negatives über ihn sagen würde. Als ein politischer Gegner im Wahlkampf Privatdetektive beauftragte, um belastendes Material zu finden, befragten diese Sanders' Ex-Ehefrau. Aber selbst die wollte ihn nicht belasten und verriet stattdessen die Spione.

Die Konzern-Lobbyisten, die bürgerliche Presse und insbesondere republikanische Gegner haben immer wieder mit Millionenaufwand versucht, Sanders zu diffamieren. Aber mit seinem Charme, dem Verzicht auf persönliche Angriffe und fachlicher Kompetenz konnte er all diesen Angriffen standhalten. Statt wie gewöhnliche Politiker an seinem Image zu arbeiten, kämpft er für populäre Anliegen. Das macht ihn so beliebt.

Ob es um den Politikalltag in Burlington oder Washington geht, oder das Manövrieren als Unabhängiger zwischen den großen Parteien, die politische Autobiografie liefert Einblicke in das Wirken des jung wirkenden Politik-Stars. Von ihm können alle lernen, die Fortschritte gegen eine Übermacht von neoliberalen Parteien und Medien von Millionären durchsetzen wollen.

Eine großartige Lektüre, um den möglicherweise nächsten Präsidenten der USA im Original auf englisch kennenzulernen. Eines der besten politischen Bücher, die ich kenne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 31, 2016 12:38 AM MEST


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Billigmaus, 10. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Betr. JeTech M0884: Die Verbindung zum PC über Bluetooth war völlig problemlos. Bluetooth 3 ist nicht ganz so stromsparend wie das neueste Bluetooth LE (4), funkt dafür auch mit älteren Computern. Maustasten und Scrollrad fühlen sich gut an und arbeiten einwandfrei. Die Bewegung des Mauszeigers ist einwandfrei und schnell. Das Gehäuse erscheint stabil, fühlt sich aber billig an.

Teurere Mäuse etwa von Logitech oder Microsoft bieten zusätzliche Tasten, Bluetooth 4 und Optosensoren, die auch auf schwierigen Untergründen arbeiten. Auf normalen Tischen reicht diese Maus aber völlig aus.


Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt
Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt
von Christoph Keese
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starker Start, schwacher Schluss, 10. März 2016
Der Wirtschaftswissenschaftler und Manager des Axel-Springer-Verlags verbrachte im Auftrag seiner Chefs 2013 sechs Monate als Trendscout in Kalifornien. Nebenbei kam dieses Buch heraus, eine Mischung aus Reisebericht und Technik-Folgenabschätzung.

Wie bei Axel Springer üblich, ist dieses Buch flüssig und verständlich geschrieben, gesellschaftlich konservativ und intellektuell nicht allzu kompliziert. Das Buch ist sauber in drei Teile gegliedert, "Das Tal" (Reisebericht), "Die Kultur" (Wirtschaft und Hightech-Szene) und "Die Folgen" (Gesellschaftliche Auswirkungen der Technik).

Der Anfang des Buchs beschreibt schwungvoll und kompetent die Atmosphäre im Silicon Valley und an der Stanford University. Das ist lesenswert, weil der Autor in die dortige Kultur eintaucht und dennoch aus deutscher Sicht schreibt. Im folgenden Teil werden die Startup-Szene und Venture-Kapitalfirmen bejubelt. Im letzten Drittel versucht sich der Autor als Soziologe und Technik-Philosoph, das geht weitgehend daneben. Beispiele sollen den Stil illustrieren:

Seite 28: "Es ist kein Zufall, dass Apple etwa zur gleichen Zeit wie die Grünen entstand. Palo Alto brachte Steve Jobs und Frankfurt Joschka Fischer hervor. Beide gingen ähnlich radikal zu Werke. Fischer warf Steine, Jobs zertrümmerte Monopole von Microsoft und IBM". – Nur, als Steve Jobs den Apple Computer erfand, gab es den IBM PC noch gar nicht und Microsoft war eine kleine Softwareklitsche.

S. 93: "Kurz nachdem die erste Version auf den Markt kam, stellte Steve Jobs das iPhone vor. 'Ich war wie vom Donner gerührt', sagt Katis. 'Einerseits wusste ich, das iPhone ist die perfekte Hardware-Basis für mein Telefon-Walkie-Talkie. Wir mussten nur noch eine App dafür schreiben' ". – Aber, als Steve Jobs das iPhone 2007 vorstellte, waren Apps noch gar nicht erfunden, nicht mal der Name. Erst mit iPhone OS2.0 im Sommer 2008 wurde es möglich, Software auf dem iPhone zu installieren.

S. 183: "Das Navigationssystem optimiert unser Ziel und unseren Weg nach kommerziellen Kriterien. Es weist uns darauf hin, dass in unserer To-do-Liste 'Bohrmaschine kaufen' steht und wir für den Sommerurlaub noch Schnorchel und Flossen brauchen. Prompt folgt die Empfehlung für Läden in der Nähe..." – solche Prophezeiungen gab es schon zu Zeiten der New Economy, das mochte aber niemand.

S. 205: Zu den wichtigsten Ratschlägen für Wirtschaft im Internet zitiert der Autor "Erstens: Bieten Sie überragende Leistung an. Bauen Sie ein Produkt, das seinen Konkurrenten so weit überlegen ist, dass genug Kunden die Kosten des Wechsels auf sich nehmen". – Großartig, da wäre ich nie drauf gekommen.

Entsprechend der Doktrin des Axel-Springer-Konzerns wird Apple bejubelt, während die Firma Google als Bedrohung gesehen wird. S. 226: "Was Google heute plant, ...ist ein Staat außerhalb des Staats, eine supranationale Institution. Absolutistische Staaten wie China regulieren das Netz nach Belieben... Freiheitliche Gesellschaften des Westens aber glauben, im Internet anarchistische Freiheit walten lassen zu müssen und sehen mit an, wie die Freiheit, die sie gewähren, sich in ihr Gegenteil verkehrt." – Wieso kann denn China das Internet regulieren und Deutschland nicht? Was ist mit der NSA, die kommt gar nicht vor?

Am Schluss untersucht Keese die Folgen der Technikumwälzung durch das Internet. Da er über keine Gesellschaftsanalyse verfügt, orientiert er sich an konservativen, pessimistischen Autoren wie Manfred Spitzer und Frank Schirrmacher. Er bezieht sich sogar auf den 1960er-Jahre-"Futurologen" Herman Kahn, der trotz großer Sprüche nichts Besonderes vorhersehen konnte, mitverantwortlich war für den Irrsinn des Atom-Wettrüstens und eine Eskalation des Vietnamkrieges empfohlen hatte. Der ebenfalls zitierte Ray Kurzweil und seine Singularity-Sekte sind durchaus interessant, hätten aber eine solide Kritik verdient.

Über Programmieren schreibt Christoph Keese so, dass ich als Diplom-Informatiker nur den Kopf schütteln kann: Die Programmiersprache PHP sei der deutschen Sprache "an Ausdrucksstärke und Eleganz ebenbürtig" (S. 284). Ohne C++-Kenntnisse würde man in der Zukunft wie ein Analphabet dastehen. – Wir werden sehen, ich glaube kaum.

Keese zitiert wiederholt den brillanten Wirtschaftswissenschaftler Clayton Christensen mit seinem Bestseller "Innovator's Dilemma". Als Beispiel für einen Konzern, der seinen Untergang nicht verhindern konnte, führt er Kodak auf; die chemischen Filme hatten gegen Digitalfotos auf Dauer keine Chance. Jetzt wäre ich gespannt gewesen, wie der Axel-Springer-Verlag mit seinen schrumpfenden Zeitungen gegen Blogger und Youtube ankommen will. Um das herauszubekommen, war der Autor schließlich ins Silicon Valley geschickt worden. Doch Antworten auf diese Frage gibt das Buch leider nicht.

Fazit: Der erste Teil ist ein guter Reisebericht mit Eindrücken aus Kalifornien und der Hightech-Industrie. Danach geht es langsam bergab. Bei der Technik-Philosophie bohrt der Autor leider nur dünne Bretter, enttäuschend.


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