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Beiträge von Pretender
Top-Rezensenten Rang: 190.587
Hilfreiche Bewertungen: 288

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Rezensionen verfasst von
Pretender "Antoine" (Zermatt)

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A is for Alibi (Kinsey Millhone Mysteries (Paperback))
A is for Alibi (Kinsey Millhone Mysteries (Paperback))
von Sue Grafton
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,03

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein herrlicher Zeitvertreib, 24. September 2010
Die Romane um Kinsey Milhone sind meist ein herrliches Vergnügen. Seltsam, dass diese Figur nicht schon längst zur TV-Serienheldin wurde, denn die Schrulligkeit der in einer Garage hausenden Privatdetektivin würde einige Darstellerinnen sicherlich herausfordern. Oft kopiert, nie erreicht, gibt es hier das Original in zig verschiedenen Fällen, die meist hohes Kriminiveau haben.


Der achte Schöpfungstag: Roman
Der achte Schöpfungstag: Roman
von Thornton Wilder
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Entdeckung wert, 24. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der achte Schöpfungstag: Roman (Taschenbuch)
Weder in der Schule noch im Privatleben begegnet man Thornton Wilder in Deutschland. Es ist schade, denn der Mann hat der amerikanischen Literatur Wichtiges gegeben. Dieses Spätwerk zum Beispiel, das einen nicht wirklich wichtigen Plot dadurch aufwertet, dass die Art und Weise, wie Wilder erzählt, was sich in Coaltown um die Jahrhundertwende zugetragen hat, im Mittelpunkt steht. Wilder schafft eine Sprache, die scheinbar zur Zeit der Handlung passt, aber sein Werk ist relativ jung. Da verwebt er geschickt verschiedene Erzählstile und Genres miteinander und lässt uns an den Schicksalen zweier Familien teilhaben, die uns sehr nahe gehen, aber dennoch in der nötigen Distanz bleiben. Sentimentalität liegt Wilder nicht, eher ist der der ironische Grundton, der niemals spöttelnd oder gar zynisch wird, aber eine Liebe zu den Figuren entwickelt, die das Lesen dieses Werkes, die Stunden, wie im Nichts vergehen lässt. Mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen wird man vermeintlicher Zeitzeuge eines Ereignisses, das so niemals hätte stattfinden können und lässt sich in eine Welt entführen, die völlig fern scheint und uns doch einiges mitzuteilen hat.


Otello - Giuseppe Verdi (Arena di Verona)
Otello - Giuseppe Verdi (Arena di Verona)
DVD ~ Kiri Te Kanawa
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay, aber nicht überzeugend, 24. September 2010
Wer den "Otello" mag, wird sich über diese DVD nicht wirklich freuen, denn sie offenbart auf enttäuschende Weise, wie schwer es sein kann, dieses Spätwerk Verdis richtig zu besetzen. Es beginnt mit Atlantow in der Titelrolle, der anfangs sein "Esultate" herausbrüllt, das man sich freuen mag, ab etwa der Mitte der Aufführung Konditionsprobleme hat, fast nur noch deklamiert, sich zwar wieder fängt, aber gerade diese zentralen schwierigen Passagen letztendlich schmeißt. Te Kanawa, noch nie eine Darstellerin, bemüht sich hier um eine Gestaltung dieser recht eindimentionalen Desdemona, die ohne Fehl und Tadel unschuldig sterben muss. Te Kanawa bietet ihre hübsches Timbre passend an, leider sind die Verdi-typischen tief liegenden Sopranpassagen für sie ungeeignet. Cappuccilli kennt sich natürlich mit dem Jago aus, aber er vermag ihm wenig psychologisches Profil zu geben. Und letztendlich schleppt sich die Inszenierung mehr schlecht als recht dahin und wird auch von Zoltan Pesko nicht mit entsprechender Konzentration musikalisch geleitet, vieles sinnlos zerdehnt - das Lied von der Weide ist eine kaugummi-artige, nicht enden wollende Qual. Man kann diese DVD haben, es gibt aber wirkliche Alternativen.


Cilea - Adriana Lecouvreur - Gavazzeni
Cilea - Adriana Lecouvreur - Gavazzeni
Wird angeboten von rarecs
Preis: EUR 22,94

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schön, 17. September 2010
Die "Adriana" gehört eigentlich auf den Spielplan eines jeden großen Hauses. Anstatt den 3. Rossini oder vierten Donizetti zu inszenieren, sollte man dieses Werk neu entdecken, das alles bietet, was italienische Oper so verlockend macht: Große Gefühle, Pathos, hysterische Frauen, mitreißende Musik. Hier sind es Adriana Lecouvreur und die Gräfin Bouillon, die sich so manches musikalische Feuerwerk bieten. Im Opernalltag ist "Adriana" jedoch recht schwer zu besetzen. Wahrscheinlich scheut man sich deshalb. Mirella Freni ist eine Adriana, die durchdrungen ist von Leidenschaft für diese Rolle. Es macht Vergnügen, diese Künstlerin zu erleben, wie sie in der Rolle aufgeht, stimmtlich und auch darstellerisch. Fiorenza Cossotto, die böse Rivalin, ist natürlich stimmlich über ihrem Zenit, macht aber dennoch aus der Gräfin ein Rollenporträt, das heute so kaum jemand hinbekäme. Ihre Erfahrung eines langen Opernlebens kommt hier zusammen, natürlich auch ihre Fähigkeit zur Zuspitzung dramatischer Höhepunkte. Trotz der schnarrenden Stimme auch dies ein Genuss. Papa Gavazzeni dirigiert nach alter Tugend. Er gibt seinem Affen Zucker, zieht das Tempo da an, wo es nötig ist, schwelgt in den Zwischenspielen. Zu recht kommt aus dem Publikum der Ruf "Grazie, maestro". Dies ist ein Musterbeispiel für gutes Dirigieren, ebenfalls eine oft abhanden gekommene Meisterleistung. Unerwähnt bleiben dürfen die restlichen Sänger, auch Dvorsky als Maurizio, denn die Tenorpartie fällt hier vom Umfang gegen die zwei Damen deutlich ab. Trotzdem ist das Ensmble, auch Dvorsky, fast aller Ehren wert, sodass man sich mit dieser Aufnahme einen großen Gefallen tut. Viele werden erstmals dieser zauberhaften Oper begegnen und sich fragen, warum das Werk quasi verschwunden ist. Berlin wagt sich zurzeit an eine konzertante Aufführungsserie, in der MET gibt es die Oper 2011 inszeniert zu sehen.


Rossini, Gioacchino - Wilhelm Tell [2 DVDs]
Rossini, Gioacchino - Wilhelm Tell [2 DVDs]
DVD ~ Giorgio Zancanaro
Preis: EUR 15,85

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Fisch, nicht Fleisch, 12. August 2010
Schön, dass es die Oper endlich auf DVD zu sehen gibt. Ich hätte sie mir allerdings in besserer Qualität gewünscht und das schließt jeden Aspekt ein. Ich weigere mich , das hier eine Inszenierung zu nennen. Das Hin- und Herschieben von Filmtableaus ist wenig aussagekräftig, die Darsteller fuchteln ansonsten wie gewohnt mit den Händen. Bildtechnisch ist diese DVD eine Frechheit. Ein unschärferes Bild habe ich bisher kaum gesehen. Der dritte Stern gilt ausschließlich meinem Dank, dass es diese DVD überhaupt gibt - musikalisch auch kein wirklicher Glücksfall.


The Closer - Die komplette vierte Staffel [4 DVDs]
The Closer - Die komplette vierte Staffel [4 DVDs]
DVD ~ Kyra Sedgwick
Wird angeboten von Anverkauf
Preis: EUR 22,00

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächste Staffel, 22. Juli 2010
Für mich ist die Staffel die schwächste. Kaum eine Folge hat das Niveau der vorhergehenden aus den Staffeln 1-3. Aber zur Beruhigung aller Fans: Staffel 5 wird wieder besser!


Strauss, Richard - Salome (Gesamtaufnahme)
Strauss, Richard - Salome (Gesamtaufnahme)
DVD ~ Bryn Terfel
Preis: EUR 20,40

4.0 von 5 Sternen Spannend, 14. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt allgemein viel Gemecker über Malfitanos Salome. Sie sei nicht sinnlich, nicht erotisch genug. Wie soll eine Sängerin über eine der Salome angemessene Stimme verfügen und trotzdem das kindlich-naiv-lolitahafte Wesen besitzen, das diese Figur angeblich auszeichnet? Hier dürfen Abstriche gemacht werden. Und dann ist Malfitano plötzlich eine gute Besetzung, nicht nur optisch. Sie ist fasziniert von Jochanaan, seine Männlichkeit interessiert sie genau so wie sein Intellekt. In Herodes' Palast herrscht Verblödung, da kommt dieser Prophet gerade recht. Stimmlich ist Malfitano hier in einem Grenzbereich angekommen, da mag der eine oder andere Ton nicht so sauber sein, trotzdem kann ich nachvollziehen, was ihre Salome antreibt. Ihren Tanz finde ich spannend, ihre Tanzsprache völlig adäquat. Terfel ist ein fulminanter Jochanaan, welch eine Stimme, wie sie strömt. Ein Kraftpaket. Siljas Herodias natürlich vom Feinsten, Dohnanyis Dirigat erregt, Bondys Regie, da stimme ich zu, eher Krimi denn Dekadenz. Es gibt gute Salomes auf DVD, dies ist eine davon.


Tote lügen nicht: Roman
Tote lügen nicht: Roman
von Kathy Reichs
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so, 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Tote lügen nicht: Roman (Taschenbuch)
Es mag schon sein, dass Reichs weiß, wovon sie schreibt. Sie scheint es förmlich zu genießen, über Seiten hinweg und wiederholt die Widerlichkeiten des Tathergangs zu beschreiben. Atmosphärisch passt alles zusammen, man lernt Montréal zwar nicht wirklich kennen und hat nach dem Lesen des Romans auch nicht vor, die Stadt auf den Reiseplan zu setzen, aber leider verfällt auch Reichs in die üblichen Klischees von Autorinnen. Die Heldin ist natürlich ein kluges Wesen, aber in Liebesdingen irgendwie kompliziert. Natürlich ist sie fachlich immer auf der Höhe, aber die Hormone spielen ihr den einen oder anderen Streich. Dass ausgerechnet die Wissenschaftlerin Tempe plötzlich ihren Kopf zu verlieren droht und leichtsinnig wird, kann ich nicht nachvollziehen, ebenso wenig erscheinen mir die Gründe für die Bildung der "Task Force Serienmörder" nicht plausibel. Ich habe das Werk im Original gelesen, kann sein, dass die Übersetzung da einiges variiert - der trockene Humor des Originals ist nett, leider aber nicht die mir grotesk erscheinenden Verunstaltungen der Opfer. Mein Eindruck ist der, dass die Autorin versucht hat, sich durch Details jenseits der Ekelgrenze von den bis dato vorherrschenden Schreiberlingen abzusetzen. Dass das Ergebnis ein wenig blutleer erscheint - pardon the pun - mag das Ergebnis davon sein.


Berlioz, Hector - Les Troyens (2 DVDs)
Berlioz, Hector - Les Troyens (2 DVDs)
DVD ~ Jon Villars
Preis: EUR 27,99

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so, 29. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Berlioz, Hector - Les Troyens (2 DVDs) (DVD)
Üblicherweise werden die Trojaner in einer stark gekürzten Fassung aufgeführt. Schön, dass man, abgesehen von den gestrichenen Balletten hier die Gesamtfassung erleben darf. Und da gibt es auch schon das Problem. Das Werk ist mit 4 Stunden erstaunlich handlungsarm. Berlioz findet eine gemächliche, oft feierliche Grundstimmung, Szenen werden zu Tableaus, manchmal 15 Minuten lang, das wirkt allmählich ermüdend. Dazu kommt die einfallslose Regie Wernickes, der mit seinem Einheitsraum, der aussieht wie typisches Theater der 90er, nichts fürs Auge bietet. Der Riesenchor darf durch einen schmalen Spalt auf- und abtreten und verharrt meist in Posen. Solistisch ist Deborah Polaski der Dreh- und Angelpunkt, die weder hochdramatisch fesseln darf, weil Berlioz nichts adäquates komponiert hat, noch einen Seelenstriptease hinlegen muss, denn dazu ist die Musik zu wenig plakativ. Erst mit dem 3. Akt wird es plötzlich doch spannender, musikalisch vielfältiger. Polaski singt mit ihrer warmtimbrierten Stimme quasi makellos. Cambreling holt alles aus dem Orchester heraus, was an Farben in der Musik steckt, die übrigen Solisten sind Stichwortgeber. Ein seltsames Werk, das lange als unaufführbar galt, und ich verstehe nur zu gut, warum das so ist. Gekürzt hat es hingegen durchaus seine Berechtigung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2014 1:05 PM MEST


Bizet: Carmen (Gesamtaufnahme) (deutsch)
Bizet: Carmen (Gesamtaufnahme) (deutsch)
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 30,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftig, aber schön, 23. April 2010
Ein dickes Plus für Horst Steins Dirigat. Es ist knallig, knackig, an den richtigen Stellen sanft und verspielt. Die gute Kapellmeistertugend, die Stein immer vertrat, kommt hier zum Tragen. Ludwig ebenso wenig eine Carmen wie es Marilyn Horne war, aber natürlich macht sie trotzdem das beste draus. Schock beweist, dass er nicht nur ein guter Operettensänger war, wie so oft ist Prey für mich ein seltsamer Kauz. Der Mann mit nur einer einzigen Stimmfarbe hat Welterfolg gefeiert, aber in einem anderen Fach. Er ist überhaupt kein feuriger Matador, sondern eher ein Spießer, der sich an Spanienbildern versucht. Das ist fast schon peinlich, wenn er mit überdeutlicher Textverständlichkeit singt, aber auch er macht eigentlich nichts falsch. Wenn man keine Carmen hat, sollte man diese nicht kaufen, aber wenn man mal ein bisschen was zum Schmunzeln und Wohlfühlen braucht, dann tut sie trotzdem gut.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2014 3:49 PM CET


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