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Rezensionen verfasst von
P.H. "daslineal" (Mörlenbach)

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Planetenwanderer
Planetenwanderer
von George R. R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen mehr als nur enttäuschend, 15. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Planetenwanderer (Broschiert)
Ich will versuchen, es kurz zu machen :

Dieser Roman ist nicht nur enttäuschend, er ist meiner Meinung nach absolut peinlich.
Wäre er nicht von Herrn Martin , und säße im zuständigen Verlag ein halbwegs guter Lektor, müsste das Manuskript in dieser Form abgelehnt werden.
Die Story ? - Naja....geht ja eigendlich noch. Da hätte man etwas daraus machen können.
Spannung ? - Von Anfang bis Ende so gut wie nicht vorhanden. Ich empfand den Roman gleichbleibend flach, ohne überraschende Wendungen, ohne glaubwürdige Charaktere, ohne Tiefe....ein träge dahinplätscherndes Geschichtchen
Sicher, nicht jeden 'Held' einer Geschichte muß liebenswürdig sein, aber 'Tuffy' ist einfach nur nervig ,75% seines Verhaltens (sowie ebenfalls 75% des Verhaltens der meisten anderen PErsonen ) absolut unglaubwürdig, und das ewige Aufzählen verschiedenster Tierarten, die er als 'Biowaffen' auf einem Planeten einsetzt hat für mich nichts mit Liebe zum Detail zu tun.

Selten habe ich während dem Lesen so oft den Kopf geschüttelt über bereits tausendfach durchgekaute Klischees und stereotype Mahnungen an den verantwortungsvollen Umgang mit Macht und die Risiken bei vorschnellen Eingriffen in Ökysysteme......blablabla. Sorry Herr Martin, das ist alles nicht neu und noch dazu alles andere als kreativ oder mit Tiefe dargeboten. Bestens geeignet, um einen langweiligen RTL-2 4 Teiler daraus zu machen :-)


Kelwitts Stern: Roman
Kelwitts Stern: Roman
von Andreas Eschbach
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das denn bitte ?, 2. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Kelwitts Stern: Roman (Taschenbuch)
Nicht alle Bücher von Andreas Eschbach fand ich so genial wie DIE HAARTEPPICHKNÜPFER.
Manches war ganz nett, manches akzeptabel........ aber Kelwitts Stern ist einfach nur ...
Ich bin mir immernoch nicht sicher, wie ich das nennen soll ?

Enttäuschend ? - Oh ja, auf jeden Fall.
Vorhersehbar ? - bis auf wenige Ausnahmen absolut und zwar von vorne bis hinten.
Lächerlich ? - ja, selbst dieses gemeine Wort muss ich bei der Beurteilung benutzen.

Nach einem durchaus noch kreativen und unterhaltsamen Beginn war das Buch für mich spätestens seit Kelwitts Ankunft auf SEINEM STERN nur noch eine Tortur.

Am meisten frustriert hat mich die Vorhersehbarkeit, gerade wenn ich da an andere Bücher, überraschende Wendungen und großartige Einfälle denke, die ich von Herrn Eschbach schon gelesen habe.

Wirklich schlimm fand ich die Sprache.
Vom Erzählstil, der Wortwahl und dem Plot her, könnte man glauben, das Buch sei für 12 jährige geschrieben.
Dazu passt aber nun wirklich nicht der 16 jährige Liebhaber einer Frau Mitte 20, die Schwester, die wegen permanentem Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern vom Internat fliegt .....

Auch die kramphaft aufgesetzte Komik ist eher platt und nervt ziemlich schnell.

Ich stimme einer anderen Rezensentin völlig zu :
Der Anfang und der Schluss sind schöne Visionen, aus denen ein toller Roman HÄTTE WERDEN KÖNNEN.
Leider wurde das genaue Gegenteil daraus.

Wem ich dieses Buch empfehlen würde ?
Eigendlich niemandem, ausser, er ist maximal 14 Jahre, nicht anspruchsvoll, keine Leseratte und besitzt eine Vorliebe dafür, fast immer genau vorhersagen zu können, wie die nächsten 10-50 Seiten weitergehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2013 5:47 PM MEST


Wie Wir Leben Wollen (Limited Digipack)
Wie Wir Leben Wollen (Limited Digipack)
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 6,78

50 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das wars dann wohl jetzt endültig, 8. Februar 2013
... tja.... da gehen auch die Tocos dahin.

Gleich vorweg:
Ja, ich bin Tocotronic Fan seit der ersten Platte.
Ja, auch ich habe damals, Palästinenserschals tragend ICH MÖCHTE TEIL EINER JUGENDBEWEGUNG SEIN mitgesungen und war dankbar dafür, das die HAmburger Schule endlich frischen Wind in die grösstenteils langweilige, deutschsprachige Rockmusik gebracht hat.
Der eine Stern kommt jedoch NICHT daher, dass ich von den mittlerweile älter gewordenen Herren immer wieder aufs neue Hymnen der Frustration und schlecht abgemischtes Geschrammel hören will.
Jeder Künstler darf, soll und muss sich weiterentwickeln und jede Band hat selbstverständlich das Recht, ihren Sound zu verändern. Gleichzeitig haben jedoch die Hörer ebenso das Recht, den Künstlern ins Gesicht zu sagen, wenn eine Entwicklung einfach Mist hervorbringt.
Nicht jede Veränderung ist allein schon deswegn toll und begrüssenswert, weil sie eine Veränderung ist.
Oft (man hat das ja auch schon bei den Sternen und Blumfeld erleben müssen) treibt diese Veränderung und Neuorientierung die Künstler in derart langweilige und sinnentleerte Gefilde, dass vom ehemalig frischen, kreativen Esprit einer BAnd nichts mehr übrig bleibt.
Das darf ja gerne jeder anders sehen, aber für mich ist diese letzte Tocotronic LP das definitive Ende meiner langjährigen Liebe zu dieser BAnd.

Der 'neue Sound' ist hierbei gar nicht das Problem.
Mit dem kann ich mich ja durchaus anfreunden, aber (sorry Dirk) die Texte sind absolut unerträglich geworden.
Während auf der vorherigen Alben immernoch zumindest 2 oder 3 richtig gute Songs waren (Im Zweifel für den Zweifel, MAcht es nicht selbst, Mein Ruin) so kann ich auf dieser LP auch nach mehrmaligem Hören keinen einzigen Song ertragen, ohne beinahe peinlich berührt den Kopf zu schütteln.

Reim dich oder ich schlag dich in höchster Perfektion mag ja vielleicht Kunst sein....aber eben nur Kunst um der Kunst willen.
Sinnloses Aneinandergereihe von lyrischen Totgeburten macht nicht automatisch einen guten Text, nur weil es nett und irgendwie abgehoben klingt.

Sucht jemand immernoch nach einer Aussage in den Songs ?
Wenn man mich fragt ist die einzige Aussage auf dem neuen Album, dass sich Dirk komplett vom Prinzip der Aussage verabschiedet hat und nur noch Wortkonstrukte zusammenbastelt, die irgendwie nett klingen.

Da ändern auch reißerische Titel wie DIE REVOLUTION IST IN MIR nichts daran.
Soll vielleicht der Text nur noch als weiteres Klangelement dienen und überhaupt nichts mehr transportieren ?
Soll mit diesen Klangkonstrukten nun auch das Publikum bedient werden, das ursprünglich Pur gehört hat und seit GRAUE WOLKEN auch eine Blumfeld LP besitzt ?

Wenn dem so ist: Bitte, euer gutes Recht, aber das muss ich mir nicht mehr antun.
Das berührt mich nicht mehr, gibt mir nichts mehr, löst nichts mehr aus ausser Resignation und Widerwillen, meinen Ohren das anzutun.

Deutschsprachige BAnds die nette Liedchen mit gefälligen Strukturen und eingängigen Refrains machen gibt es genug.... nur schmerzt es irgendwie, dass ich nun nach Blumfeld und den Sternen auch Tocotronic dazu zählen muss.

EIn Meisterwerk ?
Ich hoffe schwer, das Tocotronic nicht mit diesem Album als MEISTERWERK in die Geschichte eingehen, sondern mit Alben, die wirklich herausragend, kreativ und bewegend waren wie ES IST MIR EGAL, ABER oder sogar noch KOOK.

Dirks leider immer häufiger ins sphärische abdriftender Gesang macht für mich das Ganze noch unerträglicher, passt aber natürlich hervorragend zum Gesamtkonstrukt.

Ich gehöre nicht zu denen, die nach 20 JAhren immer wieder neue Songs wie Freiburg, Es ist einfach Rockmusik oder Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst hören wollen.
Das war DAMALS gut, DAMALS grossartig.

Songs wie mein Ruin oder im Zweifel für den Zweifel haben auch auf späteren Alben gezeigt, dass da noch hervorragende Songs in neuem Stil, in einem neuen Gewand zu entdecken sind.

Auf dem neuen Album finde ich leider nichts mehr, was Tocotronic einmal ausgemacht hat oder sie von dutzenden anderen BAnds abhebt.

Ich wünsch euch alles Gute, geht den Weg, den ihr meint gehen zu müssen .... aber ab jetzt ohne mich :-)
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 2, 2015 11:16 PM MEST


Das Labyrinth der Träumenden Bücher
Das Labyrinth der Träumenden Bücher
von Walter Moers
  Audio CD
Preis: EUR 39,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vom Orm verlassen, 27. April 2012
Da ich hier das Hörbuch bewerten möchte, fange ich gleich mit dem ersten großen NAchteil dieses Teiles an: Dem Sprecher !
Es ist ja nicht so, dass Andreas Fröhlich kein guter Sprecher ist, aber wer auch immer die Entscheidung getroffen hat, ihn den neuen Mythenmetz lesen zu lassen, hat sich selbst und allen Hörern meiner Meinung nach keinen Gefallen getan. Es gibt einfach gewisse Autoren, gewisse Schreibstile, zu denen bestimmte Stimmen und bestimmte Arten des Vortrages passen wie die Faust aufs Auge. EIn Mythenmetz, der NICHT von Dirk Bach gelesen wird, verliert allein schon durch diese TAtsache. Fröhlich ist bemüht, überzieht aber jedoch durch seine Art des Vortrages die gesamte Geschichte mit einem gleichförmigen Mantel. Wie oft habe ich bei anderen MYthenmetz Bänden allein schon aufgrund der skurillen Vortragsweise, der Intonation und dem manchmal fast schon grotesken Auftreten des Herrn mythenmetz/ HErnn Bach aufgelacht.
Fröhlich liefert solide Arebit, aber keine HErausragende. Man kann sich das Hörbuch durchaus anhören, ohne Weinkrämpfe zu bekommen, aber er schafft es in keinster Weise, den Hörer zu begeistern und den Figuren Leben einzuhauchen, wie es Bach kann.

Doch vielleicht ist dies auch zu einem Großteil die Schuld der GEschichte selbst.
Die ist (mit respektvoller Zurückhaltung ausgedrückt) einfach nur eine riesengroße Enttäuschung.
Nicht allein, dass die Geschichte "nicht fertig erzählt " ist, sondern lediglich eine Art Interims-Happen darstellt.
Es passiert einfach ...NICHTS....oder zumindest so gut wie nichts.
Die wirkliche HAndlung hätte uns Herr Mythenmetz auch auf 50 Seiten mitteilen können, und einen "zweiten Band" , der zu 75 % nur aus nacherzählten Erlebnissen des ersten BAndes besteht, aus Rückblicken und Zusammenfassungen, finde ich persönlich eine Frechheit. Hat Moers / Mythenmetz das wirklich nötig ?
Die teilweise überschwenglichen Bewertungen hier auf Amazon kann icha bsolut nicht teilen.
Sicher, es gibt auch einige sehr schöne Einfälle und Szenen (das "Ende des Eideten" z.B.) , aber diese lassen sich ebenso an einer HAnd abzählen, wie die wirklich überraschenden Einfälle.
Benötigte Mythenmetz diesen BAnd als Gedächtnisstütze ? Oder glaubte man ernsthaft, der Leser bräuchte eine Zusammenfassung des ersten BAndes in dieser Form ?

Ich hoffe sehr, dass Mythenmetz / Moers nocheinmal mit uns nach Buchheim zurückkehrt, und sich diesmal wieder auf das besinnt, was er so hervorragend kann und weswegen wir seine Zamonien - Romane so lieben : Herrliche Geschichten voller Witz zu erzählen, liebevoll ausgestaltete Skurrilitätetn zu entwerfen, und nicht eine billige Zweitverwertung des bereits schon einmal Erzählten zu betreiben.

Ich habe alle Zamonien-Bände mehrmals gelesen und mindestens 3 mal als Hörbuch gehört.
Sie haben mir jedes Mal aufs Neue Freude bereitet und mich immer wieder hervorragend unterhalten.
Diesen Band musste ich mich zwingen überhaupt zu Ende zu hören und werde ihn mit absoluter Sicherheit nicht nocheinmal in den CD Player legen.

Sehr sehr schade, Herr MYthenmetz. Hat sie das Orm verlassen ?
Versuchen sie und Herr Moers lediglich krampfhaft, einen derart genialen Schauplatz wie Buchheihm, eine derart geniale Idee wie die Katakomben, dem Schattenkönig und den Buchlingen am Leben zu erhalten ?

Ich hoffe nicht, und erwarte sehnsüchtig eine wirkliche Fortsetzung der "Stadt der träumenden Bücher".


Spektrum: Roman
Spektrum: Roman
von Sergej Lukianenko
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich.... bis auf das Ende :-), 29. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Spektrum: Roman (Taschenbuch)
Nicht nur wegen der "Wächter-Reihe" habe ich Lukianenko lieben gelernt.

Immer wieder neu, von Roman zu Roman wandelbar und überraschend.

Natürlich ist die "russiche Kühle" in der Sprache Geschmackssache.
Natürlich lässt sich darüber streiten, ob man unbedingt all die russischen Gerichte und deren genaue Zubereitung erfahren will, wenn man einen Science-Fiction Roman liest , ABER :

Die Mischung aus Detektiv-Geschichte und Science-Fiction ist einfach herrlich, die Charaktere glaubhaft und ordentlich herausgearbeitet , der Gang der Handlung schlüssig und (was ich persönlich ja mag) die Informationen werden dem Leser Stück für Stück geliefert, so daß man nicht nur mitdenken kann sonder muss, ohne das der Autor einen zu lange im Dunkel tappen und zappeln lässt und man die Lust verliert.

Lukianenko zeigt auch in diesem Roman meiner Meinung nach mal wieder, dass er 2 Dinge beherrscht, die viele andere "moderne" Science-Fiction Autoren einfach nicht hinbekommen :

1:Gleichzeitig etwas wirklich NEUES zu kreieren ohne vollkommen ins Absurde abzudriften
und
2: Eine Geschichte zu schaffen, die sowohl Tiefgang hat, zum Nachdenken (auch nachdem das Werk ausgelesen ist) anregt aber nicht "verkopft" rüberkommt und einfach Spaß beim Lesen bereitet.

Natürlich ist die Idee mit den "Toren" nichts wirklich Neues, aber die Art und Weise wie Lukianenko sie in seine Welt / Welten einbaut eben doch.

Natürlich haben wir alle schon unzählige fremde Rassen von den unterschiedlichsten Welten vorgesetzt bekommen, aber die in "Spektrum" kannte ich wirklich noch nicht :-)

Lukianenko ist ein Freund von details und gibt sich bei der Beschreibung der einzelnen Hauptcharaktere ebensoviel Mühe wie bei den Religionen und Zivilisationen .

Die Geschichte bleibt (nach einem etwas langsameren Anfang) durchweg spannend und hat meiner Meinung nach auch keine Durchhänger (das letzte drittel fand ich etwas schwächer als die erste Hälfte)......... bis auf das Ende !!

Ich verrate hier nicht zu viel, aber im Vergleich zum gesamten vorherigen Werk ist das Ende einfach... hmmmm... enttäuschend. Sehr sehr schade für diesen ansonst herrlichen Roman, daher auch keine 5 Sterne.

Was will ich denn von einem "neuen" Science-Fiction Roman ?

Irgendwelche Ausserirdischen, die mal wieder versuchen die Erde oder die Menschheit zu übernehmen ?
Seitenlange Raumschiffschlachten mit völlig absurden Waffensysthemen und dazugehörigen physikalischen Theorien ?
Wenn ja, dann Finger weg von "Spektrum" und generell von Lukianenko !

Meine kleinen grauen zellen sollen etwas zu tun bekommen, meine Phantasie nicht nur angeregt sondern beflügelt werden.
Ich will Theorien aufstellen über den Sinn und Ausgang der Geschichte, diese wieder verwerfen und durch neue erstezen, auf falsche Fährten gelockt werden und die Welt um mich herum vergessen können.

Wenn es euch genauso geht, dann lest Spektrum, auch wenn das Ende wie gesagt eher schwach ausfällt lohnt es sich auf jeden Fall, diese Reise anzutreten.


Collector
Collector
von Markus Heitz
  Broschiert

13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend !, 28. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Die Zusammenfassung zu Beginn :

Hoffentlich schreibt MArkus Heitz noch 10 weitere "Zwerge" - Bände (denn die sind einfach nur herrlich) und lässt in Zukunft die Finger von der Science Fiction !

Da ich von den Zwerge Büchern begeistert war und begeisterter Science-Fiction Fan bin begann ich "Collector" voller Vorfreude ! Ich war gespannt wie Heitz seinen Wortwitz, seine erfrischende Sprache und seine herrlichen Einfälle im Bereich der Sci-Fi umsetzen würde !

Leider wurde ich bitter enttäuscht.

Die ganze Geschichte wirkt von vorne bis hinten krampfhaft konstruiert, ist voller alles andere als überraschender Wendungen und von dem von mir so geliebten Einfallsreichtum des MArkus Heitz fehlt hier jede Spur.

Das war alles schon mal da gewesen, und zwar wesentlich besser.

Auch die Sprache, die "Wortschöpfungen" und viel zu häufig verwendeten Abkürzungen und Anglizismen haben mir den Spass am Roman verdorben, vorallem wenn ich an die Zwerge Bände denke, die gerade in diesem Bereich herrlich erfrischend und mit Freude zu lesen waren.

Die Charaktere sind durchweg für meinen Geschmack nicht genug herausgearbeitet und die Spannung bleibt von Anfang bis Ende gleich flach.

Ach ja... das ENDE !!!!

Sorry, aber wer so viele Seiten lang auf ein "Ende" zusteuert, der sollte sich auch irgednetwas Besonderes dafür ausdenken. Das Ende war äußerst früh abzusehen, die Verwicklungen, die der Autor erst nach und nach enthüllt sind für den Leser schon viel früher völlig logisch und ersichtlich.

Wer eine seichte, nicht gerade viel vom leser fordernde Geschichte will, die er nach dem Lesen sofort wieder vrgessen kann ist bei diesem Roman richtig.

Wer allerdings (wie ich) überrascht werden möchte, gefesselt sein will und neue Gedanken, Ideen und Konstruktionen möchte, sollte besser die Finger davon lassen.


Beak> [Vinyl LP]
Beak> [Vinyl LP]

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer!!!, 10. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Beak> [Vinyl LP] (Vinyl)
Habe mir die Platte auf VErdacht gekauft und...... bin absolut umgehauen worden!!!!!!

Was hier abgeliefert wird ist vom Feinsten, wenn auch nicht immer sehr leicht zugänglich.

Hätte mir jemand einige der Stücke vorgespielt hätte ich ohne zu zögern gesagt:
Das müssen irgendwelche alten Aufnahmen von NEU! sein, vielleicht auch Harmonia oder CAN.
Manche Passagen liessen mich auch an Godspeed You Black Emperor denken :-)

Besonders genial finde ich den Sound: Die Platte klingt als wäre sie in den siebzigern aufgenommen worden und erst jetzt in irgendwelchen Krautrock-Archiven aufgetaucht.
So macht das Spaß, klingt rau, echt und ungekünstelt.

Meiner Meinung anch ein absolutes Muss für Fans von NEU! , Cluster, Harmonia, CAN etc.

Für Portishead FAns eher nicht zu empfehlen , es sei denn, sie sind offen für Experimente :-)


Manhattan fliegt
Manhattan fliegt
von Michael Wallner
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mainstream nein Danke- Genial und witzig!, 14. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Manhattan fliegt (Taschenbuch)
Genau wie Cliehms Begabung ist Manhatten fliegt meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk!! Nie langweilig, spritzig, verwirrend, zum Brüllen komisch......
All die "jungen Deutschen Autoren" wie Herr Stuckrad-Barre oder Lebert usw. könnten sich bei Wallner einige Scheibchen abschneiden und lernen, wie man ein Buch schreibt, das sowohl fesselnd erzählt ist, originell und einfallsreich gestrickt, unvorhersehbar und nicht von oben herab.
Dieses Buch würde ich jedem Menschen empfehlen, der mal etwas "Anderes" lesen will und keine Lust auf Autoren wie Nicholas Sparks, Ken Follet usw. hat. Ein Fehlkauf kann es nur für zwei Sorten von Lesern sein:
1: Konservative, versnobte Pseudoliteraten
2: Engstirnige oder verknöcherte Klassiker-Liebhaber, für die jeder Roman ungenügend ist, wenn der Autor nicht mindestens 60 ist oder von der FAZ gelobt wurde :-)
Für alle anderen lohnt sich die Auffassung nach auf jeden Fall der KAuf!
Einstiegen und losfliegen :-)


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