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Rezensionen verfasst von
Gorgar

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Initial Velocity (Vinyl LP)
Initial Velocity (Vinyl LP)

2.0 von 5 Sternen Mandator anno 1988 - weder Fisch noch Fleisch...., 1. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Initial Velocity (Vinyl LP) (Vinyl)
Hier haben wir mal wieder so eine Band, deren LP damals nicht umsonst schon nach relativ kurzer Zeit als "Nice Price" zu haben war. Mandator aus den Niederlanden verzettelten sich Ende der 1980er Jahre auf der "Initial Velocity" zwischen Thrash- und Speedmetal. Ich will jetzt hier nicht jeden Song sezieren, schreibe nur in allgemeiner Form, dass man sich bei Songwriting nach meiner Auffassung bei allen damals bekannten Speed-/Thrashbands bediente, diese einzelnen Versatzstücke zusammenzimmerte und im Ergebnis die große Langeweile produzierte. Denn das Songwriting kann überhaupt nicht überzeugen. Viel gewollt - nichts gekonnt. Die Produktion ist dazu auch noch extrem mäßig und verwässert das Ganze zusätzlich. Während der Einstiegssong "Attila" noch Geschmack auf ein vermeintlich geiles Album macht, geht es dann ganz zügig in Richtung Belanglosigkeit. Gelungen ist das Cover-Artwork - mehr aber auch nicht. Fazit: kann man mal reinhören, muss man nicht haben.


Violent Restitution
Violent Restitution
Preis: EUR 13,32

5.0 von 5 Sternen Stace "Sheepdog's" irrster Scream! Gänsehaut pur!, 12. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Violent Restitution (Audio CD)
....gleich beim instrumentalen Opener weiß man, wo der Hammer hängt! Mit einem irren und markerschütternden Scream schickt uns Sheepdog auf die brutale Reise in die Thrash Metal Welt von Razor auf "Violent Restitution". Nach meiner Auffassung die mit Abstand beste und brutalste Scheibe der Truppe aus Kanada. Eine Dampframme nach der anderen lässt einen nicht mehr zu Atem kommen und das Headbangen will kein Ende nehmen. Alle Songs sind Anspieltipps, wobei das Album à la "Reign in Blood" in Gesamtheit eingefahren werden sollte. Um Welten besser als der nach meiner Auffassung überbewertete Erstling der Band und cooler noch als "Evil Invaders". Eine vergessene Perle aus den späten 1980ern einer Band, die es nie in die Top-Liga der Speed-/Thrash Bands schaffte und welche ich leider nie live in Deutschland erleben durfte/konnte.


Witch Hunter
Witch Hunter
Wird angeboten von moviemars-amerika
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Gnadenlos auf die Glocke...., 12. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Witch Hunter (Audio CD)
... gab es damals durch Grave Digger mit ihrem zweiten Album. Mann- was habe ich dessen Veröffentlichung herbeigesehnt, denn die "Heavy Metal Breakdown" war bereits der Kracher schlechthin. Bitte bedenken: es war 1984/1985 und es gab eine irre Aufbruchsstimmung in der Metal-Szene. Damals kamen fast durchgehend geile Scheiben auf den Markt. Gerade auch von deutschen Bands. Als stärksten Song auf dieser LP hier empfand ich immer "Get Away". Aber auch das destruktive "Friends of mine" knallte böse rein. Das Alice Cooper Cover war in jedem Fall der schwächste Song der Scheibe. Wie geil ist im übrigen auch das vollkommen freaky Cover! Aus heutiger Sicht kein Pflichtkauf mehr, jedoch unbedingt mal reinhören! Damals auf Dauer-Rotation.


Leatherwolf
Leatherwolf
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 19,61

2.0 von 5 Sternen Damals -Mitte der 1980er- schon sehr, sehr mäßig...., 12. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Leatherwolf (Audio CD)
Leider kann ich dem "Vorschreiber" nicht beipflichten. Die Leatherwolf-Scheibe war damals schon eher schlecht und konnte weder den "Test of Time" bestehen oder gar über die Jahre an Klasse gewinnen. Das Songwriting ist bei dem Großteil der Songs zu verfrickelt. Obwohl manche Tracks mit einem geilen Riff beginnen, verheddern sie sich kurz darauf wieder. Bestes Beispiel: der Titelsong. Was die Ansätze der Gitarrenarbeit aber endgültig in Grund und Boden rammt, ist der grausame Sänger. Eher in den hohen Lagen angesiedelt, trifft er oft die Töne nicht und verhunzt so noch zusätzlich die Gesamtmachenschaft. Bereits nach kurzer Zeit war das Album damals als "nice Price" für nen Appel und ein Ei zu erwerben. Zurückblickend keine Überraschung.Definitiv keine Sternstunde des US-Metals der frühen 80er. Das Cover und die Rückseite der Scheibe fand ich jedoch immer recht cool. Soweit mal Da schraube man sich mal lieber die "Fist Held high" von Thrust in die Gehörgänge. Das Teil hat Gesicht - und zwar RICHTIG!


Games People Play
Games People Play
Wird angeboten von Cover Music
Preis: EUR 13,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch 2014 noch ein grandioses Album!, 8. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Games People Play (Audio CD)
Was für eine fiese Kritik aus dem Jahre 2000, die inhaltlich vollkommen an der Sache vorbeigeht. Das Album habe ich die Tage nach langer, langer Zeit wieder einmal hervorgekramt. Hatte es mir seinerzeit unmittelbar nach der Veröffentlichung zugelegt, der Track "Keep your eye on the twisted" war ausschlaggebend. Pink Cream 69 war ohne Frage auch für mich damals eine "Poser" Band wie aus dem Bilderbuch. Die Jungs bedienten (gerade in der Anfangszeit, ich las noch den Metal Hammer....) optisch dieses Klischee und so hatte ich mich nie musikalisch mit dem Schaffen bis dato auseinandergesetzt. Ich kann dieses Album nur als absolut grandios bezeichnen. Ein fantastisches Hardrock-/Metalwerk mit grandioser Melodieführung und einer fetten Produktion, die mich halt auch noch 2014 zu begeistern weiß. Neben dem bereits genannten Track sind meine Favoriten " 'till your mine" und "Still Alive". Schade, dass die Band nie so RICHTIG groß rausgekommen ist. Ich empfehle den Kauf des Albums ausdrücklich. Gerne auch gebraucht zu einem mittlerweile Wahnsinnspreis.


South of Heaven
South of Heaven
Preis: EUR 5,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was haben wir damals, im Sommer 1988, nach dieser Scheibe gegiert...., 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: South of Heaven (Audio CD)
... Tja - um dann nach dem Kauf und anschließendem Einschließen im "Jugendzimmer" festzustellen, dass wir es hier nicht mit "Reign in Blood Pt. 2" zu tun hatten. Fast Ewigkeiten (schlappe 2 Jahre) waren zwischen "Reign" und "South" vergangen. Die Erwartungshaltung war RIESIG. Der Tag der Veröffentlichung wurde von unzähligen Thrash-Metal-Fans herbeigesehnt. Und dann kam der Tag.....Die Scheibe wurde damals innerhalb der Szene heftigst diskutiert. Es brauchte, auch bei mir, diverse Durchläufe und dann auf Tour die Live-Performance, um die Klasse dieses Albums zu erkennen. Es ist halt nun einmal einen Gang runtergeschaltet im Vergleich zum Vorgänger. Dennoch natürlich ein absoluter Oberhammer. Gerade auch, wenn man sich anschaut, wie sich Slayer dann in den 90er Jahren und darüber hinaus entwickelt haben. Klassiker und Pflichtkauf für alle, die WIRKLICH mitreden wollen.


Bag of Bones
Bag of Bones
Preis: EUR 6,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Never ever hätte ich geglaubt, mal was von Europe zu mögen oder gar zu kaufen...., 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bag of Bones (Audio CD)
.... denn die Truppe stand für mich für alle Ewigkeiten als fieser Hair-Metal Prototyp mit dem schmierigen "Final Countdown" fest zementiert. Doch dann bekam ich das Vorgänger-Album "Last Look at Eden" in die Hände. Und das ließ mich staunend und begeistert zurück. Keine Frage, dass ich auf das kommende Album mehr als gespannt war. Und "Bag of Bones" weiß mit seinem ursprünglich Hard Rock Sound und Songwriting erneut vollends zu überzeugen. Grandios! Und ich sage euch, liebe Leute: Europe habe einen Fan auf ihre späten Tage gewonnen! Reinhören! Kaufen!


Dreamweaver/Expanded Edition
Dreamweaver/Expanded Edition
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Absolut überambitioniert zu Werke gegangen!!!, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Dreamweaver/Expanded Edition (Audio CD)
Anno 1987/1988 waren Sabbat mit dem Erstling "History of a time to come" innerhalb der (Thrash) Metal Szene in aller Munde. Insbesondere die ungewöhnliche Art von Martin Walkyier zu singen, konnte begeistern. Außerdem war das Songwriting auf dem ersten Album straight und dennoch anspruchsvoll vertrackt. Dann die hohe Erwartung an das Nachfolgealbum....und was für eine Enttäuschung. Ich denke, Sabbat sind damals absolut zu überambitioniert an die Arbeit gegangen und veröffentlichten mit "Dreamweaver" ein vollkommen überfrachtetes Album. Allein die Unmenge an Text, die Walkyier innerhalb der einzelnen Songs rüberbringt, erschlägt einen vollends. Und die Mucke ansich ist einfach zu verfrickelt. Tut mir leid: weder damals noch bei dieser überarbeiteten Neuveröffentlichung zündet bei mir der Funke. Und das trotz x-maligem Hören. Dennoch beileibe kein Totalausfall.


Pinball
Pinball
von Roger C. Sharpe
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Kult-Flipperbuch aus dem Jahre 1977, 27. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Pinball (Gebundene Ausgabe)
Ja, dieser Roger Sharpe ist schon eine Ikone der Flipperszene. Sofern ich es richtig verstanden habe, führte er z. B. Mitte der 1970er Jahre den Flipper aus der seinerzeitigen Illegalität als verbotenes Glückspiel (Anmerkung: was für ein totaler Wahnsinn. Man bedenke: es waren die 70er und nicht die 30 er Jahre !)in New York zurück in die Legalität. Später dann war er richtig dick im Geschäft im Pinball-Marketing. Wie auch immer. Es handelt sich hier um sein Erstlingswerk und dieses ist eine Zeitreise zurück in die versifften Spielhallen der 1970er Jahre, welchen er umfangreich bebildert Tribut zollt. Nebenher geht es natürlich auch noch um die Geschichte des Flippers und dessen wesentliche "Macher". Doch es sind die vollkommen abgefahrenen, in den USA und Europa geschossenen Fotos, die dieses Buch so einzigartig machen. Absoluter Kult ist z. B., wenn er von seiner Europareise berichtet und zum Thema Flippern in Deutschland zu schreiben weiß: "In Deutschland spricht man von Kampfflippern und so spielen sie auch, die Deutschen, sie kämpfen....". Wobei er dann im weiteren Verlauf zwischen den Städten Hamburg (Östliches Deutschland mit militärischer Art zu spielen) und Köln (westliches Deutschland - eher lockerer im Spiel) zu unterscheiden weiß. Alles auf Englisch geschrieben. But no problem, sofern man nicht der totale Loser im Englisch-Unterricht war. Viel schlimmer ist die wahnwitzige Preislage für das Buch. Es empfiehlt sich ein Kauf in den Staaten. Am besten von dort mitbringen lassen.


The Pinball Compendium: 1930s-1960s (Schiffer Book for Collectors)
The Pinball Compendium: 1930s-1960s (Schiffer Book for Collectors)
von Michael Shalhoub
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 47,67

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shalhoub's Erstlingswerk - (fast) durchgehend empfehlenswert..., 13. Januar 2011
Wie lange es den Flipperautomaten schon gibt und wie die Anfänge aussahen: Michael Shalhoub, ein australischer Autor und zudem Besitzer einer wahnwitzig umfangreichen Flipper-Sammlung, zeigt es uns. Nach meinem Kenntnisstand handelt es sich um sein erstes "Werk". Und genau hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt: Shalhoub ist noch auf der Suche nach der richtigen Aufmachung und Textfassung. So kann man doch auf diversen Seiten erkennen, dass er diese mit wenig Text und großen Fotos füllte, um das Buch ansich auf einen ansprechenden Umfang zu pushen. Bei seinen Folgewerken (allesamt absolute Kaufempfehlungen) sieht das deutlich anders aus. Inhaltlich geht es in diesem Buch durch die Flippergeschichte der 1930er - 1960er Jahre. Und das ist wirklich hochinteressant, denn nur wenige dürften das Privileg besessen haben, seinerzeit an den jeweiligen Flippergeräten "in echt" gespielt zu haben. Heute befindet sich alles fest in Sammlerhand - verstreut über die ganze Welt. Durchgehend in englisch gehalten, kann man das Buch dennoch inhaltlich verstehen, wenn man einigermaßen entsprechende Sprachkenntnisse hat. Hier ist Lese- und Anschauspaß für viele, viele Stunden garantiert. Auch als Geschenk, gerade auch ob des doch recht hohen Preises, vorzüglich geeignet. Long live pinball.


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