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Rezensionen verfasst von
André

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Das Schwarze Einmaleins
Das Schwarze Einmaleins
Preis: EUR 14,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SaMo goes Epic, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Einmaleins (Audio CD)
Ich gebe zu das Saltatio Mortis schon etwas länger zu meinen Lieblingsband gehört.
Und obwohl ich meine jetzt relativ unparteiisch und neutral das neue Album zu bewerten, bleibt mir nichts anderes übrig als 5 Sterne zu verteilen.
Ein paar Gründe im Überblick:
SaMo hat sich mit den letzten Alben beständig weiterentwickelt, und mit dem schwarzen Einmaleins haben sie mal wieder einen neuen Höhepunkt erreicht. Während "Aus der Asche" größtenteils aus einer geradlinigen, eingängigen Dudelsackspur mit unterlegten Powerchords bestand, kamen bei "Wer Wind sät" erstmals so etwas wie Gitarrenriffe auf. "Sturm aufs Paradies" hat mich persöhnlich schon ziemlich geflasht, die Dudelsäcke klangen auf einmal virtuos und spritzig und die Gitarren wurden auch immer fetter.
Aber all das ist kein Vergleich zu diesem Album. Auch wenn sie schon immer gute Musik gemacht haben, haben sie mit diesem Album etwas komplett neues erreicht, etwas wonach viele Bands in ihrem Genre vergeblich streben:
Ihre Musik ist episch geworden. Einen großen Anteil daran trägt Alea mit emotionalem, klaren und absolut authentischem Gesang (Anspieltipp: "Krieg kennt keine Sieger" - Refrain - sowie "Sandmann", in dem gar ein Kinderchor eingesetz wird)
Fast alle Songs haben einen Refrain, der direkt ins Ohr geht und einfach nichtmehr hinauskommen will. Dabei gehts es für SaMo oft ungewohnt rockig zu, ohne das dabei aber die mittelalterliche Instrumentation zu kurz kommt. Bisher ist mir persöhnlich kein anderes Album bekannt, auf dem beide Elemente so gut miteinander verknüpft werden konnten.
Textlich werden ungewohnt viele aktuelle Themen beleuchtet, außerdem gibt es mit "My Bonnie Mary", "Galgenballade" und "Randnotiz" gleich 3 Lieder, bei denen der Text komplett oder größtenteils aus Gedichten übernommen wurde.
Als weitere persöhnliche Bewertung möchte ich erwähnen, dass die ersten beiden Lieder für mich leider die schwächsten des Albums sind. Mit "Früher war alles besser" werde ich vom textlichen Aspekt her nicht warm, während in der Singleauskopplung der Refarin der deutschen Nationalhymne mich etwas stört.
Aber von den restlichen Liedern ist keine dabei, das nicht Gefallen findet. Von ruhig und einfühlsam bis laut und krachend kommt jeder auf seine Kosten.
Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für SaMo-Fans ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2013 3:43 PM MEST


Manufactum III (Limited First Edition)
Manufactum III (Limited First Edition)
Preis: EUR 22,65

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Momentaufnahme Nr.3, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension am Erscheinungstag?
Nun ja, ich oute mich mal lieber gleich zu Beginn als mittlerweile nun schon langjähriger Fan der Band.
Trotzdem versuche ich mich hier mal an konstruktiver und objektiver Kritik.
Der dritte Teil der Manufactum-Reihe steht an, diesesmal in Hamburg aufgenommen.
Vorbestellen? Na logo, war ja schließlich selber dabei ;)
Die Erwartungen waren also ziemlich hoch.
Vom Erscheinungsbild her erfüllt das Album diese jedoch schonmal voll und ganz. Das Artwork macht ordentlich was her,
ist qualitativ hochwertig verarbeitet und im gleichen Doppel-CD-Format von Sturm aufs Paradies.
Aber es soll ja um die Musik gehen, also:
Zur Songauswahl muss wenig gesagt werden, die Ltd. Edition umfasst schlicht und einfach das gesamte Konzert.
Kleiner Negativpunkt: Die Cuts zwischen den Songs.
Nehmen wir mal die "Charybdis", Titel Nr. 6 auf der ersten CD. Sie hat zwar eine Spiellänge von 5:49 min, der erste Ton Musik spielt aber erst nach ganzen 2 Minuten auf. Bei "Nach Jahr und Tag" sind es sage und schreibe 3:05 min. Grund? Die Ansagen wurden, anders als beim Vorgänger Manufactum 2, nun an den Anfang des neuen Liedes gesetzt, statt wie zuvor ans Ende des vorhergegangenen.
Live-Feeling gut und schön, aber spätestens nach dem 3. Mal hören der CD kann man die Ansagen auswendig, und aller spätestens nach dem 10. Mal ist die Geschichte des einsamen kleinen L's nicht mehr ganz so lustig. Ein einfaches Überspringen mit der Fernbedienung ist Aufgrund der Cuts nun jedenfalls nichtmehr möglich.
Das hätte besser gemacht werden können, und auch wenn es sicherlich absichtlich so gehalten wurde, verstehe ich nicht wirklich den Sinn dahinter.
Dafür habe ich schonmal den ersten Stern abgezogen.
Weiter zur Musik:
Seit der Manufactum 2 gibt es im Akustik-Blog auch 2 Personelle Veränderungen: Luzi das L unterstützt die Band mit einem weiteren Dudelsack (und einer Menge Kreativität, danke für Songs wie die "Scylla" oder "Habgier und Tod"), und Bludel Flank (Slide-Downs ftw) tauscht Kamera gegen Bass, um bei den akustischen Versionen der Rocksongs die nötige Grundlage zu schaffen.
Deswegen enttäuschen mich gerade Songs wie "Salome" oder "La Jument de Michao", die mit 8 Mann meiner Meinung nach besser umgesetzt hätten werden können.
Irgendwie scheinen auch die Dudelsäcke mehr zur Monotonie als zur Polyphonie zu neigen, wo man doch gerade bei nun bis zu 4 Säcken auf der Bühne (:D) mehr Dudelpower erwarten sollte als bei der Manu2. Doch das ist nicht der Fall, insgesamt scheint die Mittelalterfraktion auf der Manu2 fetter rüberzukommen als auf der dritten Ausgabe.
Schade.
Doch der Grund, wieso ich auch einen zweiten Stern abgezogen habe, ist Aleas Gesang.
Nein, ich will nicht nörgeln, ich bin ein großer Bewunderer seines Gesangs, bloß leider meistens eher auf den Studio-Platten als Live. Ich kenne kaum einen Sänger, der so viel Emotionalität in seinen Gesang legt. Dennoch sollte die Tonalität nicht allzu sehr darunter leiden, was sie meiner unbedeutenden Meinung nach aber leider auf dieser CD tut.
Wie gesagt, ich möchte nicht nörgeln, und dieses Album ist eine Momentaufnahme, und es ist bestimmt nicht leicht, einen ganzen Abend neben Herumspringen, Tanzen und Publikum anfeuern perfekt zu singen.
Dennoch, mich persöhnlich stört der teilweise wirklich schräge und nasale Gesang, vor allem wenn es dann an die leisen Töne geht, wie bei "Nichts bleibt mehr".
Insgesamt ist es aber so ziemlich das Album, was man erwartet hat. Die Aufnahmequalität ist überragend (bei der Umfang- und Abwechslungsreichen Instrumentation nicht unbedingt selbstverständlicht). Die Live-Stimmung ist gut eingefangen und auch sehr gut in Einklang mit der Musik gebracht worden.
Und, was für die meisten SM-Fans wohl sehr wichtig sein wird, es gibt nun seeeehr viele neue Lieder auf CD gepresst, die es vor dem Erscheinen diesen Albums nur auf die Ohren gab, indem man das MPS besuchte.

Schlussurteil: Solide und angemessene Fortsetzung der Manufactum-Reihe.
Positive Punkte: Viele neue Songs nun für den heimischen CD-Player.
Goile Stimmung (Norddeutschland eben)und perfekte Soundquali. \o/
Negative Punkte: Ansagen zu Beginn der Lieder.
War einfach nicht Aleas beste stimmliche Leistung.


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