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"czibere"

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Star Trek - Enterprise: Season 3 (7 DVDs)
Star Trek - Enterprise: Season 3 (7 DVDs)
DVD ~ Scott Bakula

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beste aller Zeiten..., 22. April 2005
Die dritte Staffel von "Star Trek: Enterprise" war ein Jahr des Wandels. Der Handlungsbogen um die Xindi ist all das, was "Enterprise" von Anfang an hätte sein sollen: mutig, spannend, dramatisch, provozierend.
So verzweifelt die Serie an der Quotenfront zu kämpfen hatte, kämpften auch die Produzenten um Rick Berman, die Serie auf ein neues Levell zu heben. Und es ist ihnen gelungen. Gerade Folgen wie "Damage" mit T'Pols Drogensucht und Archers Piratenüberfall oder "Similitude", wo es ums Klonen ging, sind Folgen die Star Trek braucht: die Serie muß provozieren, sie muß sich im Gespräch halten. Und genau das ist ihnen gelungen. Dabei geht "Enterprise" mit einem neuen Ansatz an Roddenberrys Universum heran. Waren in "The Next Generation"; "Voyager" und "Star Trek" seine Wertvorstellungen durch die Hauptcharaktere deutlich vertreten, ist das in "Enterprise" nicht der Fall. Die Serie urteilt nicht mehr, sie lässt urteilen. Jeder wird angeregt, sich selbst eine Meinung über die Handlungen der Crew zu bilden. War es richtig von Archer das Schiff zu übefallen? Hatte er wriklich keine andere Wahl? Wie würden wir entscheiden? Diese Fragen werden aufgeworfen und (glücklicherweise) nicht beantwortet, denn es gibt keine Antworten darauf. Beide Seiten, ob Beführworter oder Kritiker, haben Recht.
Neben diesem wirklich provozierenden Stoff beeindrucken vor allem die letzten Folgen der Staffel: "The Council", "Countdown" und "Zero Hour" sind praktisch ein Kinofilm, aufgesplittet in drei Teile, gespickt mit einem verwirrenden Cliffhanger: Archer, in einem Lazarett, umgeben von SS Offizieren und Aliens in deren Uniform.
In Sache Charakteren hat sich diese Season viel getan: wie bereits erwähnt wird T'Pol abhängig von Trellium-D, einer Droge, Trip und T'Pol beginnen so etwas wie eine Beziehung und Archer hat schwer an seinen Entscheidungen und der Bürde, die Erde retten zu müssen, zu leiden.
Die wiederkehrenden Nebencharaktere sind dieses Jahr besonders stark: neben Shran und Botschafter Soval, die wir bereits kennen, überzeugt vor allem Degra, der Waffenentwickler der Xindi. Die Produzenten hatten den Mut, ihn zu einer drei-dimensionalen Figur zu machen, die von Randy Oglesby dazu noch hervorragend gespielt wird.
Insgesamt kann man den Produzenten nur gratulieren zu dieser herausragenden Staffel, mit der eines bewiesen wurde: es gibt noch Geschichten zu erzählen über ein Schiff namens Enterprise...


Star Trek - Enterprise: Season 2 (7 DVDs)
Star Trek - Enterprise: Season 2 (7 DVDs)
DVD ~ Scott Bakula
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 78,90

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Enterprise continues..., 21. April 2005
Konnte die erste Staffel von "Enterprise" noch alls großer Erfolg, auch hinsichtlich der Quoten gefeiert werden, sollte das "verflixte" zweite Jahr die Serie an den Rand der Absetzung treiben. Hatten die Kritiker die erste Staffel noch als "Neuerfindung" Star Treks gefeiert, wurde die 2. Season
geradezu verissen. Sicherlich übertrieben, denn im Grunde kann man den Produzenten nur eines vorwerfen: sie machten genauso weiter wie in der ersten Staffel, hielten am Konzept der Einzelepisoden fest und schufen einige echte Highlights. Neben der guten Auflösung des Cliffhangers in "Shockwave II" kommt direkt danach eine meiner Lieblingsfolgen: "Carbon Creek" bricht aus dem gewohnten Rahmen der Serie aus und zeigt, charmant
inszeniert, den "wahren" ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkanier, und zwar aus den Augen von T'Pols Großmutter - in einer fünfziger Jahre Kleinstadt! Auch die nächsten zwei Folgen, "Minefield" und "Dead Stop", die eine fortlaufende Geschichte erzählen, sind sehr gelungen. An dem düsteren
Ton, besonders von "Dead Stop" zeigt sich auch der Einfluss des Akte X Produzenten John Shiban, der während der zweiten Staffel als Produzent dabei war.
Danach ließ jedoch die Qualität der Folgen deutlich nach, erst ab der zweiten Hälfte zog "Enterprise" wieder an. Das u.a. auch wegen "Stigma", einer Folge die sich trektypisch mit dem Thema AIDS auseiandersetzt und von
mir zu den besten ENT Folgen gezählt wird. Sehr gut waren auch "Cease Fire", die einzige Andorianer/Vulkanier Folge der Staffel, wo zum ersten Mal Andeutungen auf die Födration gemacht wurden und "Future Tense", die, wie ich finde, beste Folge um den temporalen kalten Krieg. Hier wurden auch die Tholianer eingeführt, die bis Mitte vierte Staffel jedoch nicht wieder
aufgetaucht sind.
Hohe Wellen schlug das Staffelfinale "The Expanse", womit "Enterprise" einen radikalen Kurswechsel vollzog. Nach zwei Jahren friedlichen Erforschen geht es nun plötzlich um die Zukunft der Erde, der Auftrag der Enterprise ist es die Xindi aufzuhalten. Damit ist das Finale der zweiten Staffel praktisch ein neuer Pilotfilm, und eigentlich ein ziemlich gelungener. "Enterprise" beschreitet damit den Weg eines staffelübergreifenden Handlungsbogen, wie es ihn einst bei "Deep Space Nine" gab. Die Ausführenden Produzenten Rick Berman und Brannon Braga hatten hiermit wohl auf die dramatisch sinkenden Quoten reagiert. Zwar konnte sie diese nicht wieder anheben, sie jedoch etwas stabilisieren und die bis dahin mit Abstand stärkste Staffel von "Star Trek: Enterprise",wie die Serie nun heißt, hervorbringen.
Insgesamt kann man mit Season 2 wohl zufrieden sein, auch wenn es mit "Bounty" und "Precious Cargo" zwei grausame Fehltritte gab, die durchaus im untersten Bereich angesiedelt sind. Das kann man diesem Jahr wohl am ehesten vorwerfen: es ist nicht konstant. Große Highlights, wie z.B. die Folge mit den Borg, mischen sich mit totalen Aussetzern.
Da sich das Bonusmaterial ähnlich positiv präsentieren dürfte wie bei der ersten Staffel kann man wohl aber auch diese Season empfehlen.


Star Trek - Enterprise: Season 1 (7 DVDs)
Star Trek - Enterprise: Season 1 (7 DVDs)
DVD ~ Scott Bakula
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 79,90

54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen To boldly go... ein letztes Mal?, 9. April 2005
Mit "Star Trek: Enterprise" startete 2001 die fünfte Star Trek Serie. Bereits vor der Premiere wurde "Enterprise", wie sie in den ersten beiden Staffeln hieß, kontrovers diskutiert. Immerihin wurde die Serie als ein Prequel zur Original Serie konzipiert und spielt etwa ein Jahrhundert vor Kirk. Das stieß auf wenig Gegenliebe.
Wie auch immer, am 26. September 2001 startete die Serie mit dem Pilotfilm "Aufbruch ins Unbekannte" und großartigen Quoten. "Broken Bow", wie es im Original heißt, ist meiner Meinung nach der bisher beste Star Trek Pilotfilm, die Original Serie vielleicht mal ausgenommen. Die Charaktere sind vom Fleck weg sympathisch und wirken frischer, als z.B. die Crew der "Voyager".
Mit dem Pilot wurde auch ein Storyelement eingeführt, dass wohl ursprünglich die Serie mal tragen sollte und sich durch die ersten drei Staffeln zieht: der temporale kalte Krieg. Wie der Name schon sagt, Zeitreisen sind hier Trumph. In den ersten beiden Staffeln ist dieses Konzept noch spannend und mysteriös, umd sorgt teilweise für Akte X Atmosphäre. TKK Folgen der ersten Staffel sind neben "Aufbruch ins Unbekannte" "Kalter Krieg", sowie "Die Schockwelle - Teil 1", das herausragende Staffelfinale.
Ein weiteres wichtiges Handlungselement der Serie ist der unterschwellig brodelnde Konflikt zwischen den Vulkaniern und Andorianern, zwei der späteren Föderationsgründer. Die Folgen "Doppeltes Spiel" und "Im Schatten von P'Jem" handeln hiervon. Besonders in der vierten Staffel werden diese wirklichen Prequel-Elemente nochmal wichtig. Dann ergibt auch die drastisch veränderte Vulkanier Darstellung der ersten beiden Staffeln Sinn, wird sie in einem sehr guten Dreiteiler in der vierten Staffel doch aufgelöst.
Hier zu Beginn jedoch sorgte sie für ziemliche Verärgerung bei den Fans, die den Produzenten vorwarfen respektlos gegenüber dem von Gene Roddenberry etablierten Vulkanierbild zu sein.
Neben den Folgen, die die Haupthandlung der Serie vorwärts bringen gibt es jedoch auch eine Menge Einzelepisoden. Herausragend: "Lieber Doktor" und "In sicherem Gewahrsam", die Star Trek typisch moralische Dilemma in den Mittelpunkt rücken und eben keine leichten Antworten geben.
Wirkliche Ausreißer nach unten gibt es eigentlich nicht, die schäwchsten Folgen stellen noch das belanglose "Durch die Wüste", wo Titel Programm ist, sowie "Gesetze der Jagt" dar, welche eine Mischung aus Action-und Lovestory zu sein versucht, ihr Ziel jedoch weit verfehlt.
Insgesamt kann man jedoch sehr zufrieden sein mit diesen ersten 26 Folgen "Enterprise". Die Serie hat bewiesen, dass sie inhaltlich niveauvolle Star Trek Unterhaltung darstellt, verpackt in ein modernes Gewand mit herausragenden Special Effects. Anscheinend sahen das jedoch nicht alle Amerikaner so, sodass die Serie nach der vierten Staffel wegen schlechter Quoten wahrscheinlich eingestellt werden wird. Vermutlich wird dies dann wohl die letzte erste Staffel einer Star Trek Serie für längere Zeit sein. Schade.
Das DVD Pack selbst jedenfalls ist ebenso gelungen: neben den bereits bekannten und geschätzten Bonusmaterial, etwa in dem Umfang der anderen Star Trek Boxen, wird es bei "Enterprise" auch Outtakes sowie entfernte Szenen geben. Man darf gespannt sein!


Enterprise [UK Import]
Enterprise [UK Import]
DVD ~ Scott Bakula

28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen To Boldly Go... Zum letzten Mal?, 23. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Enterprise [UK Import] (DVD)
Mit "Star Trek: Enterprise" startete 2001 die fünfte Star Trek Serie. Bereits vor der Premiere wurde "Enterprise", wie sie in den ersten beiden Staffeln hieß, kontrovers diskutiert. Immerihin wurde die Serie als ein Prequel zur Original Serie konzipiert und spielt etwa ein Jahrhundert vor Kirk. Das stieß auf wenig Gegenliebe.
Wie auch immer, am 26. September 2001 startete die Serie mit dem Pilotfilm "Aufbruch ins Unbekannte" und großartigen Quoten. "Broken Bow", wie es im Original heißt, ist meiner Meinung nach der bisher beste Star Trek Pilotfilm, die Original Serie vielleicht mal ausgenommen. Die Charaktere sind vom Fleck weg sympathisch und wirken frischer, als z.B. die Crew der "Voyager".
Mit dem Pilot wurde auch ein Storyelement eingeführt, dass wohl ursprünglich die Serie mal tragen sollte und sich durch die ersten drei Staffeln zieht: der temporale kalte Krieg. Wie der Name schon sagt, Zeitreisen sind hier Trumph. In den ersten beiden Staffeln ist dieses Konzept noch spannend und mysteriös, umd sorgt teilweise für Akte X Atmosphäre. TKK Folgen der ersten Staffel sind neben "Aufbruch ins Unbekannte" "Kalter Krieg", sowie "Die Schockwelle - Teil 1", das herausragende Staffelfinale.
Ein weiteres wichtiges Handlungselement der Serie ist der unterschwellig brodelnde Konflikt zwischen den Vulkaniern und Andorianern, zwei der späteren Föderationsgründer. Die Folgen "Doppeltes Spiel" und "Im Schatten von P'Jem" handeln hiervon. Besonders in der vierten Staffel werden diese wirklichen Prequel-Elemente nochmal wichtig. Dann ergibt auch die drastisch veränderte Vulkanier Darstellung der ersten beiden Staffeln Sinn, wird sie in einem sehr guten Dreiteiler in der vierten Staffel doch aufgelöst.
Hier zu Beginn jedoch sorgte sie für ziemliche Verärgerung bei den Fans, die den Produzenten vorwarfen respektlos gegenüber dem von Gene Roddenberry etablierten Vulkanierbild zu sein.
Neben den Folgen, die die Haupthandlung der Serie vorwärts bringen gibt es jedoch auch eine Menge Einzelepisoden. Herausragend: "Lieber Doktor" und "In sicherem Gewahrsam", die Star Trek typisch moralische Dilemma in den Mittelpunkt rücken und eben keine leichten Antworten geben.
Wirkliche Ausreißer nach unten gibt es eigentlich nicht, die schäwchsten Folgen stellen noch das belanglose "Durch die Wüste", wo Titel Programm ist, sowie "Gesetze der Jagt" dar, welche eine Mischung aus Action-und Lovestory zu sein versucht, ihr Ziel jedoch weit verfehlt.
Insgesamt kann man jedoch sehr zufrieden sein mit diesen ersten 26 Folgen "Enterprise". Die Serie hat bewiesen, dass sie inhaltlich niveauvolle Star Trek Unterhaltung darstellt, verpackt in ein modernes Gewand mit herausragenden Special Effects. Anscheinend sahen das jedoch nicht alle Amerikaner so, sodass die Serie nach der vierten Staffel wegen schlechter Quoten wahrscheinlich eingestellt werden wird. Vermutlich wird dies dann wohl die letzte erste Staffel einer Star Trek Serie für längere Zeit sein. Schade.
Das DVD Pack selbst jedenfalls ist ebenso gelungen: neben den bereits bekannten und geschätzten Bonusmaterial, etwa in dem Umfang der anderen Star Trek Boxen, wird es bei "Enterprise" auch Outtakes sowie entfernte Szenen geben. Man darf gespannt sein!


Star Trek . Classic-Serie, Band 108: Sternennacht
Star Trek . Classic-Serie, Band 108: Sternennacht
von William Shatner
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Shatner!, 27. Oktober 2004
"Sternennacht" ist meiner Meinung nach einer besten Shatner Romane, nur knapp hinter "Die Rückkehr", seinem Besten.
Zuerst einmal muss jedem, der dieses Buch kauft, klar sein: wo Shatner draufsteht ist Kirk drin. Er ist die zentrale Figur der Romane und wird entsprechend portretiert. Man kann sich darüber ärgern und sagen es ist nicht realistisch. Oder man kann wirkliche außergewöhnliche Crossover geniessen. Wie ihr an der Wertung sehen könnt habe ich mich für letzteres entschieden. Es gibt keine andere Star Trek Romanreihe, wo bezug auf alle Serien genommen wird und auch Charaktere aus eben diesen vorkommen.
Dazu werden bekannte Ereignisse aus der Trek-Chronologie (hier Shinzons Putsch aus "Nemesis") geschickt zu einem interessanten Gesamtbild verwoben. Natürlich ist es etwas unglaubwürdig, dass Kirk immer im Zentrum dieser Ereignisse steht und sein Sohn nun soetwas wie der Messias der Remander ist, aber warum denn nicht?
"Sternennacht" ist unterhaltsam und fesselnd geschrieben, vor allem dank den Qualitäten von Judith & Garfield Reeves Stevens, die ja mittlerweile zum Autorenstab von "Star Trek: Enterprise" gehören.
Die Totalität ist auch nach dem zweiten Band der Trilogie eher mysteriös und außer dass sie "böse" ist weiß man nicht wirklich viel. Kann man kritisieren, muss man aber nicht, denn so steigt die Spannung noch mal bis zum dritten Teil, der hoffentlich nicht erst in einem Jahr erscheint.
Dieses Buch ist vielleicht der Star Trek Roman mit den meisten Charakteren aus den verschiedenen Serien. Neben Pille, Spock, Scotty und Kirk von den "Alten" ist die gesamte Post-Nemesis Next Generation Crew dabei, ausserdem noch Admiral Janeway und der Doctor von "Voyager". Erwähnt werden auch noch Personen aus "Enterprise" und "Deep Space Nine". Das führt dazu, dass z.B. Picard hier ein weit geringeren Part hat als noch im Vorgänger, auch die anderen Charaktere erscheinen neben Kirk nur wie Co-Stars.
Akzeptiert man das bekommt man eine ertklassige Story über Politik, Verschwörungen und eine Bedrohung aus einer anderen Galaxis.
Fazit: ein sehr guter Shatner, empfehlenswert für alle, die mit Kirk zumindest etwas anfangen können.


Star Trek - The Next Generation 43: Datas Tag/Der Rachefeldzug [VHS]
Star Trek - The Next Generation 43: Datas Tag/Der Rachefeldzug [VHS]
VHS

5.0 von 5 Sternen Zwei der besten Folgen der Staffel!, 21. August 2004
Sowohl "Datas Tag", als auch " Der Rachefeldzug" gehören zu den feinsten Folgen der vierten Staffel von TNG.
"Datas Tag" ist eine sehr erfrischende und amüsante Folge. Sie wird aus der Sicht Datas erzählt, was zu mehr als einen Lacher aufgrund seiner Kommentare führt. Aber auch so passiert einiges. Chief O'Brien (später Hauptdarsteller bei "DS9") heiratet Keiko, allerdings nicht ohne ein paar kleinere Hindernisse, die Enterprise Transportiert eine Botschafterin, die nicht ganz... naja, sehen sie selbst! Und dann gibt es auch noch eine Geburt und Data lernt Tanzen, mit Dr. Crusher als Lehrer!
"Datas Tag" ist zwischenzeitlich eine der lustigsten Folgen, erhält aber durch die Geschichte um die Botschafterin auch einen ernsten und bedrohlichen Ton.
"Der Rachefeldzug" ist ebenso gelungen und führt das Volk der Cardassianer ein. Die Story handelt von einem Sternenflotten Captain, der das Ende des Krieges mit den Cardassianern nicht verkraftet hat und mit seinen Schiff einen Rachefeldzug für seine im Krieg gefallene Frau führt.
Die Folge diente als Setup zu DS9, wo die "Cardis" eine sehr wichtige Rolle spielen sollten.
Die Story ist sehr gut geschrieben, Captain Maxwell wird keineswegs als der einfache Bösewicht dargestellt, man kann seine Beweggründe in gewisser Weise nachvollziehen und am Ende sollte er sogar noch teilweise Recht bekommen.
Das ändert nichts daran, dass seine Handlungen verwerflich sind und er die Konsequenzen tragen muß.
Alles in allem liegen hier zwei der besten TNG Folgen vor, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.


Star Trek - The Next Generation 55: Der zeitreisende Historiker/Die Soliton-Welle [VHS]
Star Trek - The Next Generation 55: Der zeitreisende Historiker/Die Soliton-Welle [VHS]
VHS

4.0 von 5 Sternen Zwei gute TNG Folgen!, 21. August 2004
Während der fünften Staffel erreichte The Next Generation absolute Höchstform. Auch wenn diese beiden Folgen vielleicht nicht die allerbesten der Season sind, stellen sie doch äußerst unterhaltsame und intelligente science-fiction dar.
In "Der Zeitreisende Historiker" geht es um Rasmussen Bellinghausen, der sich als Historiker aus der Zukunft ausgiebt und behauptet, er müsse ein Paar "Artefakte" fürs Museum mitnehmen. Tatsächlich jedoch kommt er aus dem 22. Jahrhundert und will mit der Technologie des 24. Jhd. das große Geld machen. Eine interessante Folge, deren Idee teilweise in dem Voyager Zweiteiler, "Vor dem Ende der Zukunft", wiederauflebt.
"Die Soliton-Welle" handelt zum einen von einem Experiment, das die interstellare Raumfahrt revolutionieren soll, nämlich die sog. Soliton-Welle. Mit dieser könnte man in kürzester Zeit sehr große Entfernungen zurücklegen.
Der B-Plot der Folge dreht sich um Worf, dessen Sohn Alexander zurück auf die Enterprise kommt, da Worfs Zieheltern mit ihm nicht mehr klarkommen. Leider ist die Alexander Story nicht sehr interessant, der Junge war meiner Meinung nach von Anfang an nicht sehr vielversprechend, umso bedauerlicher, dass er von jetzt an relativ oft auftauchen sollte.
Das Experiment mit der Soliton-Welle scheitert (natürlich), wobei auch ein romulanischer Warbird zerstört wird.
Insgesamt also zwei sehenswerte TNG Folgen, die man eigentlich jeden Freund gut gemachter (Sci-Fi) Unterhaltung empfehlen kann.


Star Trek 05 - Am Rande des Universums [Special Edition] [2 DVDs]
Star Trek 05 - Am Rande des Universums [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ William Shatner
Wird angeboten von dataistique * medien vertrieb
Preis: EUR 19,99

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht, wie immer behauptet wird!, 6. Juli 2004
Zum Film:
Star Trek V "Am Rande des Universums" (der deutsche Titel ist allerdings grottig, immerhin geht es ins Zentrum des Universums bzw. unserer Galaxis!!) ist bei weitem nicht so schlecht, wie der eine oder andere immer behauptet. Tatsächlich ist er einer der tiefsinnigsten und charakterlich gelungsten Star Trek Filme überhaupt. Die "Schmerz" Szenen von Kirk, Spock und Pille sind mit die besten Charakterszenen der drei und die Suche nach Gott ist auch heute noch ein sehr aktuelles Thema. Der Film trifft hier die richtige Entscheidung, indem sie Gott nicht finden, ansonsten wäre man automatisch enttäuscht worden.
Vielmehr bewegt Kirks Aussage, dass Gott vielleicht nicht dort draußen, aber hier in unseren Herzen ist doch sehr, wie ich finde.
Mit 35 Millionen war und ist "V" neben dem ersten Teil (45 Mio$) der teuerste Film der TOS Crew. Man sieht es ihm auch an. Nicht an den Special Effects, zu denen ich gleich noch komme, aber an den wunderschönen Landschaftsaufnahmen, wie z.B. am Anfang des Filmes im Yosemite National Park oder den Wüsten Szenen. "Paradise City" wurde komplett in der Wüste errichtet, wodurch die Sets des Films wirklich überzeugen konnnten und immernoch können.
Die bereits erwähnten Special Effects dagegen sind bestenfalls mittelmaß und entsprechen nicht im geringsten den hohen Maßstäben eines Star Trek Films. Hier liegt die Schuld allerdings keinesfalls beim Regisseur William Shatner, der meiner Meinung nach sehr gute Arbeit geleistet hat, sondern viel mehr beim Studio.
Denn Shatner wollte wie gewohnt ILM von George Lucas beauftragen, was aber trotz der für '89 immensen 35 Millionen nicht mehr drin war. Paramount war nicht bereit mehr zu zahlen und so wurde eine relativ unbekannte, kleine Effektschmiede beauftragt, was die visuelle Qualität des Film massiv nach unten zieht. So wirken weder die große Barriere noch die kleine Raumschlacht besonders beeindruckend und das ist noch milde ausgedrückt. Ich denke, dass dies dem Film am meisten geschadet hat.
Sicherlich ebenfalls unglücklich war die starke Kürzung des Films auf 105 Minuten (er sollte ursprünglich 130 haben), damit mehrere Vorstellungen an einem Abend möglich waren. Dadurch wirkt die gar nicht so schlechte Story etwas unausgewogen und hektisch, 25 Minuten mehr hätten sicher nicht geschadet.
Dennoch verdient der Film knappe 4****
Zur DVD:
Die Bildqualität ist etwas schlechter als bei den Vorgängern, leichte Verschmutzung ist immer wieder mal zu vernehmen, was eigentlich bei einem Film dieses Alters nicht mehr sein sollte.
Der Ton dagegen überzeugt voll, die deutsche Tonspur ist sogar noch einen Tick dynamischer als das Original.
Die Extras schließlich haben mit knapp 6 Stunden nicht nur eine immense Fülle, sie bieten auch ein breites Spektrum an interessenten Features.
So gibt es diesmal fünf Rubriken: das Star Trek Universum, Produktion, gelöschte Szenen, Archive und Werbung (mit Interviews und Kino sowie TV Trailern).
Allesamt sind auf hohem Niveau und unterhalten durchweg. Zwar lobt sich Shatner an einigen Stellen etwas zu sehr, aber im Grunde kann er ja auf Star Trek V auch stolz sein.
Ein paar Abstriche bei der Bildqualität werden durch das wirklich erstklassige Bonusmaterial wieder ausgeglichen. Volle Punktzahl: 5*****
Fazit: Star Trek V ist vielleicht nicht der beste Film der Reihe, aber bei weitem nicht der schlechteste. Star Trek Feeling und Humor werden hier mit einer tiegründigen Story kombiniert und garantieren einen unterhaltsamen Abend.
Zwar gibt es kleinere technische Mängel bei der DVD, dafür allerdings auch wirklich hervorragendes Bonusmaterial in Hülle und Fülle.
Ich würde eigentlich 4,5 Sterne geben, aber da das nicht möglich ist gibt es gute 4 ****


Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs)
Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs)
DVD ~ William Shatner

24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Triumphale Rückkehr einer Kultserie!, 1. Juni 2004
Die original Serie ist mittlerweile fast zu einem Mythos geworden. Selbst nach fast vierzig Jahren wird sie noch wiederholt und fährt immernoch (relativ) gute Quoten ein. Jetzt ist es also soweit! Nach TNG, DS9 und VOY erscheint nun der Urahn aller Star Trek Serien auf DVD! Und furios noch dazu. Denn Star Trek wurde in den Sechzigern nicht auf VHS, sondern auf Film gedreht, was eine weit bessere Restauration ermöglicht. Daher ist die Bildqualität auf den TOS Boxen (siehe die zwei TOS Folgen beim Voyager Season 1 Boxset) sogar noch besser als die der "neuen" Serien.
Die erste Staffel verfügt über die wirklich beeindruckende Anzahl von 29 Episoden, was für heutige SciFi Serien völlig undenkbar ist.
Mit dem Bonusmaterial hat Paramount Pictures nochmals zugelegt und bietet uns eine solch große Bandbreite an alten und neuen Dokumentationen wie noch nie.
Das Design der Boxen ist ein wenig eigenartig und ich hab etwas Angst, dass sie wegrollen *g*. Zwar passen die Boxen optisch sehr gut zu der Serie, jedoch hätte ich es schöner gefunden, wenn sie im Stile der TNG/DS9/VOY Boxen gestaltet worden wären. Aber das ist im Grunde nebensächlich, weit wichtiger ist, dass Paramount hoffentlich endlich die Probleme mit den Innenringrissen beseitigt hat, was ja tatsächlich der Fall zu sein scheint.
Freuen wir uns also alle auf die ersten 29 Folgen Star Trek!


Star Trek, Deep Space Nine, Sektion 31 - Der Abgrund
Star Trek, Deep Space Nine, Sektion 31 - Der Abgrund
von David Weddle
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung von DS9, aber..., 29. Mai 2004
Keine Frage, "der Abgrund" ist ein erstklassiges Buch, dass mit einer wirklich fesselnden Story aufwartet. Das große Problem für den deutschen Leser ist, dass das Buch nicht nur Teil der "Section 31" Reihe, sondern vielmehr noch des DS9 Relaunch ist, welcher hier in Deutschland nie erschienen ist. Der Leser fühlt sich etwas erschlagen von den neuen Charakteren und der Situation an Bord. Der Anfang ist sogar eine Fortsetzung eines vorangehenden Buches! Da war es reichlich unklug von Heyne das Buch einfach so auf den Markt zu werfen.
Wer sich erstmal daran gewöhnt hat, wird jedoch von der neuen Situation und der Story begeistert. In typischer Star Trek Manier freundet man sich mit den Feinden an, zu der CRew gehört jetzt sogar ein Jem'Hadar! Die Story um den verrückten Wissenschaftler, der sich eine eigene Jem'Hadar Armee erschafft und sich bereits als zweiten Khan Noonian Singh sieht ist sehr interessant und beleuchtet insbesonder Julian Bashir, Sektion 31s "Kontaktmann" auf DS9 näher.
Daher ist dieses Buch insbesondere für den DS9 Fan, der einen Blick in die Zukunft der Raumstation werfen will, ohne auf die Originalausgaben zurückzugreifen, empfehlenswert. Aber auch alle anderen, die eine interessante, spannende SciFi Story lesen wollen, können getrost zugreifen!


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