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Beiträge von Marcus Assindia
Top-Rezensenten Rang: 4.241
Hilfreiche Bewertungen: 253
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Rezensionen verfasst von Marcus Assindia
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Tolles Gerät mit kleinen Abstrichen, 29. September 2010
Nach langen Jahren mit Philips-Rasieren habe ich Anfang des Jahres ein Konkurrenzprodukt gekauft und bin jetzt reumütig zu Philips zurück gekehrt. Bestimmte Problemzonen (Hals!) hat das Konkurrenzprodukt einfach nicht geschafft. Der RQ 1150 leistet hier deutlich bessere Arbeit. Mit dem Rasurergebnis des RQ 1150 bin ich sehr zufrieden. An das Ergebnis einer Nassrasur kommt er nicht heran, mir persönlich reicht das aber völlig aus. Zudem rasiert er deutlich sanfter als die älteren und einfacheren Modelle, die ich vorher in Gebrauch hatte. Das Gerät liegt gut in der Hand und mit dem beiliegende Abstellhalter, der auch zum Aufladen dient, lässt sich das Gerät sehr gut aufbewahren. Weniger gut, aber das ist philips-typisch und bauartbedingt, gehen Konturen. Zudem muß man zum Schneiden der längeren Haare den Kopf wechseln. Das ist zwar nicht allzu kompliziert, aber eben umständlicher. Das Gerät funktioniert nur per Li-Io Akku, also gar nicht mit Netz-Strom. Mal schauen, wie lange das gut geht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Geschichte gut lesbar transportiert!, 26. September 2010
Otto erzählt nicht nur die Geschichte der Varusschlacht, sondern auch die sehr wichtige Vorgeschichte als auch die Nachwirkungen bis in unsere Zeit. Er tut das in einer ausgesprochen unterhaltsamen Art. Das Buch ist sehr intelligent geschrieben, liest sich sehr gut und ist für mich ein ausgesprochen gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Popularisierung von historischer Wissenschaft. Zudem ist es gut ausgestattet. Angehängt ist eine Zeittafel, ein ausführliches Register, eine Liste mit historischen römischen Ortsnamen und deren heutige Bezeichnung. Und wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, bekommt auch noch ein Quellen- und Literaturverzeichnis das sogar Internet-Quellen aufweist. Daher kann ich das Buch nur empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Hat mich nicht völlig überzeugt.., 23. September 2010
Positiv finde ich, dass das Buch sehr routiniert und gut geschrieben ist und über die 1200 Seiten nie langweilig wird. Zudem kann man kann einiges über England in der zweiten Hälfte des 14. Jhds. lernen. Aber als ich dann mit dem Buch fertig war, blieb ein etwas komisches Gefühl zurück, denn irgendwie sind viele der Hauptpersonen zu holzschnittartig konstruiert. Insbesondere der Hauptprotagonist Waringham ist einfach ein zu guter Mensch und wirkt so auf mich nicht glaubwürdig. Kleine Handwerkliche Fehler wie die ja schon beschriebenen "Heuballen" finde ich nicht so tragisch aber zu 5 Sternen kann ich mich nicht durchringen. Wer gut lesbare historische Romane sucht, der wird mit diesem Buch keineswegs enttäuscht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein gutes Buch!, 12. September 2010
Der Junge Bonna wächst in Ostpreussen auf. Seine Eltern sind arm, die Familie ist kinderreich. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, ködern sie mit attraktiven Angeboten auch den jungen Bonna. Und das, obwohl der Vater als Sozialdemokrat sich vehement dagegen stemmt. Die Geschichte zeigt aber auch, wie es aufgrund der Gleichschaltung fast unmöglich ist, sich zu entziehen. Doch viel wichtiger als diese ja nun bekannte Botschaft ist die Tatsache, dass der einmal geköderte Bonna trotz seiner Fähigkeiten durch die Nazis eigentlich nicht adäquat gefördert wird. Die so ersehnten Flugzeiten im Segelflugzeug muss er sich sehr hart erarbeiten. Die "bürgerlichen" Söhne haben es da sehr viel leichter, das sie sich das erkaufen können. Unterm Strich vielleicht ein Glück für den Jungen, dass er seinen Traum, das Fliegen das ihn zum Luftwagenpiloten hätte werden lassen, nicht verwirklichen konnte. Den Krieg hat er vielleicht deshalb überlebt. Insgesamt ein sehr einfühlsames Portrait einer Jugend in einer schlimmen Zeit in der es insbesondere für Jungen wie Bonna sehr schwer war, gegen den Strom zu schwimmen. Es ist aber auch ein Buch, das die "Bauernfängerei" der Nazis entlarvt, denen es vor allem darum ging, dass man im Sinne des Systems (das ja auf den Krieg aus war) funktionierte.
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wahrlich keine leichte Kost..., 30. August 2010
... mit 1000 eng gesetzten Seiten! Was aus meiner Sicht hervorragend gelingt ist die subjektive Beschreibung der Stimmung einer bestimmten Bevölkerungsschicht der späten DDR. Eine Schicht, die durchaus einmal angetreten war um einen anderen, einen besseren Staat zu gestalten und die nach 30 Jahren Realität frustiert unterschiedliche Wege der Alltagsbewältigung sucht. Dies ist traurig und frustierend aber mitunter auch lustig, immer aber sehr einfühlsam dargestellt. Einfach zu konsumierender Lesestoff ist das nicht, aber wer sich für diese Zeit interessiert und gute Literatur schätzt muß das Buch lesen. Zudem gab es für mich als Wessie auch einiges zu lernen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Amüsant und traurig zugleich, 1. August 2010
Ein verrücktes Buch aus einer traurigen Zeit. Der in den USA lebende Enkel erzählt die Geschichte, wie sich sein Großvater und seine Großmutter während eines der dramatischsten Kapitel des 2. WK in der Sowjetunion kennenlernten. Und das unter absurden Rahmenbedingungen, die eigentlich kaum zu erfinden sind, dem Buch aber die "Würze" geben. Das ist gleichzeitig lustig aber auch unendlich traurig, insbesondere wenn sich die seelischen Abgründe von Menschen auftun, sie sich für überlegen halten und moralisch-ethisch den denkbaren Tiefpunkt noch unterschritten haben. Ich denke, dass sich so eine Geschichte so frech besser aus der zeitlichen Distanz - also vom Enkel - erzählen lässt. Dies ist aber auch gut, denn so ist der Zugang zu dieser Epoche unverkrampfter. Die teilweise etwas drastischen Schilderungen mögen manchen vielleicht überfordern, das Buch ist aber trotzdem absolut empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Ende des Romans markiert den Anfang der Geschichte..., 3. Juli 2010
Das Ende des Romans markiert den Anfang der Geschichte Schwedens. In dem vierten Band dieser Reihe verknüpft Guillou sehr geschickt die familiären Bande seines fiktiven Heldens Arn Magnusson mit der authentischen Person des Birger Jarls. So lässt Guillou Birger die Ideen seines "Großvaters" fortführen. Während Arn aber der Region wertvolle militärische und ökonomische Impulse gegeben hat, erkennt sein Enkel Birger sehr bald, dass für eine Einigung der Region noch ein wesentliches Element fehlt, nämlich ein moderneres Rechtssystem. In der Tat hat Birger Jarl wesentlichen Einfluss bei der Einführung der vier Reichsgesetze zum Hausfrieden, Frauenfrieden, Thingsfrieden und Kirchenfrieden, dem Verbot der Versklavung von Schuldnern und der Regelung des Erbrechtes für Frauen. Mit Recht kann man heute behaupten, dass die von Birger initiierte Gesetzgebung und Reformen das schwedische Staatswesen in hohem Masse gefestigt haben. Nun wäre das allein sicher kein Stoff für ein Roman. Daher nimmt sich Guillou der Geschichte des jungen Birger an, über die es so gut wie keine wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Er lässt diesen reifen und sich entwickeln. Dabei ist so manche Schlacht zu schlagen, die Geschichte wird recht lebhaft erzählt. Nun werden Kenner der schwedischen mittelalterlichen Geschichte dem Buch sicher einige nicht ganz korrekte Fakten vorwerfen. Der Qualität der erzählten Geschichte und der vermittelten Idee, mit welchen Dingen Birger wirklich entscheidende Impulse gegeben hat, schadet diese litererische Freiheit aber aus meiner Sicht nicht. Die historischen Fakten kann man sehr schnell nachlesen, wenn einem das wichtig ist. Ich finde das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben. Birger Jarl ist hierfür eine dankbare Person und diese Phase der Entstehung des schwedischen Staates ist eine spannende Epoche in der man einiges lernen kann über mittelalterlich Geschichte. Daher kann ich das Buch nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Liest sich spannend und regt zum Nachdenken an!, 12. Mai 2010
Ein sehr gut zu lesender und spannender Kriminalroman von Thomas Stromiedel, der u.a. den Kieler Tatortkommisar Borowski erfunden hat. Es ist das zweite Buch von Stromiedel mit dem Berliner Kommissar Selig, der in diesem Fall zwischen die Fronten gerät und auf einmal selbst zum Gejagten wird. Die besondere Würze erhält das Buch aber dadurch, dass der Autor die Handlung ein wenig in eine Zukunft (oder ist das schon die Gegenwart?) verschiebt, in der der Staat aus Angst vor Terrorismus seine Bürger in einer Art und Weise überwachen kann und das auch tut, die an Orwellsche Szenarien erinnert. Stromiedel beschreibt hier keine utopischen Visionen, sondern vielmehr durchaus nachvollziehbare technische Lösungen. Und was so möglich ist oder wäre, macht einen schon sehr nachdenklich. Ich finde, dass diese Verbindung ausgesprochen gut gelungen ist und kann das Buch nur wärmstens empfehlen!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannende Einblicke in das Leben im 14. Jahrhundert, 3. Mai 2010
Dieser echte "Schmöker" mit über 1300 Seiten bietet eine sehr gute Fortführung der Geschichte in Kingsbridge. Ken Follet ist es hier mit wissenschaftlicher Unterstützung ausnehmend gut gelungen, Geschichte und Unterhaltung zu verbinden. Aus meiner Sicht vom Anfang bis zum Ende spannend und gut zu lesen. Zudem erfährt man sehr viel über Alltagsgeschichte im 14. Jahrhundert: - unter welchen Bedingungen im Lehnsrecht haben die Bauern gelebt und gearbeitet, - wie sah das Leben in den Städten aus, - wie wurde gebaut und welche Gebäude waren wichtig, - wie wurden Kriege ausgetragen (hier am Beispiel der legendären Schlacht von Crécy, - welche Auswirkungen hatten Seuchen wie die Pest, - mit welchem Wissenstand hat die Medizin gearbeitet und wer durfte überhaupt praktizieren, - wie wurde Wissen erworben und wie weitergegeben - etc. Die große Menge an gut recherchierten Fakten wird aber nie langweilig, sondern bleibt aufgrund der Rahmenhandlung ( die nicht immer zu 100% überzeugt) sehr lebensnah und somit interessant. Absolut empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen
Für Fans historischer Romane und von Venedig durchaus empfehlenswert..., 11. April 2010
... ansonsten vielleicht etwas stark konstruiert. Was Delalande sehr gut einfängt ist die Stimmung in Venedig in der Mitte des 18. Jahrhunderts. So ist es mit der Macht der Serenissima vorbei, die Herschaftsstrukturen sind überholt und so wirklich merkt das fast niemand weil der Ruhm der Vergangenheit die Fakten der Gegenwart überstrahlt. Die in diese Zeit komponierte Intrige lässt einen, sofern man kein Kenner der Geschichte Venedigs ist, von dieser einiges lernen ohne das es belehrend wird. Das ist sicher ein der Stärken des Buches. Die Intrige selber ist spannend, durch die Anleihe bei Dantes großer Kommödie literarisch gut gemacht und wartet am Ende mit einer Überraschung auf. Sie ist aber vielleicht etwas zu groß angelegt und der Hauptdarsteller Pietro Viravolta ist für meinen Geschmack etwas zu sehr ein venezianischer James Bond im 18. Jahrhundert. Aber vielleicht muß das auch so sein. Ich habe das Buch jedenfalls mit viel Vergnügen und Genuß gelesen.
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