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Rezensionen verfasst von
Amazon Customer "blackhawkmoers"

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Presto
Presto
Preis: EUR 10,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oft unterschätztes Meisterwerk, 19. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Presto (Audio CD)
Rush Alben benötigen oft eine gewisse Zeit, um sich im Gehörgang zu festigen. Und bei "Presto" hat es noch länger gedauert als sonst. Aber irgendwann hat sie dann doch gezündet. Und wie! Besonders "The Pass" hat sich zu meinem absoluten Lieblingslied von Rush entwickelt.
Stilistisch ist "Presto" wieder etwas rockiger als die Vorgängeralben, die noch deutlich von Synthie Sounds dominiert waren. Diese sind zwar auch hier noch vorhanden, aber auch die Gitarre steht wieder mehr im Vordergrund. Zu ihren Hard Rock Ursprüngen kehren Rush auf diesem Album aber (noch) nicht zurück. Was mich persönlich auch nicht weiter stört. Lieder wie "Red Tide", "Available Light", "Show Don't Tell", "Chain Lightning", "Anagram (For Mongo)" und das schon erwähnte "The Pass" zählen auf jeden Fall zum besten, was Rush in ihrer langen Karriere abgeliefert haben.
Einen Totalausfall gibt es nicht. Lediglich "Scars" fasziniert mich nicht so sehr wie die anderen Lieder. Direkt schlecht ist es aber keinesfalls. Einziger Schwachpunkt bleibt daher die Produktion, die etwas zu trocken ausgefallen ist. Auch die remasterte Edition kann das nicht völlig beheben. Nach einer Zeit sieht man aber darüber hinweg.


The Sky Moves Sideways
The Sky Moves Sideways
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 32,45

34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Nachfolger von Pink Floyd, 9. August 2004
Rezension bezieht sich auf: The Sky Moves Sideways (Audio CD)
Zumindest auf diesem Album sind die Pink Floyd Einflüsse kaum zu überhören. Porcupine Tree Mastermind Steven Wilson selbst bevorzugt daher auch eher seine anderen Alben, da diese einen eigenständigeren Stil aufzeigen. Aber trotz der offensichtlichen Ähnlichkeit - oder gerade deswegen - ist "The Sky Moves Sideways" ein Meisterwerk!
Das eigentliche Album, also die erste CD, beginnt mit dem ersten Teil des Titelliedes. Ein Lied mit epischen Ausmaßen. Während den fast 19 Minuten wird allerdings kaum Gesang dargeboten, was manche Leute vielleicht abschrecken mag. Die Qualität dieser Musik besteht vielmehr darin, durch instrumentale Klangteppiche eine mitreißende Atmosphäre zu schaffen, in der man bis zum Ende des Lieds gefangen ist. Diese Musik nimmt einen mit auf eine mentale Reise und das ist auch das Hauptmerkmal, das PT und Pink Floyd gemeinsam haben. Dabei setzt Wilson aber nicht nur auf reine Rock Instrumentation, sondern baut auch viele Elektronikelemente mit in seine Musik ein, was besonders im Mittelteil des Lieds auffällt.
Die beiden Lieder "Dislocated Day" und "The Moon Touches Your Shoulder" sind beide eher songorientiert und bieten auch reichlich Gesang. Ersteres Lied setzt auf eine etwas härtere Gangart, die man vielleicht mit den Nine Inch Nails vergleichen könnte, während das zweite Lied eher entspannt klingt.
"Prepare Yourself" ist lediglich ein kurzes, aber schönes Gitarrensolo, das als Intro zum folgenden zweiten Teil des Titellieds dient. Musikalisch ist dieses Lied auch wirklich die Fortsetzung des ersten Teils und setzt daher auch auf dasselbe Rezept, vergleichbar mit Floyds "Shine On You Crazy Diamond".
Die Bonus CD enthält nochmal eine alternative Komplettversion des knapp 35 minütigen "The Sky Moves Sideways", ein songorientiertes Stück ("Stars Die") und ein weiteres, langes Instrumentalstück ("Moonloop", aufgeteilt in zwei Teile). Wegen "Stars Die" und "Moonloop" ebenso hörenswert wie die Haupt CD.
Fazit: Zwar nicht gerade ein sehr eigenständiges Werk, aber dennoch ein sehr gutes. Pink Floyd selber hätten es kaum besser gekonnt. Deshalb vollkommen verdiente fünf Sterne.


Absolution,CD+Bonus Dvd/l
Absolution,CD+Bonus Dvd/l
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 44,99

47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sing for Absolution!, 20. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution,CD+Bonus Dvd/l (Audio CD)
Muse sind ihrem Stil von "Origin of Symmetry" treu geblieben und haben ihn sogar noch etwas verfeinert. Was zuerst auffällt, ist, dass die Lieder im Gegensatz zum Vorgänger diesmal besser ineinander übergehen, eine Einheit bilden. Dabei sind die drei Jungs aber trotzdem abwechslungsreicher als je zuvor.
Das Album beginnt mit einem 22 Sekunden Intro, indem ein immer lauter werdender Marsch zu hören ist. Ich verstehe zwar nicht, was das soll, da es direkt in das erste Lied übergeht und man es bei der Kürze deswegen auch als ein Stück zusammennehmen könnte, aber das soll mir egal sein.
"Apocaplypse Please" bietet einen absoluten Bombastsound mit einem sehr imposant gespielten Piano. Die Melodien neigen zum dramatischen, wie man es bei Muse gewöhnt ist. Alles in allem ein mehr als gelungener Einstieg ins Album.
Das zweite Lied (und erste Single) "Time Is Running Out" senkt den Bombast wieder zugunsten der Eingängigkeit. Das Lied dürfte eigentlich jedem gefallen, der auch schon "Feeling Good" und "Bliss" mochte.
Als nächstes folgt dann der Titeltrack "Sing For Absolution" und dieser hat es wahrlich in sich. In den Strophen breitet sich eine tolle, geheimnisvolle Stimmung aus und der Refrain wird zu einer Muse-typischen Hymne. Das erste von vielen ruhigeren Liedern auf der Platte.
Zwar sind auf "Absolution" mehr ruhige Songs drauf als auf den Vorgängern, dafür sind die rockigeren Stücke umso härter, bestes Beispiel "Stockholm Syndrome". Dieses Lied brettert einfach drauf los. Im Refrain herrschen zwar wieder harmonische Keyboard/Gesangspassagen vor, aber ansonsten ist der Track für Muse Verhältnisse wirklich sehr heftig.
Mit "Falling Away With You" folgt dann aber auch wieder ein ruhigeres Stück zur Erholung. Das Lied überzeugt durch seine sehr schönen Strophen.
Als nächstes wieder so ein unnötiger Track wie das Intro. Ein Interlude, das überhaupt nichts bringt, aber es stört auch nicht, also soll es mir egal sein.
"Hysteria" gehört wieder zu den rockigen Stücken auf "Absolution". Wie "Plug In Baby" besticht hier besonders die Gitarrenarbeit. Den Refrain wird man mit Sicherheit noch auf vielen Muse Konzerten mitsingen.
Mit "Blackout" erwartet den Hörer daraufhin auch schon wieder ein ruhiges Lied. Ohnehin schon sehr atmosphärisch wird das Lied durch die opulente Orchestrierung noch zur Perfektion gebracht.
Es folgt mein absolutes Lieblingslied des Albums und von Muse überhaupt: "Butterflies & Hurricanes" beginnt zunächst gelassen und steigert sich dann immer mehr in einen treibenden Rocksong. Dann folgt plötzlich Stille und Bellamy liefert ein mitreißendes Pianosolo ab. Daraufhin geht's dann wieder weiter bis zum Schluss. Dieses Lied ist einfach unglaublich gut, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Im Anschluss wird wieder geradlinig gerockt. "TSP" dürfte auf Live Konzerten für ordentlich Stimmung sorgen. Die Qualitäten des Songs basieren dabei allein auf der treibenden Kraft und dem mitreißenden Refrain.
Bei "Endlessly" hab ich zunächst erstmal verwirrt geschaut: Was ist denn jetzt los? Computerklangexperimente bei Muse? Das Lied ist aber wirklich sehr schön und entspannend.
"Thoughts Of A Dying Atheist". Bei dem Namen denkt man vielleicht an einen weiteren, nachdenklichen, ruhigen Song. Was einen erwartet ist aber ein Placebo ähnlicher Rocksong. Nach vorne treibende Instrumentierung gepaart mit einem Ohrwurmrefrain.
Der nachdenkliche, ruhige Song kommt dafür jetzt als Abschluss des Albums mit "Ruled By Secrecy". Ein hauptsächlicher von Piano und von Bellamys Gesang getragener Song. Bellamy steigt hier mal wieder in für andere Sänger unerreichbare Höhen. Anders als bei "Micro Cuts" ist seine Stimme hier aber durch und durch wohlklingend und sphärisch. Der ruhigste Track der Scheibe und ein mehr als gelungener Abschluss für "Absolution".
Fazit: Runder, abwechslungsreicher und vor allem erwachsener als "Showbiz" und "Origin Of Symmetry". Allerdings auch weniger eingängig als die Vorgängeralben. Wenn man die CD aber ein paarmal durchgehört hat, dann lässt sie einen nicht mehr los. Für mich persönlich das beste Muse Album bisher.
Anspieltipps:
"Butterflies & Hurricanes", "Stockholm Syndrome", "Sing For Absolution", "TSP" und "Blackout"


Tug of War/Special ed.
Tug of War/Special ed.
Preis: EUR 20,12

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tug of War, 24. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Tug of War/Special ed. (Audio CD)
Während andere Bands im ProgRock/Metal Bereich krampfhaft versuchen, härter und düsterer zu wirken, machen Enchant einfach so weiter wie zuvor. Auf "Tug of War" klingen die Lieder wieder gewohnt melodiös und für Prog Verhältnisse recht eingängig (besonders der Opener "Sinking Sand"). Während die Gitarren teilweise etwas schwer klingen, wird die Grundstimmung immer durch Ted Leonards wundervollen Gesang aufgelockert (manchmal erinnert mich seine Stimme an Pain of Salvations Daniel Gildenlow). Auch instrumental gesehen bietet die CD einiges. Sie mögen technisch nicht die besten Instrumentalisten sein, dafür setzten sie ihre Talente gekonnt zielsicher ein und driften nie in langweilige Solopassagen ab.
Fazit: Wer schon vorher nichts mit Enchant anfangen konnte, der sollte auch hier von einem Kauf absehen. Wer aber die vorigen Alben der Progrocker so liebt wie ich, für den ist "Tug of War" sicherlich ein Pflichtkauf. Und wer von "Enchant" noch nie was gehört hat, der sollte zumindest mal in diese CD reinhören.


Der Abräumer
Der Abräumer

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt ist schlecht..., 14. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Abräumer (Audio CD)
...doch es gibt einen, der ist noch viel, viel schlimmer. Die Rede ist von Ingo Appelt. Schlecht wurde er tatsächlich erst mit seinem zweiten Programm, der "Feuchten Seite", wo er leider ausschließlich primitive Sexwitzchen reißt, über die er meistens nur alleine lachen kann. Hier, auf seinem Debüt "Der Abräumer" gehen die Witze zwar auch größtenteils weit unter der Gürtellinie, allerdings hat Appelt es geschafft, dass ich und viele andere Freunde, Bekannte und Verwandte manchmal gar nicht mehr aufhören konnten, einfach laut los zu lachen. Seien es Witze über unseren ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (zur Zeit der Veröffentlichung war er es noch) und andere Politiker (der Witz von Scharping ist mittlerweile Kult), seine Imitationen verschiedener Musiker (Grönemeyer, Lindenberg, Paolo Conte, etc.) oder Geschichten über seine Zivildiensterfahrungen im Altersheim: ständig bringt der Mann einen zum lachen.
Natürlich sollte man darauf gefasst sein, dass die Witze teilweise recht derbe sind, aber wenn einem das nichts ausmacht, dann erwartet einen hier eine der lustigsten, deutschen CDs. Leider wurde Appelt danach nie wieder so gut. Schade.


Kein Titel verfügbar

26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 26. Januar 2003
Den Film werden die meisten ja ohnehin schon gesehen haben, deswegen werde ich hier nicht viele Worte über die Handlung, Effekte, etc. verlieren. Es genügt zu sagen, dass der Film technisch einfach nur perfekt ist (von den Effekten her neben dem genialen Gollum auch vor allem der Angriff auf Isengard durch die Ents). Noch nie hat mich ein Film so in eine andere Welt versetzt wie dieser. Man denkt, der Film wäre tatsächlich in Mittelerde und nicht in Neuseeland gedreht worden! Neben den beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und ausgezeichneten Setaufbauten überzeugt auch wieder - wie schon im ersten Teil - der hervorragende Soundtrack von Howard Shore.
Aber nun zu den Abweichungen: Viele meinen, von der Buchhandlung wäre im Film nicht viel übrig geblieben. Leute, wie viele Bücher habt ihr bisher in eurem Leben gelesen, die später verfilmt wurden? Ich jedenfalls eine ganze Menge. Und wenn auch der Film mehr Abweichungen hat als der erste Teil, so bleibt er dennoch eine der vorlagengetreuesten Buchverfilmungen aller Zeiten! Lest das Buch noch einmal und ihr werdet merken, dass Jackson teilweise wirklich die kleinsten Details mit in den Film gebracht hat. Theodens Worte zum Beispiel ("Wo sind Reiter und Ross...") kommen auch im Buch vor, nur werden sie dort von Aragorn gesprochen und zu einem anderen Zeitpunkt, aber denkt ihr, ein anderer Regisseur hätte sowas mit reingebracht? Ich nicht. Änderungen wie die Elben in Helms Klamm oder die fehlenden Huorns finde ich nun wirklich nicht schlimm. Dass die Elben mitmachen, finde ich sogar ganz gut, da das den Zusammenschluss verschiedener Völker in Krisenzeiten sehr gut zeigt. Die dazu erfunde Wargattacken-/vermeintlicher Tod Aragorns Sequenz fand ich zwar auch unnötig, aber deswegen nicht störend. Es hat mich eigentlich sogar gefreut, die Warge zu sehen, die bei Tolkien so richtig eigentlich nur im Hobbit vorkommen. Die Darstellung der Ents fand auch ich ein wenig kurz und ich denke, dass Jackson das in der Extended Edition ausbessert. Auch die leichte Änderung der sehr weisen Ents in etwas naive Wesen hat mich persönlich jetzt nicht so gestört (und meinen Vater auch nicht, der das Buch jetzt schon seit 30 Jahren regelmäßig verschlingt), wobei ich dazu sagen muss, dass ich hier manche Leute verstehen kann, die diese Änderung nicht so toll finden. Der häufigste Kritikpunkt, den ich bisher gehört habe ist aber natürlich die Änderung von Faramirs Charakter. Gut, es stimmt schon, dass er sehr von der Vorlage abweicht und auch ich bin im allgemeinen kein Fan von Charakteränderungen, aber mal ehrlich: Ist der Film-Faramir nicht viel realistischer als der aus dem Buch? Er ist doch auch nur ein Mensch, oder nicht? Er wurde von Menschen groß gezogen (im Gegensatz zu Aragorn) wie sein Bruder Boromir und zeigt dementsprechend auch die gleichen Schwächen wie die anderen Menschen. Damit will ich nicht sagen, dass der Film-Faramir besser ist als der Buch-Faramir, aber ich mag beide Interpretationen seines Charakters. Bei Tolkien mag ich die Güte und Weisheit, bei Jackson den Realismus. Und das er Frodo und Sam nach Osgiliath bringt, hat mich eigentlich sehr gefreut, da diese Stadt wirklich ein wahrer Augenöffner ist. Selten hat man in einem Film ein so prachtvolles Set erblicken dürfen. Da stört es auf keinen Fall, dass es im Buch nicht vorkommt. Am wenigsten verstehe ich allerdings nicht die Leute, die sich über das Fehlen von Kankra aufregen. Meine Güte, das fehlt nicht! Das wurde nur in den dritten Teil verfrachtet. Letzten Endes ist das doch sowieso eine in sich geschlossene Trilogie. Da ist es doch egal, wo der Trennstrich zwischen den Teilen gezogen wird!
Fazit: Für mich persönlich mit dem ersten Teil zusammen der beste Film, den ich bisher gesehen habe UND EINE RELATIV ORIGINALGETREUE!!! Besser wird nur noch die Extended Edition und eventuell der dritte Teil.


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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schlechter Witz, 3. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Tomb Raider (3 DVDs) (DVD)
Ich hab schon sehr viel schlechtes über diesen Film gehört, bevor ich ihn gesehen habe. Aber ich habe mir gedacht, dass bei einem Actionfilm eine tolle Story ja auch nicht gerade zwingend notwendig ist. Con Air (vom gleichen Regisseur) hat auch kaum Story, zählt aber trotzdem zu meinen Favoriten, was Actionfilme angeht. Aber hier ist die Story nicht nur kaum vorhanden, sondern oft auch nicht ganz nachvollziehbar. Viele werten den Film aufgrund von Angelina Jolies Darstellung der Lara Croft auf. Gut, sie sieht wirklich so aus wie die "echte" Lara, nur leider hat sie ihre schauspielerische Leistung etwas zu stark der Vorlage angepasst: Sie wirkt tatsächlich nur wie eine hirnlose Computerspielfigur! Dabei kann Jolie eigentlich mehr. Auch die anderen Charaktere, allen voran Alex West, sind überhaupt nicht überzeugend. Aufgrund dieser Schwächen reduziert sich der Film wirklich nur auf die Actionszenen und Special Effects, aber selbst die sind sehr schlecht inszeniert. Die Kameraführung ist nun wirklich unter aller S... Dasgleiche gilt für die Originalität: alles schon mal dagewesen, und zwar bedeutend besser. Die Effekte sind teilweise nicht schlecht, besonders im Finale, setzen aber auch keine neuen Maßstäbe. Bei den Monstern im Tempel, meint man sogar, der Film käme direkt aus den 80ern.
Alles in allem ein Actionfilm, der sich aufgrund fehlender Story und einseitiger Charaktere auf billige Kampfszenen und mittelmäßige Effekte beschränkt. Auch als Popkornkino nicht empfehlenswert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2008 3:17 PM CET


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen My Precious!, 17. November 2002
Diese DVD-Edition ist echt das beste, was es derzeit auf dem Filmmarkt zu kaufen gibt. Und damit meine ich nicht nur den einfach tollen Film. Auch das Bonusmaterial von über sechs Stunden Laufzeit ist wirklich sehenswert, obwohl ich mir vorher bei einem so langen Making Of eigentlich nuu pure Langeweile vorstellen konnte. Dem ist aber absolut nicht so. Es macht richtig Spass den Machern beim Schwärmen zu zu sehen und setzt einen oft genug in Erstaunen. Ich hätte zu Beispiel nie gedacht, dass Orthanc nicht aus dem Computer stammt, sondern im Grunde "nur" eine Großaufnahme eines exzellenten, detailgetreuen Miniaturmodells ist.
Aber auch die neuen Szenen sind wirklich toll gemacht. Wenn ich die Kinoversion nicht schon vorher gesehen hätte, wären mir die neuen Szenen wohl gar nicht aufgefallen. In den neuen Szenen werden meistens die Charaktere besser dargestellt. So gibt es ein paar neue Szenen, in denen Boromirs Schwäche für den Ring klar wird und Aragorn singt nun auch die Ballade von Beren und Luthien (allerdings nur ein kleiner Auszug, da wohl keiner sehen will, wie er die komplette Ballade vor sich hin summt). Das Auenland wird besser eingeführt, die Schenkungsszene mit Galadriel ist da, der Abschied aus Bruchtal ist ausführlicher und, und, und. Insgesamt kann man sagen, dass die neuen Szenen wohl nur für Fans wirklich interessant sind und die, die es nicht sind, sich ruhig die Kinoversion zulegen können.
Auch die Tatsache, dass der Film auf zwei DVDs verteilt ist, finde ich nicht weiter schlimm. Dann steht man halt mal kurz auf und wechselt die DVDs. Wo ist das Problem? Als Trost hat man dafür eine wahrlich brilliante technische Umsetzung. Klarer Sound, ein klares Bild (das Bild wurde im Gegensatz zur Kinoversion sogar noch mal um einiges verfeinert), was will man mehr? Bleibt nur noch die äußerst gelungene Box zu erwähnen, die sehr schön gestaltet wurde, und die Tatsache, dass sich Leute, die der englischen Sprache mächtig sind, sich auch die englische Version ansehen sollten. Besonders Galadriels Originalstimme ist bei weitem besser als ihr deutsches Pendant. Wobei man dazu sagen muss, dass auch die Synchronisation wirklich eine der besten ist, die ich bisher gesehen/gehört habe.


Riot Act
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Grunge-Veteranen kehren zurück, 10. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Riot Act (Audio CD)
Gut, Grunge machen sie seit "No Code" schon nicht mehr, aber Pearl Jam waren für mich schon immer etwas anders als die anderen Seattle-Grunge-Bands Nirvana, Soundgarden und Alice In Chains. Was sie machen ist gewöhnlicher Rock auf höchstem Niveau. Ich gehöre zu den Leuten, die auch "Binaural" als sehr gut betrachten. Es war allerdings ziemliche Geschmackssache. Mit diesem Album dürften Pearl Jam aber auch diegenigen wieder zufrieden stimmen, denen ihr letztes Album nicht so gefallen hat. Es sind wieder rockigere Stücke dabei, wobei hier besonders "Save You" auffällt. Dabei kommen aber die wunderschönen Balladen à la "All Or None" nicht zu kurz. Etwas experimentelle Stücke wie die äußerst gelungenen "Bushleaguer" und "You Are" sind auch wieder mit von der Partie. Einzig und allein "Arc" gefällt mir nicht so. Da es aber auch nur ziemlich kurz ist, kann man darüber hinweg sehen.


In Den Wahnsinn
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon, 10. November 2002
Rezension bezieht sich auf: In Den Wahnsinn (Audio CD)
Ich hoffe doch sehnlichst, dass uns in Zukunft noch viele weitere Westernhagen-Alben erwarten. Zugegeben, man muss sich erst mal etwas reinhören, damit die Lieder richtig zünden, aber danach wirken die Lieder um so besser. Die Texte sind tatsächlich manchmal etwas banal, aber bei genauem Betrachten auch ziemlich ausdrucksstark und nicht so überladen mit Pathos wie Grönemeyers möchtergern-lyrischen Ergüsse. Im direkten Vergleich mit Radio Maria und Affentheater ist In den Wahnsinn um einiges rockiger und härter, was mir persönlich aber sowieso eher zusagt, da ich mich mit seichter Popmusik nicht so sehr anfreunden kann. Instrumental übertrifft dieses Album bei weitem seine Vorgänger. Besonders gut finde ich, dass Westernhagen noch eine echte Band mit echten Instrumenten hat, im Gegensatz zu Grönemeyers Drum-Computer/Synth-Eskapaden. Damit will ich das Mensch-Album nicht abwerten, aber während dieses noch einige Hänger hatte, ist In den Wahnsinn durchgängig gelungen.
Meine Favoriten: Es ist an der Zeit, Why Don't You Say Your Name (für Leute, denen ein etwas ruppigerer Sound nichts ausmacht), Wenn du glaubst, Was du... und Nureyev.


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