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Beiträge von Manfred Hollmann
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Rezensionen verfasst von
Manfred Hollmann "hollmann-galle"
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Sergio Fiorentino: The Berlin Recordings
Sergio Fiorentino: The Berlin Recordings

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Offenbarung!!!, 10. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Mein Gott, was hat man nicht schon alles gehört von den wirklich großen Pianisten. Von solchen, die wirklich etwas zu "sagen " haben und dann hört man Sergio Fiorentino und ist wie vom Donner gerührt. Am 22.Dezember 2012 ist es genauso passiert. Ich hörte in das Radio Programm von NDR Kultur hinein, weil dort ein älterer Pianist vorgestellt wurde, dessen Namen ich nicht kannte. Ich hatte vor,nur einmal kurz in die Sendung hineinzuhören, um einen Eindruck zu gewinnen.
Um es kurz zu machen. Ich verbrachte den restlichen Abend ,ca.3 Stunden, am Radio und hätte noch die ganze Nacht zuhören können. Was für ein grandioser Musiker. Was für ein Anschlag Z. B. bei Schubert.Ich war bis ins Mark getroffen.
Michelangeli, dessen letztes Konzert ich in Hamburg miterleben konnte,wusste was er sagte, als er ihn als"The only other pianist " bezeichnete. 5 Sterne sind nicht genug für diese Aufnahmen.Weiß Gott nicht!!!


Sinfonie 7 und 8
Sinfonie 7 und 8

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarste Musik, 1. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 7 und 8 (Audio CD)
Wie immer bei Celibidache ist man verblüfft, was er zusammen mit seinen Musikern so alles aus einer Partitur herausholen kann und wunderbare Musik auf natürliche Weise entstehen lassen kann. So auch bei diesen beiden Beethoven-Sinfonien.
Besonders die freudvolle Achte hat es mir angetan, weiß man doch mittlerweile, das der Anlass zur Entstehung dieser Sinfonie das überraschende Wiedersehen mit Josephine Brunswick, seiner "Unsterblich Geliebten" im Juli 1812 in Prag war. Das Menuett, eine Reminiszenz an die Jahren der ersten Begegnung mit Josephine, soll erinnern an die für Beethoven glückliche Zeit, als er im Mai 1799 mehr als 2 Wochen lang täglich einen halben Tag
"... mit drei unbekannten Gräfinnen aus dem fernen Ungarn verbrachte, ohne Bezahlung und ohne Aussicht, eine weitere lukrative Patronage zu gewinnen. 'Damals ward mit Beethoven die innigste Freundschaft geschlossen, die bis an sein Lebensende dauerte'( Therese, Josephines Schwester in John.E. Klapproth:"Beethovens einzige Geliebte : Josephine!",2011).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2013 12:09 AM CET


Beethoven: Der einsame Revolutionär
Beethoven: Der einsame Revolutionär
von Jan Caeyers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gekniffen !, 21. August 2012
Gekniffen !

Ja, endlich ist an der hervorragenden musikwissenschaftlichen Biographie von Marie- Elisabeth Tellenbach über Josephine Brunswick, der "Unsterblichen Geliebten" von Beethoven und ihr Einfluss auf Beethovens Werk nicht mehr dran vorbeizukommen. 1983 ist es erschienen und mittlerweile nur noch antiquarisch zu bekommen: "Beethoven und seine 'Unsterbliche Geliebte' Josephine Brunswick ihr Schicksal und der Einfluss auf Beethovens Werk". Frau Tellenbach hat dort in "gewissenhafter historischer Methode" ein für allemal diese Frage beweiskräftig mit allen Originalzitaten gelöst. John.E.Klapproth , ein in Neuseeland lebender Deutscher, kommt das Verdienst zu, ihre Forschungsergebnisse in einer englischsprachigen Ausgabe in übersichtlicherer Form weiter zu verbreiten. In dieser Ausgabe, die mittlwerweile auch in 2. Auflage in Deutsch zu erhalten ist:" Beethovens Einzige Geliebte Josephine!", hat er neueste Forschungsergebnisse zu dieser Frage der Unsterblichen Geliebten veröffentlicht, so zum Beispiel den Sensationsfund der Musikforscherin Rita Steblin (2007),die tatsächlich einen Beleg in Josephines Tagebuchaufzeichnungen dafür gefunden hat, das Josepnine 1812 die Absicht hatte nach Prag zu gehen:" Ich will Liebert in Prag sprechen. "Klapproth schreibt dazu:
" ' Ich will Liebert in Prag sprechen': Diese Tagebuch-Notiz Josephines vom Juni 1812 ( nachdem sie erfuhr, dass Stackelberg drauf und dran war sie zu verlassen), wo sie eindeutig ihre Absicht äußerte, nach Prag zu gehen, ist doch wohl Beweis genug, dass sie höchstwahrscheinlich auch tatsächlich dorthin ging! Dies - erstmals von Steblin(2007) veröffentlicht - ist absolut sensationell! Ein solides Beweisstück, das so lange fehlte, und immer wieder von all jenen gefordert worden war, die sich weigerten- trotz aller Beweise und Indizien- Josephine als 'Kanditatin' für die Rolle von Beethovens rätselhafter' Unsterblicher Geliebten' zu akzepzieren, es sei denn , ihre Anwesenheit in Prag im Juli 1812 konnte 'bewiesen' werden." (S.105)
Jan Caeyers hat nun zwar diese Forschungsergebnisse teilweise eingebracht und von daher gebührt im Anerkennung, aber er ist der Frage des Einflusses auf Beehovens Werk, der in Tellenbach ebenfalls gründlich musikwissenschaftlich belegt wird in dem Kapitel: "Spuren in der Musik" aus dem Weg gegangen. Stattdessen sind hier und da banalisiernde Bemerkungen dazu gemacht worden, die der überaus gründlichen Beweisführung von Frau Tellenbach in keinster Weise gerecht werden. Die an dieser Thematik Interessierten können dies bei Frau Tellenbach in dem besagten Kapitel "Spuren in der Musik" nachlesen, z.B über "Die glückserfüllten Kompositionen von 1812 und das 'Tempo di Menuetto'" -"Von der Hoffnung zur Resignation" -"Zum Spätwerk" - "Die späte AS-Dur Sonate und ihre unterbliebene Widmumg".
Vor allem ihre akribische Analyse der Neunten Sinfonie wird man nicht so leicht vergessen, dieses Werk ist ganz eindeutig unter dem Einfluss des Todes von Josephine( März 1821) zu sehen und so bekommt es auch in der gesamten formalen Anlage und der Verwendung musikalischer Zitate erst seinen wirklichen Sinn.
In Caeyers Biographie erfährt man viel ( zu viel) über den Marketingexperten Beethoven, aber leider nur wenig über die wirklichen Hintergründe und Motive seines kompositorischen Schaffens. Dabei sagte der doch von sich selbst : "Ich habe niemals daran gedacht, für den Ruhm und die Ehre zu schreiben. Was ich auf dem Herzen habe, muss heraus, und darum schreibe ich " Und was er von 1799 bis 1821 und über dieses Datum hinaus in seinem Herzen bewegte, das wissen wir nun. Befremdlich fand ich allerdings, dass Herr Caeyers sich in dem Kapitel 6 "Der Kreis schließt sich: Die späte Klaviermusik" (641-656) ganz gründlich bei Frau Tellenbach bedient hat, die die Verwendung des Andante favori Motiv in diesen letzten Klavierwerken nachgewisen hat. Leider hat Herr Caeyers vergessen dieses anzugeben.
Wenn Sie mehr über den Menschen Beethoven erfahren möchten, so lesen Sie, liebe Leser, das Buch von John. E. Klapproth,es enthält alle Originalzitate und ist daher sehr berührend - und natürlich das Buch von Marie-Elisabeth Tellenbach, die als erste den Mut hatte, den Einfluss Josephines auf Beethovens Kompositionen aufzuzeigen.


Bellini: I Capuleti E I Montecchi (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1997)
Bellini: I Capuleti E I Montecchi (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1997)
Wird angeboten von louiza
Preis: EUR 40,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kasarova einfach unglaublich, 5. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Diese Aufnahme hätte ein mehrfaches an Sternen verdient. Kasarova als Romoeo einfach UNGLAUBLICH !!! Und Eva Mei ist eine ideale Julia. Nicht nur beherrscht sie den Belcantogesang stilsicher, sondern zeichnet sich durch ihre außergewöhnlich große Musikalität aus. Beide zusammen bilden ein ideales Duo. Diese Aufnahme fesselt vom ersten Augenblick an, man kann sich nicht losreißen.


Celibidache - Musiker und Philosoph: Eine Annäherung: Celibidachiana II: Dokumente und Zeugnisse 1. Eine Annäherung
Celibidache - Musiker und Philosoph: Eine Annäherung: Celibidachiana II: Dokumente und Zeugnisse 1. Eine Annäherung
von Klaus Weiler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,80

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll und berührend!, 3. September 2011
Der Autor kannte Celibidache aus der Anfangszeit in Berlin, als Celibidache nach dem Krieg über Nacht vorläufiger Chefdirigent der Philharmoniker wurde, besonders gut und beschreibt diese Zeit ausführlich. Weiler selbst spielte damals mit dem Gedanken Musiker zu werden und war Schüler bei Celibidache. Während einer längeren Krankheitsphase Weilers hat Celibidache ihn mit Kohlen, im Nachkriegs- Berlin sehr wichtig, und auch mit Lebensmitteln versorgt. Gerade diese Passage in dem Buch ist sehr ergreifend und zeigt zugleich Celibidaches menschliche Qualitäten. Das Buch von Weiler ist eine überarbeitete und erweiterte Fassung seiner ersten Ausgabe. Sie beleuchtet nun auch die Zeit Celibidaches in München vollständig bis zu seinem Tode.
Das Buch ist ein eindrucksvolles und sehr berührendes Dokument über alle Höhen und Tiefen dieses Dirigentenlebens. Besonders das Einbringen von Kritiken seiner Konzerte macht von Anfang an deutlich, hingewiesen sei vor allem auf die ersten Kritiken aus der Berliner Zeit, wie sehr Celibidache die Menschen erreichte, wie tief ihre musikalischen Erlebnisse waren und welche Ausnahmeerscheinung er war.


Sinfonie 7 Rai 1955 Bach-Brandebg Kon
Sinfonie 7 Rai 1955 Bach-Brandebg Kon
Preis: EUR 21,59

5.0 von 5 Sternen Celis Bach erfrischt!, 12. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich nun immer wieder das 3. Brandenburger Bachkonzert aufgelegt habe und mich sehr darüber freue, dass ich diese Celi-CD nun doch gekauft habe - gerade frisch eingetroffen -, möchte ich schnell meine Freude darüber zum Ausdruck bringen und einen Tipp vor allem an Celianer weitergeben! Auch die anderen beiden Stücke sind musikalisch sehr befriedigend , aber der Bach hat es mir besonders angetan. Er bereitet sofort Freude und erfrischt die Seele.


Beethoven und seine 'Unsterbliche Geliebte' Josephine Brunswick
Beethoven und seine 'Unsterbliche Geliebte' Josephine Brunswick
von Marie-Elisabeth Tellenbach
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beethovens große Liebe ist Josephine Brunswick, 14. März 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Marie-Elisabeth Tellenbach hat bereits 1980 ein bahnbrechendes Buch über Beethoven veröffentlich. Wieso weiß man bis heute so wenig darüber? Bis ins kleinste Detail belegt sie die Beziehung zwischen Josephine Brunswick und Beethoven. Sie beweist in ihren Buch, dass es diese unsterbliche Liebe tatsächlich gegeben hat. Selbst nach dem Tod Josephines 1821 erlosch diese Liebe in Beethoven nicht.Frau Tellenbach hat aber nicht nur diese tragische Liebesgeschichte mit unglaublicher Schlüssigkeit bewiesen, sondern darüber hinaus auch den Eingang diese Liebe in Beethovens Musik überzeugend belegt.Ausgehend vom Andante favori WoO 57, lohnt es sich für jeden wirklich an der Lösung der so oft gestellten Frage nach dem liebenden und hoffenden Menschen Beethoven Interessierten, sich auf die von Frau Tellenbach belegte Spurensuche zu machen. Man wird Beethovens Musik danach anders hören und endlich verstehen. Eine Neubewertung seines Schaffens steht noch aus. Allerdings ist dieses Buch nicht immer gefällig zu lesen, was der wissenschaftlichen Ausrichtung geschuldet ist. Dennoch wird derjenige, der sich diesem Buch widmet, belohnt werden. Ich zitiere die Neue Züricher Zeitung:
"Nach wenigen frühern Identifikationsversuchen in der Richtung von Josephine ist es nun Frau Tellenbach, die, ungleich besser gerüstet als ihre Vorgänger,alle Zusammenhänge von der ersten Begegnung (1799) bis zum Tode der Josephine (1821) so darzustellen vermag, dass es ein zusammenhängendes Ganzes ausmacht - einen Sinnzusammenhang, der zum Ergreifendsten gehört, was man je über Beethoven hat lesen können."
Wie lange muss es noch dauern, bis auch in der Interpretation der Musik Beethovens der liebende und an der Liebe leidenden Mensch erkennbar wird ?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2013 7:01 AM MEST


Rossini, Gioacchino - Der Barbier von Sevilla
Rossini, Gioacchino - Der Barbier von Sevilla
DVD ~ Fritz Wunderlich
Preis: EUR 13,97

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumbesetzung!, 6. Januar 2009
Dieser Live-Mitschnitt von 1959 zeigt einen deutschensprachlichen Rossini, wunderbar gesungen und ebenso wunderbar gespielt von einer Traumbesetzung! Man sollte nicht den Fehler machen,diese Aufführung mit anderen zu vergleichen.Natürlich gab es und gibt es auch jetzt eine Reihe von fantastischen Rossinisängern, es sei nur mal auf J.D.Florez(Almaviva) im Zusammenspiel mit Bruno Pratico (Bartolo) hingewiesen, doch wer einmal Hans Hotter in der Verleumdungsarie des Basilio gehört und gesehen hat, wird es nicht mehr vergeseen, ein Juwel.


Ancerl Gold ed.17/Tzigane/+
Ancerl Gold ed.17/Tzigane/+
Preis: EUR 10,39

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ida Haendel- was für ein Erlebnis, 15. Januar 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ancerl Gold ed.17/Tzigane/+ (Audio CD)
Ida Haendel mit Ravels Tzigane, was für ein Erlebnis !!! Auch das Konzert von Edouard Lalo mit dieser Ausnahmegeigerin,darf man sich nicht entgehen lassen. Ihre Musikalität ist außergewöhnlich,von ihren technischen Fähigkeiten ganz zu schweigen. Was immer sie spielt,sie trifft ins Schwarze.


Sonaten und Partiten BWV 1001-1006
Sonaten und Partiten BWV 1001-1006
Preis: EUR 31,21

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Musikerin, 15. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Sonaten und Partiten BWV 1001-1006 (Audio CD)
Ich habe mit Interesse die beiden Rezensionen über Ida Haendel gelesen, die ich überaus schätze.Sie ist für mich von allen bedeutenden Interpreten auf der Violine diejenige,die mich am tiefsten erreicht.Ich möchte Ihnen daher unbedingt die beiden Violinkonzerte Von William Walten und Benjamin Britten empfehlen, die von Ida Haendel für die EMI-Reihe British Composers eingespielt wurden. Auch und gerade hier erkennt man,was für eine grandiose Musikerin sie ist.


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