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Beiträge von Lothar Busold
Top-Rezensenten Rang: 36.875
Hilfreiche Bewertungen: 94
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Rezensionen verfasst von Lothar Busold "Astor" (Mannheim)
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23 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Bedürfnislose Heinzelmännchen?, 7. Juni 2012
Ich will mich nicht mit der Selektion in gute und schlechte Migranten aufhalten, sondern vielmehr zu Bedenken geben, dass die 7 Millionen Ausländer ja auch als Konsumenten privater und öffentlicher Leistungen fungieren. 7 Millionen Ausländer weniger: Das hieße u.a. 20% weniger Schul- und Kindergartenplätze, 10% weniger Gesundheitsleistungen, 25% weniger Transferleistungen, und zig Millionen Euro weniger für Integrationsleistungen. Mit den freiwerdenden Geldern ließe sich schon was machen: Zum Beispiel neue Fachkräfte anwerben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Schritt ins Freie, 23. Mai 2012
Herr Gebbensleben untersucht in diesem Buch die Phänomene des Hyperschalls und der damit auftretenden hochfrequenten Magnetfelder. Hyperschall besteht demnach aus Schwingungen auf atomarer Ebene, die deshalb mit entsprechend hohen Frequenzen auftreten, üblicherweise ist das der obere Megahetz und der untere Terahertzbereich. Kein Messgerät ist bisher imstande, diese Schwingungen zu messen, daher ist man auf den Menschen als Messgerät angewiesen. Das ist die zentrale Behauptung des Autors : Hyperschall ist der eigentliche Auslöser der Reaktion beim Rutengänger, in den Unterarmen sitzen dafür Sensoren. Wie er später noch ausführt, ist dies nicht eigentlich der sechste Sinn, sondern historisch gesehen der erste. Bei Urformen des Lebens die einzige Möglichkeit zur Kommunikation. Leider klingt der Buchtitel unter diesen Umständen unnötig esoterisch. Es ist durchaus sehr handfeste Wissenschaft, die hier betrieben wird, durchaus auch mit beeindruckender Untermauerung mit Gleichungen und Formeln. Der Stil erinnert wohltuend an die Didaktik von DDR-Lehrbüchern, was kein Zufall ist: der Autor stammt aus Dresden und widmet sich seit seiner Pensionierung diesem Thema, das er in seiner Tätigkeit als Ton- und Schwingungsingenieur kennen gelernt hat. Äußerst spannend finde ich seinen Ansatz, bisher ungeklärte Phänomene neu zu erklären. Da ist die Wirkung von Steinen an alten Kultstätten, die Bündelung des Hyperschalls durch Pyramiden und ähnliches. Ein Punkt ist von unmittelbarem Interesse bei Bau von Endlagern für Atommüll. Laut Buch ist der radioaktive Zerfall die stärkste aller Hyperschallquellen und in dieser Lautstärke natürlich gesundheitsgefährdend. Das könnte den Mädchenüberschuss und die erhöhte Krebsrate im Umfeld von Endlagern erklären, wo die Strahlung als Ursache mit Sicherheit ausscheidet. Hat der Autor recht, dann wäre auch eine Abschirmung des Hyperschalls möglich. Allein dieser Aspekt rechtfertigt eine umfangreiche und genaue Untersuchung der Thesen des Autors. Es ist m.E. nach unverantwortlich, dass das noch nicht geschehen ist. Natürlich ist das das Manko : bislang ist man zur Messung stets auf einen Menschen als Sensor angewiesen und der Mensch kann, wie man weiß, manipuliert sein. Die Entwicklung von entsprechenden Messgeräten ist allerdings keineswegs ausgeschlossen, nur eben erfordert sie etwas Investition. Diese wäre in jedem Fall zu rechtfertigen, es ist von größtem öffentlichen Interesse, ob die hier behaupteten Thesen einer objektiven Überprüfung standhalten. Eine neue Sicht der Natur, sowie eine ganze Reihe neuer, hilfreicher Techniken wäre denkbar. Das sollte nicht ungenutzt bleiben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Warum ist das die Zukunft ?, 14. Mai 2012
Konny Gellenbeck gibt enen ausführlichen Überblick über die Geschichte der Genossenschaftsbewegung und garniert diese mit teils sehr eindrucksvollen Detailbetrachtungen politischer und gesellschaftlicher Art. Wir erfahren alles über die Anfänge durch Owen und Raiffeisen, sowie die Durchbrüche der 60-er bis 80-er Jahre. Besonders beeindruckend das Beisiel der taz, die ohne Genossenschaftmodell nicht in der Lage gewesen wäre zu überleben. Hier meint man tatsächlich den Hauch der Zukunft zu spüren. Richtig, die alternativen Energien werden überwiegend durch Genossenschaften oder ähnliche Formen getragen. Die Autorin berichtet hier über gelungene Projekte auf Gemeindeebene, aber es bleibt eben im Rahmen des Herrn Raiffeisen, der "das Geld des Dorfes dem Dorfe" zukommen lassen will. Vielen ist das dann doch etwas zu provinziell und ich beispielseise hätte einen Bericht über Greenpeace Energy erwartet, die größte Genossenschaft dieser Art mit unglaublich ambitionierten Projekten (Windgas). Leider finden wir im Buch darüber nichts. Auch nicht über die Genossenschaften im Baskenland, die sich als äußerst krisenresistent erwiesen und überdies dabei sind, in Hochtechnologiebereiche vorzustoßen. Wie machen die das, warum ist diese Wirtschaftsform so resistent ? Genau wegen solchen Fragen hatte ich das Buch eigentlich gekauft. Ich bin gern bereit, der zweiten Auflage fünf Sterne zu geben, wenn diese Themen mit gleichbleibenden Stil und ebensolcher Kompetenz betrachtet werden. Aber sie dürfen nicht einfach fehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
sehr abwechslungsreich, sehr lebensnah, besonders liebevolle zeitgemäße Illustrationen, 16. Januar 2012
Ich habe mir die Fibel aus reiner Neugierde gekauft, wie Kinder heutzutage lesen lernen. Die analytisch-synthetische Methode aus meiner Kindheit (Jahrgang 62) scheint sich also bewährt zu haben. Aber im Gegensatz zu meiner Kinderfibel ist die vorliegende Fibel ungleich naturgetreuer und mit sehr liebevollen und teilweise auch witzigen Details versehen, die hervorragend auch zum Entdecken und freien Erzählen einladen. Die Lebensnähe zur heutigen Zeit besticht (z.B. Opa mit i-Pod im Ohr beim Kochen, Oma mit flottem Kurzhaarschnitt, etc.) Dazu gehört auch, dass soziale Themen anhand besonderer Eigenschaften einzelner Schüler(fremdsprachlich, mit Behinderung, Ina als Mädchen mit "Jungsinteressen")selbstverständlich und unaufdringlich vermittelt werden. Zusammen mit den Natur- und Welt-kundlichen und den alltagspraktischen Inhalten ist die Fibel auch als Begleitbuch für den Sachkundeunterricht gut einsetzbar. Die Anleitungen zum Lesen und Schreiben (Postkarten, Benutzung der Bücherei, Lesedomino, Quizkarten und der Leseanhang)werten die Fibel darüber hinaus zu einem Sprachbuch auf, das über ein reines Lese- und Schreib-Lernbuch weit hinausgeht. Zwei Schwächen habe ich dennoch anzumerken: Die Reihenfolge der Leselernstories und die Bekleidung der Personen im Buch folgen oft nicht den jahreszeitlichen Ereignissen und dem Wetter im Schuljahr ( z.B. das Kostümfest = Karneval wäre etwa vor den Weihnachtsferien dran) und die Geschichte "Pippi..auf dem Gartenzuaun" am Ende des Buchs finde ich schlicht doof. Trotzdem sehr gelungenes Lehrbuch, das sicher Lust zum Lernen macht.
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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das grüne Manifest, 4. Juni 2010
Eigentlich könnte man dieses Buch aus heutiger Sicht als "grünes Manifest" bezeichnen, eine erste deutliche Zuwortmeldung der Bewegung, die man heute als "die Grünen" bezeichnen würde. Man sieht Schauberger an vielen Orten kämpfen, an denen er heute längst offene Türen einrennen würde, weil seine Ansichten hierzu längst Allgemeingut geworden sind. Er aber hatte es anno 1933 mit einer Gesellschaft zu tun, die jedem technischen Fortschritt unkritisch applaudierte, unabhängig von den ökologischen Schäden, die sie nach sich zog. Dies gleich vorweg: irgendwelche politisch peinlichen Statements Schaubergers braucht man in dem Buch nicht zu fürchten, die im gleichen Jahr stattfindende Machtübernahme der Nazis hat ihn offenbar völlig kalt gelassen. Schauberger ist weitgehend unpolitisch, obwohl er 1949 die "grüne Front" gegründet hat und damit das Feld der Politik unweigerlich betreten musste. Schaubergers erstes und einziges Buch fällt in eine Zeit, in der seine berühmtesten Erfindungen noch garnicht gemacht waren und daher auch nicht erwähnt sind, wie etwa die Repulsine oder das Heimkraftwerk. Sein genereller Ansatz ist aber bereits erkennbar: heutige, zerstörerische Technik, soll durch "naturrichtige" ersetzt werden, die keinerlei Schäden in der Natur verursacht und insbesondere für gesundes Wasser und den Erhalt der Wälder in ihrem natürlichen Zustand sorgen soll. Eine Maxime, von der wir leider inzwischen abgerückt sind : wir haben uns längst damit abgefunden, dass Technik "dreckig" ist und deren Rückstände mit Filtern unf Kläranlagen beseitigt werden müssen, verbunden mit ständigen Sparappellen an die Bevölkerung. Davon ist übrigens bei Schauberger nichts zu lesen. Er ist überzeugt, dass die Naturenergien genügend Ressourcen zur Verfügung stellen, um eine ausreichende und nicht zu knappe Versorgung zu gewährleisten. Natürlich sind die ersten Schritte in diese Richtung eher tastend. Mit seinen Fragen die Wissenschaft zielt er doch oft in eine Richtung, die er später aufgeben musste. Auch die Sprache ist natürlich heute etwas gewöhnungsbedüftig: das Wasser nennt er oft "das Blut der Erde". Nun, er war eben Förster und solche Ausrucksweisen waren damals eben üblich. Trotzdem ist das Buch von mehr als historischem Interesse. Schauberger hat nur allzu oft recht behalten mit seinen Prognosen, zum Beispiel die Folgen der Rhgeinbegradigung sind genau so eingetroffen. Und hat man die beschriebenen Versuche schon alle gemacht ? Sicher nicht, auch da ist die eine oder andere Überraschung noch zu erwarten. Gruß Lothar Busold
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