Profil für Peter W. > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Peter W.
Top-Rezensenten Rang: 28.187
Hilfreiche Bewertungen: 145

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Peter W.

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
LCD Viewfinder Displaylupe f Canon EOS 60D 600D 550D 500D Sucherlupe Sucher lupe
LCD Viewfinder Displaylupe f Canon EOS 60D 600D 550D 500D Sucherlupe Sucher lupe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ü40 tauglich, 28. Dezember 2013
Kaufgrund:
Bei Videoaufnahmen mit meiner DSLR "Canon 650D" hatte ich oft das Problem, dass der sensorgesteuerte AF in die falsche Richtung läuft und ewig braucht, sich zu fangen. Ohne Brille kann ich das LCD-Display nicht scharf sehen und so manuell die Kontrolle übernehmen. Da ist ein Sucheraufsatz mit Lupe, der aus dem Display ein elektronischen Sucher macht, für mich genau das richtige und ich habe diesen Artikel auf meine Wunschliste gesetzt, und zu Weihnachten bekommen.

Analyse:
Mit der Displaylupe konnte ich auch nicht scharf sehen. Der Tubus ist hinter der Linse 78 mm lang, dazu kommt noch die Halterahmendicke und Displayglasdicke, insgesamt also etwa 8 cm. Die Linse ist mit eine Brennweite von knapp 12 cm dafür zu schwach. Erst mit einer starken Lesebrille konnte ich durch die Displaylupe das Display scharf sehen. Es erscheint durch die Lupe betrachtet in weniger als 30 cm Entfernung. Leute über 40 können nicht mehr so nah scharf sehen. Daran ist die mit dem Alter abnehmende Brechkraftanpassungsfähigkeit des Auges schuld (siehe Wikipedia "Akkommodation (Auge)"). Den optischen Sucher meiner Kamera kann ich ohne Brille (für die Ferne brauche ich keine) nutzen, und das gleiche erwarte ich von dieser Displaylupe. Die Displaylupe hat keine Dioptrieneinstellung und ist durch die falsche Linse um 3,5...4 Dipotrien verstellt.

Idee:
Man könnte die bestehende Linse durch eine 12 Dioptrien-Linse mit 42 mm Durchmesser ersetzen (beim Optiker beauftragen). Die Gummimuschel mit der Linse ist auf den Tubusstutzen geklebt und kann mit entsprechenden Kraftaufwand gelöst und runtergeschoben werden.

Lösung:
Die vergütete originale-Linse habe ich mit einem zusätzlichem Rohrstück 3 cm weiter weg platziert. Die Schärfe ist nun OK, aber die Ecken sind leicht vignettiert. Fotos der altersgerecht umgebauten Displaylupe habe ich als Kundenbilder hochgeladen.

Erfahrungen:
Der erste Einsatz war zur Silvesterfeier 2013. Bei Videos bekommt man durch die Lupe das Ruckeln beim Schwenk gut mit und führt ihn langsamer aus. Dadurch werden die Videos besser. Bei Fotos kann man mit der Lupenfunktion des Displays genau die Schärfe kontrollieren und bekommt das Bildrauschen mit. So habe ich mehr geblitzt, während ich früher oft nur das vorhandene Licht genutzt habe.
Die Halsschlaufe habe ich als Schlinge am Kamerariemen befestigt. So muss beim Weglegen der Kamera nur der Kamerariemen abgenommen werden und die Lupe kann an der Kamera verbleiben. Mit Batteriegriff kippte die Kamera nach vorn, und die Lupe hatte schräg hochragend Abstand vom Tisch.


Praktica Zeiss Jena Pentacon Adapter an CANON EOS Serie
Praktica Zeiss Jena Pentacon Adapter an CANON EOS Serie
Wird angeboten von glück-express
Preis: EUR 8,59

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt diesen Adapter auch mit AF-Confirm-Chip (gleicher Preis). Da dieser laut der dortigen Rezension nicht mit meiner EOS 650D funktionieren soll, entschied ich mich für den Adapter ohne Chip. Er kam 10 Tage nach der Bestellung, angekündigt waren 26 Tage.

Der Adapter passt perfekt in das Kamerabajonett der EOS 650D.
Das Prakticar-Objektiv dagegen lässt sich bis über die vorgesehene Stellung (Entfernungseinstellstrich oben) hinaus drehen, ohne das das Objektiv einrastet oder anschlägt.

Eine Schraube M1,4x1 könnte ein Notanschlag darstellen, wirkt aber nicht, weil der Steg des Bajonetts über den Schraubenkopf gleitet. Diese Schraube wurde durch eine längere ersetzt, die weiter heraus steht (siehe erstes Kundenbild). Am neuen Anschlag ist das Objektiv immer noch einige Grad überdreht.

Dafür, dass das Objektiv nicht einrastet geht es zu leicht. Im Adapter sind die Stege geschlitzt und können auseinander gebogen werden (siehe zweites Kundenbild). Leider habe ich etwas übertrieben, so dass durch gewaltsames Eindrehen des Objektivs die Stege wieder zurückgedrückt werden mussten. Das Objektiv ist jetzt etwas zu schwergängig und kann nur mit entsprechendem Kraftaufwand bis zum Anschlag gedreht werden.

Die Blende schließt sich entsprechend der Einstellung am Objektiv (Arbeitsblende). Das Messsystem der Kamera erkennt die Blende nicht. Das führt im Normalbetrieb an der EOS 650D zu einer Überbelichtung. Es empfiehlt sich die Betriebsart AV mit einer Stufe Unterbelichtung. Im Live-View-Modus und bei der Videoaufnahme ist keine Korrektur nötig.

Die Schärfe muss am Objektiv manuell eingestellt werden. Ohne den AF-Confirm-Chip geht das nur nach Augenmaß. Die visuelle Schärfeeinstellung im Sucher (Normalbetrieb) lag immer daneben (getestet mit Prakticar 1,4/50 bei Blende 1,4). Im Live-View-Modus in Verbindung mit der Bildschirmlupe lässt sich die Schärfe perfekt einstellen.

Der Entfernungswert auf dem Objektiv stimmte nicht mit der wahren Entfernung überein, so dass danach auch nicht eingestellt werden kann.
Prakticar 2,8/100: 110 m entfernte Lampe war bei unendlich-Einstellung fast scharf
Prakticar 1,4/50: 6 m Entfernung entferntes Objekt wurden bei 30 m-Einstellung scharf
Praktikar 2,8/20: in unendlich-Einstellung war ein Objekt in etwa 1,3 m Entfernung am schärfsten, weit entfernte Objekte konnten nicht scharfgestellt werden.

Die Aussage in der Produktbeschreibung "Unendlich scharfstellen möglich" ist falsch. Für weit entfernte Objekte ist der Adapter einfach nicht zu gebrauchen. Das gilt auch für ähnliche Adapter. Der von mir gemessene Versatz zwischen EOS-Bajonett und Prakticar-Bajonett durch die Dicke des Adapters beträgt 0,7 mm. Das Auflagenmaß (siehe Wikipedia) zwischen EOS- und Praktica-B-System unterscheidet sich aber nur um 0,4 mm. Damit werden die Prakticar-Objektive um 0,3 mm zu weit von der Sensorebene platziert (maximal nutzbare Entfernung rechnerisch D = f * f / 300, F in mm, D in m).

Fazit: Der Adapter ist hervorragend für Repro- und Innenaufnahmen geeignet, jedoch nicht für größere Entfernungen (abhängig von der Brennweite).

Aussicht: Um dennoch auf Unendlich scharfstellen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder eine Vorsatzlinse mit negativer Brechzahl (Brennweite f = -D entsprechend der vorherigen Formel) vorn am Objektiv befestigen; oder eine 1 mm dicke Glasplatte hinter der Austrittslinse des Objektivs anbringen (am Adapter keine Befestigungsmölichkeit, am Objektiv auch schwierig). Die Qualität des Bildes kann sich leicht verschlechtern. Bisher habe ich das nicht ausprobiert.


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Etwas zu groß, 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im häuslichem Arbeitszimmer hatte ich an der Oberseite einer Dachfensteröffnung eine Leuchtstofflampe 13W (Lichtfarbe 840 - neutralweiß - cool white) als Arbeitsplatzbeleuchtung. Da ich das Tageslicht liebe und es keine 13W-Tageslichtröhren (Sockel G5) mehr gab, habe ich die alte Leuchte durch eine 18W Leuchtstofflampe mit einer Tageslichtröhre (Sockel G13, Lichtfarbe 865 - tageslichtweiß) ersetzt. Stundenlanges darunter Sitzen tat meiner Kopfhaut wegen des UV-Anteils nicht gut (der Hautarzt musste auch schon kritische Hautstellen abtragen). Deshalb wollte ich mit einer LED-Röhre ein UV-freies Tageslicht erzeugen. Zu beachten ist, dass für LED-Röhren ein elektrischer Umbau der Leuchte erforderlich ist (Überbrückung des Vorschaltgerätes, Ausbau des Zünders).

In eine bestellte kompakte Leuchte StarLicht 110519208000 Soft 18W-L White passte die LED-Röhre nicht rein. Die neue Röhre ist nicht rund, sondern oval und damit 2,5 mm höher, als breit. Die Endkappen überragen im Gegensatz zu einer echten Leuchtstoffröhre den Leuchtkörper auch noch, wodurch es schließlich in der Höhe 5,5 mm mehr werden. Die Röhre ging nicht so tief in die Fassung rein, als dass man sie hätte drehen könnte. Deshalb 1 Punkt Abzug.

Die Rücksendung der Leuchte lohnte sich wegen des geringen Preises nicht. Aus einem Alu-U-Profil vom Baumarkt und zwei G13-Fassungen Houben Fassung G13 101791 habe ich an zwei Tagen (mit Planung) eine Leuchte selbst gebaut. Die LED-Röhre selbst funktioniert einwandfrei.

Fazit: Die Röhre kann nur in solche Leuchten eingebaut werden, wo eine normale Leuchtstoffröhre 5 mm Luft hat. Hier die Maße (Querschnitt): Leuchtkörper oval 26x28,5, Endkappen oval 28,5x31,5.


Ex-Pro® Canon LP-E8, LP E8, LPE8 Digital kamera LCD-Display Schnell-Ladegerat für UK, USA, Canada & Europäer für Canon EOS 550D, Canon EOS Rebel T2i
Ex-Pro® Canon LP-E8, LP E8, LPE8 Digital kamera LCD-Display Schnell-Ladegerat für UK, USA, Canada & Europäer für Canon EOS 550D, Canon EOS Rebel T2i
Wird angeboten von ExpressPro
Preis: EUR 16,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passte erst nicht, 17. Mai 2012
Ich habe das LCD-Ladegerät für den LP-E8 auf meine Wunschliste gestellt und zum Herrentag (17.5.2012) bekommen.

Der Akku findet weder Halt noch passen die Kontakte. Das Gerät ist in den Abmessungen auch kleiner, als in den Produktdaten angegeben. Man findet keine Produktnummer, weder auf dem Gerät noch auf der Verpackung. Es gab nur einen Aufkleber mit "8.4V". Da es viele Varianten gibt nehme ich an, dass mir die falsche Ausführung geschickt wurde. Demjenigen, der mir das Gerät geschenkt hat, kann ich keine Freude zeigen und muss ihn bitten, das Gerät umtauschen zu lassen. Deshalb nur ein Stern.

Ein Tag später (18.5.2012)

Das Päckchen hatte noch derjenige, der mir das Ladegerät geschenkt hatte. Um den Umtausch vorzunehmen, wurde der Lieferschein aus dem Päckchen genommen. Und siehe da, hinter dem Lieferschein war noch eine Schachtel "BC2160 CAN.LP-E8 8.4V". Darin war ein Akkuadapter, der an dem Ladegerät mit einer Steck-Drück-Schiebebewegung befestigt wird. Auf der anderen Seite des Ladegerätes habe ich den Europa-Steckdosenapter aufgeschoben. Damit entfällt das lästige Kabel, dass beim Canon-Originalladerät für Europa gebraucht wird. Nun passte der Akku und konnte geladen werden. Auf der LCD-Anzeige ist ein Batteriesymbol mit einem 3-teiligen Balken zu sehen. Es blinken die noch zu ladenden Balkenteile. Bei vollem Akku sind alle 3 Balkenteile dauerhaft zu sehen. Somit scheint alles OK zu sein und ich ändere die Bewertung auf 5 Sterne.

Sommerurlaub Juli 2012

In den USA und Kanada habe ich den entsprechenden Steckdosenadapter verwendet. Auch mit der 110V-Netzspannung arbeitete das Ladegerät einwandfrei.

Herbsturlaub November 2013

In Kenia habe ich den britischen Steckdosenadapter verwendet. Außerdem kam das Gerät auf zwei Safaris zum Einsatz. Einmal während einer Mittagspause in einer Lodge an der Steckdose und bei der anderen Safari im Kleinbus mit KFZ-Kabel. Die Zeit (etwa 1,5 Stunden) reichte nur zum Anladen, ist aber besser, als leer. Aber mein Zweitakku hielt durch, so dass ich nicht auf den angeladenen Akku zurückgreifen musste.


LED Lampe 60 LED Energiesparlampe Led Birne Leuchtmittel - E27 **Kaltweiss** 11Watt mit 60 LEDs
LED Lampe 60 LED Energiesparlampe Led Birne Leuchtmittel - E27 **Kaltweiss** 11Watt mit 60 LEDs

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den Außeneinsatz, 7. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die LED-Birne soll für die Haus-Außenbeleuchtung eingesetzt werden, denn Glühbirnen verbrauchen zu viel Strom und Energiesparlampen funktionieren bei Kälte nicht richtig.

Testweise habe ich 3 LED-Birnen (oder besser Maiskolben?) für einige Tage in einem kleinen Zimmer betrieben.
Die Helligkeit ist beindruckend. Die vielen Leuchpunkte haben einen sehr dekorativen Effekt. Aber das Hinsehen ist anstrengend für die Augen. Das sollte man bei der Auswahl einer Leuchte beachten.

Ich liebe die Lichtfarbe "Tageslicht". Das Zimmer ist ziemlich dunkel so dass die LED-Birnen auch am Tage betrieben wurden. Bei der Mischung mit Tageslicht fällt auf, dass das Weiß der LED-Birnen leicht purpur-stichig ist. Schade, 1 Punkt Abzug.

Nach einiger Zeit merkt man ganz schwach mit der Nase, dass die Elektronik der LED-Birne warm wird - noch ein Punkt Abzug. Ob das nachlässt, weiß ich nicht, denn 2...3 Tage sind zu kurz. Drei LED-Birnen in einem sehr kleinem Zimmer sind schon extrem. Bei einer Birne in einem großen Zimmer stört das wahrscheinlich nicht, aber besser, man probiert es vorher aus.

Für die Außenbeleuchtung spielt beides keine Rolle. Das Licht schaltet sich erst bei einer Dunkelheit ein, bei der keine Mischung mit dem Tageslicht zu sehen ist und erscheint somit rein weiß. Die Helligkeit der vorher verwendeten 105 W Halogenglühbirne wird schätzungsweise zur Hälfte erreicht. Das reicht vollkommen aus.

einen Monat später:

Die neue Außenwandleuchte ist für 60 W zugelassen. Bestückt mit der LED-Birne wird eine ähnliche Helligkeit erzeugt. Edelstahl und weißes Licht passen gut zusammen.


0.2x Minadax Fisheye Handylinse für Smartphone und Handys mit Magnetsystem 31,5mm - geeignet für fast alle Kamerahandys
0.2x Minadax Fisheye Handylinse für Smartphone und Handys mit Magnetsystem 31,5mm - geeignet für fast alle Kamerahandys
Wird angeboten von Impulsfoto - SCHNELLER VERSAND aus Deutschland -
Preis: EUR 59,95

2.0 von 5 Sternen Fischauge zum Basteln, 7. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erwartung: Ich mache Fisheye-Fotos normalerweise mit einer Spiegelreflexkamera, die ich oft nicht dabei habe. Mein Smartphone führe ich immer mit und möchte damit auch Fisheye-Fotos machen.

Auswahl: Da der Metallring an dem Smartphone verbleibt, darf er den Blitz nicht verdecken. Ich entschied mich für das größere Fisheye und die Ausführung mit dem größeren Magnetdurchmesser. Erschwerend ist, dass der Händler fast keine technischen Daten angibt (Abmessungen, Gewicht, Metallring-Maße).

Das Fisheye kam nach einigen Tagen. Durchmesser 42, 25,5 lang, Gewicht 50 g (ohne Kappen und Metallring). Der Metallring-Durchmesser ist innen 23 und außen 29 (31 hat das Optik-Ende).

Die Rückseite meines Smartphons (Xperia neo) ist zylindrisch gewölbt. Der Ring muss plan bleiben und wurde mit einem Lötkolben in eine als Zubehör erhältliche Silikon-Schutzhülle gedrückt und hervorquellendes Material weggeschnitten. Es gab leider nur einen Metallring. Besser wären zwei Metallringe - den ersten zum Reinschmelzen (und entfernen), den zweiten zum Einkleben. Die Hitze hat die Klebkraft gemindert. Der Ring wurde deshalb zusätzlich mit durchsichtigem Klebeband (Loch ausschneiden) überklebt. Die magnetische Haftung ist sehr gut. Man kann das Smartphone sogar mit der Optik hochheben. Das zusätzliche Klebeband ist recht glatt und die Optik zieht sich beim Ansetzen aus der Mitte raus und muss wieder ins Zentrum geschoben werden. Während sich zwei Ringmagnete zentrieren, dezentriert sich eine Ringmagnet-Scheiben-Paarung. Der Ring hat keine Einraststelle, so dass das Fisheye jedes Mal anders sitzt. Ein gutes Augenmaß ist bei der Korrektur notwendig.

Der Blitz sitzt innerhalb des Metallrings. Bei Verwendung des Fisheyes muss der Blitz abgeschaltet werden. Ohne Fisheye kann problemlos geblitzt werden.

Das Bild erscheint in der 4:3-Einstellung rund. In der 16:9-Einstellung (immer bei Video aktiv) ist der Bildkreis an den Längsseiten angeschnitten. Die Seitendetails sind nicht so stark komprimiert, wie vermutet, aber unscharf und haben Farbränder.
Blickt man mit dem Auge durch, sieht alles unscharf aus. Erst mit einer Weitsichtigkeit über 1...1,5 Dioptrien kann man klar sehen - ich kann das nicht (aber ich kenne jemand). Das Smartphone konnte zwar scharf stellen, aber schien dabei an seiner Grenze zu sein. Eine Umtauschanfrage ergab, dass der Händler kein besseres Exemplar hatte und er bot die Rückgabe an.

Ich bestellte ein anderes Fisheye mit weniger Verkleinerung (Vollformat) und bin damit zufrieden, zögerte aber mit der Rückgabe des ersten Fisheyes. Ich vermutete, dass die letzte Linse Millimeterbruchteile zu weit hinten sei.

Basteln Nr. 1:

Es gelang mir, den vorderen Ring per Hand abzuschrauben und die Linsen raus zu nehmen. Die mittlere Linse stand aus der Grundkörperöffnung raus und drückte die Frontlinse 0,3 mm von der Auflagefläche weg. Das hatte nicht nur Unschärfe zur Folge. Die Linsen sollen auch spannungsfrei montiert sein. Ich habe im Grundkörper die Stufen für die Mittellinse tiefer gedreht und damit mechanische Spannungen und Unschärfe beseitigt. Sogar beim Durchblick von der anderen Seite (Vergrößerung ist kritischer) war die Sicht scharf.

Die Bastelaktion Nr. 1 war zwar erfolgreich, wäre aber für ein Smartphone, dass noch scharf stellen konnte, nicht unbedingt erforderlich.

Basteln Nr. 2:

Die Frontkappe sitzt locker. Da sollte man nicht anfassen - die Optik könnte raus fallen. Als Ersatz für die Frontkappe nahm ich die Verschlusskappe eines Weichspülers, die ohne Nachbearbeitung fest saß. Es muss nur die überstechende Innenwand des Dosiervolumens weggeschnitten werden. Allerdings ist die Kappe sehr hoch. Die Rückkappe sitzt dank des Gummirings, an dem die Transportschlaufe befestigt ist, optimal fest.

Basteln Nr. 3:

Der richtige Abstand von der Eintrittspupille (das durch die Kameraoptik gesehene Eintrittsloch) ist wichtig für die Bildqualität am Bildrand. Dann wird das Bild auch am Rand scharf und die Farbränder verschwinden. Beim meinem Smartphone muss es auf 7 mm Abstand (mit Testbildern ermittelt) vom Akkudeckel montiert werden. Ein entsprechend dicker Metallring am Akkudeckel würde das Reinstecken in die Smartphonetasche behindern. Die bessere Idee ist ein zusätzlicher Ringmagnet mit 3 mm Höhe, der an der Optik haftend verbleibt. Zusammen mit der Silikonhülle komme ich auf 5 mm Abstand. Zwei zusätzliche Ringmagneten empfehlen sich, wenn der Metallring direkt auf die Smartphone-Rückseite geklebt ist. Die originale hintere Schutzkappe ist für ein oder zwei zusätzliche Magnete zu niedrig und wurde durch eine Fußspray-Kappe ersetzt.

Das Fisheye ist besser für Kompaktkameras geeignet. Mit ihrer größeren Kameraoptik liegt deren Eintrittspupille weiter weg und das Fisheye muss nicht auf Abstand montiert werden.

Der Abbildungstyp ist erfreulicherweise nicht orthografisch, sondern equisolid-angle (flächentreu). Damit werden die Randdetails weniger komprimiert und haben beim Gerade-Rechnen eine bessere Schärfe. Mit dem Gerade-Rechnen wird aus einem Fischaugeneffekt ein Superweitwinkeleffekt. Die Vergrößerung ist etwa 0,25x und nicht wie draufsteht 0,2x.

Zum Mitnehmen kann man das Säckchen (im Januar 2012 noch im Lieferumfang) über die am Gürtel befindliche Smartphonetasche hängen. Ist nicht gerade schön, weiß aber nichts besseres. Das Säckchen rollt beim Gehen hin und her und das Band verdreht sich dabei. Zum Öffnen sollte man es abnehmen - es geht nicht so schnell. Packt man das Säckchen in eine Tasche, geht es auf.

Da die Abbildung sehr extrem ist (Zirkularfischauge, knapp 50% der Bildfläche wird genutzt), nehme ich meistens das andere Fisheye, das auch noch in das Säckchen passt.

zweieinhalb Monate später:

Test mit Kompaktkamera Samsung ES65: Das beim Einschalten ausgefahrene Objektiv ist ein wenig wackelig, so dass die Optik mit angesetztem Fischauge runterhängt. Der Bildkreis ist etwas nach unten verschoben. Die Bildqualität ist gut; am Bildrand lässt die Schärfe minimal nach. Bei einer geringe Auflösung von 1024x768 sind keine Farbränder zu sehen. Eine hohe Auflösung wurde nicht probiert.

Basteln Nr.4:

Bei Versuchen mit einem massiven Eisenstück entstand eine sehr hohe Magnetkraft. Dabei löste sich der Magnetring aus der Optik und blieb am Eisen hängen. Den Magnetring habe ich mit Sekundenkleber wieder eingeklebt.

Obwohl beim mitgeliefertem Metallring die Magnetkraft nicht ganz so hoch ist, empfehle ich beim Entfernen der Optik diese zur Seite wegzuziehen um die Verklebung des Metallringes zum Smartphone zu schonen.

Mein Smartphone (Xperia neo) hat nur Digitalzoom, so dass im Fotomodus nicht gezoomt werden sollte. Wenn man das Format besser ausnutzen möchte, kann man das Bild beschneiden. Im Videomodus ist die Videoauflösung geringer, so dass ohne Verlust bis 2,55x gezoomt werden kann. Durch den Zoom ist die runde Bildbegrenzung nicht mehr zu sehen - man hat dann ein Vollformat-Fisheye. Und gegenüber dem anderen Fisheye ist die Abplattung für seitliche Details geringer.

Dieses Fisheye verwende ich somit für Videos und das andere für Fotos.

2013-04-02

Beispielfotos mit diesem Fisheye-Vorsatz
* Raum in schräger Ansicht
* Raum in gerader Ansicht
habe ich dem Produkt als Kundenbilder hinzugefügt.


Walimex Pro Fish-Eye Objektiv 8 mm 1:3,5 für Canon EF-S Objektivbajonett
Walimex Pro Fish-Eye Objektiv 8 mm 1:3,5 für Canon EF-S Objektivbajonett

136 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fisheye zum Fotografieren, 26. Mai 2011
Nach dem Sigma Fisheye 4/8mm (Bildkreis passt in lange Seite, deutliche Farbränder die rausgerechnet werden müssen) wollte ich ein besseres oder anderes Fisheye. Zur Wahl standen das verbesserte Sigma Fisheye 3,5/8mm und das universelle Canon Fisheye 4/8-15mm. Doch ich entschied mich, erst einmal das Walimex-Fisheye auszuprobieren.

Mir war bei den im Internet veröffentlichen Walimex-Bildern aufgefallen, dass in den Ecken keine Stauchung zu sehen ist. Erste Testfotos des Walimex-Fisheyes an der Canon EOS 550D ergaben in den Bildecken eine Abplattung von nur 5:6 (bei den üblichen equisolid Fisheyes ist sie 1:2). Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens ist der Öffnungswinkel mit grob geschätzten 166° (Crop-Faktor 1,6) geringer. Aber das ist nicht entscheidend. Der zweite Grund ist die vorteilhafte Abbildungsfunktion zwischen äquidistant und winkeltreu. Auch die Farbfehler sind quantitativ viel geringer, als bei dem alten Sigma 4/8. Diese Eigenschaften erlauben es, die Bilder so zu nehmen, wie sie sind. Das Walimex ist ein Fisheye zu Fotografieren und nicht zum Umrechnen (Das Umrechnen wurde beim Sigma 4/8mm durchgängig praktiziert).

Das Walimex hat keine elektrischen Anschlüsse. Meine EOS 550D interpretiert das als Blende 1,0. Das Messsystem wendet eine Korrektur an, die bei einer wirklichen Blende 1,0 stimmen würde, aber bei den realen Blenden von 3,5...22 zur Fehlbelichtung führt. Die Belichtungskorrektur ist standardmäßig auf -1 und die Programmeinstellung auf Av zu setzen. Beim Wechsel zu einem anderen Objektiv ist die Korrektur zu entfernen und evt. die Programmeinstellung zu ändern. Beim Wiedereinsetzen des Walimex ist wieder auf -1 und Av zu stellen. Die EOS 550D belichtet in der Einstellung Av durch Zeit- und ISO-Steuerung. Man sollte das Bild prüfen und die Aufnahme gegebenenfalls mit einer anderen Einstellung (Blende/Korrekturfaktor) wiederholen. Hier muss ich noch Erfahrungen sammeln.

Weiterhin muss die Entfernung manuell eingestellt werden, wobei die Kamera bei diesem Objektiv das Erreichen der Schärfe leider nicht signalisiert. Wegen der hohen Schärfentiefe reicht es aus, die geschätzte Entfernung einzustellen. So hat man ganz früher immer fotografieren müssen. Mit dem Schließen der Blende wird auch das Sucherbild dunkler. Eine Testreihe mit den Blenden 3,5, 8 und 22 ergab bei Blende 3,5 dunkle Randbereiche und bei Blende 22 ein dunkleres Bild.

Im Videomodus wird gewarnt, dass keine Optik angesetzt ist. Nach Betätigung der Aufnahmetaste öffnet sich der Spiegel und nach nochmaliger Betätigung startet die Aufnahme - man muss einmal mehr drücken.

Zusammenfassung:

Das Walimex-Fisheye liefert gute Bilder ohne Quetscheffekte. An der Optik ist alles manuell einzustellen. Die automatische Belichtung funktioniert mit leichten Abweichungen.
Das Walimex gefällt mir und ich werde es behalten (Die anderen Fisheyes können warten).

Einen Monat später:

Amazon sagt "- nicht für Vollformat-Kameras geeignet". Auf der Objektivrückseite bleibt das optische System immer hinter dem Bajonettrand und kann so problemlos auch an Vollformatkameras angesetzt werden. Ich teste das Walimex Fisheye an meiner ausrangierten EOS 30 (35 mm Film = Vollbild). Ich sehe im Sucherbild einen rechteckigen Bereich von etwa 80% der Sucherbildhöhe. Darüber und darunter sehe ich die Innenseite der Sonnenblende (nicht entfernbar). Bei Verwendung einer Vollformatkamera müsste das Bild beschnitten werden, so dass etwa 60% der Bildfläche bzw. Megapixel übrig bleiben. Der diagonale Bildwinkel im nutzbaren Bereich ist etwas über 180°. Die schon geringe Abplattung ist in den Ecken nicht stärker, als vorher bei der EOS 550D - sie scheint ab der halben Auslenkung konstant zu bleiben.

Ich habe eine Idee: Die EOS- 1D Mark IV liegt mit einen Crop-Faktor von 1,3 zwischen Vollformat und dem verbreiteten APS-C-Format. Damit würde das Bildfeld des Objektivs und der Kamerasensor am besten zueinander passen. Kann das mal jemand testen?

Zweieinhalb Monate und einen Urlaub später:

Die Belichtungskorrektur ist Kamera- und Blenden- und Belichtungsmodusabhängig. Die ausrangierte EOS 30 erfordert mindestens 2 Stufen Überbelichtung (nur bis +2 einstellbar). Die EOS 550D braucht im Live- und Videomodus (hochgeklappter Spiegel, Messung über Bildsensor) keine Korrektur. Aber bei standardmäßiger Messung (Spiegel heruntergeklappt, Messung über das eingebaute Belichtungsmesssystem) ist die Einstellung Av notwendig (P führt zu Fehlbelichtungen) und erfordert Belichtungskorrekturen - bei Blende 3,5...8 um -1 (eine Stufe Unterbelichtung), bei Blende 16 -0,5, bei Blende 22 keine Korrektur. Ich habe meistens mit den Blenden 5,6 und 8 fotografiert. Manchmal wurde beim Objektivwechsel das Wechseln der Einstellung vergessen. Man muss verdammt aufpassen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2012 11:44 AM MEST


Seite: 1