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Rezensionen verfasst von
Kurt Hopfenstedt "schmackofatz2" (Schweinsberg)

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Electric (Deluxe Edition)
Electric (Deluxe Edition)
Preis: EUR 19,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Proberaum-Akustik, 16. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Electric (Deluxe Edition) (Audio CD)
Richard Thompson bezeichnet die Musik auf diesem Longplayer als Punkfunkfolk, womöglich der Grund, weswegen das Klangbild so direkt ausgefallen ist. Lautes, rumpelndes Schlagzeug, ein nicht vorhandener Raumklang und die schon erwähnte Unsitte, alle Instrumente laut aufzunehmen (Stichwort: "Loudness war"), sorgen dafür, dass die lyrischen, eher folkigen Passagen, die seine Lieder ja auch immer haben, überhaupt nicht zur Geltung kommen. Schade!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 2, 2013 11:02 PM MEST


Without a Net
Without a Net
Preis: EUR 14,98

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Netz, 4. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Without a Net (Audio CD)
Das gebräuchliche Liedschema - Thema-Refrain-Thema-Bridge etc. - gilt hier nicht. Was Vordergründig wie lose improvisiert wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinhören als ein feinsinnig gestricktes Soundgeflecht, welches eine gnadenlose Sogwirkung entfacht. Ein Thema wird angedeutet und wiederholt, wird ergänzt oder beispielsweise durch das Klavier erweitert, aber so, dass - um es poetisch zu sagen - der Keim in der aufblühenden Pflanze präsent ist. Keine reine Jazz-CD, man hört, dass sich die Musiker mit klassischer Musik beschäftigt haben - Debussy, Chopin. Jedoch klingt das unangestrengt bzw. organisch gewachsen. Hohe Kunst!


Lux
Lux
Preis: EUR 19,98

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebevoll, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Lux (Audio CD)
Brian Eno beherrscht auf dieser CD die Kunst, mit minimalistischen musikalischen Mitteln eine eigentümliche Spannung zu erzeugen, und das 75 Minuten lang. Kein Ton zuviel, keine überflüssigen Loops, eine Violine, ganz dezent eingesetzt, die Motive nie ausgereizt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2012 11:39 PM CET


A Scarcity of Miracles-a King Crimson Projekct
A Scarcity of Miracles-a King Crimson Projekct
Preis: EUR 20,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gefällig, 1. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Stimme erinnert an die von David Sylvian und auch die Lieder gehen musikalisch in diese Richtung: ruhig und eher sparsam arrangiert - Fripp spielt sehr akzentuiert, kein Ton zuviel und auch Levin ordnet sich dem Gesang unter. Es gibt auch sehr tolle Bläsersätze, die einfach so eingewoben sind, die manche der Lieder einen Hauch Jazz verleihen. Aber es bleibt ein schaler Nachgeschmack. Die Jungs wollen sich nicht so recht entscheiden, ihre Musik pendelt zwischen meditativer Stimmung a la David Sylvian und eingängigem Pop'. Und überdies nervt in manchen Liedern - flappsig gesprochen - das Saxafongedudel.


Live in Poland 1983
Live in Poland 1983
Preis: EUR 17,93

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachdem er sechs Jahre pausierte,, 15. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Poland 1983 (Audio CD)
...erschien Anfang/Mitte der 80er Jahre: "The man with the Horn", "Star people" und "Decoy". Sicher, keine Meisterwerke, Miles Davis hat die Musik nicht noch einmal revolutioniert. Funk, Soul, Blues: Das waren die Zutaten. Gerade auf dieser Live-Aufnahme und dann später auf "We want Miles" wird deutlich, wie sehr Miles Davis auch zu jener Zeit die Kunst beherrscht, ganz gezielt wenig zu spielen. Miles Davis war durch Krankheit geschwächt, er spielte noch sparsamer. Die Musiker verstehen es, wie ich meine, in grandioser Weise, aus den Vorgaben des Trompeters groovende Tracks hervorzubringen.


Pay the Devil
Pay the Devil
Wird angeboten von gimmixtwo Kontakt Widerrufsbelehrung AGB
Preis: EUR 22,92

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allzu routiniert, 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Pay the Devil (Audio CD)
Hmmm... Van Morrison und Country? Nicht ungewöhnlich - das hat er schon gemacht und das kann er auch. So habe ich mich auf diese CD gefreut.
Hab sie 2x gehört und mein (vielleicht vorläufiges)Fazit: Diese Platte läßt mich einfach kalt. Gute Band und auch Van Morrison ist stimmlich in Form. Aber: Die Lieder werden lieblos runtergenudelt. Von wegen Herz, Schmerz und Sehnsucht! Immer halten sich Morrison und Band strikt an den Takt und der "Geschwindigkeit" der Lieder - da wird nichts variiert; daß die Männer mal langsamer machen, wenn einem die Frau verläßt oder einem eine Sehnsucht beschleicht - und dann wieder schneller, wenn's wieder aufwärts geht und das Herz jubelt: nix da!


Er
Er
Preis: EUR 10,98

22 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, 31. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Er (Audio CD)
Um es kurz zu machen: Der Reiz der Vorgänger-Longplayer bestand in der Verbindung konträrer Musikrichtungen -und haltungen: Zerbrechlicher, sparsamer Jazz á la Miles Davis gepaart mit tekknoider Musik - schroffe, nervöse Beats, wilde Samples, verzerrte Stimmen. Dieser Kontrast entfällt. Der - ich nenne ihn mal -, wilde, tekknoide Anteil wird zurückgefahren, die elektronische Musik ordnet sich Molvaers Trompetenspiel gänzlich unter, sie wird geschmeidig. Wogegen vielleicht nichts zu sagen sagen... ABER: Molvaer ahmt Miles Davis einfach nur nach (wobei er ihn, wie ich finde, schlecht nachahmt - viel zu viele Töne, Miles Davis hätte die Themen "umspielt").


Downtown Cocoluccia
Downtown Cocoluccia
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 7,55

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Debüt, 29. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Downtown Cocoluccia (Audio CD)
Überwiegend melancholischer (Neo)Folk der schleppenden Art - man fühlt sich an Yo la tengo erinnert - , bringt uns Julia Hummer auf ihrer Debüt-Platte zu Gehör. Hier singt keine Schauspielerin, die mal eben die Musik für sich entdeckt hat, sich mal musikalisch ausprobieren will. Sie macht schon länger Musik. Und das merkt man. Ihre Lieder kommen ganz unspektakulär daher. Da ist ihr etwas verschnupfter Gesang, akustische Giitarre, Klavier, mal eine verzerrte Violine, mal ein Banjo, mal fühlt man sich an Bob Dylan, mal an Velvet Underground erinnert, doch alles sehr unverkrampft und organisch - das reicht für 14 Lieder, deren Schönheit sich nach mehrmaligen Hören entfalten.


Animals
Animals
Wird angeboten von Bessere_Musik
Preis: EUR 30,87

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterbewertet, 23. September 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Animals (Audio CD)
Ich kann mich der Meinung vieler Rezensenten nur anschließen:
"Animals" ist unterschätzt. Ich hab die Platte 25 Jahre nicht mehr gehört. Damals fand ich sie großartig, doch sie gehört zu dene, die ich nur eine Zeitlang gehört habe. Neulich habe ich sie mir angeschafft und war nach dem ersten Hören ganz erstaunt:
Sie ist sehr rockig und klingt nicht so im-studio-zusammen-gebastelt, die relativ simpel gestrickten Kompositionen lassen den Musiker viel Freiraum.


Happy With What You Have to Be Happy With
Happy With What You Have to Be Happy With
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 21,95

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der König jamt!, 8. Dezember 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der purpurrote König sendet uns mit dieser EP einen Vorboten für das im Februar 2003 erscheinende Album „The Power of Believe" aus. Das Werk umfaßt 11 Tracks, entstanden bei den Aufnahmesession zu ebendieser Platte, worunter sich mehrere von Belew vorgetragene Haikus befinden. Es ist die zweite reguläre Studio-CD in dieser King Crimson-Besetzung.
Der Klang und Sound der CD ist im Unterschied zum Vorgängeralbum „The ConstruKction of light" insgesamt wärmer, die Stücke wirken nicht statisch und steril, nicht so durchkomponiert. Wieder gibt es einen Blues. Diesmal nicht zur Karikatur verfremdet, sondern fast bodenständig gespielt, ja tatsächlich, der König jammt! Da kommt Blues-Feeling auf, naja, fast. Das Titelstück rockt irgendwie headbangermäßig, Adrian Belews Gesang ist mal gruftig - Tool läßt grüßen - , mal „beatleesk". „Eyes wide open" ist ein richtiges Pop-Lied, ganz im Geiste der Beatles, mit diesen typischen herzzerreißenden fripp'schen Einsprengseln Ach ja, wieder gibt es eine Fassung von „Larks' tongues in aspic (part IV)". Die wievielte eigentlich? Ich gestehe: Langsam wird es ein bissi langweilig. Am Schluß zeigen sich die Herren von ihrer humorigen Seite: Zappa läßt grüßen!


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