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Rezensionen verfasst von
Lars

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Jackie Brown
Jackie Brown
DVD ~ Pam Grier
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 7,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultig! Ein wahrer Tarantino eben..., 13. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown (DVD)
Jackie Brown hat bei Erscheinen einige Fans der grotesken Tarantino-typischen Szenen, die eine Art zweites Pulp Fiction erwarteten leicht enttäuscht in den Kinosesseln zurückgelassen. Auf langgezogene, völlig absurde Szenen (wie die Folterszene bei Reservoir dogs) hat der exzentrische Filmemacher zum Großteil verzichtet, dafür jedoch die Handlung in eine sehr geniale, bunte 70er Jahre Atmosphäre im Stile der Blaxploitation- Filme eingebettet.

Schon alleine die Schauspielerwahl mit Pam Grier in der Rolle der Jackie Brown hat bei Erscheinen des Films viele überrascht, zumal sie Jahrzente verschollen (bekannt war sie durch 70er Jahre Filme wie "Coffy")blieb, dann jedoch hier jedoch als Hauptperson voll überzeugen konnte. Unglaublich wie Tarantino es schafft Schauspieler auszugraben, an die keiner im Entferntesten mehr geglaubt hat und denen dann eine Rollen anzubieten, die diesen wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint (so John Travolta in Pulp Fiction oder David Carradine in Kill Bill).

Schon beim genialen Vorspann wird deutlich, welche Schauspielgrößen mal wieder engagiert wurden, das Staraufgebot steht dem von Pulp Fiction in nichts nach: Pam Grier, Samuel L. Jackson, Robert DeNiro, Michael Keaton...

Der Grund, warum der Film etwas, nennen wir es mal "zurückhaltender" ist als gewohnt, ist lediglich die Tatsache, dass es sich hier um eine Verfilmung des Buches "Rum Punch" von Elmore Leonard handelt. Das "zurückhaltend" ist natürllich immer relativ zu sehen, denn Tarantino bleibt Tarantino (ich erwähne dabei die Parkplatz- Szene mit Robert DeNiro und Bridget Fonda); außerdem ist auch das Buch nichts für schwache Nerven und bietet optimalen Stoff für eine Tarantino- Verfilmung.

Jackie Brown ist eine Stewardess in den Vierzigern, die für ihren Freund Ordell Robbie, einen knallharten Waffenhändler, Geld über die Grenze schmugelt. Einmal wird sie jedoch vom FBI am Flughafen mit 50000 Dollar Schwarzgeld erwischt. Das FBI ist bereit sie frei zu lassen wenn sie ihnen den Namen ihres Auftraggebers verrät; der jedoch würde Jackie umbringen, falls er davon erfahren würde. Jackie gelingt es auf geniale Weise zusammen mit dem Kautionsvermittler Max Cherry beide Seiten gegeneinander auszuspieln...

Die Handlung ist besonders im Buch sehr verzweigt, komplex und mit weitaus mehr Nebenhandlungen versehen; Tarantino konzentriert sich aufs Wesentliche und schafft jedem Einzelnen seiner Charaktere etwas Skurriles zu verleihen.

Ein wahrer Tarantino eben...


More - Absinthe Films 2006
More - Absinthe Films 2006
DVD ~ Patrick Armbruster
Wird angeboten von fallo8
Preis: EUR 29,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aber Hallo!, 29. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: More - Absinthe Films 2006 (DVD)
Mit "More" hat Absinthe films wieder einmal die wohl besten Fahrer, die es zurzeit gibt versammelt und das Ergebnis kann sich (wie nicht anders erwartet) auch dieses Jahr verdammt nochmal sehen lassen. Wen hätte das angesichts Ridern wie Travis Rice, Nicolas Müller, Gigi Rüf, MFM oder Wolle Nyvelt auch gewundert!

Dieses Jahr gab es jedoch einige Veränderungen: Romain De Marchi fehlt, als Entschädigung dazu sind jedoch einige neue Gesichter dazugekommen.

Zum Film kann man nur sagen, dass das fahrerische level, das hier geboten schlicht enorm ist! Gezeigt wird hier hauptsächlich backcountry- freestyle, powder, rails und big mountain freeriding in alaska, das einen umhaut! Travis Rice macht Tricks wie den double backflip late bs 180 oder den berühmten double cork 1080, erik christensen hat einen fetten railpart und gigi rüf hat zusammen mit nicolas müller einen spektakulären schlusspart.

Die Musikuntermalung wird auch dieses Jahr absinthe-typisch die Gemüter spalten, da sie extrem unkonventionell und teilweise gewöhnungsbedürftig ist. Die einen lieben es , die anderen hassen es.

Bleibt nur zu sagen, dass der film mit seinen 46 minuten Laufzeit + einiges an bonusmaterial und atemberaubenden aufnahmen sein geld absolut wert ist und richtig lust auf snowboarden macht.


Fight Club (16er-Fassung)
Fight Club (16er-Fassung)
DVD ~ Brad Pitt

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Martha Stewart poliert das Messing auf der Titanic!, 22. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (16er-Fassung) (DVD)
Zuallerst muss man sagen, dass Fight Club beileibe nicht einfach ist. Um die einzelnen Aussagen bzw. Thesen, die der Film behandelt verstehen zu können reicht vermutlich ein einmaliges Schauen nicht aus.

Mit jedem weiteren Male entdeckt man jedoch immer mehr grandiose Details und Dialoge bzw. Monologe. Man taucht immer mehr in den Film ein und beginnt ihn als ganzes zu verstehen. Auf den ersten Blick wirkt er düster, dreckig, brutal, frech und richtig gemein! David Fincher ist hier eine herausragende Regiearbeit gelungen, bei der er auch ein optimales Händchen bei der Wahl der Schauspieler hat. Edward Norton als schlafloser, gefrusteter Büroangestellter ist einfach brilliant.

Wenn man etwas über die Handlung und den Inhalt verraten will, neigt man leicht dazu zu spoilen weil der Film derart viel Überraschungen enthält, dass einem nichts anderes übrig bleibt als die Ausgangssituation zu beschreiben:

Norton spielt einen namenlosen Büroangestellten als Opfer der Konsumgeselschaft. Er muss alles haben, Fragen wie: "Brauch ich das wirklich? Macht es mich glücklich?" stellen sich ihm nicht. Ziel ist der Konsum, denn dafür arbeitet er schließlich. Die desillusionierten Hirne der Menschen als Abfallprodukt des Konsums? Vermutlich.

Plötzlich macht sich Frustration und Ermüdung breit. Er leidet an Schlaflosigkeit. Resultat der Frage nach der Sinnhaftigkeit seines Lebens? Vermutlich.

Von hier an nehmen die Dinge ihren Lauf. Aus lauter Verzweiflung besucht er Selbsthilfegruppen von Schwerstkranken und begegnet nach einer kurzen Phase der "Babyruhe" Marla Singer und von hier an gerät sein Leben aus den Fugen...

Fight Club ist innovativ, spannend erzählt, ironisch, zynisch, sarkastisch, böse und kritisch.

Objektiv betrachtet ist er ein Meilenstein der modernen Filmkunst.

Meiner Meinung nach ist Fight Club bislang was den Inhalt (den man zugegebenermaßen größtenteils dem Roman von Chuck Palahniuk zuschreiben muss) und die Umsetzung anbelangt, unerreicht.


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