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Rezensionen verfasst von
Marcus Assindia

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Suunto Sportuhr M1 Box, Black, One size, SS015862000
Suunto Sportuhr M1 Box, Black, One size, SS015862000
Preis: EUR 59,95

34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Gerät zum guten Preis, 29. Dezember 2010
Ich bin kein Einsteiger, sondern laufe schon seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Pulsmeßgeräten unterschiedlichster Hersteller. Da ich aber nicht mehr so ambitioniert bin, habe ich ein Gerät gesucht, mit dem man in erster Linie den Puls und die gelaufene Zeit kontrollieren kann. Weitere Features wie GPS und Datenabgleich mit dem PC etc. waren mir nicht wichtig.
Wem das genügt, der findet mit dem Suunto M1 ein hervorragendes Gerät das sogar noch etwas mehr kann.

Sehr gut ist:
- Batteriewechsel kann man selber machen
- sehr gut ablesbares Display, das Gerät ist größer als es auf den Abbildungen wirkt
- sehr bequemer Brustgurt
- das Gerät erstellt anhand des Alters drei Trainingszonen und zeigt diese auf Wunsch auch an
- die Trainingsdaten der letzten 4 Wochen werden addiert und angezeigt. Dabei wird immer gezeigt, mit welchem Anteil in Zeit und % man in bzw. unter und über den drei Traingszonen unterwegs war
- angenäherter Kalorienverbrauch (ist mir persönlich nicht wichtig)
- ich habe mit fast allen Geräten vorher Probleme mit "Störern" gehabt. Bei diesem Gerät sind diese Probleme, obwohl der Sender nicht codiert ist, bislang noch nicht aufgetaucht.
- Gerät wirkt sehr wertig

Vermisst habe ich
- ein beleuchtetes Display

Natürlich können heute viele Pulsmessgeräte sehr viel mehr, aber wer darauf verzichten kann, dem ist der Suunto M1 sehr zu empfehlen.

Nachtrag nach 4 Wochen Nutzung:
Bin im Training an die Grenzen gestossen und habe den nach Alter errechneten Maximalpuls überschritten. Daraufhin fragt das Gerät nach dem Ende der Einheit, ob es diesen korrigieren soll. Das gefällt.
Weniger gefällt, dass ich das mit den "Störern" korrigieren muss. Übertragung ist leider nicht immer störungsfrei.

Nachtrag nach 6 Monaten:
Der genannte günstige Preis, den ich bezahlt habe, lag unter € 50!


Die Hüter der Rose
Die Hüter der Rose
von Rebecca Gablé
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung der Waringham-Saga, 28. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Hüter der Rose (Taschenbuch)
Mir hat die Fortsetzung besser gefallen als der erste Teil. Robin war mir einfach zu positiv und somit nicht ausreichend glaubwürdig dargestellt. Seine Söhne sind etwas differenzierter und für mich so überzeugender gezeichnet. Das ist für mich der entscheidende Vorteil gegenüber dem ersten Band.
Ansonsten handelt es sich hier um ein ausgesprochen routiniert geschriebenen Historienroman. Die historischen Fakten sind sehr gut recherchiert und die Handlung ist sehr stimmig darin eingebunden. Man kann einiges über die Spätphase des hundertjährigen Krieges - allerdings aus englischer Sicht was insbesondere interessant ist in der Episode mit Jeanne d'Arc - lernen.
Aus meiner Sicht eine sehr gute Mischung aus Unterhaltung und Information.


Heisser Frühling
Heisser Frühling
von Sahar Khalifa
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, 16. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Heisser Frühling (Taschenbuch)
Sahar Khalifa, vielleicht die wichtigste palästinensische Autorin, beschreibt die Geschichte zweier arabischer Brüder im Westjordanland in der Zeit bis 2002 und der israelischen Zerstörung von Arafats Hauptquartier, der Muqata'a.

Die eigentlich politisch eher uninteressierten Brüder werden zunehmend in die eskalierenden Konflikte mit einbezogen. Sehr gut gelingt der Blick auf die unkontrollierbare Eigendynamik der Prozesse, die letztlich in einer Katastrophe für einen der beiden Brüder endet.
Die Perspektive der Autorin ist natürlich subjektiv, bleibt aber immer differenziert. Dies ist aus meiner Sicht eine große Stärke dieses Buches.
Die Perspektive der Autorin ist aber auch die einer arabischen Frau, die nicht nur unter der Situation der Palästinenser an sich, sondern die auch darunter leidet, dass sich durch die zunehmende Bedeutung der Religion die Situation der arabischen Frauen verschlechtert.
Das Buch gibt keine Antworten auf drängende Fragen, es lässt einen aber zumindest die eine Seite der Konfliktparteien besser verstehen.

Dem Leser, der sich für den Konflikt um Palästina interessiert, kann ich das Buch nur empfehlen.


Die Akte Varus: Roman
Die Akte Varus: Roman
von Hans Dieter Stöver
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Jugendliche!, 9. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Akte Varus: Roman (Taschenbuch)
Stöver findet einen sehr interessanten Ansatz, um sich der spannenden Geschichte um die Varusschlacht zu nähern.

So lässt er einen griechischen Arzt und Philosophen im Auftrag des Neffen von Varus auf die rechtsrheinische Seite nach Germanien ziehen um dort die Hintergründe für die Niederlage in der Schlacht am Teutoburger Wald zu ergründen.
Stöver lässt den Arzt dann auf die wichtigsten Protagonisten auf germanischer Seite - Marbold, Segestes und Arminius - treffen und lässt so ein lebendiges Bild der germanischen Seite und deren Motive für den Aufstand entstehen.
Sicher bleibt hier manches spekulativ, aber das ist der dünnen Quellenlage geschuldet. Auf der anderen Seite ist das aber auch eine Chance für einen Autor, die Stöver souverän nutzt. Seine Erklärungsangebote bleiben weitestgehend plausibel und das Buch lässt sich immer gut lesen.

Ein ausgesprochen empfehlenswertes Buch für Jugendliche das aber in jedem Fall auch für Erwachsene geeignet ist.
Das Buch ist insgesamt sehr sorgfältig gemacht. Kleine Anmerkungen zu Fakten und wichtigen Begrifflichkeiten sowie Lebensläufe und Karten dienen dem Verständnis. Hier steckt aber auch ein kleiner Schönheitsfehler.
Das Buch ist Anfang der 90er Jahre geschrieben und offensichtlich wurde zu dieser Zeit noch der Teutoburger Wald in der Nähe von Paderborn als Schlachtort favorisiert. Eine historische Karte im Buch beschreibt das im Anhang recht detailliert.
Das ist nun nicht mehr aktuell denn es unter Historikern scheint inzwischen Konsens darüber zu bestehen, dass die Schlacht bei Kalkriese in der Nähe von Osnabrück stattgefunden hat.
Da es Stöver aber mehr um das "warum" als um das "wo" geht, ist das kein wirklicher Makel.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2013 12:23 PM MEST


Venta Luftwäscher LW 14
Venta Luftwäscher LW 14

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert ganz gut, 6. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Venta Luftwäscher LW 14 (Werkzeug)
wenn man sich an die empfohlenen Raumgrößen hält.
Dann bekommt man in der Tat besser Luftfeuchtigkeitswerte und auch eine saubere Raumluft.
Davon profiert Mensch ganz erheblich und Holzmöbel und Parkett danken es einem auch.
Wenn wir das Gerät in Räume mit mehr als 17 qm stellen, stößt es an seine Grenzen und hält in extremen Trockenphasen die Feuchtigkeit nicht über 40 %.
Nach nunmehr drei Jahren Gebrauch finde ich es auch recht laut. Vor allem in der Stufe 2. Diese braucht man aber wenn es während langer Heizphasen sehr trocken ist und der Raum mehr als 12 qm hat.
Mein Eindruck ist auch, dass der Motor mit der Zeit lauter geworden ist.
Zudem ist das Oberteil recht aufwändig sauberzuhalten und das Ventapflegemittel was immer dazugeschüttet werden muss (wichtig wegen möglicher Verkeimung!), ist nicht ganz billig.
Ich halte das hier eingesetzte Verdunstungs-System aber für besser als ebenfalls auf dem Markt befindliche Verdampfersysteme weil eigentlich keine Überfeuchtung möglich ist bzw. sein soll. Wir jedenfalls haben bisher mit Überfeuchtung keine Probleme gehabt.
Nachteil ist das bereits erwähnte Problem der Verkeimung. Das hat man aber in der Hand.

Wegen der Lautstärke einen Punkt Abzug.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 16, 2011 3:38 PM CET


Das Auge des Leoparden: Roman
Das Auge des Leoparden: Roman
von Henning Mankell
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick in einen fremden Kontinent, 2. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Auge des Leoparden: Roman (Taschenbuch)
Den junge Schweden Hans Olofson verschlägt es nicht zufällig aber doch ungeplant nach Afrika.
Obwohl er das eigentlich nicht vor hatte, bleibt er 18 Jahre in Sambia und leitet dort eine Farm.
Der Roman erzählt einerseits diese Geschichte in Afrika, andrerseits aber auch in Rückblenden die Vorgeschichte in Schweden.
Der Afrikateil gefällt mir, lässt er einen doch ganz gut - auch wenn das ein subjektiver Blick ist - verstehen, mit wieviel Missverständnissen und Irrtümern das Verhältnis von Schwarzen und Weißen belastet ist.
Die Geschichte an sich hat spannende Momente, aber das macht Mankell in seinen Kriminalromanen bessser.

Insgesamt aber ein empfehlenswertes Buch für die- und denjenigen, der sich für das Thema Afrika interessiert.


Die Straße nach Jerusalem
Die Straße nach Jerusalem
von Juel Larsen
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Was will das Buch sein?, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Straße nach Jerusalem (Taschenbuch)
Was will das Buch sein?
Eine historische Abhandlung zum 1. Kreuzzug oder ein Roman.
Scheinbar konnte sich der Autor nicht wirklich entscheiden.
Die Darstellung des Kreuzzuges und der handelnden historisch belegten Personen gelingt sehr gut und man bekommt einen sehr deutlichen Einblick in diese ausgesprochen düstere Epoche unserer Geschichte. Das ist lesenswert.

Die Romanhandlung, wenn es denn ein Roman sein soll, ist aber zu sprunghaft. Die Schicksale der einzelnen Personen (fiktive und reale) sind zu undeutlich oder zu wenig eng miteinander verknüpft. Zudem springt der Autor beinahe willkürlich von einer Person zur nächsten. Darunter leidet das Buch nach meinem Geschmack schon etwas.

Daher keine volle Punktzahl.


Das Vermächtnis des Templers
Das Vermächtnis des Templers
von Christoph Andreas Marx
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr ernsthafter historischer Roman, 15. November 2010
Der Bauernsohn Johannes wird zunächst durch glückliche Fügung in ein Zisterzienserkloster und dann in den Orden der Templer aufgenommen. Dort erlebt er das Ende und die Auflösung und brutale Zerschlagung des Ordens, kann aber entkommen und wird am Ausgangspunkt seiner Reise Mönch und später Abt in dem Kloster, in dem seine geistliche Ausbildung begonnen hat.
Die Rahmenhandlung des Buches ist sehr sorgfältig recherchiert. Die meisten Orte und viele Personen sind historisch genau belegt. Zudem hat sich der Autor sehr gewissenhaft mit der Geistesgeschichte der Zeit beschäftigt was sehr gekonnt in die Handlung und Personenzeichnung mit einfliesst.
Man erfährt auch sehr viel über das Leben in den Klöstern, über Sinn und Zweck der einzelnen Stundengebete der Mönche, über das Leben in den Klöstern und den Städte, über Architektur und über Pilgerfahrten.
Danaben wird eine Geschichte erzählt, die durchaus unterhaltsam ist, aber dem Stil des Buches und des Autors verpflichtet zu sein scheint und nicht übertrieben spektakulär daher kommt.
Ein wenig aus dem Rahmen fällt die Episode mit dem Bogenschiessen, die zwar sehr viel mit Kontemplation zu tun hat, mich aber eher an Zen als an die Templer erinnert.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Freunde der leicht zu konsumierenden historischen Auflagenromane als auch Suchende nach den Mysterien der Templer werden mit diesem Buch vielleicht aber nicht glücklich.
Dazu ist es zu ernsthaft.


Lux perpetua: Roman
Lux perpetua: Roman
von Andrzej Sapkowski
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewertung der Trilogie, 24. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Lux perpetua: Roman (Taschenbuch)
Eine wie ich finde ausgesprochen gelungene Romanreihe, die Andrej Sapkowski mit dem Roman "Narrenturm" begonnen, mit "Gottesstreiter" fortgeführt und mit "Lux perpetua" beendet hat.
Man wird aber gefordert, denn drei Bände mit eng gesetzten jeweils ungefähr 700 Seiten sind nicht wenig. Zudem dürfte der mit der bömisch-polnischen Geschichte des Spätmittelalters wenig vertraute Leser zunächst auch Probleme mit einigen Fakten als auch der Topographie haben. Leider fehlt im letzten Band eine Karte, die Karten in den ersten Bänden sind zudem nicht besonders gut. Hier hätte man sich mehr gewünscht.
Die zahlreichen lateinischen Zitate (allerdings im Anhang alle übersetzt, erklärt und mit Quellenangabe) steigern den Lesefluß auch nicht unbedingt.

Aber davon abgesehen, hat Sapkowski in seinen Romanen eine wunderbare Mischung produziert aus
- einem mittelalterlichem Roadmovie
- einem bömischen Simplicissimus (hier ein Medicus mit magischen Fähigkeiten)
- und einer Geschichte der Region und der Zeit (Böhmen, Schlesien, Polen und die Hussitenkriege inkl. Inquisition).

Der Autor ist zudem bestens vertraut mit der Wissenschaftsgeschichte, dem zeitgenössischen Stand der Medizin bzw. der Pseudowissenschaft der Alchemie.
Dies wird alles sehr intelligent mit den historischen Fakten und einer gehörigen Portion Fiction verbunden. Sapkowski hat hier einen sehr eigenen Stil entwickelt, der als Mischung aus Historien- und Fantasyroman sehr unterhaltsam daher kommt.

Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für den, der in historischen Romanen auch Fantasyelemente akzeptiert.
Die Trilogie ist sicher anspruchsvoller als andere Bücher über mittelalterliche Ärzte.


Harun und das Meer der Geschichten
Harun und das Meer der Geschichten
von Salman Rushdie
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 15. Oktober 2010
"Harun und das Meer der Geschichten" ist ein für Rushdies Verhältnisse weniger umfangreiches Werk. Es ist aber nichtsdestotrotz ein genauso vielschichtiges Meisterstück wie seine großen Romane.
Geschrieben unmittelbar nach dem gegen ihn verhängten Todesurteil - und seinem Sohn gewidmet, von dem er sich durch den Weg ins Exil trenne musste - reflektiert das Buch deutlich auf seine damalige, dramatische Situation.
Dabei ist jedoch erstaunlicherweise kein düsteres Werk, sondern ein ungemein phantasievolles Märchen entstanden in dem Rushdie die Macht der Literatur in den Mittelpunkt stellt.
Ein ausgesprochen lesenswertes Buch, auch für Kinder.


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