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Rezensionen verfasst von
ThirdEye

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Phenotype
Phenotype
Preis: EUR 16,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet gut, 10. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Phenotype (Audio CD)
Wer Textures noch aus den früheren Tagen kennt, sich die Alben "Polars", "Drawing Circles" und "Silhouettes" (inbesondere erst- und letztgenanntes) hervorsucht und sie mit dem dann folgenden "Dualism" vergleicht, wird ob der damaligen Entwicklung, als Frontmann Eric Kalsbeek die Band verließ und der neuen Stimme von Daniel De Jongh Platz machte, möglicherweise etwas enttäuscht gewesen sein. Bis zu "Dualism" waren Textures vor allem für brachialsten technischen Metal in Verbindung mit einer extrem markanten Shout- und einer unglaublich angenehmen Gesangsstimme bekannt. Die Tempiwechsel waren teilweise abartig bis unzumutbar im Sinne von unhörbar und die Band schaffte es immer wieder, lang gezogene, atmosphärische Parts, die dem Gesamtkonzept jedes Albums ohne Frage dienlich waren, durch Ausbrüche und Wendungen am Rande des Wahnsinns zu beenden und den Hörer mit einem weiteren Bollwerk von Schlagzeug- und Gitarrenstakkato zu überrollen. Der Vergleich mit Meshuggah liegt in diesem Genre oft nah, allerdings zeichnen sich die Schweden oft durch eine Monotonie und Vorhersehbarkeit aus, die es streckenweise sehr schwer machen, ein Album komplett bis zum Ende zu hören. Für Textures galt dieses Prädikat nie. Nicht zuletzt hat hierzu auch der sehr rohe, aber klare Klang der Gesamtmischung beigetragen, der die Niederländer vom größten Teil der originären Djent-Fraktion abhebt und ihnen einen Art Alleinstellungsmerkmal beschert. Jedes Album des 6ers klang unglaublich organisch und nirgendwo verzettelte man sich und ließ unnötige Längen zu. Dieser Trademark-Sound hat sich gehalten bis zum Wechsel der Gesangsbesetzung. Mit dem Einstieg von Daniel De Jongh und dem Erscheinen von "Dualism" fand auch gleichzeitig ein gediegenerer, eingängigerer Klang ins Bandgefüge, hatte der neue Vokalist doch eine merklich andere Stimme als der alte: gedeckter, gesetzter, verharrender, aber keineswegs schlecht. Viele Songs auf diesem Album waren nun ebenso in ihrer Tempoentwicklung langsamer, gaben dem Gesang und den Instrumenten musikalisch Zeit, sich zu entfalten mit Harmonien zu spielen. Allein, es fehlte an wirklichen Höhepunkten, an Wachrüttlern, die den sonst so interessanten Arrangements der Musiker ihre Repeat-Wert gaben, um immer wieder neue Facetten und Genialitäten zu entdecken.

Langer Rede, kurzer Sinn: Aus diesem Grund könnte "Dualism" durchaus als Einstiegswerk in das Textures-Universum durchgehen, da es im Prinzip darauf vorbereitet, was den Hörer mit dieser Band noch alles erwartet. Dies tat es rückwirkend ("Silhouettes" und "Drawing Circles" liefen nach einer Eingewöhnungsphase in meiner Playlist ca. 1 Monat am Stück auf und ab und immer wieder) und auch im aktuellen Bezug zum gerade erschienenen "Phenotype". Wer bis hier hin noch mitgelesen hat, dem sollte zwischen den Zeilen aufgefallen sein, dass "Dualism" deutlich schneller seinen Reiz verloren hat, als die anderen Veröffentlichungen. Umso mehr war ich erfreut, nun diesen Rammbock von einem Album beschert zu bekommen. Der fast schon vergleichsweise zögerliche Gang des letzten Statements ist einer neuen Brutalität gewichen und ich hätte nie für möglich gehalten, dass die aktuelle Besetzung aus Sänger und Musikern jemals so gut wie hier miteinander harmonieren würde. Die Epik von Dualism ist geblieben, sie kommt aber viel besser zur Geltung, da die langen, sphärischen Parts aufgelöst werden durch wolkenkratzerhohe Klangwände, die, durch den Groove von Stef Broks Schlagzeug und Remko Thielemanns' Bass getragen, wie ein Bombenhagel auf den passionierten Metalfreund einschlagen, nur um nicht lange danach wieder einer fast fühlbaren Ruhe und Entspannung zu weichen. Maßgeblichen Anteil hieran hat auch Gitarrist Joe Thal, der den Platz von Jochem Jacobs einnahm, weil dieser sich mehr um Produktion und Familie kümmern wollte. Sein präzises Alternate Pciking sowie die virtuosen Solo-Parts harmonieren blendend und ausgesprochen muskalisch mit der gewohnt großartigen Arbeit von Bart Hennephof. Besondere Erwähnung hat aber die Rolle von Uri Dijk an Keyboard und Synthesizer verdient: spielten er und auch sein Vorgänger Richard Rietdijk auf den bisher erschienenen Alben nach meinem Empfinden noch eher im Hintergrund, so ist er nun auf "Phenotype" mit u.a. unglaublich lieblichen und mitreißenden, aber keinesfalls schwülstigen oder gar kitschigen Pianopassagen zu hören und legt damit über weite Strecken die Harmonie, aber auch die Atmosphäre und die Stimmung der Songs fest.

Insgesamt ein unheimlich solides und interessantes Album, das den neuen kreativen Geist der Band beeindruckend und im Vergleich zum Vorgänger auf neue, abwechslungsreiche Art zeigt. Eine Bewertung von Songs wird unterlassen, da das Gesamtwerk an sich hier den anschließenden Nachgeschmack ausmacht. Deswegen, definitiv kaufen und hören!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2016 3:55 PM MEST


Assassin's Creed 2
Assassin's Creed 2
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 10,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut konsequente Weiterentwicklung, 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 2 (Computerspiel)
Assassin's Creed spannt einen großen Bogen und setzt weit hinter den Ereignissen an, die sich im ersten Teil ereignet haben. In der Rolle von Ezio Auditore da Firenze lernt der Spieler die Entwicklung eines Jungen hin zum Assassinen im spätmittelalterlich-neuzeitlichen Renaissance-Italien kennen. Die Story ist dabei wesentlich packender inszeniert als im Vorgänger: hervorragende Cutscenes in Spielgrafik, butterweiche Motion-Capturing-Animationen und ein stimmungvoller Soundtrack tragen dazu bei. Abgesehen davon, dass die geschichtlichen Hintergründe ausgesprochen frei ausgelegt und auf die fiktive Existenz der Assassinen zugeschnitten wurden, passt alles zusammen.

Wirklich erwähnenswert ist jedoch der Aufbau des Spiels an sich. Waren im Vorgänger sämtliche Ereignisse noch vollkommen linear und vorhersehbar aufgebaut, werden die einzelnen Missionen nun viel schlüssiger in die gesamte Rahmenhandlung eingebaut. Die Spielstruktur wiederholt sich nicht mit jedem neuen Erinnerungsabschnitt nach dem gleichen Schema. Von Freiheit kann zwar immer noch nicht gesprochen werden, denn die Abfolge der einzelnen Kapitel ist nach wie vor strikt vorgegeben. Dies ist allerdings das "Problem" eines jeden Singleplayer-Spiels mit Storyhintergrund: es muss notwendigerweise einen Anfang und ein Ende geben, denn auf dieses Arbeitet der Spieler hin. Erfahren wir allzugroße Freiheit, geht die Motivation verloren. Denn die Freiheit haben wir in der realen Welt schon vor uns... aber das geht zu weit in eine philosophische Diskussion hinein. Kurz gesagt: der zweite Teil der Reihe macht so ziemlich alles richtig, was der erste nicht oder nicht genügend getan hat. Es kommt so gut wie nie Langeweile auf, da sämtliche Spielelemente von Haupt und Nebenmissionen ineinandergreifen. Hinzu kommt so etwas wie ein "Wirtschaftssystem light" mit der Einführung von Marktständen, an denen sich der Spieler mit Ausrüstungsgegenständen oder auch Devotionalien eindecken kann, die seinen Synchronitätsstatus steigern.

Stichwort Synchronität: das einzige wirkliche Manko des Spiels ist das Einsammeln der Federn, welches Ezio seiner Mutter zuliebe fortsetzen kann. Dessen Zweck ist eher unsinnig, denn der Lohn, der am Ende winkt, ist für den Aufwand einfach zu viel. Der Spieler tut es, weil er 100%ige Snychronität erreichen möchte, aber der Reiz daran geht einfach schnell verloren, weil dieser Teil des Spiels dem Rest der handlung einfach zu sehr entrückt ist und viel zu unmotiviert daherkommt. Hier wäre eine stärkere Einbindung in die Rahmenhandlung wünschenswert gewesen.

Nichstdestotrotz ein sehr guter zweiter Teil, der kein Stück zu wenig und nur ganz selten zu viel verspricht


Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM)
Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM)
Wird angeboten von OBIKO
Preis: EUR 19,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter, etwas zu linearer Auftakt, 17. April 2014
Das erste Assassin's Creed konnte sich damals wirklich sehen lassen: völlig neuartiges Spielkonzept, das großen Wert auf die freie und vor allem dynamische Steuerung der Spielfigur legte, blendende und stimmungsvolle Grafik, ein sehr gutes Kampfsystem und vor allem eine Story, die zum Nachdenken und Mitphilosophieren anregt und geschickt Mittelalter und Hightech-Epoche miteinander zu verbinden wusste. Die gesamte Spielwelt wirkt durchweg glaubhaft und der Spieler erlebt die Wirrungen verschiedener Glaubensrichtungen, die Machtbesessenheit einiger Weniger und das Elend des Einzelnen aus der Perpektive des Protagonisten Altair Ibn La'Had in diesem Zeitalter hautnah. Und schon im Verlauf der Handlung ahnt man, dass diese sich nicht bloß in ein Spiel verpacken lässt, was die ganzen bisher erschienen Nachfolger erklärt.

Von allen Teilen ist der hier beschriebene erste noch der "primitivste", wenn man es einmal unschön formulieren will. Dabei punktete er Bereits bei seinem Erscheinen vor immerhin 7 Jahren bereits mit den schon o.g. Aspekten, seinerzeit nur noch getoppt vom 1st-Person-Freerunner Mirror's Edge. Was die Entwickler allerdings vernachlässigt haben, ist die Abwechslung in den spielerischen Handlungen. Von Beginn an ist es die Aufgabe des Spielers, in jedem der drei Distrikte der drei Städte Damaskus, Akkon und Jerusalem au die immer gleiche Weise einen Verschwörer auszuschalten. Der Weg dorthin gestaltet sich aus dem freiwilligen Abarbeiten einzelner Nebenmissionen (Belauschen, Verprügeln, Bestehlen etc.), die sich in ihrem Aufbau und ihrer Anzahl ebenfalls vollständig wiederholen. Das nimmt der Handlung sehr viel an Fahrt. Ausgeglichen werden soll dies wohl durch den Erwerb zusätzlicher Synchronitätspunkte. Diese verkommen allerdings völlig zur Nebensache: bei den Nebenmissionen und dem Erklimmen von Aussichtspunkten wird der Spieler sie noch der Vollständigkeit halber durchführen, spätestens wenn es aber um das Einsammeln der unzähligen Flaggen (die keinerlei Zweck innerhalb des Spiels erfüllen und deren Anzahl meines Wissens nur in den Konsolenversionen zu einer Art Wettbewerb unter Spielern weltweit führen kann) in einem Distrikt oder im Umland von Masyaf geht, wird entnervt abgewunken werden. Denn es fällt bald auf, dass die Story an sich eher kurz ist. Flaggen und Nebenmission dienen allenfalls dazu, das ganze System künstlich aufzublasen und Zeit zu fressen. Hierzu zählt auch die Reiterei in der sehr schönen, aber eben auch vollkommen zweckfreien Landschaft um Masyaf. Wer einen Steamaccount besitzt und Assassin's Creed hierüber spielt, kann das sehr schön sehen: mit allen Nebenmissionen (ohne Flaggen, denn die habe ich nach wenigen Minuten ausgelassen) kommt man auf satte 38 Stunden Spielzeit.

Es ist demnach die Linearität und die an vielen Stellen wenig bis gar nicht zweckgebundene, da aufgeblasene Handlung, die dem Spiel das Prädikat eines ganz großen Wurfes verwehrt. Dennoch stellt der erste Teil einen absolut würdigen Auftakt dar, der abseits dieser Schwächen alle wichtigen Storyelemente der Nachfolger beleuchtet und vorbereitet und so enorme Lust auf mehr macht.


SanDisk 2-in-1 Micro SD Adapter Kit (bis zu 480MB/s lesen) schwarz/rot
SanDisk 2-in-1 Micro SD Adapter Kit (bis zu 480MB/s lesen) schwarz/rot
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Kaum Wünsche offen, 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu dem Set gibt es nicht viel zu sagen. Mit dem SD-Kartenadapter kann man jedes Gerät mit Kartenleser mit Speicher versorgen. Das besondere Schmankerl bleibt aber der winzige USB-Stick. Einfach die MicroSD-Karte da rein und man ist praktisch mit einer beliebigen Menge Speicher immer unterwegs. Da ich allerdings den Vorgänger hatte, der über 4 Jahre gehalten hat (spricht für die Qualität) und letztendlich durch Alterschäche des Kunststoff angeknackst, aber immer noch nicht kaputt war, gibt es einen Punkt Abzug.

Bei diesem USB-Adapter fehlt nämlich aus einem unerklärlichen Grund das Bändchen für den Schlüsselring. Warum SanDisk das nicht dazupackt, verstehe ich nicht. Ansonsten alles top!


Kein Titel verfügbar

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend!, 3. Januar 2013
Da die Originale-Patronen von HP innerhalb eines Jahres komischerweise einen heftigen Preissprung um über 25% erlebt haben, war das für mich als Studenten mit wenig Geld natürlich sehr unerfreulich. Vor allem, weil ich immer sehr viel drucken muss. Ich habe mich dann im Netz schlau gemacht, wie die Qualität aktueller kompatibler Patronen ist und war angenehm überrascht, dass diese wohl inzwischen mit den Original-Tinten gleichauf liegt. Leider habe ich da falsch gedacht.

Zuerst einmal handelt es sich bei diesen Patronen nicht um Nachbauten, sondern um Refills, da es bisher wohl keine Möglichkeit gibt, den Zählchip der 940XL zurückzusetzen. Das ist aber eigentlich gar nicht so problematisch, hat man so doch die Garantie, dass die Patronen ohne Probleme in die Steckplätze passen.

Die ersten Mängel offenbaren sich aber schon nach dem Einschalten und der automatischen Justierung des Druckkopfes, denn das ausgedruckte Schwarz ist eher ein sehr dunkles Grau und das Druckbild wirkt für eine angebliche Pigmenttinte schwammig und unsauber. Das gilt übrigens auch für Gelb und Cyan, die eher blass und leblos wirken. Den Magenta-behälter habe ich noch nicht mit den kompatiblen Patronen ersetzt.

Außerdem wurde die schwarze Patrone nach einigen Druckvorgängen immer wieder als defekt erkannt. Sie funktioniert zwar nach aus und wiedereinschalten, aber der Fehler kommt immer wieder. Und nebenbei verbrennt man durch die obligatorische Druckkopfreinigung beim Start enorm viel Tinte im Restbehälter.

Schon hier sind meistens im Abstand von 2-3 Tagen, in denen nicht gedruckt wurde, immer wieder einzelne Düsen ausgefallen, was bei einem Düsentest sehr gut zu sehen war, und sich auch immer wieder in schwach bedruckten und verschmierten Bereichen auf Textseiten gezeigt hat. Auf dem schwarz-gelben Druckkopf waren die Probleme massiv, bei dem cyan-magenta-farbenen anfänglich nichts, aber auch hier fielen bald die ersten Düsen aus.

Das schlimmste ist aber in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr passiert, als ich eine Woche in der Heimat war. Hierzu habe ich den Drucker ausgeschaltet, denn er wurde ja eine ganze Woche nicht benutzt. Als ich wieder kam, um mich an meinen Kram zu setzen, habe ich vorsichtshalber einen Testdruck gemacht. Und auf der Testseite war nichts als Magenta zu sehen. Was bedeutet, dass dies der einzige Druckkopf war, der noch Durchfluss hatte. Wie gesagt, war hier noch Originaltinte im Einsatz.

Die anderen waren alle tot. Ich habe die Druckköpfe dann ausgebaut und mit einem Lappen so etwas wie eine Kruste von den Düsen gewischt. Danach ging es aus wieder, aber das Druckbild war bei Schwarz immer noch sehr schwierig.

Also dasselbe Spiel wie schon vor 7 Jahren, als ich mit kompatibler Tinte bereits einmal einen Drucker geschrottet habe. Die Flüssigkeit verstopft immer noch die Düsen, wenn der Drucker länger nicht gebraucht wird.

Einziger Vorteil: die Tinte ist markerfest, was wieder gegen Pigmenttinte spricht, denn dass schafft nach meinem Wissen nur Dye-Tinte. Deswegen 2 Sterne, die aber wegen dem Unterschied der beiden Tintensorten auch mit Vorsicht zu genießen sind.

Die Fakten nochmal im Überblick:

+ günstig
+ markerfest

o Dye-Tinte statt Pigmenttinte???

- Farben blass
- Druckbild verlaufen
- Erkennungsprobleme trotz Originalchips
- ständige Verstopfungen der Düsen
- nach einer Woche Totalausfall der Düsen bei Nicht-Benutzung des Druckers
- enorm hoher Tintenverbauch durch andauernde Reinigungsvorgänge


Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut)
Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut)
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Gewohnt gut!, 13. April 2010
Call of Juarez: Bound in Blood erzählt die Vorgeschichte des 2006 erschienen "ersten" 2ten Teils. Das Spiel beschreibt die Charakter-Entwicklung der Brüder Ray und Thomas, welcher zusammen mit seiner mexikanischen Ehefrau in den ersten Minuten des Vorgängers zu Tode kommt. Außerdem, wie Ray zu seiner Berufung als Prediger gekommen ist. Soweit so gut, mehr will ich jetzt auch nicht spoilern, für alle, die den Vorgänger noch vor sich haben.

Zur Sache, Bound in Blood ist bis zur letzten Minute packend. Dabei hat sich der polnische Entwickler Techland in großen Teilen das Kampfsystem von Call of Duty abgeschaut, mit einer kleinen, aber umso wichtigeren Erweiterung: der automatischen Deckung hinter Gelandeöbjekten und Kisten. Sehr lobenswert. Außerdem gibt es keine Hitpoints mehr, die erst mühsam mit Medkits wieder aufgearbeitet werden müssen - was den Vorgänger stellenweise unverschämt schwer gemacht hat. Zeitgleich sind die Duelle jetzt sehr viel fordernder und hängen sehr von Reaktionszeit des Spielers ab.
Bei Grafik und Sound ist hingegen alles beim alten geblieben, was bedeutet, dass man hier nicht tiefgestapelt hat. Optisch bietet das Spiel eine stimmige Atmosphäre mit wunderbaren HDR-Effekten und sehr kontrastreichen Texturen, wie bereits im ersten Teil. Die Landschaft wirkt logisch und es kommt fast ein wenig Open-World-Feeling auf, was sich besonders bei den weitläufigen Pferde- und Zwischenlevels zeigt, in denen man außerdem bis zu drei Nebenquests gegen Bezahlung annehmen kann. Dabei geht es weniger darum, dass die Grafik oppulent ist - was sie zuersteinmal eben NICHT ist - als dass sie voll und ganz die Atmosphäre unterstreicht und dieser dient. Hier kann sich so mancher Entwickler eine Scheibe abschneiden. Einzig die Mimik der Figuren wirkt sehr aufgesetzt, bis auf ein Verziehen der Mundwinkel und Wimpernklimpern sehen die Charaktere allesamt sehr teilnahmslos aus und zappeln stattdessen ganz gerne mal mit ihren Polygon-Gliedmaßen herum und rollen dabei wild die Augen, wie man es aus dem ersten Far Cry kennt - was die Spannung aber nur wenig trübt. Man merkt halt insgesamt, dass auch gleich für die Konsole mitprogrammiert wurde.
Musik und Effekte sorgen auch diesmal wieder für eine einwandfreie Wildwest-Kulisse. Die Sounds der Waffen wirken sehr echt, wie aus den Zeiten, als man noch mit Schwarzpulver schoss. Einzig zu bemängeln ist das merkliche Rauschen in den Stimmen der Charaktere, ein Zeichen dafür, dass man die Qualität der Ogg-Dateien zugunsten des Speicherplatzes kleingehalten hat. Stört aber ebenfalls nicht weiter.

Die Story an sich geht von popcornmäßig-platt bis zu philosophish-ergreifend. Auf der einen Seite stehen die Frau und das Gold und die andauernden und herrlich banalen Reibereien von Ray und Thomas, auf der anderen der kleine Bruder, der den Weg Gottes beschritten hat und verzeifelt versucht, die beiden älteren zur Vernunft zu bringen. Dabei haben Ray und Thomas definitv Unterhaltungswert, auch wenn die Dialoge bisweilen etwas einfältig klingen und die gegenseitigen Neckereien wärend des Kampfes nur ein begrenztes Repertoire aufweisen, was bedeutet, dass sich die Sprüche alle paar Minuten mal wiederholen können. Passt aber vielleicht auch ganz gut zum Verhalten eines Outlaws. :)
So ist immer für Abwechslung gesorgt, und ich habe mich nie dabei ertappt, dass ich mich langweile.

Die Steuerung ist nahezu die gleiche wie aus dem ersten Teil, ähnlich intuitiv und man sollte die Belegung der Tastatur und Maus genauso lassen wie sie ist - weil sonst insbesondere in den Szenen, in den man mit beiden Colts getrennt ballern kann, eine Menge an Spieldynamik verloren gehen kann.

Die Spieldauer beträgt ziwschen 6 und 8 Stunden, was nach meiner Meinung gerade so ausreicht. Ein wenig mehr hätte ich mir schon gewünscht, allerdings ist die Zeit insgesamt gut bemessen.

Techland zeigt ein weiteres Mal, wie gute Spiele sein können, wenn deren Fokus nicht auf 8facher Kantenglättung, 16fachem Filter und Späßen wie Tesselation und schlussendlich dem Kauf der derzeit aktuellen HighEnd-Grafikkarte liegt. Grafik allein macht kein Spiel aus. Das beweisen die CoD-Reihe im Allgemeinen und CoJ im besonderen. Erstere erinnern von der Inszenierung her an einen Blockbuster von Micheal Bay mit bekannt platter, aber eben von der ersten Sekunde an überwältigender Handlung, zweitere brillieren durch Eigenhumor, spinnen den Handlungsfaden konsequent und ohne allzu fragwürdige Wendungen durch und schaffen nachher ein ähnlich gutes Ergebnis, ohne CoD-mäßig dick aufzutragen. Wenn es doch nur mehr solcher Spiele gäbe...


Silent Hill - Homecoming
Silent Hill - Homecoming
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 41,86

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine unausgewogene Farce!, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Silent Hill - Homecoming (Computerspiel)
Ich bin ja ein ziemlich großer Fan der Silent Hill-Reihe. Da ich PC-Spieler bin musste ich zwar bedauerlicherweise auf den 1. Teil verzichten, die Teile 2 und 3 zogen mich jedoch komplett in ihren Bann, setzten sie doch gezielt auf unterschwelligen, sehr subtilen Horror und nicht auf klischeehafte Zombieballerei mit banalster Story, wie es uns Resident Evil im mittlerweile 5ten Teil zeigt - obwohl der Spaßfaktor hier ungebrochen ist :).
Bei Teil 4 war aufgrund des "experimentellen" und völlig unfertigen Konzepts für mich vorerst schluss. Und auch bei Teil 5 scheint Konami in keiner Weise mehr dazugelernt zu haben. Zugegeben, das Szenario ist ausgesprochen packend aufgebaut. Der Einstieg in dem alten Krankenhaus haut mich glatt von den Socken. Und überhaupt sind die Wechsel zwischen realer Welt und Hölle überaus gut gelungen. Über die etwas angestaubte Grafik (erinnert an Source-Engine) kann ich dabei hinwegsehen. Wer grafischen Genuss will, sollte ohnehin die Silent Hill Reihe weit von sich schieben.

Was mich vielmehr ärgert ist der unfreiwillig unausgewogene Schwierigkeitsgrad. Unfreiwillig deswegen, weil das Kampfsystem stellenweise einfach versagt. Ich finde zB nicht, dass es zuwenig Med-Kits oder Munition gibt. Im Gegenteil, wenn die Ausweichfunktion durchgehend das erfüllen würde was sie soll, nämlich Alex in eine LOGISCHE Richtung ausweichen zu lassen, wäre sogar noch weitaus weniger überlebenswichtiges "Zubehör" von Nöten, denn wenn sie funktioniert, funktioniert sie sehr gut.
Als Gegenbeispiel möchte ich den Bosskampf mit der Monsterpuppe Scarlett heranziehen. Eigentlich relativ einfach, wenn da eben nicht ganz gerne die Ausweichfunktion versagen würde: Alex weicht einem Schwinger aus - denkste - er weicht nämlich genau in Scarlett's Pranke aus und das nicht nur einmal. Konseqenz: kontinuierliche Lebenspunkt-Degeneration. Ich habe 8 Anläufe gebraucht um die Puppe auf einem vertretbaren Gesundheits- und Inventarlevel zu killen. Bei allen anderen Versuchen waren in Spitzenzeiten 5 Gesundheitsdrinks und 2 Erste Hilfe Kästen nötig, so toll hat das Kampfsystem funktioniert. :S
Außerdem war die Anzahl an Schlägen, die man brauchte um sie in die Knie zu zwingen bei jedem Anlauf unterschiedlich.
Ein weiteres Beispiel ist der Kampf im Präsidium gegen die Schismen, hier geht es teilweise ähnlich chaotisch zur Sache und man verbraucht schnell seinen Vorrat an Medizin. Auch hier waren wieder mehrere Versuche nötig. Lächerlich, wenn man bedenkt, dass es sich um 08/15-Gegner handelt.
Außerdem waren die Rätsel schonmal besser, teilweise entbehren sie jeder Logik. So kann Alex nicht eher die Tür zum Garten seines Hauses öffnen als das Wasser im Keller abgepumpt ist. Wohlgemerkt kann er aber ohne Bedenken der Situation im Krankenhaus in ein Loch in der Wand greifen - und riskieren, dass er eine Armlänge kürzer wird, falls er selbigen nicht schnell genug herauszieht.
Andere Station, der Keller von Alex' Vater: alle Messer müssen in der richtigen Reihenfolge auf dem Messerbrett hinterlegt werden. 3 Stück hat man zur Auswahl, dier ersten beiden passen auch. Und das dritte augenscheinlich auch. Allerdings ist sein Platz nicht wie eigetlich anzunehmen auf dem Brett vorgesehen sondern im abgetrennten Kopf eines Schisms...
So what?
Keine Fragen mehr! Wer redet hierbei noch von Logik?

Und zu guter Letzt ist das Spiel auch in wichtigen Teilen gespickt mit Bugs. Schonmal eins der besagten Messer versehentlich oder spaßeshalber wieder entfernt? Habe ich gemacht, da mir die großartige Logik mit o.g. Kopf damals noch nicht aufgefallen war. Ergebnis ist, dass man das Bild aus Josh's Zimmer wie durch ein Wunder noch einmal bekommt und ganz plötzlich "feststeckt", so als wärs ein Clipping-Fehler. D.h. man kann sich nicht mehr bewegen und darf den ganzen Müll nochmal von vorne machen wenn man nur am Anfang gespeichert hat.

Wo wir grad beim Speichern sind: Die Speicherpunkte sind für meinen Geschmack gerade noch gerecht verteilt. Immerhin speichert das Spiel hinter vielen Türen oder passagen automatisch zwischen, was sich dadurch zeigt, dass für ca. 10-15 Sekunden alles einfriert. Also, wenn ihr spielt nicht wundern und nicht den Resetknopf drücken. Dieser Aspekt hilft enorm, wenn man mal wieder im Kampf zu Boden gegangen ist. Verlassen kann man sich aber nicht wirklich darauf. Denn im Gefängnis wird ewig lang nicht zwischengespeichert. Ich bin mit schwacher Gesundheit zwischen zwei Nadler geraten und durfte mal eben die letzten 15 Minuten Spielzeit wiederholen.

Das wars im großen und ganzen. Ich habe das Spiel nocht nicht durch, allerdings ist mir schon einiges über sechs ziemlich dämliche Enden zu Ohren gekommen. Und derzeit tue ich mir schwer damit weiterzuspielen. Bei den Vorgängern waren es Spannung ung Horror, die mich stellenweise das Gamepad aus der Hand haben legen lassen, bei diesem hier ist es purer Frust, hin und wieder gefolgt von Momenten des Jubels.

Weitere Kleinigkeiten, die mir noch aufgefallen sind:
- Munition horten bringt zumindest bei der Pistole nichts, die mitführbaren Mengen sind sehr eng begrenzt.
- Vergeudet eure Zeit nicht damit, die immer wieder wie aus dem Nichts auftauchenden Lurker, Schisms und Ferale zu killen, wenn ihr draußen auf den Straßen unterwegs seid. Sie kommen leider immer wieder und ziehen an der Munition.
- Es gibt immer wieder Stellen an denen kleine Gegenstände verschoben werden müssen, wie z.B. Bücher im Regal oder eben wieder die o.g. Messer. Normalerweise blinken diese Gegenstände gelblich, wenn man den Mauszeiger drüberbewegt. Manchmal tun sie das aber einfach nicht - und lassen sich dann leider auch nicht bewegen. Irgendein Script-Fehler. Abhilfe schafft dann nur das erneute Laden des Savegames.
- Achtet darauf, dass der Mauszeiger im Inventar für Gegenstände und Medizin nie beim Verlassen desselben auf ein Serum, einen Drink oder ein Kit zeigt, denn es wird sofort verwendet sobald ihr die Inventartaste drückt

Sehr schade. Ich dachte, nachdem Nummer 4 eine solche Enttäuschung war und nebenbei noch auf allen Systemen kommerziell gefloppt ist, hätte sich Konami nun wieder eines Besseren besonnen. Aber so wie ich den Entwickler seit Teil 4 einschätze werden uns mit Sicherheit noch 2 oder 3 weitere Adaptionen in dieser halbgaren Form ins Haus stehen.


Cherry M85-25835DE Tastatur WirelessLaserDesktop
Cherry M85-25835DE Tastatur WirelessLaserDesktop

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schnurlos-Desktops? Cherry muss nachsitzen!, 26. Februar 2010
Ich habe vor einigen JAhren schonmal über ein Wireless-Desktop von Cherry nachgedacht. Damals konnte man mit dem Begriff "2,4GHz" nur beim WLan etwas anfangen. Aber schon damals fiel mir auf, dass Cherry wohl ein paar grundlegende Probleme bei der Entwicklung von schnurlosen Mäusen und Tastaturen hattte und leider immer noch hat. Bei dem damaligen Modell - ich weiß die genaue Bezeichnung leider nicht mehr - handelte es sich um Schwierigkeiten mit dem sog. Ghosting, als dem Drücken und Gedrückthalten mehrerer, eigentlich beliebig vieler Tasten gleichzeitig. Gaaaaaaaaaanz früher hatten alte Tastaturen das Problem, dass sie nicht mehr als ein oder maximal zwei Inputs von Tasten verarbeiten konnten. Diese Problematik ist selbst bei billigsten Billig-Tastaturen seit vielen Jahren längst behoben. Das besagte Schnurlos-Desktop von Cherry hatte aber genau dieses Problem schon beim gleichzeitigen Bedienen von zwei Tasten. Für reine Schreiber eigentlich Thema, für Grafiker und Schneider und nicht zuletzt für Zocker allerdings allemal, müssen doch bisweilen kompliziertere Tastenkombinationen gegriffen und auch gehalten werden. Deshalb entschied ich mich damals für eine schnurgebundene - und wie zu erwarten - absolut beanstandungslose Cherry.

Seit kurzer Zeit habe ich aber meinen Rechner als Media-PC auf den heimischen LCD verlagert. Da musste zwangsläufig eine schnurlose Lösung her. Mit meinem alten schnurlosen Logitech-Desktop und der kurzwelligen 27 MHz-Frequenz ist es bisweilen wirklich ein Krampf, aber trotz Lags von geschätzten 1-2ms funktioniert sie wenigstens einwandfrei.

Nun war ich beim Kauf der Cherry Orca bester Dinge, da sich die Leistungsdaten durchweg gut anhören: 2,4 GHz-Frequenzband, 1600 DPI Maus (ich bin Zocker und musste wegen der Umräumaktion auf meine gute alte Razer verzichten), kaum unnötiger Schnickschnack in Form von unzähligen Shortkeys sowie das ultraflache Tastenlayout und der satte Anschlag, die biden Aspekte, die ich schon bei meiner alten Cherry so geliebt habe.

Und natürlich die hochwertige und absolut knackfreie Verarbeitung, sowohl bei der Maus als auch bei der Tastatur. Die Maus ist schön leicht und liegt sehr gut in der HAnd und ist auch fürs Spielen sehr gut geeignet, dazu muss ich sagen, dass ich wirklich Riesenpranken habe. Dahingehend kann ich die Kritik einiger, die Maus sei zu leicht und klein fürs Spielen absolut nicht nachvollziehen - meine Razer wiegt schon nur 90 Gramm!!!

Das dumme ist eben leider nur, dass eine gute Ergonomie und eine atomkonfliktsichere Verarbeitung den eigentlichen Zweck noch lange nicht erfüllen, nämlich den alltäglichen Gebrauch.
Und hier hat das Orca-Desktop innerhalb der ersten 10 Minuten komplett verspielt:
Die Verbindung ist permanent gestört und bricht bei mir bereits nach nichtmal 2 Metern Luftlinie ab. Die zeigt sich durch kurze, rucklerartige Unterbrechungen in der Bewegung des Mauszeigers bis hin zum kompletten Stillstand. Auch bei der Tastatur sieht es nicht besser aus, die Vor-, Rück- und Seitwärtsbewegungen in Spielen wie Far Cry 2 oder Fallout 3 ist immer wieder im Abstand von 3-4 Sekunden von Hängern unterbrochen.
Und ja, auch der von mir befürchtete Verbindungsabruch nach 20 Sekunden Gedrückthaltens einer beliebigen Taste zeigte sich sehr flott. Bei meiner Tastatur ging danach leider für einige Sekunden gar nichts mehr. Ich habe auch versuct, das Problem einzugrenzen oder abzuschalten, indem ich andere USB-Ports verwendetet oder meinen Router abschaltete und meinen WLAN-Stick ausstöpselte - hat alles nichts gebracht. Wirklich sehr, sehr schade, weil Cherry hier genau das Produkt im Portfolio gehabt hätte, dass mir - abgesehen von Farbe - voll zusagt.

Warum mich meine Erfahrung zu der Annahme verleitet, dass Cherry wohl mit allen Schnurlos-Desktops mehr oder weniger massive Probleme hatte, ist die Tatsache, dass sich die Berichte über die Cherry Marlin (das etwas kleinere Modell in Silber, ebenfalls 2,4 GHz) in den negativen Punkten mit denen der Orca praktisch decken.

Hier muss endlich etwas getan werden. Denn die Tastaturen sind unheimlich gut und können im schnurgebundenen Bereich Logitech und Microsoft locker den Rang ablaufen. Warum nicht auch kabellos???

2 Sterne wegen der gewohnt bombensicheren Verarbeitung und der superflachen und angenehmen Ergonomie. Das war es dann aber leider auch schon. Thema verfehlt, setzen, sechs!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2010 9:20 PM MEST


Kurzer Prozess - Righteous Kill
Kurzer Prozess - Righteous Kill
DVD ~ Robert De Niro
Preis: EUR 5,00

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich bin entsetzt!!!, 6. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Kurzer Prozess - Righteous Kill (DVD)
Dieser Film ist leider ein trauriges Beispiel dafür, wie schlecht es um die Filmindustrie und ihre Drehbuchschreiber steht. Bei den Namen "DeNiro" und "Pacino" bekommen viele Fans ein Leuchten in den Augen, ich genauso. In "HEAT" trafen die beiden schon einmal urgewaltig und packend als Gegenspieler aufeinander. Nicht weniger glanzvoll waren Solo-Projekte wie "Carlito's Way", "Goodfellas", "Scarface" oder "Casino".

Das erste, was mich allerdings bei diesem Film stutzen ließ: er dauert nur knapp 100 Minuten. Dies war in der Vergangenheit schon häufiger ein Frühindikator eines eher mittelprächtigen Film-Erlebnisses für mich.

Dabei ist das Potential durchaus vorhanden: so löst Jon Avnet erst ganz zum Schluss die eigentliche Handlung auf und "versucht", den Zuschauer in die Irre zu führen. Den beiden Hauptdarstellern zu eigen geblieben ist dazu während ihrer ganzen Karriere eine große Portion Zynismus, die ihren Filmen immer wieder eine ungemeine Würze verlieh. Und genau dieser Aspekt, insbesondere die Tatsache, dass hier Zyniker auf Zyniker trifft, bleibt fast gänzlich unberührt. So plätschert der Film größtenteils eher vor sich hin, als den Zuschauer zu packen. Die Selbstjustiz-Orgie hätte trotzdem einiges an makabren und grotesken Einlagen geboten, stattdessen wird die Handlung einfach nur abgespult und beinhaltet teilweise waghalsige, nicht völlig nachvollziehbare Sprünge und sehr harte Schnitte.
Die eingangs angesprochene Auflösung ist zwar mehr oder weniger überraschend, allerdings kommt sie ebenfalls viel zu sehr aus heiterem Himmel angeflogen. Insbesondere das Talent von Pacino bleibt fast gänzlich auf der Strecke, da sein eigentlicher Beitrag zum Film nur gefühlte 20% ausmacht.

"Righteous Kill" wird für alle diejenigen eine herbe Enttäuschung sein, die von diesen beiden Hollywood-Urgesteinen bisher begeistert ob ihrer grandiosen schauspielerischen Leistung waren und insbesondere die fühlbare Spannung des Duos DeNiro/Pacino erwartet haben. Der Film geht meiner Meinung fast schon in die Kategorie "Wenn alternde Stars Geld brauchen".


Resident Evil: Degeneration
Resident Evil: Degeneration
DVD ~ Makoto Kamiya
Preis: EUR 6,99

9 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend schwach, 6. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil: Degeneration (DVD)
Man sollte meinen, dass sich nach einer ganzen Menge dramaturgischer Sahnestücke des japanischen Films auch ein solches Thema wie der Plot von Resident Evil für eingängiges und subtiles Kino eignen könnte. Die Möglichkeiten sind zumindest da und gerade der japanische Horror vom Schlage eines Silent Hill oder Ringu schafft es immer wieder verblüffte Gesichter zu hinterlassen.
Stattdessen wird hier einfach das Geschehen eines Videospiels von vorn bis hinten im Schnelldurchgang abgespult. Die Handlung ist dabei von Anfang an zu 100% durchschaubar. Den Animations-Stil finde ich zwar gelungen, da er sich ein Stück von der Hochglanz-Optik der FF-Filme entfernt und gezielt Elemente der sog. Animés einbindet. Jedoch macht das noch lange keinen guten Film aus.
Die Dialoge sind extrem hölzern und in großen Teilen unlogisch, die Charaktere ausgesprochen farblos und häufig wechselt das Geschehen sprunghaft und nicht nachvollziehbar.
Viel zu kurz kommt auch der eigentlich für eine solche Serie verbindliche Splatter-Anteil, dem ja gerade im Animationsfilm praktisch keine physikalischen (und geschmacklichen) Grenzen gesetzt sind. So habe ich über "Degeneration" noch nicht einmal lachen oder schmunzeln, sondern nur den Kopf schütteln können und mich häufig beim Zählen der Sekunden auf dem Player ertappt.

Fazit: Was hier veranstaltet wurde ist einfach nur der Plot der Spiele, schön der Reihe nach in einen Animationsfilm verpackt. Gäbe es Möglichkeiten für den Zuschauer mit der Handlung spielerisch zu interagieren, würde ich von einem weiteren Teil der erfolgreichen Survival-Horror-Reihe sprechen. Denn diese baut durch knifflige Rätsel und Zwischengegner Herausforderung und Spannung auf. Für einen Film funktioniert so etwas aber nicht einfach so.

Fans der Spiele werden hier DEFINITIV enttäuscht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2011 11:28 AM MEST


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