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Beiträge von Roland Leicht
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Rezensionen verfasst von
Roland Leicht
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Spellbound
Spellbound
Preis: EUR 15,49

5.0 von 5 Sternen Schönes Album, 24. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Spellbound (Audio CD)
’Autumnal Blossom’ ist das Baby der Flötistin Pia Darmstaedter, die auch schon auf ‘Island Noises’ der Art-Rock-Band ‘Poor Genetic Material’ ihre Künste zeigen durfte. ‘Spellbound’ ist die zweite CD des Projekts. Veröffentlicht wurde die Scheibe bei QuiXote-Music, dem Stamm-Label von Poor Genetic Material.
Pia Darmstaedter hat neben der Flöte auch wieder den Gesang sowie Piano / Keyboards übernommen. Von PGM ist dieses Mal nur noch Philipp Jaehne (Orgel, Synths) dabei, für Stefan Glomb, der bei dem Debut noch die Gitarrenarbeit übernommen hatte, ist nun ein gewisser Jochen Bauer am Start. Daneben gibt es noch Bass, Drums, Violine, Cello, Double-Bass und ein English Horn. Also auch bei ‘Spellbound’ wieder eine interessante Instrumentierung.
Es handelt sich um ein Konzeptalbum, das sich den Themen Leidenschaft, Liebe, Ewigkeit, Schmerz, Erinnerung und Selbstfindung widmet. ‘Spellbound’ ist auf jeden Fall ein Stückchen fröhlicher als der Vorgänger geworden. Unterteilt in 3 Parts (Transcendence, Diaries Of An Stranged Voyager, Paradise) gibt es erstaunlich viel Gesang (und wenig Flöte), und einen brutal sphärischen Opener (Because I Could Not Stop For Death) mit Keyboard-Teppich, Flüster-Sprech-Gesang, Gitarren-Gewimmer, Piano ... fast ein bißchen Pink Floyd. Toller Anfang. Danach wird es mit ‘Memories Of A Child’ recht folkig (und erinnert mich teilweise ein bißchen an Fish’s ‘Internal Exile’) mit (endlich auch) Flöte und einer Melodie zum mitschunkeln. Richtig geil wird es bei ‘Eternally Not Yours’ beim Einsatz der Violine und dem mehrstimmigen Gesang ... Gänsehaut ist vorprogrammiert und ein wunderschöner gefühlvoller Song ist’s noch dazu. Fast schon fröhlich wird’s bei ‘Beguiling Masks’, dramatisch (mit viel Piano) bei ‘Grey Masses’ (und endlich darf auch Gitarrist Jochen Bauer kurz sein Können zeigen, da hätte gerne noch mehr kommen dürfen). ‘My Blood’ ist ein bißchen schräg (Richtung Kate Bush), ‘’Ravenous’ für mich eines der Highlights auf der CD (beginnt und endet recht ‘floydig’ und ist zwischendurch fast rockig (tolle Steigerung im Song). ‘Secrets’ und ‘In These Rooms’ zeigen nochmal die ganze Bandbreite der Band bevor mit ‘Paradise’ der 8 1/2 minütige Abschluss kommt. Und das ist auch nochmal so richtig genial. Tolle Melodie, Breaks, alle dürfen nochmal ran. Auf jeden Fall der proggigste Song auf dem Album.
Eine hochinteressante Scheibe, die ich jedem Musik-Liebhaber ans Herz legen möchte. Richtig gut gemacht.


When We Were Beautiful (Digipak)
When We Were Beautiful (Digipak)
Preis: EUR 16,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooler Prog-Metal aus Deutschland, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: When We Were Beautiful (Digipak) (Audio CD)
Eine für mich neue Band kommt aus Augsburg und nennt sich ‘Dante’. Untergekommen sind sie bei ‘Gentle Art Of Music’, dem Stamm-Label von RPWL und ich finde da passen sie auch prima hin.
‘Dante’ machen genialen Prog-Metal, der sich vor den Genre-Größen nicht verstecken braucht. Schon der fast 11-minütige Opener ‘Rearrangement Of The Gods’ haut schon sowas in die Dream Theater - Kerbe. Unglaublich. Keyboard-Läufe, fette Gitarren-Riffs, vorantreibende Rhythmus-Fraktion, ein bißchen Gefrickel und ein richtig guter Gesang. Alleine deswegen lohnt sich schon der Kauf. Und es geht grad so weiter. Man könnte glauben, Keyboarder Markus Maichel wäre bei Herrn Rudess in die Schule gegangen. Und auch Gitarrist Julian Kellner spielt echt ein richtig fettes Brett. Melodien kommen aber auch nicht zu kurz. Z.B. bei ‘Beautiful Again’ hat man fast Lust mitzusingen.
Einzelne Songs herauszupicken wäre echt ungerecht, denn die ganze Scheibe ist einfach aus einem Guss. Trotzdem gefällt mir neben dem Opener noch das ebenso lange ‘Until The Last Light Breaks In’ besonders gut (da darf auch Schlagzeuger Christian Eichlinger mal zeigen was er kann) und natürlich das Schluss-Stück ‘Finally’, mit über 14 Minuten der längste Song auf dem Album und mit traurigem Hintergrund, denn mit diesem Song nehmen Dante Abschied von ihrem Gründungsmitglied Markus Berger, der leider allzu früh nach schwerer Krankheit verstorben ist. Und der Song ist einfach nur genial und Sänger Alexander Göhs liefert hier seine beste Leistung ab.
Die Scheibe MUSS man unbedingt haben!


conXious
conXious
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach 10 Jahren endlich was Neues, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: conXious (MP3-Download)
Über 10 Jahre hat es gebraucht, bis die Wiener Prog-Rock-Band ConXious einen Nachfolger für ‘Never Before, Never Again’ herausgebracht hat.
Von den letzten Scheiben war ich mehr als angetan. Von der alten Besetzung sind nur noch die Ghezzo-Brüder Alexander (Gitarre) und Michael (Drums) übrig. Neu am Bass ist ein gewisser Pio und neuer Sänger Michael G. Reiter. Also immer noch Prog-Rock ohne Keyboards. Aber das macht nichts. ConXious sind ziemlich rockig am Werk. Schon der Opener ‘May I Dare’ haut richtig gut rein und auch das folgende ‘Portrait Of A Lover’ (neu aufgenommenes Stück von der 2000er-CD ‘Portraits’) ist eher astreiner Metal als Prog. Viele fette Gitarren-Riffs, ziemlich guter und manchmal ganz schön böser Gesang, gute Rhythmus-Arbeit. Es gibt aber auch ruhigere Momente (z.B. ‘Apparently) im eher getragenen Tempo.
Kompliziertere (und somit proggige) Sachen sind selbstverständlich auch vertreten (wie z.B. ‘Left Behinds’ oder ‘It’s Not’) mit ein paar tollen Breaks. Insgesamt überwiegt aber eindeutig der Metal.
Heimliche Highlights für mich sind eindeutig die Neuaufnahmen alter Stücke, die neben dem oben genannten ‘Portrait Of A Lover’ noch zwei Mal vertreten sind. ‘Between Arrival And Departure (von der gleichnamigen CD aus dem Jahr 2003) sowie ‘Never Before / Never Again’, die im Vergleich zu den Originalaufnahmen eindeutig gewonnen haben. Recht cool ist auch der Song ‘Negotiation’, der eine ganz andere Seite von ConXious zeigt und schon fast ein bißchen in Richtung Country geht. Witzig gemacht. Unbedingt reinhören!


Codex Atlanticus (Limited First Edition)
Codex Atlanticus (Limited First Edition)
Preis: EUR 18,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anwärter auf die CD des Jahres 2016, 16. März 2016
Offensichtlich ging der Versuch, eine feste Sängerin in die Band zu integrieren, schief. Denn Clémentine Delauney, auf der letzten Veröffentlichung ‘War Of Ages’ als neues Bandmitglied vorgestellt, ist schon wieder nicht mehr dabei und singt jetzt bei Visions Of Atlantis. Optisch ist das jetzt natürlich ein Rückschritt :-).
Neben Clémi ist auch Gitarrist Thomas Buchberger nicht mehr dabei, der wurde jetzt fest und offiziell durch Christian Hermsdörfer ersetzt, der auch schon auf den letzten Touren als ‘Gast’ sein Können zeigen durfte. Somit ist dieser Wunsch von ihm in Erfüllung gegangen und es ist eine richtig gute Wahl. Es macht die Band noch internationaler ... Österreicher (Sänger Georg Neuhauser und Drummer Andreas Schipflinger), Italiener (Bassist Fabio D’Amore) und jetzt auch noch Deutscher (Chris Hermsdörfer) ... und es gibt damit auch einen neuen / weiteren Song-Schreiber und somit frischen Input. Es gibt immer noch keinen neuen Keyboarder ... auf ‘Codex Atlanticus’ hat kein Geringerer als Jan Vacik (früher Dreamscape, jetzt toller Produzent) diesen Part übernommen.
Auch die Story hinter ‘Codex Atlanticus’ hat mal wieder einen historischen Hintergrund. Dieses Mal wird Leonardo Da Vinci thematisiert.
Aber nun zur Musik.

Der instrumentale Opener ‘Codex Atlanticus’ haut schon mal wegen dem Bombast absolut weg. Könnte auch Filmmusik eines Monnumental-Films oder Streifens im Stil von ‘Fluch der Karibik’ sein. Schon mal richtig fett.

‘Follow Me’ beginnt mit einem Piano-Intro und wird dann zu einem richtig typischen Serenity-Song. Fettes Gitarren-Riff, Keyboard im Hintergrund, Melodie zum Mitsingen, Refrain mit Tendenz zu ‘geht nicht mehr aus dem Ohr’.

‘Sprouts Of Terror’ beginnt mit einem Gitarren-Riff, das ich jetzt eher von ‘Rage’ erwartet hätte. Hammer. Und der zweite Hammer: Fabio D’Amore kann richtig gut singen. Tolle Zweit-Stimme. Double-Bass-Drums, Refrain wieder 100% Serenity. Aber das Gitarren-Riff ... sensationell.

‘Iniquity’: Der Song wurde schon vorab als YouTube-Video veröffentlicht. Eher getragen, bombastisch, viel Orchester, wieder geiler Refrain.

... wann singt eigentlich mal eine Frau?

Es folgt ‘Reason’. Schöner ruhiger Anfang mit Streichern, dann typischer Serenity-Bombast. Hätte auch auf der ‘War Of Ages’ sein können. Und wieder ein Refrain der nicht mehr aus dem Kopf geht.

... immer noch keine Frau ...

Vielleicht bei ‘My Final Chapter’? Nein, auch nicht. Tolles Flöten-Intro, genialer Gesang von Georg, eher im langsamen Bereich angesiedelt. Fast ein bißchen schmalzig. Aber schön ... einfach nur schön. Das ist so ein Song, bei dem im Konzert die Feuerzeuge raus geholt werden. Und was für ein Gitarren-Solo ... Gänsehaut und Atmosphäre pur.

... wo bleibt die Frau?

‘Caught In A Myth’: Geiles Keyboard-Intro (Jan kann’s), auch eher Mid-Tempo, schöner Refrain, die Chöre zwischendurch klingen ein bißchen nach Queen. Aber warum auch nicht, da kann man ja nix falsch machen. Wieder geiles Gitarren-Solo. Schöner Song.

... wieder keine Frau ...

So, bevor wir dahinschweben ein Wachmacher mit ‘Fate Of Light’. Chris Hermsdörfer hat echt ein bißchen viel Rage gehört. Ganz schön fett und schnell. Und immer wieder diese brillanten Refrains. Unglaublich was für ein Fundus und Händchen die Band hat.

Jaaa ... da ist sie ... die Frau. Also zumindest mal im Song-Titel ‘The Perfect Woman’. Fängt ziemlich bombastisch an mit einem leichten Hauch zum Musical. Dann eher eine Ballade mit viel Piano. Georg singt die erste Strophe, es wird noch mehr Musical, es wird rhythmisch ein bißchen mehr Queen als oben, der Text ist so schmalzig ... UND ... DA IST SIE !!!! DIE FRAU. Amanda Somerville (am ehesten bekannt von Avantasia und ihrer Zusammenarbeit mit Michael Kiske) ... aber nur ne halbe Strophe. Immerhin ... und sie macht es ganz gut. Aber der Song ist echt ein bißchen arg dick aufgetragen ... wobei bei so ner Blondine :-) ... kann man machen.

‘Spirit In The Flesh’ ... ups ... das klingt am Anfang sowas von nach Avantasia. Und die Überraschung folgt zugleich ... Fabio D’’Amore singt ein bißchen zwischendurch und er klingt 100% nach Tobias Sammet ... Hammer wie hoch der singen kann. Hatte ich bis jetzt auf Konzerten noch gar nicht bemerkt. Chapeau! Interessantestes, überraschendstes und vielleicht dadurch auch bestes Stück auf dem Album.

Letzter Song auf dem regulären Album ist dann ‘The Order’. Auch wieder ein sehr typisches Serenity-Lied mit passender Geschwindigkeit, Härte, geiler Melodie, tollem Gesang und entsprechendem orchestralen Hintergrund. Ein schöner Abschluss.

Aber Serenity wären nicht Serenity, gäbe es nicht eine limitierte Version mit noch ein paar Bonus-Tracks. Da folgt zuerst ‘Forgive Me’. Ich frage mich immer, warum solch geniale Songs nur Bonus sind (das ging mir auch schon auf der Death & Legacy mit ‘To India’s Shores’ so). Geniale Ballade ... einfach wunderschön. Der zweite Bonus-Track ist ‘Sail’ ... und da ist sie wieder ... die Frau. Dieses mal aber Tasha (Natascha Koch), die den Song auch zusammen mit Thommy Tschuggnall geschrieben hat und schon bei diversen Serenity-Konzerten als Clémi-Ersatz eingesprungen ist. Ein schönes Duett aber musikalisch schon ein bißchen weg vom Rest. Als drittes Bonus-Stück folgt dann noch die Orchester-Version von ‘My Final Chapter’.

Serenity haben nichts verlernt, haben sich weiterentwickelt, den Abgang von Clémentine Delauney kann man locker verschmerzen und ich hoffe inständig, dass die Band endlich den Erfolg hat, den sie verdient. Ein brillantes Album, das man unbedingt im CD-Regal haben muss. Mal wieder schon am Anfang des Jahres ein Anwärter auf die CD des Jahres.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 16, 2016 9:13 PM MEST


Legacy
Legacy

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anwärter auf die CD des Jahres 2016, 16. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Legacy (Audio CD)
Da dachte ich im Februar nach dem Kauf von Serenity’s ‘Codex Atlanticus’ bereits die CD des Jahres erworben zu haben. Dann gehe ich auf das Konzert von Symphony X im März 2016 mit Melted Space und Myrath im Vorprogramm. Und Myrath haben meiner Meinung nach das Konzert gesprengt. So dermaßen gut ... habe ich selten gesehen. Symphony X habe ich mir danach noch ne halbe Stunde gegeben und bin (auch wegen der furchtbaren Lautstärke) gegangen. Natürlich nicht ohne die neue Myrath-Scheibe mitzunehmen.
Mytath kommen aus Tunesien und machen orientalisch angehauchten Prog-Metal. Aber was für einen. Nach dem kurzen Opener ‘Jasmin’ gibt es mit ‘Believer’ gleich den absoluten Über-Song, der nicht mehr aus dem Kopf geht (sucht mal bei YouTube danach ... davon gibt es auch ein geniales Video). Und es geht grad so weiter ... immer mit ein bißchen orientalischem Touch aber mit der passenden Härte, genialen Gitarren-Soli (Gitarrist Malek Ben Arbia war auf dem Konzert der Burner), herausragendem Gesang (Zaher Zograti steht dem Branchen-Primus Russell Allen in nichts nach) und unvergesslichen Melodien. Ich hoffe dass die Band mit dieser genialen CD endlich den Erfolg bekommt den sie verdient. Der Kauf von Legacy lohnt sich. Versprochen!


Memories From The Future
Memories From The Future
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuentdeckung im Symphonic Metal Bereich, 16. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Memories From The Future (Audio CD)
Auf der Double-Headliner-Tour von Serenity und Xandria im Februar 2016 waren ‘Jaded Star’ aus Griechenland als Opener mit am Start.
Die Band passt natürlich voll zu den zwei Headlinern, es gibt also Symphonic-Metal mit weiblichem Gesang. Die Band war mir bis dahin völlig unbekannt, wobei die Sängerin Maxi Nil schon mal bei ‘Visions Of Atlantis’ gesungen hat. Sie haben ihre Sache richtig gut gemacht auf dem Konzert wo ich war, wobei neben Sängerin Maxi Nil auch noch Gitarrist Kosta Vreto herausgestochen ist. Cooler Typ und sein Instrument beherrscht er mal so richtig.

‘Memories From The Future’ beginnt gleich mal mit einem richtigen Symphonic-Metal-Kracher namens ‘The Mask’. Schöne Härte, tolle Melodie, fette Riffs, brillanter Gesang. Auch das folgende ‘Wake Up’, auch auf dem Konzert gespielt ist richtig gut. Zwei mal gehört und man kann mitsingen. Etwas getragener (bombastischer) geht es dann bei ‘Keep On Fighting’ zur Sache. Auch richtig gut. ‘Stars’ war auf dem Konzert mit Abstand der beste Song und kommt auch auf der CD richtig gut. Jetzt weitere Songs aufzuzählen wäre reine Zeitverschwendung. Alle auf einem richtig hohen Niveau, tolle Melodien, tolle Gitarren-Soli. Vielleicht einen Song möchte ich doch noch erwähnen, weil er so ganz anders ist. ‘In Memory’ ist eine total schöne Ballade mit akustischer Gitarre und ein bißchen Keyboard-Teppich.
Wer auf diese Musikrichtung steht und so Sachen wie Xandria, Epica, Delain usw. mag, kommt an Jaded Star nicht vorbei.


Dark Sky Reserve
Dark Sky Reserve
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Überraschende musikalische Entwicklung aber schönes Album, 16. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Dark Sky Reserve (MP3-Download)
Pünktlich zur Veröffentlichung der neuen ‘Autumnal Blossom’ - CD gibt es auch was Neues von Coarbegh. Das ist ja das zweite Projekt von Poor Genetic Material - Tastenmann Philipp Jaehne zusammen mit der Flötistin Pia Darmstaedter. Und ich bin ein bißchen überrascht.

Der Vorgänger ‘The Colour Of Happiness’ war noch geprägt von der Stimme der Jazz-Sängerin Jutta Brandl und auch PGM-Gitarrist Stefan Glomb war mit an Bord. ‘Dark Sky Reserve’ geht nun in eine ganz andere Richtung. Kein Gesang mehr, keine (merkbare) Gitarrenarbeit und die Musik ist auch so gar nicht an die Stamm-Band Poor Genetic Material angelehnt. ‘Dark Sky Reserve’ ist eher ein Ambient-Werk geworden. Viel Synthies, viel Piano, recht viel Flöte (von Pia Darmstaedter) und man könnte hier eher von einer Mischung aus ‘Echo Us’, Mike Oldfield (in seiner experimentellen Ibiza-Phase) und auch ein bißchen Vangelis reden.
Open minded Proggies können aber trotzdem ein Ohr riskieren. Sehr atmosphärische, instrumentale Songs. Leider gibt es das Werk nicht als physikalische CD sondern nur als Download


Chronicles of the Immortals: Netherworld II
Chronicles of the Immortals: Netherworld II
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Anwärter auf die CD des Jahres 2015, 9. Dezember 2015
Einen weiteren Anwärter auf die Auszeichnung CD des Jahres 2015 (neben Phantasmas 'The Deviant Hearts' ... siehe dort meine Review) haben Vanden Plas veröffentlicht.
Endlich der zweite Teil des von Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein geschriebenen Werks ‘Die Chronik der Unsterblichen’. Also jetzt die Parts 11 - 19. Und was soll ich sagen ... einfach genial. Schon der Opener ‘In My Universe’ bringt alles was Vanden Plas so ausmachen. Eingängigkeit, Härte, Bombast, hervorragender Gesang von Andy Kuntz. Und es geht gerade so weiter ... keine Sekunde Langeweile ... Spannungsbogen hoch, Spannungsbogen ein bißchen runter. Trotz aller Kompliziertheit immer wieder Melodien die runter gehen wie Öl. Dazu ein glasklarer Sound, immer wieder fette Gitarren-Parts, Breaks ... Prog-Metaller, was willst du mehr? Der proggigste Song ist auf jeden Fall das 13-minütige ‘Blood Of Eden’ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Song von Peter Gabriel). Der ist einfach packend, unheimlich abwechslungsreich, hat viel Gefühl und Stimmung (hoppla, plötzlich eine deutsche und eine italienische Text-Passage) ... hier zeigen Vanden Plas ganz deutlich, dass sie zum Oberhaus des Prog-Metal gehören. Schade das mit Teil 2 die Geschichte der Blutnacht zu Ende ist ... ich hätte mich jetzt auch noch auf eine dritte Scheibe gefreut. Aber macht nichts, so kreativ wie Vanden Plas sind fällt ihnen sicher was neues spannendes ein. Absoluter Kauftipp!


The Beacons Of Somewhere Sometime - Limited Deluxe Edition
The Beacons Of Somewhere Sometime - Limited Deluxe Edition
Preis: EUR 21,99

5.0 von 5 Sternen Subsignal ... die Speerspitze des deutschen Prog, 9. Dezember 2015
Subsignal gehören für mich zur absoluten Speerspitze des deutschen Prog. Schon seit ich das erste Mal mit dieser Band in Berührung gekommen bin (2009 auf dem Night Of The Prog - Festival auf der Loreley) fand ich die 'Nachfolger' von Sieges Even richtig gut und alle Veröffentlichungen haben auf meinen Seiten durchweg positive Kritiken bekommen.
Subsignal mussten eine Line-Up-Wechsel verkraften. An den Drums sitzt jetzt Luca di Gennaro (Soul Secret) und an den Keyboards darf jetzt Dirk Brand (Axxis, Wetton /Downes) in die Tasten hämmern. Die Musik von Subsignal ist nach meinem Empfinden etwas härter / metallischer geworden. Das steht den Songs aber richtig gut. Trotzdem ist der Wiedererkennungswert natürlich ... alleine durch die markante Stimme von Arno Menses ... sehr sehr hoch. Es gibt aber auch wunderschöne gefühlvolle Passagen (z.B. bei 'Time Out Of Joint' nach den fetten Gitarren-Riffs am Anfang ... wunderschöne Gesangs-Linie mit Gänsehautgefahr). Eingängige Melodien wechseln sich ab mit sperrigen, proggigen Parts. 2 Gast-Passagen von Marek Arnold und seinem Alt-Saxophon bzw. der Klarinette (bekannt von Toxic Smile und Seven Steps To The Green Door) passen hervorragend und auch ein Kalle Wallner (RPWL) darf auf einem Song seine Gitarre wimmern lassen. Ein weiterer, richtig interessanter 'Gast' auf der CD ist kein geringerer als Peavy Wagner (Rage), der ein paar Backing-Vocals beisteuert. Anscheinend ist 'The Beacons Of Somewhere Sometime' kein Konzeptalbum, trotzdem ziehen sich Trennung und Verluste durch die Songs. Herausheben möchte ich, ohne die anderen Songs zu schmälern, die beste Ballade der letzten 10 Jahre, nämlich 'A Myth Written On Water' (da können einem in einer 'schlechten Stunde' schon mal die Tränen kommen. Wunderbarer Gesang, wunderbare Melodie, trauriger Text, geniale Steigerung im Song, herrliches Gitarren-Solo) sowie das 23-minütige Titelstück, aufgeteilt in 4 Parts. Muss man haben!!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2015 2:26 PM CET


Fragmental
Fragmental
Preis: EUR 9,03

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle junge Band aus dem Ruhrpott, 9. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Fragmental (MP3-Download)
Eine relativ frische oder junge Band kommt mit ‘Ashby’ aus Mühlheim a.d. Ruhr. Gegründet im Jahr 2011, eine EP mit 3 Songs 2013 und jetzt im November 2015 der erste Longplayer mit ‘Fragmental’. Produziert wurde die Scheibe von Christian ‘Moschus’ Moos, bekannt für hervorragenden Sound z.B. für Everon, Haken oder auch Delain. Das Mastering hat kein Geringerer als Eroc übernommen (Musikliebhaber in meinem Alter kennen ihn auch noch als elektronischen Musiker). Das garantiert auf jeden Fall schon mal einen richtig fetten, amtlichen Sound. Muss nur noch die Musik passen. Und sie passt.
Frontfrau von Ashby ist Sabina Moser ... regelmäßige TV-Glotzer kennen sie auch von ‘The Voice Of Germany’. In der 2014er-Staffel ist sie erst in den Battles ausgeschieden. Und sie hat eine richtig fette Stimme. Musikalisch bewegen sich Ashby im ‘seichten’ Prog-Metal-Bereich. Der Opener ‘The Faceless And The Shore’ klingt ein bißchen nach Dream Theater meets Guano Apes. Hört sich schräg an? Ist es aber nicht. Sabina Moser hat stimmlich halt schon irgendwas von Sandra Nasic (Guano Apes) und macht das richtig gut ... der Rest klingt dann, zumindest am Anfang, tatsächlich ein bißchen nach Dream Theater. Hat sich aber recht schnell erledigt, danach wird es ein total eingängiges und melodisches Stück mit schönen Breaks. Schon mal ein richtig guter Einstieg. Das erste Highlight folgt dann sofort mit dem 13-minütigen Stück ‘Aether - A Lunar Year’. Am Anfang Clepsydra (ruhig, getragen, geile Gitarre, geiles Keyboard), dann ein bißchen Mostly Autumn (ja klar ... weiblicher Gesang), Guano Apes, dann wird’s fett mit Gitarren-Riffs und und aggressiverem Gesang. Schöne Steigerung in dem Song. Gitarren-Solo, eingängige Melodie, ein bißchen Bombast, Break, völlig neuer Song, Keyboards, ein klein wenig Gefrickel, ruhiger Schluss. Besser kann man’s nicht machen. Danach gleich wieder 10 Minuten mit ‘Ashes Decay’. Auch richtig gut. Mit ‘Pax’ gibt es ein bißchen Erholung zwischendurch. Eher unspektakulär ... sozusagen die ‘Quotenballade’ auf der Scheibe ... fast ein bißchen ZU dick aufgetragen. Aber das kann man locker verkraften, denn mit ‘The Colosssal Empire’ gibt es wieder einen proggigen Long-Song (auch über 13 Minuten lang), etwas komplizierter als ‘Aether ...’, aber kein bißchen schlechter. Und nach ‘Holy Water’, mit 6 Minuten ja fast ein Zwischenstück, gibt es den Rausschmeißer ‘A Question Never Heard’. 10 Minuten Genialität. Hart, weich, viel instrumental, Breaks, geiles Gitarren-Solo am Schluss.
Vielen Dank Ashby für dieses Werk ... ich freue mich schon auf den Nachfolger!


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