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M to the Z "Labbe" (Mainz)

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The Black Dahlia Murder - Majesty (2 DVDs)
The Black Dahlia Murder - Majesty (2 DVDs)
DVD ~ The Black Dahika Murder
Preis: EUR 13,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weed und Professionalität, 25. Juli 2009
Wer The Black Dahlia Murder schon öfters auf und abseits der Bühne erlebt hat, der weiss welch gute Musiker und welch völlig durchgeknallte Menschen die Jungs sind.
Genau das wird auf dieser Doppel-DVD wieder deutlich. Disc 1 kommt mit einer 130-minütigen (!) "Dokumentation" daher, die einen näheren Eindruck über die Mitwirkenden dieser Band vermitteln soll. In Wirklichkeit handelt es sich hierbei aber um ein Sammelsurium aus Interviews, Tourbusaufnahmen und sonstigem Dummgelaber was die Kerle so von sich geben. Und dieser Mix ist einfach sensationell. Ich habe lang nicht mehr so dicke Tränen lachen müssen, hier reiht sich ein Gag an den andren. Sicherlich sollte man schon einigermaßen gut dem Englischen mächtig sein um wirklich alles mitzubekommen. Aber auch Zuschauer mit weniger ausgeprägten Englischkenntnissen werden ihren Spass haben, allein bei den Aktionen des völlig verstrahlten Gitarristen Brian.
Es wird natürlich auch ein wenig aufgeklärt warum TBDM so sind wie sie sind, ein Grund dafür ist der extrem hohe Konsum von Gras. Dies wird zu einem der Hauptthemen des Filmches erkoren, neben den Saufgelagen und dem Blödsinn von Gitarrist Brian und Shouter Trevor.
Desweiteren bekommt man auch einen Eindruck von den Menschen die im Hintergrund der Band arbeiten, wie zb. Tourmanager, Soundtechniker usw.
Mehr Unterhaltung geht definitiv nicht!
Auf Disc 2 befinden sich dann einige Live-Videos, ein 30-minütiger Zusammenschnitt von Outtakes sowie alle bisherigen offiziellen Musikvideos der Truppe. Was den Liveteil betrifft sollte man nicht allzu viel erwarten, der Sound ist selbstverständlich bearbeitet und auf ein erträgliches DVD-Niveau angepasst. Ausserdem wurden die Bilder der einzelnen Lieder aus meheren Liveaufnahmen des jeweiligen Song zusammengeschnitten. Die Soundspur bleibt aber ein und dieselbe. Nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber trotzdem ganz gut. Zu den Musikvideos muss ich nicht viel sagen, sowas ist eigentlich Standartausstattung einer Band-DVD. Die Outtakes sind nochmal sehr unterhaltsam zeitweise.
All dies betrachtet, merkt man das die Jungs trotz all der Party und dem Blödsinn absolut professionelle Musiker sind die Spass an ihrem Schaffen haben. Und gerade das macht sie unglaublich sympathisch.
Herzstück und Hauptaugenmerk ist also ganz klar Disc 1 mit der Doku, die allein schon den Preis vollkommen wert ist. Für Fans der Band uneingeschränkt zu empfehlen, eigentlich sogar Pflicht. Aber auch Menschen die sich noch nicht so genau mit dieser Band befasst haben, sollten einen Blick riskieren.


Everythings Watched Everyones Watching
Everythings Watched Everyones Watching
Wird angeboten von Dirty Deals!
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss Chaos klingen, 24. Juli 2009
Das erste Full-Length der durchgeknallten Kalifornier entspricht noch genau dem Sound der Demos, jazziges Gefrickel, quängelnder Gesang, immer wieder durchbrochen von brutalsten Hassausbrüchen. Sicher nichts für "otto normalhörer", die bei Dissonanzen und kleinsten Disharmonien aus dem Takt kommen. Aber Menschen die auf strukturierten Krach stehen und nicht unbedingt Dauergeknüppel brauchen, werden einen heiden Spass mit diesem Scheibchen haben. Zwar sprengt kaum ein Song die 3-Minutengrenze, aber das reicht vollkommen aus einen bleibenden Eindruck und ein bisschen Asche zu hinterlassen. Geniales Teil, eine der besten Mathcore-Platten. Unbedingt mal reinhören!


Killswitch Engage
Killswitch Engage
Preis: EUR 29,46

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die nächste Band die das Geld gerochen hat...., 24. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Killswitch Engage (Audio CD)
Ich bin ein Fan nahezu erster Stunde und kenne daher auch die Platten mit dem ersten Sänger Jesse Leech. Ich will jetz nicht wieder die leidige Diskussion anfechten welcher Sänger denn besser ist... Aber Fakt ist, das seit Sänger Howard Jones der Sound der Band von Album zu Album softer wurde. Mit diesem Album haben sie den bisherigen Tiefpunkt erreicht. Die Melodien sind noch poppiger, der Gesang noch präsenter. Es wird fasst nur noch durchgehend gesungen, während die Riffs extrem in die True Metal-Kerbe schlagen. Handwerklich und vorallem produktionstechnisch kann man natürlich wie gewohnt absolut nichts aussetzten, das ist alles weiterhin souverän.
Doch galt diese Band (oder gilt immernoch) als eine der Vorreiter, bzw. Erfinder des Metalcore, das Album "alive or just breathing" ist nach wie vor legendär. Leider hat der heutige Sound nicht mal mehr im Ansatz was damit zu tun, was diese Band mal groß gemacht hat. Alles klingt total klattgeschliffen, geradezu poppig und volles Programm Mainstream. Ich zähle diese Band schon seit dem Nachfolger von "the end of heartache" nicht mehr zum Metalcore, aber mit diesem Album haben sie sich endgültig rausgekickt und können problemlos in einer Liga mit Schmalzbacken wie Nickelback spielen. Fans der Band, die diese Platte trotzdem gut finden, obwohl sie die alten Sachen kennen, kann ich absolut nicht verstehen.
Und eine weitere Band die dem Erfolg und dem daraus resultierenden Geld verfallen ist... Schade.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2013 6:38 PM MEST


The Host
The Host
DVD ~ Song Kang-ho
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,49

0 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bemerkenswert dämlich, 21. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Host (DVD)
Ich bin eigentlich kein Mensch der aufgrund einer interessanten Hülle einen Film ausleiht, denn wenn ich nichts von diesem Film gehört habe, bin ich immer skeptisch. Das es richtig ist, skeptisch zu sein hat mir dieser Film mal wieder eindrucksvoll bewiesen...
Ich habe lange nicht mehr so etwas erbärmliches gesehen, die unfreiwillige Komik quillt hier förmlich über. Ich musste an mehreren Stellen vorspulen, weil ich die professionell verbreitete Langeweile nur selten ausgehalten habe.
Die Laienhaften Darsteller und ihre hirnverbrannten Mimiken kennt man aus vielen asiatischen Filmen, vorallem aus älteren. Aber das hier ist wirklich kaum erträglich. Überall gibt es Szenen die man getrost hätte weglassen können, da sie rein garnichts mit der Story oder den Charakteren zu tuhen haben und den Film nur unnötig in die länge ziehen. Das Monster taucht direkt innerhalb der ersten fünf Minuten auf, was dann auch einen Spannungsaufbau gleich im Keim erstickt. Die grauenhafte deutsche Synchronisation tut da ihr übriges um den Film endgültig zu verderben. Das einzig wirklich positive ist das sehr gut gelungene Monster (erinnert an das von Cloverfield), das aber von einer amerikanischen Firma gemacht werden musste.
Ich kann von diesem Film nur mit aller Schärfe abraten, ausschließlich Asia-Film Fans könnten das noch ertragen, da sie vorallem die üblichen Gestiken der Darsteller "gewohnt" sind.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2008 1:15 PM MEST


An Ocean Between Us
An Ocean Between Us
Preis: EUR 6,99

7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Weiterentwicklungen" die die Welt nicht braucht...., 10. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: An Ocean Between Us (Audio CD)
... Vorallem die bisher treuen Fans der Combo aus San Diego. Mit Frail Words Collapse haben As I Lay Dying wohl eins der besten Metalcore-alben aller Zeiten hingelegt, ein absoluter Meilenstein. Seither ging es mit der Einzigarigkeit der Songs stetig bergab, bis man mit diesem Album den bisherigen Tiefpunkt erreicht hat. Im Vorfeld wurde seitens der Band angekündigt das man dem Metalcore den Rücken gekehrt hat um sich "weiterzuentwickeln", vergaß dabei aber das man auf diese Weise auch den Fans der ersten Stunde den Rücken kehrt.
Nun zur Platte: Gleich beim ersten Song gehts mit mächtig Dampf und ohne Kompromisse nach vorne und man stellt sich gleich am Anfang die ersten Fragen: Was ist mit den Melodien geschehen? Wo sind die erstklassigen Hooklines? Wieso höre ich keinen Moshpart? Gut, was solls, nächtes Lied. "Hab ich grad die Skiptaste gedrückt oder nicht? Das hört sich ja genauso an!"... wird sich anschließend der geneigte Hörer denken und kommt langsam ins Schmunzeln, was mit der einstigen Vorzeige-Combo aus Kalifornien passiert ist. Mit Erschrecken muss man dann feststellen, dass sich diese Enttäuschung mit jedem weiteren Lied maximiert und die Songs mit dem bisherigen Schaffen von As i Lay Dying herzlich wenig, bis gar nichts mehr zu tun haben. Ich habe nichts gegen Thrashmetal und auch nichts gegen Weiterentwicklungen. Aber bei diesem Album werd ich den Eindruck nicht los, dass man mit aller Gewalt versucht hat auf den Zug der Metalcore-Bands aufzuspringen die sich zu reinen Metalcomboos entwickelt haben (As We Fight, Fear My Thoughts, Unearth usw...). Das ist wirklich schade, vorallem was das Songwriting-Talent der Jungs betrifft. Dieses treten sie heir nämlich mit ihren eigenen Füßen. In fast jedem Lied kommt ein klar gesungener Refrain, der so schrecklich steril und bearbeitet klingt, dass einem einfach nur schlecht wird. Die markerschütternden Melodien von FWC sind komplett überhaupt nichtmehr vorhanden, der Druck von Shadows Are Security ist ebenfalls verloren gegangen. Übrig geblieben ist eine 08/15 Thrashplatte, mit Liedern die am Fließband entstanden sind. Fans der ersten beiden Alben kann ich nur raten diese Platte auf gar keinen Fall zu kaufen, am besten erst gar nicht reinhören. Dieses Ding ging mächtig in die Hose, sorry.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2013 4:39 PM MEST


Transmetropolitan
Transmetropolitan
Preis: EUR 19,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalische Schablone für moderne Härte, 6. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Transmetropolitan (Audio CD)
Ich kann meinem Vorredner nur voll und ganz zustimmen: Dieser junge Haufen aus Berlin macht es genau vor wie zeitgemäßes Gefrickel heute zu klingen hat! Bereits auf ihrer Split EP mit Molotov Solution zeichnete sich ab, dass man es hier mit einer Band zu tun bekommt, die ganz neue Soundfacetten auf Lager hat. Die Lieder des Debutalbums haben zwar nicht ganz die Klasse und Durchgeknalltheit der EP, doch ist das Niveau immer noch beeindruckend hoch. Der Stil lässt sich schwer beschreiben, wenn man aber strickt den technischen Anspruch un die sehr verwirrenden Songstrukturen betrachtet, ist Mathcore die wohl passenste Stilbezeichnung für dieses Gewitter. Nun gibt es ja mittlerweile Mathcore-Bands wie Sand am Meer, wieso hebt sich diese Band so sehr vom Rest ab? In erster Linie sind es wohl die grandiosen Ideen die hier verbraten werden. Da hört man schonmal eine erklingende MG, die dann abwechselnd mit den Gitarren schreddert, um schließlich im Zusammenspiel mit allen restlichen Instrumenten dem Hörer die runterhängende Kinnlade wegzublasen...Großartig! Eine weitere Besonderheit ist der Shouter Steffen: Mit ein klein wenig Ahnung hört man einem Sänger an ob eine gewisse Technik hinter dem Gekeife steckt, oder ob einfach nur mir nichts dir nichts ins Micro gebrüllt wird. So kommt man, wenn man diesen Kerl zum ersten mal hört, ganz schnell auf den Gedanken das das definitiv nicht gesund für die Stimmbänder ist was hier fabriziert wird. Denn es hört sich einfach so extrem gekotzt, krank und dreckig an, das allein diese Stimme den Härtegrad der Lieder nochmal um einiges vervielfacht.
Im großen und ganzen ist diese Platte also absolut nichts für "normale" Hörgewohnheiten oder generell etwas konservativere Metalfans. Hier wird einem der "-Core" in allen Formen, Farben und Facetten um die Ohren geballert. Es gibt nur zwei Lager, man liebt diese Truppe oder man hasst sie. Zu welchem Lager man gehört, liegt ganz bei jedem selbst.


Nocturnal
Nocturnal
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Black Dahlia Murder!, 6. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Nocturnal (Audio CD)
Das ist er also, Hassbrocken Numero 3 der sympatischen Ami-Truppe. Im Vorfeld wurde in Interviews angekündigt das der Black-Metal Einfluss deutlich höher geschraubt wurde und alles traditioneller klingt. Dem kann ich nur bedingt zustimmen, die "Einflüsse" waren erstens schon immer vorhanden und zweitens muss man sie wirklich suchen auf der Platte. Dem Hörer wird gewohnte Kost serviert: unabdingliches Geknüppel, herrausragende Gitarrenarbeit, das Wechselspiel des Sängers zwischen Growling und Kreischen, sowie der ein oder andere Melodiebogen. Der neue Drummer Shannon Lucas macht sein Job sehr souverän und man bemerkt an keiner Stelle das hier ein anderer Mann an den Kesseln sitzt.
Die einzige wirklich nennenswerte Veränderung ist die Tatsache, dass diesesmal (LEIDER!) auf ein extrem moshendes Down-Tempo Intro verzichtet wurde, wie es bei den beiden Vorgängern als Einstieg diente. Das ist wirklich etwas bedauerlich, tut dem Gesamteindruck aber keinen großen Abbruch. Dieses Album ist durch und durch Black Dahlia Murder und das ist halt auf Dauer betrachtet auch ein wenig eintötig. Musikalische Klasse und gewohnte Qualität hin oder her, nach mehreren Durchläufen ist die Platte zu eintönig und man merkt der Band an, dass ihr Spielwitz der Routine gewischen ist, weswegen ich diesbezüglich einen Stern von der Wertung abziehen muss. Aber trotz alle dem kann ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, für Fans der Jungs sowieso, doch auch "Neulinge" werden sicherlich ihren Spass daran haben.


Allegiance
Allegiance

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treibender Mosh der sämtliche Schädel abmontiert..., 21. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Allegiance (Audio CD)
Bei dieser sehr jungen Truppe aus Amerika handelt sich um einen echten, absolut wissenswerten Geheimtipp. Wer auf präzise Blastbeats, extrem zerstörungswütige Moshparts und voranpreschende Riffattacken steht ist hier genau an der richtigen Adresse! Gleich im Intro wird das Programm für den Rest des Albums festgelegt: Pure Brutalität, angeheizt durch Breakdowns die einen förmlich zum mitmachen ZWINGEN. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Drummer, der die Blastbeats selten genial plaziert und das mit einer Präzision die alles in Trümmer legt. Der Sänger wechselt dabei Metalcore-typisch zwischen grellem Hassgekeife und tiefen Growls. Diese wurden jedoch zum Großteil elektronisch bearbeitet, so das sich alles noch brachialer und tiefer anhört. Das alles noch in Kombination mit denen vom eben schon erwähnten Drummer angetriebenen Gitarristen die unabdinglich die Riffs auf den Hörer ballern, ist diese Platte einfach nur die komplette Zerstörung.
Für Deathmetalfans und Metalcoreliebhabern gleichermaßen zu empfehlen, unbedingt mal reinhören!

Anspieltipps:

1. intro << HAMMER!!
4. hester prynne
7. the beautiful mistake
8. strife (chug chug)


Killing With a Smile
Killing With a Smile
Preis: EUR 16,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das nächste große Ding, 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Killing With a Smile (Audio CD)
Bei der ganzen Veröffentlichungsflut von Metalcore-Debütanten in letzter Zeit, gibt es tatsächlich hin un wieder ein paar Perlen die es schaffen mit einem überaus genialen Sound sich vom Standart abzuheben. Und Parkway Drive gehören definitiv dazu. Nun ist es jetz schon eine Weile her als dieses Album rauskam, jedoch ist es nie zu spät sich diese Perle in sein Plattenregal zu stellen!
Auf diesem Debüt ist wirklich restlos alles drauf was der geneigte Metalcore-Fan liebt, hört un genießt. Vom ersten Ton an kriegt man gezeigt wo der Riffhammer hängt und bekommt ein Moshgebolze um die Ohren gefeuert das es nur so eine Wonne ist. Wer jetz aber glaubt das hier rumgeprollt und Tonnen an Testosteron verbreitet werden, liegt gewaltig flasch. Jeder Song ist gespickt mit sehr anspruchsvollen Melodien die wunderschön klingen un zu allem Überfluss perfekt mit dem Gemoshe verwoben sind. Langweile oder gar Eintönigkeit kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Auch der Sänger liegt mit seiner Leistung deutlich über dem Durchschnitt. Er verfügt über eine sehr facettenreiche Stimme, die voll und ganz zur Geltung kommt. Allerdings bekommt man hier in keinem Lied einen "klar" gesungenen Refrain oder ähnliches zu hören, hier wird geshoutet und gekotzt was die Stimmbänder hergeben. Lediglich einige "gesprochene" Parts dienen der Auflockerung. Und genau das steht den Jungs aus Australien sehr zu Gesicht, denn erstens würde klarer Gesang überhaupt nicht in die treibenden Songstrukturen passen und zweitens zeigen sie damit, das sie keine Mitläufer sind. Wie schlimm und aufgesetzt es sich anhören kann wenn man mit aller Gewalt klaren Gesang eínbaut nur um "hip" zu sein haben vor einiger Zeit z.B. Caliban mit ihrem Album "in undying darkness" bewiesen...
Was soll ich sagen, wer Metalcore liebt wird an dieser CD absolut nicht vorbeikommen. Es besteht einfach eine Kaufspflicht bei diesem genialen, melodischem Gemoshe. Kleine Sahnetupferl gibt es zwischendrin noch mit eingespielten Filmzitaten aus z.B. "die hard". KAUFEN!... oder wie Bruce Willis sagen würde: Yipikayey Motherf***er!


Count Your Blessings
Count Your Blessings
Preis: EUR 14,35

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So jung und schon die Referenz aus UK, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Count Your Blessings (Audio CD)
Musikliebhaber die in der Metalcore-Szene bewandert sind werden diese Band sicher schon länger kennen und den dazugehörigen Hype der um sie gemacht wird auch. Doch Hype hin oder her, diese Jungs sind musikalisch einfach absolut genial!

Wie ich in anderen Rezensionen schon erwähnt habe, wird es heutzutage immer schwerer sich aus der riesigen Flut an Newcomer-Bands hervorzuheben, doch Bring Me The Horizon haben dies allein mit nur einer Full-Length Platte geschafft.

Mit einem Hassgebräu aus ultrafettem Moshcore und an Black Dahlia Murder erinnernden Vocals wird auf der Debut-Platte von BMTH alles feinsäuberlich niedergeballert, ohne dabei die Originalität und das einbauen frischer Ideen zu vergessen. Gerade die angesprochen Vocals, (die vom Stil her zwar nichts unbedingt neues sind), verleihen jedem einzelnen Lied eine besondere Note. Es gibt definitiv sehr sehr wenige, bzw. gar keine Shouter die eine dreckigere Stimme haben als der Fronter von BMTH. Hier wird soviel Hass versprüht das es fast schon zu kratzen anfängt in den Boxen.

Was die Instrumentalfraktion betrifft wurde ebenfalls großartige Arbeit geleistet: Sämtliche Songs sind gespickt mit zum Teil unglaublichen Breaks und einfach geradezu fantastischen Riffs, die sofort in die Beine gehen und einen dazu verleiten sofort losmoshen zu wollen. Da wir es hier mit einer "Metalcore"-Band zu tun haben dürfen (selbstverständlich) die allseits gewohnten Moshparts auch nicht fehlen. Wobei diese zum Teil sehr speziell sind, wie z.B. in dem Fall von "tell slater not to wash his dick", wo allein die tiefe Ansage "MOVE" den darauf-folgenden Part wohl zu einem der besten Moshparts überhaupt macht.

Ingesamt ist das Album musikalisch gesehen jedoch mehr Death als Core, weshalb die Stilbezeichnung "Deathcore" weitaus treffender ist. Zugegebenermaßen könnten manche Hörer ein paar mehr Anläufe brauchen bis die Platte zündet, denn auf den ersten Eindruck wirkt alles sehr stumpf und ein Tick zu dreckig.

Wenn man sich jedoch reingehört hat ist dieses Album ein reines Moshfest, das jedem Liebhaber solcher Musik einfach gefallen MUSS. An der Produktion gibt es ebenfalls nichts zu meckern, alles ist ein wenig "kratzig" aber mit mächtig Druck aufgenommen. Vorallem die Vocals die sich zum Teil wirklich unmenschlich "böse" anhören. Dies passt optimal zum Sound der Jungs und rundet diese ohnehin schon perfekte Scheibe treffend ab.

Ich kann nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, dieses Teil ist eigentlich fast schon Pflicht in jedem gut geordnetem Core-Regal.


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