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Rezensionen verfasst von
Hein Mück

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Seite: 1
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Real World Haskell
Real World Haskell
von Bryan O'Sullivan
  Taschenbuch
Preis: EUR 41,00

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Irgendwie seltsam ..., 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Real World Haskell (Taschenbuch)
... so könnte man sicher dieses Buch in zwei Wörtern beschreiben. Es handelt sich um ein Mischmasch an verschiedenen Beispielen (die eigentlich allesamt recht langweilig oder zu speziell sind, um wirklich lehrreich zu sein, aber gleichzeitig auch Spaß zu machen) und Andeutungen von Erklärungen. Es wird auf weitergehende Erklärungen verzichtet, so dass der Leser den Eindruck gewinnen muss, man traue ihm nicht zu, sich einmal wirklich mit dem Wie und Warum bestimmter Abstraktionen in funktionaler Programmierung und speziell in Haskell auseinanderzusetzen. Monaden werden sicher zu spät eingeführt, vorher (da schrieb schon ein anderer Kunde hier) werden sehr unübersichtliche Codeschnippsel präsentiert, die mir persönlich jeglichen Spaß am Programmierung verleiden. Nun muss man dazu sagen, dass ich dieses Buch nicht als Haskell-Lernbuch angesehen habe. Ich war vielmehr an dem Real World Aspekt interessiert, und den hat mir dieses Buch nicht wirklich geboten. Wenn man nette Programmierprobleme und deren systematische Lösung, die einem tatsächlich etwas über das funktionale Programmierung näherbringt, dann sollte man zu Büchern wie "Pearls of Functional Algorithm Design" von Richard Bird greifen. Als Lehr- und Lernbuch ist auch das Haskell-Buch vom selben Autor sehr empfehlenswert. Anfänger, die Haskell und FP kennenlernen wollen, sollten allerdings Real World Haskell meiden und sich echte Code-Beispiele lieber auf Hackage ansehen. Es ist ja nicht jeder Web-Programmierer oder Bitschuppser.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2014 7:48 AM MEST


Let Over Lambda
Let Over Lambda
von Doug Hoyte
  Taschenbuch
Preis: EUR 37,97

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Inhalt, 4. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Let Over Lambda (Taschenbuch)
Es gibt aus meiner Sicht nur eine Sache wirklich an diesem Buch auszusetzen und das ist der nahezu unerträglich herablassende Schreibstil des Autors (der sich aber fairerweise nicht als solcher sieht, sondern als Programmierer, der eben kein professioneller Schriftsteller ist und vermutlich auch nicht sein will). Es wird schon am Klappentext deutlich: Hier wird alles, was nicht (Common) Lisp ist, eher mit Geringschätzung betrachtet. Es ist eigentlich unnötig, in einem Buch, das sich eben nur Leute, die an Common Lisp tiefgehendes Interesse haben, kaufen würden, in ungefähr jedem zweiten Absatz darauf hinzuweisen, dass Lisp (und da eben besonders Common Lisp) einzigartig ist. Mir scheint es sich hier um Füllmaterial zu handeln. Der eigetnlich Inhalt zwischen den Spitzen und Tiraden ist dagegen sehr interessant und durchaus tiefschürfend. Einige der Beispiel sind tatsächlich wie versprochen direkt oder mit wenig Adaption nützlich für den Produktiveinsatz. Andere sind zwar künstlich, aber sehr lehrreich (wie z.B. die am Anfang entwickelte "domain specific language" für Maßeinheiten). Interessant ist der Ansatz des Autors, konsequent Closures (daher der Titel des Buches "Let over lambda") einzusetzen, wo andere CLOS verwenden würden. Es ist recht erfrischend, ein Buch zu lesen, das anders ist und einen Programmierstil zeigt, der zum Nachdenken anregt. Für Anfänger in Lisp und Leute, die nach einer Stilfibel suchen, aus der sie Muster und Ideen ohne eigene Überlegungen übernehmen können, ist dieses Buch nicht geeignet. Für alle anderen dagegen sehr zu empfehlen. Wäre der unsägliche Schreibstil nicht, so würde ich sofort 5 Punkte vergeben.


Introduction to Lattices and Order
Introduction to Lattices and Order
von B. A. Davey
  Taschenbuch
Preis: EUR 50,92

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente Einführung und Nachschlagewerk, 25. Februar 2011
Dieses Buch ist sicher zu Recht eines, das man eigentlich immer dann zitiert findet, wenn es um Halbordnungen, Bereiche, Verbände, Fixpunkte und verwandte Themen geht. Für denjenigen, der sich mit der formalen Semantik von Programmiersprachen auseinandersetzt oder aus anderen Gründen mit geordneten Mengen und Verbänden arbeitet, ist dieses Buch aus meiner Sicht eine unverzichtbare Referenz, in der klar und präzise erklärt ist, was man in der alltäglichen Arbeit braucht. Sicher findet man auch in anderen Büchern über spezielle Themen Einführungen in Ordnungen und Verbände, aber dieses Buch geht weiter. Noch dazu macht es Spaß darin zu lesen, was man sicher nicht von allen mathematischen Lehrbüchern oder Nachschlagewerken behaupten kann.


Einführung in die Mengenlehre: Die Mengenlehre Georg Cantors und ihre Axiomatisierung durch Ernst Zermelo (Springer-Lehrbuch) (German Edition)
Einführung in die Mengenlehre: Die Mengenlehre Georg Cantors und ihre Axiomatisierung durch Ernst Zermelo (Springer-Lehrbuch) (German Edition)
von Oliver Deiser
  Taschenbuch

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenwillig, 10. Februar 2011
Als jemand, der eher aus der Ecke Typtheorie und konstruktive Mathematik kommt, wollte ich mir auch ein Buch zur Mengenlehre zulegen, denn schließlich kommt man ohne diese Grundlagen auch nicht immer aus. Statt zum bewährten, aber knappen, Halmos zu greifen, entschied ich mich aufgrund von Rezensionen und der Beschreibung dieses Buches für das vorliegende Werk. Ich bin ein Freund von Texten, die auch auf die Entstehungsgeschichte von Konzepten und Begriffen eingehen, denn so wird doch oft überhaupt erst echtes Verstehen möglich -- Mathematik sollte nicht nur bloßes Hinnehmen von Definitionen sein, die in einem konzeptuellen Rahmen augenscheinlich Sinn machen, sondern nicht nur Sätze hinterfragen, sondern auch die Grundlagen und Ideen selbst. Leider bleibt es bei Deiser bei historischen Ausflügen, sodass manche Passagen sich lesen wie in einem Buch für Geisteswissenschaflter. Zudem macht der Autor gleich zu Anfang keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen konstruktive Ansätze. Implizit wird die Behauptung aufgestellt, klassische Logik und die ZFC-Mengenlehre seien eine allgemeine Grundlage für die gesamte Mathematik. Das mag technisch richtig sein, ist aber in der Realität oft unerheblich, denn spätestens, wenn man Mathematik realisieren möchte in Form von Algorithmen oder man Probleme der theoretischen Informatik untersucht, kommt man um intuitionistische Logik nicht herum. Weder der eine noch der andere Ansatz kann, an der Praxis gemessen, einen Allgemeingültigkeitsanspruch geltend machen.

Die optische Erscheinung des Textes ist ebenfalls für Leute, die an andere zeitgenössische Mathematiktexte gewöhnt sind, ungewohnt. Da der Autor statt LaTeX wie normalerweise üblich in dem Bereich, das kommerzielle Textsatzsystem der Firma seines Bruders verwendet hat (worauf besonders im Vorwort hingewiesen wird -- ein Schelm, wer "Böses" dabei denkt ...), kommen die Formeln doch eher unästhetisch daher. Da macht das Lesen schonmal weniger Spaß, zumindest, wenn man zu den Menschen gehört, die nicht anders können, als auf Gestaltung von Büchern und anderen Druckerzeugnissen zu achten.

Inhaltlich bzw. vom Umfang ist sicher nichts an diesem Werk auszusetzen, es ist im Guten wie im Schlechten eigenwillig. Der etwas "literarische" Ton oder Anspruch wird vermutlich vor allem Nicht-Mathematikern, die den Sprung von populärwissenschaftlichen Abhandlungen hin zu "echten" Fachbüchern wagen, positiv auffallen. Andere mag er eher stören. Ich denke, für den gelegentlichen Gebrauch als Nachschlagewerk ist man mit Büchern wie dem von Halmos (Naive Mengenlehre) besser bedient. Für alle anderen gibt es hier Einiges zu entdecken.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2012 7:26 AM CET


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