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Rezensionen verfasst von
D. Goldin
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Lonely Planet Reiseführer Tokio
Lonely Planet Reiseführer Tokio
von Timothy N. Hornyak
  Broschiert

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unpraktisch und enttäuschend, 4. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Lonely Planet Reiseführer Tokio (Broschiert)
Ich habe diesen Reiseführer gekauft, weil ich über Lonely Planet gehört hatte, dass deren Bücher gut recherchiert, praktisch und an ein eher junges Publikum gerichtet sind. Wenn das stimmen sollte, dann frage ich mich ernsthaft, wie schlimm doch die anderen Reiseführer sein müssen.

Sich mit diesem Reiseführer in Tokio fortzubewegen war einfach nur unpraktisch. Die Informationen sind nicht nach Orten, sondern nach Tätigkeiten aufgeteilt: Sightseeing, Essen, Shopping, etc. Wenn ich also z. B. in Shinjuku stehe und hier einen halben Tag verbringen möchte, dann geht einige Zeit darauf, zwischen mehreren verschiedenen Stellen im Buch hin und her zu blättern. Es ist einfach nur nervig und ich kann mir nicht vorstellen, welcher Reisende das sinnvoll finden könnte.

Einige Informationen waren bereits zum erscheinen der englischsprachigen Version 2009 veraltet. Einige andere sind einfach falsch dargestellt. So werden zum Beispiel beim Shopping Ketten wie Don Quichote als ein Geschäft dargestellt (und warum dann gerade das in Roppongi?), statt darauf hinzweisen, dass es sich lohnt, in diese reinzugehen, es aber fast überall eine Filiale gibt. Generell fehlen viele wichtige Informationen. Schon allein, dass bei den wichtigsten japanischen Redewendungen für Nahverkehr nicht das Wort "Gleis" aufgeführt ist, sollte ein Hinweis darauf sein, wie durchdacht der Reiseführer tatsächlich ist.

Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass der Reiseführer an junge Menschen gerichtet sein könnte. Gut, vielleicht war ich da schlicht falsch informiert. Aber wenn man nach Lonely Planet geht, möchte der Tokiotourist im Grunde zwei Dinge machen - Tempel anschauen und in teueren Kaufhäusern shoppen. Alles, was mit Jugendkultur zu tun hat, wird höchstens nachlässig erwähnt und belächelt. Es ist mir klar, dass Spots wieder uncool werden, sobald sie im Reiseführer stehen, aber Lonely Planet erwähnt Gaming Arcades und Ähnliches ja noch nicht einmal. Dafür wird an anderer Stelle etwas von "Harajuku girls" erzählt, die es als solches einfach nicht gibt.

Zudem schafft der Reiseführer es nicht, irgendeine Art von Highlights zu setzen. Jeder Park ist der schönste der Stadt, jeder Tempel der tollste, jedes Viertel futuristisch. Ist die Zeit limitiert, so wird man mit dem Reiseführer allein nicht festlegen können, was man sehen will und was nicht oder aber sich darauf verlassen, um dann enttäuscht zu sein, den Weg auf sich genommen zu haben.

Was man dem Reiseführer trotz allem lassen muss, ist dass die Anfahrten für Tempel und Museen korrekt und genau beschrieben sind, und sowohl Eintrittspreise als auch Öffnungszeiten drinstehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2013 10:31 PM CET


Zwischen Den Runden (Deluxe Edition)
Zwischen Den Runden (Deluxe Edition)
Preis: EUR 33,63

21 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Enttäuschung, 10. Februar 2012
Nach vier Jahren Warten kommt nun ein Album, bei dem eine Plattitüde die nächste jagt. Das sind keine großen Worte, das sind Poesiealbumsprüche, die da gesungen werden. Der Bedarf der Hörerschaft wird sorgfältig abgeklappert: Es gibt einen Song über Gentrifizierung, einen Song über Karrieremachen, einen über Freundschaft, einen Haufen Songs über Beziehungen und Mittdreißiger-Sehnsucht... Das ist eignetlich nicht so schlecht, doch jede noch so kleine Botschaft wird so plattgewalzt, dass man eigentlich den Song selbst zuende singen könnte, ohne ihn jemals gehört zu haben. Wirklich viel Platz für eigene Gefühle bleibt da nicht. Selbst die nennenswerte Ausnahme, Rettung, was ein wirklich schönes Bild einer Beziehung zeichnet, muss durch den Hinweis, dass ja, es sich hier um die Liebe seines Lebens handelt, zerstört werden, damit es auch jeder versteht. Wer kettcar hört, weil er nach schön gezeichneten Bildern und Sätzen, die für die Interpretation offen sind, sucht, findet hier leider nichts. Und auch wenn die Songs in der Ich-Form geschrieben sind, glaubt man Marcus nicht so recht, dass da irgendwas persönliches drinsteckt. Dafür wirkt das Album einfach zu kalkuliert. Rein musikalisch war bei kettcar noch nie viel zu holen, aber diesmal hängt's an den Texten, über die die Arrangements irgendwie hinweghelfen sollen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2012 4:39 PM CET


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